IGS LINDEN

IGS Linden, 01.03.2008, 09:00 - 13:00 Uhr (Vorstellungstag), Am Lindener Berge 11, 30449 Hannover, www.igs-linden.de + www.schulelternrat.de, igs-linden@hannover-stadt.de, Tel. 16 84 56 02, Schulleiter: Herr Waltherp

Schülerzahl: 1290, Vollzeitlehrerstellen: 92 (130 Lehrer), Altersdurchschnitt der Lehrer: 45 Jahre, Klassengröße 5. Jg.: 27

Schwerpunkte: Neigungsklassen (Musik, Theater, Zirkus, Forscher, Bewegung, Gesundheit, Sprachen). Besonderheiten: Gesamtschule von Kl. 5 bis 13. Ganztagsschule von Kl. 5 bis 10. Als zweite Fremdsprache auch Spanisch und Türkisch. Schwerpunktfach Informatik in der Oberstufe.Schulfirma,. Berufspraktika. Arbeitsgemeinschaften (Samba, Segelflug, Informatik). Skikurse. Gütesiegel "Berufswahlfreundlich". Schüleraustausch. Oberstufenprofil: Kunst. Mathe / Naturwissenschaften. Sprachen. Gesellschaftswissenschaften. Prominente Abgänger: Frank Wieneke, Bundestrainer der Judo-Nationalmannschaft; Sören Halfar, Hannover 96-Spieler.

Infotage und Anmeldung 

 


28.05.03
01.03.03
01.01.03
30.12.02
31.08.02
13.06.02
07.03.02
Feb.02
16.02.02
05.04.01
05.04.01

06.04.99

Mo, 19.10. - Sa, 14.11.2009 Fotoausstellung "Bin ich Popstar oder Punk ?"

Eröffnung der Ausstellung am 19.10.2009 um 11:00 Uhr - Pausenhalle der IGS Linden

Neun Schülerinnen der Foto-AG der IGS Linden zeigen schwarzweiß Fotografiern:
Camilla Ackermann, Norma Leipold, Antonia Leithäuser, Lara Maury, Sina Meiseberg, Luzie Niepel, Carlotta Oppermann, Katharina Rohde, Lucy Schinke

 

So, 08.11.2009, 14:00 Uhr - Do, 12.11.2009 "Zug der Erinnerung" in Hannover

Nachdem der ‚Zug der Erinnerung’ im Januar letzten Jahres für eine Woche in Hannover und Lehrte war, macht er im nächsten Monat wieder Station in unserer Region: vom 08. – 12.11. in Hannover Hauptbahnhof, Gleis 104 Öffnungszeiten 08:00 Uhr – 19:00 Uhr. Der Zug erinnert mit seiner Ausstellung an das Schicksal der Kinder und Jugendlichen, die vor über sechzig Jahren in die Vernichtungslager der NS Diktatur deportiert wurden. Informationen hierzu sind im Programm enthalten. Mehr

Do, 26.11.2009, 19:00 Uhr "Salomon Finkelstein erzählt" in der IGS Linden (Forum)

Salomon Finkelstein – Überlebender von Ghetto, Arbeitslagern und KZ – erzählt
1922 in Polen geboren, durchlief Salomon Finkelstein ab Kriegsbeginn das Ghetto Lodz, weitere Arbeitskommandos, die KZ Auschwitz, Mittelbau-Dora und Ravensbrück.
Erst nach dem Jahre 1978 fand er seine tot geglaubten Brüder wieder – in Israel und auf der Krim.
IGS-Linden (Forum), Am Lindener Berge 11, Hannover
Veranstalter: Schulelternrat IGS-Linden, Geschichtswerkstatt Hannover e.V.

Do, 12.02.2009, 19:00 - 20:00 Uhr in der Aula Eltern-Info-Abend zum Wahlpflichtunterricht ab dem 7. Schuljahr

An die Eltern des 6. Jahrgangs - Einladung zum Elterninformationsabend

Wahlbereich Fremdsprachen ab dem 6. Schuljahr
WP-Kurse in Französisch / Spanisch / Türkisch / Latein (nur bei ausreichender Kursgröße)

1. Wahlpflichtunterricht ab dem 7. Schuljahr
2. Fachleistungs-Differenzierung ab dem 7. Schuljahr
3. Verschiedenes.

Mit freundlichen Grüßen Ingrid Keller-Russell Didaktische Leiterin

 
Mo, 12.02.2009, 18:30 - ca. 19:30 Uhr im Hörsaal N14 Eltern-Info-Abend zum Wahlpflichtunterricht ab dem 9. Schuljahr

An die Eltern des 5. Jahrgangs - Einladung zum Elterninformationsabend

Wahlbereich Fremdsprachen ab dem 6. Schuljahr
WP-Kurse in Französisch / Spanisch / Türkisch / Latein (nur bei ausreichender Kursgröße)

1. Fremdsprachenlernen in der SI
2. Fremdsprachenkurse ab dem 6. Schuljahr
3. Verschiedenes.

Mit freundlichen Grüßen Ingrid Keller-Russell Didaktische Leiterin

 
Mo, 23.02.2009, 19:00 - ca. 20:00 Uhr im Hörsaal N14 Eltern-Info-Abend zum Wahlpflichtunterricht ab dem 9. Schuljahr

Informationsabend für alle Eltern und interessierte Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs

1. Wahlpflichtunterricht für die nicht sprachlichen Fächer ab dem 9. Jahrgang
2. Fachleistungsdifferenzierung und Abschlüsse
3. Berufsorientierung
4. Verschiedenes

II. Die WP-Wahlen finden statt in der Woche vom 20.04. – 24.04.2009. Letzter Abgabetermin des Wahlbogens ist der Freitag, d. 24. April 2009

Mit freundlichen Grüßen
Ingrid Keller – Russell (Didaktische Leiterin)

hier abtrennen
Schüler/in : ------------------------------------------------------ Klasse : -------------------------------------
Von der Einladung zum Wahlpflicht – Info – Abend am 23.02.2009 habe ich Kenntnis genommen.
Hannover, den ___________________________ ___________________________

 
NP, 25.04.2008 Pilotprojekt zur Berufsfindung an der IGS Linden

Schüler der IGS Linden probten im Seminar "Life-Work-Planning" Wege zur Berufsfindung.
VON GUNNAR GEROLD
HANNOVER. "Wir haben an den Hochschulen eine Abbrecherquote von 50 Prozent", beklagt Stefan de Greef von der Bundesagentur für Arbeit
. Die Hälfte aller Studenten wechselt ihr Fach oder beendet ihr Studium ohne Abschluss. Und das bei Lebenshaltungs- und Studienkosten von rund "5000 Euro pro Semester", so de Greef.
Eine hannoversche Schule nimmt sich nun dieser Problematik an: Die IGS Linden bietet derzeit 70 Schülern des 12. Jahrgangs das Seminar "Life-Work-Planning" aus den USA an.
Ein neuartiges, sechstägiges Programm zur Berufsorientierung - damit die Schüler schon früh ihre Fähigkeiten und Interessen herausfinden können.
"Es gibt zwei weiße Flecken", erklärt de Greef. "Die Jugendlichen kennen sich häufig selbst nicht, und sie kennen ihre beruflichen Optionen nicht." Walther Engel, Leiter der Sekundarstufe II: "Die Schüler sollen sich mal eine Woche nur mit sich selbst beschäftigen können."
Bei denen kommt das gut an. Schülerin Lisa Neuberg (18): "Ich hatte absolut keine Vorstellung, was ich später machen will."
An den ersten zwei Projekttagen hat sie herausgefunden, dass sie sich für die Fotografie interessiert. Am Mittwoch hat Lisa dann Fotoläden, Fotografen und Fotomechaniker besucht. Durch Gespräche mit Experten sollen die Schüler herausfinden, ob der berufliche Alltag so ist, wie sie sich ihn ausgemalt haben.
"Die jungen Leute sollen lernen, wie sie sich gezielt informieren und wie sie Kontakte knüpfen können, um ihre Wünsche Realität werden zu lassen", so Projekt-Trainer Marc Buddensieg.
Die Stadt Hannover schickte drei Vertreter an die IGS Linden - um zu sehen, ob sich das Pilotprojekt auf andere Schulen übertragen lässt.
Denn Carola Schelle-Wolff von der Arbeitsgruppe "Übergang Schule-Beruf" hat erkannt: "Die Berufsorientierung ist ein ganz wichtiges Thema."

LERNEN FÜRS LEBEN: Trainer Marc Buddensieg mit Schülern der IGS Linden. Foto: Heusel

 
NP, 25.04.2008 Schulen werden bis 2011 saniert

Stadt investiert 286 Millionen Euro. Grundschule Groß-Buchholz am teuersten.
Die Sanierung der öffentlichen Schulen soll 2011 abgeschlossen sein. Dies wird die Stadt rund 286 Millionen Euro kosten.
VON CHRISTIAN CARSTENS
HANNOVER. Feuchte Wände, marode Mauern und zugige Fenster: In die Schulsanierung hat die Stadt seit 2001 bereits 170 Millionen Euro investiert. Doch damit nicht genug: Bis 2011 werden weitere 116 Millionen Euro benötigt.
Helmut Adam, Chef des Gebäudemanagements, stellte den Sanierungsablauf am Mittwoch im Schulausschuss vor. In 19 Schulen müssten jeweils mehr als 200 000 Euro investiert werden. Dazu würden viele kleinere Renovierungsarbeiten kommen. Adam: "Das Programm soll bis 2011 fertig sein." Hier die größten Baustellen im Überblick:
n Die ersten Arbeiten an der Grundschule Alemannstraße (Vahrenwald) sind in wenigen Wochen abgeschlossen. Die Innensanierung beginnt 2009. Kosten: 783 000 Euro.
n In eine neue Aula und Mensa der Tellkampfschule (Südstadt) investiert die Stadt rund zwei Millionen Euro.
n In der Heinrich-Heine-Hauptschule (Südstadt) müssen Fassade und Dach ausgebessert werden. Kosten: 900 000 Euro.
n Die Bauarbeiten in der Lutherschule (Nordstadt) kosten rund 2,9 Millionen Euro. Notwendig sind Dach-, Schwamm- und Innenraum-Sanierungsarbeiten.
n Kardinal-Galen-Grundschule (Misburg): In die Fußböden, Toiletten und in energiesparende Dämmarbeiten steckt die Stadt bis zum Sommer 2009 rund 2,8 Millionen Euro.
n Die Sanierung der Gebäudehülle und des Innenraums der Grundschule Vinnhorst kostet rund 3,5 Millionen Euro.
n In die Grundschulsporthalle Am Stöckener Bach fließen rund 1,7 Millionen Euro.
n Die Gesamtarbeiten an der Grundschule in Groß-Buchholz sind der dickste Brocken: Sie kosten rund 5,1 Millionen Euro.
n In der Sekundarstufe II der Integrierten Gesamtschule Linden (Beethovenstraße) müssen das Dach und die Fassaden repariert werden. Dies wird rund 1,6 Millionen Euro kosten. Zudem werden Teile der Sporthalle an der IGS Linden bis 2009 für etwa 2,5 Millionen Euro saniert.
n Fridtjof-Nansen-Schule (Sahlkamp): Hier werden bis 2011 etwa fünf Millionen Euro investiert.
n In der Humboldtschule (Linden-Süd) muss der Unterrichtstrakt komplett saniert werden. Kosten: 3,4 Millionen Euro.
n Peter-Ustinov-Hauptschule (Ricklingen): Die Bauarbeiten an Sporthalle und Altbau kosten rund 2,3 Millionen Euro.


2,9-MILLIONEN-EURO-INVESTITION: Bauarbeiter Ulrich Hilpert (43) saniert mit seinen Kollegen den Innenraum der Lutherschule (Nordstadt). Für die Dacharbeiten wurde die Schule eingerüstet (kleines Bild). Fotos: Heusel/Steiner

 
HAZ, 24.04.2008 Arabisch und Serbokroatisch in der Schule?

