| GANZTAG |
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ERLASS ZUR KLASSENBILDUNG: Stellungnahme des Stadtelternrates Hannover zum Erlass zur Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung (14kb) mehr ... Schulelternräte der integrierten Gesamtschulen im Regierungsbezirk Hannover protestieren gegen den Erlass zur Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung (55kb) mehr ... Info-Brief des Schulelternrates der IGS Linden (100kb) mehr ... |
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HAUSAUFGABENHILFE: Stadtelternrat Hannover: Mit Verweis auf die Einführung der Sprachfrühförderung werden 2004 Hausaufgabenhilfe und Sprachförderung in den Grundschulen gestrichen (14kb) mehr ... AK der Lindener Grundschulen zur Streichung der Hausaufgabenhilfe (245kb) mehr ... |
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Alle Erlassentwürfe zum Schulgesetz, zur Klassenbildung, zu den Schulformen, zum Ganztagserlass. |
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Fachgruppe Ganztagsschulen des Stadtelternrates mehr ... Presse zu Ganztagsschulen mehr ... |
| PM, 21.10.2009 | Verwaltung legt Beschlussdrucksache zum Ausbau von Ganztagsgrundschulen vor |
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Verwaltung legt Beschlussdrucksache zum Ausbau von Ganztagsgrundschulen vor |
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Die Zahl der Ganztagsgrundschulen in Hannover soll bis zum Schuljahr 2012/2013 von jetzt fünf auf dann 21 Schulen erhöht werden. Für den Ausbau von Ganztagsgrundschulen sollen aus dem Sanierungsprogramm 2010 bis 2012 bis zu 6,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Inklusive der bereits aus dem Sanierungsprogramm zur Verfügung ge-stellten 6 Millionen Euro und den im Kon-junkturprogramm für Ganztagsschulen veran-schlagten 5,3 Millionen Euro fließen damit 17,6 Millionen Euro in den Ausbau von Ganz-tagsschulen insgesamt. Die mit außerschulischen Partnern zu entwickelnden Nachmittagsangebote sollen aus städtischen Mitteln in Höhe von bis zu 70.000 Euro jährlich pro Grundschule finanziert werden, das entspricht Kosten von rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Damit ergänzt die Landeshauptstadt die Grundausstattung, die das Land Niedersachsen für offene Ganztagsschulen zur Verfügung stellt. Eine entsprechende Beschlussdrucksache mit einem "Rahmenkonzept zum Ausbau von Ganztagsgrundschulen" hat die Verwaltung jetzt den Ratsgremien vorgelegt. "Die Ganztagsschule ist der Schlüssel für bessere Bildung, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bessere Integration", so Oberbürgermeister Stephan Weil zum Vor-schlag der Verwaltung. Zurzeit stellt sich die Versorgung mit Ganztagsschulen in Hannover wie folgt dar: Bei Hauptschulen, Haupt- und Realschulen, Gymnasien sowie Schulen mit besonderem pädagogischen Profil sind 50 Prozent Ganztagsschulen, bei den Realschulen liegt die Quote bei 27 Prozent und die Integrierten Gesamtschulen sind zu 100 Prozent Ganztagsschulen. Von den 56 Grundschulen in Hannover arbeiten lediglich fünf Schulen als Ganztagsschulen, das entspricht einem Anteil von nur neun Prozent. Das "Rahmenkonzept zum Ausbau von Ganztagsgrundschulen" sieht verlässliche Angebote für die gesamte Grundschulzeit als schulische Veranstaltung vor - bei Bedarf an fünf Tagen in der Woche in der Zeit von 7 bis 17 Uhr. Im Rahmen des schulischen Ganztagsangebotes wird den Kindern ein Mittagessen angeboten. Generell sind am Nachmittag qualifizierte Hausaufgabenhilfe sowie individuelle Fördermaßnahmen vorgesehen, dazu kommen Aktivitäten und Projekte aus den Bereichen Kultur, Sport, Spiel und Natur. Ferienfreizeiten können das Programm ergänzen. Um die Angebote umzusetzen, sollen die Ganz-tagsschulen vorrangig mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der kulturellen Bildung und des Sports kooperieren. Die Schulen werden in ihrer Arbeit unterstützt durch die SchulbildungskoordinatorInnen des Fachbereiches Schule. Aus dem Budget werden Kräfte für die Organisation des Ganztagsan-gebotes sowie die Unterstützung der Schul-leitung und die sozialpädagogische Betreuung finanziert. Da die gesetzlichen Vorgaben zurzeit keine gebundenen Ganztagsschulen ermöglichen, werden die Grundschulen als offene Ganztagsschulen ausgebaut. Die Mitfinanzierung der Nachmittagsangebote ist für die Betreuung von rund 50 Kindern täglich an fünf Wochentagen ausgerichtet. Maximal stehen 70.000 Euro jährlich pro Schule zur Verfügung. Das wird als ausreichend angesehen, sofern das Land Niedersachsen den Schulen die entsprechenden Lehrerstunden/Budgets zur Verfügung stellt. "Die schulischen Nachmittagsangebote der Ganztagsgrundschulen sind grundsätzlich kostenlos. Die Ausdehnung des Schultags in den Nachmittag an möglichst fünf Tagen in der Woche mit einer Verlässlichkeit für Eltern von 7 bis 17 Uhr verbunden mit einer Ferienbetreuung ist ein wichtiger Baustein in ei-nem Gesamtkonzept von Bildung, Betreuung und Erziehung. Mit ihm können sowohl Chancenge-rechtigkeit und Integration als auch die so-zialen, fachlichen und methodischen Kompe-tenzen der Kinder individuell gefördert wer-den. Kostenpflichtig sind das Mittagessen und die Ferienangebote", so Kultur- und Schuldezernentin Marlis Drevermann zum Kon-zept. "Das Wahlrecht für Eltern eröffnet wirtschaftliche Perspektiven für die Stadt im Vergleich zur Inanspruchnahme einer kostenaufwändigen Hortbetreuung", unterstrich Weil. Mit der Vorlage der Beschlussdrucksache folgt die Verwaltung einem im
Rahmen der Haushaltsplanberatungen 2009 beschlossenen Ratsauftrag. Danach
sollen das bereits bestehende Konzept zur "Schule im Stadtteil"
und die Pläne für die "offene Ganztagsschule" zu einem
kommunalen Rahmenkonzept weiterentwickelt werden, um mittelfristig eine
verlässliche und bedarfsgerechte Betreuung (fünf Tage in der
Woche und Ferienbetreuung) von Grundschulkindern zu erreichen. |
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HAZ, 10.07.2007 |
Mehr Lehrer für Ganztagsschulen |
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HAZ, 10.07.2007 Mehr Lehrer für die Schulen Zusätzliche Lehrerstunden für Ganztagsschulen in der Region Hannover: Elf der insgesamt 51 Schulen der Region mit Ganztagsangeboten können sich von September an über zusätzliche Lehrerstunden freuen.... >> Ganztagsschulen |
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HAZ, 10.07.2007 Ganztagsschulen werden immer beliebter Kultusminister Busemann rückt mehr Geld heraus / Zahl der Angebote hat sich in den letzten Jahren verdreifacht.... >> Ganztagsschulen |
| HAZ, 10.07.07 | Mehr Lehrer für die Schulen |
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Neue Ganztagsangebote |
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Von Julia Pennigsdorf |
| HAZ, 10.07.07 | Ganztagsschulen werden immer beliebter |
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Kultusminister Busemann rückt mehr Geld heraus / Zahl der Angebote hat sich in den letzten Jahren verdreifacht |
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Von Michael B. Berger |
| HAZ, 03.07.07 | Eltern wollen Ganztagsschule |
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Umfrage in Linden-Süd ergibt eindeutiges Votum / Lehrer kritisieren schlechte Rahmenbedingungen |
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.Rund zwei Drittel der Eltern wünschen sich ein Ganztagsangebot für ihre Kinder Surrey |
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NP, 21.12.2006 |
Ganztagsschulen bekommen mehr Lehrerstunden |
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Eltern: Für große Sprünge reicht es nicht - Weihnachtsgeschenke von Bernd Busemann. Der Kultusminister verteilte gestern Lehrerstunden für Ganztagsschulen. |
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VON NORA LYSK UND HEIKO RANDERMANN |
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| Bilder: Kultusministerin Bernd Busemann, Schulleiterin Helga Kaienburg, Stadtelternratsvorsitzende Garnet Eichholz |
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NP, 21.12.2006 |
Info: Was ist eine Ganztagsschule ? |
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Als Ganztagsschule gilt nach dem niedersächsischen Schulgesetz,
wer an mindestens drei Tagen in der Woche ein Nachmittagsprogramm anbietet.
