GOETHESCHULE / KGS Barsinghausen

Welche Schule für mein Kind ? 2008, als pdf Seite 12 - Barsinghausen / Burgdorf / Burgwedel

Goetheschule (KGS Barsinghausen), 25.04.2008 (Vorstellungstag) , Kooperative Gesamtschule, Goethestr.29, 30890 Barsinghausen, www.goetheschule-kgs-barsinghausen.de, Schulleitung@Goetheschule-kgs-barsinghausen.de, Tel. (0 51 05) 5 26 60, Schulleiter: Josef Michael Samol

Schülerzahl: 1305, Vollzeitlehrerstellen: keine Angabe (99 Lehrer), Altersdurchschnitt der Lehrer: keine Angabe, Klassengröße 5. Jg.: Hauptschule 17, Realschule 28, Gymnasium 22

Schwerpunkte: soziales und leistungsorientiertes Lernen mit Bezügen zu ökologischer Verantwortlichkeit und Vertiefung internationaler Kontakte,
Besonderheiten: Kooperative Gesamtschule; offene Ganztagsschule; Comeniusschule; Umweltschule in Europa; Schule ohne Rassismus; Quiz-Schule; gemeinwesenorientierte Schule
Oberstufenprofil:
Prominente Absolventen: keine Angabe

Infotage und Anmeldung 

 

 

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Zum Protest des Stadt- und Regionselternrates zur Besetzung der Schulleiterstelle der KGS Goetheschule, Barsinghausen >> das Protestschreiben vom 07.07.2008 >> das Antwortschreiben des KM vom 19.08.2008 >> KGS Goetheschule

HAZ, 05.05.2009 Barsinghausen: Die Goetheschule protestiert gegen das Turboabitur

Die Goetheschule (KGS) wird die Pläne der Landesregierung, zum Schuljahr 2010/2011 an Gesamtschulen das Abitur nach zwölf Jahren einzuführen, nicht einfach stillschweigend hinnehmen.

In einer Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion wollen Vertreter der Gesamtschule Mittwochabend über die geplante Änderung des Schulgesetzes öffentlich debattieren. Matthias von Saldern, Erziehungswissenschaftler der Universität Lüneburg, wird ins Thema einführen. Im Anschluss an sein Referat sitzen Elternvertreter Udo Husmann, Lehrerin Angelika Heydrich, Schülersprecher Marius Baltz, der kommissarische Schulleiter Rolf Ohnesorge sowie der CDU-Landtagsabgeordnete Max Matthiesen auf dem Podium. Fragen aus dem Publikum sind erwünscht. Journalist Achim Wiese moderiert den Abend.
„Trotz der Schulinspektionen in Niedersachsen, die für die Gesamtschulen hervorragende Ergebnisse hatten, werden diese seitens der Landesregierung immer wieder behindert“
, kritisiert der Schulelternratsvorsitzende Hartmut Peters das Turboabitur. Die Schulelternräte aller Gesamtschulen des Landes haben sich zu einem Aktionsbündnis gegen die Pläne der Landesregierung zusammengeschlossen. „Gemeinsam mit Lehrern und Schülern protestieren wir gegen die Einführung des Turboabiturs“, sagt Peters und weist auf die landesweite Demonstration am Sonnabend, 9. Mai, ab 12 Uhr auf dem Opernplatz in Hannover hin.
Die SPD-Abteilung Barsinghausen schließt sich diesem Protestaufruf an.
Binnen einer Woche hat sie mehr als 100 Unterschriften gegen das geplante Abitur nach zwölf Jahren gesammelt. Die Listen wurden schon an die Fraktionsvorsitzenden der Landtagsfraktion und Mitglieder des Kultusausschusses gesandt. Die SPD ist überzeugt, dass bei schulischen Veranstaltungen vielleicht sogar mehrere Hundert Unterschriften zusammenkommen.
Die Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion beginnt morgen um 19 Uhr in der Aula der Goetheschule.
von Jennifer Böhme

 
07.07.2008, StER und RegElt Stellungnahme des StER und RegElt Hannover zur Besetzung der Schulleiterstelle an der Goetheschule - KGS Barsinghausen

Durch die Einführung der Eigenverantwortlichen Schule steht der Schulvorstand in der besonderen Verantwortung die Qualitätsentwicklung der Schule zu gestalten. Der Schulleiter hat, als pädagogischer und administrativer Leiter der Schule, die Aufgabe mit dem Schulvorstand, dem er vorsitzt, im Hinblick auf die qualitative Verbesserung der Schule eng zusammenzuarbeiten.

Aus diesen Gründen ist dem Votum des Schulvorstands bei der Besetzung einer Schulleiterstelle besonderes Gewicht beizumessen. Mit Sorge betrachtet der Stadt- und Regionselternrat Hannover (StER und RegER) daher den bisherigen Verlauf des Verfahrens zur Besetzung der Stelle des Direktors an der Goetheschule - KGS Barsinghausen.

Nach unseren Informationen hatten sich auf die Schulleiterstelle externe Bewerber mit langjähriger Gesamtschulleitungserfahrung beworben. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist kam ein weiterer Bewerber vom Barsinghäuser Hannah-Arendt-Gymnasium hinzu, der keinerlei Gesamtschul-, Personalführungs- und Schulleitungserfahrung vorweisen kann.

