| EIGENVERANTWORTLICHE SCHULE - Dokumentation des Stadtelternrates Hannover |
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| Homepage des Landeselternrates Niedersachsen: www.landeselternrat.niedersachsen.de |
| >> Eigenverantwortliche Schule | >> Eigenverantwortliche Schule 04/2006 | >> Eigenverantwortliche Schule 05/2006 | >> Eigenverantwortliche Schule 2007 |
| >> "Der Schulvorstand der Eigenverantwortlichen Schule - Organisation und Aufgaben" (Aufsatz im SVBl. Juni 2007, Rolf Bade, Peter Bräth, pdf, 123 kb) |
| >> Aktuelle Powerpoint-Präsentation - Eigenverantwortliche Schule - Garnet Eichholz / Bernd Siegel (pps 655 kb) |
| >> Aktuelle Powerpoint-Präsentation Gesetzentwurf - Mai 2006 (ppt 151 kb) |
| >> 14.06.2006: Stellungnahme des StER WIlhelmshaven zur Anhörung des NSchG | >>als pdf (38 kb |
| >> 10.06.2006: Stellungnahme des StER Hannover zur Anhörung des NSchG | >>als pdf (21 kb) |
| >> 29.05.2006: Stellungnahme des Landeselternrates zum Gesetzentwurf zur Eigenverantwortlichen Schule (doc, 95 kb) |
| >> 30.05.2006: Stellungnahme des SER der GS Salzmannstraße zur Eigenverantw.Schule |
| >> Gesetzentwurf zur Eigenverantwortlichen Schule vom 27.04.2006 (pdf, 59 kb) |
| HAZ, 26.11.2008 | Wir sind Lehrer und keine Sachbearbeiter |
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Pädagogen an Gymnasien stöhnen über Wust an Verwaltungsaufgaben / Heute beginnt Philologentag in Goslar |
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VON SASKIA DÖHNER |
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Eigenverantwortliche Schule - 2007 |
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HAZ, 26.01.2007 Wulff sagt Schulleitern Entlastung zu Die Leiter der rund 3200 niedersächsischen Schulen sollen künftig weniger unterrichten müssen damit sie sich stärker um die Leitung der Schule kümmern müssen.. >> Eigenverantwortliche Schule - 2007 |
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HAZ, 22.01.2007 Eltern bemängeln "typisches Beamtentum" Seit Schuljahresbeginn arbeiten fünf Pilotschulen in der Region als sogenannte Eigenverantwortliche Schule doch die Erfahrungen sind bisher ernüchternd. Offenbar beschränkt sich die Eigenverantwortlichkeit hauptsächlich auf schulinterne Umfragen unter Lehrern, Schülern und Eltern sowie deren aufwendige Auswertung mithilfe von Schulentwicklungsberatern der Landesschulbehörde.. >> Eigenverantwortliche Schule - 2007 |
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GYMNASIUM AKTUELL JULI 2006: Argumente mit Klassenkampfcharakter |
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Bezeichnend war, mit welchen Argumenten die Elternverbände ihren Forderungen Nachdruck verliehen. Es fehlten weder Unterstellungen noch Polemik: Man wolle sich nicht länger dazu missbrauchen lassen, bei Schulveranstaltungen nur Kuchen zu backen und so weiter und so weiter. Die Organisation Schule solle, so bezeichnenderweise in einer Verlautbarung des "Stadtelternrates Hannover", aus unterschiedlichen Blickwinkeln" betrachtet werden, und dies solle zur Qualitätssteigerung des Unterrichts führen. Entschieden jedoch weiterhin nur "betriebsinterne (-blinde) Personen", gemeint sind die in Schule beschäftigten Lehrkräfte und die aus dem Schuldienst kommenden Inspektoren, würde man auch in 30 Jahren noch auf Veränderungen und Verbesserungen warten. Nun kann man derartig geschmacklos argumentieren. Dass aber Kultusminister Busemann und die Landtagsfraktionen von CDU und FDP dann auch noch den aus einer derartigen Argumentation abgeleiteten Forderungen entgegenkommen und sie sich damit zu eigen machen, das ist u. E. das eigentliche ?skandalöse? Politikum in dieser Angelegenheit. >> der ganze Artikel aus der Zeitschrift des Philologenverbandes |
| HAZ, 08.09.2006 | Grüne wollen weg von Schulerlassen |
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Hannover (gs). Mehr Spielraum für die Schulen fordern
die Grünen im Landtag. Überbordende Erlass- und Rechtsvorschriften
müssten abgeschafft oder modernisiert werden, sagte die stellvertretende
Fraktionsvorsitzende Ina Korter am Donnerstag in Hannover. Wir wollen
den Weg frei machen für eine Reform der Schule von innen und von
unten, sonst bleibt die Eigenverantwortlichkeit auf halber Strecke stecken. |
| 20.06.2006 | Eltern, Schüler und Schulträger erhalten an den Schulen mehr Mitbestimmungsrechte. |
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Eltern, Schüler und Schulträger
erhalten an den Schulen mehr Mitbestimmungsrechte. Das haben CDU und FDP
heute auf ihren jeweiligen Sitzungen beschlossen. Das zentrale Gremium
an den niedersächsischen Schulen wird nach diesen Beschlüssen
der Schulvorstand sein. In diesem Gremium werden Lehrer zu 50 Prozent,
Eltern und Schüler jeweils zu 25 Prozent vertreten sein. An den mehr
als 1.800 Grundschulen werden die Eltern sogar zur Hälfte im Schulvorstand
vertreten sein, weil sie die Stimmrechte ihrer Kinder übernehmen.
