| INKLUSIVE SCHULEN - Doku des Stadtelternrates |
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| Integration an der IGS Hannover-Linden http://www.schulelternrat.de/integration.htm |
| HAZ, 09.01.2009 | Grüne wollen Förderschulen abschaffen - Eltern von behinderten Kindern müssen um Platz in Integrationsklasse betteln . >> Integration behinderter Schüler |
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| 13.02.2010, HAZ | Modellprojekte für Integration beantragt |
| Schulen für alle Kinder |
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Zwei weiterführende Schulen in Hannover wollen in Kooperation
mit Förderschulen die Integration behinderter Kinder weiter vorantreiben.
Die Integrierte Gesamtschule Linden und die IGS Stöcken haben beim
Kultusministerium unterschiedliche Modellprojekte beantragt, in denen
sie behinderte und nicht behinderte Schüler gemeinsam unterrichten
wollen. Die IGS Linden beschränkt sich dabei zunächst auf lernbehinderte
Kinder, die IGS Stöcken will von Anfang an auch geistig behinderte
Schüler einbeziehen. |
| 28.02.2009 | Offen macht anders - Freundschaft macht Schule |
| Gemeinsames Leben und Lernen mit beeinträchtigten Kindern u. Jugendlichen |
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9:00- 9:20 Begrüßung : Herzliches Willkommen von ERIK Goslar,
Begrüßung durch den Landrat |
| HAZ, 09.01.2009 | Grüne wollen Förderschulen abschaffen - Eltern von behinderten Kindern müssen um Platz in Integrationsklasse betteln |
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Hannover. Zweieinhalb Jahre hat Birgit Feickert aus Langelsheim für ihre Tochter Amelie einen Platz an einer weiterführenden Schule gesucht. Zusammen mit den Eltern von drei anderen geistig behinderten Kindern hat die Mutter an jeder weiterführenden Schule im Landkreis Goslar angefragt, an Haupt- und Realschulen genauso wie an Gymnasien. Immer wieder Klinken putzen, immer wieder erklären und betteln, sagt Feickert. Diese Betteltour der Eltern soll nach dem Willen der niedersächsischen Grünen ein Ende haben. In einem gestern vorgestellten Gesetzentwurf fordern sie ab 2010 die sukzessive Abschaffung der Förderschulen und die Übernahme von Kindern mit Handicaps an reguläre Schulen. Gemeinsamer Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern muss die Regel, nicht die Ausnahme sein, sagte die bildungspolitische Sprecherin Ina Korter. Man habe 20 Jahre vergeblich auf das Prinzip der Freiwilligkeit gesetzt. Hintergrund der Grünen-Initiative ist die UN-Konvention über die Rechte Behinderter, die Berlin ratifiziert hat und die seit Januar geltendes Recht ist. Die Konvention verlangt, dass behinderte Kinder Regelschulen besuchen. Schulen können in Niedersachsen die Einrichtung einer Integrationsklasse ablehnen, wenn organisatorische, personelle oder finanzielle Gründe dagegen sprechen. Dieser Vorbehalt muss raus aus dem Schulgesetz, findet Korter. Gemeinsamer Unterricht stärke das Selbstbewusstsein und führe zu besseren Lernerfolgen. Auch Eltern setzen große Hoffnung auf die UN-Konvention: Es wäre schön, wenn Eltern nicht immer wieder kämpfen müssten, sagt Frank Hehlgans, Vater einer geistig behinderten Tochter aus Goslar. Manche geben auf, wenn sie an zwei Schulen abgeblitzt sind. Hehlgans und Feickert waren hartnäckiger. Ihre Töchter besuchen seit zwei Jahren das Werner-von-Siemens-Gymnasium in Bad Harzburg - eine Ausnahme. |
| HAZ, 09.01.2009 | STICHWORT INTEGRATION: Möglichst viel gemeinsamer Unterricht |
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Jedes Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf hat in Niedersachsen
Anspruch auf Unterstützung. Es kann entweder an einer Förderschule
unterrichtet werden oder eine reguläre Schule besuchen. Landesweit
gab es 2007 insgesamt 290 sogenannte Integrationsklassen an 153 Schulen.
