ARBEITSKREIS GESAMTSCHULEN des Stadtelternrates
Es fordern eine längere gemeinsame Schulzeit
03/2001 - Initiative "Länger gemeinsam lernen" www.laenger-gemeinsam-lernen.de...

08/2002 - Bertelsmann-Stiftung

08/2002 - Handwerkstag Baden-Württemberg 
05/2003  Bundeselternrat 06/2003 - Handwerkskammer Hamburg
 

Kontakt zum "Arbeitskreis Gesamtschulen"

Die Elternvertretungen der Gesamtschulen Hannovers arbeiten im "Arbeitskreis Gesamtschulen" zusammen. Der "Arbeitskreis Gesamtschulen" ist kein Arbeitskreis des Stadtelternrates im Sinne der alten Geschäftsordnung des Stadtelternrates.

Kontakt zum "Arbeitskreis Gesamtschulen"

Ute Janus Ute Janus (janus.ute[at] t-online.de)
Schenkendorfstr. 16
30177 Hannover
Tel 0511 / 69 05 33
Fax 0511 / 768 43 77
 

Nächster Termin des "Arbeitskreis Gesamtschulen"

Das nächste Treffen des "Arbeitskreis Gesamtschulen" ist am 09.03.2010 um 20:00 Uhr im Neuen Rathaus, Collegienzimmer

 
Befragung des StER - Abgabe bis zum 31.05.2008 Unterrichtsversorgung und Medien

Die Befragung zur Unterrichtsversorgung ist sehr allgemein gehalten. Zusätzlich wäre noch interessant ob und wieviel Unterricht in "besonderen Situationen" ausfällt - hier z.B. wenn Betriebspraktika durch Lehrer begleitet werden oder wenn Abiturprüfungen stattfinden (jetzt aktuell in den Wochen ab 12.4. und ab 21.4. - mündliche Prüfungen vom 6.5. bis 8.5.). Der Termin für die Rücksendung des Fragebogens Unterrichtsversorgung ist Ende Mai.>> Fragebogen zur Unterrichtsversorgung, Abgabe bis zum 31.05.2008 (WORD 42 Kb)

Befragung des StER zu Medien >> Fragebogen zu Medien, Abgabe bis zum 31.05.2008 (WORD 52 Kb)
 
Erlassentwürfe zum 01.08.2008 Zeugnisse an allg.bild.Sch + Abschluss Sek II

Erlass zu den Zeugnissen in den allgemein bildenden Schulen - Übersicht mit geltender Regelung (2004, 2006) und Änderungsentwurf. Der Erlass soll zum 01.08.2008 in Kraft treten >> Erlassentwurf zu Zeugnissen zum 01.08.2008 als pdf, 32 Kb

Erlass zu den Abschluss-Zeugnissen zur allgemeinen Hochschulreife in der gymnasialen Oberstufe, im Fachgymnasium, im abendgymnasium und im Kolleg - Übersicht mit geltender Regelung aus den Jahren 2005, 2006 und 2007 und Änderungsentwurf 2008 Der Erlass soll zum 01.08.2008 in Kraft treten >> Erlassentwurf zu Abschluss-Zeugnissen SEK II zum 01.08.2008 als pdf, 113 Kb
 
Offener Brief, 11.04.2008 "Eklatante Ungleichbehandlung" der KGS Barsinghausen

Schulelternrat der Goetheschule - KGS Barsinghausen, Barsinghausen

Der Vorstand des Schulelternrats der Goetheschule - KGS Barsinghausen, sieht mit großer Sorge, dass die Stadt Barsinghausen ihren Verpflichtungen als Schulträger für die KGS nicht nachkommt, sondern nachhaltig eine eklatante Ungleichbehandlung der beiden Barsinghäuser Schulzentren betreibt. Er sieht darin eine unverantwortliche Benachteiligung der Schülerinnen und Schüler der KGS, die dem Gleichheitsgrundsatz und dem Anspruch auf Chancengleichheit völllig entgeegnsteht! >> Offener Brief vom 11.04.2008 als pdf, 104 Kb

 
Übergabe von 8000 Unterschriften der Gesamtschulinitiativen an Bernd Busemann am 16. Januar 2008 in Hannover

Anlässlich der letzten Plenumssitzung des Landtages vor der Landtagswahl wollen die Gesamtschulinitiativen erneut darauf aufmerksam machen, dass Eltern von einer neuen Landesregierung und dem neuen Parlament eine umgehende Änderung des Schulgesetzes erwarten. Diese muss sicherstellen, dass jedes Kind in Niedersachsen einen Anspruch auf einen Platz an einer Gesamtschule wahrnehmen kann und dass Kommunen ihr Schulangebot durch die Umwandlung bestehender Schulen/Schulzentren in Integrierte Gesamtschulen optimieren können.

Dieses Anliegen soll durch die Übergabe von rund 8.000 Unterschriften aus Braunschweig, Friesland und Hannover an Kultusminister Bernd Busemann unterstrichen werden. An der Veranstaltung, zu der wir Sie hiermit herzlich einladen, nehmen Vertreter und Vertreterinnen der genannten und weiterer Initiativen teil.

Auch SPD-Spitzenkandidat Wolfgang Jüttner, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ina Korter und der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Hans-Werner Schwarz haben ihr Kommen zugesagt.

 
HAZ, 13.12.2007 1500 Bürger wollen neue IGS

Von Bärbel Hilbig
Das Bündnis „Neue IGS – Jetzt!“ macht weiter mobil. Gestern sammelten die Aktivisten am Kröpcke Unterschriften für eine neue Integrierte Gesamtschule in Hannover und verteilten Backware als „Gesamtschulplätzchen“. Noch ist die Neugründung von Gesamtschulen in Niedersachsen jedoch verboten – daran änderte auch die gestrige Debatte im Landtag nichts. Nur eine Vergrößerung bereits existierender Gesamtschulen ist möglich. Bisher kamen bei der Aktion, die seit Anfang Oktober läuft, 1500 Unterschriften zusammen. In der Initiative engagieren sich Eltern, Gewerkschafter, Wissenschaftler sowie Verbände von SPD, Grünen und Die Linke.

