| GRUNDSCHULE - Doku des Stadtelternrates Hannover |
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| NP, 18.04.2007 | Eltern müssen Kinder zur Grundschule anmelden |
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HANNOVER. Eltern müssen ihre Kinder jetzt für das Schuljahr
2007/2008 anmelden. Das betrifft den Nachwuchs, der bis zum 30. Juni 2008
das sechste Lebensjahr vollenden wird. |
| Stadtelternrat Oldenburg, 21.03.2007 | Initiative "Grundschule ohne Druck" |
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Hallo liebe Elternvertreter in Niedersachsen, bei uns in OL wird oft
geklagt, dass die Kinder schon in der Grundschule, ja sogar schon in der
Kindertagesstätte, unter Druck sind. Zunächst sieht es so
aus, dass Eltern diesen Druck machen. Aber wir sind zu dem Schluss gekommen,
dass es eher Strukturen sind, die ursächlich dazu führen. Wir
haben dieses Thema deshalb als Haupttagesordnungspunkt in der Paul-Maar-Grundschule
in Oldenburg diskutiert und einen Beschluss gefasst. |
| Bernd Siegel - Schwanenweg 22 - 26135 Oldenburg - 0441 202112 - 01520 6632277 |
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Leistungsdruck für Grundschüler wächst |
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HAZ, 24.01.2007 Leistungsdruck für Grundschüler wächst" Drei Kinder hat Helga Berndmeyer durch die Grundschule gebracht doch erst bei der jüngsten Tochter Marieke erlebt sie jetzt, was Schulstress ist. ... eine Drei gilt schon als Katastrophe. ... Inzwischen erwarten die Gymnasien auch stillschweigend, dass die Kinder Englisch schreiben können, sagt Schulleiterin Felizitas Teske. ... Es gibt keine separate Rechtschreibnote mehr im Zeugnis, richtiges Schreiben macht jetzt ein Drittel der Deutschnote aus.... Viele Schüler könnten da nicht mehr mitkommen, befürchtet die Wettberger Schulleiterin Ulrike Nötel-Duwe. Den Kindern werde auf der Grundschule ohnehin kaum noch Zeit zur Entwicklung gegeben. .. >> Grundschule.. >> Grundschule - 2007 |
| HAZ, 30.06.2005 Schüler
werden nicht mehr zurückgestellt
Hannover (jö). Erstklässler, die in der Schule überfordert
sind, dürfen künftig nicht mehr im laufenden Schuljahr zurückgestellt
werden. .... „Es muss damit gerechnet werden, dass im zweiten Schritt
der Schulkindergarten abgeschafft werden soll, ohne andere Förderalternativen
anzubieten“ ... |
| HAZ, 07.07.2005 LESERBRIEF: Kopfschütteln
Bei mir als Mitglied des Schulelternrates unserer Grundschule in Limmer verursacht
dieser Erlass bloßes Kopfschütteln. Erfahrungsgemäß
lässt sich in vielen Fällen die Schulreife eines Kindes erst nach
einer längeren Beobachtungszeit feststellen. Folglich ist dieser Erlass
pädagogisch nicht nur sinnlos, sondern auch schädlich. Es werden
nämlich im ersten Schuljahr keine alternativen bzw. adäquaten Fördermaßnahmen
angeboten. .... Hannover Ulrich Schettler |
| NP, 26.02.2004 Schulausschuss
/ Grundschule: Schulausschuss will Förderung für Hortgruppen halten HANNOVER. Der Schulausschuss hat sich mit den Stimmen von Elternvertretern und CDU für den vollen Erhalt der „schulergänzenden Maßnahmen“ ausgesprochen. Aus diesem Topf werden Elterninitiativen bezahlt, die sich um die nachmittägliche Betreuung von Grundschülern kümmern. ..... mehr ... HAZ, 26.02.2004 Eltern wollen Betreuung Rat entscheidet heute An vielen Schulen haben Eltern Betreuungsangebote für ihre Kinder organisiert, weil Hortplätze fehlen. Das Geld für diese Initiative steht jetzt auf der Streichliste der Stadt.. ....CDU sowie Eltern-, Lehrer- und Schülervertreter haben gestern im Schulausschuss gegen diese Einsparung gestimmt. ... „Die gesamte Summe muss erhalten werden, denn die Verlässliche Grundschule bis 13 Uhr hat die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht verbessert“, sagt Elternvertreter Ferdinand Holst. .... mehr ... |