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| 10.06.2006 | Stadtelternrat Hannover zur Anhörung des NSchG | >> Eigenv.Schule |
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10.06.2006: Der StER Hannover steht hinter den Forderungen des LER und erwartet von den Politikern, dass diese sich für die Realisierung dieser Forderungen einsetzen. ... Der Stadtelternrat Hannover lehnt den vorliegenden Entwurf eines Gesetzes zur Eigenverantwortlichen Schule ab, der zwar Zukunft suggeriert, aber veraltete Strukturen wieder herstellt....Man fragt sich, ob den Entscheidungsträgern überhaupt bewusst ist, wie schulische Leistung ohne täglich geleistete Elternarbeit aussehen würde..... Hauptanliegen der Gesetzesänderung war die Eigenverantwortlichkeit der Schule mit interner und externer Evaluation.... Wenn man wissen will was Schule tatsächlich leistet und die Leistung verbessern will, müssen Schüler und Eltern mehr in Entscheidungen eingebunden sein als bisher. ...Leider wird mit diesem Gesetzesentwurf den Schülern die Chance verbaut, in den Schulen zu lernen, wie demokratische Teilhabe, Übernahme von Verantwortung und lebenslanges von und miteinander Lernen funktionieren und wie die dort gesammelten Erfahrungen sich auf die Gesellschaft auswirken könnten. ... >> mehr |
| >> Homepage des Stadtelternrates WIlhelmshaven |
| >> 14.06.2006: Stellungnahme des StER WIlhelmshaven zur Anhörung des NSchG | >>als pdf (38 kb |
| >> 10.06.2006: Stellungnahme des StER Hannover zur Anhörung des NSchG | >>als pdf (21 kb) |
| >> 29.05.2006: Stellungnahme des Landeselternrates zum Gesetzentwurf zur Eigenverantwortlichen Schule (doc, 95 kb) |
| >> 30.05.2006: Stellungnahme des Schulelternrates der GS Salzmannstraße zur Eigenverantw.Schule |
| >> Gesetzentwurf zur Eigenverantwortlichen Schule vom 27.04.2006 (pdf, 59 kb) |
| >> Aktuelle Powerpoint-Präsentation - Mai 2006 (ppt 151 kb) |
| Informationen zu Eigenverantwortlichen Schule aus Elternsicht |
| PowerPoint-Vorträge
und Texte zur "Eigenverantwortlichen Schule in Niedersachsen" (über 1.000 mal in zwei Wochen von der Homepage geladen !) Die Stadtelternräte
Hannover und Oldenburg und ihre Vorstände haben sich intensiv mit
dem Gesetzentwurf zur "Eigenverantwortlichen Schule in Niedersachsen"
befaßt. Garnet Eichholz aus Hannover und Bernd Siegel aus
Oldenburg haben zu dem Thema zwei Power-Point-Präsentationen entwickelt,
die auch in den Diskussionen in den Schulelternräten und Schulen
verwendet werden könnte. Erste
Informationen vom Ster Oldenburg
vom 09.12.2005 als pdf 215 kb)
Gesetzentwurf der "Eigenverantwortlichen Schule" Darstellung des Gesetzentwurfes der "Eigenverantwortlichen Schule" in Niedersachsen als selbstablaufende Powerpointpräsentation (pps 327 kb) und als pdf-Datei (332 kb) Musterbrief des Kreiselternrates im Landkreis Harburg >> mehr als Word-Doc (468 kb) |
| Gesetzentwürfe zur Eigenverantwortlichen Schule in Niedersachsen | ||||||
Regionaltagung
des Verbandes der Elternräte der Gymnasien am Sonnabend, 06. Mai
2006, um 10:00 Uhr im Gymnasium Neue Oberschule, Beethovenstr. 57
>> mehr
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| PI, 18.05.2006 | Kultusminister weist Vorwürfe der Opposition zurück |