„Wir wollen keine Außenstelle, mit der eine bestehende IGS zur Mammutschule würde“, betont GEW-Gewerkschaftssekretär Nils Johannsen. Nach bisherigen Recherchen des Bündnisses sei eine neue IGS in den Stadtteilen Buchholz, Stöcken oder Südstadt denkbar. In Buchholz setze sich eine Initiative für eine Gesamtschulgründung ein, in Stöcken hätten verschiedene Grundschulen von starkem Interesse der Eltern berichtet. Bisher sind ganz andere Standorte im Gespräch: Der SPD-Ortsverein Bothfeld macht sich für eine IGS vor Ort stark, der SPD-Ortsverein Hannover-West hat das Schulzentrum Ahlem für eine Kooperative Gesamtschule vorgeschlagen. Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) hat eher Linden oder den Nordosten der Landeshauptstadt als Standort ins Auge gefasst.

SPD-Landtagspolitiker wollen jetzt ein Gespräch zwischen IGS-Initiative und Stadt vermitteln. Sollte das geltende IGS-Neugründungsverbot nach der Landtagswahl gelockert werden, will die Initiative vorbereitet sein. „Vor einer Schulgründung muss die Kommune den Bedarf nachweisen. Wir wollen, dass die Eltern befragt werden“, sagt Johannsen. Wenn die Stadt damit noch zögere, wolle die Initiative selbst eine Umfrage organisieren. „Die Standortfrage lässt sich so viel leichter klären“, sagt Edith Tötsches, Elternvertreterin bei „Neue IGS – Jetzt!“. Tötsches fordert, dass Grundschulen Eltern auch über Gesamtschulen informieren. Bisher sieht das Formular für die Schullaufbahnempfehlung das nicht vor.

 
NP, 11.12.2007 Die IGS soll zu einer Empfehlung werden

In offiziellen Vordrucken taucht Schulform gar nicht auf. Bündnis fordert Elternbefragung in Hannover. Das Bündnis "Neue IGS jetzt!“ wirft dem Land vor, Gesamtschulen nicht gleichberechtigt mit anderen Schulformen zu behandeln - zum Beispiel bei der Empfehlung für weiterführende Schulen in der vierten Klasse. Außerdem fordert das Bündnis eine Elternbefragung, um den Bedarf nach Gesamtschulplätzen zu ermitteln.

VON ANNA BERGER
HANNOVER. Seit Jahren ärgern sich Schulleiter von Integrierten Gesamtschulen (IGS) darüber, dass ihre Schulform bei der
Grundschulempfehlung offiziell gar nicht auftaucht. Auf den verbindlichen Vordrucken des Kultusministeriums ist dieser Eintrag nicht vorgesehen ? Es macht keinen Sinn, die IGS auf der Empfehlung einzutragen, weil diese Möglichkeit für die Eltern ja immer besteht“, sagt Georg Weßling, Sprecher des Niedersächsischen Kultusministeriums. Das Bündnis ?Neue IGS jetzt!“ sieht das anders. ?Die Eltern sind oft nicht ausreichend informiert über ihre Möglichkeiten“, glaubt Edith Tötsches, die sich im Bündnis und im Arbeitskreis Gesamtschule des Stadtelternrates engagiert. Beide wollen im Stadtrat durchsetzen, dass die IGS in der Grundschulempfehlung alternativ zu jeder anderen Schulform aufgeführt wird. ?Die IGS wird häufig gar nicht ins Gespräch gebracht.“

 

HAZ, 22.11.2007

Stadt soll für IGS prozessieren - Eltern stellen Forderungen

Von Bärbel Hilbig
Eine Gruppe von Eltern im Stadtelternrat will die Stadt zu einem Prozess gegen das Land bewegen – und damit das Neugründungsverbot für Gesamtschulen kippen. „Auch wenn die Integrierte Gesamtschule Kronsberg erweitert wird, fehlen voraussichtlich noch hundert Plätze pro Jahr für Kinder, die eine Gesamtschule besuchen wollen“, sagt Edith Tötsches vom Arbeitskreis Gesamtschulen des Stadt- und Regionselternrats. Unterstützung findet die Gruppe bei Ernst Gottfried Mahrenholz, früherer Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts. „Das Schulrecht sieht die Gesamtschule als Schulform vor. Es ist rechtswidrig, wenn die Landesregierung die Neugründung verbietet“, betont Mahrenholz. Die Einrichtung von Schulen ist verfassungsrechtlich Sache der Kommunen.
Doch Oberbürgermeister Stephan Weil, der im März selbst die Idee einer Klage der Stadt gegen das Land ins Gespräch brachte, hat davon fürs Erste Abstand genommen. Das Thema sei auf Landesebene schließlich in Bewegung. „Bevor ich mich daran mache, die Frage gerichtlich klären zu lassen, hoffe ich zunächst, dass der gesunde Menschenverstand sich durchsetzt“, sagt Weil. Der SPD-Politiker rechnet offenbar auch dann mit einer Aufhebung des Neugründungsverbots, wenn es nach der Landtagswahl keinen Regierungswechsel gibt. Die CDU-Landesregierung hat bisher nur in Ausnahmefällen neue Gesamtschulen in Aussicht gestellt. „Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass man Gesamtschulen nur da zulässt, wo es noch keine gibt“, sagt Weil. Der Bedarf müsse entscheidend sein, und der sei in Hannover deutlich.
Dem Arbeitskreis Gesamtschulen des Stadt- und Regionselternrates geht das nicht schnell genug. Die Gruppe schlägt auch vor, bei den Eltern der Viertklässler die Wünsche nach einem Gesamtschulplatz abzufragen. „Wir gehen davon aus, dass mehr Eltern als bisher bekannt eine Integrierte Gesamtschule wählen wollen“, sagt Tötsches.
Im Stadtelternrat scheint die Initiative des Arbeitskreises Gesamtschulen umstritten
. Kommende Woche will die Vollversammlung der Schulelternvertreter über die Vorschläge diskutieren. Bisher erlaubt das Land nur die Erweiterung bestehender Gesamtschulen. Deshalb gibt es im Stadtelternrat Befürworter einer Aufstockung an der IGS Vahrenheide. Das lehnt der Arbeitskreis Gesamtschulen ab. „Das Wahlverhalten der Eltern deutet nicht darauf hin, dass diese Plätze angenommen würden“, sagt Tötsches. >> Gesamtschulen 2007

