| IGS LIST |
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| 28.01.2008 / 11.02.2008 / 25.02.2008 | "Null Bock aufs Lernen"!? |
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Eine Vortragsreihe des Fördervereins der IGS List in Kooperation mit dem Freizeitheim Lister Turm. Eintritt: 4 Euro / erm. 3 Euro. Ort: IGS List, Röntgenstr.6 |
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Neue Erkenntnisse in der Lernforschung - Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie wollen alles wissenund alles kennenlernen und doch hat Lernen bei ihnen oft ein negatives Image. Zu fragen ist deshalb: Warum macht Lernen vielen Kinder so wenig Spaß und woran liegt das. |
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Mo, 28.01.2008, 19:00 Uhr, Lernen lernen - Lehren lernen - Lernen fördern. Anmerkungen aus Sicht der Hirnforschung. Referent: Prof. Dr. Martin Korte. Die Vortragsreihe beginnt in diesem Jahr mit einem Vortrag über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Neurobiologie, die Aufschluss über das Lernverhalten von Schülern geben. Professor Martin Korte gibt Einblicke aus der Sicht der Hinforschung. Er erläutert, wie der Mensch lernt und dei Fülle der täglichen Information sortiert und speichert. |
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Mo, 11.02.2008, 19:00 Uhr, Was heißt Lernen und Bildung in einer digitalen Bilderkultur ? Wie die digitale Technik die Sinnesordnung und die Wahrnehmung der Kinder und Jugendlichen verändert und ihr "Weltbild" prägt. Referent: Wolfgang Bergmann. Der Kinder- und Jugendtherapeut Wolfgang Bergmann beschäftigt sich in seinem Vortrag mit den Auswirkungen der turbulenten Medien- und Informationsgesellschaft auf das Lernverhalten von Kindern und Jugendlichen. |
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Mo, 25.02.2008, 19:00 Uhr, Motivation und Konzentration - die Schlüssel zum Schulerfolg. Referent: Dipl.-Päd. Detlef Träbert. Der Diplom-Pädagoge Detlef Träbert gibt in dem dritten Vortrag praktische Tipps für die Förderung von Motivation und Konzentration durch Eltern und Lehrer/innen. Ziel ist es, das Lernen stressfreier und produktiver zu gestalten. |
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In der Vortragsreihe werden sowohl die theoretischen Grundlagen als auch praktische Tipps für die Umsetzung in Schule und Elternhaus vorgestellt. |
| "Null Bock aufs Lernen"!? Seite 1 - 3 (jpg, 246 kb) |
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| HAZ, 11.12.2007 | Neue Ideen machen Schule |
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Von Bärbel Hilbig Ausgezeichnet: Eine Gruppe von Schülern, Lehrern und Eltern der IGS List nahm gestern in Berlin die Schulpreis-Urkunde entgegen. Schlanert |
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Praktisches Lernen gehört zu den Schwerpunkten der 1992 aus einer Elterninitiative entstandenen IGS, an der Hauptschüler, Realschüler und Gymnasiasten gemeinsam die Klassen besuchen. Die rund 660 Kinder kommen fast alle aus der direkten Nachbarschaft. Trotz dieses engen Schulbezirks muss die IGS jedes Jahr etliche Bewerber ablehnen |
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Seit einiger Zeit setzt die IGS List auch stark auf selbst organisiertes
Lernen der Schüler. Die Kinder überlegen selbst in
der Gruppe, wie sie an ein Thema rangehen, sagt Lehrer Uster. Zwischendurch
tauschen die Gruppen sich darüber aus, ob ihre jeweilige Methode
sie weiterbringt. Erst wenn es in der Gruppe nicht mehr weitergeht, werden
die Lehrer angesprochen. Charlotte hält das für sehr sinnvoll
und hat damit viele Lernforscher auf ihrer Seite: Wenn ich
mir selbst etwas erarbeite, beschäftige ich mich mehr damit und behalte
es besser. |
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Eine Schule mit vielen Facetten: Fünftklässler arbeiten in Gruppen , Jennifer Bartels hilft in der schuleigenen Imkerei mit. Und im Robotikbereich der IGS List tüfteln Sebastian Feig und Marcus Amler an einer Popcornmaschine. Steiner (2), Surrey, Fender |
| HAZ, 11.12.2007 | Der Deutsche Schulpreis |
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Mit dem Deutschen Schulpreis prämieren die Robert-Bosch-Stiftung
und die Heidehof Stiftung seit 2006 die besten Schulen Deutschlands.
Dieses Jahr hatten sich 170 Schulen beworben, 14 wurden in der Vorauswahl
von einem Expertenteam besucht. Zur Preisverleihung mit Bundesbildungsministerin
Annette Schavan waren gestern in Berlin zehn Schulen eingeladen
auch das ist bereits eine große Anerkennung. Die Veranstaltung wurde
live von Phoenix und später vom ZDF ausgestrahlt. |
| HAZ, 11.12.2007 | Glückstränen in Hildesheim |
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300 Kilometer südwestlich von Berlin standen sie gestern um elf Uhr morgens Kopf: 1300 Schüler der Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim hatten sich in der Sporthalle, in der Aula und der Eingangshalle versammelt, um über Leinwand die Fernsehdirektübertragung von der Verleihung des Deutschen Schulpreises in der Bundeshauptstadt zu verfolgen. Irgendwann war dann klar: Die Hildesheimer haben das Rennen gewonnen als dynamischste Schule Deutschlands und können sich über 50 000 Euro freuen. Die Schüler seien aufgesprungen und auf die Stühle gestiegen wie bei einem 1:0 der Fußballnationalelf berichtet Bruno Worms von der Schulleitung. In Berlin lag sich die Delegation der Hildesheimer Gesamtschule derweil in den Armen. Einige Schüler hätten gar geheult vor Glück, so Schulleiter Wilfried Harms, der mit fünf Lehrern, zwei Eltern und neun Schülern angereist war.- Damals hatte die Schule, die in einem Siebziger-Jahre-Betonbau untergebracht ist, einen ziemlich schlechten Leumund als Schule für Schwache. Man habe angesichts der Konkurrenz durch die katholischen Privatschulen am Ort die Schule innerlich komplett renoviert, berichtet der Schulleiter. Heute sind die Dinge, die die Gesamtschule nach Einschätzung der Jury zu einem beeindruckenden Beispiel machen, längst selbstverständlich: Die gemeinsame Unterrichtsvorbereitung und gegenseitigen Unterrichtsbesuche von Lehrerteams, die Jahresarbeitspläne für jeden Schuljahrgang, das Schüler-Lehrer-Gremium für die Oberstufe. All das hat eine neue Lernatmosphäre geschaffen, die auch zu besseren Erfolgen der Schüler beiträgt. aw >> IGS List |
| 10.12.2007 | Deutscher Schulpreis - Nomiert für die Preisverleihung: IGS List aus Hannover |
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Die Jury des Deutschen Schulpreises 2007 hat zehn Schulen nominiert, aus denen bei der Preisverleihung am 10. Dezember 2007 die Preisträger des Deutschen Schulpreises 2007 gekürt werden. >> Der Deutsche Schulpreis 2007 Unter den zehn nominierten Schulen ist eine Förderschule, ein berufliches Gymnasium, zwei staaatliche Gymnasien, eine Grundschule, eine Montessori-Schule, eine private Grund-und Förderschle und drei integrierte Gesamtschulen, die Helene-Lange-Schule in Wiesbaden, die Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim und die IGS List in Hannover.. >> Nominierte Schulen |
| HAZ, 05.10.2007 | IGS List im Rennen um Schulpreis |
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Die Integrierte Gesamtschule List ist als eine von zehn Schulen bundesweit
für den Deutschen Schulpreis nominiert. 170 allgemeinbildende
Schulen hatten sich beworben, 14 kamen in die Vorauswahl und wurden in
den vergangenen Wochen jeweils für eineinhalb Tage von Fachleuten
begutachtet. Ich bin natürlich begeistert, sagt Schulleiter
Oswald Nachtwey. Die Jury hatte mit Schülern, Eltern und Lehrern
gesprochen, den Unterricht besucht und Unterlagen studiert. Nachtwey schätzt,
dass der Jury besonders die Profilklassen seiner Schule aufgefallen sind,
in denen die Schüler ein Instrument lernen, Chorunterricht bekommen
oder verstärkt experimentieren. |
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HAZ, 07.07.2007 |
IGS List punktet beim Deutschen Schulpreis |
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Im Rennen um den bundesweit ausgeschriebenen Deutschen Schulpreis 2007 ist die IGS List als einzige hannoversche Schule aus 170 Bewerbern ausgewählt worden und darf sich jetzt mit 13 anderen Schulen Hoffnung auf den mit 50 000 Euro dotierten Preis machen. Die Robert-Bosch-Stiftung und die Heidehof Stiftung suchen zum zweiten Mal die allgemeinbildende Schule mit den besten pädagogischen Konzepten und Leistungen. Nach einem anderhalbtägigen Besuch in der IGS List zeigte sich die Fachjury recht beeindruckt. Jury-Vorsitzender Professor Peter Fauser sprach von hoher Erziehungskunst, die die Schüler individuell stärke. Auch die intensive Gemeinschaft von Lehrern und Eltern sei herausragend. Ob diese Stärken reichen, entscheidet sich im Herbst. vam |