| Busemann: "Elternaktionen sind wichtig
und richtig" "Eine Arbeitsgruppe, die prüfen soll, ob Elternaktionen zur Unterrichtsversorgung rechtlich zulässig sind, gibt es nicht und hat es nicht gegeben", hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute in einer persönlichen Erklärung vor dem Niedersächsischen Landtag entsprechende Behauptungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Jüttner zurückgewiesen. "Es ist wichtig und richtig, dass sich Eltern um die Unterrichtsversorgung ihrer Kinder kümmern", sagte Busemann. Auch habe es keines Hinweises bedurft, dass während der Elternerhebungen möglichst kein Unterricht ausfallen solle. "In niedersächsischen Schulen gilt generell, dass der Unterricht planmäßig stattfinden soll", stellte Busemann klar. Zudem habe Jüttner angebliche Daten über mangelnde Unterrichtsversorgung in den Raum gestellt, ohne die Schulen, den Zeitraum und die Art der Erhebung zu nennen. "Auf solche lediglich allgemeine Hinweise ohne Belege über deren Wahrheitsgehalt können wir beim besten Willen nicht reagieren", machte Busemann deutlich. Er forderte die Opposition auf, konkrete Daten vorzulegen. "Auf die Ergebnisse der verschiedenen Telefon-Hotlines der SPD warte ich bis heute", so Busemann abschließend. |
| HAZ, 05.05.2006 | Eltern stehen am Rand |
| Landeselternrat kritisiert das neue Schulgesetz Von Jörg Kallmeyer Hannover. Der Entwurf der Landesregierung für ein neues Schulgesetz stößt auf erhebliche Bedenken der Eltern. Es kann nicht angehen, dass die Eltern in der Schule noch weiter an den Rand gedrängt werden, sagte der neue Vorsitzende des Landeselternrates, Hans-Jürgen Schmieding, dieser Zeitung. Das Modell der Eigenverantwortlichen Schule von Kultusminister Bernd Busemann (CDU) beschneide die Mitwirkungsmöglichkeiten von Eltern. Unsere Kompetenz ist offenbar nicht erwünscht, sagte Schmieding. Der Landeselternrat will heute bei einer Sitzung in Hannover eine entsprechende Protestnote formulieren. Die Landesregierung hatte in der vergangenen Woche einen Entwurf für die Eigenverantwortliche Schule beschlossen, der bis zur Sommerpause im Landtag verabschiedet werden soll. Der Schulleiter bekommt dabei eine stärkere Stellung und wird Dienstvorgesetzter der Lehrer; die Gesamtkonferenz in der Schule bleibt nach öffentlichem Druck aus den Lehrerverbänden erhalten. Auf die Interessen der Eltern dagegen habe man keine Rücksicht genommen, beklagte Schmieding. Der Vorsitzende des Landeselternrates unterstützt grundsätzlich die Eigenverantwortliche Schule, die zentrale Entscheidungen ohne Einfluss der Kultusbürokratie trifft. Das Projekt kann aber nur dann Erfolg haben, wenn die Kräfte in der Schule gleichmäßig verteilt sind, betont Schmieding. Wir sind nicht nur zum Abnicken oder zum Kuchenbacken da. Eltern hätten Kompetenzen aus den verschiedensten Berufen und gesellschaftlichen Bereichen, die wertvoll für die Schule sein könnten. Es gebe aber keine angemessenen Möglichkeiten, die Erfahrungen einzubringen. Bei der Eigenverantwortlichen Schule könne der Schulleiter vieles im Alleingang entscheiden, in der Gesamtkonferenz ständen die Eltern ohnehin nur am Rand. Der geplante Schulbeirat sei ein zahnloser Tiger, beklagt Schmieding. |