 

NP, 21.11.2007

Gesamtschule Klagt Stadt gegen Busemann?

HANNOVER. Die rot-grüne Mehrheit im hannoverschen Rathaus will eine Verfassungsklage gegen Kultusminister Bernd Busemann prüfen. So könnte die Eröffnung weiterer Integrierter Gesamtschulen (IGS) durchgesetzt werden. Die Überlegungen gehen auf einen aktuellen Vorstoß des Stadtelternrates zurück.
Das Land will keine neuen IGS in der Landeshauptstadt zulassen. In Hannover gibt es aber 120 bis 200 Kinder, die an den bestehenden nicht mehr aufgenommen werden konnten. Auch OB Stephan Weil hält eine Klage für denkbar. Eine Entscheidung solle aber erst nach der Landtagswahl fallen. >> Gesamtschulen 2007

 

NP, 21.11.2007

Eltern wollen IGS mit Prozess erzwingen

Gesamtschulstreit: OB Weil schließt Klage nicht aus. Rot-Grün will Verfahren in Karlsruhe prüfen.

VON ANNA BERGER
HANNOVER. Kampf um mehr Integrierte Gesamtschulen (IGS): SPD und Grüne im Stadtrat wollen über eine Klage vorm Bundesverfassungsgericht gegen das Land nachdenken. Gekippt werden soll das IGS-Neugründungsverbot.
Die Forderung, vor Gericht zu ziehen, stammt vom Arbeitskreis (AK) Gesamtschulen des Stadt- und Regionselternrates. Der will den Vorschlag in der nächsten Sitzung des Schulausschusses offiziell einbringen. „Auch wenn ein solches Verfahren sehr lange dauern kann, müssen wir ja irgendwo anfangen“, erklärt AK-Vorstandsmitglied Edith Tötsches.
Ideengeber für die Initiative ist immerhin der frühere Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Ernst Gottfried Mahrenholz. „Die IGS ist eine gesetzliche Schulform“,
betont Mahrenholz, der von 1974–76 niedersächsischer Kultusminister war. Deshalb müssten Kommunen Schulen bereitstellen, das gehöre zu den verfassungsrechtlich geschützten Aufgaben.
Mahrenholz: „Wenn Wulff meint, er könne mit ein paar Ausnahmen das Problem abwiegeln, dann muss eine verfassungsrechtliche Entscheidung Klarheit schaffen.“
Hintergrund: Im laufenden Schuljahr haben 200 Kinder nicht ihren Wunschplatz an einer IGS bekommen. Haupt- und Realschule verlieren dagegen Schüler (NP berichtete). Der Elternwille sei klar, so der Stadtelternrat.
Die rot-grüne Ratsmehrheit steht der Prozess-Initiative offen gegenüber
. „Eine Idee, die in jedem Fall bedacht werden sollte“, sagt der schulpolitische Sprecher der SPD, Michael Klie. Der grüne Fraktionsvorsitzende Lothar Schlieckau: „Jede Initiative in dieser Richtung ist positiv zu diskutieren.“ Und er betont mit Blick aufs Land: „Hier sollte man den Elternwillen ernst nehmen.“
Auch Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) schließt eine Klage nicht aus. Solche Überlegungen habe es auch in der Stadtverwaltung bereits gegeben. „Wir wollen aber erst den Ausgang der Landtagswahl abwarten.“
>> Gesamtschulen 2007

 
Mo, 19.11.2007, 19:00 - 21:00 Prof. von Saldern: Fördern statt Auslese - Chancen integrativen Lernens

Das Bündnis "Neue IGS - Jetzt" lädt ein. Die Diskussionsleitung macht Florian Vaßen (Ex-Schulelternratsvorsitzender der IGS List),
Was: Warum eigentlich Gesamtschulen
Wer: Vortrag von Prof. von Saldern von der Uni Lüneburg
Wann: 19. November 2007, 19 Uhr
Wo: IGS List, nominiert für den Deutschen Schulpreis 2007, Röntgenstr. 6, 30163 Hannover

Laß dir von keinem Fachmann imponieren, der dir erzählt:
"Lieber Freund, das mache ich schon seit zwanzig Jahren so."
Man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen.
Kurt Tucholsky >> Neue IGS - JETZT ! Initiative für eine neue IGS in Hannover

 

14.11.2007, Goslarsche Zeitung

Kultusminister blockiert Planung für neue Gesamtschulen

Von Michael Ahlers
HANNOVER. "Dort, wo es bisher keine Gesamtschulen gibt und wo die Kommunen diese unbedingt haben wollen, soll auch eine eingerichtet werden können." Mit diesem Satz hatte Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) kürzlich angekündigt, das Gründungsverbot neuer Gesamtschulen lockern zu wollen.
Doch nun wurde bekannt, dass die für Schulgründungen nötigen Planungen blockiert werden.
"Es ist völlig offen, zu welchem Zeitpunkt das Verbot aufgehoben wird", heißt es in einem Schreiben des Kultusministeriums. >> Gesamtschulen 2007

