| IGLU Der vertiefende Länderbericht der PISA-Studie(pdf) und die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung |
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POSITIONEN des AK Grundschule
als PDF: Position des AK Grundschule
zur Schulreform (379 KB) Umfrage
des AK Grundschule zu Berichtszeugnissen (80 KB)
... zur Teilnahme an Sitzungen (80
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zum und aus dem AK Grundschule * UNTERSUCHUNGEN ZU LESEN als PDF:
Der vertiefende Länderbericht der PISA-Studie (446
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) und die Internationale
Grundschul-Lese-Untersuchung (539 KB) (von
www.erzwiss.uni-hamburg.de/IGLU/home.htm
) |
| NEUE PRESSE, 09.11.2004 |
Jeder fünfte Viertklässler
kann kaum lesen Wissenschaftler testen 650 hannoversche
Grundschüler / Nur Bremer sind noch schlechter ...
Demnach wäre Hannover mit 18 Prozent leseschwachen Schülern
in der IGLU-Studie in dieser Kategorie auf den vorletzten Rang gekommen,
gefolgt lediglich von Bremen (21 Prozent). ... „Die Ergebnisse klaffen
in Hannover so weit auseinander wie in keinem anderen Bundesland“,..... Zwei
Drittel der Kinder in der schwächsten Lesegruppe stammen aus deutschsprachigen
Familien. ... Als Konsequenz aus der Studie fordern die Professoren
für Hannover einen Ausbau der vorschulischen Sprachförderung, die
Einstellung zusätzlicher Lehrer sowie die Unterstützung durch Sozialpädagogen.
... |
| Soziale Herkunft wichtiger als die Schulnoten NP, 29.01.2004 IGLU: Soziale Herkunft wichtiger als die Schulnoten BERLIN. Neue Ergebnisse aus der „Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung“ (Iglu): Mehr als ein Drittel der deutschen Viertklässler kann nicht richtig lesen und schreiben. Zu oft entscheidet die soziale Herkunft über den weiteren Werdegang. Wie die gestern in Berlin präsentierten Untersuchungen ergaben, haben Viertklässler in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen im internationalen Schulvergleich die Nase vorn. Brandenburg und Bremen hingegen sind die Schlusslichter der Republik. Ein ganzes Schuljahr seien die Viertklässler aus dem „Musterländle“ Baden-Württemberg ihren Bremer Kollegen im Lesen voraus, erklärte der Leiter der Studie, Wilfried Bos. Allerdings stellten sich nur sieben Bundesländer - Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Bremen, Brandenburg, Thüringen und Nordrhein-Westfalen - dem internationalen Vergleich. Schüler in Baden-Württemberg belegten beim Lesen Platz fünf hinter Schweden, den Niederlanden, England und Bulgarien. Hingegen erreichten Viertklässler aus Bremen nur Platz 23. Die Studie ergab auch, dass fast die Hälfte aller deutschen Grundschüler nach der vierten Klasse eine falsche Schulempfehlung erhält. Viel zu oft wird nach sozialer Herkunft statt nach Leistung entschieden. „Der Sohn eines Chefarztes hat auch bei mittlerer Leistung eine viel höhere Chance, auf das Gymnasium zu kommen; die Tochter einer türkischen Putzfrau hat es auch bei sehr guter Leistung schwer“, kritisierte Bos. Noch ein Ergebnis macht Sorgen: Am Ende der vierten Klasse hätten 38 Prozent der Getesteten eine Lesefähigkeit, die es ihnen nicht ermögliche, den Sinn kurzer Texte zu erschließen. ap/siehe auch Seite 19 KARRIKATUR: Bildungsstandort Deutschland. Zeichnung: Haitzinger |