Schulausschuss debattiert über Integrationsplan / CDU kritisiert Pläne zu Einwanderersprachen als Unterrichtsfächer
Von Bärbel Hilbig
Der geplante Lokale Integrationsplan für Hannover sorgte gestern im Schulausschuss noch einmal für Diskussionen. Einer der zahlreichen Punkte der 120-seitigen Drucksache sieht vor, dass die Sprachen der größten Einwanderergruppen an den Schulen möglichst als reguläre, prüfungsrelevante Fremdsprachen bis zum Abitur unterrichtet werden.
Die Stadt solle sich beim Kultusministerium für dieses Ziel einsetzen. Genannt werden Türkisch, Russisch, Serbisch/Kroatisch, Polnisch, Arabisch und Neugriechisch.
Die CDU-Fraktion sieht das mit Skepsis. Sie schlug vor, die genannten und auch andere Sprachen in Arbeitsgemeinschaften anzubieten oder bei Bedarf auch als reguläre Sprache, aber nur an einzelnen Schulen und als Modellversuch. "Es gibt für viele Sprachen keine geeigneten Lehrer", sagte Barbara Frank, schulpolitische Sprecherin der CDU. Zudem seien in der Vergangenheit vergleichbare Projekte gescheitert.
Die Goetheschule hatte 2003 als letztes Gymnasium ihr Angebot von Russisch als zweiter Fremdsprache eingestellt
. Unter deutschsprachigen Schülern gab es so gut wie kein Interesse mehr, die Nachfrage bei Spätaussiedlern war dafür umso größer - und überforderte die Schule. Es sei für viele Schüler unattraktiv, wenn sie mit Muttersprachlern um die Noten konkurrierten, sagte Schulleiter Wilhelm Bredthauer damals. Der Fachverband der Russischlehrer in Niedersachsen plädierte jedoch für den Russischunterricht als Hilfe zur Integration. Die Bismarckschule hatte bereits 1998 ihr Russisch-angebot in der Sekundarstufe I gekippt - weil die Zahl der Schüler aus Osteuropa die Integrationsfähigkeit der Schule überstieg. Die Integrierte Gesamtschule Linden bietet dagegen seit Langem Türkisch als zweite Fremdsprache an - und wird im Lokalen Integrationsplan ausdrücklich als Beispiel genannt.
Die CDU stößt sich auch daran, dass der Lokale Integrationsplan vorsieht, Ganztagsangebote "besonders in Form der Integrierten Gesamtschule" auszuweiten.
Die Fraktion plädierte dafür, generell mehr Ganztagsschulen einzurichten. Für ihre Änderungsanträge fand die CDU keine Unterstützung. Die Mehrheit stimmte für den ursprünglichen Lokalen Integrationsplan sowie zahlreiche Ergänzungen von Rot-Grün.

 
HAZ, 24.04.2008 Literatur lernt Laufen

Leseaktionen in der City
Von Johannes Schneider
Bücher sind für gewöhnlich recht passive Gesellen - sie werden gelesen, in Regale gestellt oder mal eben schnell durchgeblättert.
Dass Büchern Beine wachsen, kommt wohl eher selten vor. Ein solches Schauspiel war gestern in Hannovers Innenstadt zu bestaunen.
Zum Welttags des Buches hängten sich 23 Fünftklässler der IGS Linden überdimensionale Ausgaben ihrer Lieblingsbücher über die Schultern und warben als "Laufende Bücher" für das Lesen.
So steckte Katarina Sucur vom Kopf bis zu den Waden in einem bunt bemalten Buchkostüm aus Draht und Pappmaché, auf dessen Vorderseite Pippi Langstrumpf prangte - mit Sommersprossen und wehenden Zöpfen. "Wir mögen Pippis Humor", erklärten Sucur und ihre vier Mitstreiterinnen, von denen jede einen Charakter aus den Astrid-Lindgren-Büchern verkörperte. "Lest doch mal wieder!" oder "Werdet zur Leseratte!" riefen sie den überraschten Passanten zu. Es war eine von mehreren Aktionen vom Lesenetzwerk Hannover, die das Lesen auf ausgefallene Weise propagierte.
Am Friedrich-Schiller-Denkmal lasen hannoversche Schüler von 9 bis 18 Uhr Geschichten über die schelmischen Seiten des Lebens.
So konnten die Zuhörer zum Beispiel erfahren, wie Till Eulenspiegel die Gelehrten der Prager Uni mit altklugen Antworten zur Verzweiflung bringt, oder wie Michel aus Lönneberga den schmerzenden Zahn von Magd Lina auf seine ganz eigene Art zu ziehen gedenkt. "Ich wollte gerade auch den Jüngeren vermitteln, dass Michel eigentlich eine Buch- und keine Fernsehfigur ist", sagte Steffen Barthing, angehender Erzieher von der Alice-Salomon-Schule.
Dass die Abenteurer vom kleinen Eisbären Lars gleich zweisprachig - auf Deutsch und auf Türkisch - zu hören waren, gefiel Zuhörerin Helene Köhler. "Schließlich leben auch viele Türken hier in Hannover." Hümeyra Özhan lauschte der Vorleseaktion zusammen mit ihrer Tochter. "Man sollte jungen Leuten viel öfter so eine Plattform bieten", sagte die 36-Jährige.
Derweil drehten die "Laufenden Bücher" weiter ihre Runden zwischen Bahnhof und Schiller-Denkmal. "Rennschwein Rudi Rüssel ist spannend und lustig", sagte der elfjährige Steven Just über sein Lieblingsbuch. Sogar in den Ferien habe er jeden Tag gelesen.
"Die Kinder lesen immer noch viel", betonte auch Gisela Deutsch, Museumspädagogin am Sprengel Museum
. Zusammen mit den Kindern hatte sie die "Laufenden Bücher" entworfen und an drei Vormittagen im Museum gebastelt. Ein sinkendes Interesse am Lesen könne sie beim Nachwuchs nicht feststellen. "Wir müssen den Kindern nur Angebote machen", sagte Deutsch.
Am Welttag des Buches herrschte daran kein Mange
l. Viele Buchläden boten spezielle Aktionen an. Dazu gehörte etwa ein Quiz rund um berühmte Figuren aus der Literatur und eine Schnitzeljagd in den Kinderbuchabteilungen. Zu gewinnen gab es: Bücher. Ob der Buchhandel in Hannover auch wirtschaftlich vom Welttag des Buches profitiert hat, war gestern Abend noch unklar. "Es war schon viel los, aber dass deutlich mehr gekauft wurde, kann ich noch nicht bestätigen", sagte etwa Sabine Kuckuck von der Buchhandlung Lehmanns

Als "Laufende Bücher" sind Schüler der IGS Linden gestern unterwegs- und werben etwa für Astrid Lindgrens "Pippi Langstrumpf". Börsch
 
HAZ, 24.04.2008 Sozialer Tag der Schüler

Hilfe für junge Albaner
Von Johannes Schneider
Im Rahmen der Aktion "Schüler helfen Leben" engagieren sich im Juli wieder zahlreiche hannoversche Schüler im sozialen Bereich
. Welches Projekt in diesem Jahr unterstützt wird, steht jetzt fest: Mit der Aktion "Hilfe für Kinder in Not" soll obdachlosen Jugendlichen im albanischen Durres geholfen werden. Beim Projektauswahltreffen von Schüler Helfen Leben in Berlin stimmten 27,5 Prozent der rund 220 anwesenden Schüler für das Siegerprojekt.
"Dieses Projekt wird auf jeden Fall gefördert", sagte Rüdiger Ratsch-Heitmann, Geschäftsführer der Stiftung Schüler helfen Leben.
Ob noch weitere Projekte gefördert werden könnten, hinge davon ab, wie viele Schüler am diesjährigen Sozialen Tag teilnähmen.
Der Soziale Tag wird von der Jugendinitiative Schüler Helfen Leben seit 1998 ausgerichtet
. Für einen Tag tauschen Schüler das Klassenzimmer gegen einen Job und spenden ihren Lohn für Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa. In diesem Jahr findet der Soziale Tag am 8. Juli statt.
Aus Hannover sind bisher folgende Schulen angemeldet: Leibnizschule, IGS Hannover-Linden
, Hauptschule Ahlem, IGS Mühlenberg, Christian-Andersen-Schule, Glockseeschule, Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule.
Informationen zu Schüler Helfen Leben gibt es unter www.schueler-helfen-leben.de

 
HAZ, 23.04.2008 Lust auf … … Lesen?

Heute ist der Welttag des Buches, und das Lesenetzwerk Hannover bietet mehrere Möglichkeiten, die Leselust auf ungewöhnliche Art und Weise zu befriedigen. Zum Beispiel hörend: Von 9 bis 18 Uhr ist am Musik-Gully vor dem Hauptbahnhof die CD „Lieder aus dem Rucksack“ aus dem Sprachförderungsprojekt „Rucksackmütter“ zu hören. Selbst aktiv werden können Mutige von 11 bis 17 Uhr am Vorlesestand vor dem Schillerdenkmal (Georgstraße). Wer sich traut, liest dort eine Eulenspiegel-Geschichte vor. Und wer lieber vorlesen lässt, lauscht einfach der Lesekunst hannoverscher Schüler. Nicht das Hören, sondern das Sehen steht wiederum in der Georg- und der Bahnhofstraße im Mittelpunkt. Schüler der IGS Linden haben überdimensionale Buchausgaben gestaltet und zeigen ihre Kunstwerke von 12 bis 13 Uhr. jos

 
NP, 19.04.2005 Hallo Pippi !

HANNOVER. Christel will mitmachen, und Tschia auch: Am Mittwoch beginnt das vierte Lesefest unter dem Motto „Lesen bewegt Hannover“ – passend zum Tag des Buches. Gestern übten die beiden schon mal in ihren Kostümen, um für diesen Tag zu werben.
Ab neun Uhr kommen an diesem Tag aus dem Musik-Gully vor dem Hauptbahnhof Lieder, die von Teilnehmern eines Sprachförderungsprojektes getextet worden sind.
Am Schiller-Denkmal lesen Schüler der Alice-Salomon-, der Käthe-Kollwitz- und der Albert-Schweitzer-Schule Schelmengeschichten vor. Schüler spielen dazu Blasmusik.
Ungewöhnliche Begegnungen garantieren von 12 bis 13 Uhr die „laufenden Bücher“ in Georg- und Bahnhofstraße. Schüler der IGS Linden haben aus ihren Lieblingsbüchern farbenfrohe Pappmachékostüme gemacht, wollen so Blickfang sein und die Passanten zum Lesen einladen. KRW

PIPPI LANGSTRUMPF LIEST: In dem Kostüm steckt die elfjährige Christel, die fürs Lesefest wirbt. Foto: Heusel
 
HAZ, 19.04.2005 Lies mal einer an!
Schüler planen für den „Welttag des Buches“ Leseaktionen in der Innenstadt

Von Simon Benne
Wer gehört werden will, muss schon einmal laut werden können – auch, wenn er im Grunde ein eher leises Anliegen hat. Also bliesen Lucas und Anna gestern vor der Stadtbibliothek kräftig in ihre Instrumente, während Christel und Tschia als „laufende Bücher“ verkleidet danebenstanden
– gewissermaßen als lebende Sinnbilder dafür, wie viel Leben zwischen zwei Buchdeckeln stecken kann: Die Schüler rühren die Werbetrommel für das vierte hannoversche Lesefest am kommenden Mittwoch.
Passend zum „Welttag des Buches“ gibt es in der Innenstadt eine Vielzahl von Aktionen, die für das Lesen begeistern sollen: Vor dem Schiller-Denkmal wird es einen Vorlesestand geben, an dem Schüler der Alice-Salomon-, der Käthe-Kollwitz- und der Albert-Schweitzer-Schule Schelmengeschichten von Eulenspiegel oder Münchhausen vorlesen. Von 15 bis 17 Uhr dürfen auch Passanten, die sich trauen, dort öffentlich Texte vortragen. Außerdem werden Fünftklässler der IGS Linden wieder als laufende Bücher in Georg- straße und Bahnhofstraße unterwegs sein. Organisiert hat das Fest das „Lesenetzwerk Hannover“, ein Zusammenschluss mehrerer Einrichtungen, die sich der Leseförderung verschrieben haben.
Aus dem Musikgully vor dem Hauptbahnhof sollen an diesem Tag Lieder und Geschichten erklingen, die die „Rucksackmütter“ aufgenommen haben.
Dahinter verbirgt sich ein Sprachförderprojekt der Stadt: „Wir wollen Eltern dazu bringen, mit ihren Kindern zu lesen“, sagt Pädagogin Dagmar Knoche. Das soll besonders ausländischen Jungen und Mädchen im Kindergarten den Spracherwerb erleichtern, aber auch ihre Phantasie und ihr Selbstbewusstsein stärken – denn obwohl Lesen bei Schülern generell im Trend liegt, gibt es auch zahlreiche Familien, in denen gar nicht mehr gelesen wird.
Einige der Mütter, die sich an dem Projekt beteiligen, werden am Mittwoch in einer historischen Straßenbahn durch die Stadt fahren und unterwegs polnische, türkische oder russische Geschichten vorlesen
. Zum „Welttag des Buches“ haben auch viele Stadtteilbüchereien Aktionen geplant. In der Stadtbibliothek an der Hildesheimer Straße hält der Feuilletonist Jean-Claude Lebrun um 19 Uhr auf Französisch und Deutsch einen Vortrag zum Thema „Der neue französische Roman“, und in der Leibniz-Bibliothek referiert Direktor Georg Ruppelt um 17 Uhr über die Geschichte von „Reclams Universal-Bibliothek“.
Der elfjährige Lucas, der gestern vor der Stadtbibliothek Trompete spielte, liest jedenfalls gern, nicht nur am „Welttag des Buches“: „Wenn ich die Wahl hätte, eine Stunde am Computer zu spielen oder eine Stunde zu lesen, dann würde ich lieber lesen“, versicherte er. Um nach einer kleinen Pause hinzuzufügen: „Jedenfalls den größeren Teil der Stunde ...“

So viel Leben passt zwischen zwei Buchdeckel: Christel (links) und Tschia werben für den Welttag des Buches. Heusel
 
Stadt-Anzeiger West, 17.04.2008 Erlös aus Weihnachtsbasar hilft obdachlosen Kindern

