| ARBEITSKREIS GYMNASIEN des Stadtelternrates |
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Gymnasien |
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Die Termine des Stadtelternrates und seiner
Arbeitskreise sind nicht öffentlich !!
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| HAZ, 24.12.2007 | Elitegymnasium soll sein Angebot anpassen |
| Kritik am Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium |
| Von Bärbel Hilbig Das altsprachliche Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium (KWRG) gerät unter Druck. Der Stadtelternrat fordert, dass die Schule ihr Angebot auflockert. Auch die Stadt denkt ähnlich. Wir wollen mit der Schule sprechen, sagt Petra Martinsen, Leiterin des Fachbereichs Schule. Die Nachfrage sei stark gesunken. Anlass sind die Klagen von Eltern, deren Kinder im Sommer in die fünfte Klasse des KWRG geschickt wurden, obwohl sie das nicht wollten. An der Schule ihrer Wahl war kein Platz. Wir sind nicht zufrieden damit, dass Kinder in ein altsprachliches Gymnasium zwangsverteilt werden, sagt Garnet Eichholz, Vorsitzende des Stadtelternrats. 23 Schüler wurden nachträglich für das KWRG ausgewählt, von denen die meisten die Schule bei der Anmeldung weder als Zweit- noch als Drittwunsch angegeben hatten. Am KWRG lernen alle Kinder bereits in der fünften Klasse Latein neben Englisch. Die meisten starten zwei Jahre später mit Altgriechisch. Einige können statt der zweiten alten Sprache auf einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt ausweichen. Vielen Schülern fällt es schwer, schon in der fünften Klasse neben Englisch Latein zu lernen, sagt Cordula Dietrich vom Stadtelternrat. Später rate die Schule zudem vielen ihrer Schüler deutlich zu Altgriechisch, weil der naturwissenschaftliche Bereich zu klein sei. Eine sinnvolle Lösung könnte Dietrichs Meinung nach darin liegen, wenn die Schule eine Klasse ohne altsprachlichen Schwerpunkt anbiete. Am KWRG ist die Neigung dazu gering. Wenn wir das anbieten, was alle machen, unterscheiden wir uns nicht mehr von anderen, sagt Eckart Birkholz, stellvertretender Schulleiter. Die zugeteilten Schüler würden bei Schwierigkeiten unterstützt. Sie haben sich ganz gut gemacht. Der Einbruch in der Nachfrage kam für das KWRG mit dem Ende der Orientierungsstufe (OS). Seitdem startet das Gymnasium mit dem Ruf einer Eliteschule meist nur mit drei Klassen im fünften Jahrgang, vorher waren es oft fünf Klassen. Eltern, die der OS in ihrer Nachbarschaft entgehen wollten, wählten damals gerne eine OS mit Latein oder Französisch als erster Fremdsprache, sagt Dietrich. Der Besuch ganz bestimmter Gymnasien war danach zwangsläufig. Im vergangenen Sommer hatten die Gymnasien mit 2063 Schülern einen Anmeldungsrekord zu verzeichnen. 172 Kinder konnten nicht auf dem Gymnasium ihrer ersten Wahl unterkommen. Es war ganz schwierig, alle Kinder unterzubringen. Fast alle fünften Klassen sind rappelvoll mit 32 oder sogar 33 Kindern, sagte Dietrich. Zudem werden etliche Gymnasien in den nächsten Jahren etwas kleiner, weil sie ihre Außenstellen aufgeben wollen: Der Druck, die dann noch vorhandenen Klassenzimmer zu füllen, wächst also. |
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Stadtelternrat Hannover, November 2006 |
Umfrage zur Unterrichtsversorgung |
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| Schreiben In einem Schreiben hat sich der
Arbeitskreis Gymnasien im Stadtelternrat Hannover am 8. Juli 2005 an den niedersächsischen
Kultusminister Herrn Busemann gewendet: Formulierungen des Arbeits- und Sozialverhaltens Sehr geehrter Herr Busemann, im letzten Schuljahr wurde der Stadtelternrat auf die Praxis der Kopfnotenvergabe und Bewertung durch die Wirtschaft aufmerksam gemacht, nachdem sich Abgänger nach Jahrgang 10 der Gymnasien mit Abgängern der Realschule auf dem Arbeitsmarkt um Ausbildungs- und/oder Praktikumsplätze sowie Schulplätze an Berufsfachschulen/ Fachgymnasien messen mussten. Eine Abfrage des Stadtelternrates Hannover an allen weiterführenden Schulen im Schuljahr 04/05 zum Thema Kopfnoten ergab, dass an den meisten Gymnasien im Arbeits- und Sozialverhalten die Note C (zu 80 - 90% innerhalb der Schulen) vergeben wurde. Dabei wurde nicht einmal ein Notendurchschnitt im Zeugnis (z.B. 1,2), das Überspringen einer Klasse oder die Zugehörigkeit zu einer Turboklasse berücksichtigt, obwohl gerade diese Schüler sich i. d. R. durch ein höheres Engagement auszeichnen. An anderen Schulformen wird im Arbeitsverhalten die Note B und im Sozialverhalten B - C am häufigsten vergeben. Die Bandbreite wurde dort häufig ausgeschöpft und die Elternvertreter zeigten sich mit der Benotung überwiegend zufrieden. ... Erfüllt ein Schüler die Erwartungen ist davon auszugehen, dass er sie in vollem Umfang erfüllt, sonst würde er sie mit Einschränkungen erfüllen. Wo also liegt der Unterschied zwischen den Formulierungen B (erfüllt die Erwartungen in vollem Umfang) und C (erfüllt die Erwartungen)? Von der reinen Semantik her gibt es diesen definitiv nicht. ... Der Arbeitskreis schlägt Alternativformulierungen vor. Mehr ... |