 
10.12.2007 Deutscher Schulpreis - Nomiert für die Preisverleihung: IGS List aus Hannover

Die Jury des Deutschen Schulpreises 2007 hat zehn Schulen nominiert, aus denen bei der Preisverleihung am 10. Dezember 2007 die Preisträger des Deutschen Schulpreises 2007 gekürt werden. >> Der Deutsche Schulpreis 2007 Unter den zehn nominierten Schulen ist eine Förderschule, ein berufliches Gymnasium, zwei staaatliche Gymnasien, eine Grundschule, eine Montessori-Schule, eine private Grund-und Förderschle und drei integrierte Gesamtschulen, die Helene-Lange-Schule in Wiesbaden, die Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim und die IGS List in Hannover.. >> Nominierte Schulen

 
Mo, 19.11.2007, 19:00 - 21:00 Prof. von Saldern: Fördern statt Auslese - Chancen integrativen Lernens

Das Bündnis "Neue IGS - Jetzt" lädt ein. Die Diskussionsleitung macht Florian Vaßen (Ex-Schulelternratsvorsitzender der IGS List),
Was: Warum eigentlich Gesamtschulen
Wer: Vortrag von Prof. von Saldern von der Uni Lüneburg
Wann: 19. November 2007, 19 Uhr
Wo: IGS List, nominiert für den Deutschen Schulpreis 2007, Röntgenstr. 6, 30163 Hannover

Laß dir von keinem Fachmann imponieren, der dir erzählt:
"Lieber Freund, das mache ich schon seit zwanzig Jahren so."
Man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen.
Kurt Tucholsky >> Neue IGS - JETZT ! Initiative für eine neue IGS in Hannover

 

 

Gesamtschulen für (CDU-) Gemeinden auf dem Lande ?

19.09.2007

Offener Brief an den Ministerpräsidenten Chr. Wulf

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, ... die Bildung unserer Kinder ist uns zu wichtig, um auf wahltaktische Versprechungen zu vertrauen. ... Ein halber Schritt zurück auf diesem bildungspolitischen Holzweg, auf den Sie sich offenbar aus ideologischen Gründen begeben haben, reicht nicht. ...Neugründungen von Gesamtschulen nach Gutsherrenart nur in Ausnahmefällen zu erteilen ist ignorant und ein Schlag gegen mündige Bürger. ... Belasten Sie nicht die wenigen Gesamtschulen in Hannover, die ihre Zügigkeit noch erweitern könnten, mit weit entfernt liegenden Außenstellen. .... für das Bündnis "Neue IGS - jetzt!" Edith Tötsches .>> Neue IGS - JETZT!

21.09.2007

Gesamtschule jetzt erwünscht

Ministerpräsident Wulff kündigt Lockerung des Gesamtschulverbots an, doch die nötige Gesetzesänderung ist erst für 2008 anvisiert. Gesamtschul-Inis fürchten Wahlkamptbluff >> Neue IGS - JETZT!

 

HAZ+NP / 09.2007

Bündnis fordert neue Gesamtschule - lässt 200 Ballons platzen

NP, 12.09.2007 Neues IGS-Bündnis lässt 200 Ballons platzen Erst gründete sich das Bündnis „Neue IGS – jetzt!“, dann gab es gleich den Protest. Unter dem Motto „Zerplatzte Elternwünsche, zerplatzte Bildungschancen“ ließen die Mitglieder 200 Luftballons am Freizeitheim Lister Turm platzen..„Der Wille der Eltern sollte respektiert werden, und Eltern wollen teilhaben am ausgezeichneten Bildungserfolg der Gesamtschulen“, erklärt Tötsches .... HAZ, 11.09.2007 Bündnis fordert neue Gesamtschule Eltern, Gewerkschafter, SPD, Grüne und die Linke gründen Initiative. ... Das gestern gegründete Bündnis fordert, den Elternwillen zu respektieren, das Neugründungsverbot für Gesamtschulen aufzuheben und eine neue IGS zu eröffnen......>> Neue IGS - JETZT!..>>Aufruf und Unterschriftenlisten . >> Gesamtschulen 2007

 
HAZ, 03.09.2007 In Niedersachsens Gesamtschulen fehlen 2300 Plätze

Die Gesamtschulen in Niedersachsen werden immer beliebter, können den Schüleransturm aber nur gut zur Hälfte bewältigen. ... In Niedersachsen fehlen in diesem Jahr mehr als 2300 Gesamtschulplätze ... Knapp 40 Prozent der Anmeldungen wurden abgewiesen. ... SPD, Grüne und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordern schon seit Langem, das im Schulgesetz verankerte Gründungsverbot für Gesamtschulen abzuschaffen .... Nahezu überall lag der Bedarf deutlich über dem Angebot. .....Die auch von Busemann immer wieder geäußerte Behauptung, dass vorwiegend Jugendliche mit Hauptschulempfehlung an die Integrierten Gesamtschulen gingen, sei falsch, ...... am Gründungsverbot für Gesamtschulen will der CDU-Politiker nicht rütteln. ... >> Gesamtschulen 2007


 

 

Schülerverteilung Klasse 5 IGS
Schule Anmeldungen zum 01.08.2007 davon auswärtige Schüler Wiederholer Anzahl der ausgelosten Schüler Freie Plätze

festgelegte Zügigkeit

IGS Kronsberg 127     7 0 (120) 4
IGS Linden 163 15 2 0 7 (170) 6
IGS List 186     66 0 (120) 4
IGS Mühlenberg 315     80 0 (235) 8
IGS Roderbruch 245     79 0 (175) 6
IGS Vahrenheide-Sahlkamp 67       33 (100) 4
Gesamt 1103     223 40 (920) 32

 

