IGS KRONSBERG

IGS Kronsberg, Kattenbrookstrift 30, 30539 Hannover, www.igskronsberg.de, igskronsberg@hannover-stadt.de, Tel. 168-34210, IGS Kronsberg-Nebenstelle, Friedrich Wulfert Platz 1, 30539 Hannover, Tel. 168-34217; Schulleiterin: Frau keßler

Schülerzahl: 994, Vollzeitlehrerstellen: 52 (81 Lehrer), Altersdurchschnitt der Lehrer: 42 Jahre, Klassengröße 5. Jg.: 29

Schwerpunkte: Medienerziehung/Laptop, Smartbords (N-21 Schule); Ökologie (Umweltschule); Musik/Kunst/Kultur; soziales Lernen (Schule ohne Rassismus); SEK I und SEK II, Abitur nach 13 Jahren
Besonderheiten: Ganztagsschule an 4 Tagen verbindlich in SEK I mit Mensa; Bläserklassen, 2. Fremdsprache Spanisch und Französisch; PC-Unterricht ab Klasse 5; Schülerfirma (STS Schüler trainieren Senioren); Projektarbeit/-wochen, Methodentraining, Beruforientierung mit Kooperationspartner, Berufspraktika, Schulsanitäter, Streitschlichter;; Teilnahme an Wettbewerben, Skikurs, Englandfahrt; Partner im Bildungsnetzwerk Hannover Südost „BiNE“, rollstuhlgerechter Zugang, Nebenstelle
Obersstufenprofil: Sprachen, Mathe/Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Musik/Kunst
 

Veranstaltungen zur Information, Anmeldung, Tag der offenen Tür: 5.3.2010: 15 – 18 Uhr
Info-Abende
JG 5: 11.5.2010 :Info Abend neuer JG 5 Nebenstelle (NeSt) 19.30 – 21.30 Uhr
JG 11: SEK II: 12.11.2009 E/S-Info für JG 11/12 18.30-19.30h
Anmeldung grundsätzlich mit Origninalzeugnissen
Anmeldung JG 5: 26. – 28 .5.2010
Schnuppertage (nach Anmeldung) JG 5 : 26./27.4.2010
Anmeldung JG 11
Voranmeldung: 8.2. – 12.2.2010
Verbindliche Anmeldung 21.6.2010
Infotage und Anmeldung 

 

14.02.2002
14.02.2002
08.11.2001
 
PM, 02.12.2009 Projektwoche - eine Zeit übergreifenden, selbstständigen Lernens, des Lernens von und miteinander

Einmal etwas Eigenes machen, davon träumen viele Schüler. Doch im Unterricht ist das Mitspracherecht der Kinder oft eingeschränkt. So sollen Projektwochen die Möglichkeit bieten, eigene Ideen zu entwickeln. Projektwochen sind in der IGS Kronsberg Programm in den Jahrgängen 5-10. In diesem Schuljahr geht man an der IGS Kronsberg erstmals in Jahrgang 6neue Wege: Erstmals startete eine Projektwoche, bei der die Schüler ausschließlich ihre eigenen Einfälle verwirklichen konnten:

Fünfhundert Bilder für einen Film
Leonard ist stolz. Mehr als 500 Bilder hat er geschossen und seine alte Spielzeugkiste geplündert, um mit seinem Teampartner Arne aus einer digitalen Fotoserie einen FBI-Film zu machen. Akribisch haben die beiden Jungfilmer Szene für Szene aufgebaut, abfotografiert und dann digital geschnitten. Herausgekommen ist ein spannender Agententhriller in Kurzform. Sogar an das Storyboard für ihren Kurzfilm haben die beiden Schüler der IGS Kronsberg gedacht. Die Mühe hat sich gelohnt, denn nach ihren Filmvorführungen gibt es Applaus und Lob von Mitschülern, Lehrern und Eltern.
Leonards und Arnes Film war eines von rund 36 Projekten, die die Schüler der IGS Kronsberg vorstellten. Vom selbst entworfenen und genähten Kleid bis zum Museumsführer für Kinder: die diesjährige Projektwoche des sechsten Jahrgangs war ein voller Erfolg.
Dabei war vorab einiges zu tun für die Arbeitsgruppen, denn anders als allgemein üblich, hatte das Jahrgangsteam des 6. Jahrgangs beschlossen, dass die Kinder ihre eigenen Ideen verwirklichen sollten und nicht - wie sonst üblich - die Lehrer Projekte vorschlagen.
Deshalb begann diese Projektwoche auch ganz anders. Bereits zwei Wochen vor Beginn mussten sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen zusammenfinden und Ideen sammeln, Projektpläne erstellen und Material sichten. Das Rahmenthema "Kunst-Musik-Kultur" ließ dabei genug Spielraum für alle Beteiligten, sich ein passendes Projekt auszudenken: Ob es ein bestimmter Künstler war, mit dem sich die Schüler beschäftigen wollten oder der Modellbau der Schule der Zukunft.
"Von den Kindern wird heute zunehmend gefordert, dass sie Eigeninitiative zeigen und selbstständig arbeiten", so Anneli Keßler, Schulleiterin an der IGS Kronsberg. "Wir wollen unseren Schülern deshalb die Möglichkeit bieten, sich selbst auszuprobieren, eine Sache von Anfang bis zum Ende durchzuführen und da ist die Motivation natürlich besonders hoch, wenn es das eigene Projekt ist", ergänzt die Pädagogin.

