Wartung von Computern in Schulen       Homepage  ->  Computer an Schulen
Mehr Geld für PC-Wartung
Computerwartung:  Mehr Geld für PC-Wartung    Die Schulen bekommen voraussichtlich nun doch mehr Geld für die Wartung ihrer Computeranlagen. Die rotgrüne Mehrheit im Rat will in den Haushaltsberatungen einen Antrag einbringen, dass die neuen Landesmittel für Systembetreuung an Schulden dort tatsächlich zusätzlich eingesetzt werden.      Wie berichtet, stellt das Land erstmals Mittel für diesen Zweck zur Verfügung. Die Stadt will das Geld bislang als Einnahme verbuchen, aber nicht an die Schulen weitergeben. Da die Stadt bereits 550 600 Euro im Jahr für die EDV-Ausstattung der Schulen eingeplant hat, sieht der Stadtkämmerer die 184 600 Euro des Landes als Beteiligung an und nicht als Aufstockung. Die Schulen kritisieren jedoch, dass das städtische Geld vor allem zum Einsatz veralteter Geräte dient und die Wartung in den Händen vn Lehrern liegt. " Das Geld könnte gemeinsame Netzwerkadministratoren für Schulen ermöglichen", sagt Eleni Mourmouri von den Grünen.   bil    HAZ, 06.12.2002 
Lehrer fordern Hilfe bei der Wartung der Computer
Computerwartung:   Lehrer fordern Hilfe      An fast allen Schulen gibt es inzwischen Computer – aber zu wenig Geld, um sie zu warten    Die Schulen in Hannover und Umland wollen nicht mehr länger warten: In einer Gemeinschaftsaktion fordern sie die Schulträger auf, sie bei der Wartung ihrer Computersysteme zu unterstützen. Lehrkräfte, die dafür ihre Freizeit opferten, seien mit den zusätzlichen Aufgaben überfordert. Das Land versprach Anfang September Abhilfe und stellte auch Geld zur Verfügung. Doch davon ist nichts bei den Schulen angekommen. „Wir haben noch keinen Cent gesehen“, kritisiert Jost Rottman, Lehrer an der IGS Linden. „Die Stadt hat ihren Anteil bekommen, aber es scheint, unser Kämmerer weigert sich, es bereit zu stellen.“
   Tatsächlich erhielt Hannover aus dem neuen Landesprogramm 77000 Euro für die zweite Hälfte dieses Jahres. Vom kommenden Jahr an gibt es jährlich 190000 Euro vom Land für die Computerwartung. Das Kultusministerium erwartet, dass sich der Schulträger mit einem gleich hohen Betrag beteiligt. Aus Sicht des Kämmerers ist das bereits geschehen: Die Stadt hatte – bevor die Landeshilfe beschlossen war – für dieses Jahr 550000 Euro für Ersatzbeschaffung und EDV-Ausstattung eingeplant. Für 2003 ist die gleiche Summe vorgesehen. Das zusätzliche Geld des Landes soll nicht den Schulen ausgezahlt werden. „Das heißt, die EDV-Hilfe des Landes dient zur Sanierung des Stadthaushalts“, sagt Hans-Jürgen Ladewig, Lehrer im Schulausschuss.
   Rottman betont, das städtische Geld sei außerdem zweckgebunden gezahlt worden. „Wir mussten es für Sachmittel wie Ersatzgeräte anlegen.“ Schuldezernent Harald Böhlmann widerspricht. Das EDV-Budget, das jede Schule aus dem städtischen Topf bekommt, sei für Ersatz, Reparaturen und auch Wartung gedacht. Die Beteiligung des Landes, um die Hannover lange gekämpft habe, verringere den Aufwand der Stadt.
   Für die Schulen ist das nicht genug. Sie fordern, bei Reparaturen Fachfirmen zu beauftragen, IT-Assistenten einzustellen sowie mehr Ausgleichsstunden und Fortbildungen anzubieten. „Ich bin in fast jeder Pause damit beschäftigt, eine Liste an Mängeln abzuarbeiten“, sagt Gerhard Mühlsteph von der Käthe-Kollwitz-Schule. An der IGS Linden kümmern sich hauptsächlich zwei Lehrer um 120 vernetzte Computer. „Wenn die Leute krank werden, krankt das ganze System“, sagt Rottmann. 
  In der Region sieht es nicht besser aus. An der KGS Sehnde kümmern sich drei Lehrer um 200 Rechner. Einer von ihnen ist Gustav Heineke: „Ich werde zwar nur für eine halbe Stelle bezahlt, arbeite aber Vollzeit.“ Die Computer- und Netzwerkbetreuer der Wunstorfer Schulen haben angekündigt, diese Aufgabe im kommenden Schuljahr nicht mehr zu erfüllen. „Wir fühlen uns zeitlich und fachlich überfordert.“    so/bil   Veröffentlicht 02.12.2002 21:14 UHR      HAZ, 03.12.2002     mehr ...
Wartung der Computer an Schulen  / Schulausschuss am 27.11.2002
SCHULAUSSCHUSS  / Computerwartung an Schulen:Antrag der Elternvertreter zur Wartung der Computer in Schulen Die Verwaltung wird aufgefordert, mitzuteilen, ob sie willens und bereit ist, die in der Pressemitteilung Nr.87/2002 vom 28.08.2002 des Nds. Kultusministeriums als von den Schulträgern erwartet bezeichneten Leistungen zu erbringen, ferner, welche Verbesserungen nach Einschätzung der Verwaltung bei der Betreuung von Computern in Schulen dadurch eintreten werden und schließlich, welche Maßnahmen sie überhaupt zur Verbesserung dieser Betreuung vornehmen wird.   mehr ...      Dr. Rainer Gundlach      Ferdinand Holst •    Der Arbeitskreis Gesamtschulen hat am 27.11.2002 um 17:30 Uhr zu einer Pressekonferenz eingeladen. Davor treffen sich Systemadministratoren aus Gymnasien und Gesamtschulen Niedersachsens.
Fünf Millionen Euro im Jahr
Herausgeber: Nds. Kultusministerium, 29.08.2002 