Hier werden Behinderte so weit wie möglich mit nicht behinderten
Schülern zusammen unterrichtet. |
| HAZ, 30.09.2008 | Kein Problem: Geistig behindert und Gymnasiast |
| In Bad Harzburg lebt eine 7. Klasse mit vier Down-Syndrom-Kindern mit einem Vorzeigemodell vor, was Integration wirklich heißt. |
| Sonderpädagogin Gabriele Krusche hat sich
einen Rucksack bäuchlings umgebunden und erklärt Andre ganz praktisch,
wie ein Akkordeon funktioniert. Derweil lässt Musiklehrer Arne Spohr
Marvin seine Querflöte ausprobieren. Mitschülerin Amelie ist mit
vier anderen Mädchen ins Gespräch über Bigbands und Streichquartette
vertieft. Muntere Szenen wie diese sind Alltag in der Klasse 7a des Werner-von-Siemens-Gymnasiums
in Bad Harzburg. Daran, dass der Lärmpegel ein bisschen höher
ist als in anderen Klassen, haben sich Schüler und Lehrer längst
gewöhnt.
Amelie, Astrid, Marvin und Andre sind geistig behindert und Gymnasiasten. Damit sind die vier Down-Syndrom-Kinder eine Ausnahmeerscheinung im bundesdeutschen Bildungssystem. Derzeit gibt es nur noch ein Gymnasium in der Nähe von Nürnberg, das in einer Integrationsklasse auch geistig behinderte Kinder unterrichtet. Vielleicht verkraften Gymnasien das sogar besser als Hauptschulen, denn dort gibt es oft noch ganz andere Probleme, meint Wilfried Eberts, Konrektor am Werner-von-Siemens-Gymnasium, der die Klasse anfangs als Klassenlehrer betreut hat. Sicher gab es am Anfang Ängste, man ist für so etwas eigentlich gar nicht ausgebildet, erinnert sich der Pädagoge. 20 Stunden in der Woche kommen zusätzlich im Wechsel zwei Förderschullehrerinnen in die Klasse, die Amelie, Astrid, Marvin und Andre in einigen Fächern auch in einem angrenzenden kleinen Raum extra betreuen. Andere Stunden wie Sport, Musik, Religion und Biologie werden im Klassenverbund unterrichtet. Die beiden Integrationshelfer Christian Sund und Sünja Glatthor sind während des gesamten Unterrichts anwesend, und sie sind nicht nur für die vier Behinderten vertraute Ansprechpartner, sondern auch für die anderen Kinder. Die 7a ist im Lehrplan genauso weit wie ihre Parallelklassen. Der Druck durch das Turboabitur ist auch hier spürbar, aber auch die Rücksicht, die die 27 Schüler aufeinander nehmen. Natürlich gebe es eine Lernschere zwischen den behinderten und nicht behinderten Kindern, die mit dem zunehmend komplizierteren Stoff auch immer größer werde, sagt die neue Klassenlehrerin Ina Samel. Es gibt Grenzen, die muss man sehen, meint auch ihr Vorgänger Eberts. Nach zwei Jahren als Klassenlehrer fällt seine Bilanz nur positiv aus: Der gemeinsame Unterricht bringt allen Vorteile, die soziale Integration läuft ganz toll. Die behinderten Mitschüler sind längst Freunde geworden, mit denen man Geburtstag feiert oder ins Kino geht. Und die man vermisst, wenn sie nicht da sind. Astrid fehlt, sagt ein Mädchen und zieht bedauernd die Schultern hoch. Sie merkt immer gleich, dass man traurig ist und umarmt einen, ohne dass man was sagen muss. Die zwölfjährige Astrid muss sich nach einer Operation zu Hause in Goslar auskurieren. Für ihren Vater Frank Hehlgans war es von Anfang an selbstverständlich, dass seine Tochter, die eine nicht behinderte Zwillingsschwester hat, so normal wie möglich aufwächst. Von Schonräumen