DEMONSTRATIONEN 2009
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Di, 17.11.2009 - um 5 vor 12 Bildungsstreik 2009 - Zuschauen war gestrig

Zuschauen ist gestrig. Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen. Wir sehen uns am Dienstag, 17.11.09 um 5 vor 12 Uhr in Hannover auf dem Opernplatz. Wer nicht kommt, ist selber schuld. Hier das Mobilisierungsvideo.

 
HAZ, 17.06.2009 Kundgebung: Der große Bildungsprotest
Insgesamt 150.000 Demonstranten in bundesweit 80 Städten werden am Mittwoch zum großen Protesttag für Bildung erwartet. In Hannover rechnen die Organisatoren damit, dass sich rund 5000 Schüler und Studenten gegen zwölf Uhr zur Kundgebung auf dem Klagesmarkt treffen.

Am Dienstag gab es schon mal einen Vorgeschmack darauf: Am Landtag besetzten rund 150 Demonstranten die Treppe des Portals, einzelne Gruppen protestierten in der City, und im bestreikten Schneiderberg wurden eifrig Transparente gebastelt.
In den Räumen des Seminars für Politische Wissenschaft am Schneiderberg liegen am Dienstag Rucksäcke und Isomatten verstreut.
Studenten und Schüler der Integrierten Gesamtschulen aus Linden, der List und dem Roderbruch haben Tische beiseite geschoben und malen gemeinsam Transparente, als die Nachricht eintrifft: Am Landtag will die Polizei gegen Demonstranten vorgehen. Sofort fahren einige Dutzend in die Stadt.
Vor dem Landtag halten 150 Studenten aus Hildesheim und Hannover eine Weile die Treppe besetzt
, rücken aber bald friedlich aus der Bannmeile ab. „Wir kommen morgen wieder“, ruft Lisa Kirchner, 21-jährige Studentin aus Hildesheim. Ob die spontane Aktion von Studenten aus Hildesheim oder Hannover ausging, weiß später keiner mehr so genau – auch nicht Nathan Maurer, Sprecher des sogenannten Bildungsbündnisses – einer kunterbunt zusammengewürfelten Organisation aus Studenten, Schülern und linken Gruppen.
Spontaneität spielt eine große Rolle bei der Aktionswoche für Bildung.
So demonstrierte am Kröpcke Dienstag eine Gruppe in Abendgarderobe, mit CDU-Fähnchen und Champagner für ein „Abi nur mit Adelstitel“ und ruft: „Ich studier’ – du Hartz IV!“ Nicht alle Passanten verstanden die Ironie.
Unklar blieb am Dienstag , ob die Kundgebung am Mittwoch symbolisch um fünf Minuten vor 12 Uhr beginnt, wie die Organisatoren vom sogenannten B-Team sagen, oder um 12 Uhr, wie vom Bildungsbündnis geplant. Sicher ist aber die Route, die vom Klagesmarkt über den Hauptbahnhof zum Aegi und nach einem Schlenker über die Georgsstraße zurück zum Ausgangspunkt führen wird. Während des Demonstrationszuges rechnet die Polizei mit temporären Behinderungen im Straßenverkehr. Bei dem Protestmarsch werden sie dann alle da sein: Lisa Kirchner, Nathan Maurer – und die Gruppe in Abendkleidung.

 
Mi, 17.06.2009, 11:55 Uhr Bundesweiter Bildungsstreik auf dem Klagesmarkt

Bundesweit ist Protest gegen die Bildungspolitik angesagt. In Hannover organisiert das B-Team mit Bündnispartnern in der Woche vom 13.06. bis 19.06. ein reichhaltiges Programm, um auf notwendige Veränderungen in der Bildungspolitik aufmerksam zu machen. Höhepunkt ist die Demo in Hannover am 17.06.2009 "Fünf vor Zwölf" auf dem Klagesmarkt .