Fünf Millionen Euro im Jahr 
Land Niedersachsen beteiligt sich an der Systembetreuung in Schulen 

"Von heute an wird sich die Situation bei der Wartung und Pflege der Computersysteme und -netzwerke in den niedersächsischen Schulen grundlegend verbessern. Die Gespräche von Land und kommunalen Spitzenverbänden haben zu einer Lösung geführt, die die Lehrerinnen und Lehrer von der technischen Betreuung entlasten und ihnen die Zeit lassen, sich um die pädagogischen Aufgaben bei Einsatz der Neuen Technologien im Unterricht zu kümmern." Das sagte Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper am Rande der Plenarsitzung des Niedersächsischen Landtages nach der Verabschiedung des Änderungsgesetzes zum Kommunalen Finanzausgleich.  Die Ministerin  dankte der SPD-Fraktion des Niedersächsischen Landtags für die Einbringung eines zusätzlichen Paragraphen zur Finanzierung der Systembetreuung in das Änderungsgesetz. 

Das Land wird den Schulträgern für die Wartung und Pflege der Computersysteme und -netzwerke in den Schulen für das 2. Halbjahr 2002 2 Mio. € und 5 Mio. € in jedem Folgejahr zahlen. Von den 
Schulträgern wird ein mindestens gleich hoher Betrag für diesen Zweck erwartet. Die Schulträger organisieren die Systembetreuung in Abstimmung mit ihren Schulen. 
"Damit dokumentieren wir", so die Ministerin, "dass das Land sich neben Förderprogrammen zur Ausstattung und Lehrerfortbildung auch für den nachhaltigen störungsfreien Betrieb der Hard- und Software in den 
Schulen einsetzt." 
Das Land Niedersachsen und die niedersächsischen Schulträger haben in den letzten Jahren, teilweise mit Unterstützung von Partnern aus der Wirtschaft und des Bundes, auch zur Verbesserung der Ausstattung 
erhebliche Leistungen erbracht. Diese haben dazu geführt, dass die niedersächsischen Schulen den Vergleich mit den Schulen anderer Länder nicht zu scheuen brauchen: 
Heute befinden sich an niedersächsischen Schulen rund 70.000 Computer mit vielfältiger Peripherie. Dabei haben 98% der niedersächsischen Schulen einen Internetanschluss - für den Unterricht und für das 
Lehrerzimmer. Wenn man das mit der Ausstattung noch vor wenigen Jahren  vergleicht, ist das ein großer Erfolg. 
Damit erreicht die Ausstattung der Schulen mit Hard- und Software eine Qualität und Quantität, die eine professionelle Betreuung, Pflege und  Wartung erfordert. Mit der Beteiligung des Landes an den Kosten für die 
Systembetreuung ist in Niedersachsen ein Meilenstein bei der Finanzierung und Organisation der Wartung und Pflege der Computersysteme  und -netzwerke in den Schulen erreicht. 

