ELSA-BRÄNDSTRÖM-SCHULE

Welche Schule für mein Kind ? 2008, als pdf Seite 3 - hann. Gym

Elsa-Brändström-Schule, 14.02.2008, 15:30 Uhr (Vorstellungstag), 17:45 Uhr (Infoabend), Elkartallee 30, Außenstelle Altenbeckener Damm 20 (10.+11.Jg), www.ebs-hannover.de, elsa-braendstroem-schule@hannover-stadt.de, Tel. 16 84 35 54, Schulleiter Herr Seidel-Becker

Schülerzahl: 1056, Vollzeitlehrerstellen: 57 (76 Lehrer), Altersdurchschnitt der Lehrer: 47 Jahre, Klassengröße 5. Jg.: 29

Schwerpunkte: Sprachen Besonderheiten: Französisch ab Kl.5, Spanisch, Frz., Latein als 2. und Latein als 3. Fremdsprache. Spanisch und Frz. Abiturfach. Rechtskunde, Sport als Prüfungsfach. Orchester, Chor, Theater. Oberstufenprofil: Kunst / Musik, Mathe / Naturwissenschaft, Sprachen, Gesellschaftswissenschaft, Sport. Prominente Abgänger: keine Angabe

Infotage und Anmeldung 

 

 

 

   
NP, 19.02.02 Rentner verschenkt Million an Gymnasium<  ... und jetzt wird die  Elsa-Brändström-Schule  erweitert<
HAZ, 14.08.01 Neuer Plan für Turbo-Abitur erntet Kritik   Schulleiter befürchten mangelnde Förderstunden und eingeschränkte Sprachangebote. 
HAZ, 08.05.01 Schüler wollen kein schnelleres Abitur  Die "D-Zug-Klassen" für Leistungsstarke kommen nicht zustande <
HAZ, 04.05.01 Pensionär saniert Schule80-jähriger Kirchröder spendet eine Million Mark
HAZ, 10.03.01 In D-Zug-Klassen schneller zum Abi  indem sie im Klassenverband einen Jahrgang überspringen
 
NP, 19.02.2002,  Elsa-Brändström-Schule
Rentner verschenkt Million an Gymnasium
... und jetzt wird die  Elsa-Brändström-Schule  erweitert
Hannover. Der Rohbau steht, am 8. März ist Richtfest. Das Besondere am neuen Trakt der Elsa-Brändström-Schule (Südstadt): Die vier Klassenräume mit Oberstufenbibliothek sind ein Geschenk. Eine Million Mark hat ein Pensionär aus Kirchrode im vergangenen Jahr dem Förderverein für den Neubau überlassen.
   Die neuen Räume sind dringend nötig: Ein alter, ursprünglich provisorischer Trakt des Gymnasiums war baufällig. Er sollte abgerissen werden. "Doch", so Schulleiterin Brigitte Netzel (58), "die Stadt hätte das nie wieder aufgebaut."
Deshalb war die Vierzügigkeit der Schule gefährdet. Weniger Räume bedeuten weniger Klassen und ein geringeres Kursangebot in der Oberstufe. Die alten Räume wurden zunächst durch die Hilfe der Eltern erhalten.
   Dann kam im Mai 2001 die Spende. Schulamtsleiterin Petra Martinsen: "Wir waren sehr überrascht: Spenden in dieser Höhe sind für eine Schule ungewöhnlich."
   "Die Stadt hat sich sehr großzügig verhalten und alles schnell genehmigt", sagt Andrea Schulze (48), Vorsitzende des Fördervereins. Der Verein ist Bauträger. Schulze: "Das durchzuziehen, bedeutet wirklich Arbeit."  Ein Vater fungiert als Notar, ein anderer als Architekt. Erst bei der Bauendabnahme im Sommer wird das Gebäude der Stadt übergeben. Die übernimmt den Unterhalt.
   "So müssen unsere Schulen in Zukunft arbeiten, mit Sponsoren und Eigeninitiative, dann wäre vieles schneller und billiger", erklärt Schulleiterin Netzel. Seit Jahren bemüht sie sich bei der Stadt um einen Briefkasten für die Schule. Die Bitte wurde abgelehnt. Begründung: zu teuer.  rba
 