für Behinderte hält er nicht viel: Das bedeutet auch immer Isolierung. Astrid soll sich selbstständig zurechtfinden können in der normalen Welt. An dumme Sprüche wie die Frage, ob denn seine Tochter auch Abitur machen soll, hat sich Frank Hehlgans gewöhnt und begegnet ihnen mit einem Achselzucken. Astrid kann nicht lesen und schreiben. Egal was sie können und was nicht, in der Klasse 7a sind die vier behinderten Kinder längst angekommen. Astrid genauso wie Andre, der gar nicht mehr so schweigsam ist wie am Anfang, Marvin mit seinem herzöffnenden Lächeln und Amelie, die sich oft meldet und in der Pause mit ihren Freundinnen kichernd tuschelt. Von Berührungsängsten keine Spur. Wir können uns gar nicht vorstellen, dass die vier irgendwann nicht mehr in unsere Klasse gehen, die gehören doch dazu, sagt eine Mitschülerin. von Saskia Döhner |
| >> PRESSESPIEGEL Feb 2008 | In Integrationsklassen fehlen die Lehrer |
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| HAZ, 07.02.2008 | In Integrationsklassen fehlen die Lehrer |
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Von Saskia Döhner |
| HAZ, 07.02.2008 | Langer Weg durch die Gerichte |
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Hannover (jö). In der Geschichte der Integration von behinderten Kindern stand Göttingen schon einmal im Mittelpunkt: Ruth Sancken, ein 13-jähriges Mädchen aus Bovenden, fand im Jahr 1997 bundesweit viel Beachtung. Die behinderte Schülerin klagte durch alle Instanzen, weil sie nach der Grundschule nicht in eine Sonderschule geschickt werden wollte. Die Integrierte Gesamtschule in Göttingen-Geismar hatte das Mädchen im Rollstuhl abgelehnt, die Behörden stellten "sonderpädagogischen Förderbedarf" fest. Der Fall ging bis vor das Bundesverfassungsgericht. Die Richter gaben Ruth in einer einstweiligen Verfügung zunächst Recht. Ein halbes Jahr später korrigierte sich Karlsruhe in seiner Entscheidung: Es müssten auch die Voraussetzungen für eine Integration in den Schulen gegeben sein. Für Ruth war inzwischen eine Lösung in einer anderen Schule als der IGS gefunden worden - für viele Eltern war ihre Geschichte das Aufbruchsignal, für Integration zu kämpfen. |
| HAZ, 07.02.2008 | Kommentar: Bitte ehrlich |
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Behinderte Kinder sollen gemeinsamen mit nichtbehinderten Kindern in einer Klasse sitzen, beide sollten voneinander lernen - es klingt so schön, dass es schon gar nicht mehr in unsere Zeit passen mag. Und tatsächlich: Nach Pisa und immer neuen Leistungsanforderungen ist es still geworden um die Integration von behinderten Kindern in herkömmlichen Schulen. Weil in manchem Fall auch persönliche Enttäuschungen hinzukamen, verschwand das Thema stillschweigend von der Tagesordnung. Schulen scheuen den Aufwand selbst dann, wenn sie die Integration im Namen tragen. Und die Schulbehörden stehlen sich wegen der Kosten aus der Verantwortung. Versprechen und Wirklichkeit passen schon lange nicht mehr zusammen. Es ist an der Zeit, eine Bestandsaufnahme der bisherigen Integrationsbemühungen zu machen - und Eltern von behinderten Kindern dann ehrlich zu sagen, was möglich und vor allem was gewollt ist. Jörg Kallmeyer |