Fehlende Gesamtschulplätze: 183
 

HAZ, 07.07.2007

Ansturm auf Gesamtschulen hält weiter an

HAZ, 07.07.2007 IGS List punktet Im Rennen um den bundesweit ausgeschriebenen Deutschen Schulpreis 2007 ist die IGS List als einzige hannoversche Schule aus 170 Bewerbern ausgewählt worden und darf sich jetzt mit 13 anderen Schulen Hoffnung auf den mit 50 000 Euro dotierten Preis machen..... >> IGS List >> Gesamtschulen 2007

HAZ, 07.07.2007 Ansturm auf Gesamtschulen hält weiter an Losverfahren für Interessenten / Platz an den sechs IGS reicht nicht aus / 184 Schüler müssen andere Schulform wählen..... >> Gesamtschulen 2007

Braunschweiger Zeitung, 05.07.2007 Gesamtschulen müssen 328 Bewerber ablehnen Für das Schuljahr 2007/2008 wünschten wieder mehr als ein Drittel der Eltern aller Viertklässler – 37 Prozent – einen Platz an einer der drei Integrierten Gesamtschulen. Da dort aber nur 380 Plätze zur Verfügung stehen, mussten 328 Bewerber abgelehnt werden. >> Gesamtschulen 2007

 
Ablehnungsbescheid -> Protestbrief an den Kultusminister

Auch im kommenden Schuljahr übersteigt die Zahl der Anmeldungen bei weitem die Zahl der freien Schulplätze an Gesamtschulen.
Hunderte von Eltern, die sich gemeinsam mit ihren Kindern für diese Schulform entschieden haben, bekommen einen Ablehnungsbescheid und werden mit ihrer Enttäuschung und ihrem Ärger allein gelassen. Um diesen Eltern eine Hilfestellung zu bieten, hat der Vorstand des Schulelternrates der IGS Roderbruch einen Protestbrief an unseren Kultusminister entworfen.

Protestbrief gegen Ablehnungsbescheid (doc, 67 kb).

Protestbrief gegen Ablehnungsbescheid (pdf, 53 kb).

 
IGS List, 23.06.07 Vernissage von Schülerkunstwerken / Projektzeitung / Deutscher Schulpreis

am 28.06. um 18:00 Uhr findet in der Sparkassenfiliale am Lister Platz anlässlich einer Ausstellung der Schülerkunstwerke für den Anbau eine Vernissage statt

im Rahmen des Projektes im 6. Jg haben SchülerInnen eine Projektzeitung hergestellt, die über die Projektidee und die einzelnen Workshops berichtet
Unter 170 Bewerberschulen ist die IGS List als eine von ca. 15 Schulen in die engere Wahl gekommen. Am 3. und 4. Juli wird die Schule von einem Juryteam besucht, das sich ähnlich wie die Schulinspektion ein eigenes Bild von der Schule machen will.
 
Neue Broschüre "Für eine gemeinsame Schule in Niedersachsen - Gegen den deutschen Sonderweg in Europa"

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) hat eine Broschüre zur Diskussion um eine gemeinsame Schule in Niedersachsen erstellt - mit einer ausführlichen Beschreibung der Geschichte des Bildungssystems in Deutschland, mit vielen Argumenten und mit Beispielen, z.B. der IGS Franzesches Feld aus Braunschweig - gerade erst ausgezeichnet mit dem Deutschen Schulpreis. >> als pdf, ACHTUNG GROSS, 4 MB

 
ZEIT ONLINE, 12.06.2007 Die Ja-Aber-Schule

In Hamburg wird es bald nur noch Gymnasien und den neuen Schultyp Stadtteilschule geben. Ist das eine Lösung oder läuft es auf Gewinner- und Verliererschulen hinaus? Von Reinhard Kahl >> Hamburg

 
Deutscher Schulpreis 2006 - so kann Schule gelingen

Edith Tötsches (IGS List) - ein Beitrag aus dem Arbeitskreis Gesamtschulen des Stadtelternrates Hannover

481 Schulen aus allen Bundesländern hatten sich für den Wettbewerb der Heidehof- und Robert-Bosch-Stiftung angemeldet, wobei sechs Kriterien bewertet wurden: Leistung, Schulklima, Verantwortung, Unterrichtsqualität, Umgang mit Vielfalt und Schule als lernende Institution. Die besten fünf Schulen wurden am 11. Dezember 2006 durch den Bundespräsidenten Horst Köhler ausgezeichnet:

Den mit 50 000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt eine Grundschule in einem sozialen Brennpunkt in Dortmund, die einen Ausländeranteil von 83
Prozent hat, weil sie beispielhaft ihre Kinder integriert und dafür stark macht, dass sie in der Welt von heute und morgen bestehen können.
Die vier weiteren mit jeweils 10 000 Euro dotierten Preise gingen alle an Gesamtschulen:
1. an die Offene Schule Waldau in Kassel
2. an die Integrierte Gesamtschule Franzsches Feld in Braunschweig
3. an die Jenaplan-Schule in Jena
4. an die Max-Brauer-Schule in Hamburg,
weil es dort gelingt, unterschiedlich anspruchsvolle Ziele zugleich zu verfolgen.
Aus der Laudatio für die Integrierte Gesamtschule Franzsches Feld: Die Entfaltung individueller Fähigkeiten, aber auch Verantwortung für gemeinsame Aufgaben, für Schwächere oder Jüngere, entschiedenes Leistungsstreben, aber auch die tätige Sorge dafür, dass niemand verloren geht und dass nicht durch die Herkunft über die Zukunft entschieden wird. Wie das geht? Durch eine ausbalancierte Mischung aus innerer und äußerer Differenzierung, durch lerndiagnostische Begleitung und Förderung, durch regelmäßige Evaluation, durch ausgewogene Arbeitseinheiten.
Herzlichen Glückwunsch für alle ausgezeichneten Schulen!
Bemerkenswert ist, dass sich im Deutschen Schulpreis die Anerkennung für Integration und längeres gemeinsames Lernen ausdrückt. "Es geht auch anders" - so lautet das Motto des Schulpreises. Hoffentlich zieht es Auswirkungen in der niedersächsischen Schulpolitik nach sich