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Rundblick,
24.04.2006: Eigenverantwortliche Schule geht ins
Kabinett.Kultusminister
Bernd Busemann wird dem Kabinett am Dienstag die vorläufig endgültige
Fassung des Gesetzes zur Einführung der Eigenverantwortlichen Schule
vorlegen; ... Im großen und ganzen gibt es offenbar gegen
die Ziele dieser umfassenden Reform wenig Bedenken, soweit es um die Qualitätsverbesserung
des Unterrichts oder die größeren Spielräume und Zuständigkeiten
der Schule geht. Die Streitpunkte drehen sich nahezu ausnahmslos um die
künftige innere Schulverfassung. |
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Verband der Elternräte der Gymnasien Niedersachsens e.V., 08.03.2006: Eigenverantwortliche Schule ... Wir fordern für Elternvertreter die Möglichkeit, sich stärker in die Entscheidungsgremien einbringen zu können (siehe Zusatz § 36). .. Forderung zu § 36 (Zusatzpunkt) - Zusammensetzung und Verfahren der Konferenzen. Neu aufzunehmen ist in Absatz 1, Punkt 1 unter Punkt i: "Die Entscheidungen werden von den anwesenden Vertretern der einzelnen Gruppen bei einer erforderlichen 2/3-Mehrheit mit folgender Stimmengewichtung gefällt: Lehrkräfte 50 %, Eltern 25 %, Schüler 25 %. Bei hundertprozentiger Ablehnung durch eine Gruppe besteht ein Vetorecht". . |
Stellungnahme von
Elternräten (alle lehnen den Entwurf ab)
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Stellungnahme von
Lehrerverbänden (alle lehnen den Entwurf ab)
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| Stellungnahme des Stadtelternrates Hannover zur Änderung des NSchG, 10.03.2006 |
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Der Stadtelternrat Hannover
lehnt die Änderungen des NSchG ab. |
| Stellungnahme des Kreiselternrates im Landkreis Leer, 08.03.2006 als pdf (26kb) |
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• Eltern und Schüler/innen weden aus der
Mitbestimmung ausgeklammert ....
• Die Chancen der Eigenverantwortlichen Schule liegen u.E. gerade in der Nutzung pädagogischer Freiheiten. ... kaum Spielräume sichtbar ... • Alle Qualitätsmanagmentmodelle setzen offene und partnerschaftliche Vorgehensweise voraus ... • Die zusätzlichen Verwaltungsaufgaben dürfe nicht zu Lasten der Unterrichtsversorgung gehen ... • Budgetierung kann nicht Mängelverwaltung in Verantwortung jeder einzelnen Schule bedeuten .... mehr ... |
In Anbetracht der
Tatsache, dass am 10. März 2006 die Anhörung zum neuen
Gesetzesentwurf des NSchG in Hinblick auf die Änderungen für
die EiSch stattfindet, meldet sich der Stadtelternrat Wunstorf zu Wort"Eigenverantwortlichkeit der Schulen in Niedersachsen ohne faire Mitbestimmung aller Beteiligten ist unverantwortlich und undemokratisch!" |
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• Bitte beachten Sie folgende Aspekte bei der
NSchG-Änderung: Demokratie und Kundenorientierung. Diese Aspekte
lassen im Grunde nur eine Schulverfassung mit partätisch besetztem
Schulvorstand mit mindestens Vetorecht zu. Derart mögen Sie es im
NSchG verankern.