Eingebettet ist diese etwas andere Projektwoche in das neue Schulkonzept, das mit dem Projekt "Freies Lernen" bereits seit einem Jahr neue Wege geht, um die Eigenaktivität der Gesamtschüler zu fördern. Nachhaltigkeit ist dabei ebenso wichtig: während der Projekttage haben die IGS-Schüler Lerntagebücher geführt. Das Nachdenken über das eigene Planen und Handeln ist auch ein Baustein des Projektes "Freies Lernen" und eine gute Übung, um die Schüler fit für die Zukunft zu machen. Denn gleichgültig ob später eine Ausbildung oder das Abitur folgt, wer dann nicht in der Lage ist, selbstständig zu arbeiten, hat schlechte Karten.
Leonard und Arne haben bewiesen, dass sie jetzt schon eine ganze Menge bewegen können.

Klasseninterne- und klassenübergreifende Projekte
Hier die Themenauswahl: Mit der Zeitmaschine ins 18.Jahrhundert, um auf Goethes Spuren nach Italien zu reisen, chinesische Schriftzeichen kennen lernen, chinesische Schriftrollen herstellen und mit eigenen Botschaften bedrucken, Trommeln bauen, den ausrangierten Computer auseinander nehmen und aus den Einzelteilen Bilder gestalten In Anlehnung an die künstlerisch gestalteten ÜSTRA Haltestellen einen eigenen Entwurf einer Straßenbahnhaltestelle entwerfen oder Cha Cha Cha und Walter tanzen lernen
Die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs konnten aus den Angeboten zwei Projekte auswählen. Eins wurde im Klassenverband über drei Tage bearbeitet. Schülerexperten aus den Klassen boten danach gemeinsam mit ihren Lehrer/innen das zweite Projekt an den zwei verbleibenden Unterrichtstagen für interessierte Mitschüler/innen an. Ein Erfolg, denn das Voneinander- und Miteinanderlernen stand im Vordergrund.

Und in den Jahrgängen 8 und 9 hießen die Themen: Kunststadt Hannover mit Schwerpunkt Kunst und Natur, Paradies- Gestaltung eines Schuhkartons, 60 Jahre Bundesrepublik, Werbeplakate gestalten, Klassenverschönerung, Englisches Theater, Glück. Gearbeitet wurde in der Klasse, auf dem Kronsberg in der Stadt, in der Kirche…

 

 
PM, 10.09.2009 IGS Kronsberg als "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" anerkannt

Die AG "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" wurde Ende 2007 an der IGS Krons-berg gegründet. Anfang des Jahres 2008 übernahmen Schüler und Schülerinnen die Leitung. In der AG versammelten sich Schülerinnen und Schüler, die mutig gegen Rassismus vorgehen wollen.

Um ihrem Engagement die nötige Unterstützung zu verschaffen, bewarben sie sich bei der Bun-deskoordination SOR-SMC um den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Um auf die dafür benötigten 70% aller Unterschriften der Schulmitglieder (Schüler, Lehrer, Personal) zu kommen, zeigten die Schüler und Schülerinnen in der gesamten Schule Präsentationen ihres Projekts.

Da dieses Projekt europaweit und vor allem auch in Deutschland verbreitet ist, wollte sich unsere Initiative so mit anderen mit dem Titel ausgezeichneten Schulen vernetzen. Insgesamt 83,5% der Schulmitglieder unterzeichneten, dass sie aktiv gegen Rassismus vorgehen und mit Courage einsetzen. Diese Unterschriften wurden an die Bundeskoordination ge-schickt, die Bestätigung, dass unsere Schule den Titel erhält, kam am 6. April 2009.

Nun mussten wir uns einen Paten suchen. Weil dieser bekannt und flexibel sein sollte, fiel unse-re Wahl auf ffn, dem am meisten gehörten Radiosender Niedersachsen. ffn sagte uns zu und wir beschlossen, die Verleihung der Auszeichnung "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" auf das diesjährige Sommerfest zu legen, um auch über ffn über die Verleihung des Titels an die IGS Kronsberg zu berichten.

Somit erhält die Schule nach ca. 2 Jahren den gewünschten Titel und wird sich weiterhin aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung und für Courage einsetzen.

Die Auszeichnung erfolgt am 18.9.2009 in der IGS Kronsberg um 14.15 Uhr (evtl.14.30 Uhr) während des diesjährigen Sommerfestes.

Ansprechpartner der Schüler AG:
Gerrit Störmer und Thorben Freitag (10a)
Mario Jansen als betreuender Sozialpädagoge
Armin Stüwe als Berater der Schülervertretung

Weitere Informationen unter: Mario Jansen 168-34208.