Stellungnahmen
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Pressespiegel zu Gymnasien
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Gymnasien
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Weiteres
zum Thema Gymnasien
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| Stellungnahme des Arbeitskreises Gymnasien am Abi
nach 12 Jahren |
| Arbeitskreis Gymnasien: Wir fordern, bevor man sich über neue Strukturen der Schule unterhält, dasszunächst der bestehende Schulbetrieb in seinen Mindestanforderungen durch die Politik wieder hergestellt wird. Übereilte Reformen erwecken den Eindruck, sie dienten nur der Verschleierung tiefgreifender Missstände. Ein generelles Abitur nach 12 Schuljahren wird unter den gegebenen Bedingungen abgelehnt. Die Einführung einer Turbo-Klasse an jedem Gymnasium wird abgelehnt. Die Abschaffung der OS bedeutet aber die Vorverlagerung der Schullaufbahnentscheidung in die 4. Klasse der Grundschule und eine Zementierung des dreigliedrigen Schulsystems. Im internationalen Vergleich bedeutet dies einen Rückschritt, da sowohl Chancengleichheit als auch soziale Integration dadurch entscheidend beeinträchtigt werden. mehr ... |
| HAZ, 9. 2. 2002, Presseerklärung des Arbeitskreises
Gymnasien Kritik an Turbo-Abitur Der Arbeitskreis Gymnasien im Stadtelternrat fordert, vor einer Änderung der Schulstruktur die Unterrichtsversorgung sicherzustellen. Die Lehrerausbildung solle modernisiert, die Fortbildung ausgeweitet werden. Die Gymnasialeltern lehnen ein generelles Abitur nach zwölf Jahren ab, weil es die Voraussetzungen dafür nicht gebe. Dazu zählen die Eltern eine Grundbildung in der Vorschule, ausreichende Lehrerversorgung sowie eine Straffung und Modernisierung der Lehrpläne. Auch der geplanten Einführung von Turboklassen, mit denen jeweils eine Klasse pro Jahrgang schneller zum Abitur gelangt, sehen die Eltern mit Skepsis entgegen. Sie lehnen es ab, an jeder Schule mit gymnasialer Oberstufe Turboklassen einzurichten. Die Eltern befürchten, die Unterrichtsversorgung in den normalen Klassen werde zu Gunsten der Turboklassen absinken. Außerdem gingen die besseren Schüler, deren Leistungen die anderen motivieren, den Normalklassen veloren. bil |
| Stellungnahme zu Schulstrukturplänen der Landesregierung
Sehr geehrte Damen und Herren, zu den laufenden Vorschlägen der Landesregierung zu Änderungen der bestehenden Schulstrukturen nimmt der Arbeitskreis Gymnasium im Stadtelternrat Hannover wie folgt Stellung: Wir fordern, bevor man sich über neue Strukturen der Schule unterhält, dass zunächst der bestehende Schulbetrieb in seinen Mindestanforderungen durch die Politik wieder hergestellt wird. Übereilte Reformen erwecken den Eindruck, sie dienten nur der Verschleierung tiefgreifender Missstände. Dazu gehört:
Wir lehnen ein
generelles Abitur, unter den derzeitigen Bedingungen, nach 12 Jahren ab,
weil: Die Industrie fordert zwar kürzere Ausbildungszeiten, dies kann sich aber nicht auf die Schulzeit beziehen, zumal die Industrie berechtigter Weise Ausbildungsdefizite in allen Abschlüssen anmahnt. Für ein Abitur
nach nur noch 12 Jahren müssen folgende Voraussetzungen
gegeben sein: Die Landesregierung
erwägt im Zuge der Schulstrukturreform die Einführung
einer Turboklasse an jeder Schule, die eine gymnasiale
Oberstufe führt. Die Orientierungsstufe ist durch Einsparungen von der ursprünglichen Idee der Förderung und der Vermeidung vorzeitiger Selektion reduziert worden auf eine reine Auslesefunktion, die zwangsläufig zur Frustration von Begabten und Unbegabten führt und die in den weiterführenden Schulen inzwischen als negativ empfunden wird. In dieser bestehenden Form ist die OS nicht mehr akzeptabel. Die Abschaffung der OS bedeutet aber die Vorverlagerung der Schullaufbahnentscheidung in die 4. Klasse der Grundschule und eine Zementierung des dreigliedrigen Schulsystems. Im internationalen Vergleich bedeutet dies einen Rückschritt, da sowohl Chancengleichheit als auch soziale Integration dadurch entscheidend beeinträchtigt werden. Es besteht die Gefahr, dass durch die frühe Selektion sich spät entwickelnde Schüler-Innen und Schüler-Innen aus bildungsfernen Schichten vorzeitig herausgefiltert werden und somit als Bildungsreserve verloren gehen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Mit freundlichen
Grüßen Christoph Veltrup
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| Arbeitskreis Gymnasien im Stadtelternrat Hannover c./o. Christoph Veltrup, Seelhorststr. 13, 30175 Hannover, Tel. 0511-281829, Fax: 0511 - 815852, e-mail: veltrup@sleep-in-hannover.de |