>> mehr zum Deutschen Schulpreis 2006

 
Demo in Langenhagen am 28.02.2007 - Mehr Unterricht durch mehr Lehrer

 

 
Protest gegen den Polizeieinsatz bei der Protestdemo am 25.03.2004

Brief des AK Gesamtschulen: Polizeieinsatz bei der Protestdemo am 25.03.2004 (30.06.2004)   Der Arbeitskreis Gesamtschulen des Stadt- und Regionselternrates möchte zur Demonstration am 25.03.2004 in Hannover Stellung zum Polizeieinsatz und zur Antwort des Innenministeriums vom 30.04. 2004 auf die mündliche Anfrage der Grünen im Landtag Bezug nehmen.  ....   Der Demonstrationszug am 25.03. wurde von Polizisten in Kampfanzügen begleitet und von der Polizei mit Videokameras gefilmt. Mit Ausnahme einer Sitzblockade, die aus den eigenen Reihen aufgelöst wurde, kam es während der Veranstaltung zu keinen Zwischenfällen, die in ursächlichem Zusammenhang mit der Demonstration gestanden haben. ... mehr.

 

25.05.2007

Initiative "Länger gemeinsam Lernen"

aus der Homepage der Initiative www.laenger-gemeinsam-lernen.de...

Wir sind eine verbandsübergreifende Initiative. GSV (Grundschulverband - Arbeitskreis Grundschule e.V.), GGG (Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule e.V - Gesamtschulverband),GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft), vds (Verband Sonderpädagogik e.V.), AHS (Aktion Humane Schule e.V.), BER (Bundeselternrat), DGLS (Deutsche Gesellschaft für Lesen und Schreiben), DKHW (Deutsches Kinderhilfswerk), Landeselternrat der Gesamtschulen in NRW e.V. (LER), verschiedene Landesschülervertretungen, die Elterninitiative SINN e.V., der Arbeitskreis der Gesamtelternbeiräte Baden-Württemberg, die Freinet-Kooperative e.V. und die Bielefelder Initiative "Eine Schule für alle" treten gemeinsam dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen für die gesamte Dauer der Pflichtschulzeit eine gemeinsame Schule für alle besuchen.

Diese gemeinsame Schule für alle muss eine Schule sein, die Verschiedenheit respektiert und nicht von allen das Gleiche verlangt, sondern jedes einzelne Mädchen und jeden einzelnen Jungen in seiner Gesamtentwicklung fördert. Kein Kind darf verloren gehen!

Weitere Verbände/Gruppierungen sind aufgefordert, sich der „Initiative Länger gemeinsam lernen“ anzuschließen.

"Wir über uns" - 2001

Unter der Überschrift „Länger miteinander und voneinander lernen“ haben GSV (Grundschulverband-Arbeitskreis Grundschule e.V.) und GGG (Gesamtschulverband - Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule e.V.) auf einer Fachtagung am 16./17.2.2001 - also lange vor der Veröffentlichung der ersten PISA- Ergebnisse - eine gemeinsame Grundsatzposition ( Text hier anklicken ) erarbeitet, mit der sie für die Überwindung des gegliederten Schulwesens nach Klasse 4 eintreten. Diese Position wurde vom Hauptvorstand der GGG und von der Delegiertenversammlung des GSV im März 2001 beschlossen und wird inzwischen auch von der GEW, dem vds, vom Bundeselternrat und von der Aktion Humane Schule e.V., der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben und vom Deutschen Kinderhilfswerk ausdrücklich unterstützt.
Vertreter der genannten Verbände treffen sich seitdem etwa halbjährlich als „Initiative Länger gemeinsam lernen“ und beraten konkrete Schritte in Richtung auf das Ziel der für alle gemeinsamen Schule für die Dauer der Pflichtschulzeit.

"Wir über uns" - 2003

Grundschulverband und Gesamtschulverband geben gemeinsam das Buch „Länger gemeinsam lernen. Positionen, Forschungsergebnisse, Beispiele“ heraus (hier anklicken) und verbreiten ein Plakat zur gemeinsamen Grundsatzposition (hier anklicken).

"Wir über uns" - 2004

Die „Initiative Länger gemeinsam lernen“ bereitet eine Aktion vor, in der es darum geht, Schulkollegien zu ermuntern, selber aktiv werden und „die eigene Schule mit der „PISA-Lupe“ untersuchen (hier anklicken).

"Wir über uns" - 2005

Auf der Januarsitzung verabschiedet die Initiative den endgültigen Text der Pisa-Lupe. Am Freitag, den 23. September fand von 18.00 –22.00 in Kleinmachnow bei Berlin im Rahmen des Gesamtschulkongresses des Gesamtschulverbandes das „Bildungsfest der Initiative Länger gemeinsam lernen“ statt. Gastreferentin: Rita Süßmuth

"Wir über uns" - 2006

Am 28./29. April trafen sich rund 50 Mitglieder aus zwölf der 14 Mitgliedsverbände der Initiative Länger gemeinsam lernen zu einer Fachkonferenz zur Pisa-Lupe. Ziel der Konferenz war die Erarbeitung von Materialien vorzubereiten, die Schulen dabei konkret unterstützen, mit der Pisa-Lupe zu arbeiten. Verlauf und Ergebnisse der Konferenz (hier anklicken). Die Mitgliedsverbände der Initiative verschickten eine Presseinformation zur "Initiave Länger gemeinsam lernen" und zur Fachkonferenz Pisa-Lupe an ihnen bekannte Medienvertreter(innen) (hier anklicken).