| Behinderte Kinder verschiedener Jahrgangsstufen werden von Förderschullehrer Holger Theiß an der KGS Göttingen in einer Extraklasse unterrichtet. Hinzmann |
| Goslarsche Zeitung, 18.01.2007 |
Flaggschiff Werner-von-Siemens-Gymnasium |
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Marsch durch Köpfe und Instanzen - Integration: Veranstaltung mit Prof. Schöler im Bürgerhaus Seesen |
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Wenn Forschung und Lehre auf die Ministerialbürokratie treffen, geht das selten gut. Am Dienstag aber war die Konstellation Garant für eine muntere Info-Veranstaltung zur schulischen Integration behinderter und nicht behinderter Kinder im Bürgerhaus Seesen. Auf Einladung des Elternvereins ERIK (Eltern für ein regionales Integrationskonzept) Goslar sprachen Prof. Dr. Jutta Schöler von der TU Berlin und Dr. Peter Wachtel, seit acht Jahren im niedersächsischen Kultusministerium zuständiger Referent für den Bereich sonderpädagogische Förderung. Traum seit 25 Jahren Vor rund 150 Besuchern im vollen Bürgersaal konnte zunächst die Wissenschaftlerin ihr Glück kaum fassen, das sie in Bad Harzburg erlebt hatte. Am dortigen Werner-von-Siemens-Gymnasium besuchen seit Beginn dieses Schuljahres auch vier behinderte Kinder eine 5. Klasse. Schöler sagte: Integration am Gymnasium, das ist mein Traum seit 25 Jahren, es ist die Fortsetzung meiner beruflichen Tätigkeit im ersten Jahr der Pensionierung. Die 66-Jährige bezeichnete das WvS-Gymnasium als bundesweites Flaggschiff und ließ keinen Zweifel an der Richtigkeit der Maßnahme: Bei weiterführenden Schulen gehören Behinderte ans Gymnasium, wegen des sozial stabilen Umfelds von ,normalen Schülern. Charmant, aber deutlich weniger euphorisch präsentierte sich Referent Wachtel. Er skizzierte die sonderpädagogischen Möglichkeiten in Niedersachsen (siehe unten) und sprach sich dafür aus, Pluralität zuzulassen. Die Konzepte müssten qualitativ weiterentwickelt werden, und das möglichst wohnortnah. Keinesfalls dürfe man etwas von oben herab programmatisch durchsetzen. Und: Sonderschulen werden deshalb nicht überflüsssig. Das missfiel der streitbaren Professorin sichtlich, die von Beispielen in Berlin und Basel berichtete, wo aus Sonderschulen Integrationschulen wurden. Deutschland sei Entwicklungsland, einen Rechtsanspruch auf Integration gebe es nicht. Wohl aber die umgekehrte Richtung, basierend auf dem Reichsschulpflichtgesetz von 1938, dessen Bestimmungen die (Alt-)Bundesländer übernahmen. Instanz Eltern Einig waren sich Schöler und Wachtel (Evolution statt Revolution), dass es Zeit braucht, die Entwicklung voranzubringen, in den Köpfen der Menschen wie auch in den Schaltstellen der Instanzen. Die Wissenschaftlerin forderte Druck auf die Politik, das Schulsystem insgesamt besser auszustatten, denn: Deutsche Lehrer werden für miserable Arbeitsbedingungen relativ hoch bestochen. Kostengründe führte Schöler auch an, um ein dauerndes Nebeneinander der etwa gleich teuren Sonderschulen und Integrationsmodelle abzulehnen. Und dann: Solange es beide Systeme gibt, sind die *Eltern die einzige Instanz, die über die ,Miseren entscheiden darf. Das löste tosenden Beifall aus , den aber Wachtel nicht mehr hörte, der sich aufgemacht hatte, um seinen Zug nach Osnabrück zu erreichen.