Wichtiger Termin!!! Unsere Arbeitsbedingungen verbessern! Wichtig!!

An die
Systemadministratoren
an allgemeinbildenden Schulen
der Region Hannover
 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit vielen Jahren arbeiten wir in unserer Freizeit am Aufbau von Computerarbeitsräumen und –netzwerken an unseren Schulen. In Anbetracht der knappen Staatskassen, dessen bewusst, dass Politiker und Behörden immer etwas länger brauchen, bis sie begriffen haben, was an den Schulen nötig ist, damit wir unserem pädagogischen Auftrag einer zeitgemäßen Bildung gerecht werden können, haben wir es auch hingenommen, Tausende von unbezahlten Überstunden vorzuleisten, um uns selbst so fortzubilden, dass wir alle die Systeme installieren können, die multimediales Lernen in der Schule ermöglichen.
Nachdem wir nun die Computer und die Netze stehen haben, ist es soweit: das Land Niedersachsen hat 2 Mio. € für 2002, ab 2003 jährlich 5 Mio. € für die Systemadministration bereitgestellt und die Kommunen sollen den gleichen Betrag noch mal dazu geben. Doch wie kommen wir nun an das Geld, damit wir nicht mehr in unserer Freizeit arbeiten müssen, sondern unsere Arbeit in Form von Anrechnungsstunden finanziert bekommen?
Derzeit haben wir den Eindruck, dass Privatfirmen damit betraut werden sollen, die Systemadministration zu übernehmen. Gerade erst in dieser Woche wurde uns in einer N21-Veranstaltung der Firma MTS Reinhardt ein System präsentiert, das für Schulen, die aus Mangel an fachkompetenten Kollegen mit den neuen Medien noch nicht angefangen haben, sicher sehr nützlich sein kann, für unsere fortgeschrittenen Schulen jedoch keine Entlastung bringen würde, da „Full Support“ von Firmen nur heißt, dass PCs und Netzwerke aufgebaut und funktionsfähig gehalten werden und die Kollegen durch Fortbildung und Hotlines in die Lage versetzt werden, die Steuerungssoftware der Firmen zu nutzen. Es heißt jedoch weiterhin, dass wir die Anwendersoftware zu installieren, die User- und Intranetverwaltung zu tätigen und die Beratung und Fortbildung der PC-gehemmten Kollegen zu leisten haben. Von dieser Seite haben wir also nicht die lange überfällige Arbeitserleichterung zu erwarten.
Wir haben den Eindruck, dass sich im Ministerium und bei den Schulträgern noch nicht das Bewusstsein durchgesetzt hat, das wir dringend Anrechnungsstunden für unsere Arbeit brauchen, wenn die von uns aufgebauten Systeme weiter lauffähig bleiben und die Entwicklung weiter vorangetrieben werden sollen. 
Die Kosten des von der MTS Reinhard vorgestellten Systems sind im übrigen bereits so hoch, dass unsere lehrergestützte Administration damit locker konkurrieren kann. Wenn wir für die Administration von 100 PCs im Netzwerk eine volle Lehrerstelle fordern, die wir dann auf die Kollegen verteilen können, die die Arbeit auf sich nehmen, so kostet das unsere Brötchengeber soviel wie 50 PC-Arbeitsplätze der MTS Reinhardt.
Damit wir mit unseren Vorstellungen endlich Gehör finden, sollten wir unsere Forderungen gemeinsam vorbringen. Dazu laden wir Euch zu einem Administratorentreffen in der IGS Linden ein, auf dem wir unsere Strategie absprechen können: 

Mi 27.11.2002 um 16 Uhr 
IGS Linden Raum U20 (im Keller des Kleinen Hauses)

Mit kollegialem Gruß
Werner Nieporte
IGS Linden
 

Verfügung der Stadt zur Verwendung der den Schulen bereitgestellten Mittel

2.13  Mittel für EDV-Ausstattung im Unterricht (525) aus der Haushaltsstelle 1.2929.525000.6
und zwar insbesondere für:
Ersatz- und Ergänzungsbeschaffung von Hardwarekomponenten
Softwarebeschaffung
Kleinere Vernetzungsarbeiten
Reparatur / Wartung