• Bitte garantieren Sie eine 100%ige Budgetierung, ausgehend von einer mindestens 100%igen Unterrichtsversorgung. • Bitte lassen Sie Sanierungs- und bauliche Erweiterungsmaßnahmen von Schulen aus der Budgetierung heraus. Dafür soll weiterhin die Kommune, Land und Bund die Zuständigkeit behalten. • Die Verteilung von Lehrpersonal sollte weiterhin von der Landesschulbehörde gesteuert werden, um eine Benachteiligung von Schulen in unattraktiven Regionen zu vermeiden. mehr ... |
| HAZ, 25.01.2006 Busemann geht auf Lehrerverbände zu Die "eigenverantwortliche Schule" kommt, die Gesamtkonferenz bleibt / GEW-Chef: Richtige Richtung, aber unausgegoren Von Jörg Kallmeyer Hannover. Die Debatte dauert schon fast ein Jahr, doch jetzt drückt Kultusminister Bernd Busemann aufs Tempo: Überraschend legte der CDU-Politiker dem Kabinett gestern seinen Gesetzentwurf für die „eigenverantwortliche Schule“ vor. Das Ziel: Vom Jahr 2007 an sollen die Schulen weit mehr als jetzt unabhängig von Erlassen ihre Angelegenheiten selbst regeln können. Dafür bekommen sie zum Beispiel auch ein eigenes Konto, um Budgets zu verwalten. Zugleich will der Kultusminister etwa durch Vergleichsarbeiten die Unterrichtsqualität mehr kontrollieren. Die wichtigste Änderung betrifft die Schulleiter. „Der Schulleiter ist Vorgesetzter aller in der Schule tätigen Personen“, heißt es im Gesetzentwurf, der vom Kabinett gebilligt wurde. Auch im Koalitionsausschuss habe es ausdrücklich Zustimmung für die Reform gegeben, betonte Busemann. Die Lehrerverbände hatten zuvor heftig dagegen protestiert, dass Schulleiter zu echten Chefs werden sollen. Bislang werden Einstellungen, Beurteilungen oder auch disziplinarische Fragen von den Schulbehörden geklärt, der Schulleiter ist Erster unter Gleichen im Kollegium. Busemann pocht auf die neue Stellung des Schulleiters, geht aber zugleich auf die Lehrerverbände zu. So hat die Gesamtkonferenz aus Lehrern, Eltern- und Schülervertretern weiterhin große Entscheidungsbefugnisse in der Schule – vor allem bei pädagogischen Grundsatzfragen und beim Schulprogramm. In einem ursprünglichen Gesetzentwurf sollten auch diese Fragen dem Schulleiter übertragen werden. „Wir brauchen eine starke Gesamtkonferenz, sie darf nicht nur Alibifunktionen haben“, sagte Busemann gestern. Er will das Projekt „eigenverantwortliche Schule“ bis zum Jahr 2013 abgeschlossen haben – dann sollen die Schulen nach den bisherigen Plänen auch die Lehrer selbst anwerben können. „Bei diesem Punkt bin ich allerdings skeptischer geworden. Der Staat muss in der Verantwortung für die gerechte Lehrerverteilung bleiben“, sagte Busemann. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bezeichnete den Gesetzentwurf als „Schritt in die richtige Richtung“. Viele Punkte seien jedoch unausgegoren, sagte GEW-Landeschef Eberhard Brandt der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Es sei problematisch, die Zuständigkeiten in der Schule endgültig festzulegen. Die GEW lehnt es außerdem weiter ab, Schulleiter zu Dienstvorgesetzten zu machen. Die SPD-Landtagsfraktion sprach von einer „Mogelpackung“. „Von Eigenverantwortung ist nur in der Überschrift die Rede. Tatsächlich bleiben die Schulen auch in Zukunft an die rigiden Vorgaben des Kultusministers gebunden“, kritisierte SPD-Schulexpertin Ingrid Eckel. Auch die Grünen im Landtag bezeichneten die Pläne als „ungenügend und enttäuschend“. „Die Landesregierung gibt den Schulen zu wenig Freiheit. Sie gibt ihnen zu wenig Unterstützung, und sie stärkt die Schulleiter, nicht aber die Beteiligung der Eltern und der Schüler“, kritisierte die Grünen-Schulfachfrau Ina Korter. Die Gängelung der Schulen mit immer neuen Verwaltungsvorschriften müsse ein Ende haben. Schulreform Die Qualitätsfrage Zwei Schritte vor, einen Schritt zurück – Kultusminister Busemann zeigt sich bei seinem wichtigsten Reformprojekt beweglich. Bei der eigenverantwortlichen Schule ist er wieder dort angelangt, wo er nach heftigem Streit mit den Lehrerverbänden