| Spiegel, 16/2003 PISA / IGLU: Intelligenz als Rohstoff Kaum ist die Lesestudie Iglu auf dem Markt, planen Bildungspolitiker schon wieder Großreformen. Dabei ging es den Forschern vor allem um besseren Unterricht. ... Mit herkömmlichem Frontalunterricht - der Lehrer steht an der Tafel, die Kinder lauschen still - kommen Pädagogen in solchen Klassen nicht weiter. ... Freier Unterricht statt Frontalbelehrung, Vorlesegruppen statt Stillarbeit, individuelle Rechtschreibhilfe statt Kollektivdiktat: Die moderne Grundschulpädagogik, für Lehrer seit Jahren der Alltag, ist seit vergangenem Dienstag ein nationales Politikum. .... Im Ranking der 35 Teilnehmerstaaten belegte das Pisa-geschockte Deutschland den elften Platz und liegt damit immerhin im vorderen Drittel. .... Bulmahn fordert, die Grundschule mit ihrer besonderen Förderpädagogik auf bis zu acht Jahre zu verlängern. Denn die Probleme begännen ja offenbar erst ab Klasse fünf, wenn die Schüler auf Gymnasien, Real- und Hauptschulen aufgeteilt würden..... Tatsächlich deckt Iglu auch Schwächen der Grundschule auf: "Wir haben zu wenig Spitzenleser", schließt Studienleiter Bos aus den Daten, außerdem könne eine "Risikogruppe" von zehn Prozent nur einzelne Wörter in einem Text erkennen. "Weitere 30 Prozent", so der Wissenschaftler, "würden eigentlich auch auf der weiterführenden Schule speziellen Förderunterricht brauchen."..... Trotz solcher Mängel sind sich die Wissenschaftler einig, dass die meisten Grundschulen pädagogisch erfolgreicher sind als die weiterführenden - ... "Die Leistungen von Fünft-, Sechst- oder Siebtklässlern ändern sich nicht, solange die Lehrer dort wie bisher unterrichten", prognostiziert er. Vielmehr sollten sich die Pädagogen am Erfolgsgeheimnis ihrer Primarstufen-Kollegen orientieren ,,, mehr... |
| Die Zeit, 10.04.2003 PISA / IGLU: Ganz dicht dran Deutschlands Schüler könnten Spitze sein, wenn ihre Talente nicht in den weiterführenden Schulen verkümmerten. Das zeigt die internationale Grundschulstudie Iglu ... Dabei dürfen Deutschlands geprügelte BildungspolitIker und Lehrer angesichts der Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung erstmals wieder hoffen. ... Die Revolution wird nicht stattfinden, ein schrittweiser Kurswechsel jedoch ist möglich. Wenn das gegliederte System nicht zur Disposition steht, dann muss es abgemildert werden, keinesfalls jedoch verschärft. Deshalb ist es ein Fehler, dass Niedersachsen zum klassischen gegliederten System zurückkehrt oder dass Bayern plant, schon in der fünften Klasse die Haupt- und Realschüler voneinander zu trennen. Sinnvoll wäre stattdessen, wie es andere Länder mit Erfolg vorführen, alle Kinder länger als vier Jahre gemeinsam zu unterrichten. mehr... |
| Die Zeit, 10.04.2003 PISA / IGLU: Interview - Note: Zwei minus Deutsche Grundschüler lesen gut – und landen oft trotzdem auf der falschen Schule. Fragen an den Iglu-Experten Wilfried Bos ... zeit: Wäre es nicht besser, ganz auf das gegliederte System zu verzichten? Bos: In seiner jetzigen Form zumindest hat es versagt. Es verspricht, im Gymnasium eine Elite hervorzubringen und die schwächeren Schüler ihrer Begabung nach optimal zu fördern. Die Realität sieht anders aus: Wir haben am Ende der Schulzeit überproportional viele schwache Schüler, und an der Leistungsspitze stehen wir im internationalen Vergleich auch nicht gut da. zeit: Also abschaffen? Bos: Es bringt wenig, allein flächendeckend Gesamtschulen einzuführen und im Unterricht alles beim Gleichen zu belassen. Die pädagogische Diagnostik muss auf jeden Fall verbessert werden, und über die Einführung von Bildungsstandards wird man nachdenken müssen. Die Sekundarstufenlehrer müssen besser lernen, mit unterschiedlichen Schülern umzugehen. Will man am gegliederten System festhalten, muss man die Durchlässigkeit des Systems auch nach oben radikal erhöhen. So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen. mehr ... |