Obdachlosigkeit ist deutlich weniger romantisch, als viele Menschen denken. Wie bedrückend insbesondere das Schicksal obdachloser Kinder ist, haben Schüler der IGS Linden kürzlich ganz praktisch erfahren. Sie spendeten die Einnahmen ihres Weihnachtsbasars für das soziale Projekt „Bed-by-night“, in dem obdachlosen Kindern und Jugendlichen ein Dach über dem Kopf geboten wird. Insgesamt nahmen die Schüler mit dem Verkauf von Grußkarten, Geschenkboxen sowie einer CD mit selbst aufgenommenen Liedern 300 Euro ein, die sie an die soziale Einrichtung spendeten. Der Leiter von „Bed-by-night“, Ulrich Furas, gab den Schülern bei der Übergabe der Spende einen Enblick in die tägliche Arbeit seiner Einrichtung. Seit zwölf Jahren können Jugendliche ohne festen Wohnsitz in den Containergebäuden an der Celler Straße unterkommen, erhalten dort Verpflegung und sogar ein Taschengeld. Die Lindener Schüler waren sichtlich schockiert vom Alltag der zur Zeit sieben obdachlosen Jugendlichen, denen „Bed-by-night“ ein Zuhause bietet. Gleichzeitig zeigten sie sich beeindruckt von der praktischen Arbeit, die die städtische Einrichtung leistet. Mit dem gespendeten Geld soll nun unter anderem einem ehemals obdachlosen Mädchen ein Fahrrad gekauft werden, damit diese leichter zu ihrem Ausbildungsbetrieb fahren kann. nor

 
16.01.2008 "Deutscher Schulpreis": IGS Linden soll sich erneut bewerben!
Der Projektleiter des deutschen Schulpreises hat die IGS Linden angeschrieben und die IGS aufgefordert, sich als "Schule des engeren Kandidatenkreises" erneut für das Jahr 2008 zu bewerben

(...) "Wir haben darum Ihre Bewerbung im Laufe des letzten Jahres erneut von pädagogischen Expertinnen und Experten ausführlich begutachten und im Blick auf die Qualitätsbereiche auswerten lassen und möchten Ihnen Folgendes
mitteilen:
Die IGS Linden Hannover wurde von der Jury im oberen sehr guten Bereich eingestuft. Besonders eindrucksvoll und überzeugend sind die Bemühungen um „interkulturelle Integration". Nach außen gibt es intensive und wirksame Comenius-Projekte und mehrere Schulpartnerschaften, im Inneren sehr erfolgreiche Bemühungen um soziale Integration mit einer Vielzahl unterrichtlicher Angebote und darüber hinaus. In Anbetracht der Größe der Schule und der Probleme im Stadtteil eine überzeugende Leistung.
Aber auch Teilbereiche wie Unterrichtsqualität in der Sek. l, Berufsvorbereitung, Umgang mit außerschulischen Partnern und vieles mehr überzeugen. Die Bewerbung zeigt eine gute Balance zwischen Theorie- und Praxisanteilen."

 
StadtAnzeiger West, 17.01.2008 Sommerschule hilft bei Wissenslücken
Die IGS Linden will in den Ferien mit Schülern Unterrichtsstoff nachholen und Theater spielen.

Von Marcel Schwarzenberger
Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Linden plant ein in Hannover neuartiges Förderprojekt: Erstmals bietet die Schule eine dreiwöchige Sommerschule an – und zwar in den Ferien. Daran teilnehmen sollen Kinder, die den Anschluss an ihre Klassenkameraden verlieren könnten. Mit individuellen Lernplänen und einem Theaterprojekt sollen sie einen neuen Schub erhalten. Die hannoversche Leibniz-Universität ist Kooperationspartner und will die Lernfortschritte wissenschaftlich dokumentieren.
Das Lehrer-Kollegium schaut genau auf die Stärken und Schwächen jedes Schülers
. Der Status als Ganztagsschule erleichtert es der IGS, zusätzliche Bildungsangebote während der Freizeit anzubieten. „Die Sommerferien aber sind für viele Kinder eine lange Zeit der Isolation“, sagt Schulleiter Christoph Walther. So mancher Schüler falle dann in ein regelrechtes „Sommerloch“ und verbringe einen Großteil der Freizeit vor dem Fernseher oder dem Computer. Vor allem für Kinder aus Migrantenfamilien, die wochenlang kaum Deutsch sprechen, kann diese Zeit zum Problem werden: „Dabei können soziale und auch Sprachkompetenzen verkümmern“, sagt Walther. Mögliche Folge: Die Schüler haben große Mühe, die nötigen Leistungen – etwa für den Hauptschulabschluss – zu erbringen.
Die erste Sommerschule soll für rund 25 Schüler, die dann die siebte Klasse beendet haben, geöffnet werden. Das ist der Jahrgang, der 2006 am damals noch neuen „Lern-Frühling“ teilnahm, einem dreitägigen Lernprogramm während der Osterferien.
Der „Lern-Frühling“ ist seither fester Bestandteil des Förderangebots an der IGS. „Darauf satteln wir jetzt mit der dreiwöchigen Sommerschule auf“, erläutert Walther, der auf die Unterstützung der Eltern setzt. Sie sollen einen Kostenbeitrag zahlen, der noch festgesetzt wird. Gut 13 500 Euro für Honorare und Material kostet das Förderangebot; den Großteil will die Schule mit Hilfe von Sponsoren finanzieren.
Angehende Förderlehrer, die am Institut für Sonderpädagogik der Universität studieren, übernehmen den wichtigsten Part der Sommerschule.
Sie erstellen eine Diagnose darüber, welche Wissenslücken die teilnehmenden Schüler haben. Jedes Kind bekommt einen eigenen Lernplan für jeden Tag der Sommerschule. „Vormittags gibt es zunächst Nachhilfestunden von den Studenten“, sagt Walther. Der größte Teil der Zeit aber ist für das Theaterprojekt reserviert. Gemeinsam mit Mitarbeitern des Zirkuspädagogischen Zentrums, das auf dem Schulgelände untergebracht ist, sollen die Schüler an einem Theaterstück arbeiten. „Die deutsche Sprache ist das zentrale Element der Sommerschule“, sagt Walther. Außer dem Nachhilfeunterricht wollen die Pädagogen möglichst viele Gelegenheiten schaffen, die Schüler einfach sprechen zu lassen. Theatermachen als aktivierendes Lernspiel mit abschließendem Erfolgserlebnis – so lautet die Formel. Die Sommerschule endet mit einem Auftritt im Zirkuszelt auf dem Schulhof. Dann beginnt die Zeit der Analyse für die Studenten. Ihre Studie darüber, welchen Lernfortschritt die Sommerschule den Kindern gebracht hat, soll Basis für künftige Angebote sein.

 
NP, 05.01.2008 IGS Linden: Bildungslager statt Boot-Camp
Neues Projekt zur besseren Integration von Jugendlichen. Schulleiter sucht Sponsoren.
Bildungscamp statt Erziehungslager. Im Kampf gegen Integrationsprobleme und daraus resultierender Jugendkriminalität hat die IGS Linden ein ganz neues Konzept.

VON HARALD THIEL
HANNOVER. Das Thema ist brandheiß – und wird politisch kontrovers diskutiert: Was tun gegen kriminelle Jugendliche? Im Brennpunkt stehen junge Ausländer. Sollten Intensivtäter, wie einige Fachleute fordern, in Erziehungslager gesteckt werden (siehe Extra-Text)?
Hannovers Kriminologe Christian Pfeiffer siehts anders: Nicht härtere Strafe, sondern bessere Bildung beugt Jugendgewalt vor,
sagte er zur NP. Eine Studie seines Instituts unter jungen Türken habe ergeben, dass diese weniger häufig kriminell werden, wenn sie gesellschaftlich integriert seien und sich für höhere Schulformen qualifizieren.
„Stimmt“, sagt Christoph Walther, Leiter der IGS Linden. Allein schon wegen der Lage der IGS muss seine Schule viele Jugendliche mit Migrationshintergrund integrieren.
Dass deren Anteil unter den Abiturienten bis zu 20 Prozent beträgt, hängt auch mit den Konzepten zusammen, die an der IGS entwickelt werden. So will die Region das Projekt „Elternabend für Migranteneltern“ jetzt auch für andere Schulen übernehmen. In den jeweiligen Muttersprachen werden dabei Schulfragen diskutiert.
Jetzt hat Walther einen neuen Plan: Eine dreiwöchige Sommerschule für abschlussgefährdete Jugendliche. In einem Zirkuszelt stellen die Schüler während der großen Ferien ein Theaterstück auf die Beine. Sie bekommen Frühstück und Mittagessen – und nebenbei eine auf sie abgestimmte Nachhilfe.
Walther will die Kinder so von der Straße holen: „Das Projekt richtet sich an Schüler mit Migrationshintergrund und sozial benachteiligte Kinder.“ Viele seien in den Ferien isoliert. Sie würden die unterrichtsfreie Zeit vor dem Fernseher verbringen und den Kontakt zu deutschen Kindern verlieren. Folge: Zum nächsten Schuljahr fangen sie auf einem niedrigeren Niveau wieder an, als sie die Klasse verließen – inklusive neuer Sprachschwierigkeiten. Doch gute Ideen kosten Geld. Und da man den Schülern und ihren Eltern nicht noch in die Tasche greifen kann und will, sucht Walther derzeit Sponsoren. Die sollen die Gesamtkosten von rund 13 500 Euro für das Bildungscamp übernehmen.

Christoph Walther
 
NP, 05.01.2008 Die Debatte: Erziehungscamps
Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat das Fass aufgemacht: Er fordert eine Verschärfung des Jugendstrafrechts. Anlass ist der Angriff eines 20-jährigen Türken und eines 17-jährigen Griechen auf einen Rentner in München.
Weitere Unions-Politiker forderten Erziehungscamps, in denen Jugendliche gedrillt werden und lernen, dass Regeln eingehalten werden müssen.
Auch Kanzlerin Angela Merkel stellt sich an Kochs Seite (Bericht auf Seite 2). SPD und Richterbund lehnen die Vorschläge ab. „Ein verschärftes Strafrecht hat keine Wirkung“, sagt auch Kriminologe Christian Pfeiffer. Laut seinen Studien vermindert bessere Bildungsintegration die Jugendgewalt. hat
 
NP, 05.01.2008 Merkel für Warnschuss-Arrest
CDU will Gesetze gegen kriminelle Jugendliche verschärfen. Experten kritisieren Pläne.
Im Streit um Jugendgewalt stellt sich die Kanzlerin an die Seite von Hessens Ministerpräsident Koch. Merkel setzt auf schärfere Strafen und schnellere Haft.

VON MICHAEL FISCHER
BERLIN. Mit einem weitreichenden Forderungskatalog will die CDU den Koalitionspartner SPD zu einer Verschärfung des Jugendstrafrechts drängen. Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte die Sozialdemokraten gestern zu Verhandlungen auf und wies den Vorwurf zurück, die CDU mit dem Thema bei den Wahlen in Hessen und Niedersachsen Stimmung machen.
„Es kann doch nicht sein, wenn eine Minderheit der Mehrheit Angst macht“, sagte Merkel gestern Abend zum Auftakt einer CDU-Vorstandstagung in Wiesbaden. Dabei soll ein Konzept beschlossen werden, das unter anderem die Einführung eines sogenannten Warnschussarrests vorsieht. Damit ist ein mehrwöchiger Arrest gemeint, der jungen Gewalttätern zusätzlich zu einer Bewährungsstrafe auferlegt werden kann. Außerdem ist die Anhebung der Höchststrafe für Jugendkriminalität von zehn auf 15 Jahre und die konsequente Anwendung des Erwachsenenstrafrechts bei Tätern über 18 Jahre geplant.
Alle drei Forderungen sind bereits in einem Sechs-Punkte-Plan des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) enthalten. Niedersachsens Regierungschef Christian Wulff (CDU), der auch vor Landtagswahlen steht, unterstützte in Wiesbaden den Vorstoß. „Die SPD wird umdenken müssen“, meinte er. Ein Gesetzentwurf mit den CDU-Vorschlägen wurde bislang von der SPD im Bundestag blockiert. Merkel sagte dazu, auch die Sozialdemokraten könnten „nicht die Augen davor verschließen, dass 43 Prozent aller Gewaltdelikte in Deutschland von Personen unter 21 Jahren verübt werden und davon wieder fast die Hälfte von ausländischen Jugendlichen“. Die Kanzlerin sprach sich auch für die Errichtung von Erziehungscamps für junge Straftäter aus.
Experten halten ihre Kritik an dem CDU-Konzept unterdessen aufrecht. „Wir brauchen keine neuen Gesetze, aber schnellere und härtere Strafen“, sagte der Chef der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg.
Auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) wandte sich gegen Strafverschärfungen. Es geben schon jetzt „eine breite Palette rechtlicher Möglichkeiten“, allerdings „werden diese Rechtsgrundlagen nicht in vollem Umfang ausgenutzt“, sagte BDK-Vize Bernd Carstensen.

 
NP, 05.01.2008 „Jeder bekommt eine Perspektive in Ausbildung und Beruf“
Die Regierung will mit einem Bildungsprogramm Jugendlichen neue Chancen eröffnen, sagt Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) im NP-Interview.