Wir laden die Pressevertreter zur Teilnahme ein.

A. Keßler, Schulleiterin)
P.S. Die Pressemitteilung wurde von den Schülern verfasst.

 
PM, 14.05.2009 Neuer Vorstand bei STS - Schüler trainieren Senioren der IGS Kronsberg

Regierungskoalition will im Schweinsgalopp zum Turbo-Abi

Am 29.04.2009 fand die Hauptjahresversammlung der Schülergenossenschaft STS in der IGS Kronsberg statt. Der alte Vorstand mit Eugen Koop, Johanna Hodler und Eveline Haag - alle aus dem 10. Jahrgang - wurde genauso wie der Aufsichtsrat ent-lastet. Die neuen Vorstandsmitglieder Thorben Freitag, Gerrit Störmer und Timon Pankoke aus dem 9. Jahrgang bekamen symbolisch die STS-Maus von Eugen Koop, dem alten Vorstandsvorsitzenden, überreicht. Eugen Koop lobte in seiner Ansprache besonders das Engagement seiner Mitschüler, die als Pioniere STS vor einem Jahr ins Leben gerufen haben und zu Beginn mit vielen Problemen kämpfen mussten.
Ein Dank ging auch an Herrn Hadeler von dem niedersächsischen Genossenschafts-verband e.V
. Herr Hadeler hat sich in der Gründungsphase für STS stark gemacht und stand stets mit Rat und Tat zur Seite. Auch Herr Starke, Unternehmensberater und Mitglied im Aufsichtsrat, hat STS ebenfalls mit seiner langjähriger Erfahrung un-terstützt.
Wenige Tage zuvor, am 24.04.09, wurde es nun auch offiziell. Die Schülergenossen-schaft "STS-Schüler trainieren Senioren", die schon auf ein erfolgreiches erstes Ge-schäftsjahr zurück blicken kann, wurde im Rahmen des Projekts "Schülergenossen-schaften in Niedersachsen" als Mitglieder im Genossenschaftverband e.V. aufge-nommen.
Herr Hadeler fühlte sich nach der Vorlage des Geschäftsberichtes und des Jahresergebnisses in der Aufnahme von STS in den Genossenschaftsverband e.V. bestätigt und freute sich über die großen Erfolge.
Die Schülergenossenschaft STS trainiert Senioren am Computer
. Bei den wöchentli-chen Trainings, die in den PC-Räumen der IGS Kronsberg stattfinden, unterrichten die Schüler ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger und helfen ihnen ihre Computer- und Internetkenntnisse zu erweitern.

Timon Pankoke, Vorstand STS - Schüler trainieren Senioren

Ansprechpartner Schule: Katja Walther (Leiterin Wahlpflichtkurs 9), Rolf Haase (Leiter Wahlpflichtkurs 10), Tel.: 0511 168 34210, Email: igskronsberg@web.de

von links: Timon, Gerrit, Thorben, (neuer Vorstand) Eugen, Johanna, Evi (alter Vorstand) 0), Tel.: 0511 168 34210, Email: igskronsberg@web.de

 
HAZ, 03.04.2008 Workshop zur IGS Kronsberg

Die Integrierte Gesamtschule Kronsberg will ihre bevorstehende Erweiterung gemeinsam mit Kindern, Eltern, Großeltern, Nachbarn und Lehrern planen. Die Schule lädt deshalb zu einer „Zukunftswerkstatt“ am 25. und 26. April in der IGS, Kattenbrookstrift 30, unter Leitung von Prof. Olaf-Axel Burow von der Universität Kassel.
Im neuen Schuljahr startet die IGS mit einer Nebenstelle im Schulzentrum Bemerode am Friedrich-Wulfert-Platz. Die Schule wird dann sieben statt bisher vier Klassen pro Jahr aufnehmen können. Außerdem können die Schüler die IGS, die bisher nach der zehnten Klasse endet, in Zukunft bis zum Abitur besuchen.
Anmeldungen zum Workshop nimmt die Schule bis zum 18. April unter der Telefonnummer (05 11) 16 83 42 10 oder unter der E-Mail-Adresse IGSKronsberg@Hannover-Stadt.de entgegen. bil

