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HAZ, 04.12.2006 |
Humboldtschule gibt Landheim auf |
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Von Bärbel Hilbig |
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Nach 80 Jahren gibt die Humboldtschule ihr Schullandheim in Ovelgönne/Hambühren
zum Jahresende auf. Für notwendige Sanierungsarbeiten fehlt dem Gymnasium
das Geld. Unsere Sanitäranlage ist auf dem Stand von 1960.
Das vertreibt uns die Kunden, sagt Martin Bunkus, Lehrer und Vorsitzender
des Trägervereins. Für 2007 hatten sich so wenige andere Schulen
oder Vereine angemeldet, dass die Schule die Notbremse zog. Wir
wollen damit einer Insolvenz zuvorkommen, sagt Bunkus. |
| HAZ, 10.10.2006 | Schüler zapfen die Sonne an |
| Junior-Technik-Club der Humboldtschule stellt auf der Schülershow Technik verbindet sein Solarprojekt vor |
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Mit Solarzellen: Lena Aschendorf, Susann Heße, Jan Grineisen, Alexandre Schlenski (v. li.). |
| "Technik verbindet" läuft Donnerstag und Freitag von 9 bis 17 Uhr an der Expo-Plaza |
| NP, 2003. | Schulverwaltung verpennt Hausaufgaben |
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Note fünf für die Bezirksregierung. Aufgrund von „Missverständnissen“
verloren die Schüler der achten und neunten Klasse des Humboldtgymnasius
über Nacht ihre Sportler. Kerstin Brocher-Schulz ist
sauer. Sport wurde für das gesamte Schulhalbjahr von der Stundentafel
ihres Sohnes gestrichen. „Die haben in der neunten Klasse drei Fremdsprachen,
Unterricht bis zum Nachmittag. Der sportliche Ausgleich ist wichtig, sagt
sie. Besonders empört die Mutter der Grund für den Wegfall:
die zeitgleiche Pensionierung zweier Sportpädagogen. „So
etwas weiß man doch früh genug.“ Das sieht auch
Monika Neubacher-Fesser so, auch Mutter eines Humboldtschülers. „Nachmittags
ist kaum Zeit für Sport. Das Auspowern ist wichtig, Rangeleien nehmen
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Lindener Schüler wollen sich wieder benehmen
| Lindener Schüler wollen sich wieder benehmen Hannover. Müll wegbringen, pünktlich zur Verabredung erscheinen, sich bedanken - hannovesche Jugendliche bekennen sich im 250. Geburtsjahr von Adolph Freiherr von Knigge zum guten Benehmen. Kinder der Orientierungsschule Carl-von-Ossietzky in Linden haben im Opus 1 ihr Multi-Media-Projekt "Respekt - die Benimmschule" vorgestellt. Der Anstoß kam von Rektorin Marianne Nikoo. Sie beobachtete, dass ihre Schüler teils gravierende Probleme im Umgang miteinander haben, dass sie sich ohne Respekt behandeln. "Stattdessen wird geschrien, sogar geschlagen", sagt Initiatorin Ulrike Knoch-Ehlers vom Kulturbüro Linden-Süd. Tugba Cankurtaran (13) kennt das Problem. "Die Jungs beschimpfen einen oft", sagt sie, und Pembe Gümüs (13) ergänzt: "Nett sein, Tür aufhalten, das macht kaum einer." Beim Kapitel Flirten bekamen die Kinder Unterstützung von Elftklässlern der Humboldtschule.Patrick Drenskes (17): "Cool zu sein, ist den Kleinen wichtiger als Charme." Die Schüler haben ihre Benimmschule auf CD und Video festgehalten, sie ist erhältlich beim Medienpädagogischen Zentrum. Telefon: 05 11 / 66 13 93. jul (NP, 14.11.2002) |
NP, 04.04.2002
www.technik-verbindet.de