Die Teilnahme am Nachmittagsprogramm ist für die Jungen und Mädchen
freiwillig. |
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NP, 21.12.2006 |
Kritik von der Opposition |
| Die Landtagsopposition
kritisierte, Kultusminister Bernd Busemann verteile kleine Weihnachtsgeschenke,
habe aber immer noch kein pädagogisches Konzept für die Ganztagsschule:
So sinnvoll etwa auch handwerkliche Tätigkeiten von Schülern
sein mögen: Fahrrad-Flicken kann doch nicht Angebote zur individuellen
Förderung ersetzen, kritisierte SPD-Schulexpertin Ingrid Eckel. Schulexpertin Ingrid Korter (Grüne) nannte die Bewilligung der Lehrerstunden unzureichend: Busemann hat den Idealismus von Ganztagsschullehrkräften, Vereinen und Ehrenamtlichen ausgebeutet. Die jetzigen Zugeständnisse seien erfreulich, aber noch kein Anlass für ein Oh du fröhliche. ran |
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HAZ, 21.12.2006 |
Nachmittags kommen Lehrer zum Zug |
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Kurz vor Weihnachten hat das Kultus- ministerium den Schulen noch einen Wunsch erfüllt: Insgesamt zwölf Schulen in der Region bekamen Lehrerstunden für ihre Ganztags- angebote. |
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Von Bärbel Hilbig |
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| Zusatzstunden für
Ganztagsschulen ab Februar 2007: Albert-Schweitzer-Schule (Grundschule), Linden 20 Wochenstunden Tellkampfschule (Gymnasium), Südstadt 20 Wochenstunden KGS Sehnde (bisher 10,4) 45,0 Wochenstunden Marie-Curie-Schule/KGS Ronnenberg (bisher 21,6) 37,5 Wochenstunden Albert-Einstein-Schule/KGS Laatzen (bisher 24,1) 48,5 Wochenstunden Grundschule Pestalozzistraße, Laatzen 15,0 Wochenstunden Ab August 2007: Bismarckschule (Gymnasium), Südstadt 20,0 Wochenstunden Egestorffschule (Grundschule), Linden 15,0 Wochenstunden Goetheschule/ KGS Barsinghausen 45,0 Wochenstunden Sophie-Scholl-Schule/KGS Wennigsen 35,0 Wochenstunden Gerhart-Hauptmann-Schule (Hauptschule), Springe 10,0 Wochenstunden Hölty-Gymnasium Wunstorf 35,0 Wochenstunden |
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| Sportunterricht mit Lehrer Tim Holzapfel in der Albert-Schweitzer-Schule. Auch die Lindener Grundschule bekommt in Zukunft mehr Lehrerstunden am Nachmittag für ihr Ganztagsangebot. Archiv |
| HAZ,
23.03.2006 Hannover
geht fast leer aus Ganztagsprogramm bevorzugt Hauptschulen Die Stadt rechnet nicht mehr mit Geld aus dem Bundesprogramm für Ganztagsschulen. Das Investitionsprogramm „Zukunft, Bildung und Betreuung 2003 – 2007“ (IZBB) läuft zwar noch – doch nach Kenntnis der Stadtverwaltung ist das niedersächsische Budget bereits durch Anträge von Hauptschulen aus anderen Landesteilen ausgeschöpft. Niedersachsen hatte in seinen Förderrichtlinien festgelegt, dass Hauptschulen bevorzugt berücksichtigt werden. In Hannover haben für vergangenes und dieses Jahr jedoch fast nur noch Schulen anderer Schulformen Anträge auf die Baubeihilfe gestellt, mit der Mensen oder Räume für Nachmittagsangebote eingerichtet werden. Bereits 2005 lehnte das Land sechs der sieben städtischen Anträge ab. Nur die Hauptschule Isernhagener Straße wird voraussichtlich 360 000 Euro erhalten. Für 2006 bemühen sich noch Egestorffschule (Grundschule), Integrierte Gesamtschule (IGS) Roderbruch, IGS Mühlenberg, Glockseeschule, Schulzentrum Bemerode (Hauptschule/Realschule) und die Gymnasien Bismarckschule und Tellkampfschule um Geld für ihre Ganztagsbereiche. Nach Einschätzung der Stadt sind fast alle chancenlos. In den ersten beiden Jahren waren noch Gelder zum Beispiel an die IGS Linden oder die IGS Roderbruch geflossen. Die Verwaltung hat jetzt zusammengestellt, wie viel IZBB-Mittel bis Ende 2007 insgesamt nach Hannover fließen. Von den 394,6 Millionen Euro, die Niedersachsen aus dem Bundesprogramm zu verteilen hat, bekommt Hannover voraussichtlich 6,2 Millionen. In dem Verwaltungspapier wird ausgeführt, das seien 1,57 Prozent des niedersächsischen Budgets – während 4,79 Prozent der Schüler hier zur Schule gehen. „Unsere Förderrichtlinien waren von Anfang an klar. Hauptschulen haben Vorrang. Der regionale Proporz ist nicht entscheidend“, sagt ein Sprecher des Kultusministeriums. Als Hauptschulen wertet das Ministerium auch die Hauptschulzweige von Kooperativen Gesamtschulen (KGS). Integrierte Gesamtschulen wie in Hannover, in denen die Kinder einen Teil der Zeit gemeinsam unterrichtet werden, fallen nicht darunter. bil |
| NP,
22.01.2004 Ganztag / Ganztag in der
Presse: Synopse zum
Ganztagserlass Abzurufen
hier als doc .... Der Erlass "Klassenbildung und
Lehrerstundenzuweisung" wurde inzwischen vom Landeselternrat abgelehnt.