„Für kostenlose Bildung und volle Lernmittelfreiheit! Büchergeld, Kita- und Studiengebühren abschaffen!
Für eine Neugestaltung der Oberstufe und eine Verlängerung der Bildungsdauer! Für das gemeinsame Lernen! Nein zu Profi loberstufe und Abitur nach 12 Jahren!
Nein zu Selektion und sozialer Ausgrenzung! Wir fordern ein soziales Bildungssystem, das alle SchülerInnen und Studierenden entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten fördert und nicht nach ihrer sozialen Herkunft selektiert! ....“

>> Flyer für die Demo am 17.06.2009 (pdf, 159 kb) >> Homepage des B-Teams
>> Programm vom 13. - 19.06.2009 (pdf, 41 kb) >> Tabellarische Übersicht vom 15.-19.06.2009 (pdf, 161 kb)
>> GEW zum Bildungsstreik 2009 (pdf, 51 kb) >> GEW - Infos für Lehrkräfte zum Bildungsstreik (pdf, 98 kb)
 
Mi, 17.06.2009, 11:55 Uhr Der Stadtelternrat Hannover unterstützt den Protest

In einem Schreiben an die Wahldelegierten und Schulelternräte der hannoverschen Schulen unterstützt der Stadtelternrat Hannover den Protest. In dem Schreiben heißt es:

Vielen der im Flugblatt aufgeführten Forderungen kann sich der StER inhaltlich voll anschließen, denn schon vor Jahren wurden diese Forderungen von Eltern gestellt.
Zudem sind derzeit weitere Änderungen im Niedersächsischen Schulgesetz vorgesehen, die wir Eltern nicht unwidersprochen hinnehmen können.