HAZ, 14.08.2001-> Thema Abitur nach 12 Jahren
Neuer Plan für Turbo-Abitur erntet Kritik
Schulleiter befürchten mangelnde Förderstunden und eingeschränkte Sprachangebote. 
   Die Ankündigung von Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper zum Abitur nach zwölf Jahren stößt an den Gymnasien auf ein geteiltes Echo. Jürgens-Pieper will, wie berichtet, den Gymnasien und Gesamtschulen ermöglichen, im siebten Jahrgang Klassen einzurichten, die nach drei statt nach vier Jahren den zehnten Jahrgang und damit die Sekundarstufe I abschließen. "Die Schulen können, müssen aber nicht teilnehmen," sagt die Sprecherin des Kultusministeriums, Sonja Markgraf. Per Erlass will das Ministerium die Einrichtung dieser Turbo-Klassen zum Schuljahr 2002 / 2003 erlauben - ohne dass die Schulen einen Extra-Antrag stellen.
   Bisher kann eine Schule leistungsstarke Schüler nach dem neunten Jahrgang in einer Klasse zusammenfassen, in der sie in einem Jahr den Stoff der zehnten und elften Klasse lernen. In Hannover hatten drei staatliche Schulen für dieses Schuljahr eine Genehmigung dafür erhalten. An der Elsa-Brändström- und der Humboldtschule waren die Interessenten jedoch wieder abgesprungen - die Jugendlichen wollten ihren angestammten Klassenverband nicht für eine Turbo-Klasse aufgeben. Das  Kaiser- Wilhelm- und Ratsgymnasium (KWRG) bereitet den Sprung in Klasse elf langfristiger vor: Eine siebte und eine achte Klasse sind dafür vorgesehen. Sie beginnen deshalb ein Jahr früher mit der an altsprachlichen Schule üblichen dritten Pflichtfremdsprache.
   Dementsprechend hält Ulrich Lenhardt, stellvertretender Leiter des KWRG, die Neuregelung für sinnvoll: "Sie kommt den Intentionen entgegen, die wir seit Jahren verfolgen." Brigitte Netzel, leiterin der Elsa-Brändström-Schule, ist mit den neuen Plänen des Ministeriums nicht glücklich. "Wir wollen, dass die begabten Kinder ihre sozialen Pflichten wahrnehmen und in den Klassen als Zugpferde dienen."   Netzel will dem kommenden zehnten Jahrgang wieder eine Springerklasse anbieten. Diese Klassen erhalten im ersten Halbjahr vier und im zweiten Halbjahr drei zusätzliche Unterrichtsstunden. "Ich weiß nicht, ob die Förderung so komfortabel ausfallen wird, wenn es bereits in Klasse sieben losgeht."
   Netzel hegt noch eine andere Befürchtung: "Kein Gymnasium wird es sich leisten können, nicht mitzumachen. Und dann bekommt keiner genug Schüler für eine Klasse zusammen." 
   Peter Fischer, Leiter der Humboldtschule, sieht Probleme bei der zweiten Fremdsprache: Der Turbo-Klasse könnten nicht unbedingt zwei oder drei Sprachen zur Wahl angeboten werden.   bil
 
HAZ, 04.05.2001,  Elsa-Brändström-Schule
Pensionär saniert Schule
80-jähriger Kirchröder spendet eine Million Mark
Ein Privatmann hat dem Förderverein der  eine Million Mark für einen Pavillonneubau gespendet. Schulamtsleiterin Petra Martinsen kann sich nicht erinnern, dass eine Schule jemals eine so große Spende erhalten hat. "Das ist eine ganz große Besonderheit."
Der Spender, ein Pensionär aus Kirchrode, hat selbst früher als Geschichts- und Religionslehrer gearbeitet. "Ich wollte auf meine alten Tage noch etwa Gutes und Bleibendes tun", sagt der Mann, der gerne anonym bleiben möchte. Es entspreche seinem Staatsverständnis, dass Bürger das Gemeinwesen mittragen. Das Geld, das bald der Schule zugute gkommt, stammt aus einer Erbschaft, die er einst gut angelegt hat. "Ich lebe von meiner Pension ganz gut und muss auch nicht unbedingt nach Gran Canaria fahren."
Der Mäzen hatte die Schulleiterin Brigitte Netzel im Verband der Geschichtslehrer Niedersachsens kennen gelernt. "Er ist dort sehr engagiert. Ich war häufig bei ihm zum Tee und habe auch von den Problemen meiner Schule erzählt", sagt die Pädagogin. Besonders ein baufälliger Pavillon bereitet Lehrern und Eltern Sorgen. Und eines Tages rückte der alte Herr mit seiner Idee heraus: "Nehmen Sie das doch selbst in die Hand."
Mit dem Geld kann das Gymnasium in der Südstadt nun den maroden Anbau ersetzen, den das Schulamt offiziell bereits gesperrt hatte. "Da wird die Räume aber brauchten, hat der Förderverein den Betrieb des Pavillons übernommen", sagt Schulleiterin Netzel. Mit Fensterkitt und Dachpappe haben die Eltern versucht, den abrissreifen Anbau noch über die Zeit zu retten. Doch in den Räumen riecht es muffig, die Dachpappe weicht auf. "Bei einer Abiturprüfung saßen sich Prüfer und Schüler neulich gegenüber, und plötzlich regnete es auf sie hinab", sagt Netzel.
Im Neubau will die Schule wieder Unterrichtsräume und eine Bibliothek unterbringen - und das alles bis zum nächsten Frühjahr. Netzel: "Es ist Bedingung des Spenders, dass alles unbürokratisch über die Bühne geht."    bil
 