Technik, die verbindet Premiere zur Hannover-Messe: Im Deutschen Pavillon gibt es die Schüler-Schau "Technik verbindet" - 4000 Schüler machen mit. Die NP stellt Beispiele aus der Region vor. von Christian Dröscher Hannover. Die Industrie und Wirtschaft beklagen Ingenieur-Mangel. Spätestens die Green-Card-Diskussion verdeutlicht das Fehlen von Fachkräften in Deutschland. Die Veranstaltung "Technik verbindet" soll helfen, das zu ändern. Während der Hannover-Messe (15. bis 19. April) bietet sie im Deutschen Pavillon Mädchen und Jungen aus 40 Schulen eine Plattform, ihre technischen Projekte vorzustellen. -> mehr zur Schüler-Schau So präsentieren sich Schulen im Deutschen Pavillon: vier
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HAZ, 14.08.2001-> Thema Abitur nach 12 Jahren Neuer Plan für Turbo-Abitur erntet Kritik Schulleiter befürchten mangelnde Förderstunden und eingeschränkte Sprachangebote. Die Ankündigung von Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper zum Abitur nach zwölf Jahren stößt an den Gymnasien auf ein geteiltes Echo. Jürgens-Pieper will, wie berichtet, den Gymnasien und Gesamtschulen ermöglichen, im siebten Jahrgang Klassen einzurichten, die nach drei statt nach vier Jahren den zehnten Jahrgang und damit die Sekundarstufe I abschließen. "Die Schulen können, müssen aber nicht teilnehmen," sagt die Sprecherin des Kultusministeriums, Sonja Markgraf. Per Erlass will das Ministerium die Einrichtung dieser Turbo-Klassen zum Schuljahr 2002 / 2003 erlauben - ohne dass die Schulen einen Extra-Antrag stellen. Bisher kann eine Schule leistungsstarke Schüler nach dem neunten Jahrgang in einer Klasse zusammenfassen, in der sie in einem Jahr den Stoff der zehnten und elften Klasse lernen. In Hannover hatten drei staatliche Schulen für dieses Schuljahr eine Genehmigung dafür erhalten. An der Elsa-Brändström- und der Humboldtschule waren die Interessenten jedoch wieder abgesprungen - die Jugendlichen wollten ihren angestammten Klassenverband nicht für eine Turbo-Klasse aufgeben. Das Kaiser- Wilhelm- und Ratsgymnasium (KWRG) bereitet den Sprung in Klasse elf langfristiger vor: Eine siebte und eine achte Klasse sind dafür vorgesehen. Sie beginnen deshalb ein Jahr früher mit der an altsprachlichen Schule üblichen dritten Pflichtfremdsprache. Dementsprechend hält Ulrich Lenhardt, stellvertretender Leiter des KWRG, die Neuregelung für sinnvoll: "Sie kommt den Intentionen entgegen, die wir seit Jahren verfolgen." Brigitte Netzel, leiterin der Elsa-Brändström-Schule, ist mit den neuen Plänen des Ministeriums nicht glücklich. "Wir wollen, dass die begabten Kinder ihre sozialen Pflichten wahrnehmen und in den Klassen als Zugpferde dienen." Netzel will dem kommenden zehnten Jahrgang wieder eine Springerklasse anbieten. Diese Klassen erhalten im ersten Halbjahr vier und im zweiten Halbjahr drei zusätzliche Unterrichtsstunden. "Ich weiß nicht, ob die Förderung so komfortabel ausfallen wird, wenn es bereits in Klasse sieben losgeht." Netzel hegt noch eine andere Befürchtung: "Kein Gymnasium wird es sich leisten können, nicht mitzumachen. Und dann bekommt keiner genug Schüler für eine Klasse zusammen." Peter Fischer, Leiter der Humboldtschule, sieht Probleme bei der zweiten Fremdsprache: Der Turbo-Klasse könnten nicht unbedingt zwei oder drei Sprachen zur Wahl angeboten werden. bil |
| HAZ,30.06.2001
Zwölf Schüler nicht auf Wunschgymnasium Kaum Probleme mit Losverfahren für neue Siebtklässler / Humboldtschule und Ricarda-Huch-Schule besonders beliebt. Zwölf von 1457 Schülern hatten Pech und kommen im neuen Schuljahr nicht auf das Gymnasium ihrer ersten Wahl. "Die Befürchtung, dass das neue Losverfahren den Elternwillen nicht berücksichtigt, hat sich nicht bewahrheitet", sagt Schuldezernent Harald Böhlmann. Wie berichtet, hat die Bezirksregierung in diesem Jahr ein Losverfahren eingeführt: Wenn sich an einem Gymnasium mehr Schüler für die siebten Klassen anmelden, als Plätze vorhanden sind, entscheidet unter allen Anmeldungen das Los. Früher einigten sich die Rektoren in einer so genannten Verteilerkonferenz, welche Schulen die überzähligen Schüler aufnahmen. Manche Eltern klagten ihre Kinder in das Wunschgymnasium ein. mehr ... |