| IGS List, 23.06.07 | Vernissage von Schülerkunstwerken / Projektzeitung / Deutscher Schulpreis |
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am 28.06. um 18:00 Uhr findet in der Sparkassenfiliale am Lister Platz anlässlich einer Ausstellung der Schülerkunstwerke für den Anbau eine Vernissage statt |
| im Rahmen des Projektes im 6. Jg haben SchülerInnen eine Projektzeitung hergestellt, die über die Projektidee und die einzelnen Workshops berichtet |
| Unter 170 Bewerberschulen ist die IGS List als eine von ca. 15 Schulen in die engere Wahl gekommen. Am 3. und 4. Juli wird die Schule von einem Juryteam besucht, das sich ähnlich wie die Schulinspektion ein eigenes Bild von der Schule machen will. |
| NP, 12.06.2007 | Eine Tanzbiene für die Ideenexpo |
| Bis Oktober haben sie noch Zeit: Hannoversche Schüler tüfteln an Projekten für die Ideenexpo. Die HAZ stellt einige vor. |
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| Steffen Meier mit Bienenroboter. Steine |
| Mo, 12. Märzr, 19:00 Uhr, "Jungs, 'ran an die Bücher!" - Ulrike Buchmann |
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Leselust und Lesefrust - Die Vortragsreiher der IGS List in Zusammenarbeit mit dem FZH Lister Turm und der Akademie für Leseförderung in der iGS List, Röntgenstr. 6 will neue Wege in der Leseförderung aufzuzeigen. Eintritt 3 Euro / erm. 2 Euro >> Flyer als pdf (1 MB) >> Plakat als pdf (1 MB) |
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Mo, 12.02., 19:00 Uhr, "Wie mache ich Kindern Lust auf Bücher ?" - Leseförderung in der Familie. Referent: Achim Bröger. Achim Bröger erzählt von seiner Erfahrung mit Kindern, Büchern und anderen Medien. Er gibt Hinweise, wie man Kindern den Zugang zu Büchern leicht machen kann - und wie man ihn erschwert. |
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An diesem Abend wird außerdem das Projekt "Lesementoring" des Bereichs Stadtteilkulturarbeit und der Stadtbibliothek präsentiert, das seit Oktober 2006 in der Grundschule Mengendamm und der IGS List durchgeführt wird. In diesem Projekt werden ältere Schüler als Lesementor/innen ausgebildet, die mit Grundschüler/innen zusammen lesen sowie Lese- und Bewegungsspiele anleiten. So soll bei den Grundschültern "Spaß am Lesen" geweckt werden. |
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Mo, 26.02., 19:00 Uhr, "Ist Lesen uncool ?" - Lesen von Kindern und Jugendlichen heute. Referent: Prof. Dr. Hans-Dieter Kübler. In diesem Vortrag sollen die zentralen empirischen Befunde der Leseforschung vorgestellt und grundsätzliche Fragen über den Zusammenhang von Medienkonsum und Lesen beantwortet werden. |
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Mo, 12.03., 19:00 Uhr, "Jungs, 'ran an die Bücher!" - Wie man Jungen zum Lesen bringt. Referentin: Ulrike Buchmann. Jungen lesen weniger und anders als Mädchen. Das hat verschiedene Gründe und wirkt sich unterschiedlich auf die Leser- und Lernbiografie, auf die Kompetenz im Umgang mit elektronischen Medien und auf die Schulleistung aus. |
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| >> IGS List im Internet >> FZH Lister Turm >> Akademie für Leseförderung |
| Sa, 10. März, 20:00 Uhr, "Alles schon gebraucht - Best of List &Tücke" - Lehrer-Eltern-Kabarett der IGS List |
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Zum letzten Mal das ELtern-Lehrer-Kabarett der IGS List ? >> Flyer als pdf (1 MB) |
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Sa, 03.März 2007 um 20:00 Uhr im Mensaforum der IGS List, Eingang Bunsenstr. |
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So, 04.März 2007 um 20:00 Uhr im Mensaforum der IGS List, Eingang Bunsenstr. |
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Fr, 09.März 2007 um 20:00 Uhr in der KGS Neustadt |
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Sa, 10.März 2007 um 20:00 Uhr im Mensaforum der IGS List, Eingang Bunsenstr. |
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Der Eintritt geht als Spende an den Förderverein. Vorbestellungen unter der Telefonnummer 166 - 46 703 oder per E-Mail an die igs-list@hannover-stadt.de |
| Stadt-Anzeiger Ost, 15.06.2006 | Polen werden frech begüßt |
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Die erste Chorklasse der IGS List bereitet der Fußball-Nationalelf einen musikalischen Empfang. |
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| HAZ, 08.06.2006 | Hier bewegt sich was! |
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| Wie können Schüler für Technik und Naturwisschenschaften begeistert werden? Wenn der Unterricht so praxisnah wie möglich ist. Die Integrierte Gesamtschule List geht mit ihren Roboterkursen einen eigenen Weg und sammelt dafür immer wieder Preise |
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Von Bärbel Hilbig |
| Eigene Experimente machen |
| nachgefragt bei Prof. Sascha Schanze, Institut für Didaktik der Chemie an der Uni Hannover |
Herr
Schanze, wie kann der tägliche Unterricht Schüler neugierig auf
Naturwissenschaften machen?Es ist sehr wichtig, dass sie selbst Versuche machen. Die Entwicklung muss weggehen vom Lehrer, der Stoff vermittelt, hin zum Schüler, der sich Wissen aneignet. Wie häufig sollten Schüler selbst experimentieren? Ich wünsche mir, dass sie sich bei zwei Wochenstunden eine Stunde forschend mit dem Thema beschäftigen können. Noch besser ist es in den Niederlanden. Dort können Schüler in Räumen für Schülerversuche ihr Experiment eine Woche lang immer wieder kontrollieren, zum Beispiel die Bedingungen beim Züchten eines Kristalls oder beim Wachstum einer Pflanze regelmäßig messen. Warum sind längerfristige Versuche wünschenswert? Die Schüler identifizieren sich mehr mit der Arbeit. Sie bekommen Routine, können Versuchsanordnungen verändern und schließlich eigene Experimente entwickeln. So ahmen sie die Vorgehensweise von Wissenschaftlern nach. Wie müssten die Räume ausgerüstet sein? Moderne naturwissenschaftliche Räume haben Versorgungssäulen im Boden oder besser noch in der Decke, damit die Tische für Gruppenarbeit umgestellt werden können. Und natürlich sind je nach Jahrgang genügend Gerätschaften oder Messinstrumente notwendig, so dass die Schüler möglichst in Zweiergruppen arbeiten können. Wichtig sind auch Laptops und Internet-Zugang, damit die Schüler sich jederzeit zwischendurch zu ihrem Thema informieren können. Viele Schulleiter sind von Experimentierkästen begeistert, die manche Firmen komplett anbieten. Ist das sinnvoll? Die Anschaffungskosten sind oft sehr hoch. Und beim Ersatz kaputter Teile ist man vielleicht an eine Firma gebunden. Viele Experimente sind aber auch mit relativ einfachen Materialien möglich. Eine Studentin von uns stellt gerade in ihrer Examensarbeit Beispiele dafür zusammen. Interview: Bärbel Hilbig |
| HAZ, 22.05.2006 | IDEENPARK: Weg zum Technikland |
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Und er bewegt sich doch: Ein Pinguin als Roboter, gebaut von Tuba Zahid und Mitschülerinnen aus der IGS List, präsentiert beim Ideenpark |
| NP, 18.05.2006 | Schüler singen Nationalhymnen für WM-Gäste | >> Fussball-Weltmeisterschaft |
| Afrikanische Gesänge und polnischer Rap auf der Fanmeile. 500 Kinder machen mit - Damit es im Stadion rund läuft: Schüler singen während der WM die Nationalhymnen der Teilnehmer. Mit Rap, Hip-Hop, Trommelklängen und Nationalhymnen: So wollen rund 500 Schüler der hannoverschen Integrierten Gesamtschulen und der Geschwister-Scholl-Schule die Fans der in Hannover spielenden Nationalmannschaften auf der WM-Meile begrüßen. Damit der Rhythmus auch stimmt, hat die A-cappella-Gruppe Maybebop mit den Mädchen und Jungen der IGS List geprobt. .... |
| Mo, 20.02.2006, 19:00 Uhr, IGS