 
PM, Freitag, 29.02.2008 15:00 -18:00 Uhr TAG DER OFFENEN TÜR, 29.02.2008, 15:Uhr
Pressemitteilung: Tag der offenen Tür am 29.2.2008 von 15-18 Uhr
Die IGS Kronsberg will für die nachwachsende Generation Bildung human, ganzheitlich und wirksam gestalten. Dabei sollen sowohl die persönlichen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, als auch die Anforderungen der Gesellschaft berücksichtigt werden
Die IGS Kronsberg lädt zum Tag der offenen Tür ein am Freitag, den 29. Februar 2008 (15-18 Uhr) im Gebäude der IGS Kronsberg (Kattenbrookstrift 30, 30539 Hannover).
Dort können die Gäste das Gebäude besichtigen und sich über den Unterricht informieren. Sie können selber mitmachen, schauen, erzählen und zuhören, essen und trinken.
An diesem Nachmittag wird es besondere Aktivitäten geben, die das Schulleben einer Ganztagsschule exemplarisch darstellen. Der Schulbau der Schule und die pädagogische Konzeption werden erläutert. Der Schülerrat, der Schulelternrat und auch der Förderverein werden ihre erfolgreiche Arbeit darstellen und zu Gesprächen einladen.
Wer zwischendurch mal eine Verstärkung braucht, kann sich an dem Kuchenbüfett stärken, das die Eltern des 7. Jahrgangs betreuen.
Wenn um 18 Uhr der „Tag der offenen Tür“ beendet sein wird, dann konnten die Gäste das Besondere der IGS Kronsberg erfahren, d.h. die Freude am gemeinsamen Tun, die Lust und Kompetenz der Mitwirkenden am weiteren Ausbau der IGS Kronsberg. Ohne die aktive Mitarbeit der Kinder und Jugendlichen, der Eltern, des Hausmeisters, der Sekretärinnen und der Lehrer/innen wäre all das nicht möglich.Wir freuen uns auf viele Gäste.
R. Kleine-Huster (Didaktische Leitung) >> IGS Kronsberg
 
PM, Freitag, 19.10.2007, 14:00 Uhr ZIRKUS auf dem Stadtteilplatz Thie

BILDUNGSNETZWERK HANNOVER-SÜDOST (BINE) : Fr, 19.10.07, 14:00 Uhr, ZIRKUS. . Als gemeinsames Projekt, neben den oben genannten Arbeitsgruppen, hat das Bildungsnetzwerk das Projekt "Bewegung und Zirkus" in Kooperation mit dem Zentrum für Zirkuskünste (CircO) und dem Zirkus Salto im Haus der Jugend organisiert. In der Woche vom 15. - 19. Oktober 2007 werden in den mitwirkenden Kindertagesstätten und Schulen diverse Aktivitäten durchgeführt. In der IGS Kronsberg gibt es zu diesem Thema eine Projektwoche. Am Freitag, den 19.10.07 wird es ab 14 Uhr eine zentrale Zirkusvorführung auf dem Stadtteilplatz Thie (vor dem Stadtteilzentrum KroKuS) geben. Sie sind herzlich eingeladen, an dieser Vorführung teilzunehmen. >> BINE >> IGS Kronsberg

 
HAZ, 25.01.2007 Stadt will IGS-Angebot ausbauen

Mehr Klassen und eine Oberstufe an der Gesamtschule Kronsberg geplant

Bisher stehen Beschlüsse zur Zukunft der Schulen in Hannover noch aus, doch einzelne Details deuten sich bereits an: Die Verwaltung will dem Rat wohl eine Erweiterung der Integrierten Gesamtschule Kronsberg vorschlagen. Dies berichtete Schuldezernent Harald Böhlmann gestern dem Schulausschuss.
Dort forderten Eltern und Schüler der IGS eine Oberstufe für ihre Schule, die bisher bis zur zehnten Klasse geht.
„Viele Eltern haben ihre Kinder dort angemeldet, weil es die Option auf eine Oberstufe gibt“, sagt Elternvertreter Ulrich Meyer. Zurzeit verfügt die IGS nicht über ausreichend Platz und hat bei hundert Schülern pro Jahrgang, die zum Teil mit Hauptschul- oder Realschulabschluss abgehen, selbst nicht genügend Interessenten für eine Oberstufe. „Wir schätzen aber, dass die Nachfrage bei Kindern mit Gymnasialempfehlung steigt, wenn die IGS eine Oberstufe hat“, sagte Dirk von der Osten, Elternvertreter einer Grundschule.
Böhlmann sagte zudem, auch der „Unterbau“ der IGS solle gestärkt werden. Das heißt, die Zahl der bisher vier Klassen pro Jahrgang würde erweitert. In den Fraktionen von SPD und Grünen gibt es, wie berichtet, starke Neigungen, das Gesamtschulangebot an diesem Standort auszuweiten und damit der stadtweit gestiegenen Nachfrage nach IGS-Plätzen nachzukommen. Als Filiale der IGS war bereits das bisherige Schulzentrum Bemerode im Gespräch. bil >> IGS Kronsberg

 
NP, 25.01.2007 Schullandschaft wird neu geordnet

Beratungen über Strukturreform noch 2007. Vorerst keine Sekundarstufe II am Kronsberg.