im vergangenen Sommer schon einmal stand: Die Schulleiter werden echte Chefs, die Gesamtkonferenz aber entscheidet über den Kurs der Schule. Mehr ist offenbar nicht drin. Der Kultusminister hat den Lehrern in jüngster Zeit viel abverlangt. Damit sie nun bei einer wichtigen Weichenstellung mitziehen, muss er ihnen einen Kompromiss anbieten. Dem Vorhaben insgesamt aber muss es nicht schaden, wenn Lehrer, Eltern- und Schülervertreter auch weiterhin über das Schulleben mitentscheiden. Entscheidend wird am Ende sein, dass die Schulleiter den Kopf für die Qualität ihrer Schule hinhalten müssen – und dass die Schulleiter eben diese Qualität von jedem Lehrer aus ihrem Kollegium abverlangen können. ö So funktioniert die neue Schule Der Schulleiter: – trägt die Gesamtverantwortung für die Schule – sorgt für die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung der Schule – vertritt die Schule nach außen – ist Vorgesetzter aller an der Schule tätigen Personen – erstellt jährlich einen Plan über die Verwendung der Mittel und Personalressourcen – trägt die Verantwortung für die Bewirtschaftung des Budgets – führt den Vorsitz in der Gesamtkonferenz (unter anderem) Die Gesamtkonferenz entscheidet über: – das Schulprogramm – die Schulordnung – die innere Organisation der Schule – Schulversuche – Schulpartnerschaften – Grundsätze wie zum Beispiel der Leistungsbewertung; von Klassenarbeiten und Hausaufgaben und deren Koordinierung; der Unterrichtsverteilung und Stundenpläne; der Vertretungsstunden; der Werbung und des Sponsorings in der Schule; der Verteilung der Haushaltsmittel; der Durchführung von Projektwochen; der Tätigkeit der pädagogischen Hilfskräfte |
| NP, 25.01.2006 Neues Modell in Niedersachsen - Schulen
sollen mehr Verantwortung tragen Ab Sommer 2007 bekommen Niedersachsens Schulen mehr Eigenständigkeit. VON DIRK RACKE HANNOVER. Niedersachsens Schulen sind künftig stärker als bisher für die Qualität ihrer Arbeit veranwortlich und erhalten dafür mehr Freiheiten. Selbstbewusst präsentierte Kultusminister Bernd Busemann (CDU) gestern seinen Gesetzentwurf zur Einführung der eigenverantwortlichen Schule. „Geländegängig“ sei der und komme den Lehrerverbände entgegen, rühmte Busemann die „bedeutende Änderung des Schulgesetzes“. Kern der Reform ist die Stärkung der 3300 Schulleiter. Sie werden zu Managern und Dienstvorgesetzten. Sie müssen die Lehrer beurteilen. Das Recht, Personal einzustellen, erhalten sie allerdings erst bis 2013. Kleine Schulen könnten sich damit schwer tun, fürchtet Busemann. Die Gesamtkonferenz aus Lehrer-, Schüler- und Elternvertretern behält gegenüber dem Schulleiter mehr Rechte als in einem ersten, heftig kritisierten Entwurf geplant. So entscheidet sie über das pädagogische Konzept und die Verwendung der Finanzen. Mit Inkrafttreten des Gesetzes zum September 2007 erhalten die Schulen Geld: für die Fortbildung (etwa 80 Euro je Lehrer) sowie den Gegenwert einer halben Stelle (etwa 25 000 Euro). Weitere Änderungen: Beiräte aus Eltern, Schülern, Lehrern, Schulträgern sollen das Kollegium beraten. Schüler und Lehrer werden verpflichtet, an Befragungen und Tests der Schulbehörde teilzunehmen. „Busemann hat sich bewegt“, räumte GEW-Landeschef Eberhard Brandt ein. Aber der Entwurf sei „unausgegoren“ und offenbar hektisch entstanden, um der SPD zuvorzukommen, die Freitag einen eigenen Gesetzentwurf vorlegen will. SPD und Grüne sehen eine „Mogelpackung“. SPD-Expertin Ingrid Eckel: Erst wenn die Schulen entscheiden können, wie sie Unterricht und Klassengröße organisieren, „kann man wirklich von Gestaltungsfreiheit sprechen“. |
| Podiumsdiskussion