Mehr im Download-Bereich der Homepage und unter www.nibis.de.“ |
| Was bedeutet der neue
Richtlinienerlass für Ganztagsschulen ? (zum Ausdrucken als
pdf
laden 213 KB ... ) |
| Aussichten
für Ganztagsschulen in Niedersachsen (viel schöner zum
Ausdrucken als pdf laden 212 KB ... ) |
| Stellungnahme
der AG "Ganztagserlass" des AK Gesamtschulen im Stadtelternrat Hannover
zum Erlassentwurf: Die
Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule - (zum Ausdrucken als pdf laden 85
KB
... ) |
| HAZ, 20.12.2005 Etikettenschwindel mit Ganztagsschulen? .... Kultusminister Bernd Busemann (CDU) hat Ganztagsschulen gefördert, die nach dem niedersächsischen Schulgesetz eigentlich gar keine Ganztagsschulen sind. Denn sie bieten nicht – wie vorgesehen – an vier, sondern nur an drei Tagen in der Woche Nachmittagsbetreuung an. ... Die Landtagsjuristen nennen die Genehmigungen von „Drei-Tages-Ganztagsschulen“ rechtswidrig. Nichtig seien sie allerdings nicht. Fehlerhafte Genehmigungen seien zwar anfechtbar, aber dennoch rechtlich wirksam. Probleme könne es hingegen mit dem Gleichheitsgrundsatz geben, wenn „ungleiche“ Schulen „gleich“ behandelt werden. ... |
| PM, 19.07.2005 Grüne: Landesregierung vergibt Bundesmittel nach Gutsherrenart Nach der drastischen Kürzung der Sanierungsmittel für Schulen geht Hannover auch bei der Verteilung der Ganztagsschulgelder fast leer aus. Für die Fraktion Bündnis 90 /Die Grünen ist nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien die Landesregierung die Mittel für Ganztagsschulen vergibt. Das Kultusministerium hat von 13 Anträgen aus Hannover nur einen einzigen bewilligt. |
HAZ,
19.07.2005 SPD:
Verteilung
von Fördergeld ist ungerechtHAZ, 19.07.2005 Ganztagsschule ohne Geld Linden: Die Egestorffschule erhält den Status einer Ganztagsschule. In Kooperation mit Vereinen gibt es bald an mehreren Nachmittagen in der Woche Freizeit- und Förderangebote für die Grundschüler. NP, 14.07.2005 Ganztagsschulen gehen leer aus 394 Millionen verteilt das Land Niedersachsen an Gesamtschulen – Geld vom Bund. Doch kaum ein Euro fließt nach Hannover. NP, 16.07.2005 LESERBRIEF in der NP - Schulmittel: Brutaler Umgang mit Hannover NP, 02.07.2005 Seltsamer Millionen-Segen fürs Emsland - Busemanns Heimat profitiert besonders vom Ganztagsschulprogramm. Stadt-Anzeiger WEST, 14.07.2005 Freizeitbereich wird immer attraktiver NP, 17.06.2005 Neuen Ganztagsschulen fehlen die Mittel Ministerium genehmigt Unterrichtsmodell an sieben Schulen – gibt aber keine finanzielle Hilfe HAZ, 16.06.2005 „Niedersachsen lässt Schulen im Regen stehen“ Im Gespräch Edelgard Bulmahn HAZ, 15.06.2005 130 Ganztagsschulen – und kein Cent vom Land Kultusminister Busemann genehmigt neue Standorte in Niedersachsen / 120 Millionen Euro zusätzlich in NRW HAZ, 08.06.2005 Ganztagsschulen - Kleine Revolution Ab August ist hier mittags nicht mehr Schluss .... Der Kultusminister allerdings trägt finanziell nur wenig dazu bei, wenn in Niedersachsen weitere Schulen auf Ganztagsbetrieb umstellen. Das klamme Land muss passen. Nur 51 Schulen erhalten zusätzliche Lehrer für den Ganztagsbetrieb, in 34 weiteren neuen Ganztagsschulen stiftet Busemann praktisch nur das Türschild HAZ, 28.05.2005 Neue Ganztagsschulen in der Region Kultusministerium genehmigt Nachmittagsangebote in Laatzen und Ronnenberg VON ALEXANDER DAHL HANNOVER. Das Kultusministerium hat landesweit 30 weiteren Schulen gestattet, Unterrichtsangebote am Nachmittag anzubieten. In der Region Hannover werden ab August auch die Grundschule Pestalozzistraße (Laatzen), die KGS Albert Einstein (Laatzen) sowie die KGS Ronnenberg Ganztagsschulen sein. Allen 30 Schulen wurde die Genehmigung erteilt, weil sie vom Kultusministerium keine zusätzliche Förderung verlangt hatten – etwa für weitere Lehrer. .. |
NP,
15.03.2004 Landeselternrat fordert
mehr Ganztagsschulen - Vorsitzender kritisiert Stundenkürzungen HANNOVER. Der Landeselternrat
fordert von der CDU/ FDP-Regierung noch mehr Anstrengungen beim Ausbau
von Ganztagsschulen. Die geplante Neugenehmigung von 70 Ganztagsschulen
zum kommenden Schuljahr sei ein erster Schritt, aber noch nicht
ausreichend, sagte der Vorsitzende Hans-Jürgen Vogel am
Wochenende. „Der Ganztagsschulbereich muss
weiter ausgebaut werden, jedenfalls überall dort, wo Eltern es wünschen“,
betonte Vogel. |
| FG Ganztag des Stadtelternrates
Ganztag / Ganztag in der Presse: Was bedeutet
der neue Richtlinienerlass für Ganztagsschulen ?