2.2  Mittel, über die das Schulamt oder andere Ämter auf Antrag verfügen
2.21 Zentralmittel
zur Beschaffung aller Einrichtungsgegenstände für Klassenräume, Fachräume, Verwaltungsräume, Freizeit- und Essenbereiche sowie zur Deckung erhöhter Bedarfe an Lehrmitteln und Betriebsmitteln in begründeten Fällen (Vordruck "Bedarfsanmeldung"
2.22 Sonstige Mittel
zur Beschaffung von Büromaschinen, Reinigungsmaschinen, Glühlampen (keine Projektionslampen), Feuerlöscher/-füllungen, Bundesflaggen, Streusand / Streusalz (Vordruck:"Bedarfsanmeldung"), Reparatur von Büromaschinen und Reinigungsmaschinen (auf besonderen Vordrucken)

2.3  Verwendung der Mittel
Die bereitgestellten Mittel dienen zur Aufrechterhaltung des laufenden Schulbetriebes. Sie sind ausschließlich für "sächliche" Ausgaben" bestimmt. Es ist also nicht gestattet, Arbeitskräfte selbst einzustellen.
 

Hans-Dieter Keil-Süllow                 Arbeitskreis Gesamtschulen 

Hans-Dieter Keil-Süllow, Kastanienallee 11, 30519 Hannover
Landeshauptstadt Hannover
Schulamt, Frau Martinsen
per Fax 168 4 50 62
 

Mittel für Computerwartung an Schulen 

Sehr geehrte Frau Martinsen,

    in der nächsten Woche, am 27.11.2002, treffen sich Netzwerkadministratoren hannoverscher Schulen in der IGS Linden.  Der Arbeitskreis Gesamtschulen des Stadtelternrates wird nach dem Treffen zu einer Pressekonferenz einladen. Es herrscht der Eindruck, dass die vom Land Niedersachsen und vom Schulträger bereitgestellten und vom Kultusministerium in Presseerklärungen und Podiumsdiskussionen angekündigten Mittel für die Wartung von Computern an Schulen die hannoverschen Schulen nicht erreicht und auch in den nächsten Jahren nicht als berechenbare Größe in die Planung der Schulen eingehen wird. 

    Seit vielen Jahren arbeiten Lehrerinnen und Lehrer  in ihrer Freizeit am Aufbau von Computerarbeitsräumen und –netzwerken an den Schulen. Sie haben  Tausende von  unbezahlten Überstunden vorgeleistet, um sich selbst so fortzubilden, dass sie alle die Systeme installieren  können, die multimediales Lernen in der Schule ermöglichen.
    Nun erhoffen sie Entlastung.  Entlastung werden die engagierten Lehrerinnen und Lehrer nicht in allen Bereichen kommen können: sie werden weiterhin Anwendersoftware installieren, die User- und Intranetverwaltung zu tätigen und die Beratung und Fortbildung der PC-gehemmten Kollegen zu  leisten haben. Und natürlich die pädagogische Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern - ihre eigentliche Aufgabe. Bei dem Treffen werden die Systemadministratoren beraten, wo sie entlastet werden könnten und wie sie sich eine Unterstützung vorstellen könnten.
     Bei den bislang von der Stadt Hannover bereitgestellten Mitteln für EDV-Ausstattung im Unterricht (525) aus der Haushaltsstelle  1.2929.525000.6 gilt, dass sie zur Aufrechterhaltung des laufenden Schulbetriebes, also  ausschließlich für "sächliche" Ausgaben" bestimmt sind. Es ist also nicht gestattet, Arbeitskräfte  selbst einzustellen.

     Am letzten  Sonnabend habe ich mit dem Kämmerer Stephan Weil gesprochen. Er hatte sich mit dem Problem noch nicht beschäftigt und war sich auch nicht im klaren, dass das Problem, dass diese Mittel nicht für die Computer-Wartung eingesetzt werden, überhaupt existiert. Für ihn sind diese Landesmittel zweckgebunden.  Es müsste eigentlich machbar sein, dass in einem Gespräch mit dem Schuldezernenten Harald Böhlmann Klarheit in dieser Sache geschaffen wird. 