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| Der Schulelternrat des Werner-von-Siemens-Gymnasiums (WvSG) hat im Sommer 2006 (damals war Wolfgang Kuert Vorsitzender des Schulelternrates) in einer Schulelternratssitzung lange und sehr offen mit zwei Elternteilen der behinderten Kinder in einer Schulelternratssitzung diskutiert. Wolfgang Kuert berichtet in einer Mail: "Ich hatte mich damals zu Beginn der Sitzung bei den Eltern der behinderten Kinder bedankt, dass sie das WvSG als künftige Schule ihrer Kinder ausgesucht haben und damit der Schulleitung, den Lehrkräften, den Eltern und Schülerinnen und Schülern die soziale Kompetenz zutrauten, ihre Kinder am WvSG integrativ beschulen zu lassen. In der erforderlichen Abstimmung sprach sich der Schulelternrat mit 82 % dafür aus, eine Integrationsklasse einzurichten." |
| Goslarsche Zeitung, 18.01.2007 |
Seit 1993 im Schulgesetz Regelintegration ist in Niedersachsen kein Selbstläufer, sondern bedarf eines Antrags |
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Unter der SPD-Alleinregierung von Gerhard Schröder wurde die Regelintegration 1993 in das Niedersächsische Schulgesetz aufgenommen (§ 4). Sie lief zunächst unter dem Schlagwort Lernen unter einem Dach und hatte zum Ziel, möglichst umfassend nicht behinderte und behinderte Kinder diese haben einen sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam zu unterrichten. Die CDU/FDP-Landesregierung hat 2006 einen Grundsatzerlass herausgebracht. Zur Umsetzung des Gesetzes richtete man eine Rahmenplanung ein, deren Kernstück die regionalen Integrationskonzepte sind. Hintergrund: Da die Bedingungen und der Bedarf von Region zu Region unterschiedlich sind, sollen Schulträger, Lehrkräfte, Schulleitungen und -behörden vor Ort in enger Kooperation die passenden Konzepte erarbeiten. Es gibt eine ganze Palette von Möglichkeiten: A Förderschulen (frühere Sonderschulen) A Integrationsklassen A Kooperationsklassen A Mobile Dienste A Sonderpädagogische Grundversorgung. A Als ältere Förderformen kennt Niedersachsen noch die Sprachheilklassen und die Tagesbildungsstätten (mit freien Trägern). Das größte Interesse seitens der Elternschaft gilt den Integrationsklassen, die im Landkreis Goslar mittlerweile an fünf Grundschulen und am Bad Harzburger Werner-von-Siemens-Gymnasium eingerichtet sind. Auch wenn der Name Regelintegration es nahe legt einen Rechtsanspruch und einen Automatismus gibt es nicht. Integrationsklassen können eingerichtet werden aufgrund eines Antrags von Schule, Schulträger oder Schulelternrat. Einzelne Eltern haben kein Antragsrecht.hgb |
| NP, 08.05.2005 | Jordan will weniger Förderschulen |
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NNOVER.
Kinder mit Sprach- und Lernschwierigkeiten sollen in der Region künftig
nicht nur in Förderschulen unterrichtet werden. Sozialdezernent Erwin
Jordan begründet diese Entscheidung mit einer „Überversorgung
an Förderschulen“. Und er verweist auf das Schulgesetz, nach
dem jeder Schüler vor Ort unterrichtet werden sollen – auch
solche mit Auffälligkeiten. |
| HAZ,18.12.2004 | Basteln statt lernen – Eltern sind sauer |
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Kürzungen in Vollen Halbtagsschulen und bei der Integration |
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| Stadtelternrat, 16.12.2004 | Stellungnahme zu Kürzungen beim "Regionalen Integrationskonzept" |
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| NP, 18.12.2004 | Offener Brief an Busemann gegen Kürzungen an Vollen Halbtagsschulen und am Regionalen Integrationskonzept Nordwest |