Nachdem sich die Bewerber in der Goetheschule - KGS Barsinghausen vorgestellt hatten sprachen sich Gesamtkonferenz und Schulvorstand der Goetheschule - KGS Barsinghausen für die ersten beiden Bewerber aus. Auch im Schulausschuss der Stadt Barsinghausen haben die Eltern- und Lehrervertreter die Mitglieder der politischen Parteien ausdrücklich aufgefordert sich dem Votum der schulischen Gremien anzuschließen.
Trotz der eindeutigen Voten in der Gesamtkonferenz und im Schulvorstand haben die Mehrheitsfraktionen im Verwaltungsausschuss der Stadt Barsinghausen beschlossen, der Landesschulbehörde den Bewerber vom Hannah-Arendt-Gymnasium für die zum 1.2.2009 zu besetzende Stelle vorzuschlagen.

Aus Sicht des StER und RegER schädigt dieser Vorgang die mit der Qualitätsentwicklung von Schule verbundenen Ziele nachhaltig und untergräbt das Vertrauen. Zeigt dieser Vorgang doch ausdrücklich, dass die parteipolitischen Interessen der CDU/FDP Ratskoalition über die schulfachlichen Notwendigkeiten gestellt werden. Dies wird zusätzlich verdeutlicht durch die Tatsache, dass die Mehrheitsfraktion die Schülerzahl der Goetheschule - KGS Barsinghausen von derzeit 1300 auf 800 reduzieren will und von den zukünftigen Leitern der Schule den Vorabverzicht auf eine eigene Oberstufe verlangen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass landesweit die Anmeldungen an Gesamtschulen deutlich zunehmen, halten wir dieses Vorgehen für eine Politik der gezielten Missachtung des Elternwillens.

Aus den genannten Gründen fordern wir von der Landesschulbehörde eine Entscheidung in der Sache, die dem vom Schulvorstand einstimmig getroffenen Votum entspricht und von der niedersächsische Kultusministerin, die Behörde bei ihrer Entscheidung in diesem Sinne zu bestärken.

Der Vorstand des StER
Garnet Eichholz - Jens Kubicki - Sabine Weber - Hubert Friedrich

Der Vorstand des RegER
Ute Schaumann - Sabine Weber - Jürgen Kaul - Jochen Pauling - Heiko Redeker

>> Die Stellungnahme des Stadt- und Regionselternrat Hannover zur Besetzung der Schulleiterstelle der Goetheschule - KGS Barsinghausen als pdf (15kb)
 
NP, 28.06.2008 Wenn Politik Schule macht ... gegen Eltern der KGS Barsinghausen.

Setzt Stadtrat neuen Rektor durch ?

VON ANDREAS KRASSELT

BARSINGHAUSEN. Zoff um die Neubesetzung der Schulleiterstelle an der KGS Barsinghausen: Eltern glauben, dass aus politischen Gründen ein unqualifizierter Bewerber durchgesetzt werden soll.
Im Stadtrat haben CDU und FDP die Mehrheit.
Und während in der Landespolitik die Regierungsparteien in der Gesamtschulfrage teilweise zurückrudern, scheinen sie vor Ort der ungeliebten Schulform wetier Steine in den Weg zu rollen. Das glauben zumindest die KGS-Eltern in Barsinghausen.
Aktuell geht es um den Posten des Schulleiters
. Amtsinhaber Josef Michael Samol geht in den Ruhestand. Um seine Nachfolge tobt ein erbitterter Streit. Drei Bewerber gibt es, zwei davon mit langjähriger Gesamtschulerfahrung. Nummer drei dagegen kommt vom örtlichen Hannah-Arendt-Gymnasium, zeichnet sich durch Kritik an der bisherigen KGS-Pädagogik aus, befürwortet eine vom Schulträger beabsichtigte Reduzierung der Schülerzahl von 1300 auf 800 - und das ist der Favorit des Rats. "Das Kultusministerium hat ihn erst nach Ende der Bewerbungsfrist ins Rennen geschickt", so Elternvertreter Hartmut Peters.
Der Verwaltungsausschuss hat sich für den umstrittenen Kandidaten ausgesprochen, gegen die Empfehlung des Schulvorstands. "Nicht nachvollziehbar", kritisiert auch SPD-Ratsfraktionschefin Kerstin Beckmann. "Die Entscheidung wurde ohne jeden sachlichen und fachlichen Grund gefällt und ist rein politisch motiviert."
Das letzte Wort hat die Landesschulbehörde. Für Garnet Eichholz, Vorsitzende des Stadtelternrats Hannover, wäre deren Votum für den umstrittenen Bewerber aber nichts Ungewöhnliches. "Es ist schon öfter so gewesen, dass die Behörde aus politischen Gründen gegen den Elternwunsch entschieden hat", sagt sie. Die Elternvertreter sehen darin ein Zeichen, dass es mit der beschworenen Eigenständigkeit der Schulen nicht weit her sein kann.

 
Offener Brief, 11.04.2008 "Eklatante Ungleichbehandlung" der KGS Barsinghausen

Schulelternrat der Goetheschule - KGS Barsinghausen, Barsinghausen

Der Vorstand des Schulelternrats der Goetheschule - KGS Barsinghausen, sieht mit großer Sorge, dass die Stadt Barsinghausen ihren Verpflichtungen als Schulträger für die KGS nicht nachkommt, sondern nachhaltig eine eklatante Ungleichbehandlung der beiden Barsinghäuser Schulzentren betreibt. Er sieht darin eine unverantwortliche Benachteiligung der Schülerinnen und Schüler der KGS, die dem Gleichheitsgrundsatz und dem Anspruch auf Chancengleichheit völllig entgeegnsteht! >> Offener Brief vom 11.04.2008 als pdf, 104 Kb