Der Erlass „Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung an den allgemeinbildenden Schulen“ wird jetzt kurzerhand vor den Sommerferien angepasst und ab sofort soll die Klassenbildung jährlich vorgenommen werden. Und schon sind theoretisch 190 Lehrerstunden erwirtschaftet, und zwar auf Kosten der Schüler.
So richtet sich die Klassengröße nach der Zahl der verfügbaren Lehrerstunden und nicht nach pädagogischen Erfordernissen. Bei schlechter Haushaltslage oder Lehrermangel wird einfach eine weitere Vergrößerung der Klassen vorgenommen. Die Verteilung der Lehrerstunden richtet sich nach wie vor nach der Haushaltslage des Landes (siehe hierzu Brief des StER an das MK vom 02. Dezember 2003).
Die Abschaffung der Vollen Halbtagsschulen lehnt der StER ab. Die Umwandlung der Vollen Halbtagsschulen in Verlässliche Grundschulen bringt den vollständigen Verlust eines zukunftsgerichteten pädagogischen Konzepts. Der theoretische Gewinn an Lehrerstunden zur Deckung der Unterrichtsversorgung an weiterführenden Schulen ist jedoch verschwindend gering. Der StER fordert den Erhalt der bestehenden Vollen Halbtagsschulen. Das ebenfalls theoretische Überangebot an Grundschullehrkräften sollte, wenn überhaupt, dazu genutzt werden, die pädagogischen Mitarbeiter an den Grundschulen im Sinne der Vollen Halbtagsschulen durch Lehrkräfte zu ersetzen. Eine Forderung des StER aus dem Jahr 2004 lautete: GS-Schüler brauchen weniger Betreuung, aber mehr Zeit für das Verfestigen der Grundfertigkeiten.
Bei der geplanten Zusammenarbeit zwischen Hauptschule (HS) und Berufsbildenden Schulen (BBS) sieht der StER erhebliche Schwierigkeiten und Probleme bei der Umsetzung,
da die Stundentafel der HS durch erhöhte Praxistage gekürzt wird und somit weniger Zeit für schulische Lernprozesse zur Verfügung stehen, die diese Schüler jedoch gerade in Jahrgang. 10 benötigen, um höherwertige Abschlüsse zu erzielen. Die postulierte Durchlässigkeit zwischen den Schulformen ist damit noch mehr in Frage gestellt, da durch Praxistage Unterrichtsstunden fehlen. Die Hauptschwäche des deutschen Schulsystems, die Abhängigkeit der Bildungschancen von der sozialen Herkunft, wird auf diese Weise nicht abgebaut sondern sogar noch verstärkt.
Zusätzlich wird diese Planung Auswirkungen auf die Lehrerversorgung und die Schülerbeförderung haben. Die Unterrichtsversorgung an den BBSen liegt deutlich unter der Unterrichtsversorgung der allgemeinbildenden Schulen und eine optimale Unterrichtung der HSSchüler an einer BBS ist aus Sicht der Eltern nicht gesichert. Aufgrund der entstehenden Schülerbeförderungskosten ist es fraglich, ob den Schülern wirklich, ihren Neigungen und Interessen entsprechend, die vielfältigen Angebote der BBSen zur Verfügung stehen werden.
Den Realschulen soll ein berufsorientierter Weg zum Abitur eröffnet werden - im Gegensatz zum akademischen Weg des Gymnasiums.
Auch hier hält der StER es für kritisch, wenn durch die Stärkung des praktischen Anteils die allgemeine Schulbildung zu kurz kommt. Die zukünftige Festlegung auf fachliche Schwerpunkte im Wahlpflichtbereich der Klassen 9 und 10 ist auf ein Abitur am Fachgymnasium ausgerichtet und nicht mehr darauf, dass nach dem erweiterten Sek IAbschluss die allgemeine Hochschulberechtigung an einem Gymnasium erworben wird. (die Schulen sollen mindestens zwei Profile von vier möglichen anbieten: Wirtschaft, Technik, Soziales und Fremdsprachen)
Der Stadtelternrat Hannover lehnt die generelle Festlegung des Abiturs nach 12 Schuljahren an den Gesamtschulen ab.
Zentrale Bestandteile des pädagogischen Konzeptes einer IGS sind ausdrücklich das gemeinsame Lernen in leistungsheterogenen Gruppen und die Entscheidung über einen zu erreichenden Abschluss möglichst lange offen zu halten. Der gemeinsame Unterricht in der Sekundarstufe I ist nicht nur für die Entwicklung von Schülern, die mehr Lernzeit benötigen, mit Migrationshintergrund, aus bildungsferneren Schichten oder für Schüler mit Teilleistungsschwächen förderlich, sondern begünstigt auch die Lern- und Persönlichkeitsentwicklung der "stärkeren" Schüler in besonderer Weise. Integrierte Gesamtschulen ermöglichten vielen Schülern einen höheren Bildungsabschluss zu erwerben, als ihnen nach den Grundschulempfehlungen zugetraut wurde. Die Anhebung der Wochenstundenzahl und die damit einhergehende Separierung der potentiellen Abiturienten bedeutet, dass das pädagogische Konzept der IGS zerschlagen wird.
Bitte unterstützen Sie die Schüler und Studenten in ihren Forderungen, indem Sie den Termin der Demo in der Schule bekannt geben.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag Der Vorstand des Stadtelternrates Hannover Garnet Eichholz Richard Lochte Sabine Weber Hubert Friedrich Matthias Störmer

>> Schreiben des Vorstands des Stadtelternrates vom 12.06.2009 zur Bildungsdemo >> Homepage des B-Teams
 
NP, 30.05.2009 Menschenkette gegen Turbo-Abi am Di, 02.06.2009, 11:30 Uhr

HANNOVER. In gut zwei Wochen soll das Turbo-Abi für Gesamtschulen im Landtag beschlossen werden. Am Dienstag wird die Anhörung im Kultusausschuss fortgesetzt. Zeitgleich planen Eltern, Lehrer und Schüler erneut eine große Demonstration (NP berichtete).
„Wir wollen versuchen, eine Menschenkette von der Marstallbrücke bis zur Karmarschstraße/Ecke Leinstraße zu bilden“, so Nils Johannsen vom Bündnis „Neue IGS jetzt“. Die Zufahrt zum Landtag muss laut Polizeiauflage frei bleiben, die Schlossstraße ist Bannmeile. Treffpunkt: 11.30 Uhr am Hanns-Lilje-Platz.
Zur Abschlusskundgebung gegen 13 Uhrwerden Mitglieder des Kultusausschusses als Redner erwartet werden. kra

"Unsere zentralen Forderungen:

· Stopp der Novellierung des Nds. Schulgesetzes!
· Stopp des "Turbo-Abiturs an Gesamtschulen"!
· Einrichtung eines Bildungsgipfels!