(zum
Ausdrucken als pdf
laden 213 KB ... ) Minister Busemann stellt mit
der
Förderrichtlinie für Ganztagsschulen - Richtlinien
über
die Gewährung von Zuwendungen im Rahmen des Investitionsprogramms
„Zukunft
Bildung und Betreuung“ 2003 –2007 , RdErl. d. MK v. 03.11.2003,
205-81
005, |
| FG
Ganztag des Stadtelternrates Ganztag / Ganztag
in der Presse: Aussichten für
Ganztagsschulen in
Niedersachsen (viel schöner zum
Ausdrucken als pdf laden 212 KB ... ) Kommentar zum neuen
Erlassentwurf „Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagschule“
304-81 005 aus Januar 2004 |
| AK Gesamtschulen des Stadtelternrates Arbeitskreis Gesamtschulen / Gesamtschulen in der Presse / Ganztag / Ganztag in der Presse: Stellungnahme der AG "Ganztagserlass" des AK Gesamtschulen im Stadtelternrat Hannover zum Erlassentwurf: Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule - (zum Ausdrucken als pdf laden 85 KB ... ) Entwurf des Kultusministeriums im Dezember 2003 201 – 81 005 – VORIS 2241 |
NP,
14.07.2005 Ganztagsschulen
gehen leer aus 394
Millionen verteilt das Land Niedersachsen an Gesamtschulen – Geld vom
Bund. Doch kaum ein Euro fließt nach Hannover: Von 13
Anträgen wurde nur einer genehmigt. Nun muss die Stadt ihr
Schulsanierungsprogramm völlig überarbeiten. ...
Die Stadt hatte für 13 Ganztagsschulen 16
Millionen Euro beantragt. ...Vor allem die
Integrierten Gesamtschulen (IGS) hatten sich Hilfe erhofft –
nicht eine von ihnen ist niedersachsenweit auf der Liste zu finden.
..... Diese zwölf Schulen bekommen kein
Geld: IGS Linden, IGS Kronsberg, IGS List, IGS Roderbruch, IGS
Vahrenheide,
Grundschule Albert Schweitzer, IGS Roderbruch, IGS Mühlenberg,
Schulzentrum
Bemerode, Grundschule Egestorffschule, Tellkampf- und Bismarckschule –
beides Gymnasien. ENTTÄUSCHT: „Wir wollten
unsere Bibliothek auf Leseförderung ausrichten, nun fehlt uns Geld
für Bücher“, sagt Christoph Walther, Leiter der IGS Linden.
Foto: Dröse |
| NP,
16.07.2005 LESERBRIEF in der NP -
Schulmittel: Brutaler Umgang mit Hannover
Hans-Dieter
Keil-Süllow aus Hannover zum Bericht „Ganztagsschulen gehen leer
aus“: „Die ,Reformen’ der Landesregierung haben bislang gezielt die
Landeshauptstadt Hannover getroffen: Verlagerung der
Erziehungswissenschaften nach Hildesheim, Einstellung der
Hausaufgabenhilfe, Kürzung der Förderung in Grundschulen,
Schluss mit Vollen Halbtagsschulen, Verteilung der Lehrerstunden von
den bestehenden Ganztagsschulen (insbesondere den Integrierten
Gesamtschulen) auf neue Ganztagsschulen. Da
die Bundesregierung anscheinend keine pädagogischen
Qualitätsmaßstäbe bei der Verteilung der von ihr
für Ganztagsschulen bereitgestellten Mittel gesetzt hat oder
setzen konnte, kann die Landesregierung diese
Mittel für bauliche Maßnahmen beliebig für die ,Neue
Niedersächsische Ganztagsschule superlight vom Typ Fielmann’
verwenden – ,und der Kultusminister hat keinen Cent dazubezahlt’.
Die Anträge der Stadt – vorwiegend für
Integrierte Gesamtschulen mit ihrer hervorragenden
Ganztagspädagogik – bleiben bis auf geringe Mittel für eine
Hauptschule unberücksichtigt. Das ist ein brutaler Umgang mit
Hannover, mit dem Elternwillen für Integrierte Gesamtschulen und
mit den Schülern.“ |
| NP,
02.07.2005 Seltsamer
Millionen-Segen fürs Emsland
- Busemanns
Heimat profitiert besonders vom Ganztagsschulprogramm. Heftige
Kritik der Opposition. VON D. RACKE UND A. DAHL
HANNOVER. Glückliches Emsland. Die Heimat des
niedersächsischen
Kultusministers Bernd Busemann (CDU) profitiert besonders vom
Ganztagsschulprogramm
des Bundes. Rund 21,7 Millionen Euro
kann
der Landkreis im nächsten Jahr für den Ausbau von zehn
Schulen
erwarten, das sind fast elf Prozent der Ganztagsinvestitionen
...
Nun ist das Emsland zwar einer der kinderreichsten
Kreise Deutschlands, stellt aber nur knapp fünf Prozent der
fast eine Million Schüler in Niedersachsen. „Ein krasses
Missverhältnis“, kritisiert Grünen-Fraktionsvize Ina Korter.
„Es stellt sich die Frage, ob vor allem die Heimatregionen von
CDU-Abgeordneten bedacht werden.“ Auch die mit
Abstand größte Einzelinvestition geht ins Emsland: Fast
sechs Millionen stehen für das Schulzentrum in Busemanns
Heimatgemeinde Dörpen im Plan. „Das wundert mich schon
sehr“, meinte die SPD-Schulexpertin Ingrid Eckel.
Alle Anträge würden gleich behandelt, beteuerte dagegen
das Kultusministerium: „Der Landkreis Emsland ist in diesen Dingen eben
besonders rege.“ |
Stadt-Anzeiger WEST, 14.07.2005
Freizeitbereich
wird immer attraktiver Von
Anke Simons Das große Trampolin
ist der absolute Renner. Seit Tagen drängeln sich während
der Mittagspause die Jüngsten der IGS Linden, die Schüler des
fünften und sechsten Jahrgangs, in der alten
denkmalgeschützten
Turnhalle um das neue Sprunggerät. Nachmittags proben
regelmäßig
Zirkus-, Theater- und Musikgruppen in dem Gebäude, das jetzt
mit Bundesmitteln aus dem Investitionsprogramm Zukunft, Bildung und
Betreuung
(IZBB) modernisiert, schallgedämmt und mit einer
Belüftungsanlage
versehen wurde. ... In der 1971 gebauten Gesamtschule
am
Lindener Berg werden die Schüler täglich von 8.15 Uhr bis
16.15
Uhr betreut. Das Lehrerkollegium wird von drei Sozialpädagogen
unterstützt, die sich auch um regelmäßige
Freizeitangebote
für die Schüler kümmern. .... Foto:
Volle
Konzentration: Artisten aus dem Schulzirkus der IGS geben zur
Eröffnung
der renovierten Halle ein paar Kostproben ihres Könnens.