List, Röntgenstr. 6, Eintrittspreis 3 Euro, ermäßigt 2 Euro "Ich krieg' die Krise: Kinder und Eltern in der Pubertät" - Zwischen Albtraum und Hoffnung Mädchen und Adoleszenz "Ich will doch nur spielen" - Referentin: Xenia Frenkel Mädchen zwishen medialem Kitsch und realer Gewalt auf der Suche nach Eigenständigkeit und positiver Weiblichkeit "Mit 11 stark und selbstbewußt - mit 16 verwirrt." So titelte vor einigen Jahren das New York Magazine. Heute erleben Mädchen nicht erst mit Beginn der Pubertät einen jähen Absturz. Immer früher konzentrieren sie sich auf Äußerlichkeiten, darauf anderen zu gefallen, anstatt positiv in der Schule, beim Sport und mit ihrem Hobby zu konkurrieren. Daneben zeigt sich seit einigen Jahren eine bedenkliche Zunahme von Gewalt gegen und von Mädchen. Zwar gibt es für Mädchen keine Benachteiligung mehr, doch die Gütekriterien für gelungene Weiblichkeit sind immer enger gesteckt. Der Rückgang an Selbstvertrauen scheint mit einer Zunahme nicht erfüllbarer Erwartungen einherzugehen, zu denen unter anderem hochgesteckte Normen von perfekter Schönheit und Funktionieren auf allen Gebieten gehören. Die Berliner Autorin Xenia Frenkel wird deutlich machen, wo die Herausforderungen und Chancen in der Erziehung verantwortungsbewusster und kompetenter Mädchen liegen. Die Vorbildrolle der Eltern und insbesondere der Väter für die Entwicklung von Töchtern wird beleuchtet. Xenia Frenkel wird darstellen, wie man von klein auf persönliche Stärken fördernk kann, die Mädchen in die Lage versetzen standzuhalten - nicht nur den Diktaten von Mode und Kosmetik. Xenia Frenkel ist Literaturwissenschaftlerin, Sachbuchautorin und Journalistin mit dem Schwerpunkt Bildung und Erziehung, Mutter von drei Töchtern, einem Sohn sowie zwei Enkeltöchtern. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin. |
| Die Gesamtschulen stellen sich
auf der Didacta vor mehr ... IGS Roderbruch (20.2.), IGS Linden (21.2.), IGS Vahrenheide/Sahlkamp (22.2.), IGS Kronsberg (22.2.), IGS List (22.2.), IGS Langenhagen (23.2.), IGS Mühlenberg (24.2.) |
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Mo, 06.03.2006,
19:00 Uhr, IGS List, Röntgenstr. 6, Eintrittspreis 3 Euro, ermäßigt
2 Euro"Ich krieg' die Krise: Kinder und Eltern in der Pubertät" - Zwischen Albtraum und Hoffnung FLYER als pdf (278 KB) "Nur Memmen, Macker oder Sportskanonen" - Welche Unterstützung brauchen Jungen heutzutage wirklich ? - Referent: Olaf Jantz Nicht erst seit PISA und IGLU wissen wir, dass Jugen anders lernen und ganz andere "Erfolge" erzielen als Mädchen. Wenn wir uns den Alltag in Schule, Sport und Familie genauer anschauen, dann drängt sich die Erkenntnis auf: Jungen wollen nicht lernen, sie wollen können - und sie wollen dieses Können auch dann gleich allen zeigen. Jungen sind dynamisch, Jungen sind laut, Jungen blockieren sich und andere. Jungen entwickeln ein anderes Sozialverhalten und Jungen sind sowohl Täter als auch Opfer von Gewalt. Und: Jungen sind alle unterschiedlich! Aber Jungen können auch weich und einfühlsam sein, wenn wir sie angemessen unterstützen. Was also fehlt Jungen heutzutage wirklich ? Sind Jungen die neuen Sorgenkinder im modernen Deutschland ? Haben es mittlerweile Mädchen leichter in der Schule ? Aus der jahrelangen Praxis in der gezielten Arbeit mit Jungen und männlichen Jugendlichen lassen sich verblüffende Einsichten in ihre Problemlagen und in ihre besonderen Fähigkeiten gewinnen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Jungen zumeist mehr können, als "wir Erwachsene" ihnen zunächst zutrauen ! Wie kann ich also als erwachsener Begleiter bzw. Begleiterin die Lebenswelten von Jungen (besser) verstehen (lernen) ? An diesem Abend wird anhand von Beispielen aus der Jungenarbeit jener Einblick in die Sichtweisen von Jungen selbst gegeben, der sich dem normalen elterlichen und pädagogischen Alltag entzieht. Olaf Jantz ist langjähriger Jungenbildungsreferent und klientenzentrierter Psychotherapeut (GwG) bei mannigfaltig e.V. - Verein und Institut für Jungen - und Männerarbeit. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Hannover promoviert er z Zt. zum Thema "Ressourcenaktivierung bei Jungen nicht-deutscher Herkunft". Außerdem hat er vielfältige Fachbeiträge zur Jungenthematik veröffentlicht (z.B. das Fachbuch "Perspektiven der Jungenarbeit" 2003 im Verlag Leske und Budrich). Er ist Vater von drei Töchtern. |
"Ich verstehe mein Kind nicht mehr"
FLYER als
pdf (278 KB)Mo, 6. Februar 2006, 19:00 Uhr, IGS List Referentin: Dr. Eva Busch, Winnicott-Institut - Weitere Termine zum Thema am 20.02. und 06.03.2006 Problem Pubertät: WIe Familien mit dieser Phase klarkommen Die Pubertät – darin sind sich Eltern einig – ist eine schwierige Zeit im Leben mit Kindern. Launenhaftigkeit, schlechte Stimmung bis hin zu Schulverweigerung gehören in vielen Familien zum Alltag. Jugendliche rebellieren, kapseln sich ab, die Clique ist plötzlich wichtiger als die Eltern. Wie meistern Familien diese Zeit der Ablösung? Was müssen Eltern wissen, um ihre Kinder besser zu verstehen? NP, 29.11.2005 "Eltern können nicht loslassen" Problem Pubertät: WIe Familien mit dieser Phase klarkommen Die Pubertät – darin sind sich Eltern einig – ist eine schwierige Zeit im Leben mit Kindern. Launenhaftigkeit, schlechte Stimmung bis hin zu Schulverweigerung gehören in vielen Familien zum Alltag. Jugendliche rebellieren, kapseln sich ab, die Clique ist plötzlich wichtiger als die Eltern. Wie meistern Familien diese Zeit der Ablösung? Was müssen Eltern wissen, um ihre Kinder besser zu verstehen? NP, 29.11.2005 In der IGS List gibt es eine Vortragsreihe zum Thema: 6. Februar, „Ich verstehe mein Kind nicht mehr“, Dr. Eva Busch, Winnicott-Institut. 20 Februar, „Mädchen zwischen medialem Kitsch und realer Gewalt, Xenia Frenkel, Eltern for Family, Berlin 6. März, Welche Unterstützung brauchen Jungen wirklich? Olaf Jantz, Verein für Jungen- und Männerarbeit. Beginn jeweils um 19 Uhr. NP, 29.11.2005 Was ist Pubertät ? NP, 29.11.2005 Von Zukunftsplänen und der großen Liebe Sich für einen Beruf entscheiden, Zukunftspläne schmieden, vielleicht die große Liebe finden – das Leben als Teenager ist aufregend. Neuntklässler aus der IGS List erzählen, was sie bewegt. AUFBRUCH IN DIE ZUKUNFT: Tobias und Jakob machen Pläne. Foto: Wilde |
"Erst die Berufsausbildung, dann die Babies" Stadt-Anzeiger Ost, 14.07.2005 Kinderwunsch wird vielen ausgetrieben Von Anke Simons Erschöpft sinkt die 15-jährige Meike auf ihren Stuhl im Klassenzimmer. „Diese Nacht hab‘ ich kaum geschlafen“, berichtet sie und schaut auf das Bündel in ihrem Arm. „Tagsüber ging‘s noch einigermaßen, nur das ständige Nörgeln war nervig.“ Ihre Klassenkameradin Valentina nickt: „Unser Baby hat letzte Nacht sieben Mal geschrien. Das war hart.“ Ken fand seine Vaterschaft von der ersten Stunde an ziemlich kompliziert. „Das Schreien hat überhaupt nicht mehr aufgehört“, erinnert sich der Neuntklässler. Fünf Jungen und elf Mädchen der IGS List probten dreieinhalb Tage lang das Eltern-Sein: Zu zweit oder ganz allein versorgten sie rund um die Uhr einen „Babysimulator“. Anlass für das ungewöhnliche Projekt war das Thema „Lebensperspektiven“ im Unterrichtsfach Werte und Normen. Bei einigen Jugendlichen rückte der langgehegte Kinderwunsch noch während des „Elternpraktikums“ in weite Ferne. Dass Schüler Eltern werden, hat Hannemie Süllow, die das Unterrichtsprojekt zusammen mit zwei Kollegen vorbereitete, schon häufig erlebt. „In jedem Jahrgang, in dem ich bisher unterrichtet habe, gab es Frühschwangerschaften“, weiß die Pädagogin. Und: „Die jüngste Mutter ging gerade mal in die achte Klasse.“ Weil die romantische Vorstellung von einer Vater-Mutter-Kind-Idylle oft wenig mit der tatsächlichen Alltagssituation sehr junger Mütter zu tun hat, soll die Elternzeit auf Probe den Blick für die Realität schärfen. Die Idee mit den künstlichen Babys stammt aus den USA; die Simulatoren – mit Technik vollgestopfte Hartplastikpuppen von lebensechten 53 Zentimetern Länge – wurden der Gesamtschule vom Netzwerk für Lebens- und Berufsorientierung (Fluxus) kostenlos zur Verfügung gestellt. Nach dreieinhalb Tagen Mutterdasein selbst während der Unterrichtszeit freut sich Hannah auf einen freien Nachmittag ohne Verpflichtungen. „Ich habe jetzt nicht mal Lust, Freunde zu treffen. Ich will einfach nur allein sein und meine Ruhe haben“, gesteht die Schülerin. Katharina und Henriette nicken. „Unser Baby war zwar relativ ruhig. Trotzdem hat man plötzlich keine Zeit mehr für sich“, erzählt Katharina. Völlig neue Einsichten brachte die Probezeit als Mutter auch für die 16-jährige Thea: „Vorher wollte ich mit 20 Jahren Mann und Kinder haben. Jetzt weiß ich, dass ich nicht vor 35 Mutter werde.“ Janna, die das Baby gemeinsam mit Thea versorgt hat, hält die Programmierung des Simulators für unrealistisch: „Das ständige Schreien war übertrieben lang. Das ist bei echten Babys bestimmt nicht so.“ Ihre Lehrerin Eva Friedrich widerspricht: „Die Simulatoren wurden anhand von Eltern-Berichten eingestellt.“ Erst die Berufsausbildung, dann die Familiengründung – über diese Reihenfolge sind sich alle „Eltern“ am Ende der Babywoche einig. Auf den Vorschlag der 15-jährigen Iram, das Projekt doch auf zwei Wochen auszudehnen, folgt allgemeiner Protest. Dennoch kommt bei der Rückgabe der „Babys“ auch Wehmut auf: Die Babypuppe auf dem Arm versichert Almir, dass er nach wie vor mehrere Kinder haben möchte. Und auch Aylin, die sich als „Alleinerziehende“ bewähren musste, haben die Erfahrungen der vergangenen Tage nicht verschreckt. Bei der Auswertung der Babycomputer zeigt sich zum Abschluss, wie bemüht die jungen Mütter und Väter tatsächlich waren, ob sie ihre „Kleinen“ mit Milchflasche, frischen Windeln oder besänftigendem Wiegen trösten konnten. Jomana und Iram schneiden mit 103 „Schreiminuten“ im Vergleich zu ihren Klassenkameraden gut ab. Bei Thea und Janna lagen die Nerven aber offensichtlich blank: Um das Babygeschrei nicht mehr hören zu müssen, drückten die Schülerinnen nachts auf den „Notfallknopf“ der Puppe. Gefordert: Die IGS-Schüler hatten mit ihrer schreienden Puppen alle Hände voll zu tun. Simons |