Die Zeit ist knapp!
Am 02.Juni und am 04.Juni 2009 tagt der Kultusausschuss des Landtages und berät weiter über die Novellierung des Nds. Schulgesetzes, bevor es dann am 16.06. oder 17.06.09 im Landtag verabschiedet werden soll." (aus dem Aufruf)

 
Menschenkette am Di, 02.05.2009, 11:30 Uhr Gemeinsam sind wir besser -
kein Turbo-Abi an Gesamtschulen!

Es ist "5 vor 12 Uhr" ! Proteste am 02.Juni 2009!

Erneut scharfe Kritik wurde von Landeselternrat, Landesschülerrat, der GEW-Niedersachsen und weiteren Verbänden an den Plänen zur Einführung des Turbo-Abiturs und zur Abschaffung der Vollen Halbtagsschule auf der Anhörung des Kultusausschusses zum Schulgesetz geäußert. Zusätzlich verurteilten die SPD, die Grünen/Bündnis´90 und die Partei Die Linke das unverantwortliche Durchpeitschen der Pläne durch die Landesregierung.

Eberhard Brandt (GEW-Niedersachsen): "Das Schulgesetz muss gestoppt werden! Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer lehnen das Gesetz ab. Das haben zuletzt mehr als 10.000 Teilnehmer am 09.Mai in Hannover bewiesen. Der Protest der Verbände muss endlich ernst genommen werden"!

Selbst die kommunalen Spitzenverbände hätten in der Anhörung deutlich gemacht, dass der vorliegende Gesetzentwurf die Probleme, die vor Ort vorhanden sind, nicht löst.

Unsere zentralen Forderungen:

· Stopp der Novellierung des Nds. Schulgesetzes!
· Stopp des "Turbo-Abiturs an Gesamtschulen"!
· Einrichtung eines Bildungsgipfels!

Die Zeit ist knapp!
Am 02.Juni und am 04.Juni 2009 tagt der Kultusausschuss des Landtages und berät weiter über die Novellierung des Nds. Schulgesetzes, bevor es dann am 16.06. oder 17.06.09 im Landtag verabschiedet werden soll.

Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte sind jetzt aufgefordert, sich am 02.Juni 2009 an der gemeinsamen Protestveranstaltung in Hannover zu beteiligen - auch wenn die Zeitplanung knapp und ein freier Tag verlockend ist - das Gesetzgebungsverfahren kennt keine Feiertage!

Ablauf:
· Treffpunkt: 11.30 Uhr, Am Markte/Hans-Lilje-Platz/Marktkirche
· "Es ist 5 vor 12 Uhr": 2 Sternmärsche starten zur Landtagsumrundung
· Bildung einer "Gesamtschulkette" von der Marstallbrücke bis zur Leinstraße
· Abschlusskundgebung, ca. 13 Uhr, Am Markte/Hans-Lilje-Platz/Marktkirche

"Teilmenschenkette": Marstallbrücke - Leibnizufer - Friederikenplatz - Karmarschstr. bis Ecke Leinstr.. Auflage: Zufahrt zum Landtag bleibt frei.
"2. Teilmenschenkette": Hans-Lilje-Platz - Schmiedesstr. -Karmarschstr. - Friederikenplatz - Leibnizufer - Marstallbrücke - Burgstr. - Ballhof - Knochenhauerstr. - Hans-Lilje-Platz
Podestbühne auf dem Stück "Am Markte" (Ausrichtung der Boxen nicht auf das Hotel gerichtet), Stromanschlüsse am Ort über Fa. Röhler
Hans-Lilje-Platz: Treffpunkt und Auftaktkundgebung ab 11.30 Uhr, Beginn der Auzüge 11.55 Uhr "Fünf vor Zwölf",
Zwischenkundgebung auf dem Leibnizufer (ca. 10 Minuten),
Abschlusskundgebung auf dem Hans-Lilje-Platz, ca. 13 Uhr, Ende der Veranstaltung 13.30 Uhr.