   Es wäre sehr schön, wenn diese Klarheit in der nächsten Woche zustande kommt und wir der Presse berichten können, welche Vorstellungen die Systemadministratoren haben und dass die Mittel von Land und Stadt bereitgestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen 
 

Kopie an Werner Nieporte, IGS Linden

Goslarsche Zeitung, 28.06.2001
Support-Center der TU Clausthal und des Landkreises für EDV-Einsatz in Schulen eröffnet
CLAUSTHAL-ZELLERFELD (fun) Zunächst fehlte der Sekt, um am Dienstag die Einweihung des neuen Support-Centers für den EDV-Einsatz in den Schulen gebührend zu feiern. Die kleine protokollarische "Panne" war schnell behoben, und so konnten Prof. Dr. Ernst Schaumann, Rektor der TU Clausthal, und Landrat Peter Kopischke auf die Unterzeichnung der künftigen Zusammenarbeit anstoßen. Kopischke machte deutlich, dass man im Vorfeld der Planungen nicht lange theoretisieren, sondern praktische Taten folgen lassen wollte. Sein Lob ging vor allem an die Adresse der TU Clausthal. "Mit ihrer Offenheit für dieses Projekt zeigen Sie ihre Bereitschaft, Verantwortung für diese Region zu übernehmen", erklärte der Landrat, der die Vereinbarung als "kleine Hochzeit" bezeichnete.
      Die Pläne für dieses Projekt gehen auf das Jahr 1996 zurück. Damals gründete der Landkreis Goslar den Arbeitskreis "EDV in Schulen". Vertreter aus der Wirtschaft, der Schulen sowie des Landkreises kamen an einen Tisch, um eine effiziente Vorgehensweise zu erarbeiten. Parallel dazu entwickelte sich auf diesem Gebiet eine enge Zusammenarbeit der TU Clausthal mit den im Umkreis liegenden Schulen. Schließlich ebnete das Land Niedersachsen mit der Gründung der Initiative N-21 und der Bereitstellung finanzieller Mittel den Weg in die Informationsgesellschaft.
      Ute Lenz-Rühmann, Mitarbeiterin des Amts für Bildung, Kultur und Sport des Landkreises Goslar, schilderte in ihrem Vortrag zunächst die Ausgangssituation. Folgende Defizite wurden demnach festgestellt: Mangelhafte Hard- und Software, nicht ausreichende Qualifikation der Administratoren und ungenügende Internetzugänge. In den Schulen des Landkreises Goslars gibt es etwa 900 PCs, vom 486-er bis zum Pentium 3. "Die Netzwerkbetreuung funktioniert dabei oft nach dem Prinzip des Modelleisenbahners - da lass ich keinen ran" und des Platzhirsches - ich gebe keine Auskunft. Oder der Amateur-Administrator ist einfach hoffnungslos überfordert", stellte Lenz-Rühmann fest.
      Verschiedene Lösungsvorschläge, wie zum Beispiel der Einsatz externer Dienstleistungsunternehmen, wurden diskutiert. Als Optimum kristallisierte sich schließlich ein Kooperationsprojekt von Universität und Schulträger heraus - das Support-Center.
       Diese Einrichtung, die in den Räumen des Rechenzentrums der TU Clausthal untergebracht ist, bietet den Schulen ein ganzes Paket von Dienstleistungen an. Eine Hotline (Nr. 05323/ 723595) ist an Schultagen in der Zeit von 8 Uhr bis 13 Uhr besetzt. Treten Probleme bei der Installation von Software, der Datensicherung oder bei dem Einbau neuer Hardware auf, hilft ein "Vor Ort Service" weiter. Häufig gestellte Fragen werden auf einer Internetseite veröffentlicht. Schüler und Lehrer haben die Gelegenheit, sich online über eine Ideensammlung weiter zu bilden. Weiterhin kann vor der Anschaffung neuer Rechnersysteme eine Bestandsaufnahme in Anspruch genommen werden. Für eine kompetente Beratung sorgt ein Informatiker, der vom Landkreis für dieses Projekt eingestellt wurde und von studentischen Hilfskräften unterstützt wird.

Homepage des Bundeselternrates
Homepage des Landeselternrates
Homepage des Stadtelternrates Hannover
Homepage des Schulelternrates der IGS Hannover-Linden