| LESERBRIEF
an den Stadt-Anzeiger
Ost zu dem Bericht "Kinderwunsch wird vielen ausgetrieben" vom
14.07.2005 Die Überschrift trifft den Inhalt des Artikels überhaupt nicht. Ich bin eine der Lehrerinnen, die dieses Projekt in der IGS List begleitet haben. Den Fünfzehnjährigen wurde deutlich, wie anstrengend es ist, ein kleines Baby zu haben. Alle wünschten sich vor dem Projekt mindestens zwei Kinder. Am Ende des Projekts wollten sie weiterhin Kinder, ihnen ist jedoch klar geworden, dass sie damit noch ein paar Jahre warten wollen. Ich empfinde dieses Ergebnis des Projektes sehr positiv in einer Gesellschaft, die eher unter Kindermangel leidet. Hannemie Süllow |
NP, 25.05.2005Die IGS List feiert den "richtig guten Sportsmann" VON CHRISTOPH DANNOWSKI HANNOVER. Kämpferisch kennt man ihn, den Olympiateilnehmer, Europa- und Vize-Weltmeister. Energisch, wenn Detlef Knorrek beim Sportunterricht Anweisungen gibt. Aber verlegen . Nun gut, selten wurde der Top-Athlet wohl so gefeiert wie gestern in der Mensa seiner IGS List. Das Bläserensemble lockte den "Final countdown" aus Klarinetten, Saxofonen, Trompeten und Querflöten - "speziell für Detlef", wie Chorleiter Andreas Lust-Rodehorst betonte. Die Tanztruppe Six Colours der bewegungstechnisch höchstbegabten Schülerinnen Naomi und Rosa performte eine 1-A-Hip-Hop-Show, die Knorrek mit begeistertem "Wow" kommentierte. Und dann diese Reden: Schulleiter Oswald Nachtwey bezeichnete seinen Kollegen als "richtig guten Sportsmann mit jeder Menge Teamgeist", "sportliches wie soziales Vorbild" und jubelte: "Ich bin stolz und glücklich über diese Auszeichnung für Detlef, wir freuen uns alle mit." Auch Bodo Krüger, stellvertretender NP-Chefredakteur, freute sich "ganz besonders". Als Krüger vor 13 Jahren noch Sportredakteur war, war Knorrek schon ein Weltklassesportler - und für Krüger "ein Interviewpartner, der mich beeindruckt hat". Krüger: "Detlef Knorrek ist ein starker Typ. Einer, der sich treu geblieben ist und doch weiter entwickelt hat. Einst als Sportler für viele ein Idol - und heute als Lehrer für seine Schüler wieder ein Vorbild." KKH-Regionalleiter Markus Schmidt hob hervor, dass "eine Krankenkasse wie wir dankbar ist, wenn es Leute gibt, die uns bei der Gesundheitsförderung helfen. Und dass Sie das hervorragend tun, steht für mich außer Zweifel." Zum guten Schluss wurde der gerührte Knorrek mit stehenden Ovationen gefeiert, im Gespräch unter Schülern zog einer dieses Fazit: "Ich glaube, wir haben einen Star an unserer Schule.". STIMMUNGSVOLLE EHRUNG: Preisträger Detlef Knorrek wird in der Mensa der IGS List von 200 Schülern mit stehenden Ovationen gefeiert und vom stellvertretenden NP-Chefredakteur Bodo Krüger, KKH-Regionalleiter Markus Schmidt und Schulleiter Oswald Nachtwey (von links) ausgezeichnet. Foto: Dröse |
NP, 25.05.2005Mit Lehrer Knorrek lässt sich gut rangeln Als Judoka war er groß. Als Sportlehrer ist er spitze. VON MICHAEL LANGE HANNOVER. Urplötzlich legt Detlef Knorrek Schärfe in seine Stimme: „‚Kaugummi weg’, hab ich gesagt – bring den in den Mülleimer dahinten.“ Es ist ja nicht so, dass der 39-Jährige nur ein Kumpeltyp für seine Schülerinnen und Schüler wäre. Dass er auch eine Autorität für die Jugendlichen darstellt, wird schnell klar zu Beginn dieser Sportstunde mit der 9 b der IGS List, die auf dem Platz der Grundschule am Mengendamm über die Bühne geht. Rugby steht auf dem Programm, und als Erstes macht Sportlehrer Knorrek den jungen Damen Mut: „Die Mädchen brauchen keine Angst zu haben, das machen wir ganz locker, ganz moderat.“ Ängste überwinden Ehrensache, dass Knorrek diese Doppelstunde von der ersten bis zur letzten Minute mitmacht. Weniger klar ist da schon, ob den Schülern bewusst ist, dass sie von einem bei Victoria Linden immer noch aktiven Bundesliga-Spieler und ehemaligen Nationalspieler eine erste Lektion in dieser rauen Sportart erteilt bekommen – eine Lektion mit vielfältigen (und zumeist harmlosen) Übungen, die ihnen ganz offenkundig Spaß macht. „Das Überwinden von Ängsten“, sagt Knorrek später, sei für ihn ein ganz wichtiges Anliegen im Sportunterricht – wobei man sicher sein darf, dass sich dieses Sich-Überwinden wie ein roter Faden durch Knorreks eigenes Leben zog und zieht. Vor seiner späten Rugby-Karriere gehörte der 1,88 Meter große und 92 Kilo schwere Modellathlet als Judoka jahrelang zur Weltspitze, scheute anschließend keine sportliche Herausforderung, sei sie noch so extrem: Bungee-Jumping aus 200 Metern Höhe in Südafrika, Tauchen mit Weißen Haien, Abseilen in Wasserfällen, Teilnahme an Triathlon-Veranstaltungen, Drachenbootfahren (da gehts im Juli mit dem hannoverschen „All Sports Team“ zur WM nach Duisburg) und, und, und. Manchmal überzieht er auch – beispielsweise 2003, als er ohne besondere Vorbereitung beim Hannover-Marathon mitmachte: „Das war grausam“, sagt er, „ich habe mich selten so gequält.“ Durchgehalten hat er trotzdem. Grenzen entdecken Warum das alles? „Das sind Grenzen, die man auszuloten versucht“, sagt Knorrek. Wer nun glaubt, dass er diese Lebenseinstellung auch seinen Schülern einzuimpfen versucht, liegt zwar nicht ganz falsch, aber trotzdem irgendwie daneben. Beispielsweise gibt es einen Triathlon der neunten Klassen, der bei der IGS List beim Sportfest über die Bühne geht. „Da haben die Schüler Angst vor“, sagt Knorrek, „aber wir bereiten sie so vor, dass sie den Triathlon gut schaffen können.“ Dabei geht es ihm nicht um Bestleistungen: „Ich habe keine Scheu, auch schwächeren Leuten eine gute Note zu geben, bei denen eine Leistungssteigerung erkennbar ist.“ Umgekehrt haben Sportskanonen nicht unbedingt ein leichtes Leben bei ihm: „Wenn sie sich drücken, habe ich kein Problem damit, ihnen eine 5 oder 6 zu geben.“ Sein Ziel als Sportlehrer: „Die Schüler sollen entdecken, was in ihrem Körper steckt.“ Klar, dass die Judo-Aktivitäten an der IGS List seit Knorreks Berufseinstieg drastisch zugenommen haben – gleichzeitig hat es aber auch im Sportprogramm generell erhebliche Ausweitungen gegeben. Knorrek bietet seinen Schülern immer wieder mal eine Überraschung: einen Besuch im Hochseilgarten in der Eilenriede, ein Eishockey-Training bei den Indians, Schlittschuhlaufen auf dem Maschsee, Drachenboot-Training – das hat damit zu tun, dass ihr Lehrer selber sportlich umfassend interessiert ist. Bedingung dafür, dass er eine Sportart mag: „Es muss um Punkte gehen, es muss ein Anreiz da sein“ – und wenn das der Fall ist, kann er seinen Schützlingen fast alles vormachen. Herausforderungen nimmt Knorrek nicht nur gern im Sport an. Das gilt auch in seinem Berufsleben. Und manchmal reicht ihm da schon ein Kaugummi kauender Frechling.. |
| NP, 25.05.2005 Helfen Sie uns beim Suchen! Unsere Suche nach Sportlehrern, die ihre Schüler in Bewegung bringen, geht weiter. Schüler können ihren Lieblingslehrer genauso vorschlagen wie Lehrer die lieben Kollegen. Die Schule hat natürlich auch etwas davon – 1000 Euro Preisgeld gibts, mit denen das Sportangebot ausgebaut werden soll. Bitte melden Sie sich! Schicken Sie uns eine Bewerbung mit kurzer Begründung für Ihren Vorschlag und dem Stichwort „Stark im Schulsport“. per Fax: 0511/ 527089 per Postkarte: Neue Presse, Sportredaktion, August-Madsack-Straße 1, 30559 Hannover per E-Mail: stark-im-schulsport@neuepresse.de Wie wichtig ist Sport? Lia Müller (15): Eigentlich schon recht wichtig. Man sollte nicht nur zu Hause rumsitzen, sondern sich bewegen. Ich selber habe vier Jahre Hockey gespielt, musste aber damit aufhören. Der Sportunterricht bei Herrn Knorrek ist gut, teilweise richtig anstrengend. Eike Rehbock (16): Sehr wichtig. Sport macht Spaß, man fühlt sich gesund und wird nicht fett. Ich selber mache Judo beim Judo-Verein Hannover, früher auch leistungsmäßig, jetzt aber nicht mehr. Der Sportunterricht hier ist sehr gut, macht Spaß. Hannah Ehrkamp (15): Ich habe früher geritten und getanzt, aber irgendwann damit aufgehört. Deshalb ist Sport nicht mehr so wichtig für mich. Aber tanzen möchte ich auf jeden Fall wieder. Bei Herrn Knorrek macht man richtig Sport, weil er selbst so viele Sachen kann. Lasse Schikowski (15): Für mich ist Sport sehr wichtig. Ich spiele Basketball beim CVJM, trainiere da auch eine U-14-Mannschaft. Sport hat also schon einen sehr großen Anteil in meinem Leben. Herr Knorrek ist als Lehrer ein cooler Typ, es macht Spaß bei ihm. Kim-Maria Krause (17): Sport ist für mich ziemlich wichtig, weil ich selber Fußball spiele. Das habe ich wohl von meinem Vater, Gerald Krause (Ex-Torjäger von Ricklingen, d. Red.), geerbt. Sport bei Herrn Knorrek? Manchmal ziemlich hart, aber gerecht, würde ich sagen. Laura von Pless (15): Ich finde Sport schon wichtig. Weil man seine Figur aufbauen kann und seine Kondition verbessern. Ich fahre viel Inliner, fange jetzt gerade mit Fußball beim HSC an. Im Sport hatte ich mal eine Fünf, zuletzt hatte ich eine Drei – das liegt auch an Herrn Knorrek. |