 
Ganztagserlass - Synopse und Kritik der FG Ganztag des STER Hannover
Ganztagserlass - Synopse und Kritik der FG Ganztag des STER

Ganztag Ganztag in der Presse: Synopse zum Ganztagserlass  Abzurufen hier als doc ....

Was bedeutet der neue Richtlinienerlass für Ganztagsschulen ? (zum Ausdrucken als pdf laden  213 KB ... )

Aussichten für Ganztagsschulen in Niedersachsen     (viel schöner zum Ausdrucken als pdf laden  212 KB ... )  

Stellungnahme der AG "Ganztagserlass" des AK Gesamtschulen im Stadtelternrat Hannover zum Erlassentwurf: Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule - (zum Ausdrucken als pdf laden  85 KB   ... )

 
Bilder vom Protest gegen den Kahlschlag bei den Gesamtschulen im Dezember 2003

 
Bilder vom Protest gegen das Schulgesetz der CDU im Mai 2003

 
NP, 20.05.2003 Schulstrukturreform:Protest der IGS-Eltern mit 3663 Unterschriften beim Kultusminister Aufstand der Gesamtschulen gegen das Schulgesetz:

Gestern überreichten IGS-Eltern dem Kultusminister 3663 Unterschriften - und er machte ihnen Hoffnung: Noch sei das Gesetz nicht beschlossen, so Bernd Busemann. von Julia Pennigsdorf Hannover. Die Integrierten Gesamtschulen (IGS) in der Region lassen nicht locker. Sie hatten ihren Widerstand gegen den CDU-Schulgesetzentwurf angekündigt und setzen ihn nun in die Tat um. Gestern klopften die Elternvertreter aller acht Gesamtschulen (IGS Mühlenberg, Roderbruch, Linden, Vahrenheide, List,Kronsberg, Garbsen und Langenhagen) an das Amtszimmer von Kultusminister Bernd Busemann. Im Gepäck hatten sie 3663 Unterschriften gegen die Schulreform. Der Protest richtet sich dagegen, dass die IGS nicht mehr als Regelschule gelten soll. Das bedeutet, dass sie in den Empfehlungen der Grundschullehrer für eine geeignete Schule nicht vorkäme. "So drängt man uns an den Rand", sagt Theo Prager von der IGS Mühlenberg. Busemann blieb in der Kernfrage, keine neue IGS zuzulassen, hart- sagte aber den bestehenden Schulen "vernünftige Entwicklungschancen" zu. "Viele forderten auch das Aus der IGS. Das sehe ich anders", so Busemann. Die Klassizierung der IGS als Regelschule sagte er den Eltern nicht zu. Hoffnung machte er ihnen trotzdem: "Ich bin ein Pragmatiker, und das Gesetz ist noch nicht fertig", so der Minister vage. "Wenn sich Gesamtschulen im Wettbewerb behaupten, ist das letzte Wort über sie noch nicht gesprochen." mehr ...
Erfolg nach Protesten auch im Streit um die Schulbezirke. Wie berichtet, sollten Schüler aus Hannover künftig nicht mehr die KGS in Hemmingen besuchen. In Hannover selbst gibt es keine Kooperative Gesamtschule. Das sei vom Tisch, hieß es aus Busemanns Büro. Der Wechsel zwischen den Kommunen bleibe frei.

Die Schulelternräte der Integrierten Gesamtschulen der Region Hannover haben eine Resolution zur aktuellen Schulgesetz-Debatte verabschiedet und sammeln Unterschriften. Am 30.04.2003 hat Herr Klare, der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Schulleitungen und Elternvertreter der Gesamtschulen der Region Hannover zum Gespräch geladen.

 
2003 RESOLUTION: Wir fordern, den freien Elternwillen nicht anzutasten

IGS Garbsen IGS Hannover-Kronsberg IGS Hannover-Linden 
IGS Hannover-List IGS Hannover-Mühlenberg 
IGS Hannover-Roderbruch IGS Hannover-Vahrenheide IGS Langenhagen 

Integrative Gesamtschulen sind seit über 20 Jahren integraler Bestandteil der Schullandschaft in Niedersachsen. Sie sind auch in letzter Zeit- durch freien Elternwillen eingeführt worden. Die aktuellen Anmeldezahlen belegen diesen uneingeschränkten Elternwillen auch heute (ca.1/6 aller Schülerinnen und Schüler in Hannover besucht eine Integrierte Gesamtschule !). 

Die Politik in Niedersachsen ob Regierung oder Opposition- ist aufgefordert, zu ihrem Wort zu stehen, den freien Elternwillen nicht anzutasten. Hierzu gehört es auch, die Integrierte Gesamtschule als gleichberechtigte Schulform zu respektieren und die Meinung von Eltern nicht durch gesetzliche oder verwaltungstechnische Behinderungen in eine gewünschte Bahn zu lenken. 

Die Eltern der Integrierten Gesamtschulen der Region Hannover fordern daher: 

· Gleichsetzung des Bildungsauftrags der Gesamtschule mit allen Schulformen des dreigliedrigen Schulsystem 

· Keine Einschränkung des freien Elternwillens 

· Keine Benachteiligung der IGS'en gegenüber anderen Schulformen, insbesondere: 
o Entsprechende Versorgung mit Lehrkräften 
o Gleichwertigkeit aller Abschlüsse mit dem dreigliedrigen Schulsystem, vor allem auch beim Übergang vom Sekundarbereich I in den Sekundarbereich II (gymnasiale Oberstufe) 
o Aufnahme in das Empfehlungsverfahren nach Klasse 4 

· Bedarfsgerechte Zügigkeit und Ausstattung, dabei vor allem auch Berücksichtigung der Integrationsleistungen 

· Keine Diffamierung der IGS'en durch unsachgemäße Darstellung in der Öffentlichkeit 