Plümer |
| HAZ, 08.06.2004 Rückblick |
Ganztagsschulen -
Kleine
Revolution Von Jörg
Kallmeyer ... Ab August ist hier mittags
nicht mehr Schluss .... Der Kultusminister
allerdings trägt finanziell nur wenig dazu bei, wenn in
Niedersachsen weitere Schulen auf Ganztagsbetrieb umstellen. Das klamme
Land muss passen. Nur 51 Schulen erhalten zusätzliche
Lehrer für den Ganztagsbetrieb, in 34 weiteren neuen
Ganztagsschulen stiftet Busemann praktisch nur das Türschild –
nicht gerade ein
Beweis für eine moderne Bildungspolitik, die sowohl die bessere
Vereinbarkeit von Familie und Beruf als auch den Nachholbedarf
deutscher Schüler
im internationalen Vergleich im Auge haben muss. .... Für Umbauten
oder die Einrichtung einer Mensa fließt Geld aus dem
Sonderprogramm
der rot-grünen Bundesregierung. .... Die Opposition im
Landtag
hat Recht: Die neuen Ganztagsschulen hat man nicht der
CDU/FDP-Landesregierung
zu verdanken, sondern dem Engagement von Lehrern, Eltern und
Ehrenamtlichen
vor Ort. ... Der Druck der Eltern ist in den Städten
groß.
In Umfragen wünschen sich bis zu 80 Prozent neue Angebote,
....
Niemand allerdings sollte sich der Illusion hingeben, dass diese
Sparvariante
schon mit den Ganztagsschulen in den Pisa-Gewinnerländern
mithalten
kann. .... |
| NP,
28.05.2004 Rückblick |
Neue
Ganztagsschulen in der Region Kultusministerium genehmigt
Nachmittagsangebote in Laatzen und Ronnenberg VON
ALEXANDER DAHL
HANNOVER. Das Kultusministerium hat landesweit 30
weiteren
Schulen gestattet, Unterrichtsangebote am Nachmittag anzubieten. In der
Region Hannover werden ab August auch die Grundschule
Pestalozzistraße
(Laatzen), die KGS Albert Einstein (Laatzen) sowie die KGS Ronnenberg
Ganztagsschulen sein. Allen 30 Schulen wurde die
Genehmigung
erteilt, weil sie vom Kultusministerium keine zusätzliche
Förderung
verlangt hatten – etwa für weitere Lehrer. ...... |
NP,
15.03.2004 Landeselternrat fordert
mehr Ganztagsschulen - Vorsitzender kritisiert Stundenkürzungen HANNOVER. Der Landeselternrat
fordert von der CDU/ FDP-Regierung noch mehr Anstrengungen beim Ausbau
von Ganztagsschulen. Die geplante Neugenehmigung von 70 Ganztagsschulen
zum kommenden Schuljahr sei ein erster Schritt, aber noch nicht
ausreichend, sagte der Vorsitzende Hans-Jürgen Vogel am
Wochenende. „Der Ganztagsschulbereich muss
weiter ausgebaut werden, jedenfalls überall dort, wo Eltern es wünschen“,
betonte Vogel. |
| FG
Ganztag des Stadtelternrates Ganztag / Ganztag in der Presse: Was bedeutet
der neue Richtlinienerlass für Ganztagsschulen ?
(zum
Ausdrucken als pdf
laden 213 KB ... ) Minister Busemann stellt mit
der
Förderrichtlinie für Ganztagsschulen - Richtlinien
über
die Gewährung von Zuwendungen im Rahmen des Investitionsprogramms
„Zukunft
Bildung und Betreuung“ 2003 –2007 , RdErl. d. MK v. 03.11.2003,
205-81
005, ein Modell zur Nutzung des Milliarden-Programms der
Bundesregierung zum Ausbau des Ganztagsschulangebotes vor, bei dem die
Aussicht, in Niedersachsen zusätzliche und pädagogisch
wertvolle „echte“ Ganztagsschulen zu erhalten, möglicherweise
deutlich gesunken ist. (1) Pädagogisch wertvolle Ganztagsschule oder „Hortschule“ ? Ganztagsschulen dürfen aus Gründen der Gleichstellung nicht mehr Unterricht erteilen, als ihre Halbtagsschul-Ebenbilder. .... Eine Ganztagsschule kann unabhängig von ihrem Betreuungsnebeneffekt (für Berufstätige sicher nicht uninteressant) auch im pädagogischen Sinn durch eine hochwertige Konzeption aus anderem Unterrichtsrhythmus, sozialem Miteinander und interessanten Zusatzangeboten ein hochwertiger Schultyp sein. .... Wertvolle Zusatzangebote bedürfen zudem einer planbaren Verlässlichkeit. ... Nachdem das SPD-Modell letztes Jahr sinnvollerweise wenigstens noch 2 Tage verbindlich + 2 weitere Tage wählbar, aber nach Anwahl verbindlich gefordert hat, hat die neue Landesregierung dieses Jahr bereits im Schulgesetz stufenweise Verbindliches abgebaut. Auch wenn der alte Erlass „Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule“ (RdErl. des MK vom 8.3.2002 - 304-81 005 (SVBl. Nr.5/2002 S.170) - VORIS 22410) noch gültig ist, ist sich eine Erlassänderung schon in Arbeit. Mit der Formulierung im NSchG ist jedenfalls die Weiche in Richtung „vollkommen unverbindlich“ gestellt – und damit in Richtung Aufbewahrung und Betreuung: Dann wäre es schade um die vielen Millionen Euro, die Niedersachsen dafür erhält ! (2) Effiziente Verwendung der Mittel im Sinne von zusätzlichen Ganztagsschulangeboten ? War es noch letztes Jahr der Plan, wirklich eine messbare Zahl neuer Ganztagsschulen mit den Bundesmitteln aufzubauen, so sieht inzwischen mit den neuen Förderrichtlinien der Kreis der Möglichkeiten schon viel variantenreicher aus: Zuwendungen werden gewährt - zum Aufbau neuer Ganztagsschulen - zur Weiterentwicklung bestehender Schulen zu Ganzstagsschulen - zur Schaffung zusätzlicher Ganztagsplätze an bestehenden Ganztagsschulen - zur qualitativen Weiterentwicklung bestehender Ganztagsschulen und als gegenständlich: Investitionen im Sinne der Nr. 2.1 insbesondere - Neubaumaßnahmen - Umbau- und Sanierungsmaßnahmen - Modernisierungsmaßnahmen - Erwerb von Gebäuden für schulische Zwecke - Ausstattungsinvestitionen - Dienstleistungen, die für die genannten Investitionen notwendig sind. Ausgeschlossen von der Förderung sind Personalkosten, Verwaltungskosten usw. und die Mittel werden nur bis zu 90 v.H. bereitgestellt,d.h., den Rest muß der jeweilige Schulträger aufbringen. .... (3) Prioritätenliste der Richtlinie und Termine ... Übersteigt der Bedarf die zur Verfügung stehenden Landesmittel, gilt in Niedersachsen folgende Prioritätenliste: A – Hauptschulen als genehmigte Ganztagsschulen B – übrige genehmigte Ganztagsschulen C – allgemeinbildende Schulen mit ganztägigen Angeboten D – allgemeinbildende Schulen, Kooperationsmodelle usw., die Weiterentwicklung zur Ganztagsschule anstreben (4) Konsequenzen für Hannover ... Die Handlungen des Schulträgers in punkto Ganztagsschule (Stadt Hannover bzw. Region Hannover) sollte seitens der Elternschaft genau im Schulausschuss verfolgt werden, da die Träger mit jeweils 10% je Projekt immer auch zur Kasse gebeten werden. In Hannover sollten die bisherigen Planungen für die Errichtung von Ganztagsschulen weiterhin umgesetzt werden. Vor allem der Anteil an Grundschulen sollte nicht unbeachtet bleiben. Seitens der Elternschaft und aller Beteiligten sollte das Kultusministerium um die Beantwortung folgender Fragestellung ersucht werden: Wie viele zusätzliche Ganztagsschulen bzw. Ganztagsschulplätze sollen bis 2007 in Niedersachsen mit den 400 Mio. € Bundesmittel geschaffen werden ? Dr. Holger Janus für den Ganztagsschulbereich im Stadtelternrat Hannover 20. November 2003 (als pdf laden 213 KB ... ) |
| FG Ganztag des
Stadtelternrates Ganztag / Ganztag
in der Presse:
Aussichten für Ganztagsschulen in
Niedersachsen (viel schöner zum
Ausdrucken als pdf laden 212 KB ... ) Kommentar zum neuen
Erlassentwurf „Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagschule“
304-81 005 aus Januar 2004 Mit dem neuen Erlassentwurf
„Die Arbeit in
der öffentlichen Ganztagsschule“ des neuen GTS-Erlasses
haben
wir nunmehr alle wichtigen Rahmenbedingungen komplett, die die Zukunft
der
Ganztagsschule in Niedersachsen regeln werden, als da sind: 1.