"Eigenverantwortliche Schule" Mo, 6. Februar 2006, 19:30 – 21:30 Uhr, Kulturzentrum PFL, Peterstraße Oldenburg Da offensichtlich das Interesse auch landesweit an der Veranstaltung sehr groß ist, auch bei den Medien, ist eine frühe Anreise zu empfehlen. Es stehen nur ca. 240 Sitzplätze zur Verfügung. Parkplätze sind nur weiträumig zu finden. Zu den Personen auf dem Podium: Bernd Busemann Kultusminister Niedersachsen Wolfgang Jüttner Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Ina Korter Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Schulpolitische Sprecherin der Grünen Prof. Dr. Matthias von Saldern Arbeitsstelle Schulentwicklung und Institut für Evaluation und Qualitätssicherung. Universität Lüneburg Bernd Siegel Elternvertreter, Erziehungswissenschaftler. Mitinitiator der „Elterninitiative Gute Schule“. Ehem. Changemanagementberater u.a. für Airbus, Siemens und VW. |
| Informationen
zur Podiumsdiskussion -- -- Plakat als pdf, 217 kb -- -- Anfahrt als pdf, 127 kb -- -- Eine Information zum Thema „Eigenverantwortliche Schule“ im Download: http://www.stadtelternrat-hannover.de/texte/2005-12-09-eigenverantwortliche-schule.pdf Synopse der Änderungen im Schulgesetz: Synopse der Änderungen im Schulgesetz, 20.10.2005, pdf 89 KB |
![]() |
| Bernd
Siegel Schwanenweg 22 26135 Oldenburg Tel. 0441 202112 Liebe Schüler, Eltern, Lehrer Ein neues Leben für alle Schulen beginnt - Ein Leben in Selbständigkeit! Der Gesetzentwurf „Eigenverantwortliche Schule“ liegt seit dem 20. Oktober, verändert durch einen Referentenentwurf Ende November, vor. Anfang des Jahres wird dieser voraussichtlich beraten und Mitte des Jahres verabschiedet. Diese umwälzende auf „Pisa“ zurückzuführende Veränderung, wird schon in kurzer Zeit alle Schulen verändern. Einige werden versuchen, den Weg in die 50er Jahre fortzusetzen Einige werden viel Energie aufwenden, um diese Entwicklung aufzuhalten. Einige werden diese Entwicklung aussitzen wollen. Aber viele wollen den Veränderungsprozess an der eigenen Schule mitgestalten. Die Schulen werden dann in der Öffentlichkeit auch so wahrgenommen. Die „Eigenverantwortliche Schule“ Niedersachsen wird das Thema des Jahres 2006 sein. Der Landeselternratsvorsitzende Hans-Jürgen Vogel mahnt, dass dieses Thema in seinen „Auswirkungen (…) die Dimension des Fitnesserlasses bei weitem sprengt“. In der Anlage findet ihr eine Information, in der die Entwicklung und der Stand kurz und prägnant dargestellt werden. Auf eine Wertung wurde zu diesem Zeitpunkt bewusst verzichtet, um allen eine unvoreingenommene Information zu ermöglichen. Ich wünsche uns eine konstruktive Diskussion, unseren Kindern in Zukunft eine „Gute Schule“ und allen eine erholsame Winterpause. Mit freundlichen Grüßen Information "Eigenverantwortliche Schule" von Bernd Siegel als pdf, 215 KB Bernd Siegel, Oldenburg |
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Stellungnahme des Landeselternrates
Niedersachsen zum Abschlussbericht "Eigenverantwortliche Schule" (Stand
24.2.2005) |
22.11.2005 Brief
der GEW Niedersachsen zur Einführung der Eigenverantwortlichen
Schule und der Einführung einer Stiftungsschule (als pdf 43 KB)
MK plant eine autoritäre
Schulverfassng / Fraktionen von CDU und FDP wollen Stiftungsschulen....11/2005 Beschluß der Landesdelegiertenkonferenz 2005 der GEW Niedersachsen zur Einführung der Eigenverantwortlichen Schule (als pdf 24 KB) Gesetz zur Einführung der Eigenverantwortlichen Schule. Die Gesamtkonferenz und damit den Kollegien, den Eltern- und Schülervertretern werden ... fast alle Entscheidungskompetenzen insbesondere über die pädagogische Entwicklung der Schule entzogen. . Von 27 wesentlichen Angelegenheiten, über die bisher ide Gesamtkonferenz bestimmte bzw. mitbestimmte, sollen 21 auf die Schulleiterinnen und Schulleiter übertragen werden... Wir fordern von Kultusminister Busemann, dass er den Referentenentwurf, der zurziet im Ministerium bearbeitet wird, zurückzieht. .. Privatisierung von Schulen durch die Einführung von Stiftungsschulen. Beabsichtigt ist, dass bisher bestehende öffentliche Schulen in Privatsculen umgewandelt werden können. Die im Landesdienst beamteten Lehrkräfte sollen unter Fortzahlung der Bezüge für die Arbeit an der Stiftungsschule beurlaubt werden, die bisherigen kommunalen Schulträger tragen die Sachkosten. .... Für Kirchen und