VON NORA LYSK
HANNOVER. Die zweite Phase der Schulstrukturreform und die damit verbundene Schließung von Hauptschulen (NP berichtete) sorgt weiter für Wirbel.
Gestern musste Schuldezernent Harald Böhlmann im Schulausschuss zugeben: „Was aus den internen Verwaltungspapieren an die Presse lanciert wurde, waren selektive Einzelheiten. Die waren nicht falsch. Aber sie waren intern!“
Öffentlich werde man nicht vor der Sommerpause über die Konsequenzen der rückläufigen Schülerzahlen diskutieren. „Wir hoffen, dass wir bis dahin eine Beschlussvorlage haben.“ Der eigentliche Zeitplan sah vor, erst Ende 2008 mit den Beratungen über die Schullandschaft zu beginnen. Jetzt drängt die Zeit. Denn nicht nur Hannovers Hauptschulstandorte stehen zur Debatte. Man werde über die gesamte Schulstruktur Hannover nachdenken müssen. Dabei geht es auch um die Auflösung von Außenstellen. Die waren nach Abschaffung der Orientierungsstufe an den Gymnasien eingerichtet worden.
Aber auch Schüler und Eltern der Integrierten Gesamtschule (IGS) Kronsberg müssen auf die Entscheidung, wann sie eine Sekundarstufe II bekommen, warten.
Auch wenn sie gestern wiederholt forderten, noch in diesem Jahr eine Oberstufe am Kronsberg einzurichten und 1000 Unterschriften überreichten, musste Böhlmann sie erneut enttäuschen: Vor dem Hintergrund der Veränderungen in Hannovers Schullandschaft wolle man derzeit keine Einzelstandorte betrachten. Außerdem habe an der IGS Kronsberg immer nur eine Option auf Gründung einer Sekundarstufe II bestanden. Böhlmann: „Eine Option ist eine Möglichkeit, aber noch keine Realität.“
Ein Versprechen gab Böhlmann aber: „Wir wollen einen Vorschlag erarbeiten, dass ab 2008/2009 eine Sekundarstufe II am Kronsberg eingerichtet werden kann.“

www.igs-kronsberg.de >> IGS Kronsberg

 
HAZ, 24.01.2007 Eltern fordern Oberstufe an der IGS Kronsberg

1000 Unterschriften gesammelt / Bisher fehlen Platz und Schüler für Erweiterung

Die Eltern der Integrierten Gesamtschule (IGS) Kronsberg wollen heute im Schulausschuss ihrer Forderung nach einer gymnasialen Oberstufe Nachdruck verleihen und dem Schuldezernenten eine Liste mit gut 1000 Unterschriften überreichen. Die ersten Schüler der noch jungen IGS gehen jetzt in die 10. Klasse – und einige würden gerne an der eigenen Schule das Abitur ablegen. Bisher reicht die IGS jedoch nur von der 5. bis zur 10. Klasse. Eine Oberstufe war bei der Gründung als Möglichkeit eingeräumt, aber nicht beschlossen worden.
„Wir haben immer eine Oberstufe zum August 2007 gefordert und geben die Hoffnung nicht auf“, sagt Meike Peter vom Schulelternrat der IGS Kronsberg. Zeitlich kann das angesichts der von Stadt und Land dafür notwendigen Beschlüsse kaum noch klappen. Die Zehntklässler, darunter auch Peters Tochter, haben sich deshalb längst an anderen Schulen informiert. Die Anmeldetermine stehen kurz bevor. Den Eltern ist ihre Forderung jedoch auch längerfristig wichtig.
Der Rat der Stadt wird wohl im Laufe dieses Jahres über die gewünschte Oberstufe und insgesamt über die Neuordnung der Schulen, mögliche Schließungen und Gebäudewechsel diskutieren.
Für eine neue Oberstufe wären ein Ratsbeschluss und die Zustimmung des Kultusministeriums notwendig. Bisher fehlt an der IGS Platz für eine Erweiterung. Die Verwaltung geht auch davon aus, dass 75 Schüler für eine funktionierende Oberstufe notwendig sind. Bei gut hundert Schülern pro Jahrgang, die aber zum Teil einen Haupt- oder Realschulabschluss machen, wird die IGS selbst nicht genügend Schüler aufbringen. „Aber es gibt ja Realschüler von anderen Schulen, die das Abitur machen wollen und sich anmelden würden“, schätzt Peter. bil >> IGS Kronsberg

Schreiben des Schulelternrates vom 06.09.2006

Einrichtung einer Sekundarstufe II (Sek II ) an der IGS Kronsberg

Schulelternrat - Der Vorstand IGS Kronsberg, Kattenbrookstrift 30, 30539 Hannover

Kontakt: Meike Peter, Tel. (0511) 9572362, meike.peter@htp-tel.de

Sehr geehrte Damen und Herren, der Schulelternrat und die Schülervertretung der IGS Kronsberg kämpfen mit Unterstützung des Fördervereins der Schule für eine Sek II an der IGS ab dem Schuljahr 2007/2008. Zu diesem Zeitpunkt verlassen die ersten Zehntklässler die Schule. Wer den Weg zum Abitur gehen will, muss die Schule wechseln und weite Fahrwege in Kauf nehmen, da in den umliegenden Stadtteilen keine gymnasialen Oberstufen vorhanden sind.