| NP, 12.04.2003 PISA / IGLU: Prominente wollen schwache Schüler fördern Gleiche Bildungschancen für alle ? Nicht in Deutschland. Das ist eine der zentralsten Hiobbotschaften der Pisa-Studie. Prominente Hannoveraner wollen das jetzt ändern. von Julia Pennigsdorf HANNOVER. "Mentoren fördern Schüler" heißt die Initiative, die Buchhändler Otto Stender, Ex-Opernintendant Hans-Peter Lehmann und Kinderbuchautor Wolfram Hänel gegründet haben. Sie rufen ihre Mitbürger auf,sich um Schüler zu kümmern, die vom Elternhaus keine Förderung erfahren. "75 Prozent der Kinder aus der Oberschicht und nur fünf Prozent aus der Unterschicht schaffen die Hochschulreife" ... mehr ... |
| Augsburger Allgemeine, 09.04.2003 PISA / IGLU: Experten fordern nach IGLU-Studie Aus für Hauptschule .... Nach Expertenmeinung sollte die Grundschulzeit auf sechs Jahre verlängert und die Hauptschule aufgelöst werden. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in Nordrhein-Westfalen forderte am Mittwoch eine Grundschule bis zur zehnten Klasse. .... Der Leiter des Instituts für Schulentwicklungsforschung der Universität Dortmund, Hans-Günther Rolff, sagte in einem dpa-Gespräch: «Der Vergleich der Ergebnisse von IGLU- und PISA-Studie zeigt, dass die Grundschule gute Leistungen bei geringer sozialer Auswahl bringt. Bei den 15-Jährigen in der Sekundarstufe ist es genau umgekehrt.» «Damit steht die Sekundarstufe auf dem Prüfstand, weil sie unterdurchschnittliche Leistung bei höchster sozialer Auswahl produziert» ... mehr ... |
| Nds. Kultusministerium PISA / IGLU: Busemann: PISA nicht mit IGLU austreiben Kultusminister warnt vor voreiligen Schlussfolgerungen aus IGLU "Ein elfter Platz im internationalen Vergleich ist kein Persilschein. ... In Niedersachsen hatten daran lediglich 15 Grundschulen teilgenommen. Auf die Teilnahme an der nationalen Erweiterungsstudie hatte die frühere Landesregierung sogar ganz verzichtet. "Für Niedersachsen gibt die Studie deshalb nichts her", betonte Busemann. mehr ... |
| B' 90/Die Grünen im nds Landtag PISA / IGLU: GRÜNE schlagen gemeinsamen Antrag mit der FDP für sechsjährige Grundschule vor - Korter begrüßt Umdenken der FDP-Bundestagsfraktion nach IGLU ... In einem Brief an die FDP-Landtagsfraktion hat Ina Korter deshalb vorgeschlagen, sich jetzt gemeinsam mit einem Änderungsantrag zur Schulgesetznovelle für die Einführung der sechsjährigen Grundschule in Niedersachsen einzusetzen. Dies könne ein behutsamer erster Schritt zu einer längeren gemeinsamen Schulzeit sein, wie sie in fast allen europäischen Ländern inzwischen Standard ist, sagte Korter. ... Sie forderte, vor der Verabschiedung der Schulgesetznovelle eine öffentliche Anhörung mit IGLU-WissenschaftlerInnen durchzuführen. mehr ... |
| B' 90/Die Grünen im nds Landtag PISA / IGLU: Schulstudie IGLU fordert Konsequenzen vor allem für die Sekundarstufe Nach der Vorlage der Ergebnisse der Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU haben die Landtagsgrünen gefordert, die Schulgesetzberatungen in Niedersachsen auszusetzen. ... IGLU habe deutlich gemacht, dass die Schüler in Deutschland, die in der Grundschule noch mit anderen Ländern gleichauf lägen, in der Sekundarstufe deutlich abgehängt würden. ... mehr ... |
| NP, 09.04.2003 PISA / IGLU:Gute Noten beim IGLU-TestMit ihren Leistungen im Lesen nehmen deutsche Schüler den 11. Platz ein und rangieren damit unter 35 Staaten im oberen Leistungsdrittel. ... Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD): „Es stellt sich die Frage, ob die Aufteilung auf die verschiedenen Schulformen nach der vierten Klasse sinnvoll ist.“.... Zusätzlich zum Lesen wurden in Deutschland auch die Kenntnisse der Viertklässler in Mathematik und in den Naturwissenschaften erhoben (IGLU/E). .... Bulmahn: „Die Sekundarstufe verschärft in dramatischer Weise die Schwächen und schlechten Voraussetzungen von Kindern.“ Wie PISA zeigt auch IGLU die Abhängigkeit des Bildungserfolgs vom sozialen Status und Migrationshintergrund. ... Die IGLU-Ergebnisse weisen auch nach, dass mehr soziale Faktoren entscheidend für eine Schulempfehlung nach der vierten Klasse sind, als nur die Leistungsfähigkeit der Schüler selbst. Bei gleicher Kompetenz erhalten 40 Prozent der Kinder eine Empfehlung für die Realschule, 33 Prozent für das Gymnasium und 22 Prozent für die Hauptschule. Bulmahn sprach von einer „himmelschreienden Ungerechtigkeit“. mehr ... |