Niedersächsisches Schulgesetz NSchG aus Juli 2003 / 2.
Erlass Ganztagsschule aus Januar 2004 304-81005 (Entwurf) /
3. Richtlinienerlass Richtlinie
über die Gewährung von Zuwendungen im Rahmen des
Investitionsprogramms „Zukunft Bildung und Betreuung“ 2003-2007,
205-81005 v. 3.11.2003 / 4. Erlassentwurf „Klassenbildung und
Lehrerstundenzuweisung an den allgemeinbildenden Schulen“,
307-84001/3 v. 5.11.2003 (Entwurf) ....
1. Grundsätzliches Im Gegensatz
zum Richtlinienerlass für die Mittelgewährung
(Antragsstellung)
regelt der GTS-Erlass die eigentlichen konzeptionellen Inhalte und
Umsetzungen, nach denen eine Ganztagsschule arbeiten soll. Der
letzte Erlass aus März 2002 stammt noch von der
Vorgängerregierung und bedeutete vor allem eine Abkehr von einer
offenen oder teiloffenen Ganztagschule und die Konzentration auf
verbindliche Modelle. ... Betrachtet man
die vielfältigen Ziele einer Ganztagsschule (Bildung – Betreuung –
Entwicklung), findet man unter Fachleuten einen großen Konsens,
nachdem
hochwertige GTS-Modelle mit entsprechend hochwertigen Angeboten nur auf
verbindlichen Teilnahmen der Schüler aufzubauen sind. Offene
Modelle
münden häufig zwangsläufig in geringerwertigen
Betreuungsschulen,
die als Hortersatzlösung zudem viel zu teuer sind. ...
Besonderer Wert einer Ganztagsschule liegt in ihrer Fähigkeit
begründet,
mit der sog. Rhythmisierung – der Verteilung von Unterrichts- und
anderen
Entwicklungseinheiten auf den Ganztag – sich aus starren
Lehrintervallen
der Halbtagsschulen zu lösen, neue Kombinationen zu finden und
sich allgemein dem Rhythmus der Schüler besser anpassen zu
können.
Konzeptionell findet man das natürlich in den PISA-erfolgreichen
skandinavischen
Ländern, in denen besonders die Ganztagsschule die Schule zu einem
echten Lebensraum macht, in dem dann u.a. auch gerne gelernt wird. Die
Gesamtschulen
(Integrierte Gesamtschulen) in Deutschland sind ebenfalls konsequent
auf
diesem Prinzip aufgebaut. ... Ganztagsschulen
sind
weiterhin geeignet, die speziell in Deutschland kritische
Abhängigkeit
des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft zu entkoppeln. Hier
kann
besonders mit Blick auf die Entwicklung der
Schülerpersönlichkeit
beobachtbaren Entwicklungen wie schwindender Erziehungskraft und
verbreiteter
Bildungsferne in Familien viel Einfluss genommen werden. 2.
Veränderungen im Erlass an ausgewählten einzelnen Ziffern
.... Die Hauptschulen erhalten die Priorität
für
Ganztagschulen. Während ursprünglich der alte Erlass auch die
GTS auf die SEK I beschränkte, wurden in der Praxis 2002/2003 auch
Grundschulanträge angenommen. .... Mit der vorliegenden
Gestaltung
des Ganztagsschulerlasses entfällt eine der wertvollen
Möglichkeiten
für Grundschulen, sich weiter zu einem Förderort für
alle
Schüler zu entwickeln. Ein Widerspruch,
der im Entwurf noch häufiger auftaucht: Einerseits wird die offene
Ganztagsschule
festgeschrieben, in der Nachmittagsunterricht nicht vorkommt bzw.
erschwert
wird (Stundenzuweisungen), andererseits findet sich hier der Verweis,
dass
„ganztägige unterrichtliche und außerunterrichtliche
Angebote
erhalten bleiben“. Organisation
der Ganztagsschule Die GTS bleibt
weiterhin eine besondere Schulform nach §23 NSchG. Dies bedeutet
entsprechendes Mitbestimmungs- und Antragsrecht der
Schulelternschaft. Die
GTS umfasst mindestens 4 Tage Angebot zusätzlich zum
Vormittagsunterricht ... Das Zustimmungsrecht des
SER und SSR zur Wahl des GTS-Modells bleibt erhalten. Zusätzlich
werden ¾-Mehrheiten
in der Gesamtkonferenz und Schulelternrat bei verpflichtenden Angeboten
notwendig. Charakteristische Angebote
Angebote sind: - Verfügungsstunden
- AG’s - Arbeits- und Übungsstunden
- Fördermaßnahmen
- Mittagspause/Mittagessen -
Ausserunterrichtliche Angebote (allerdings ohne
Budget-Unterstützung!) - Projekte an
außerschulischen Lernorten
Besondere Aufgaben der Lehrkräfte in
Ganztagsschulen Die Aufgaben der Lehrkräfte
werden auf die
Angebote ausgedehnt, gleichzeitig werden die
Ganztagsschulzuschläge
(Lehrerstunden) verringert bzw. in weiten Teilen auf die
Unterrichtsversorgung
angerechnet (s. Erlass Lehrerstundenzuweisung).
Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die Gewährung einer pädagogischen Kraft ab 200
GTS-Schülern
wird gestrichen, stattdessen müssen sich nun mehrere Standorte
eine
Kraft teilen Zusätzliche Lehrerversorgung und Budget
zur
Einrichtung ganztagsspezifischer Angebote an Ganztagsschulen
Der Ganztagszuschlag wird verringert
(s.