| NP, 25.05.2005 ZUR PERSON Detlef Knorrek Persönliches: Geboren am 6. Juli 1965 Lebensgefährtin Petra Olek (40) und er haben eine Tochter: Anna Monta (2) Die Familie wohnt in Kirchrode Hobbys: Snowboardfahren, Familie Sportliches: Er … war als Judoka Vize-Weltmeister, zweimaliger Europameister, mehrmaliger deutscher Meister sowie zweimal Olympiateilnehmer (1992 und 1996) … spielt seit dem Ende der Judo-Karriere für Victoria Linden in der Rugby-Bundesliga, machte drei Länderspiele. Die Rugby-Karriere will er nach dieser Saison beenden … lief 2003 den Hannover-Marathon, startete überdies bei mehreren Triathlon-Veranstaltungen … startet im Drachenboot des hannoverschen „All Sports Team“ im Juli bei den World Games in Duisburg Schulisches: Er … unterrichtet Sport und Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik) … betreut Judo-AGs, begleitet Schüler zu Turnieren und organisiert regelmäßig „Judo-Nächte“ in der Schule … leitet einen Wahlpflichtkurs Sport, bei dem die Schüler zu Sportassistenten ausgebildet werden … überrascht seine Schüler mit immer neuen Ideen: Drachenbootrennen auf dem Maschsee, Schlittschuhlaufen auf dem Maschsee, Eishockey-Training bei den Indians, Rugby-Training, Triathlon-Training, Besuche im Hochseilgarten in der Eilenriede |
NP, 25.05.2005Hier lernen die Schüler selbstständiges Arbeiten Schwerpunkte bei der IGS List? „Das ist ein weites Feld“, sagt Schulleiter Oswald Nachtwey und runzelt die Stirn, ehe er loslegt. Wichtig für ihn und seine 55 Kollegen, die 650 Schüler unterrichten, sei „das fächerübergreifende Arbeiten“, verbunden mit der Kooperation mit „vielen Institutionen und Vereinen im Stadtteil.“ Konsequenz: Der Projektunterricht ist im Stundenplan jeder Klasse von der 5 bis zur 10 fest verankert – die 9. Klassen beschäftigen sich beispielsweise mit den Themen „Dritte Welt“ und „Mobilität“. Ziel sei es, dass die Schüler Methoden lernten, möglichst selbstständig zu arbeiten. Überdies, so Nachtwey, gibt es „ein riesiges Feld von AGs“, gerade auch im Sport – auch dank der Kooperation mit zahlreichen Klubs: Rugby, Tennis, Wassersport, Fußball, Basketball, Ski und Snowboard und natürlich Judo sind im Angebot. „Wir versuchen, die Schüler auch zum Sport in Vereinen zu animieren“, sagt der Schulleiter. Auch musische Begabungen werden gefördert: Es gibt Bläserklassen, eine Bigband, eine AG „Malrausch“, und demnächst wird eine Chorklasse eröffnet. Stolz ist Nachtwey auch auf die an der Ganztagsschule erzielten Abschlüsse: In den vergangenen sieben Jahren schafften 51 Prozent der Schülerinnen und Schüler den erweiterten Sekundarabschluss, ein Großteil von ihnen wechselte anschließend in eine gymnasiale Oberstufe: „Mindestens die Hälfte der Schüler strebt das Abitur an, von ihnen wird die IGS List dominiert.“ Drei Prozent verließen die Schule ohne Abschluss – „das ist doch bei landesweit 10,8 Prozent eine erträgliche Quote“, findet Nachtwey. Zufrieden ist er damit aber noch nicht: „Kein Schüler ohne Abschluss – das ist unser Ziel.“ GANZTAGS GEÖFFNET: An der IGS List gibt es auch Nachmittagsunterricht. |
www.hannover.de Innovationspreis 2003. Der mit 2500
Euro dotierte Innovationspreis für Schulen ging an die IGS List. Die IGS hat ein Konzept entwickelt, das Medienschulung
mit der Vermittlung technischer Inhalte und Fähigkeiten
verknüpft. Für alle Schüler verbindlich wurde in den
5. Klassen der Kurs „Robotik als Einstieg in Technik und PC-Handhabung“
eingeführt. Unter dem Thema „Automatisierung und
Robotertechnik“ hat der Fachbereich „Arbeit – Wirtschaft – Technik“
(AWT) einen roten Faden entwickelt, der
die Schulung an technischen Inhalten unter Einbeziehung der Neuen
Medien
in allen Jahrgängen fortsetzt. Auch die anderen Fächer
greifen
die Vorarbeiten des Faches AWT auf und ergänzen sie entsprechend.
Im Deutschunterricht wird beispielsweise in die Textverarbeitung
und im Mathematikunterricht in die Tabellenkalkulation
eingeführt. Nicht nur die Jury des Innovationspreises war von
diesem Konzept beeindruckt, sondern auch die KUKA Roboter GmbH
aus Augsburg, die im Anschluß an die Preisverleihung die Industriepartnerschaft
mit der IGS List bekannt gab. KUKA Roboter unterstützt das
Projekt zunächst
mit Robotertechnik, Roboter-Simulationssoftware und mit CD-ROMs, die
mit
Lerninhalten gefüllt sind. mehr ... |
| Marktführer KUKA Roboter setzt auf Nachwuchsförderung: Automatische Bärenauslese Zu den Zielen, die sich die KUKA Roboter GmbH auf ihre Fahnen geschrieben hat, gehört eine konsequente Nachwuchsförderung. Sichtbarer Erfolg solcher Aktivitäten ist der Innovationspreis, den die von KUKA zukünftig geförderte Integrierte Gesamtschule List jetzt entgegennehmen kann. Deren Schüler entwickelten unter anderem eine automatische „Bärenauslese“, bei der ein Roboter Gummibärchen nach Farben sortiert. mehr ... |
Hannoversches Wochenblatt, 27.08.2003
IGS-List: IGS List zeigt
Zukunft mit Robotern VDI unterstützt neue Robotik-Kurse List. Basketball spielende Roboter, die Gummibärchensortiermaschine und die Cola- und Bonbonautomaten sprechen für sich. Bereits seit vielen Jahren arbeitet die IGS List erfolgreich in Wahlpflichtkursen und Arbeitsgemeinschaften im Bereich Automatisierung und Robotertechnik. Jetzt verstärkt die Schule ihr Engagement auf diesem Themenfeld. Erstmals wird Robotik als Einstieg in Technik und PC-Handhabung für alle Schüler des 5. Schuljahres eingeführt. "Damit bieten wir Robotik flächendeckend an und geben Schülern Gelegenheit , mit Spaß zu lernen, wie technische Systeme entwickelt werden und funktionieren. Gleichzeitig vermitteln wir ihnen Kenntnisse der Elektrotechnik, Informatik, Mechanik und Robotik", erklärt Fachbereichsleiter Werner Schlüter bei der Vorstellung des Konzepts. Der VDI betonte gleichzeitig das Engagement der Schule mit der Aufnahme der Roboter-Arbeitsgemeinschaft in die Förderung des VDI im Rahmen eines neuen Junior-Technik-Clubs. Damit gibt es nun in der Region Hannover zwölf dieser Junior-Technik-Clubs, die zum Ziel haben, Technikbegeisterung gerade bei denjenigen zu schaffen, die sonst der Technik eher skeptisch gegenüber stehen, erklärt Dr. Uwe Groth vom VDI. Und das sind oft Mädchen, die häufig einen anderen Zugang zur Technik haben, die aber mit wachsender Begeisterung die Technikangebote wahrnehmen. Die Attraktivität der Roboter helfe, ihre Hemmschwellen gegenüber der Technik abzubauen. Die Faszination ihrer Entwicklung wecke das Interesse und die Lernbereitschaft, sagte Schlüter. Mit zwei neuen Räumen hat die Schule zudem einen großzügigeren Rahmen geschaffen für die Lernbegeisterung ihrer Schüler. Zum einen entstand ein neuer Computerraum, der den speziellen Anforderungen des Unterrichts genügt. Alle Schüler sitzen hier um einen großen Tisch und haben Sichtkontakt. Hierfür wurde das ehemalige Raucherzimmer der Schule umgebaut, was als Nebeneffekt die Schule einen Schritt weiter auf dem Weg zur Schule bringt. Weil die Computerkapazitäten nicht ausreichen, ist auch die Lernwerkstatt zu einem Computerraum mit 16 Arbeitsplätzen erweitert worden. reu |
NP, 10.05.2003 Musik:Junge
Künstler musizieren auf vier City-Bühnen Hannover. Meike Korittko (13) zittert
vor Kälte. "Aber ich habe kein Lampenfieber", sagt sie. Denn sie
ist bereits das zweite Mal bei "Music in Town" (Jugendmusikfestival)
dabei. In der Big Band der IGS List
spielt sie Querflöte. "Ich habe von Anfang an Jazz gespielt.
Klassik wäre nicht mein Ding", betont sie. Aber es geht nicht los
auf der Bühne am Ernst-August-Platz. Noch fehlen die
Notenständer. Ganz
anders geht es ihrer Schulkameradin Katinka Kühn.
für die 13-Jährige ist es der erste große Auftritt.