| HAZ, 03.04.2003 PISA / IGLU:Von "Iglu" lernen oder nicht ? Hat die jüngste so genannte Iglu-Studie, wonach deutsche Grundschüler bei der Lesefähigkeit im internationalen Vergleich einen Platz im vorderen Mittelfeld einnehmen und damit deutlich besser abgeschnitten haben als erwartet, auch Konsequenzen für die niedersächsische Bildungspolitik ? "Ja", meint die SPD. Denn die Studie belege, sagte Wolfgang Jüttner, dass nichts dran sei am Vorurteil der "Kuschelpädagogik" in deutschen Grundschulen und dass "die Gesamtschule für die Kleinen" nicht so schlecht sei wie von Union und FDP angeprangert. Kultusminister Bernd Busemann (CDU) sieht das ganz anders. Für ihn ist die "Iglu-Studie", an der sich gerade einmal 15 von landesweit 1852 niedersächsischen Grundschulen beteiligt haben, nicht repräsentativ. mehr ... |
| NP, 31.03.2003 PISA / IGLU:Bei Grundschülern ist die Lesewelt noch in OrdnungDoch trotz IGLU-Studie Handlungsbedarf Erst der Pisa-Schock, jetzt die gute Nachricht: Grundschüler können einer neuen Studie zufolge gut lesen. von Julia Penningsdorf ... Wermutstropfen: Zwischen Schweden, Großbritannien und den Niederlanden auf den ersten Plätzen und dem Mittelfeld klafft laut Studie ein großer Abstand und ein entsprechendes Leistungsgefälle. mehr ... |
| NP, 31.03.2003 PISA / IGLU:Grundschüler lesen besser als vermutet MÜNCHEN.Deutsche Grundschüler haben bei einem internationalen Lese-Test überraschend gut abgeschnitten. .... Laut IGLU hatten sie kaum Schwierigkeiten beim Lesen und konnten häufig die erforderlichen Schlussfolgerungen aus den Texten ziehen. 15-jährige Schüler hatten bei der PISA-Studie dagegen schlecht abgeschnitten und nur Platz 21 belegt. Fazit der Bildungsforscher: Das deutsche Bildungssystem krankt erst von Klasse fünf an. mehr .... |
| HAZ, 31.03.2003 IGLU: Deutsche Grundschüler überraschen bei Lese-TestViertklässler schneiden in neuer internationaler Studie gut ab: Vorwurf gegen "Kuschenpädagogik" unberechtigt ? MÜNCHEN / HANNOVER. Deutsche Grundschüler haben bei einem internationalen Lese-Test überraschend gut abgeschnitten ... 15-jährige Schüler hatten bei der weltweiten Pisa-Studie dagegen schlecht abgeschnitten und lediglich Platz 21 belegt. ... der Leiter des deutschen nationalen IGLU-Projektmenagement, Professor Wilfried Bos, rechnet damit, dass die IGLU-Ergebnisse der Diskussion über die Schulstruktur in Deutschland neue Nahrung geben wird. ... mehr ... |
| Nds.
Kultusministerium PISA
/ IGLU: Busemann: PISA nicht mit IGLU austreiben Kultusminister warnt vor voreiligen Schlussfolgerungen
aus IGLU "Ein elfter Platz im internationalen
Vergleich ist kein Persilschein. Wir dürfen uns jetzt nicht zufrieden
zurücklehnen, sondern müssen im Gegenteil unsere Bemühungen
zur Verbesserung der Grundschulen noch verstärken", kommentierte der
Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann die heute (Dienstag, 8.
April 2003) vorgestellten Ergebnisse der Internationalen-Grundschul-Lese-Untersuchung,
abgekürzt IGLU. In Niedersachsen hatten daran lediglich 15 Grundschulen
teilgenommen. Auf die Teilnahme an der nationalen Erweiterungsstudie hatte
die frühere Landesregierung sogar ganz verzichtet. "Für Niedersachsen
gibt die Studie deshalb nichts her", betonte Busemann.