Erlass Lehrerstundenzuweisung) und gilt nicht mehr für Wahl- und
Wahlpflichtunterrichte
am Nachmittag, obwohl diese ausdrücklich als Angebot definiert
sind.
Die Zuschläge können auch kapitalisiert werden. Dann ist die
Auswahl
des GTS-Personals in der Verantwortung der Schule.
Bewertung der Veränderungen und Forderungen
(1) Die Ganztagsschule nach diesem
Erlass
ist eine offene, freiwillige Ganztagsschule, die nur
nachmittägliche Betreuung anbietet. Die Qualität
dieser Betreuung wird angesichts der geringeren Ressourcenaustattung
(Lehrerstunden, pädagog. Kräfte, Kapitalisierung) sehr stark
von der Fähigkeit der Schulen abhängen, unter diesen
Bedingungen hochwertige Angebote zustande zu bringen. Bildungstechnisch
bleibt diese GTS im Grunde eine Halbtagsschule.
Wir
fordern eine Ausstattung der Ganztagsschulen mit den Mitteln, die sie
zum
Funktionieren benötigen – ausreichend Ganztagszuschläge.
(2) Bedauerlicherweise wird
alternativem
Ideenreichtum, z.B. der Aufbau von verbindlichen „echten“
Ganztagsschulen unnötigerweise der Weg verbaut, auch wenn eine
große Einigkeit vor Ort zwischen Eltern – Schule und
Schulträger existieren würde. Die Fixierung des Erlasses auf
eine freiwillige Ganztagsschule lässt sich wohl nur als
ideologisch begründet erklären, eine Notwendigkeit besteht
dazu nicht. Wir fordern eine
Öffnung des Erlasses, die alternativ den Aufbau verbindlicher
Ganztagschulen zulässt. (3) Die
Ganztagsschule wird zum Instrument der Stärkung der Hauptschulen
umfunktioniert, obwohl besonders
der Bedarf an Grundschulen und in zwischen auch an Gymnasien (in den
Klassen 5-9 unter dem Stundendruck des Abiturs in 12-Jahren) erheblich
ist. Zudem muß festgestellt werden, dass es eine Stärkung
der Hauptschulen ist, nicht der Hauptschüler. Wenn man
Hauptschüler „stärken“ wollte, würde man konsequent mehr
Integrierte oder Kooperative Gesamtschulen aufbauen, wie die starke
Elternnachfrage und die steigende Kooperation
zwischen Haupt- und Realschulen zeigt (s. HS/RS Fössefeld und
Anne-Frank-HS/ RS Emil-Berliner in Hannover) !
Ganz im Sinne des Bundesprogramms ist das
Ganztagsschulprogramm für alle
Schulformen in der Sekundarstufe I und dem Primarbereich zu
öffnen.
Bessere Chancen für Schüler im Hauptschulbereich würde
die
Berücksichtigung der steigenden Nachfrage von Eltern und
Schülern
nach mehr Gesamtschulen bewirken, womit gleichzeitig wieder mehr
Ganztagsschulplätze
geschaffen werden ! (4)
Die
Ausstattung der Ganztagsschulen wird weiter verringert. Dies
betrifft
sowohl die Zuweisung von Lehrerstunden als auch materielle Ausstattung
(s.
Budget bei Angeboten). (5)
Zieht
man den Richtlinienerlass für die Mittelgewährung hinzu
(s.*1),
dann bleibt es abzuwarten, ob mit den jetzigen Ansätzen
überhaupt
Ganztagsschulplätze in nennenswertem Umfang geschaffen werden.
Dort
wird zusätzlich der Ausbau/ die Verbesserung bestehender GTS hoch
priorisiert,
was nicht zu zusätzlichen Angeboten führt.
Es ist unverzichtbar, der Schaffung
zusätzlicher Ganztagsschulplätze Priorität zu geben.
Dazu sind nachvollziehbare Zielaussagen seitens des Kultusministeriums
unerlässlich, sonst ist später keine Aussage über Erfolg
möglich. (6) Im Gegensatz
zum Bestandsschutz für bestehende Ganztagsschulen führt der
Erlass zur Lehrerstundenzuweisung möglicherweise besonders an
Gesamtschulen zu einer Verringerung der zur Verfügung stehender
Lehrerstunden
für die nachmittäglichen Unterrichtsangebote.
Eine Einschränkung der Funktion der
Gesamtschulen über den Ausstattungsweg ist aus Elternsicht
angesichts der steigenden Nachfrage völlig inakzeptabel.
(7) Aus Sicht des Stadtelternrates
sind mit den neune Rahmenbedingungen die ursprünglichen Ziele des
Bundesprogramms „Zukunft und Bildung“ in Niedersachsen nicht umzusetzen.
Damit würden die 400 Mio. Euro, die Niedersachsen aus dem Programm
bis 2007 erhält, nicht nennenswert zur Verbesserung des
Bildungserfolges
beitragen. Hinter dem abstrakten
Begriff „erfolgreiche Bildungspolitik“ in einem Bundesland
verbergen
sich viele konkrete einzelne Schulschicksale von Kindern und
Jugendlichen.