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie das nachstehend skizzierte Problem aufgreifen und darüber in Ihrer Zeitung berichten würden. Für Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen

Meike Peter

Do, 21.09.2006, 19:00 Uhr, IGS Kronsberg ( Kattenbrookstrift 30)

"Hilfe, mein Kind wird erwachsen!" von Kurt Brylla

Bildungsnetzwerk (BiNE) Hannover SüdOst / IGS Kronsberg

Im Bildungsnetzwerk Hannover SüdOst (BiNE) haben sich Kindertagesstätten und Schulen zusammengeschlossen. Durch diese Kooperation wollen sich alle beteiligten Bildungseinrichtungen in ihrer Arbeit gegenseitig unterstützen.

Im Rahmen des Bildungsnetzwerkes lädt die Integrierte Gesamtschule Kronsberg herzlich zum Vortrag mit Diskussion ein.

Kurt Brylla (Psychoanalytiker) ist Dozent am Winnicott Institut Hannover. Er informiert über Hintergründe der Pubertät, Adoleszenz und Identitätskrisen von Jugendlichen. Er informiert über den Prozess, wie aus liebevollen und aufmerksamen Kindern plötzlich widerborstige und manchmal auch unausstehliche Jugendliche werden. Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Jugendlichen scheint sich auszubreiten udn der Familienfrieden hängt schief ? Wie kann dieser Prozess hilfreich für Jugendliche und Erwachsene gestaltet werden ?

Veranstalter: IGS Kronsberg, Kattenbrookstrift 30, 30539 Hannover, Tel 168 - 34 210

HAZ, 09.09.2006 Eltern wollen Oberstufe an IGS
Stadt entscheidet erst 2007 / "Woanders würden dann Schüler fehlen"
Von Bärbel Hilbig

Die Eltern der Integrierten Gesamtschule (IGS) Kronsberg fordern eine gymnasiale Oberstufe an ihrer Schule. Bisher umfasst die gerade erst fünf Jahre alte IGS den fünften bis zehnten Jahrgang. Für die ersten Zehntklässler stellt sich am Ende dieses Schuljahres die Frage, ob und wo sie weiter zur Schule gehen.

"Viele Elten haben ihre Kinder auf die IGS geschickt, weil es seit der Gründung die Option auf die Einrichtung einer Oberstufe gibt", sagt Meike Peter vom Schulelternrat. Der Stadtteil Kronsberg wachse weiter. Für Schüler in Kirchrode oder Bemerode liegen die nächsten Gymnasien oder Gesamtschulen mit Oberstufe jedoch erst in Kleefeld, Misburg, Roderbruch und der Südstadt. "Wir ärgern uns, dass der Schulträger nicht schon längst aktiv geworden ist", sagt Schulelternvorstand Peter.

Die Stadt hält eine Entscheidung jedoch für verfrüht. Im Lauf des kommenden Jahres werden die Ratsgremien über die Zukunft aller weiterführenden Schulen - und auch über eine Oberstufe am Kronsberg - debattieren. "Wir haben durch die neue IGS nicht mehr Elftklässler als sonst. Und wir können alle, die in die elfte Klasse wechseln wollen, auf einer der bestehenden 19 Oberstufen unterbringen", sagt Hannes Schott, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Schule. Durch eine neue Oberstufe würden an anderen Schulen Schüler fehlen. Platz für drei weitere Jahrgänge gibt es an der IGS Kronsberg bisher nicht. Ein Anbau wäre möglich, würde aber zusätzliches Geld kosten.

Die IGS besuchen 90 Zehntklässler und bis zu 116 Kinder in den jüngeren Jahrgängen. Das Leistungsspektrum reicht wie an Gesamtschulen üblich vom Hauptschul- bis zum Gymnasialniveau. "Bisher weiß niemand, wie viele Schüler in die Oberstufe wechseln", sagt Schott. Wie IGS List und IGS Vahrenheide sei die IGS Kronsberg gezielt als kleine Stadttteil-Schule geplant worden.

 
Die Gesamtschulen stellen sich auf der Didacta vor      mehr ...
IGS Roderbruch (20.2.), IGS Linden (21.2.), IGS Vahrenheide/Sahlkamp (22.2.), IGS Kronsberg (22.2.), IGS List (22.2.), IGS Langenhagen (23.2.), IGS Mühlenberg (24.2.)
Didacta IGS 1