"Man kann PISA nicht mit IGLU austreiben", so Busemann weiter. "Statt darüber zu debattieren, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist, sollten wir besser überlegen, wie wir das Gefäß Grundschule sinnvoll und effektiv so ausfüllen, dass dort nachhaltige Grundlagen für eine erfolgreichere Arbeit in den weiterführenden Schulformen gelegt werden", hob der Minister hervor. Aus den doch eher erfreulichen Grundschulergebnissen nun Allheilmittel für die weiterführenden Schulen abzuleiten, sei voreilig und verbiete sich schon aufgrund der unterschiedlichen Testbedingungen der beiden Studien. Forderungen nach einer verlängerten Grundschulzeit wies Busemann entschieden zurück. "Offenbar ist schon wieder vergessen, dass Berliner Gymnasiasten, die eine sechsjährige Grundschule besucht hatten, im Vergleich zu ihren Altersgenossen in den Gymnasien anderer Bundesländer mit vierjähriger Grundschulzeit einen Lernrückstand von einem Schuljahr und mehr aufweisen", gab der Minister zu bedenken. |
| B'
90/Die Grünen im nds Landtag PISA / IGLU: GRÜNE schlagen gemeinsamen Antrag mit der FDP für
sechsjährige Grundschule vor - Korter begrüßt Umdenken der
FDP-Bundestagsfraktion nach IGLU LTF|ik/rt|PM 74|09.04.2003 Die schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Ina Korter, hat es begrüßt, dass sich die Bildungsexpertin der Bundes-FDP, die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses Ulrike Flach, als Konsequenz aus der IGLU-Studie für die sechsjährige Grundschule ausgesprochen hat. "Ich hoffe, dass sich jetzt auch die FDP in Niedersachsen als lernfähig erweist", äußerte die Grüne. In einem Brief an die FDP-Landtagsfraktion hat Ina Korter deshalb vorgeschlagen, sich jetzt gemeinsam mit einem Änderungsantrag zur Schulgesetznovelle für die Einführung der sechsjährigen Grundschule in Niedersachsen einzusetzen. Dies könne ein behutsamer erster Schritt zu einer längeren gemeinsamen Schulzeit sein, wie sie in fast allen europäischen Ländern inzwischen Standard ist, sagte Korter. "Die IGLU-Studie hat gezeigt, dass die Schüler und Schülerinnen im gemeinsamen Unterricht der Grundschule am besten gefördert werden können. Das muss jetzt auch Konsequenzen für die Sekundarstufe haben", forderte Korter. Scharf kritisierte die Grüne den Kultusminister Busemann. "Wer zu IGLU nur immer wieder erklärt, diese Studie gebe für Niedersachsen nichts her, beweist nur, dass er die Realität nicht zur Kenntnis nehmen will. Mit dieser Position begibt sich die CDU immer weiter ins schulpolitische Abseits", so Korter. Sie forderte, vor der Verabschiedung der Schulgesetznovelle eine öffentliche Anhörung mit IGLU-WissenschaftlerInnen durchzuführen. |
| B' 90/Die Grünen im nds Landtag PISA / IGLU: Schulstudie IGLU fordert Konsequenzen vor allem für die Sekundarstufe LTF|ik/zm|PM 73|08.04.2003 Nach der Vorlage der Ergebnisse der Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU haben die Landtagsgrünen gefordert, die Schulgesetzberatungen in Niedersachsen auszusetzen. "IGLU hat deutlich gemacht, dass das gegliederte deutsche Schulsystem gescheitert ist. Jetzt muss tabufrei über eine gemeinsame neunjährige Schulzeit wie in den erfolgreichen skandinavischen Ländern nachgedacht werden. Es wäre genau der falsche Weg, die Kinder künftig schon nach der vierten Klasse auseinander zu sortieren", sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter am Dienstag in Hannover. IGLU habe deutlich gemacht, dass die Schüler in Deutschland, die in der Grundschule noch mit anderen Ländern gleichauf lägen, in der Sekundarstufe deutlich abgehängt würden. Vor allem werde in den deutschen Schulen der Abstand zwischen den leistungsstärkeren und den benachteiligten Schüler immer größer. "Die Kinder aus benachteiligten sozialen Verhält-nissen werden im gegliederten deutschen Schulsystem ins Abseits geschoben", sagte Korter. Auch für die Grundschulen sieht Korter nach IGLU weiteren Reformbedarf. Es sei erfreulich, dass es den Grundschulen offenbar noch gut gelänge, die Kinder zum Lernen zu motivieren. Es müsste aber auch in den Grundschulen die individuelle Förderung verbessert werden. Dafür müssten die Lehrkräfte wie in den skandinavischen Ländern durch zusätzliche Fachkräfte unterstützt werden. |