| NP, 29.01.2004 Schulausschuss
/ Grundschule: Organisationsklippen bei Deutschkursen .... An die Albert-Schweitzer-Grundschule in Linden kommen 35 Sprachförderkinder aus 15 verschiedenen Kindergärten. Wie sie dort hinkommen, müssen die Schulen organisieren. .... An der GS Tresckowstarße in Wettbergen wechseln sich Erzieher und Lehrer mit dem Bringen ab. .... Albrecht machte deutlich, dass die Sprachförderung nur in Verbindung mit weiteren Hilfsangeboten Erfolg zeigen könne. ... „In sozialen Brennpunkten muss es eine Vernetzung von Angeboten geben. Sprachförderung allein läuft da völlig ins Leere.“ Die Schulleiter kritisierten, dass sie für die Umsetzung der vorschulischen Sprachförderung in dem betreffenden Halbjahr die allgemeinen Förderangebote für alle anderen Kinder zusammenstreichen müssten. mehr ... |
| HAZ, 26.01.2004 Grundschule: Weniger Förderung für Grundschüler Lehrer geben vorschulische Deutschkurse / Stunden fehlen für Angebote in den ersten vier Klassen Wenn Anfang Februar die neuen Deutschkurse für Fünfjährige beginnen, wird es ein halbes Jahr lang wenig Unterstützung für Grundschüler mit Lern- oder Sprachproblemen geben. Ihre Lehrer sind dann für die vorschulische Deutschförderung eingesetzt. Marianne Herschel, Leiterin der Grundschule Goetheplatz, schätzt, dass in ihrer Schule pro Klasse ein bis zwei Kinder deutscher Herkunft sind. Viele Schüler sprechen das, was ihre Lehrer als „Goetheplatzslang“ bezeichnen. „Sie kommen damit im Alltag zurecht, aber sie können keine Aufsätze schreiben.“ Bisher können Lehrer die Schüler mit Problemen in Mathe, Lesen und Schreiben in Kleingruppen unterrichten. Für neue Kinder, die ohne Sprachkenntnisse mitten im Schuljahr auftauchen, gibt es sofort einen Deutschkurs. „Diese gesamten Stunden sind jetzt für die vorschulischen Deutschkurse vorgesehen“, sagt Herschel. 28 von 49 angehenden Erstklässlern der Grundschule benötigen Sprachförderung. „Es wird im Gegenzug viele Schulkinder geben, die nicht mehr so gute Chancen haben, im Unterricht mitzukommen.“ „Schlimm finde ich, dass eigentlich jeder weiß, dass dieses halbe Jahr Deutsch nicht ausreicht. Wir müssen die Schüler von der ersten bis vierten Klasse weiter begleiten“, sagt Hannelore Oelkers, Leiterin der Lindener Egestorffschule. An ihrer Schule ist ab Februar die Deutschförderung für Dritt- und Viertklässler gestrichen. Auch der Gruppenunterricht für leistungsstarke und -schwache Schüler in den beiden Jahrgängen fällt weg. Nur Erstklässler bekommen bei Bedarf Mathe- oder Deutschförderung. An der Fridtjof-Nansen-Schule halten alle Lehrer die vorschulische Deutschförderung für sehr sinnvoll, sagt Schulleiter Hermann Städtler. „Aber sie reicht nicht aus. Und es ist sehr problematisch, die Stunden dafür aus dem Bereich zu nehmen, der auch für ausländische Kinder gedacht ist.