Heute spielt sie Keyboard, aber angefangen hat sie mit Klavier. "Wenn
man so lange allein gespielt hat, muss man sich in der Gruppe ganz
schön umstellen", sagt sie.
Begeistert sind die Schüler von ihrem Musiklehrer Johannes
Koch (52). "Bei ihm machts
richtig Spaß, weil er nicht so streng ist", sagen die jungen
Musiker
übereinstimmend. Das Jugendmusikfestival findet
noch bis Sonntag auf den Bühnen am Ernst-August-Platz, am
Kröpcke,
am Schillerdenkmal und an der Oper statt. sta |
| STADT-ANZEIGER
OST, 19.02.2003 LIST:
Wer darf künftig auf die IGS?
Der Einzugsbereich der Lister Gesamtschule wird neu zugeschnitten. 211 Anmeldungen gibt es bereits: Doch welche Kinder die IGS List
im Sommer aufnehmen wird, ist derzeit völlig unklar.
Schuldezernat, IGS und Politiker sind sich nämlich nicht einig,
wie der Schulbezirk der Lister Gesamtschule neu zugeschnitten werden
soll. Fest steht nur, dass das
bisherige Einzugsgebiet – die Stadtteile List, Vahrenwald und Oststadt
–
nach einer Änderung im Schulgesetz aufgehoben werden muss.
Während die Stadtverwaltung die IGS zum neuen Schuljahr für
das gesamte Stadtgebiet öffnen will, plädiert die IGS-Leitung
für eine Verkleinerung des Schulbezirks. Der Bezirksrat
Vahrenwald-List will in seiner März-Sitzung eine Entscheidung
treffen. Hannes Schott vom städtischen Fachbereich Schulen sagte in der Bezirksratssitzung am Montag, für die Lister Gesamtschule solle ein Verteilungssystem und Losverfahren eingerichtet werden, an dem sich alle Schüler aus dem Stadtgebiet beteiligen könnten. Die Alternative wäre ein enger Schulbezirk mit nur einer Grundschule. „Die IGS müsste nämlich garantieren, alle Bewerber aus ihrem Bezirk aufzunehmen.“ Hintergrund ist, dass die Lister Gesamtschule lediglich vierzügig ausgelegt ist. IGS-Leiter Oswald Nachtwey hält dennoch einen Einzugsbereich mit zwei Grundschulen für möglich. Bei einer Aufnahmekapazität von gut 110 Schülern könne die IGS die Grundschulen Mengendamm und Comenius abdecken, sagte er in der Sitzung. „Wir sind eine Schule im Stadtteil, und das wollen wir auch bleiben.“ Ein Bezirk mit nur noch zwei Grundschulen sei gegenüber einem stadtweiten Losverfahren das kleinere Übel. Die CDU-Fraktion wollte in der Sitzung am vergangenen Montag noch nicht über den ihrer Ansicht nach zu spät vorgelegten Verwaltungsvorschlag beraten. Gemeinsam mit SPD und Grünen einigte sich die CDU darauf, erst in der kommenden Sitzung im März ein Votum abzugeben. Unmittelbar danach sollen dann Schulausschuss und Rat entscheiden. rob Veröffentlicht 19.02.2003 |
Studium Generale: IGS List, FH Hannover
| Studium Generale Mo, 09.02. 19:00 Uhr Diskussionsreihe "Lebenslust und Wohlbefinden" in der IGS List, Röntgenstr. 6 - Jugendliche und Gesundheit - Referentin Dr. Petra Kolip, Uni Bremen Jugendliche gelten als eine besonders gesunde Bevölkerungsgruppe, und gemessen an Morbidität und Mortalität trifft diese Aussage auch zu. Gleichwohl leiden zahlreiche Jugendliche unter gesundheitlichen Problemen und auch das Ausmaß gesundheitsriskanten Verhaltens gibt Anlass für die Frage, wie Jugendliche darin unterstützt werden können, sich gesund zu entwickeln. Für Mädchen und Jungen sind dabei unterschiedliche Faktoren wichtig; sie definieren Gesundheit und Wohlbefinden unterschiedlich und werden von verschiedenen Problemen beeinträchtig. Im Vortrag werden die geschlechtsspezifischen Gesundheitsindikatoren beleuchtet und die Rahmenbedingungen für Gesundheit und Wohlbefinden dargestellt. Ziel ist es, die Ansatzpunkte für Prävention und Gesundheitsförderung in Schule und Elternhaus sichtbar zu machen. Prof. Dr. Petra Kolip ist Professorin für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bremen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Frauen- und die Jugendgesundheitsforschung. Letzte Publikation: Hurrelmann, Klaus und Kolip, Petra (Hrsg.) Geschlecht, Gesundheit, Krankheit, Bern |
Populärkultur als "Leitkultur" am 10.02.2003 - Prof. Dr.T. Ziehe, Hannover
| Februar / März
2002 - Die neuen Götter - Woran glaubt die
junge Generation
? Vortragsreihe
veranstaltet
von der IGS List, dem Studium Generale der
Fachhochschule Hannover und dem FZH Lister Turm in der IGS
List, Röntgenstr. 6, jeweils montags um 19:00 Uhr
Populärkultur als "Leitkultur" - 10.02.2003 - Prof. Dr.T. Ziehe, Hannover Die Populärkultur ist heute ein einflussreicher und weithin akzeptierter Bestandteil der Lebenswelt Jugendlicher geworden. Das Alltagsleben hat sich durch die Populärkultur im Vergleich zu früher enorm liberalisiert und entformatisiert; das ist auch ein Gewinn. Es kommt aber ebenfalls zu Horizontverengungen und zu einer eigenartigen Selbst-Provinzialisierung, sobald Jugendliche zu lange in ihren mentalen Eigenwelten verharren und andere Realitäten nur noch als "befremdlich" erleben. Prof. Dr. Thomas Ziehe ist stellvertretender geschäftsführender Leiter des Instituts für Erziehungswissenschaften an der Universität Hannover. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die kulturwissenschaftliche Jugendforschung mehr ... |
1336 junge Musiker starten
Weltrekordversuch als größte Big-Band
1336 junge Musiker aus 25 niedersächsischen Schulen haben am Sonnabend einen Rekordversuch als größte Big-Band der Welt gestartet. „So etwas hat es noch nie gegeben”, freute sich Veranstalter Klaus Eberitzsch. Die Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis dreizehn Jahren hätten alle gemeinsam Beethovens „Ode an die Freude” gespielt. „Und es hat richtig gut geklungen.” Insgesamt beteiligen sich 25 Schulen aus Niedersachsen. Die Organisatoren sind sich sicher, dass sie mit dieser Aktion ins Guinnessbuch der Rekorde kommen werden. (HAZ, 27.05.2002) Am Sonnabend war auf der Lister Meile der zweite Bläserklassentag, veranstaltet vom Landesmusikrat, vom Kultusministerium und von der iGS List. Die Schüler spielen von 10:30 Uhr an halbstündlich auf fünf Bühnen an der Lister Meile. Am Weißekreuzplatz startet gegen 16 Uhr auc der Weltrekordversuch des vermutlich größten Blasorchesters, das je aufgetreten ist: 1336 Schüler aus ganz Niedersachsen bilden die "größte Bigband der Welt". (HAZ, 24.05.2002) mehr... |
NP, 04.04.2002 www.technik-verbindet.de Technik, die verbindet Premiere zur Hannover-Messe: Im Deutschen Pavillon gibt es die Schüler-Schau "Technik verbindet" - 4000 Schüler machen mit. Die NP stellt Beispiele aus der Region vor. von Christian Dröscher Hannover. Die Industrie und Wirtschaft beklagen Ingenieur-Mangel. Spätestens die Green-Card-Diskussion verdeutlicht das Fehlen von Fachkräften in Deutschland. Die Veranstaltung "Technik verbindet" soll helfen, das zu ändern. Während der Hannover-Messe (15. bis 19. April) bietet sie im Deutschen Pavillon Mädchen und Jungen aus 40 Schulen eine Plattform, ihre technischen Projekte vorzustellen. -> mehr zur Schüler-Schau So präsentieren sich Schulen im Deutschen Pavillon:
vier
Beispiele |
Ein Kunstwerk zieht um
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| HAZ, 04.08.2001, Schule Dowerk neuer Schulleiter Neustadt: Herwig Dowerk aus Hannover ist Nachfolger des pensionierten Direktors der Kooperativen Gesamtschule Neustadt, Herbert Stoepper. Der 50-jährige wechselt von der IGS List nach Neustadt. Der neue Schulleiter will im elften Jahrgang Politik und Deutsch unterrichten. Seine Laufbahn als Pädagoge begann Dowerk als Grund- und Hauptschullehrer in der Grafschaft Bentheim. Im Fach Sport war er später als Seminarleiter auch in der Lehrer-Ausbildung engagiert. |
| NP, 02.06.2001
www.tod.de nennen es IGS-Schüler, wenn sie sich mit dem Sterben beschäftigen |
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| Problembewusst:
Schüler rund um das Kunstwerk von Laura Domeier und Denise Rabe im
Freizeitheim Vahrenwald. Foto:
Biester "Mein Bild ist aus Sand. Es soll Vergänglichkeit symbolisieren". Laura Domeier (14) hat zusammen mit ihrer Klassenkameradin Denis Rabe (15) ein bemerkenswertes Kunstwerk geschaffen - Teil eines Projektes von Schülern der Klasse 9d in der IGS List. Es wird zuzeit mit anderen Arbeiten zum Thema Tod im Freizeitheim Vahrenwald ausgestellt. Titel: www.tod.de. Klassenlehrer Herwig Dorwerk (49) sagt: "Die Schüler haben das Thema selbst gewählt. Es gab bei ihnen eigentlich kaum Berührungsängste." Ein halbes Jahr lang arbeiteten die 14- bis 16-Jährigen an einem Thema, das sie ihr Leben lang begleiten wird. Mit dabei die Philosophin Annette Klecha (41), angestellt vom Kulturamt : "Bei den jungen Menschen gibt es ein ernsthaftes Wissen darüber, dass Leben und Tod haarscharf beieinander liegen." Hilfreich das Know-how von Künstlerin Elke Lückner (36). Sie sagt: "Die Ausstellung ist richtig guter Stoff zum Nachdenken." KRW Aus der Presseerklärung des Freizeitheimes Sicher ist: Das Leben endet mit dem Tod - oder doch nicht? Was passiert mit uns, wenn wir gestorben sind ? Wo werden wir sein? Werden wir sein? Was bedeutet uns unser - endliches - Leben ? Mit Hilfe von szenischen und bildnerischen Mitteln präsentieren die Schüler ihre Überlegungen in der Ausstellung im Freizeitheim Vahrenwald ab dem 1. Juni 2001. Das Projekt ist eine Kooperationsarbeit von: Kulturamt der Stadt Hannover, Freizeitheim Vahrenwald, der "Werkstatt zur gelben Tasche", dem Projekt "art zu bi" und der IGS List. |
| HAZ, 21.05.2001
Der Nachwuchs gibt den Ton an |
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| Die "Bläserklasse" des fünften Jahrgangs der IGS List bei "Music in town" vor der Oper. Hannes Koch dirigiert. Die "Bläserklasse" besteht im Konzept der IGS List eigentlich aus jeweils der Hälfte der Schüler von zwei Klassen. Die Jugend haute kräftig auf die Pauke, blies fest ins Horn, zupfte gefühlvoll die Saiten und griff energisch in die Tasten. Da war Musik drin, als mehr als 1300 Jugendliche zum Festival "Music in town" antraten. Wohlgemerkt, nur Jugendliche aus der Region. Das Spektrum in diesem Talentschuppen war enorm. Allein ein City-Bummel am Sonnabend um 17 Uhr zeigte, worum es ging: Vor der Oper sogen sonnenbadende Zuhörer eine Prise Latin-Jazz in sich auf, locker gerockt wurde ein paar hundert Meter weiter auf der Georgstraße. Am Blätterbrunnen träumten die Passanten in einem australischen Didgeridoo-Café, während gleich nebenan ein exotischer Klangkanal dazu einlud, die Verbindung zwischen Rhythmik und Technik selbst zu erfahren. Zwischen all dem flötete ein Spielmannszug aus dem Dorf Bledeln und erinnerte hübsch brav daran, dass der Kröpcke das Herz Niedersachsens ist - und die Schützenfeste vor der Tür stehen. "Music in town" war für alle da. Gemeinsam mit dem Landesmusikrat und dem Förderkreis Musikkultur hatte die Stiftung des Klavierhauses Döll dieses dreitägige Festival ermöglicht. Für 300 000 Mark habe man in diesem Jahr Sponsoren gewinnen müssen, bevor die gagenfrei aufspielenden Musiker eingeladen werden konnten, sagte Geschäftsführer Bernd Voorhamme. "Technik, Aufbau, Genehmigungen, Versicherungen, Verpflegung und ein Reisekostenzuschuss für alle Teilnehmer - schon bist du bei der Summe", rechnete er vor. Dennoch werde diese bereits zum dritten Mal ausgetragene Veranstaltung Zukunft haben. "Die Sponsoren bleiben uns treu. Wir möchten den Zwei-Jahres-Rhythmus in Hannover etablieren." Den Jugendlichen, die bis in den späten Abend auf dem Opernplatz noch mit den kultigen "Schröders" feierten, kann das nur recht sein. Den hannoverschen Geschäftsleuten auch. Die Musik zog reichlich Kunden in die Stadt. |
Mo, 12.02.2001, 19:00 Uhr, IGS List, Vortragsreihe der IGS
List IGS
LIST
Röntgenstraße 6
30163 Hannover-List
Tel.: 168-4-4577
Im Schulzentrum
Röntgenstraße ist eine den Sekundarbereich l umfassende
stadtteilbezogene, vierzügige Integrierte Gesamtschule errichtet
worden. Am 1.8.1992 wurde die erste 5. Klasse eingeschult.
Sek I: 1.
Pflichtfremdsprache: Englisch (Klassen 5 bis 10>
2. Fremdsprache (Wahlpflicht)
Franösisch (ab Klasse 7) Spanisch (ab Klasse 9)
28.12.2000 IGS List: Vorträge zur
Suchtprävention, Stadt-Anzeiger
18.11.2000 IGS List: Sa, 18.11.2000, Tag der
offenen Tür, Wochenblatt Nord
06.01.2000 IGS List: Vorträge, die Schule machen
Stadt-Anzeiger Nord
Mo,
22.01.2001, 19:00 Uhr, IGS List, Warum Huckleberry Finn nicht
süchtig wurde
Anstiftung gegen Sucht und
Selbstzerstörung bei Kindern und Jugendlichen
Dr. med Eckhard Schiffer,
Quakenbrück.
Wie in seinem gleichnamigen Buch
entwirft Eckhard Schiffer ein schlüssiges Konzept zur
Suchtvorbeugung bei Kindern und Jugendlichen. Wenn Huckleberry Finn
nicht süchtig wurde, so deswegen, weil er sih die Zeit nahm, seine
Sehnsüchte bereits als Kind konkret auszuleben. mehr ...
Hannoversches
Wochenblatt, 03.01.2001
"erLEBEN
ohne Drogen"
Die IGS
List, die Polizeiinspektion Hannover-Ost und das Landeskriminalamt
Niedersachsen haben sich gemeinsam für die Ausstelung "erLEBEN
ohne Drogen" stark gemacht. Diese Ausstellung läuft vom 15. bis
zum 26. Januar im Freizeitheim (FZH) Vahrenwald, Vahrenwalder
Str.92. mehr ...
HAZ, 16.01.2001, "Ohne Rauch geht's
auch", IGS List
Eine
Schule übt den Rück-Zug
(eine
Sonderseite in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung!)
Hilal Alc deniz ist der Geschmack
an Zigaretten gründlich vergangen. Der Schock kam vor zehn
Monaten: Verdacht auf Lungenkrebs. "Das hat mich fertiggemacht.
Es war ein Zeichen, dass ich schnell aufhören muss", sagt
die 18-jährige Schülerin der Integrierten Gesamtschule
List.
Ihre Eltern und Freunde haben
Hilal dabei geholfen. "Wir haben viel unternommen, denn wenn ich
vor dem Fernseher
oder im Café saß, wollte ich automatisch zur
Zigarette
greifen." Hilals Freunde waren wie sie selbst über die Diagnose
schockiert
- die Jugendlichen disziplinierten sich und rauchten in Hilals
Gegenwart
selbst weniger, auch, als fest stand, dass ihre Freundin doch nicht
krank
war. Als Nichtraucherin war sie in der Clique genau so akzeptiert
wie
vorher als Raucherin.
"Mein Freundeskreis hat sich
überhaupt nicht geändert, obwohl alle, so wie ich, sehr
früh mit dem Rauchen angefangen hatten."
Doch Hilals Geschichte ist eine
Ausnahme. Schüler, die rauchen, denken meist nicht ans
Aufhören. Die
Raucherecken an Hannovers Schulen
sind wieder voller als noch vor zwei Jahren. Viele Schüler greifen
bereits mit elf Jahren das erste Mal zur Zigarette. Die IGS List will
jetzt
gegensteuern: mit dem Projekt "Ohne Rauch geht's auch". "Völlig
rauchfrei
zu werden, das schafft keine Schule. Das ist uns klar", sagt Lehrerin
Gisela
Witte. "Aber wir wollen, dass es im Gespräch ist."
Die Besonderheit: ein ganzes
Halbjahr lang laufen Raucher-Entwöhnungskurse,
Anti-Stress-Seminare für
Kinder und Eltern, Musik- und
Kletter-Workshops. "Das ist ungewöhnlich, weil die Schulen
Suchtprävention meist auf
eine Projektwoche beschränken", sagt Kerstin Schaffert aus dem
Schulamt. Mit Umfragen zu Beginn und Ende des Halbjahres will die IGS
mit Hilfe von Studenten der Evangelischen Fachhochschule
überprüfen, ob sich an
der Schule etwas verändert. Die Stadt unterstützt diese
Dokumentation, damit andere Schulen die Erfahrungen aus der List nutzen
können.
"Wir wollen das Thema am Kochen
halten, statt nur einmal eine geballte Ladung an Informationen
loszuwerden", sagt
Schul-Sozialarbeiter Hans Koch. Abschreckung, also der klassische Film
mit der
zerstörten Lunge, halte
erfahrungsgemäß meist nicht lange vor, meint Koch. Statt
dessen wollen die
Pädagogen den Schülern
bei Yoga- und Kletterkursen die Erfahrung von eigenen Stärken und
Grenzen vermitteln.
"Es geht darum, auch Nein sagen zu
können und sich nicht der Gruppe unterzuordnen", erklärt der
städtische Drogenbeauftragte Alfred Lessing, der das Projekt
mitentwickelt hat.
Das könne vergleichsweise
unspektakulär aussehen. "Zum Beispiel wollen wir mit einer
kleinen
Trommel-Aktion zeigen, was man in
der Pause machen kann, anstatt zu rauchen." Die Schule sucht
außerdem jemanden, der in der großen Pause Akupunktur zur
Entwöhnung anbietet.
Die stärkste
Anti-Raucher-Fraktion der Schule findet sich zur Zeit noch in den
fünften Klassen. "Die nehmen das sehr ernst", hat Pädagogin
Witte beobachtet. "Die Kleinen sind
schockiert, wenn sie zum ersten Mal sehen, dass ihre älteren
Vertrauensschüler rauchen. Sie haben auch schon überlegt, wie
sie ihre Eltern vom Rauchen abbringen können." Bei einigen Eltern
hat das bereits gefruchtet: Sie haben sich an der Schule nach
Raucher-Entwöhnungskursen erkundigt.