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Offener Brief an Busemann HANNOVER. Protest-Post für Bernd Busemann (CDU): Niedersachsens Kultusminister erhält in diesen Tagen zwei offene Briefe von verärgerten Eltern. Es geht um die Kürzungen der Lehrerstunden an den Vollen Halbtagsschulen (VHTS) und bei dem so genannten „Regionalen Integrationskonzept Hannover-Nordwest“. Die Kritik kommt von der breiten Basis: Die Schulelternräte von 24 Vollen Halbtagsschulen in Stadt und Region, der Stadtelternrat und der Regionselternrat wollen gegen die Sparmaßnahmen an den Vollen Halbtagsschulen vorgehen. Die Kürzungen seien so massiv, dass die Schulen „ihrem pädagogischen Auftrag nicht mehr gerecht werden könnten“, heißt es in dem Brief. Die Folgen: Unterrichtsausfall, Klassen werden aufgeteilt oder zusammengelegt, AGs und Klassenfahrten fallen aus. Hintergrund: Das Konzept der VHTS sieht eine bessere Lehrerversorgung und mehr Förderunterricht vor. In der Unterrichtszeit (bis mittags) kümmern sich nur ausgebildete Pädagogen um die Kinder. Durch die Stundenkürzung fürchten die Eltern, dass dieses Schulmodell demontiert werden soll. Auch die Sparmaßnahmen bei dem so genannten „Regionalen Integrationskonzept Hannover-Nordwest“ stößt auf heftige Kritik. Dieses Modell unterstützt und begleitet besonders benachteiligte Schüler in sozialen Brennpunkten. Das verhindere in vielen Fällen eine Überweisung in Förderschulen, so Richard Lochte vom Stadtelternrat. „Außerdem sinkt damit das Bildungsniveau weiter, und auf lange Sicht steigt die Jugendkriminalität. Dagegen wollen wir uns wehren.“ Die Eltern hoffen nun auf eine Antwort von Busemann. KaSch |
| StadtAnzeiger West . 30.12.2002 | IGS Linden / Lehrer sollen bleiben |
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Die Integrierte Gesamtschule sorgt sich um ihr Integrationsmodell – etliche Pädagogen sind nur abgeordnet. ... Bislang sind diese Lehrer offiziell an verschiedenen Sonderschulen beschäftigt und lediglich zum Dienst an der Gesamtschule „abgeordnet“. ... Derzeit besuchen die IGS 40 Kinder, die eine Körperbehinderung aufweisen oder besondere Schwierigkeiten beim Lernen, im Sozialverhalten oder beim Spracherwerb haben. Dank der besonderen Betreuung – das zeigt ein Blick in die Statistik – schaffen die meisten von ihnen wenigstens den Hauptschulabschluss >> mehr / >>Integration / >>Schulen im Westen Hannovers |
| HAZ, 24.11.2002 | Behindert ? Die sind doch völlig normal |
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Sie basteln gemeinsam, sie lernen gemeinsam – und voneinander: Die Wilhelm-Schade-Schule schickt ihre geistig behinderten Schüler in mehrere Grundschulen der Stadt. Das Konzept zur Integration geht auf. ... „Es kommt immer auf die einzelnen Kinder an, ob sie Kontakt zueinander aufnehmen“, sagt Sonderschullehrerin Helga Graff. ... Aber die insgesamt sechs Sonderschüler haben in der Grundschule auch noch einen eigenen Klassenraum für sich. ... An diesem Tag wird auch in der 2a an Weihnachtsdekoration gebastelt. ... Auch Sonderschullehrer Hans-Dieter Krull sieht in dem Modell nur Vorteile. Für die geistig behinderten Kinder bringe der Umgang mit den anderen Schülern sehr viele sprachliche Anregungen. mehr ... |
| StadtAnzeiger West . 30.12.2002 | IGS Linden / Lehrer sollen bleiben |
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Die Integrierte Gesamtschule
sorgt sich um ihr Integrationsmodell – etliche Pädagogen sind
nur abgeordnet. Die Integrierte
Gesamtschule Linden (IGS) will ihre sonderpädagogische Förderung
langfristig sichern. Um einer möglichen Personalnot vorzubeugen,
möchte die IGS bei den niedersächsischen Schulbehörden
erreichen, dass die sechs eingesetzten Sonderpädagogen eine feste
Stelle in Linden bekommen. Bislang sind
diese Lehrer offiziell an verschiedenen Sonderschulen beschäftigt
und lediglich zum Dienst an der Gesamtschule „abgeordnet“.
Ziel sei es, den „status quo“ zu halten, sagt Erich
Schuler, Rektor an der IGS. Rückendeckung bekommt die Gesamtschule
auch vom Bezirksrat Linden-Limmer: Das Stadtteilgremium hat in seiner
vergangenen Sitzung beantragt, dass sich die Stadt für die gewünschte
Stellenzuweisung stark macht. |
| HAZ, 24.11.2002 | Behindert ? Die sind doch völlig normal |
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| Homepage -> >Verlässliche Grundschulen Homepage -> Unterrichtsversorgung |