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| NP, 09.09.2006 | Bismarckschule feiert |
| Es gibt sie seit 100 Jahren | >> Bismarckschule |
| Von Nora Lysk |
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HANNOVER. Fast 50 Jahre ist es her, dass Werner Schneider zum letzten Mal die steinernen Treppen Richung Schulaula heraufstapfte. Damals bekam der heute 69-Jährige sein Abiturzeugnis ausgehändigt. Das war 1957. Gestern ging Schneider erneut die Stufen hoch. "Das Bild ist ähnlich wie damals", erinnert er sich. Nur dass die "Schüler", die sich gestern in der Aula versammelt hatten, ein wenig älter aussehen. Wie auch die Bismarckschule in der Südstadt, die ihren 100. Geburtstag feierte. Feierlaune unter den Schülern und Ehemaligen. Hunderte von ihnen trafen sich gestern Nachmittag, wurden von Schulleiter Johannes Brockmann begrüßt. 1906 wurde das Knabengymnasium am Maschsee gebaut. "Und auch ich muss gar nicht erst auf Schulfreundinnen warten", lachte Schneider, der seine Schulzeit ausschließlich unter Jungen hatte verbringen müssen. Ansonsten war von Schneider nur Gutes über seine Schulzeit in Hannover zu hören: "Besonders die Gemeinschaft unter uns Schülern war immer hervorragend." Die Stärkung der Gemeinschaft gehört bis heute zu den Leitlinien der Bismarckschule. Vieles hat sich aber auch verändert: Bilingualer Unterricht, Bläser- und Profilklassen waren für viele Ehemalige gestern eher Fremdwörter. Auch die heute maroden Pavillons kannte Schneider noch nicht. "Aber die werden glücklicherweise abgerissen und ersetzt", so Schulleiter Brockmann. |
| HAZ, 07.09.2006 | Ein Ort nicht nur für Sterngucker |
| Als Knabengymnasium ist die Bismarckschule vor 100 Jahren gegründet worden. Heute besuchen 1050 Schüler den imposanten Bau am Maschsee, dessen Turm eine Sternwarte beherbergt.. | >> Bismarckschule |
| Von Bärbel Hilbig |
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Foto: Ein Bau mit Geschichte: Generationen von Schülern haben an der Bismarckschule ihr Abitur gemacht. Vor 100 Jahren wurde die Schule gegründet, das Gebäude aber erst 1911 fertiggestellt. |
Stadtanzeiger
Süd, 03.03.2006Gegen Chaos hilft nur anderer Schulschluss Einigung vertagt: Die „Tokioter Verhältnisse“ an der U-Bahnstation Altenbekener Damm in der Südstadt sollen nun bei einem dritten Treffen gelöst werden. Von Daniela Beyer An den „Tokioter Verhältnissen“ in der U-Bahn-Station Altenbekener Damm scheint sich so schnell nichts zu ändern – obwohl sich die beteiligten Schulen, Schüler- und Elternvertreter, die Üstra, der Gemeindeunfallverband und Mitglieder des Bezirksrats Südstadt-Bult jetzt bereits zum zweiten Mal getroffen haben. Nach dem ersten Termin im Oktober hatten die Schulen ein Zahlenwerk zusammengestellt, wie viele Schüler nach der sechsten Stunde nach Hause gehen. „Nun wollen wir daraus Schlüsse ziehen und eine Lösung suchen“, hatte Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schröter als Einladende die Diskussion eröffnet. Allerdings war die Teilnehmerzahl gering und die Aussprache zäh. Dabei drängt das Problem: Vor allem Montag und Freitag mittags zwischen 13.27 und 13.43 Uhr haben rund 2500 Schüler aus den umliegenden neun Schulen nahezu gleichzeitig nach der sechsten Stunde Schulschluss und drängen auf die beiden Bahnsteige. Die Üstra hat dann bis zu sechs Sicherheitsleute einer Firma im Einsatz, die den großen Andrang zu koordinieren versuchen. ![]() Die Üstra hatte deshalb vorgeschlagen, den Schulschluss von zwei bis drei Schulen zu verschieben, um das Zeitfenster zu vergrößern. „Eine Staffelung der Schulzeiten wäre eine geeignete Maßnahme“, sagte Ralf Dedden vom Üstra-Jugendmarketing. In Münster hätten die Verkehrsbetriebe ein ähnliches Problem auf diese Weise gelöst. Auch Klaus Wolf vom Gemeindeunfallverband sprach sich dafür aus. „Die Erfahrung zeigt, dass es nie eine technische Lösung für einen Schülerpulk gibt, sondern nur organisatorische Entflechtung.“ Doch für eine Veränderung des Schulschlusses konnten sich die Vertreter der Schulen nicht erwärmen. „Uns fehlt das schlüssige Argument, dass es dadurch besser wird“, sagte Matthias Popp, Koordinator an der Bismarckschule. Weitere Einwände waren, dass sich die Schülerzahlen bei jeder Stundenplanänderung und durch das vorgezogene Abitur nach der zwölften Klasse veränderten. Vorschläge anderer Schulen, etwa Absperrungen vor den Gleisen wie in London zu installieren, die sich erst mit den Türen der U-Bahn öffnen, seien nicht zu finanzieren, erklärte Dedden. Auf Seiten der Üstra bestehe auch kein Spielraum: Die Tunnelkapazität sei ausgereizt, einen noch engeren Takt könnten die U-Bahnen nicht fahren. Auch zusätzliche Waggons ließen sich nicht ohne Weiteres anhängen. „Die Einsatz-Wagen kommen aus Döhren, leider haben wir am Altenbekener Damm kein Stummelgleis, um sie dort zu parken“, erläutert Dedden. So könne es geschehen, dass ein Wagen aus Döhren gerade zu dem Zeitpunkt ankomme, an dem der Bahnsteig gerade leer sei. Letztlich einigte sich die Versammlung auf ein weiteres Vorgehen: Die Schulen wollen per Befragung ermitteln, wie viele Schüler nach der sechsten und siebten Stunde die U-Bahn-Station benutzen und in welche Richtung. Auch die Sicherheitsfirma protec will das Schüleraufkommen erneut ermitteln, nun auch im erweiterten Zeitraum von 13 bis 14.30 Uhr. Die Zahlen sollen allen Schulen zukommen, damit sie daraus Ideen entwickeln können. Bis zu den Osterferien wollen die Schulen ihre „Hausaufgaben“ erledigt haben, denn Mitte Mai steht das nächste Treffen an. auf den Ganztagsbetrieb zu verzichten, nicht zu akzeptieren. ja Foto: Bis zu 2500 Schüler drängeln sich mittags gegen 13.30 Uhr auf dem Bahnsteig. Foto: Steffen Guder (l.) und André Randhahn von Protec verfolgen die Lage am Monitor. |