Wir Eltern sind daher an einem Erfolg dieses Bundesprogramms
interessiert
und wünschen uns daher „echte“ Ganztagschulen, keine
Mogelpackungen
! Siehe auch: *1 StER Hannover, Holger
Janus, „Entwicklung der Ganztagsschule zur Betreuungsschule
(Hortschule)
in Niedersachsen ? – Was bedeutet der neue Richtlinienerlass für
Ganztagschulen
? vom 20. November 2003) Dr. Holger Janus für
den
Ganztagsschulbereich im Stadtelternrat Hannover 04. Februar 2004
(als pdf laden
213 KB ... ) |
| AK Gesamtschulen des
Stadtelternrates Arbeitskreis
Gesamtschulen / Gesamtschulen
in der Presse
/ Ganztag / Ganztag in der Presse: Stellungnahme
der
AG "Ganztagserlass" des AK Gesamtschulen im Stadtelternrat Hannover zum
Erlassentwurf: Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule - (zum Ausdrucken als pdf laden 85
KB
... ) Entwurf des Kultusministeriums im Dezember
2003
201 – 81 005 – VORIS 2241 Die Arbeitsgruppe geht
davon aus,
dass für Schulen mit bestehenden Ganztagskonzepten nach Punkt 9.3
des
Erlassentwurfs Bestandsschutz sowohl für die Konzepte als auch
für
die Zuweisung von Lehrerstunden besteht. Zur Klärung fordert die AG eine Änderung des Punktes 9.3 wie folgt: Die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Erlasses bestehenden oder beantragten Ganztagsschulen arbeiten weiter auf der Grundlage ihres genehmigten Konzeptes und der für sie bis dahin gültigen Versorgungs- und Erlasslage (Bestandsschutz), sofern sie nicht eine Änderung gem. Nr. 2.6 beantragen. Der vorliegende Erlassentwurf beschneidet die Gestaltungsmöglichkeiten der Ganztagsschulen in hohem Maße. Damit Ganztagstagschulen ihren Bildungsauftrag mit einer an-gemessenen Erziehung und Förderung der Schülerinnen und Schüler auch zukünftig erfül-len können, sind nach Ansicht der Arbeitsgruppe nachstehende Änderungen des Entwurfes notwendig: .... Durch die vorrangige Berücksichtigung von Hauptschulen bei der Genehmigung werden andere Schulformen benachteiligt. Besonders bei den Gymnasien und den gymnasialen Zweigen der KGS ist wegen der erhöhten Pflichtstundenzahl und dem daraus resultierenden Nachmittagsunterricht mit einem vermehrten Bedarf an ganz-tagspezifischen Angeboten (Mittagessen, Mittagspause) zu rechnen. Aber auch alle anderen Schulformen müssen sich in verstärktem Maße den gesellschaftlichen Er-fordernissen im Rahmen ihres Bildungsauftrags stellen. .... In besonderen Fällen können Angebote in einem Umfang von mehr als zwei Unter-richtstunden aus organisatorischen Gründen erforderlich oder zweckmäßig sein. Außerdem sind 3-stündige Angebote bereits teilweise vorgesehen ... Offene Ganztagsschulen kommen Halbtagsschulen mit fakultativer Nachmittags-betreuung gleich und entsprechen somit nicht den konzeptionellen Anforderungen an eine Ganztagsschule. Die freiwillige Teilnahme an ganztagsspezifischen Ange-boten während des Nachmittags beschneidet die unter 2.7 explizit genannte Mög-lichkeit, den Tagesablauf unter pädagogischen Gesichtspunkten zu rhythmisieren und sie schränkt die Kooperation mit außerschulischen Partnern insbesondere im berufsbildenden Bereich ein, da eine verlässliche Zusammenarbeit über längere Zeiträume nicht garantiert werden kann. ...Die Beantragung von teilweise offene Ganztagsschulen (mit verbindlichen Nachmit-tagsangeboten) ist nach 2.4.2 zwar weiterhin möglich, sie benötigt aber eine ¾ Mehrheit sowohl im Schulelternrat als auch in der Gesamtkonferenz. Durch diese Voraussetzung werden die Bedingungen für die Genehmigung von teilweise offe-nen Ganztagsschulen gegenüber der Fassung vom 08.03.2002 deutlich verschärft. ... Die ... charakteristischen und z.T. quasi obligatorischen Ganztagsangebote (Verfügungsstunde, Betreuung während des Mittagessens) er-fordern eine ausreichende Ausstattung der Schulen mit Lehrerstunden. Die Rege-lungen im Erlass Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung sehen unter 5.1 für jeden am Ganztagsangebot teilnehmenden Schüler pro Tag Zuschläge von 0,08 Lehrerstunden an Realschule, Gymnasium, den entsprechenden Schulzweigen der KGS und an der IGS vor. Die sich daraus ergebenden Gruppengrößen von 25 Schülern bei Arbeitsgemeinschaften etc. wurden im Zusammenhang mit dem ge-nanten Erlass mehrfach dargestellt. Da für die Aufsichten beim Mittagessen und während der Mittagspausen keine weiteren Zuschläge zur Verfügung gestellt wer-den, können die notwendigen Stunden dafür nur durch noch größere Gruppen (Klassenstärke) erwirtschaftet werden. Bei einem Ansatz von 0,08 Std. erbringen 30 Schüler 2,4 Lehrerstunden. Davon werden 2 Stunden für Ganztagsangebote ge-nutzt, 0,4 Stunden stehen für Pausenaufsichten in der Mittagszeit zur Verfügung. Für die genannten Schulformen muss im Zusammenhang mit dem Klassenbil-dungserlass dringend nachgebessert werden. ... Die verpflichtende Einstellung eines Pädagogischen Mitarbeiters bei mindestens 200 am Ganztagsangebot teilnehmenden Schülern muss erhalten bleiben, damit die Bewilligung der Stellen nicht allein nach Haushaltslage erfolgt. Die Möglichkeit Mitarbeiter an mehreren Schulen eines Standortes einzusetzen, gestattet die Ein-beziehung von Schulen mit weniger als 200 am Ganztagsangebot teilnehmenden Schülern, die sonst keinen pädagogischen Mitarbeiter beschäftigen könnten. .. Gleichzeitig muss im Erlass “Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung“ unter Punkt 5.1 der Satz 2 gestrichen werden („Kein Ganztagszuschlag wird gewährt für nachmittags erteilte Schülerpflichtstunden und Stunden aus dem Stundenpool so-wie aufgrund von anderen Zuweisungen dieses Erlasses“). ... Der Ausschluss des Ganztagszuschlags für Pflicht- und Wahlpflichtunterricht am Nachmittag ist aus mehreren Gründen nicht hinnehmbar: Eine pädagogisch begründete Gestaltung der Stundentafel und Rhythmisierung des Schulalltags ist nicht mehr möglich. Die Ganztagschule wird dadurch auf eine Halbtagschule mit Nachmittags-betreuung reduziert. .. Die Beschränkung des Pflicht- und Wahlpflichtunterrichts auf den Vormittag führt zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Belegung von Fachräumen. Ebenso können Kapazitätsprobleme bei der Nutzung kleiner Mensen auftreten, wenn die Mittagspause ausschließlich erst nach der 6. Stunde stattfinden kann. Durch die Beschränkung der Ganztagsschule auf den Primarbereich und die Sek.I können z.B. Förderangebote, Arbeitsgemeinschaften und andere ganztagsspezifi-sche Angebote in der Sek.II nicht mehr statt finden. Hierbei handelt es sich aber um qualifizierende Lernangebote, die auch für ältere Schüler erhalten bleiben sollten. ... Der im Erlass “Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung“ vorgesehene verrin-gerte Stundensatz für den Ganztagszuschlag bewirkt bereits erhebliche Einschnitte bei der Lehrerstundenausstattung für ganztagsspezifische Angebote. Durch die Zu-sammenfassung der Lehrerstunden mit dem Budget werden zusätzlich die Mittel zur Finanzierung außerschulischer Anbieter reduziert. Darüber hinaus birgt die Mit-telumwandlung die Gefahr einer Konkurrenz zwischen der Nutzung von Lehrerstun-den und der Inanspruchnahme finanziell günstigerer, aber möglicherweise fachlich oder pädagogisch nicht ausreichend qualifizierter Anbieter. Arbeitsgruppe „Ganztagsschule“ im Arbeitskreis Gesamtschulen des Stadtelternrates Hannover, Hannover den 04. Februar 2004 (zum Ausdrucken als pdf laden 85 KB ... ) |
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