“ Die Grundschule in Vahrenheide hatte im Vorjahr am Pilotprojekt für die Deutschkurse teilgenommen. „Alle Fachleute sagen, es würde zu besseren Ergebnissen führen, wenn die Kinder ein halbes Jahr vor und nach der Einschulung von denselben Lehrern gefördert würden.“ 45 von 92 künftigen Erstklässlern der Schule gehen bald in Deutschkurse. Für die eingeplanten 60 Wochenstunden fallen zwei Drittel der Förderstunden für Schulkinder weg, außerdem Arbeitsgemeinschaften und Stunden, in denen sich zwei Lehrer gleichzeitig um eine Klasse kümmerten. „Wir sind beunruhigt. Es ist nicht sinnvoll, den eingeschulten Kindern im Halbjahresrhythmus Stunden abzuziehen“, sagt Städtler. biling. dl mehr ... |
| HAZ, 17.01.2004 Grundschule:
Druck
auf Grundschüler wächst Kinder bekommen jetzt die Empfehlungen für weiterführende Schulen / Eltern sind misstrauisch Den Familien von Viert-, Fünft- und Sechstklässlern stehen entscheidende Tage bevor. Die Grundschulen und Orientierungsstufen haben begonnen, die vorläufigen Empfehlungen für die weiterführenden Schulen zu verschicken. An manchen Schulen wie der Grundschule An der Feldbuschwende haben bereits die Gespräche mit den Eltern begonnen. „Die Eltern verspüren und verbreiten einen unglaublichen Druck. Sie scheinen nicht sehr auf die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen zu vertrauen“, sagt eine Lehrerin aus dem Kollegium. „Manche wollen ihr Kind auf Biegen und Brechen am Gymnasium sehen“, betont Schulleiterin Sylvia Menzel. Einzelne Mütter und Väter ließen ihre Kinder jetzt jeden Tag zu Hause einen Aufsatz schreiben. „Bereits zu Beginn der vierten Klasse haben mich Eltern nach zusätzlichen Übungsheften gefragt, die sie zu Hause mit ihrem Kind durchgehen wollten“, ergänzt eine Kollegin. Die Schule hat deshalb die Beratungsgespräche sorgfältig vorbereitet. Sie hat einen Bewertungsbogen entwickelt, mit dem die Lehrer die Kinder nach neun Kriterien wie Merkfähigkeit, Ausdauer und Sozialverhalten beurteilen. „Die Eltern sollen unsere Empfehlung nachvollziehen können“, sagt Menzel. Sie hatte den Eltern die Kriterien bereits im vergangenen Jahr in einem Brief und an einem Informaionsabend ausführlich erläutert, damit sie selbst beobachten können, wie selbstständig oder sorgfältig ihr Kind arbeitet. Im Kollegium der Grundschule An der Feldbuschwende wird der Wegfall der Orientierungsstufe eher skeptisch beurteilt. „Es läuft den Ergebnissen der Pisa-Studie völlig zuwider. Die Länder, die die Kinder lange gemeinsam unterrichten, lagen ganz weit vorn“, sagt eine Lehrerin. Das Klima und die Arbeit an der Grundschule scheinen sich bereits merklich verändert zu haben. „Unser Selbstverständnis war es bisher, die Kinder zu stärken und nicht schon früh zu sortieren“, sagt Menzel. Das Lernen von Sozialverhalten in einer Gruppe unterschiedlicher Schüler sei bisher ein wichtiges Ziel gewesen, sagt eine Pädagogin. Es gehe jetzt jedoch für Eltern und Kinder schon in der dritten Klasse darum, auf welche Schule ein Kind komme. Schüler, denen vermeintlich eine Gymnasialkarriere winkt, grenzten sich ab. „Die Kinder fragen bei jeder Zensur, ob sie fürs Gymnasium reicht. Das ist schade, denn viele Kinder entwickeln sich erst später.“ Bis zum zweiten Gutachten im Juni kann sich die Einschätzung der Lehrer noch ändern. Die Entscheidung liegt in jedem Fall bei den Eltern. bil . mehr ... |
| NP, 17.01.2004 Grundschule:
KGS:
Ganztag:
Landeselternrat: CDU diskutiert mehr Lehrerstunden