HAZ, 03.07.2004
IGS Kronsberg „Das ist eine tolle Schule“       Integrierte Gesamtschule Kronsberg feiert Eröffnung / Stadt ließ erstmals Investor bauen       Das Lob für das neue Schulgebäude kam aus Expertenmund. „Wir finden, dass es eine tolle Schule ist“, sagte Schulsprecherin Michaela Lau stellvertretend für alle 313 Schüler der Integrierten Gesamtschule Kronsberg an der Kattenbrookstrift. Eingezogen sind Schüler und Lehrer schon vor rund vier Wochen. Am Freitag wurde mit Eltern, Bauherren und Politikern die Eröffnung gefeiert.        Michaela hatte sich bereits als Grundschülerin vor etwa vier Jahren mit Mitschülern an der Planung für die neue IGS beteiligt. „Wir wollten gerne eine sehr große Sporthalle und eine farbenfrohe Schule. Das haben wir auch gekriegt“, sagte die 13-Jährige. Nur aus dem Schwimmbad, das den Kindern damals vorschwebte, sei leider nichts geworden, bedauert sie. Die Erwachsenen haben dafür gesorgt, dass nur bezahlbare Kinderträume Wirklichkeit wurden – und sind dafür heute umso zufriedener.        „Wir haben zum ersten Mal nicht selbst gebaut, sondern es einem Investor überlassen. Ich glaube, das war eine richtige Entscheidung“, sagte Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg. Regionale Firmen seien dennoch zum Zuge gekommen. Der Investor, die Hannover Leasing GmbH & Co. KG, hat das Gebäude nach 15 Monaten Bauzeit termingerecht zum 1. Mai übergeben. Per Mietkauf wird die Stadt es für insgesamt 14,5 Millionen Euro gestreckt über 20 Jahre erwerben. In Eigenregie hätte die Stadt inklusive Finanzierung und Erschließung rund 20 Millionen Euro zahlen müssen.       Die Baukosten liegen nur knapp ein Prozent über der Kalkulation. Das sei sensationell niedrig, lobte Schmalstieg. Wenn eine unvorhergesehene Ausgabe nötig war, wurde etwas anderes gestrichen, sagte Brit Danielmeier vom Fachbereich Gebäudewirtschaft. „Alle haben sich sehr bemüht.“ bil        BILD: Schülerwünsche gingen in Erfüllung: Schulsprecherin Michaela Lau (links) freut sich über eine große Sporthalle und viel Farbe in dem neuen  Gebäude. Blüher
Stadt-
anzeiger-
Süd   26.02.2003

KRONSBERG: Neue Schule zeigt bei den Neuen Medien Profil      An der Integrierten Gesamtschule Kronsberg lernen Kinder schon früh den Umgang mit dem Computer. Jetzt erscheint das erste Jahrbuch.      Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Kronsberg an der Spittastraße hat jetzt ihr erstes Jahrbuch herausgegeben. Die Broschüre zeigt ein vielfältiges Porträt des Schullebens, dokumentiert mit einer Fülle von Bildern, in deren Mittelpunkt die inzwischen 202 Schüler der Schule stehen. Die vielen Fotos haben die sechsten Klassen am Computer bearbeitet – von Anfang an hatte die Gesamtschule in Sachen Neue Medien einen guten Start und baut dieses Feld weiter aus.         Mit ihrer Eröffnung im August 2001 wurde die Bildungseinrichtung in das Programm „n-21: Schulen in Niedersachsen online“ aufgenommen, mit dem Land, Kommunen und Wirtschaft die Medienarbeit an Schulen fördern. Als „Schule mit Medienprofil“ erhielt die IGS Kronsberg 22 Computer und 25 Notebooks im Gesamtwert von seinerzeit 100 000 Mark, die jeweils zur Hälfte die Stadt Hannover und die Volkswagen AG trugen. In den derzeitigen fünften und sechsten Klassen hat nunmehr jedes Kind eine Stunde pro Woche PC-Training und dafür ein einzelnes Gerät zur Verfügung; die Notebooks haben eine Funkverbindung zum zentralen Rechner der Schule.          Die Schüler stellen damit beispielsweise Lehrmaterialien für den Unterricht her, darunter Arbeitsblätter mit den Fotografien von Werkzeugen, Lernkärtchen in Englisch oder ein mathematisches Legespiel. Erst vor kurzem erhielt die IGS Kronsberg dafür den Innovationspreis für Schulen des Technologiecentrums Hannover.         Die 18 Lehrkräfte der IGS organisieren indessen ihre eigene Fortbildung. „Schließlich müssen wir eine gemeinsame Basis in der Computerarbeit haben“, betont Schulleiterin Anneli Keßler. Als nächstes wollen sich Schüler und Lehrer mit Unterstützung des Medienpädagogischen Zentrums der digitalen Video-Bearbeitung widmen. „Auch hier kommt es darauf an, gemeinsam mit den Schülern zu lernen“, sagt Rolf Haase, Lehrer für den Fachbereich Neue Medien.        Haase pflegt außerdem den Internet-Auftritt der IGS. Darin können sich Eltern und Fachkollegen über das pädagogische Konzept der Gesamtschule informieren und zahlreiche Details zu den einzelnen Fächern erfahren. Die Schüler hingegen lernen mit dem Internet nicht nur die Recherche für Unterrichtsthemen: Schon mit Gründung der IGS bildeten Schüler eine Arbeitsgruppe und haben innerhalb der Internetpräsentation ihre eigenen Seiten gestaltet. Die AG lief danach weiter im Stadtteilzentrum Krokus. In den vergangenen Wochen sind die Schülerseiten auf den neuesten Stand gebracht worden. Auch die Eltern und der Förderverein sollen demnächst ihre Seite bekommen.        An der IGS Kronsberg soll der Computer den Schülern als Arbeitsgerät vertraut werden, was jedoch keineswegs praktische Lernerfahrungen – zum Beispiel in Kunst oder der Gartenarbeit – ersetzt. „Das aktive Lernen kann der PC niemandem abnehmen. Denn das findet immer noch in den Köpfen statt“, fügt Rudolf Kleine-Huster, didaktischer Leiter der Gesamtschule, an.        Im Internet ist die neue IGS Kronsberg unter der Adresse www.igskronsberg.de.vu zu finden.     val     Veröffentlicht 26.02.2003 14:22 Uhr
 