andere freie Träger ist diese neue Form von Privatschulen besonders interessant, da sie auf Kosten des Landeshaushalts finanziell besser gestellt werden als die bestehenden Ersatzschulen. Diese erhalten nämlich lediglich Finanzhilfe vom Land und müssen daher zur Deckung der Kosten in der Regel Schulgeld erheben. Die neuen Stiftungsschulen aber bekommen das Personal und die Sachkosten vollständig vom Staat finanziert, können die Schulleitung bestimmen, das Personal auswählen und - wie es Privatschulen zusteht - von dem Recht auf Auswahl ihrer Schülerschaft Gebrauch machen. Am Beispiel des Gymnasiums Twistringen zugespitzt formuliert: Das Land bezahlt die Lehrkräfte, der Landkreis bezahlt die Sachkosten und der Bischof von Osnabrück bestimmt das Profil der Schule. Wenn dieses Beispiel Schule macht, könnten die nicht konfessionsgebundenen Kinder nicht mehr jede Schule besuchen. Die Ungleichheit der Bildungschancen würde verstärkt. ... |
| 10/2005 Entwurf
des Gesetzes zur Einführung der Eigenverantwortlichen Schule (als
pdf 86 KB) ... Änderung des
Niedersächsischen Schulgeetzes in der Fassung vom 3.März 1998
(letzte Änderungen 22.04.2005): Verpflichtung zur Teilnahme an
Evaluationen, Beschluss eines Schulprogrammes , Aussagen zur Werbung,
zum Sponsoring, Änderung des § 34 Gesamtkonferenz, § 35
Teilkonferenzen, Klassenkonferenz . neu § 42a Schulbeirat,
§ 43 Schulleiterin oder Schulleiter, § 53
Arbeitsgelegenheiten für erwerbsfähige Hilfsbedürftige,
§ 113 a Recht der Schule zur Führung eigener Girokonten . |
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Selbständige
Schule: Goslarsche
Zeitung vom 13.02.2003:
Von
Lust am Lernen und frischem Wind an der Schule
... Das Podium war
hochkarätig
besetzt, zeigte sich diskussionsfreudig und thematisch gut
eingearbeitet
.... Landeselternratsvorsitzender Jürgen Werner,Prof.
Dr. Peter Meyer-Dohm, Vorsitzender des bis September 2002
agierenden
Niedersächsischen Bildungsrates sowie BildungsjournalistReinhard
Kahl .. |
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DIE
ZEIT 04/2003 Lizenz zum
Rechtsbruch Das Projekt
„Selbstständige Schule“ verleiht den beteiligten Schulen ungeahnte
Freiheiten: Sie verfügen
in Zukunft über ein eigenes Budget und dürfen sämtliche
Lehrer selbst einstellen. Ihr Unterricht muss sich weder streng an den
Lehrplan halten noch an den traditionellen 45-Minuten-Takt. .
Die Schulautonomie bringt jedoch
nicht nur mehr Ungleichheit in die Lehrbetriebe, sondern auch zwischen
ihnen. Hier liegt langfristig das wahre Problem. Wenn Schulen
selbst
um die besten Lehrer werben, wenn sie eigene Profile entwickeln, drohen
die Qualitätsunterschiede langfristig immer größer zu
werden
– und offensichtlicher. Dem gilt es staatlicherseits entgegenzusteuern,
fordert Schulforscher Rolff: „Schon
heute hat in Deutschland die Frage,
wo ein Kind zur Schule geht, einen extrem hohen Einfluss darauf, was es
lernt.“ .... |
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Darmstädter
Echo, 17.01.2003 Immer mehr
Schulen schließen sich an Budgetierung:
Bereits nach wenigen Monaten Pilotversuchslaufzeit im Kreis
Groß-Gerau gibt es positive Erfahrungen ... |
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NP, 04.12.2002 Selbständige
Schule:
Neues Modell reduziert Bürokratie
Bis 31. März 2003 können Schulen beantragen, in die
Selbstständigkeit
entlassen zu werden. Entsprechende Musterverträge liegen seit
Dienstag im Kultusministerium
aus.
Schulen, die sie unterzeichnen, werden von maximal 200 Erlassen der
Kultusbürokratie
befreit – und können dann etwa die Länge der Schulstunden
oder
in welcher Klasse wie viel Unterricht eines Faches erteilt wird, selbst
festlegen. Im Gegenzug
bekommen die Schulen ein eigenes Finanzbudget, um damit etwa
Vertretungslehrer
oder Assistenzpersonal bezahlen zu können ... |
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des Bundeselternrates
Homepage
des Stadtelternrates Hannover
Homepage
des Schulelternrates der IGS Hannover-Linden