für KGS HANNOVER. Die CDU will den Erlass zur Unterrichtsversorgung nachbessern. Das kündigte gestern der CDU-Bildungsexperte Karl-Heinz Klare im Kultusausschuss des Landtages an. Die CDU-Fraktion diskutiere, ob die Vollen Halbtags-Grundschulen als Ersatz für die gestrichene Vertretungsreserve ein Stundenbudget erhalten, so Klare. Geprüft werde auch, den KGSen für ihren Hauptschulanteil eine zusätzliche Stunde pro Klasse für den schulformübergreifenden Unterricht zuzuweisen. Der Landeselternrat hatte den Erlass, der auch größere Klassen vorsieht, abgelehnt. Die Grünen forderten, unterstützt von der SPD, vergeblich, das geplante Abi nach zwölf Jahren aufzuschieben, um vor allem Ganztagsschulen und IGS wieder mehr Lehrerstunden geben zu können. Die CDU kündigte eine Ablehnung des Antrags an. dir |
| HAZ, 23.08.2003 Grundschule: Lernen für die Erstklässler 430 Grundschullehrer nutzen Weiterbildung / Neue Aufgaben stehen bevor Für 10 000 Kinder in der Region ist heute ein ganz besonderer Tag: Sie gehen zum ersten Mal zur Schule. Für ihre neuen Klassenlehrer ist das nicht weniger spannend. „Es ist immer wieder aufregend, eine erste Klasse zu bekommen“, sagt Christiane Hüsken, die heute an der Grundschule Brelingen ihre Erstklässler begrüßt. Am Freitag hat Hüsken deshalb mit rund 430 Lehrern, die heute eine erste Klasse übernehmen, eine Fortbildung im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Uni besucht. „Die große Nachfrage hat uns überwältigt“, sagt Manuela Weiss, Fortbildungsbeauftragte der Bezirksregierung. Ursprünglich sollte die Veranstaltung nur halb so groß werden, berichtete Weiss. Doch die Uni half kurzfristig mit Räumen und die Klosterkammer mit einer Finanzspritze. Niedersachsens Kultusminister Bernd Busemann hielt in seiner Begrüßung zunächst Lob für die Pädagogen bereit. „Sie sind der Beweis dafür, dass Lehrer nicht fortbildungsfaul sind.“ Gerade die Grundschule habe eine außerordentliche Bedeutung. „Hier wird die Grundlage für Leistungs- und Lernfreude gelegt.“ Busemann verschwieg nicht, dass zahlreiche neue Aufgaben auf die Grundschullehrer zukommen: Im Herbst testen die Lehrer die Sprachkenntnisse aller Kinder, die nächstes Jahr eingeschult werden sollen. Kinder, die schlecht Deutsch sprechen, bekommen von Februar an ein halbes Jahr lang Unterricht. Zahlreiche weitere Grundschulen bieten jetzt Betreuungszeiten von 8 bis 13 Uhr. In Hannover starten 32 dieser Verlässlichen Grundschulen. Die Grundschullehrer geben in diesem Schuljahr den Viertklässlern Empfehlungen für die weiterführenden Schulen. Im Mai schreiben die Drittklässler aller Grund- und Sonderschulen eine zentrale Mathematikarbeit. Mit der Glockseeschule und der Grundschule Burgdorf-Otze haben jetzt zwei Schulen in der Region eine offene Eingangsstufe, in der die Kinder im ersten und zweiten Jahrgang gemeinsam unterrichtet werden. Je nach Leistungsstand können die Kinder diese Eingangsstufe in ein bis drei Jahren durchlaufen. Zum August 2004 sollen alle Grundschulkinder Anspruch auf einen individuellen Förderplan bekommen. Bei der Fortbildung beschäftigten die Lehrer sich deshalb zum Beispiel mit vorschulischer Sprachförderung sowie mit der Erkennung von Sprachstörungen oder Lernschwierigkeiten. Manche Workshops waren am Freitag allerdings so überlaufen, dass die Teilnehmer auf andere Themen ausweichen mussten. bil |