HAZ, 08.05.2001, D-Zug-Klasse 10/1-11/2 in der "Elsa" und der Humboldtschule
Schüler wollen kein schnelleres Abitur
Die "D-Zug-Klassen" für Leistungsstarke kommen nicht zustande / Lehrer klagen über Dominoeffekt
   Der Schnellzug zum Abitur steht bereit, doch es wollen kaum Schüler einsteigen. Drei Gymnasien in Hannover dürfen zum kommenden Schuljahr so genannte "D-Zug-Klassen einrichten, die in zwölf Jahren zum Abitur führen. Das anfängliche Interesse der Schüler ist jedoch abgebröckelt.
 Insa Reimers war von dem Angebot ihres Gymnasiums,  der Elsa-Brändström-Schule, zunächst ganz begeistert.  Die Neuntklässlerin mit dem Notendurchschnitt von 1,7  ist bisher im Unterricht oft unterfordert. "Ich kann mich nur selten beteiligen, weil die Lehrer meist die  Schwächeren aufrufen." Deshalb käme eine  D-Zug-Klasse für Insa eigentlich wie gerufen. Nach dem  Modell des Kultusministeriums bilden leistungsstarke  Schüler im zehnten Schuljahr eine neue Klasse, die in einem Jahr den Stoff des zehnten und elften Jahrgangs  lernt.
 "Es wäre eine Chance, nicht auf andere Schüler warten  zu müssen", sagt Insa. Trotzdem hat sie es sich anders  überlegt: Die meisten ihrer Freundinnen kommen für die  Schnelllernklasse nicht in Frage. Und von ihnen will Insa  sich nicht trennen. Und sie hegt noch andere Bedenken
 gegen das Modell, in dem die Schüler 36 Stunden  Unterricht pro Woche bekommen: "Vielleicht geht auch  der Spaß am Lernen verloren, wenn es nur noch mit  Stress verbunden ist." Ihre Mitschülerin Insa Marie  Schmidt sieht das ähnlich: "Ich schaffe das, was ich in  der Freizeit zu tun habe, jetzt bereits kaum. Und ich kann  leider noch niemanden nach seinen Erfahrungen fragen,
 weil das Angebot neu ist."
 Zunächst hatten sich rund 15 Schüler für den schnellen  Weg zum Abitur interessiert. Die Lehrer, die spezielle  Konzepte dafür ausgearbeitet hatten, boten  Schnupperunterricht an. Doch danach hätten andere  Schüler abfällige Bemerkungen gemacht, sagt Schulleiterin Brigitte Netzel. "Als der erste Schüler absprang, entstand ein Dominoeffekt." Falls die Klasse  jetzt tatsächlich nicht zustande kommt, will Netzel das Angebot im nächsten Jahr wiederholen.
 Die Humboldtschule hat ähnliche Anlaufschwierigkeiten.  Dort gab es zunächst rund ein Dutzend Interessenten.  Doch bei Vergabe der Halbjahreszeugnisse stellte sich  heraus, dass einige den erforderlichen Notendurchschnitt von 2,0 nicht erreichten. "Als wir die D-Zug-Klasse beim
 Ministerium beantragten, konnten wir das noch nicht  absehen", sagt Schulleiter Peter Fischer. Andere Schüler ziehen ein Schuljahr im Ausland dem schnellen Abitur  vor. Beides zu kombinieren, ist an der Schule nicht  möglich.
Online-Fassung: Etwas erfolgversprechender sieht bisher noch das  Modell des Kaiser- Wilhelm- und Ratsgymnasiums aus.  Da das altsprachliche Gymnasium zwingend eine dritte  Fremdsprache verlangt, genehmigte das  Kultusministerium, dass interessierte Schüler bereits in  der achten Klasse mit der Sprache beginnen. Ob die 25  Achtklässler, die zum neuen Schuljahr Altgriechisch  lernen, als Zehntklässler in die D-Zug-Klasse gehen, bleibt allerdings abzuwarten.
In der Zeitung steht: Das Kaiser- Wilhelm- und Ratsgymnasium bereitet ebenfalls eine "D-Zug-Klasse" vor, die allerdings erst im Schuljahr 2003/2004 starten soll. Wie sich das Interesse der Schüler bis dahin entwickelt, bleibt abzuwarten.
                                                            bil, Hannover, 07.05.2001 16:49 Uhr
 
HAZ, 10.03.2001
In D-Zug-Klassen schneller zum Abi
Die  Elsa-Brändström-Schule in der Südstadt und die Humboldtschule in Linden richten zum kommenden Schuljahr jeweils eine der so genannten D-Zug-Klassen ein. An beiden Gymnasien können Schüler dann in zwölf statt in dreizehn Jahren zum Abi gelangen, indem sie im Klassenverband einen Jahrgang überspringen. Das Schulamt hat dem Vorhaben jetzt zugestimmt. Bereits vorher hatte sich das Kaiser- Wilhelm- und Ratsgymnasium als erste staatliche Schule in Hannover für eine D-Zug-Klasse zum kommenden Schuljahr entschieden. Die private katholische St.-Ursula-Schule bietet den schnelleren, lernintensiveren Weg zum Abitur bereits seit zwei Jahren an.       bil