VON RASMUS BUCHSTEINER
Immer neue Fälle von Jugendgewalt: Wo muss die Politik ansetzen?
Wichtig ist, dass wir besonnen und wirksam handeln. Alle Vorschläge, die jetzt diskutiert werden, müssen sorgfältig geprüft werden. Wir benötigen konsequentere Vorbeugung, Erziehung und eine schnellere Reaktion der Justiz, wenn Jugendliche Gewalt anwenden. Der Bürger hat ein Recht darauf, dass alle Möglichkeiten genutzt werden, die das Strafrecht bietet.
Wie stehen Sie zu einer Verschärfung des Jugendstrafrechts und Erziehungscamps?
Erziehungscamp ist ein Begriff, mit dem wahnsinnig viel verbunden wird. Ich verbinde damit Erziehung und Orientierung für Jugendliche. Dagegen ist nichts einzuwenden. Es gibt bereits konkrete Vorbilder in Deutschland. Darauf sollten wir aufbauen. Aber klar muss auch sein: Es gibt nicht eine Maßnahme, mit der das Problem Jugendgewalt gelöst werden kann. Die Bundesregierung wird sich auch mit der Frage beschäftigen, ob eine Verschärfung des Jugendstrafrechts notwendig ist. Die Länder sollten ihre Maßnahmen zur Stärkung von Integration und Erziehung prüfen.
Welchen Einfluss hat schulischer Misserfolg auf Gewalttäter?
Verpasste Bildungschancen wirken sich gravierend auf die persönlichen und beruflichen Perspektiven Jugendlicher aus. Darunter leidet das Selbstbewusstsein und die Gewaltbereitschaft steigt. Die Bundesregierung wird in der nächsten Woche ihre Qualifizierungsinitiative beschließen. Jeder Jugendliche erhält damit eine Perspektive in Ausbildung und Beruf. Aufstieg durch Bildung ist möglich. Aber die Jugendlichen müssen die Chancen, die sich ihnen bieten, dann auch nutzen.
Was bringt die Qualifizierungsinitiative konkret?
Wir wollen die Zahl der Schulabbrecher und derjenigen, die keinen Ausbildungsabschluss haben, gravierend reduzieren. Über die notwendigen Maßnahmen werden wir bis zum Treffen der Regierungschefs von Bund und Ländern im Herbst mit den Ländern sprechen. Was allein in der Zuständigkeit des Bundes liegt, bringen wir in der nächsten Woche auf den Weg. Altbewerber auf dem Ausbildungsmarkt erhalten einen Bonus, der sich an der monatlichen Ausbildungsvergütung der Jugendlichen orientiert und von der Bundesagentur übernommen wird. Außerdem setzen wir bei der frühkindlichen Bildung einen Schwerpunkt. Das bedeutet bessere Qualifizierung für Erzieherinnen. Darüber hinaus wollen wir Aufstiegsperspektiven für die Zeit nach der betrieblichen Ausbildung geben: Für diejenigen, die nach der Lehre studieren wollen, soll es künftig Stipendien geben.

 

12.12.2007

Schüler schulen Senioren" - Zweite Kursfolge am 13.12.07

Am Donnerstag, 13.12., besuchen uns erneut die 20 Teilnehmenden am Kurs "PC-Lernen mit Schülerinnen und Schülern", der Aktion von NDR1, den Sparkassen, n-21 und den Schulen, die seit November landesweit läuft. Nachdem der erste Kurstag vor zehn Tagen ein voller Erfolg war, geht es im zweiten Teil rund um das Internet. (Didaktische Leitung, Ingrid Keller-Russell). >> Homepage der IGS Linden Einige Bilder dazu finden Sie in unserer >> Fotogalerie.

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02.12.2007

"Schüler schulen Senioren" - Wir beteiligen uns!

Am 04.12., beginnt der erste Schulungstag am Computer für 20 Senioren aus Hannover mit unseren PC-Assistants aus dem 10. Jahrgang. Als "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" bemühten wir uns im Oktober um Teilnahme an dem landesweiten Projekt, das initiiert wird vom NDR, den Sparkassen, n-21 und den Schulen im Primar- und Sekundarbereich. Die PC-Assistants der IGS Linden sind erstmalig dabei, mit einem selbst entwickelten Kursprogramm für jeweils zwei Kurstage. Dabei unterstützt werden sie von ihrem PC-Lehrer Werner Nieporte. Aufgrund der großen Nachfrage findet ein zweiter Kursdurchgang im Januar, erneut mit 20 Teilnehmern, statt. Geschult wird der zweite Kurs jedoch von den Nachwuchs-PC-Assistants des 9. Schuljahres, wiederum im soeben eingeweihten neuen PC-Großraum unserer Schule. (Ingrid Keller-Russell, Didaktische Leiterin)).

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14.11.2007

Schülerinnen der IGS Linden fliegen nach Indien

Am Wochenende fliegen zwei "Colibris" mit dem Niedersächsischen Jugendzirkus nach Neu Dehli und nehmen dort an einem großen Jugendkulturfestival teil. Es sind Valeria Kolbe und Katharina Seiffen aus dem 10. Jahrgang.

. >> Homepage der IGS Linden Mehr erfahren Sie in der ausführlichen >> Pressemitteilung (pdf, 49 kb)

 
10.01.2007, Leine Zeitung Garbsen Die Gesamtschulen arbeiten beim Informatikunterricht zusammen

Garbsen-Mitte. Die Integrierten Gesamtschulen Garbsen und Linden arbeiten vom nächsten Schuljahr an im Fach Informatik eng zusammen. Weil die Schülerzahlen für Oberstufenkurse an beiden Schulen nicht ausreichen, soll ein gemeinsamer Kursus eingerichtet werden. Der Garbsener Schulleiter Günther Herweg und sein Lindener Pendant Christoph Walter haben gestern eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.
Damit die Lasten gerecht verteilt sind, wechselt der Ort des Unterrichts: Zum Auftakt müssen die Garbsener Zwölftklässler jeden Freitag nach Linden fahren. Herweg sagte dafür die notwendige Unterstützung zu – die Schule verfügt über einen eigenen Bus. Nach zwei Jahren soll der Informatikunterricht in Garbsen angeboten werden. „Vielleicht steigern wir die Attraktivität der Informatik aber auch so, dass jede Schule wieder für sich Kurse anbieten kann“, hofft Herweg.
Für Walther ist die Kooperation ein Glücksgriff. „Vielleicht ist sie ein Einstieg in mehr Vielfalt in der Oberstufe“, sagte der IGS-Leiter. Wegen der jüngsten Reformen sei die Wahlmöglichkeit für die Schüler kleiner geworden. sok >> Computer in Schulen

Künftig lernen Schüler aus Garbsen und Linden gemeinsam (von vorne): Christian Nowak (17), Lars Ohlenburg (14), Andreas Gläfke (16), Johannes Beller (18) und Aaron Bostelmann (16). Vereinbart haben die Kooperation Günther Herweg (hinten, von links), Christoph Münzer, Christoph Walther, Manfred Palte, Dieter Schwandt, Gerold Hoffmann und Walther Engel. Landesfachberater Helmut Wessels begrüßt die Zusammenarbeit. Sokoll
 
10.01.2007, IGS Linden, Presseerklärung Die Kooperation der IGS Linden mit der IGS Garbsen im Fach Informatik ist perfekt!

Am 10. Januar 2007 haben wir die Zusammenarbeit mit der IGS Garbsen auf dem Gebiet der Informatik besiegelt. Im Beisein des Landesfachberaters, der Schulleiter und der Fachlehrer beider Schulen wurde ein in Hannover und Umgebung einmaliges Konzept zur Fortsetzung der Schulinformatik in der Oberstufe vereinbart.
Ausgangspunkt dieses Vorhabens ist die Änderungen der Oberstufenverordnung. Dadurch lassen sich abiturrelevante Informatikkurse in den niedersächsischen Profiloberstufen leider kaum mehr anbieten, was uns vom Landesfachberater Wessels
bestätigt wurde.
Aufgrund der Kooperation mit der IGS Garbsen können jetzt die Schülerinnen und Schüler Informatik auch als Schwerpunktfach belegen.
Das Fach Informatik hat an unserer Schule eine lange Tradition. Umso mehr freut es uns, dass die Informatik wieder in der Oberstufe vertreten ist und so ihrer gesellschaftlichen Relevanz gerecht wird.

 

Fr, 28.09.2007, 14:00 - 17:00 Uhr

Schulfest 2007

Ein bunter Jahrmarkt wird Sie unterhalten am 28. 09. 07 von 14 – 17 Uhr in der Sek I der IGS-Linden

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem diesjährigen Schulfest.
Wie immer bitten wir um Fingerfood-Spenden zum Verkauf in der Cafeteria. Wir freuen uns über Süßes und Deftiges, nur sollte es auf jeden Fall für „auf die Hand“ sein.
Wer etwas spenden möchte, kann dies am Tag des Schulfestes bis 13.00 Uhr im Sekretariat abgeben, danach in der Cafeteria. Wir freuen uns auch über Beiträge, die im Laufe des Nachmittags mitgebracht werden.

Doro Mohlfeld aus dem sozialpädagogischen Bereich sucht noch Eltern, die sich freuen würden, mit Eltern mit Migrationshintergrund zusammen einen „leckeren“ Stand zu gestalten. Verständigungsschwierigkeiten gibt es nicht. Auch diese Eltern sprechen hervorragend deutsch. Bitte bei Doro Mohlfeld oder Marianne Pabst melden.

 

Fr, 28.09.2007, 14:30 Uhr

Wolfgang Jüttner besucht die IGS Linden

Am Freitag, den 28.09. wird um 14.30 Uhr im Rahmen des Schulfestes die Anzeige der Solaranlagen in der Pausenhalle des Hauptgebäudes mit einer kleinen Feier eröffnet. Wolfgang Jüttner hat sein Kommen zugesagt. Er war auch im Jahr 2000 als Umweltminister Niedersachsen dabei, als die thermische Anlage ihre Arbeit aufnahm (siehe Foto). Wir freuen uns auch die Sponsoren proKlima, Bingo-Lotto, Varta, Solvay, Sparkasse Hannover, Hannoversche Volksbank und als Vertreterin des Bezirkrsats Linden-Limmer unsere Bürgermeisterin, Frau Knoke, begrüßen zu können. Die Anlagen arbeiten seit 2000 bzw. 2004 störungsfrei. Veranstalter dieser Feier ist der Solarförderverein IGSolar Linden e.V.. >> www.igs-linden.de unter Projekte und >> Solarverein

 
Fr, 05.10.2007 Akwaaba Dance Company in der IGS-Linden

Die Musik- und Tanzgruppe Akwaaba Dance Company aus Accra/Ghana präsentiert westafrikanische Trommelrhythmen & Tänze im Rahmen eines Kulturaustauschprojektes. Die Gruppe überzeugt durch ihre Power und Bewegungsfreude, durch ein herausragendes tänzerisches Können und vitale Musik. In dem Konzert werden traditionelle westafrikanische Tänze gezeigt, wobei das Körper- und Rhythmusgefühl der Tänzerinnen und Tänzer ebenso beeindruckend ist wie das Tempo und Zusammenspiel der Trommler.

 
Di, 09.10.2007 Die göttliche Odette

Uraufführung: 9. Oktober 2007 in der IGS Linden, 11 Uhr

Tournee-Theaterprojekt zum christlich-islamischen Dialog unter der Schirmherrschaft von Landesbischöfin Dr. Käßmann.

Das Stück porträtiert Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund in ihrer Lebenswelt. Christlicher und muslimischer Glaube werden befragt und zugleich ins Gespräch gebracht.

Das Theaterstück „Die göttliche Odette“ thematisiert Vorurteile und Konflikte, Liebe und Sehnsüchte nach Heimat unter christlichen und muslimischen Jugendlichen. Die Toleranz des christlichen Vaters wird angesichts der Liebe seiner Tochter Odette zu ihrem muslimischen Mitschüler Jamal zusehends brüchig. Die Situation spitzt sich zu. Ist die Liebe unter den Jugendlichen tragfähig?

„Die evangelische Kirche greift mit dem Theaterstück das Themenfeld Migration auf und stellt sich der Debatte um das Verhältnis von Religion und Kultur. Gelebter Glaube wird zur Sprache gebracht, ebenso gelebter Zweifel. Und das geschieht mit einer Liebesgeschichte, nicht mit Infotainment oder mit einer Unterrichtseinheit“, so Dr. Christoph Dahling-Sander, Leiter der Arbeitsstelle Islam und Migration im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche. Ihm obliegt die Gesamtverantwortung für die Produktion.

Im Auftrag der Arbeitsstelle Islam und Migration hat der Berliner Autor Rolf Kemnitzer das Theaterstück geschrieben. Die Songs sind von christlichen und muslimischen Musikern komponiert. „Die göttliche Odette“ wird aufgeführt vom Klecks-Theater Hannover.