 
Schulausschuss, 25.05.2009 "Keine Einführung des 12 Jahre Abiturs an IGSen"

Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu einer Resolution - gegen die Stimmen von CDU und FDP im Schulausausschuss am 27.05.2009 beschlossen.

Die Landesregierung hat im Februar 2009 verkündet, sie plane eine Veränderung des Schulgesetzes und der Grundsatzerlasse mit dem Ziel, ab dem 1. August 2010 an Integrierten Gesamtschulen das Abitur in einem achtjährigen Bildungsgang verpflichtend einzuführen.

Die Auswirkung der Schulzeitverkürzung für einen Teil der Schülerschaft der Gesamtschulen liegt auf der Hand. Die integrierte Sekundarstufe I wird zerstört. Die Anhebung der Wochenstundenzahl in den Jahrgängen 5 bis 10 bedeutet, dass ein gemeinsamer Unterricht, das bisherige Differenzierungsmodell ab Klasse 7 auf zwei Leistungsniveaus und der bisher bestehende Wahlpflichtbereich nicht mehr existieren können. Wenn die Schüler/innen des gymnasialen Bildungsgangs separiert werden, ist die Abtrennung der "Realschüler/innen" von den "Hauptschüler/innen" vorprogrammiert.

· Die Integrierte Sekundarstufe I ist der Kern der IGS. Ihre Zerstörung bedeutet die Zerschlagung der Schulform Integrierte Gesamtschule.
· Integrierte Gesamtschulen bieten Eltern und Schüler/innen eine Alternative zum gegliederten Schulsystem, die für viele Kinder und Jugendliche den Weg zum Abitur öffnet, da sie sich konkret für diesen Weg entschieden haben, z.B. Kinder die mehr Lernzeit benötigen, Kinder mit Migrationshintergrund, Kinder aus bildungsferneren Schichten, Kinder mit Teilleistungsschwächen.
· Integrierte Gesamtschulen ermöglichen vielen Kindern und Jugendlichen einen höheren Bildungsabschluss zu erwerben, als ihnen nach den Grundschulempfehlungen zugetraut wurde.
· Integrierte Gesamtschulen haben sich als Reformschulen entwickelt, die den gewandelten Bildungsansprüchen vieler Eltern entsprechen.
· Die Errichtung Integrierter Gesamtschulen bietet unter den Bedingungen des drastischen Schülerrückgangs in den kommenden Jahren für viele Schulträger die Möglichkeit ein vollständiges Bildungsangebot in der Region vor Ort aufrecht zu erhalten.

Unsere Forderungen:

· Wir fordern die niedersächsische Landesregierung auf, die geplante Verkürzung der Schulzeit an der IGS auf acht Jahre bis zum Abitur unverzüglich zurückzunehmen! Stattdessen soll der Wunsch der Eltern ernst genommen werden, dass das Angebot, Abitur weiterhin nach 13 Jahren, erhalten bleibt!

· Wir fordern, dass die Landesregierung den Elternwillen respektiert und bestehenden und geplanten Gesamtschulen keine Steine in den Weg legt, sondern sie in der bewährten Form als gebundene Ganztagsschulen mit langem, gemeinsamen Lernen arbeiten lässt!

· Wir fordern die niedersächsische Landesregierung auf, die vorgeschriebene Fünf-Zügigkeit für neu einzurichtende Gesamtschulen in Niedersachen umgehend zurück zu nehmen!

· Wir fordern die niedersächsische Landesregierung auf, die frühzeitige Selektion der Kinder zu verhindern und eine bestmögliche individuelle Entwicklung von jedem Kind zu fördern. Kein Kind darf zurückbleiben!

GEMEINSAM SIND WIR BESSER!