Gesamtschulen  / IGS Kronsberg  /  ComputerHAZ,  18.10.2002, Kronsberg / Mittelfeld / IGS 
Innovativer Preis für IGS Kronsberg
    Hannover. Erfolg für die IGS Kronsberg: Sie bekam gestern den Innovationspreis für Schulen verliehen.  Die Fünft- und Sechstklässler arbeiten gemeinsam an verschiedenen Projekten. "Die Kinder erstellen zum Beispiel am PC Memory-Karten für ihre Mitschüler", erzählt Lehrer Rolf Haase. Dafür bekamen die Schüler 2000 Euro vom Technologiezentrum. Der zweite Platz ging an die Otto-Brenner-Berufsschule, der dritte an die Multi-Media-Berufsbildenden Schulen.     Außerdem vergab die Jury der Zukunftsfabrik Kommunikation den Innovationspreis der Region Hannover für Unternehmen: Den bekam die hannoversche Multi-Mediafirma com&on.  Die IT-Spezialisten verbesserten den Wissensaustausch in Unternehmen. Lohn: 6000 Euro.    hes 
Stadtteil-Anzeiger Süd,  14.02.2002, Kronsberg / Mittelfeld / IGS 
Kiosk bietet Gesundes an
     Vollkornbrot mit vegetarischen Aufstrichen, Kräuterquark auf Knäckebrot, Honigkuchen aus Vollkornmehl oder frisch gepresster Orangensaft: Seit gestern öffnet an der IGS Kronsberg regelmäßig der Schulkiosk mit gesunder Verpflegung. Damit ist ein Beginn im Schulschwerpunkt Ökologie geschafft. Mit einer Befragung hat die Kiosk-AG unter Leitung von Lehrerin Susanne Männecke die Essgewohnheiten der Mitschüler recherchiert. In der AG und auch im Hauswirtschaftsunterricht wurden Rezepte ausprobiert, die gesund sind und schmecken. Anfang Februar startete ein Probebetrieb, jetzt ist der Kiosk regelmäßig geöffnet, einige Mütter helfen mit. Aus dem Kiosk könnte in Zukunft bei wachsender Schülerzahl vielleicht einmal ein IGS-Cafe entstehen.      r. 
Stadtteil-Anzeiger Süd,  08.11.2001  ->Computer
Mit Luther im Internet
     Reformationstag und Allerheiligen - früher mussten an diesen Tagen alle Schulkinder in die Kirche gehen. Heute ist das ein bisschen anders. Die IGS Kronsberg zum Beispiel veranstaltete zu den Feiertagen zwei Projekttage. Um Begegnungen und Gegensätze gib es dabei - und natürlich um Kirchliches, herausgefischt aus dem Internet.
     Alt und jung, glücklich und traurig - die Gruppe, die sich mit Gegensätzen beschäfigte, hatte dazu Zeitschriftenbilder auf Holzköpfe geklebt, "Hass" und "Liebe" etwa hieß das Objekt des elfjährigen Alexander; den "Hass" stellten dabei ein Wolkenkratzer und ein Flugzeug dar. Die bei dem Projekt entstandenen Arbeiten wird die IGS Kronsberg zum Jugendwettbewerb "Abenteuer Kommunikation" der Stadtsparkasse einreichen. Der zwölfjährige Andreas Beer malte viele bunte Brücken als Symbole der Annäherung. Janine hingegen träumte mit ihrer Blumenwiese von einer besseren Welt. Die Bilder aus dem Malprojekt sind noch bis zum morgigen Freitag, 9. November, in der Stadtibliothek ausgestellt.
     Eine dritte Gruppe schließlich beschäftigte sich direkt mit der Reformation. Zwar dürfen an kirchlichen Feiertagen Schulkinder mit dem entsprechenden Glauben durchaus zu Hause bleiben und - falls die Schule organisatorische Schwierigkeiten hat - darf auch der Unterricht ausfallen. Die Schüler der IGS Kronsberg aber begaben sich mit Begeisterung auf die Spuren von Martin Luther. Per Internet reisten sie fast 500 Jahre zurück und förderten jede Menge Wissenswertes über den Reformator hervor. Ali und Göksu, zwei Fünftklassler aus Bemerode, waren am Ende ziemlich beeindruckt: "Der Luther war schon ein mutiger Mann. Der hatte viele gegen sich." Und Göksu hatte noch etwas herausgefunden: "Luther hat geschrieben: Der Papst soll nicht das Geld von den Armen nehmen"    val