Mehr dazu finden Sie hier: www.goettliche-odette.de
 
13.07.2007, 18:00 Uhr + Sa, 14.07., 15:00 Uhr Masala: Samba, Pop-Jazz und African Music

Im Rahmen des Masala- Weltbeatfestivals spielen Musikgruppen der IGS Linden, der IGS List und der KGS Hemmingen auf dem Andreas-Hermes-Platz am Pavillon am Raschplatz

Fr, 13.07.2007, 18:00 Uhr

Brasilianische Lebensfreude - Samba-Gruppe der IGS Linden - "IGS Linden ist toll"

Sa, 14.07.2007, 15:00 Uhr "Hakuna Matata" Pop-Jazz and African Music der IGS List & KGS Hemmingen
 
Di, 17.07.2007, 15:00 Uhr CircO präsentiert: Ein Fest für junge Leute im Großen Garten Hannover-Herrenhausen

am Dienstag, den 17. Juli von 16.00 bis 19.00 Uhr, Einlass ab 15:00 Uhr >> Zirkus

Die Bühnen des "Kleinen Fests im Großen Garten", Deutschlands erfolgreichstem Festival seiner Art, werden an einem Nachmittag von jungen Künstler/innen im Alter von 5 bis 20 Jahren bespielt. Diese Veranstaltung ist nicht zu verwechseln mit dem kleinen Fest im großen Garten und deren Künstlerprogramm für 2007. Der Unterschied ist: CircO präsentiert junge Talente aus Niedersachsen und der Region Hannover. Der Große Garten Herrenhausen wird zu einer riesigen Bühne der Jugendkultur.
Kinder- und Jugendzirkusgruppen, Bläserklassen, Jugendmusikensembles, Tanzgruppen und Maskentheater spielen auf 15 bis 20 Bühnen und auf den
Freiflächen im Garten.
Wie beim richtigen "Kleinen Fest" treten die Gruppen jeweils 15 Minuten auf. Dann haben die Besucher Zeit den Schauplatz zu wechseln und zu anderen Bühnen zu gehen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt bei Kleinkunst und Musik. Die Gruppen zeigen Akrobatik, Jonglage und Equilibristik. Mit dabei ist die niedersächsische Auswahlgruppe "Niedersächsischer Jugendzirkus, Cirque a`holix". Musik machen viele Bläserklassen aus der Region, Gruppen des
Musikzentrums Hannover etc. Daneben tauchen immer wieder Maskenfiguren, einzelne Jongleure und Einradfahrer auf den Wegen auf.
Am vorletzten Schultag des Schuljahres ist diese Veranstaltung ein lohnendes Ausflugsziel, das Mut machen soll für eigene künstlerische Aktivität.

Kartenverkauf ab dem 03.07.2007 in den Freizeitheimen (Stadtteilkulturzentren) Hannovers; Eintritt: 3.-€ für Erwachsene/ 2.-€ für Kinder und Jugendliche oder direkt an der gesonderten Tageskasse. Schulklassen bitten wir um Vorbestellung unter 0511-2629458 mit der Überweisung auf das u.g. Konto. Wir senden die Karten zu bzw. sie liegen abholbereit an der Tageskasse. Bei Dauerregen und Sturm wird die Veranstaltung abgesagt.
Veranstalter: CircO, Zentrum für Zirkuskünste Hannover und die Festwochen Herrenhausen (www.circo-hannover.de)
Kontakt: Wolfgang Pruisken , Telefon: +49 511 262 94 58, E-mail:info@lcirco-hannover.de

 

HAZ, 07.07.2007

Ansturm auf Gesamtschulen hält weiter an

NP, 11.07.2007 Ansturm auf Hannovers Gesamtschulen Insgesamt seien allein an den genannten Gesamtschulen (in Niedersachsen) über 1600 Schüler abgelehnt worden – davon könne man 54 neue Gesamtschulklassen einrichten oder neun neue Gesamtschulen gründen..... >> Gesamtschulen 2007

NP, 11.07.2007 Neuer Streit um Gesamtschulen Nach ersten Zahlen muss dort dieses Jahr jede zweite Anmeldung abgelehnt werden – aus Platzmangel..

HAZ, 07.07.2007 IGS List punktet Im Rennen um den bundesweit ausgeschriebenen Deutschen Schulpreis 2007 ist die IGS List als einzige hannoversche Schule aus 170 Bewerbern ausgewählt worden und darf sich jetzt mit 13 anderen Schulen Hoffnung auf den mit 50 000 Euro dotierten Preis machen..... >> IGS List

HAZ, 07.07.2007 Ansturm auf Gesamtschulen hält weiter an Losverfahren für Interessenten / Platz an den sechs IGS reicht nicht aus / 184 Schüler müssen andere Schulform wählen.....

Braunschweiger Zeitung, 05.07.2007 Gesamtschulen müssen 328 Bewerber ablehnen Für das Schuljahr 2007/2008 wünschten wieder mehr als ein Drittel der Eltern aller Viertklässler – 37 Prozent – einen Platz an einer der drei Integrierten Gesamtschulen. Da dort aber nur 380 Plätze zur Verfügung stehen, mussten 328 Bewerber abgelehnt werden.

 

HAZ, 05.07.2007

Johannes Beller von der IGS Linden - der beste Abiturient Hannovers

HAZ, 05.07.2007 Eine reife Leistung Besonders groß fiel die Zufriedenheit bei vielen Gesamtschulen aus. Ihre Schüler bekommen im Abitur die gleichen Aufgaben wie andere Gymnasiasten. „Das dumme Geschwätz über Gesamtschulen nimmt dank des Zentralabiturs ab. ... Viele Lehrer sind aber gerade stolz darauf, dass sie zahlreiche Realschüler erfolgreich zum Abitur gebracht haben. An der KGS Sehnde bestanden sogar zwei ehemalige Hauptschüler die Prüfung. ...

HAZ, 05.07.2007 Das hat sich so einfach ergeben Johannes Beller von der IGS Linden ist Hannovers bester Abiturient.....Ich hab’ viel Glück gehabt, richtige Lehrer, richtige Kurse, dann macht’s auch Spaß. ....Vielleicht wollte er einfach beweisen, dass ein Lindener Gesamtschüler genauso viel kann wie ein KWRG-ler. ...

HAZ, 05.07.2007 Aufgaben mit Stolpersteinen Das Abitur ist gelaufen – doch der Ärger etlicher Lehrer über die aus ihrer Sicht schlecht formulierten Aufgaben besonders in den Deutsch- und Chemieklausuren ist noch lang nicht verraucht....

 
Stadt-Anzeiger West, 15.06.2006 Die IGS feiert ihren neuen Pausenhof

Von Marcel Schwarzenberger
Drei Keulen sind für Abou Cham kein Problem. Mit leichter Hand jonglierte der Siebtklässler sie am vergangenen Freitag auf dem Pausenhof der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden. Zusammen mit den rund 970 Schülern der Sekundarstufe I nahm Abou im Rahmen eines Schulfestes die umgebauten Außenanlagen in Besitz. Rund 1,2 Millionen Euro haben Bund und Stadt seit 2004 in den Umbau der Lindener Ganztagsschule investiert.
1971 hatte die Stadt die Lindener Gesamtschule in Betrieb genommen. „Die IGS war von Beginn an eine Ganztagsschule, aber unsere Ausstattung war nicht darauf ausgerichtet“, sagte Schulleiter Christoph Walther. Einige Gebäude sind rund 100 Jahre alt. Dazu gehört auch die alte, denkmalgeschützte Turnhalle – ein zentraler Ort für Freizeitaktivitäten der Schüler. Die hätten aber lange mit einem schlechten Raumklima und einer reichlich abgenutzten Innenausstattung auskommen müssen, berichtete Walther – jetzt wurde die Halle von Grund auf erneuert.
Die Schulbibliothek ließ die Stadt gleichfalls umbauen. „Die Leseförderung ist ein Schwerpunkt in unserem Schulkonzept“, erklärte Walther. Schreibwettbewerbe und gemeinsame Lesestunden gehören zum Betreuungsprogramm der Schüler, die sich oft bis 18 Uhr in der IGS aufhalten. Bis zum Umbau fehlte es in der Bücherei aber an Arbeitsplätzen und Gruppenräumen. „Die haben wir jetzt“, freute sich Walther. Auch ein Computerraum samt neuen Rechnern ist nun vorhanden. Nur für neuen Lesestoff habe das Budget nicht mehr gereicht. In Eigenregie sammelte die Schule im vergangenen Jahr Spenden und kaufte 400 Bücher.
Zufrieden sind Schüler und Lehrer auch mit den umgebauten Pausenhöfen. Vor allem die jüngeren Schüler hätten sich mehr Möglichkeiten für Ballspiele gewünscht, sagte der Schulleiter. Der alte Bolzplatz bekam eine Umzäunung, neu sind ein zweites Fußballfeld und ein Basketballspielfeld. Und den größten Schulhof beherrscht nun ein künstlicher Kletterfelsen.
Zusammen mit der hannoverschen Bundestagsabgeordneten und ehemaligen SPD-Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn gab Walther vergangene Woche das renovierte Gelände offiziell frei. Bulmahn hatte das Projekt im Jahre 2004 mit dem Schulprogramm „Zukunft, Bildung und Betreuung“ angeschoben. Aus diesem Topf kam mit 1,1 Millionen Euro der größte Teil der Investitionen. Es sei gut gewesen, eine so große Summe in den Ausbau der IGS zu stecken, meinte Bulmahn. „Aber grundsätzlich haben hannoversche Schulen zu wenig bekommen“, sagte sie mit Blick auf das niedersächsische Kultusministerium. Das Land war für die Verteilung der Bundesmittel zuständig und lehnte im vergangenen Jahr zwölf von 13 städtischen Anträgen zur Förderung von Ganztagsschulen ab.
Das Schulfest am vergangenen Freitag nutzten die Schüler gleich, um Geld für einen Holzpavillon zu sammeln – dieser Bau soll die Aufwertung der Pausenhöfe krönen. Für die fünfstellige Kaufsumme reichte das Sanierungsbudget aber nicht mehr. Ein Sponsorenlauf, den die Schüler neben Lesewettbewerben und Musikaufführungen organisierten, brachte rund 12 000 Euro ein. Je zur Hälfte fließen die Erlöse nun in den Bau des Pavillons und als Spende in ein Straßenkinderprojekt in Brasilien.

BILD:Die ehemalige Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn inspiziert mit Schulleiter Christoph Walther den Kletterfelsen. Schüler Abou Cham probt auf dem umgebauten Pausenhof für die Zirkusvorstellung. Schwarzenberger (2)

 
 
HAZ, 07.04.2006:    Schüler unterrichten Schüler in den Ferien  
Die Integrierte Gesamtschule Linden bieten ein Lern- und Spielprogramm für Fünft- und Sechstklässler an
Von Bärbel Hilbig
Einige Schüler der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden verbringen ihre Ferien diesmal auf sehr ungewöhnliche Weise: Die Schule hat für sie ein freiwilliges dreitägiges Lernprogramm im Jugendtreff Linden-Nord organisiert.
„Es ist nicht so wie in der Schule“, betont die zwölfjährige Basoz. „Wir lernen erst mal, und zum Schluss haben wir Vergnügen.“ Mehrere Oberstufenschüler der IGS unterrichten die rund zehn Fünft- und Sechstklässler und basteln nachmittags mit ihnen. Ihre Lehrer haben vorher extra Aufgaben vorbereitet, damit die Kinder gezielt das üben, was sie noch nicht so gut können. Gestern stand Mathe auf dem Stundenplan, am Tag davor war es Deutsch und heute ist Englisch dran.
Die bisherige IGS-Schülerin Meike Warda und die anderen „Großen“ geben sich alle Mühe, ihren Schützlingen den Unterricht mitten in den Ferien zu versüßen. Gestern gingen sie nach draußen, damit die Kinder ihre Rechenaufgaben mit bunter Kreide auf dem Pflaster lösen. „Wir haben auch rosa Kreide“, lockt Meike Warda die Mädchen. Zurück im Jugendtreff sitzen „Nachwuchslehrer“ und Schüler später in Kleingruppen konzentriert über den Aufgaben.
Schulleiter Christoph Walther hatte sich das Angebot ausgedacht. „Viele Kinder wissen in den Ferien nichts mehr mit sich anzufangen.“ Sie verbrächten die Zeit mit Fernsehen – und seien kaum noch konzentrationsfähig, wenn die Schule wieder losgeht. „Sie brauchen Ansprache, und für Einwandererkinder ist es zudem wichtig, dass Menschen da sind, die Deutsch mit ihnen reden.“ Die Schüler konnten sich selbst melden. Die Lehrer empfahlen einigen Eltern aber auch gezielt die Teilnahme ihrer Kinder. Zehn Euro zahlen die Eltern für Mittagessen und Bastelmaterial. Die „Nachwuchslehrer“ werden aus dem Budget der Schule bezahlt.
Und die meisten Schüler sind offensichtlich zufrieden. Eigentlich dauert der Ferienkursus von 9.30 bis 15 Uhr. Die meisten Schüler standen jedoch schon um neun Uhr vor der Tür. „Wir lesen ,Tintenherz‘!“, ruft die zwölfjährige Gülin stolz. Der elfjährige Helin gefällt es, in den Ferien üben zu können. Basoz sieht das Ganze allerdings mit gemischten Gefühlen: „Es ist gut, dass wir hier auch spielen.“ Die Schule jedenfalls will das Angebot in den Herbstferien für eine größere Gruppe wiederholen.