| 30.06.2001 | Zwölf Schüler nicht auf Wunschgymnasium (HAZ) |
| 18.05.2001 | Beim Schach weit vorn (HAZ) |
| 08.05.2001 | Schüler wollen kein schnelleres Abitur (HAZ) |
| 10.03.2001 | In D-Zug-Klassen schneller zum Abi (HAZ) |
| HAZ,30.06.2001
Zwölf Schüler nicht auf Wunschgymnasium Kaum Probleme mit Losverfahren für neue Siebtklässler / Humboldtschule und Ricarda-Huch-Schule besonders beliebt. Zwölf von 1457 Schülern hatten Pech und kommen im neuen Schuljahr nicht auf das Gymnasium ihrer ersten Wahl. "Die Befürchtung, dass das neue Losverfahren den Elternwillen nicht berücksichtigt, hat sich nicht bewahrheitet", sagt Schuldezernent Harald Böhlmann. Wie berichtet, hat die Bezirksregierung in diesem Jahr ein Losverfahren eingeführt: Wenn sich an einem Gymnasium mehr Schüler für die siebten Klassen anmelden, als Plätze vorhanden sind, entscheidet unter allen Anmeldungen das Los. Früher einigten sich die Rektoren in einer so genannten Verteilerkonferenz, welche Schulen die überzähligen Schüler aufnahmen. Manche Eltern klagten ihre Kinder in das Wunschgymnasium ein. Von den zwölf Schülern, die beim Losen verloren haben, kommen elf auf das Gymnasium, das sie sich an zweiter Stelle gewünscht hatten. "Der zwölfte Schüler hatte keinen Zweitwunsch", sagt Böhlmann. Nur zwei Schulen bekamen mehr Anmeldungen als Plätze frei waren: die Humboldtschule und - zum ersten Mal - die Ricarda-Huch-Schule. "Die beliebten Gymnasien haben im Vorfeld mit den Eltern beraten, ob sie ihre Anmeldung aufrecht erhalten", erklärt Schulamtsleiterin Petra Martinsen. Die Sophienschule konnte auf die Anmeldungen flexibel reaieren und bietet vier statt drei siebte Klassen an. Das wird allerdings aus Platzgründen nicht jedes Jahr möglich sein. Die Stadt hat bei mehreren Schulen festgelegt, dass sie - je nach Platz und Zahl der Anmeldungen - drei bis vier Klassen pro Jahrgang einrichten können. "Wenn in den nächsten Jahren die Schülerzahl anwächst, werden mehr Schule gezwungen sein zu losen", sagt Hans Schott, zuständiger Fachbereichsleiter im Schulamt. "Aber rund 1450 Schüler erreichen jedes Jahr ihre Wunschschule." bil |
| HAZ, 18.05.2001
Beim Schach weit vorn Linden: Die Humboldtschule zählt beim Schach zur bundesweiten Spitze. Bei den deutschen Schulschachmeisterschaften in Stade wurde die Jungenmannschaft des Gymnasiums mit Sven Siebürger, Jan-Hendrik de Wiljes, Nils Rinke und Kim Long Ly deutscher Vizemeister. Unter 22 Mannschaften mussten sich die amtierenden Niedersachsenmeister nur dem Sportgymnasium Dresden geschlagen geben. |
| HAZ, 08.05.2001, D-Zug-Klasse 10/1-11/2
in der "Elsa" und der Humboldtschule