| NP,
08.04.2003 PISA / IGLU: Gute
Noten beim IGLU-Test Abkühlung
nach der hitzigen Pisa-Debatte: Beim internationalen IGLU-Schultest haben
deutsche Grundschüler durchweg gute Noten bekommen. Die Studie
wurde am Dienstag von Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn in Berlin
vorgestellt. Mit ihren Leistungen
im Lesen nehmen deutsche Schüler den 11. Platz ein und rangieren damit
unter 35 Staaten im oberen Leistungsdrittel. „Die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung
IGLU zeigt ein überraschend erfreuliches Ergebnis“, sagte Bundesbildungsministerin
Edelgard Bulmahn (SPD) zu der gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz
vorgestellten Studie am Dienstag in Berlin. Den Grundschullehrern sei ein gutes Zeugnis ausgestellt worden, sagte Bulmahn. IGLU bekräftige aber auch, dass Deutschland ein „ungerechtes Schulsystem“ habe. „Es stellt sich die Frage, ob die Aufteilung auf die verschiedenen Schulformen nach der vierten Klasse sinnvoll ist.“ Beim IGLU-Lesetest liegen die Grundschüler in Deutschland etwa gleichauf mit Gleichaltrigen unter anderem in Bulgarien, Lettland, Kanada, USA und Italien. Sie erreichen ein Kompetenzniveau, das einem Vergleich mit europäischen Nachbarländern standhalten kann. Dieses relativ hohe Niveau erreicht nicht nur eine kleine Gruppe, sondern ein verhältnismäßig großer Teil der Schülerschaft. Damit schneiden die Zehnjährigen deutlich besser ab als die 15-jährigen Schüler bei dem internationalen Vergleichstest PISA. Sie erreichen allerdings nicht die auffällig höheren Leistungen des IGLU-Spitzentrios Schweden, Niederlande und Großbritannien. Zusätzlich zum Lesen wurden in Deutschland auch die Kenntnisse der Viertklässler in Mathematik und in den Naturwissenschaften erhoben (IGLU/E). Grund war, dass Deutschland an einer entsprechenden internationalen Studie 1995 (TIMSS I) nicht teilgenommen hatte. Auch in der Sachkunde schnitten die deutschen Grundschüler jetzt gut ab und finden sich im oberen Drittel des Ländervergleichs wieder. Im Rechnen erhielten sie nicht ganz so gute Noten, liegen aber immer noch deutlich über dem Mittelwert. Angesichts des insgesamt miserablen Abschneidens der 15-Jährigen bei PISA zeigt IGLU, dass das gute naturwissenschaftliche Potenzial am Ende der Grundschulzeit in der Sekundarstufe nicht ausgebaut wird, wie es in anderen Staaten geschieht. Bulmahn: „Die Sekundarstufe verschärft in dramatischer Weise die Schwächen und schlechten Voraussetzungen von Kindern.“ Wie PISA zeigt auch IGLU die Abhängigkeit des Bildungserfolgs vom sozialen Status und Migrationshintergrund. „Diese Abhängigkeit ist nur mit sehr guter individueller Förderung aufzuheben“, sagte Bulmahn. Die IGLU-Ergebnisse weisen auch nach, dass mehr soziale Faktoren entscheidend für eine Schulempfehlung nach der vierten Klasse sind, als nur die Leistungsfähigkeit der Schüler selbst. Bei gleicher Kompetenz erhalten 40 Prozent der Kinder eine Empfehlung für die Realschule, 33 Prozent für das Gymnasium und 22 Prozent für die Hauptschule. Bulmahn sprach von einer „himmelschreienden Ungerechtigkeit“. Die Ministerin bekräftigte ihre Forderung nach schulformübergreifenden Bildungsstandards und einer besseren Lehrerausbildung. Zugleich übte sie grundsätzliche Kritik: „Man muss feststellen, dass unser dreigliedriges Schulsystem nicht die Leistungen wie das anderer Länder, zum Beispiel Schweden oder Finnland, erbringt.“ Zudem erneuerte sie ihr Angebot an die Länder zum Aufbau einer nationalen Bildungsagentur. Die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses, Ulrike Flach (FDP), sagte im Deutschlandfunk, das Abschneiden Deutschlands dürfe nicht über die strukturellen Schwächen des Bildungssystems hinwegtäuschen. Die bildungspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Katherina Reiche, warnte Bulmahn vor einer Einmischung in Länderkompetenzen. Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Eva-Maria Stange, forderte eine längere Grundschulzeit. „Längeres gemeinsames Lernen über die Klasse 4 hinaus, das wäre sicherlich ein Erfolgsrezept“, sagte Stange im InfoRadio Berlin-Brandenburg. An der IGLU-Untersuchung, die im internationalen Sprachgebrauch PIRLS (Progress in International Reading Literary Study) heißt, beteiligten sich insgesamt rund 147 000 Schüler in 35 Staaten. In Deutschland füllten rund 10 000 Kinder den Fragebogen aus. Für die Studie, die die Wissenschaftlerorganisation IEA in Den Haag anregte, wurden auch Eltern, Lehrer und Schulleiter befragt. Für die deutschen Grundschüler war es die erste repräsentative Untersuchung. An der deutschen Ergänzungsstudie IGLU/E nahmen nur zwölf Bundesländer teil. BERLIN, onl. |