NP, 07.04.2006:    Schule statt Ferien und Fernsehen     >>  mehr zur IGS Linden auf der Homepage des Stadtelternrates
Neues Integrationsprojekt der IGS Linden - Eine Schule aus Hannover scheint die Antwort auf Gewalt und Integrationsprobleme zu kennen: Untericht in den Osterferien
Von Nora Lysk
HANNOVER. „Wir müssen Angebote schaffen und dürfen nicht aufgeben“, sagt Christoph Walter, Schulleiter der IGS Linden. Denn auch Hannovers Schulleiter kennen ansatzweise die Probleme, die an der Berliner Rütli-Schule offensichtlich wurden: Gewalt unter Schülern, die den Unterricht unmöglich macht.
Walters Idee auf dem Weg aus dem allgemeinen Desaster: lernen statt fernsehen. Und das auch in den Ferien. Denn bei 30 Prozent Ausländeranteil „gibt es natürlich Sprachdefizite, die nach den Ferien am offensichtlichsten sind“, sagt Walter.
Genau diese Schüler sind es, die Walter und seine Kollegen deshalb zum „Lindener Lernfrühling“ eingeladen haben. Eltern von rund 25 Fünftklässlern wurden angesprochen. Und jetzt pauken Türken, Iraker und Kurden drei Tage die Woche gemeinsam Mathe und Deutsch. Sie lesen sich gegenseitig Kinderromane vor und essen mittags gemeinsam Pfannkuchen. „Nach den Ferien habe ich oft alles vergessen“, gibt Barosz (11) zu – seine Eltern stammen aus dem Irak.
„Gelebte Integration“ nennt das Walter. Und Kommunikation sei dafür der Schlüssel.
„Es bringt gar nichts, wenn sie die Schüler zu Deutschkursen zwingen und sie in ihrem Stadtteil niemanden finden, mit dem sie wirklich kommunizieren können.“ Dieses Problem hätten auch andere Schulen. Ob in Linden, im Sahlkamp – oder im Roderbruch, wo sich erst kürzlich Schüler und Lehrer ein ganzes Wochenende Gedanken über Integration und Schule gemacht hatten.
Und auch Kriminologe Christian Pfeiffer sagt: „Wichtig ist, dass Memet schon im Kindergarten mit Max spielt und so die Sprache lernt.“ Denn Gewalt und Sprachdefizite stünden in einem direkten Zusammenhang. Pfeiffer: „Dieses Lindener Projekt ist ein tolles Beispiel, wie man dagegen etwas tun kann
.“

NP, 07.04.2006:    "Die beste Vorbeugung gegen Gewalt"     >>  mehr zur IGS Linden auf der Homepage des Stadtelternrates
Schulleiter Christoph Walter erklärt im NP-Interview das Ferienprojekt.
Welches Ziel verfolgt der „Lindener Lernfrühling“?
Er soll Schülern, die sich sonst alleine vor dem Fernseher langweilen, abwechslungsreiche Ferientage mit Aktivitäten, Ansprechpartnern und Lernmöglichkeiten bieten. Ein echtes Integrationsangebot, gerade auch für Kinder mit Migrationshintergrund. Unsere Oberstufenschüler kümmern sich um sie.
Es geht also auch um die Integration ausländischer Schüler durch die Verbesserung ihrer Sprachkompetenz?
Ja, es geht darum, dass ihre Kommunikationsfähigkeit in der deutschen Sprache auch in den Ferien gefördert und gefordert wird. Sprache lernt man in der Kommunikation, nicht durch Zwang.
Wie viele Schüler ihrer Schule stammen aus Familien mit Migrationshintergrund?
So etwa 30 Prozent. Hauptsächlich Türken und Kurden. Das ist auch vergleichbar mit der Zusammensetzung der Lindener Bevölkerung.
Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen Sprachkompetenz und aggressivem Schülerverhalten, wie an der Berliner Rütli-Hauptschule?
Ich glaube nicht, dass man die Verhältnisse vergleichen kann. In Berlin ist es wohl in erster Linie die fehlende Zukunftsperspektive, die die Aggressionen hervorruft. Sie fühlen sich ausgegrenzt. So weit wollen wir es erst gar nicht kommen lassen. Wir wollen Freude am Lernen und an der Kommunikation miteinander vermitteln – das ist die beste Vorbeugung gegen Gewalt. nl

Stadt-Anzeiger, 23.02.2006   Ganz viele Jugendliche wollen Weltmeister werden
32 Schulen aus der Region nehmen die Fußball-WM vorweg - und die IGS LINDEN vertritt Brasilien

Von Annika Szankowski
IGS Linden WeltmeisterUm den Titel eines Fußball-Weltmeisters dürfen in wenigen Tagen 32 Schulen aus der Region Hannover kämpfen. Denn jede von ihnen hat eine Fußballnation, die bei der WM 2006 in Deutschland zu Gast ist, als Paten zugelost bekommen - und die Irtegrierte Gesamtschule (IGS) Linden vertritt bei der "Hannover-WM für Schulen" den amtierenden Weltmeister Brasilien. Vor kurzem durften die Schüler schon einmal testen, wie sich der Rasen in der AWD-Arena anfühlt. Trotz eisiger Temperaturen verwandelten sie das Stadion mit wilden Rhythmen in ein heißes Pflaster. Mit Trommeln, Flaggen und Samba stimmten sich die Jungen und Mädchen der Gesamtschule auf ihre Patennation ein. begleitet wurden sie dabei vom NDR-Fernsehen, das eine Reportage über ihre Patenschaft dreht.
Schon frühzeitig stand fest, dass die IGS zu Filmaufnahmen eingeladen wird. Doch großen Erfolgsdruck erzeugte das nicht. "Wir haben eine ordentliche Mannschaft und gute Chancen", meint Sportlehrer Hans-Edgar Ojemann. Das Training für die "Hannover-WM" der Schulen hat schon begonnen, und auch die Kulturprojekte laufen auf Hochtouren.
Die Schüler ab Jahrgang 1991 spielen nach demselben Modus wie die Profis. Nach den Vorrundenspielen der acht Gruppen mit jeweils vier Schulmannschaften geht es im Achtelfinale nach dem K.O.-System weiter. Das Finale der "Hannover WM" wird für einige Schüler ein ganz besonderes Erlebnis werden. Nur wenige Stunden bevor die Bundesligaspieler von Hannover 96 am 13. Mai zu ihrem letzten Saisonspiel gegen Bayer 04 Leverkusen auflaufen, werden die beiden Finalisten der "Hannover WM" gegeneinander antreten und in der AWD-Arena vor großem Publikum ihren Weltmeister ausspielen.
Für eine große Feier im März bereiten die Schüler derzeit ein vielfältiges brasilianisches Kulturprogramm vor. Denn alle 32 Schulen sind am Montag, 20. März um 15 Uhr in die AWD-Hall (ehemals Stadionsporthalle) einladen, um ihre Projekte vorzustellen. Dann wird auch die 50-köpfige Samba-Musikgruppe der IGS Linden heiße Rhythmen spielen, akrobatisch geht's bei der Capoeira-Vorführung zu, und die kulinarischen Spezialitäten des Landes sollen ebenfalls nicht zu kurz kommen. In einer Projektwoche haben Schüler schon Stellwände und einen Schaukasten zum Thema Brasilien gestaltet. Kontakte hat die IGS Linden ebenfalls zu "Terre des hommes - Hilfe für Kinder in Not" hergestellt. "Wir wollen auch die Schattenseiten des Landes darstellen", erläutern Ojemann. Bei verschiedenen Aktionen sammelt die IGS Spendengelder für "Terre des hommes", damit unter anderen Straßenkindern in Brasilien geholfen werden kann.
Für die Fußballer wird es bereits Anfang März ernst, dann beginnen die Vorrundenspiele. Da die Schulen nach demselben Modus wie die "Großen" spielen, wissen die Schüler seit der offiziellen WM-Gruppenauslosung in Leipzig, welche Teams gegeneinander spielen. Die IGS Linden (Brasilien) tritt in der Vorrunde am Mittwoch, 1.März, um 11:00 Uhr im Stadion am Lindener Berge gegen die Maximilian-Kolbe-Schule (Kroation) an. Gegen das Gymnasium Mellendorf (Australien) geht es am Mittwoch, 8. März, um 11:00 Uhr ebenfalls im Stadion von Linden 07, gegen die Wilhelm-Raabe-Schule (Japan) am Mittwoch, 29.März, um 11:30 Uhr auf der Mehrkampfanlage im Sportpark Hannover. SPielzeit ist jeweils zweimal 35 Minuten..


Die Gesamtschulen stellen sich auf der Didacta vor       mehr ...
Halle 16, Stand C11:  IGS Roderbruch (20.2.), IGS Linden (21.2.), IGS Vahrenheide/Sahlkamp (22.2.), IGS Kronsberg (22.2.), IGS List (22.2.), IGS Langenhagen (23.2.), IGS Mühlenberg (24.2.)
Didacta IGS 1
Mit Grips und Geschick entstehen Bücher
Buchprojekt Stadt-Anzeiger West, 15.04.2004    Mit Grips und Geschick entstehen Bücher         „Ich hätte nicht gedacht, dass so viel Arbeit in einem Buch steckt“, sagt Judit aus der Klasse 6 b der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden. Wie auch ihre Mitschüler hat sie in den vergangenen Monaten ein eigenes Buch geschrieben, mit Bildern und Illustrationen verschönert und schließlich selbst gebunden. ...    Die Schüler arbeiten seit dem vergangenen Herbst an ihren Werken. Angefangen hatte alles mit einer Autorenlesung in der Schulbibliothek. Damals bekamen die Schüler die ersten Tipps, beim Leser Spannung zu wecken. Im Deutschunterricht wurde anschließend der Grundstock für das Schreiben von Geschichten gelegt. ... In den Weihnachtsferien mussten sich dann alle eine Geschichte ausdenken, die sie aufschreiben wollten. ... Anschließend mussten die Mädchen und Jungen den kompletten Text in den Computer eingeben und so formatieren, dass die Seiten später gefalzt werden konnten.  .. Auch die Buchbindearbeit mit Nadel und Faden war für die Schüler neu.  ...  Die Werke der Schüler reichen von der Kurzgeschichte bis zum 80-seitigen Roman.    mehr ....
Ansturm auf Gesamtschulen
NP,13.02.2004   Ansturm auf Gesamtschulen   Rückenwind für die Gesamtschulen: Heute endet die Frist für Schüleranmeldungen - und es zeichnet sich eine Rekordresonanz ab.    von Julia Penningsdorf.  Hannover.  "Wir haben deutlich mehr Anmeldungen als letztes Jahr. Dabei war 2003 schon das Rekordjahr der letzten zehn Jahre", freut sich Klaus Geese, Leiter der Sekundarstufe I der IGS Roderbruch.    Bisher habe es 120 Anmeldungen auf 80 Plätze gegeben. "Und es werden noch mehr", so Geese. Viele Eltern meldeten ihre Kinder erst auf den letzten Drücker an. Noch extremer sehe es im sechsten und siebten Jahrgang aus, also den Klassen, in die die letzten OS-Schüler wechseln. "Da könnten wir das Zehnfache von dem aufnehmen, was wir an Plätzen haben", so Geese.      Insgesamt besuchen 960 Schüler die Sek I der IGS, die Jahrgänge sind sechszügig. Und auch die Oberstufe könne den Anmeldezahlen nach zwei Klassen zusätzlich einrichten, berichtet Leiter Bruno Ott. Um ein gerechtes Verfahren zu gewährleisten, kommen bei der IGS Roderbruch alle Anmeldungen in einen Lostopf. "Ich hoffe, dass wir durch dieses Zufallsprinzip eine gute Leistungsmischung erhalten", so Geese.       Einen Ansturm auf die sechsten und siebten Klassen erleben auch die IGS Linden und die IGS Kronsberg.  "Der Wegfall der OS führt zu erheblich mehr Anmeldungen in dieser Jahrgangsstufe", sagt IGS-Linden-Leiter Christoph Walther. "Trotz Erhöhung von Klassenstärken könnte ich gut 30 Plätze mehr gebrauchen." Das bestätigt auch die junge IGS Kronsberg. "Mit 85 Anmeldungen bekommen wir die fünften Klassen normal voll, aber in der sechsten und siebten Klasse gibt es Andrang", so eine Sekretärin.  
IGS kooperiert mit der Metro
NP, 22.01.2004   Kooperation:   IGS kooperiert mit der Metro    Jobvorbereitung  VON JULIA PENNIGSDORF     HANNOVER. Neue Wege bei der Berufsvorbereitung: Um ihren Schülern den Wechsel vom Schul- in den Berufsalltag zu erleichtern, kooperiert die IGS Linden mit der Metro. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichnen Vertreter der Düsseldorfer Konzernzentrale und Schulleitung heute.      Die Zusammenarbeit beschränkt sich nicht auf Betriebsbesichtigungen, Praktika und Bewerbungstraining, sondern wird im August ganz konkret: Zwei von sieben Ausbildungsplätzen im Bereich Verkauf, Systemgastronomie, Groß- und Einzelhandel bekommen Schüler der IGS Linden.         Dass man mit Berufsvorbereitung nicht früh genug anfangen kann, weiß Dieter Schweimler, Leiter des Fachbereichs Arbeit, Wirtschaft, Technik: „Viele wissen überhaupt nicht, was sie machen wollen.“ Zukunftsangst führe oft zur Verdrängung. „Schule empfinden die Jugendlichen als Schonraum, manche machen nicht zuletzt deswegen weiter“, bestätigt Rektor Erich Schuler.       Detlef Sommer von der Metro-Zentrale in Düsseldorf berichtet, welche Vorteile sein Konzern sich mit der Kooperation sichert: „Umgangsformen, Freundlichkeit, Kleidung - es gibt viel, was bei Auszubildenden zu wünschen übrig lässt.“ Außerdem genieße der Handel nicht den besten Ruf bei den Schülern. Vom Ausbildungsplatz bis zur Führungsposition gebe es Probleme, Bewerber zu finden, so Sommer. „Schön, dass wir uns jetzt vorstellen können.“ 
Metro geht an die IGS
HAZ, 24.01.2004   Kooperation:  Metro geht an die IGS   Die Integrierte Gesamtschule Linden und der Handelskonzern Metro proben eine neue Form der Berufsvorbereitung. Metro-Mitarbeiter gehen für Bewerbungstraining und Wirtschaftsunterricht in die Schule, Schüler erkunden den Betrieb und bekommen bevorzugt Praktikumsplätze im Metro SB-Großmarkt am Tönniesberg.   „Die Schüler lernen so aus der Praxis, was in der Arbeitswelt wichtig ist“, sagt Dieter Schweimler, Leiter des Fachbereichs Arbeit, Wirtschaft, Technik. Für die Firma sei es wiederum interessant, mögliche zukünftige Auszubildende früh einschätzen zu können. Jetzt haben Vertreter der IGS Linden und der Metro einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. In drei Wochen werden die ersten drei Schüler ihr Praktikum bei Metro beginnen. Und bei der jährlichen Projektwoche im achten Jahrgang, in der Schüler einen Betrieb simulieren, werden diesmal Metro-Mitarbeiter für professionelle Beratung sorgen. bil