Schüler wollen kein schnelleres Abitur Die "D-Zug-Klassen" für Leistungsstarke kommen nicht zustande / Lehrer klagen über Dominoeffekt Der Schnellzug zum Abitur steht bereit, doch es wollen kaum Schüler einsteigen. Drei Gymnasien in Hannover dürfen zum kommenden Schuljahr so genannte "D-Zug-Klassen einrichten, die in zwölf Jahren zum Abitur führen. Das anfängliche Interesse der Schüler ist jedoch abgebröckelt. Insa Reimers war von dem Angebot ihres Gymnasiums, der Elsa-Brändström-Schule, zunächst ganz begeistert. Die Neuntklässlerin mit dem Notendurchschnitt von 1,7 ist bisher im Unterricht oft unterfordert. "Ich kann mich nur selten beteiligen, weil die Lehrer meist die Schwächeren aufrufen." Deshalb käme eine D-Zug-Klasse für Insa eigentlich wie gerufen. Nach dem Modell des Kultusministeriums bilden leistungsstarke Schüler im zehnten Schuljahr eine neue Klasse, die in einem Jahr den Stoff des zehnten und elften Jahrgangs lernt. "Es wäre eine Chance, nicht auf andere Schüler warten zu müssen", sagt Insa. Trotzdem hat sie es sich anders überlegt: Die meisten ihrer Freundinnen kommen für die Schnelllernklasse nicht in Frage. Und von ihnen will Insa sich nicht trennen. Und sie hegt noch andere Bedenken gegen das Modell, in dem die Schüler 36 Stunden Unterricht pro Woche bekommen: "Vielleicht geht auch der Spaß am Lernen verloren, wenn es nur noch mit Stress verbunden ist." Ihre Mitschülerin Insa Marie Schmidt sieht das ähnlich: "Ich schaffe das, was ich in der Freizeit zu tun habe, jetzt bereits kaum. Und ich kann leider noch niemanden nach seinen Erfahrungen fragen, weil das Angebot neu ist." Zunächst hatten sich rund 15 Schüler für den schnellen Weg zum Abitur interessiert. Die Lehrer, die spezielle Konzepte dafür ausgearbeitet hatten, boten Schnupperunterricht an. Doch danach hätten andere Schüler abfällige Bemerkungen gemacht, sagt Schulleiterin Brigitte Netzel. "Als der erste Schüler absprang, entstand ein Dominoeffekt." Falls die Klasse jetzt tatsächlich nicht zustande kommt, will Netzel das Angebot im nächsten Jahr wiederholen. Die Humboldtschule hat ähnliche Anlaufschwierigkeiten. Dort gab es zunächst rund ein Dutzend Interessenten. Doch bei Vergabe der Halbjahreszeugnisse stellte sich heraus, dass einige den erforderlichen Notendurchschnitt von 2,0 nicht erreichten. "Als wir die D-Zug-Klasse beim Ministerium beantragten, konnten wir das noch nicht absehen", sagt Schulleiter Peter Fischer. Andere Schüler ziehen ein Schuljahr im Ausland dem schnellen Abitur vor. Beides zu kombinieren, ist an der Schule nicht möglich. Online-Fassung: Etwas erfolgversprechender sieht bisher noch das Modell des Kaiser-Wilhelm-Ratsgymnasiums aus. Da das altsprachliche Gymnasium zwingend eine dritte Fremdsprache verlangt, genehmigte das Kultusministerium, dass interessierte Schüler bereits in der achten Klasse mit der Sprache beginnen. Ob die 25 Achtklässler, die zum neuen Schuljahr Altgriechisch lernen, als Zehntklässler in die D-Zug-Klasse gehen, bleibt allerdings abzuwarten. In der Zeitung steht: Das Kaiser-Wilhelm-Ratsgymnasium bereitet ebenfalls eine "D-Zug-Klasse" vor, die allerdings erst im Schuljahr 2003/2004 starten soll. Wie sich das Interesse der Schüler bis dahin entwickelt, bleibt abzuwarten. bil, Hannover, 07.05.2001 16:49 Uhr |
| HAZ, 10.03.2001 SCHULEN
In D-Zug-Klassen schneller zum Abi Die Elsa-Brändström-Schule in der Südstadt und die Humboldtschule in Linden richten zum kommenden Schuljahr jeweils eine der so genannten D-Zug-Klassen ein. An beiden Gymnasien können Schüler dann in zwölf statt in dreizehn Jahren zum Abi gelangen, indem sie im Klassenverband einen Jahrgang überspringen. Das Schulamt hat dem Vorhaben jetzt zugestimmt. Bereits vorher hatte sich das Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium als erste staatliche Schule in Hannover für eine D-Zug-Klasse zum kommenden Schuljahr entschieden. Die private katholische St.-Ursula-Schule bietet den schnelleren, lernintensiveren Weg zum Abitur bereits seit zwei Jahren an. bil |