· Vertretung der IGS'en in allen übergeordneten Elterngremien 

 
Informationstage an den Gesamtschulen - 2008

Welche Schule für mein Kind ? 2008, als pdf Seite 10 - hannoversche Integrierte Gesamtschulen

Welche Schule für mein Kind ? 2008, als pdf Seite 12 - Barsinghausen / Burgdorf / Burgwedel

Welche Schule für mein Kind ? 2008, als pdf Seite 15 - Laatzen / Langenhagen

Welche Schule für mein Kind ? 2008, als pdf Seite 16 - Lehrte / Neustadt

Welche Schule für mein Kind ? 2008, als pdf Seite 17 - Pattensen / Ronnenberg / Seelze / Sehnde / Springe

Albert-Einstein-Schule (KGS Laatzen), 28.01.2008 (Infoabend), 29.02.2008 (Tag der Offenen Tür) , Kooperative Gesamtschule, Wülferoder Str.46, 30880 Laatzen, www.aes-laatzen.de, albert.einstein.schule@htp-tel.de, Tel. (05 11) 98 29 30, Schulleiterin: Frau Kruse

Ernst-Reuter-Schule (KGS Pattensen), 23.02.2008, 10:00 - 13:00 ("Gläserne Schule"), Kooperative Gesamtschule, Platz-St.Aubin, 30982 Pattensen, www.kgs-pattensen.de, kgs@pattensen.de, Tel. (0 51 01) 9 17 90, Schulleiter: Gehoff

IGS Garbsen, 09.02.2008, 09:30 (Vorstellungstag), Meyenfelder Str. 8-16, 30823 Garbsen, www.igs-garbsen.de, info@igs-garbsen.de, Tel.( 0 51 31) 70 71 03, Schulleiter: Herr Herweg

Goetheschule (KGS Barsinghausen), 25.04.2008 (Vorstellungstag) , Kooperative Gesamtschule, Goethestr.29, 30890 Barsinghausen, www.goetheschule-kgs-barsinghausen.de, Schulleitung@Goetheschule-kgs-barsinghausen.de, Tel. (0 51 05) 5 26 60, Schulleiter: Josef Michael Samol

IGS List , 23.02.2008, 10:00 - 13:00 Uhr (Vorstellungstag), Röntgenstraße 6, 30163 Hannover, www.igs-list.de, igs-list@hannover-stadt.de, Tel. 16 84 45 77, Schulleiter: Herr Nachtwey

IGS Roderbruch, 16.02.2008, 10:00 - 13:00 Uhr (Vorstellungstag), Rotekreuzstr.23, 30627 Hannover, www.igs-roderbruch.de, igs-roderbruch@hannover-stadt.de, Tel. 16 84 87 01, Schulleiter: Herr Steinkamp

IGS Langenhagen, 05.04.2008 (Vorstellungstag), Konrad-Adenauer-Strasse 21-23, 30853 Langenhagen, www.igs-langenhagen.de, verwaltung@igs-langenhagen.de, Tel. 73 07 96 40, Schulleiter: Herr Kuschel

IGS Linden, 01.03.2008, 09:00 - 13:00 Uhr (Vorstellungstag), Am Lindener Berge 11, 30449 Hannover, www.igs-linden.de + www.schulelternrat.de, igs-linden@hannover-stadt.de, Tel. 16 84 56 02, Schulleiter: Herr Walther

IGS Kronsberg, 29.02.2008, 15:00 (Vorstellungstag), 14. und 15.04.2008 (Schnuppertage nach Anmeldung), Kattenbrookstrift 30, 30539 Hannover, www.igskronsberg.de, igskronsberg@hannover-stadt.de, Tel. 16 83 42 10, Schulleiterin: Frau Keßler

Marie-Curie-Schule (KGS Ronnenberg), 13.02.2008, 19:00, (Vorstellungstag in Lange Reihe 3, 30952 Ronnenberg)), Kooperative Gesamtschule, Am Sportpark 1, 30962 Ronnenberg, www.kgs-ronnenberg.de, verwaltung@kgs-ronnenberg.de, Tel. (05 11) 4 38 69 30, Schulleiter: Frank Hellberg

IGS Mühlenberg, 19.04.2008, 10:00 - 13:00 Uhr, (Vorstellungstag), Mühlenberger Markt 1, www.igs-muehlenberg.de, igs-muehlenberg@hannover-stadt.de, Tel. 16 84 95 11, Schulleiter: Herr Bax

KGS Neustadt, 16.02.2008, 10:00 - 12:30 (Vorstellungstag), Kooperative Gesamtschule, Leinstr.85, 31535 Neustadt am Rübenberge, www.kgs-neustadt.de, schulleitung@kgs-neustadt.de, Tel. (0 50 32) 9 52 20, Schulleiter: Herr Dowerk

KGS Sehnde, 12.02.2008 Orchesterabend; 9.04.2008 Sprachen und Wahlunterricht; 14. bis 16. April Schnupperunterricht, Kooperative Gesamtschule, Am Papenholz 11, 31319 Sehnde, www.kgs-sehnde.de, schulleitung@kgs-sehnde.de, Tel. (0 51 38) 70 88 60 , Schulleiterin: Frau Akkermann

IGS Vahrenheide-Sahlkamp, 26.01.2008 und 07.06.2008, 10:30 - 12:00 Uhr (Vorstellungstag), Weimarer Allee 59, 30179 Hannover, www.igsvs.de, igs-vahrenheide-sahlkamp@hannover-stadt.de, Tel. 16 84 95 11, Schulleiter: Herr Janssen

Glockseeschule, Besuchertage nach Absprache, Am Lindenhofe 14, 30519 Hannover, www.glockseeschule.de, glockseeschule@hannover-stadt.de, Tel. 16 84 91 97, Schulleiter: Herr Hermann