NP, 25.08.2003   Es werde Licht: Dieser Wunsch ist im 100 Jahre alten Jugendstilgebäude der IGS Linden täglicher Stoßseufzer. Denn noch immer verhüllt ein blauweißes Kleid die schöne Fassade der Gesamtschule.        Das Gerüst dahinter steht seit über einem Jahr ungenutzt da: 450 Schüler der Sekundarstufe II werden wie in einer Höhle unterrichtet, in der Hausmeisterwohnung gehen die Zimmerpflanzen reihenweise an Lichtmangel ein.     Doch jetzt zeigt sich ein Silberstreif am Horizont. Die Fassadensanierung, für die das Gerüst schon so lange in Wartestellung verharrt, soll nächste Woche endlich beginnen. „Am 18. September wird mit den Arbeiten angefangen“, verspricht Harald Sandek vom Gebäudewirtschaftsbetrieb der Stadt, fügt aber vorsichtshalber hinzu: „Wenn nichts mehr dazwischen kommt.“   Genehmigungs-, Ausschreibungs- und Vergabeverfahren haben sich hingezogen. Und weil schon ein Fassadenteil auf den Bürgersteig gekracht war, bekam die Schule ihr Sicherheitskleid. Das soll nun bis zum Jahresende endgültig verschwinden.     -orr/Foto: Wilde

 
Stadt-Anzeiger West, 20.02.2003 IGS Linden: Ein Künstler steht Pate  
Siebtklässler der Integrierten Gesamtschule Linden haben die Säulen in ihrem Klassentrakt frei nach Friedensreich Hundertwasser farbenfroh gestaltet. >> Kunst

   Bunte Mosaike zieren seit kurzem drei Säulen in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden. Die 24 Schüler der Klasse 7b haben sie in ihrer Projektwoche nach dem Vorbild des Künstlers Friedensreich Hundertwasser gestaltet. Unterstützung bekamen sie dabei von ihren beiden Klassenlehrerinnen und den Künstlerinnen Jule Ehlers-Juhle und Sabine Opiela von der Lindener Kinderwerkstatt "Kreofant". Der Förderverein der IGS Linden hat das Werk der jungen Künstler finanziell unterstützt.
   Zur Vorbereitung auf das Projekt hatte sich die Klasse bei einem Ausflug zum Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen inspirieren lassen. Zwei Tage lang entwarfen die Schüler Muster, die der bunten Kunst von Hundertwasser nachempfunden sein sollten, legten Probemosaike auf Holz und übten Wischtechniken. An den darauffolgenden drei Tagen widmeten sie sich gruppenweise der Verschönerung der Säulen in ihrem Jahrgangsbereich, die sie erst einmal in sonnig-hellen Farben grundierten. Bei den Mosaiken, die aus kleinen Stücken bunter Fliesen zusammengesetzt und hinterher verfugt wurden, war Feinarbeit gefragt. Nach einer Woche künstlerischer Projektarbeit haben die Schüler ihr Ziel erreicht: Der zuvor recht ungemütliche Bereich vor den Klassenräumen sieht mit den drei farbenfrohen Säulen nun viel schöner und freundlicher aus.
   Blumenranken, Flammen, Tropfen, Blätter und Sterne sehen die Schüler jetzt, wenn sie sich vor ihrem Klassenraum aufhalten. Und sie sind zufrieden mit ihrem Ergebnis: "Ich freue mich, dass unsere Arbeit sich gelohnt hat", sagt Elcin stolz. Fabijan findet gut, dass von der Kunstaktion der 7b der ganze Jahrgang etwas hat, und Sascha hat vor allem das Fliesenkleben Spaß gemacht. "Die Teamarbeit war richtigt gut", freut sich Katharina. Wenn es nach den Schülern geht, soll das nicht die letzte Verschönerungsaktion an ihrer Schule gewesen sein: In einem Brief an ihre Mitschüler regen sie an, bei nächster Gelegenheit weiter daran zu arbeiten, das Schulgebäude ein wenig gemütlicher zu gestalten.   tin 

NP, 25.08.2003 Schulelternrat der IGS-Linden:   Zirkus-Nummern im IGS-Zelt   Nicht nur ABC-Schützen hatten Nervenkitzel - auch die Fünft- und Siebt-Klässler wurden in ihren neuen Schulen empfangen.  Besonders farbenprächtig ging das auf dem Lindener Berg vonstatten. Dort erwartete die Fünftklässler eine Feier im Zirkuszelt. Die älteren Schüler begrüßten die 151 IGS-Neuankömmlinge mit Seiltanz, Akrobatik, Jonglage und Gesang.     Unter den neuen IGS-Schülern war auch Cenk Eygül (10). Schüchtern suchte der Junge einen Platz in der ersten Reihe.  Cenks Mutter, Nilay Kilic, überzeugte die Feier. "Das haben sie wirklich schön gemcht."      Es gab aber auch ernste Töne: Schulleiter Christoph Walter appellierte eindringlich an die Eltern, ihre Kinder "auf dem Lernweg zu begleiten, sie anzuhalten, ihre Pflichten zu erfüllen, und mit Lehrern in Kontakt zu bleiben". Er forderte auf, zur Gewaltlosigkeit zu erziehen.   jul 
NP,  28.05.2003    IGS Linden setzt für Klimaanlage auf die Kraft der Sonnenenergie     von Stefan Altmeyer     Hannover.  Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Hannover-Linden ist eine heiße Adresse in Sachen Solarenergie: Seit drei Jahren läuft auf einem Flachdach der Schule Am Lindener Berge eine thermische Solaranlage zur Wassererwärmung - jetzt setzt die Schule auch für den Betrieb einer Klimaanlage auf die Kraft der Sonne.     Bisher liefert ein System auf dem Dach warmes Wasser für die Heizkörper in den Unterrichtsräumen, so dass von Mai bis September keine zusätzliche Heizenergie notwendig ist.      Für das neue Projekt - eine Klimaanlage für die Bibliothek - werden weitere Anlagen auf dem Dach installiert. Solarzellen sollen den Strom für das Kühlsystem liefern.   ...   Für die Schule ist die Wärme- und Stromgewinnung ...  ein beliebtes Unterrichtsthema.     mehr ...
HAZ-Schreibwettbewerb:    Insgesamt 10 000 Euro hatte die Hannoversche Allgemeine Zeitung an Preisgeld bei diesem zweiten Schreibwettbewerb ausgelobt. Schüler aus der gesamten Region Hannover sandten insgesamt 148 Beiträge ein. Für die Jury war es nicht einfach, über die Sieger in den Kategorien bis zur neunten Klasse, ab der zehnten Klasse und für den Jugendpreis zu entscheiden. alle Texte ...
Drei der neun Preise gingen an Schülerinnen und Schüler der IGS Linden
ab Klasse 10 3. Platz IGS Linden, 10 C Admira Baljic Das Leben einer Ketchup-Flasche
bis Klasse 9 3. Platz IGS Linden, 7 D Henriette Vöcks, Franziska Rauch Computer-Bild: Voller Durchblick
Publikumspreis
IGS Linden, 10 F Léon Auffenberg Vom Professor zum Penner ?
"Blau" - Ausstellung bei Decius in dieser und der nächsten Woche 
Sek I - 5+6.Jg  /  Projekte:  "Blau" war das Thema des Bücher-Projektes der Stammgruppen 6A und 6F der IGS-Linden. Entstanden sind wunderschöne Bücher und Papiere mit interessanten Geschichten und Gedichten. 
Zu sehen sind diese Werke in dem großen Schaufenster der Buchhandlung Decius in der Falkenstrasse in Linden in dieser und in der nächsten Woche. Das Bücher-Projekt ist eines der ältesten Projekte an der IGS Linden, das sich ständig weiterentwickelt hat - ein Konzept, das Nachahmer auch an anderen Schulen findet. 
Inzwischen entstehen wirklich professionelle Werke - auch im buchbinderischen und handwerklichen Sinne.  mehr ...
Integrationsklassen / Lehrer sollen bleiben
Integration an der iGS Linden:   HANNOVER - STADT-ANZEIGER WEST:  Linden / Lehrer sollen bleiben
Die Integrierte Gesamtschule sorgt sich um ihr Integrationsmodell – etliche Pädagogen sind nur abgeordnet. Die Integrierte Gesamtschule Linden (IGS) will ihre sonderpädagogische Förderung langfristig sichern. Um einer möglichen Personalnot vorzubeugen,  möchte die IGS bei den niedersächsischen Schulbehörden erreichen, dass die sechs eingesetzten Sonderpädagogen eine feste Stelle in Linden bekommen.         Bislang sind diese Lehrer offiziell an verschiedenen Sonderschulen beschäftigt  und lediglich zum Dienst an der Gesamtschule „abgeordnet“. Ziel sei es, den  „status quo“ zu halten, sagt Erich Schuler, Rektor an der IGS. Rückendeckung  bekommt die Gesamtschule auch vom Bezirksrat Linden-Limmer: Das Stadtteilgremium hat in seiner vergangenen Sitzung beantragt, dass sich die Stadt für die gewünschte Stellenzuweisung stark macht.          Bei der bestehenden Konstellation wäre es prinzipiell möglich, dass die  zuständige Bezirksregierung die Lehrer nach Ablauf eines Schuljahres  zurückbeordert. Das könnte das Aus für das Integrationsmodell der IGS  bedeuten: Seit sechs Jahren werden Kinder mit besonderem Förderbedarf dort  gemeinsam mit den übrigen Schülern unterrichtet. Dafür stehen der Schule zusätzlich pro Jahrgang und Woche 25,5 Förderstunden zur Verfügung, die von Sonderschullehrern abgedeckt werden.   Derzeit besuchen die IGS 40 Kinder, die eine Körperbehinderung aufweisen
   oder besondere Schwierigkeiten beim Lernen, im Sozialverhalten oder beim  Spracherwerb haben. Dank der besonderen Betreuung – das zeigt ein Blick in die Statistik – schaffen die meisten von ihnen wenigstens den Hauptschulabschluss.     jre    Veröffentlicht 30.12.2002 15:44 UHR  mehr...
IGS-Schüler helfen Flutopfern
NP, 31.08.2002:   Hilfe: Lindener Schüler helfen den Flutopfern
IGS schickt Lastwagen voll Hilfsgüter in die Nähe Dresdens.    Sie haben die Bilder im Fernsehen gesehen und spontan beschlossen zu helfen: Die Schüler der IGS Linden  organisierten für die Opfer der Flutkatastrophe in Ostdeutschland eine Sammlung von Sachspenden und klapperten mit Büchsen durch Hannover.       Am Freitag verluden sie vor ihrer Schule einen ganzen Berg von Kartons in einen
 Lastwagen, der in der Region Spenden einsammelte. Doch die Schüler wollen noch mehr tun. „Uns geht es darum, in einer Notsituation Menschen zu helfen”, erklärt Schülervertreter Sören (16) und betont: „Dass das in Deutschland passiert ist, ist dabei nicht entscheidend. Aber es macht uns sensibel für ähnliche Notsituationen in der Welt.”        Elvir (17) stimmt zu: „Ich komme aus dem Kosovo und habe Verwüstungen erlebt. Es ist wichtig, dass alle Menschen zusammenstehen.”        Franziska (17): „Wenn wir betroffen wären, würden wir auch auf die Solidarität anderer hoffen und angewiesen sein.”      So haben die Schüler innerhalb kurzer Zeit Sachspenden aller Art
 zusammengetragen: Kleidung, Kinderspielzeug, Waschmittel, Schuhe, Pfannen und sogar Fernseher. Ümit (18): „Manche haben ja alles verloren.”     Doch die Lindener Schüler wollen auch vor Ort helfen: Am Montag startet eine Projektgruppe nach Müglitztal bei Dresden, um vier Tage lang beim Aufräumen anzupacken. Auch andere Klassen planen, ihre Projektwoche für solche Arbeiten zu nutzen.
HANNOVER, VON RÜDIGER KNORR
Musik: Samba zieht alle mit

Das Musik-Festival der IGS Linden endet in einem rauschenden Fest auf dem Faust-Gelände.
Die Luft vibriert. Trommeln dröhnen, Rassel scharren. Das Faustgelände ist erfüllt vom pulsierenden Samba-Rhythmus. Nach und nach treffen die Samba-Gruppen ein, die zuvor durch Linden gezogen sind, und wachsen zu einem einzigen großen Ensemble zusammen.
.. Die Samba-Band der IGS Linden gibt es erst seit einem Jahr. "Vamos Sambar" nennen sich die etwa 20 Musiker. Elf- bis 19-jährige Schüler der IGS sind dabei, aber auch Lehrer. Bevor er an die Lindener Gesamtschule kam, unterrichtete Seiz zwei Jahre lang Kinder deutscher Angestellter in Brasilien - und war natürlich auch beim Karneval in Rio dabei. Diese Musik hat Seiz im Ohr, wenn ereinmal wöchentlich mit der Band probt. Deshalb traten die Lindener beim Umzug auch als einzige Gruppe mit einer Sängerin auf, denn Samba, erläutert Seiz, sei ebened nicht nur der Groove, sondern darüber hinaus Lied und Melodie. Nachwuchssorgen hat die Gruppe nicht: 20 weitere Schüler haben sich für das nächste Schuljahr schon angemeldet.   fh   Stadtanzeiger-West, 13.06.2002    mehr ...