"Wir wollen das vielleicht mit der Krankenkasse organisieren", sagt
Sozialarbeiter Koch.
Schließlich helfe dies
indirekt auch den Schülern, denn die Eltern spielen beim
Suchtverhalten ihrer Kinder eine nicht ganz unwichtige Rolle. "Wenn die
Eltern rauchen, machen die Kinder es meist auch. Sie müssen
weniger Angst haben, erwischt zu
werden, weil die Eltern das gar nicht riechen", erklärt Arne
Baildon aus der 7d. Oder es nicht riechen wollen: Manche Eltern - und
Lehrer - sehen über den Zigarettenkonsum der Schüler
hinweg, weil sie sich nicht mit ihrem eigenen Suchtverhalten
auseinander setzen wollen. "Eigene Schwächen einzugestehen,
fällt vielen Eltern nicht leicht", sagt der
Drogenbeauftragte Lessing. Manche Eltern zahlen dann lieber neben
dem Taschengeld zwei Schachteln Zigaretten pro Monat. Die IGS
will mit Info-Veranstaltungen für Lehrer und Eltern dagegen
angehen.
Unter den älteren
Schülern, die rauchen, stößt das Projekt bisher jedoch
auf gehörige Skepsis - zumindest,
was sie selbst angeht. "Ich glaube
nicht, dass die Schüler sich überzeugen lassen", meint
André Weber
aus der 9d. Der 15-Jährige
raucht eine Schachtel pro Tag. "Bei uns bringt das ja nichts mehr",
sagt Marie
Dumoutier aus der 10c. Doch bei
den Fünftklässlern lasse sich vielleicht noch was machen. Max
Rust
ist mit Marie einer Meinung: "Ich finde das krass, dass einige
von
denen schon rauchen." Max selbst hat mit elf Jahren angefangen und
beteuert,
dabei bleiben zu wollen. Den Raucherentwöhnungskursus findet er
trotzdem
gut - für die, die aufhören wollen.
Bärbel Hilbig, Hannover, 15.01.2001 20:09 Uhr
Hannoversches Wochenblatt, 03.01.2001
"erLEBEN
ohne Drogen"
Die IGS
List, die Polizeiinspektion Hannover-Ost und das Landeskriminalamt
Niedersachsen haben sich gemeinsam für die Ausstelung "erLEBEN
ohne Drogen" stark gemacht. Diese Ausstellung läuft vom 15. bis
zum 26. Januar im Freizeitheim (FZH) Vahrenwald, Vahrenwalder Str.92.
Die
Ausstellung soll dazu beitragen, eigenes Verhalten zu überdenken,
Toleranz zu üben und sich für andere Menschen
mitverantwortlich zu fühlen. Im Mittelpunkt der Exponate steht der
Mensch mit seinen Bedürfnissen, Hoffnungen und Wünschen und
nicht die Droge, versichern die Veranstalter. Deshalb
haben sie auf einseitige Methoden der Abschreckung ebenso verzichtet
wie
auf reißerische Darstellungen über die Wirkungsweisen und
Gefahren
von Drogen. Der Besucher erlebt eine emotionale Ansprache, die behutsam
an das Thema heranführt.
Die Aussagen
der Ausstellung enthalten Stellungnahmen zu legalen und zu illegalen
Drogen sowie zum Thema Vorbild und zum Einfluss der Werbung auf das
Konsumverhalten. Dabei knüpft sie an alltägliche
Lebenssituationen an und zeigt zwischenmenschliche
Konflikte, die jedem vertraut sind, darunter: "Frust erLEBEN" und
"Glück
oder Trennung erLEBEN". Frust, Glück und Trennung können
Menschen
in den Drogenmißbrauch treiben. Die Ausstellung will bei der
Bewältigung
solcher Konfliktsituationen helfen. rhd
Schlußklassen
und andere interessierte Gruppen können unter Telefon 168-41058
mit dem Freizeitheim Vahrenwald eine neunzigminütige Führung
vereinbaren. Der komplette Falter: "Stark ohne Sucht - einfach
menschlich", der auch bei
der Deutschen Angestellten Krankenkasse, Postfach 14 69, 30014
Hannover, erhältlich
ist, enthält einen Gutschein, mit dem jeder Interessent kostenlose
ausführliche
Informationen zum Thema abrufen kann.
Vortragsreihe Auf der Suche nach dem
verlorenen Glück
Veranstaltungsreihe des Studium
Generale der Fachhochschule Hannover in Zusammenarbeit mit der
integrierten Gesamtschule List und dem Freizeitheim Lister Turm.
Sucht ist eines der großen
Probleme unserer Gesellschaft und besimmt den Altag vieler Millionen
Menschen. Bloßes Verbieten oder Verteufeln bewirkt nichts, das
wissen inzwischen alle, die sich beruflich, etwa in Sozialarbeit oder
Justiz , damit beschäftigen. Es gilt da anzusetzen, wo
Prävention wirken kann und wo sie uns am Herzen
liegen sollte: bei Kindern und Jugendlichen. Die wirkungsvollste
Vermeidung von Suchtverhalten und -gefährdung liegt darin, Sucht
erzeugende Lebensumstände gar nicht erst entstehen zu lassen. Dazu
jedoch müssen wir diese erkennen. Und dies geht weit über die
Kenntnis Sucht erzeugender Stoffe hinaus und schließt auch uns
selbst mit ein.
In unserer Veranstaltungsreihe
nähern sich drei renommierte Fachleute aus unterschiedlichen
Perspektiven den Möglichkeiten von Suchtprävention. Sie gehen
der Frage nach, welche Faktoren anfällig machen für Sucht und
Abhängigkeit und welche dagegen "immunisieren". Sie untersuchen,
wie die Stärkung von Ich-Kompetenz und Handlungsfähigkeit die
Gefährdung mindert, wie wichtig Lebensbejahung ist und warum
Erziehung die emotionale Leerstellen, die die Drogen erst später
ausfüllen könnten, am besten gar nicht erst entstehen
lässt.
Mo, 22.01.2001, 19:00 Uhr, IGS List,
Warum Huckleberry Finn nicht süchtig wurde
Anstiftung gegen Sucht und
Selbstzerstörung bei Kindern und Jugendlichen
Dr. med Eckhard Schiffer,
Quakenbrück.
Wie in seinem gleichnamigen Buch
entwirft Eckhard Schiffer ein schlüssiges Konzept zur
Suchtvorbeugung bei Kindern und Jugendlichen. Wenn Huckleberry Finn
nicht süchtig wurde, so deswegen, weil er sih die Zeit nahm, seine
Sehnsüchte bereits als Kind konkret auszuleben. So fordert
Schiffer für Heranwachsende Freiräume ohne krankmachende
Normen, Regeln und Anpassungsdruck, in denen sich ihre Phantasie
entfalten und Gemütskräfte entwickeln können. Es ist,
sozusagen, ein Plädoyer für den verwahrlosten Hintehausgarten
und gegen den schick herausgeputzten Rasen samt "Betreten verboten".
Vor dem Hintergrund seiner
langjährigen Erfahrung als Arzt und Psychotherapeut verdeutlicht
Eckhard Schiffer die vielfältigen Momente, die Sucht entstehen
lassen und benennt konkrete Möglichkeiten der Suchtvorbeugung.
Eckhard Schiffer arbeitet als
Chefarzt in der Abteilung für Psychotherapie und Psychosomatik am
Christlichen Krankenhaus Quakenbrück. Er ist analytisch
orientierter ärztlicher Psychotherapeut, Arzt für Psychiatrie
und neurologie und hat Philosophie studiert.
Veröffentlichungen u.a.:
Der kleine Prinz in Las Vegas.
Spielerische Intelligenz gegen Krankheit und Resignation
Warum Hieronymus B. keine Hexe
verbrannte. Möglichkeiten und Motive gegen Gewalt bei Kindern und
Jugendlichen.
Warum Huckleberry Finn nicht
süchtig wurde. Anstiftung gegen Sucht und Selbstzerstörung
bei Kindern und Jugendlichen.
| Computer an der IGS List - http://nibis.ni.schule.de/~igslist/ | |
Kompetenzen für die Zukunft
-http://nibis.ni.schule.de/~igslist/800/haupt8.htm
Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir! Ein schöner Vorsatz, aber schwer zu verwirklichen. Wir versuchen es... ... mit unserer Lernwerkstatt Hier finden die Schülerinnen und Schüler elektronische Lexika, Lernsoftware und Internetanschluss, Bücher und Zeitschriften. Wer gelernt hat, sich Informationen mit Hilfe des Computers selbständig zu verschaffen, wer seine Ideen schnell in einen computergeschriebenen Text umsetzen kann, natürlich mit dem passenden Layout, der wird all das auch später nutzen können. ... mit Informatikunterricht Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken, Programmieren mit HTML, Java-Skript, Erstellen von Animationen für viele sind das noch böhmische Dörfer, nicht aber für unsere Schülerinnen und Schüler aus den Informatikkursen. Sie werden auf die Anforderungen computergestützten Arbeitens gezielt vorbereitet. Wir haben die Lehrkräfte, die das können! |
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Preussag-Stiftung
unterstützt Integrierte Gesamtschulen Roderbruch und List
Hannover, 9. Oktober 2000. Die Preussag-Stiftung unterstützt die Integrierte Gesamtschule Roderbruch und die Integrierte Gesamtschule List bei der Anschaffung von Hardware. In enger Kooperation mit dem Verein "n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.", von dessen Seite die Förderung befürwortet wurde, stellt die Preussag-Stiftung den Schulen jeweils 44.000 DM zur Verfügung. Die IGS List plant einen zweiten Computerraum einzurichten, da die vorhandene Computertechnik aufgrund der hohen Nachfrage seitens der Schüler nicht mehr ausreicht. Aus pädagogischer Sicht ist der Antrag besonders deshalb interessant, weil die PCs den Schülerinnen und Schülern auch außerhalb des Unterrichts (Pausenangebote) zur Verfügung stehen. |