| HAZ, 03.04.2003 PISA / IGLU:Von "Iglu" lernen oder nicht ? Hat die jüngste so genannte Iglu-Studie, wonach deutsche Grundschüler bei der Lesefähigkeit im internationalen Vergleich einen Platz im vorderen Mittelfeld einnehmen und damit deutlich besser abgeschnitten haben als erwartet, auch Konsequenzen für die niedersächsische Bildungspolitik ? "Ja", meint die SPD. Denn die Studie belege, sagte Wolfgang Jüttner, dass nichts dran sei am Vorurteil der "Kuschelpädagogik" in deutschen Grundschulen und dass "die Gesamtschule für die Kleinen" nicht so schlecht sei wie von Union und FDP angeprangert. Kultusminister Bernd Busemann (CDU) sieht das ganz anders. Für ihn ist die "Iglu-Studie", an der sich gerade einmal 15 von landesweit 1852 niedersächsischen Grundschulen beteiligt haben, nicht repräsentativ. Zumal die genauen Ergebnisse noch nicht vorlägen. Bislang gebe es keinen Grund, das neue Schulgesetz, das nach Klasse 4 eine Aufteilung auf die weiterführenden Schulen vorsieht, zu ändern, sagte Busemann. dö |
| NP, 31.03.2003 PISA / IGLU:Bei Grundschülern ist die Lesewelt noch in OrdnungDoch trotz IGLU-Studie Handlungsbedarf Erst der Pisa-Schock, jetzt die gute Nachricht: Grundschüler können einer neuen Studie zufolge gut lesen. von Julia Penningsdorf HANNOVER. Das ist Balsam auf die PISA-geplagte Seele: Deutsche Viertklässler schnitten bei der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung "IGLU" gut ab. Sie landeten auf Rang elf im oberen Drittel. Nachdem 15-jährige Schüler bei der PISA-Studie durchfielen, war die Bildungsdebatte vor allem auf die für Grundlagen zuständige Grundschule (GS) gerichtet. Auch Kultusminister Bernd Busemann (CDU) kündigte an, sich verstärkt um die GS zu kümmern. Das will er auch weiter tun, denn die Aussagekraft von IGLU sieht er skeptisch. "In Niedersachsen waren nur 15 Schulen dabei", sagt er. Der Handlungsbedarf an den GS sei enorm. "Da gibt es viel Beliebigkeit, Zensuren werden nicht ausgeschöpft, nach dem Motto, die Orientierungsstufe richtet es", sagte er. Lehrer sehen sich im Gegensatz zu Busemann, der das dreigliederige System nach Klasse vier wieder einführen will, in ihrer Forderung nach einer gemeinsamen Schulzeit bestätigt. "Grundschule ist eine Art von Gesamtschule, da lernen die Kinder voneinander. Und es klappt", sagt Herwig Dowerk von der KGS Neustadt. Auch Dieter Thren von der Peter-Petersen-Schule-GS in Hannover glaubt, dass die Lesekompetenz erst in Haupt- und Realschule einbricht. "Das sind homogene Gruppen, in denen es wenig gegenseitigen Anreiz gibt." Ina Korterk, schulpolitische Sprecherin der Grünen, betont: "Die Probleme beginnen mit der Trennung der Kinder im gegliederten Schulsystem." Wermutstropfen: Zwischen Schweden, Großbritannien und den Niederlanden auf den ersten Plätzen und dem Mittelfeld klafft laut Studie ein großer Abstand und ein entsprechendes Leistungsgefälle. |
| NP, 31.03.2003 PISA / IGLU:Grundschüler lesen besser als vermutet MÜNCHEN. Deutsche Grundschüler haben bei einem internationalen Lese-Test überraschend gut abgeschnitten. Das berichtet das Magazin "Focus" mit Hinweis auf Auszüge der Ergebnisse der internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU. Demnach rangieren deutsche Viertklässler im oberen Mittelfeld. Laut IGLU hatten sie kaum Schwierigkeiten beim Lesen und konnten häufig die erforderlichen Schlussfolgerungen aus den Texten ziehen.15-jährige Schüler hatten bei der PISA-Studie dagegen schlecht abgeschnitten und nur Platz 21 belegt. Fazit der Bildungsforscher: Das deutsche Bildungssystem krankt erst von Klasse fünf an. Das Bundesbildungsministerium lehnte gestern eine Stellungnahme ab: Die Studie werde offiziell am 8. April zeitgleich in Berlin und Boston (USA) veröffentlicht, hieß es zur Begründung. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stellte die frühe Verteilung der Kinder auf die verschiedenen Schulformen in Frage. "Die Grundschule als Schule für alle Kinder ist offenbar dem Auslesesystem nach Klasse 4 überlegen", erklärte GEW-Chefin Eva-Maria Stange. "Damit steht die Schulstrukturfrage auf der Tagesordnung." Auch der Leiter des deutschen nationalen IGLU-Projektmanagements, Professor Wilfried Bos, rechnet damit, dass die IGLU-Ergebnisse zu einer neuen Diskussion über die Schulstruktur führen werden. Anders als bei PISA, wo die Wissenschaftler extreme Leistungsunterschiede bei den deutschen Testschülern am Ende ihrer Pflichtschulzeit konstatierten, sind die IGLU-Ergebnisse laut "Focus" erstaunlich ausgeglichen. die IGLU-Spitzenplätze belegen Länder wie Schweden, England und die Niederlande. Weltweit nahmen 35 Nationen an dem Test teil. Bundesweit hätten 10 000 Schüler an etwa 245 Schulen den Fragebogen ausgefüllt. dpa |
| HAZ, 31.03.2003 PISA / IGLU:Deutsche Grundschüler überraschen bei Lese-TestViertklässler schneiden in neuer internationaler Studie gut ab: Vorwurf gegen "Kuschenpädagogik" unberechtigt ? MÜNCHEN / HANNOVER. Deutsche Grundschüler haben bei einem internationalen Lese-Test überraschend gut abgeschnitten. Das berichtet das Magazin "Focus" unter Hinweis auf ihm vorliegende Auszüge der Ergebnisse der internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU. Demnach rangieren die deutschen Vierklässler im oberen Mittelfeld. Laut Iglu hatten sie kaum Schwierigkeiten beim Lesen und konnten häufig die erforderlichen Schlussfolgerungen aus den Texten ziehen. 15-jährige Schüler hatten bei der weltweiten Pisa-Studie dagegen schlecht abgeschnitten und lediglich Platz 21 belegt. Fazit der IGLU-Bildungsforscher: Das deutsche Bildungssystem krankt erst von Klasse fünf an. Dem allerdings widerspricht die bisherige Einschätzung der Kultusminister nach der Pisa-Untersuchung. Die Kultusministerkonferenz hatte verstärkte Anstrengungen in den Grundschulen gefordert, weil die weiterführenden Schulen immer wieder Defizite beklagten. Niedersachsen Kultusminister Bernd Busemann (CDU) hat angekündigt, sich verstärkt um die Grundschulen zu kümmern. Seinen ersten Schulbesuch nach Amtsantritt machte er in der vergangenen Woche in einer Grundschule in Oldenburg, um die Bedeutung dieser Schulform zu untermauern. Das Bundesbildungsministerium reagierte distanziert auf die neue Studie. Es lehnte am Sonntag eine Stellungnahme unter dem Hinweis darauf ab, dass die Studie offiziell am 8. April zeitgleich in Berlin und Boston veröffentlicht werden soll. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stellte dagegen umgehend die frühe Verteilung der Kinder auf die verschiedenen Schulformen in Frage. "Die Grundschule als Schule für alle Kinder ist offenbar dem Auslesesystem nach Klasse 4 überlegen", sagte GEW-Chefin Eva-Maria Stange am Sonntag. "Damit steht die Schulstrukturfrage auf der Tagesordnung." Mit den offenbar guten IGLU-Ergebnissen ist nach Meinung von Stange auch die Diskussion um eine vermeintlich an den Grundschulen betriebene "Kuschelpädagogik" vom Tisch. Auch der Leiter des deutschen nationalen IGLU-Projektmenagement, Professor Wilfried Bos, rechnet damit, dass die IGLU-Ergebnisse der Diskussion über die Schulstruktur in Deutschland neue Nahrung geben wird. "Ich vermute, dass man nicht umhin kann, die frühe Selektion auf Basis der IGLU-Daten zu diskutieren", sagte Bos, der Professor am Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg ist. Gleichwohl hält er Schulorganisation und Schulform "für lange nicht so relevant wie angenommen". Ausschlaggebend sei vielmehr der konkrete Unterricht. Anders als bei Pisa, wo die Wissenschaftler extreme Leistungsunterschiede bei den deutschen Testschülern am Ende ihrer Schulpflichtzeit konstatierten, sind die IGLU-Ergebnisse nach dem "Focus"-Bericht erstaunlich ausgeglichen. Die IGLU-Spitzenplätze belegen Länder wie Schweden, England und die Niederlande. Weltweit nahmen 35 Nationen an dem Test teil. In Deutschland haben 10 000 Schüler an 245 Schulen den Fragebogen der Bildungsforscher ausgefüllt. |
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