Musik: Samba-Festival: Fr, 7.6.2002 - Sa, 8.6.2002
Die Samba-Band der IGS Linden  "Vamos Sambar" lädt zum Samba-Festival mit zahlreichen anderen Gruppen ein: Am Freitag, den 7.6.2002, beginnt um 19:30 Uhr das Samba-Festival im Forum der IGS Linden "Einheizen" für Samba-Festival. Am Samstag, den 8.6.2002, gibt es einen musikalischen Umzug durch Linden, von der IGS-Linden zur Faust. Am Abend dann ab 21.00 Uhr die Samba-Nacht in der 60er-Jahre-Halle auf dem Faust-Gelände.
Zum Thema Erfurt: Talk in der Ricarda, Do, 6.6.2002, 20:00 Uhr, Ricarda-Huch-Schule, Bonifatiusplatz 15, 30161 H., im Musiksaal. Gesprächspartner: Werner Greve vom kriminologischen Institut Hannover; Frau Dr. Busch vom Institut für Kinder - und Jugendpsychiatrie; Herr Maurer und zwei zu Streitschlichtern ausgebildete Schülervertreter von der IGS Linden ; Cordula Dietrich vom Stadtelternrat Hannover 
Stadt-Anzeiger West und Ost, Mo, 07.03.2000
Müll steht mutigen Models - ein Projekt für den gesamten 7. Jahrgang
140 Schüler haben zusammen mit acht Künstlern im Raschplatz-Pavillon die Performance "Alles Müll oder was?" aufgeführt und gezeigt, was man mit Abfällen und anderen Resten noch alles anstellen kann.   ... Die Müll-Performance der Lindener Schüler gehört zu der Initiative "Erfolgreich Abfallarm", durch die das Umweltamt seit 1998 veruscht, den Abfallberg der öffentlichen Schulen langfristig zu halbieren. "Alleine die Müllentsorgung der 161 Schulen in Hannover verschlingt jährlich 1,3 Millionen Mark", sagte Umweltdezernent Hans Mönninghoff, also rund 660 000 Euro. Seit 1998 bekommen die Schulen 30 Prozent der eingesparten Entsorgungskosten als Prämie zur freien Verfügung .... Die IGS Linden sparte in den vergangenen vier Jahren 90 000 Mark Müllgebühren und erhielt dafür eine Prämie über 30.000 Mark.   mehr ...
Lindener Web-News No. 2 

Das Netz steht ...
    ... in der Sek I
    ... in der Sek II
    ... im NW-Bereich in der Sek I
Ausschuss "Multimediales Lernen" 
HAZ, 16. 02. 2002
Schulen feiern mit der HAZ  mehr zu "Vamos Sambar"
Knapp 1000 Schüler hofften bei der Preisverleihung des HAZ-Schreibwettbewerbs am Freitagabend darauf, dass ihr Text zu den Siegern gehört. 93 Beiträge waren eingegangen. Mehr als 6000 Stimmen wurden im Internet für den Publikumspreis abgegeben. Als HAZ-Chefredakteur Wolfgang Mauersberg im Raschplatzpavillon die gewinner nannte, war der Jubel ohrenbetäubend. Der erste Preis ging an die Klasse 10 G1 der KGS Ronnenberg, deren Klassenkasse mit 5000 Euro aufgefüllt wird. Zweiter wurde die Klasse 10 D der Goetheschule (2500 Euro). Die JKlasse 10 G1 der KGS Hemmingen erhielt für den dritten Platz 1500 Euro. Die Hälfte der 1000 Euro für den Publikumspreis spendierte die Klasse 10 A der Graf-Wilhelm-Schule für das Krankenhaus auf der Bult. Bei denen, die nicht gewonnen hatten, sorgte Hannovers Top-Hip-Hopper Spax dafür, dass die Enttäuschung nicht zu groß war.  mehr in der HAZ vom 16./17.2.2002
Für Stimmung sorgte die Sambaband "Vamos Sambar" der IGS Linden, die mit Trommeln und Trillerpfeifen durch die Reihen zog.

Erster Preis für Internet-Projekt der 8b über Straßenkinder
Die Klasse 8 b der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden hat bei dem bundesweiten "Buddy-Projekt" in der Kategorie "Internet" den ersten Preis  mehr zu Computern an der IGS Linden  ...
Stadt-Anzeiger West, 05.04.2001
Mex MC bringt Saal zum Kochen
Samba, Rock, Hip Hop: Bei der Party "IGS Linden rockt und s(w)ingt 2001" ging es wieder mächtig ab.
Brasilianische Sambarythmen sind aus der Halle zu hören. Noch sind die Akteure für die Zuschauer nicht sichtbar. Einige Gäste der Veranstaltung stehen von ihren Plätzen auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Da bahnt sich die etwa 20 Personen starke Gruppe auch schon ihren Weg durchs Publikum auf die Bühne. Ein Zusammenspiel von Trommeln und Tamborinen, laute Trommelschläge und ein Trommelsolo lassen eine Stimmung wie im südamerikanischen Karneval entstehen. Begeisterte Zurufe aus dem Publikum, einige fangen an, im Rhythmus der Musik mitzutanzen.
Mit dieser Darbietung setzte die neu gegründete Samba AG der IGS Linden jetzt das Programm der Veranstaltung "IGS Linden rockt und s(w)ingt 2001" nach einer Pause fort. Seit sieben Jahren präsentieren überwiegend Musik-Arbeitsgemeinschaften (AG), Musikklassen sowie einzelne Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Arbeit.
Diesmal ist das Programm duch einen wohl überlegten Wechsel von ruhigen und langsamen mit swingenden, fetzigen, bisweilen sogar aggressiven Stücken geprägt. An der Professionalität der Organisation und der Darbietungen zeigt sich, dass die Musik einen hohen Stellenwert an der IGS Linden einnimmt. neben den Musik-Ag's mit Samba, Salsa und Pop-Tanz, dem Chor und der Big Band sind auch feste Musikklassen Bestandteil des erweiterten Musikunterrichts.
"Dieser Unterricht dient nicht der Vorbereitung auf ein Musikstudium, sondern es wird eine musikalische Breitenförderung angestrebt", erläutern Jürgen Morgenstern, Fachbereichsleiter Musik, das Konzept. Auch wirke sich der Musikunterricht fördernd auf das Lern- und Sozialverhalten der Schüler aus.
Lohnen würde sich dies auf jeden Fall für das Duo Mex MC (Diego & Friend), das das Publikum mit Rap vom Feinsten begeisterte. Die dröhnenden, hämmernden Bässe schafften es kaum, mit dem Sprechgesang der beiden 14-jährigen Schüler mitzuhalten. Dafür erhielten sie stürmischen Applaus - so wie alle anderen Akteure auch. Auch das ist inzwischen Tradition bei der rockenden IGS.      wei
Stadt-Anzeiger West, 05.04.2001
Instrument ist Pflicht
Das Konzept der Musikklassen besteht seit 1992. Pro Jahrgang - beginnend jeweils im fünften Jahrgang - wird innerhalb eines Teams eine Musikklasse eingerichtet. Von den übrigen Klassen unterscheidet sie sich dadurch, dass die Schüler von zwei Musikfachlehrern betreut werden und die Stundenzahl im Fach Musik sowie die Ausrichtung des Gesamtunterrichts auf das Fach von Jahrgang 7 bis 10 zunimmt.
Aufnahmevoraussetzungen bestehen nicht. Ein Wechsel in eine andere Klasse kann in Ausnahmefällen erfolgen, ebenso können Schüler, falls Plätze vorhanden sind, nachträglich in die Klasse aufgenommen werden. Jeder Schüler einer Musikklasse ist dazu angehalten, ein Instrument zu erlernen. Der Fachbereich Musik unterhält dafür Kontakte zu Privatmusiklehrern und zur Musikschule. Übungsräume stehen den Schülern auch außerhalb der Unterrichtszeiten in der IGS zur Verfügung. Mehr über den Musikunterricht an der IGS Linden im Internet unter www.igs-linden.de.       wei
Computer an der IGS Linden - http://www.igs-linden.de Das Fach Informatik

GIGA live aus der IGS Linden
Ein Team des europaweiten Senders NBC besuchte am 23.11.1999 die IGS, um gemeinsam mit den Schüler/innen in der Live-Sendung  Giga  ihre Arbeit an der Homepage der IGS Linden darzustellen. (mehr in der Neuen Presse vom 25.11.99)
LiebLinks-Schule Hannover 2000 
Die Homepage der IGS Linden wurde 2000 von einer unabhängigen Jury der HAZ als beste Homepage der Schulen in Hannover ausgezeichnet.  mehr ...
Drei "Profilklassen" bietet bereits Fünftklässlern den Einstieg in die Informatik
Im Schuljahr 1999/2000 wurde die erste "Informatikklasse" im fünften Jahrgang eingerichtet, im Schuljahr 2000/2001 sogar zwei  mehr...
Drei Informatikräume
Die IGS Linden hat einen Informatikraum im Gebäude der Sek II, Beethovenstraße, und zwei Räume in der Sek I - ein Raum wurde mit PC's einer VHS vom Förderverein mit DM 5.000 ausgestattet, ein zweiter von der Stadt. Die PC's in den Räumen sind jeweils vernetzt.
Intranet
Die Homepage der IGS Linden und viele andere Informationen werden im Intranet angeboten. Einige Informationen allerdings sind nicht allgemein zugänglich.
Notebook-Einsatz in den Integrationsklassen
Der Einsatz von Notebooks hat sich in den Integrationsklassen bewährt.
Research-Zentrum in der Bibliothek
Computer am Internet ermöglichen Suchaufträge in der Bibliothek.
In den NW-Räumen können mobil Computer eingesetzt werden / Sonne-Online
Die Fachräume für Naturwissenschaften sind vernetzt, sodass eine mobile PC-Einheit in jedem Raum eingesetzt werden kann.
Der PC-Führerschein ist Teil des Stammunterrichtes ab dem 7. Schuljahr
Der Stoff für den PC-Führerschein kann in definierten Stufen alleine erarbeitet werden oder klassenweise ab dem 7. Schuljahr
Erster Preis für Internet-Projekt der 8b über Straßenkinder
Die Klasse 8 b der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden hat bei dem bundesweiten "Buddy-Projekt" in der Kategorie "Internet" den ersten Preis  mehr ...
Werkstattgruppe
Die Bereitstellung und Einrichtung von Computern und Netzen wird von einer Gruppe von SchülerInnen des 10. Jahrganges unterstützt. 
Medien-online Hannover
Die IGS Linden arbeitet mit am Projekt me-on / Medien-online Hannover zusammen mit der BBS 1 und 4, der IGS Linden, IGS Vahrenheide-Sahlkamp, der HS Pestalozzischule II, der HS Hermann-Löns-Schule sowie der RS Misburg... mehr
Informatik als Wahlpflicht im 9. und 10. Jahrgang und Informatik als Kurs in der Oberstufe
Umfassender Überblick über die Informatik- Angebote in den verschiedenen Jahrgangsstufen mehr ...
Software  mehr ...  und  Hardware mehr ...
Lehrkräfte: Christoph Münzer (Informatik, Mathematik und Physik)
Jost Rottmann  (Informatik, Mathematik, Physik)
Werner Nieporte (Informatik, NW, Gesellschaft)