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| HAZ, 24.12.2007 | Elitegymnasium soll sein Angebot anpassen |
| Kritik am Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium |
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Von Bärbel Hilbig |
| >> AK Gymnasien |
| Latein:
Omnes linguam Latinam discunt ...
... oder: Alle lernen Latein. Hannovers Kinder lernen wieder Latein. Die Sprache,
die niemand mehr spricht, ist vielfach wieder erste Wahl, wenn Kinder und
Eltern sich bei Fremdsprachen festlegen. Schulleiter halten allerdings nicht die Liebe zum Latein für die Hauptursache: Eltern, die ihr Kind aufs Gymnasium schicken wollen, melden ihr Kind auf einer Latein-Orientierungsstufe an – und umgehen so die „normale“ OS. Damit alle „Lateiner“ (bei der OS Birkenstraße) unterkommen, weichen 20 Kinder aus der Grundschule Goetheplatz auf die OS Uhlandstraße in der Nordstadt aus... . „Es hat eine Mordsaufregung gegeben. Gerade die ausländischen Eltern wollten ihre Kinder nicht an eine Schule mit vielen ausländischen Kindern schicken.“ .. „Die Lateinklassen sind praktisch Gymnasialklassen“ .. Die Sophienschule eröffnet eine siebte Klasse (im Vorjahr reichte es nur für eine halbe Klasse) mit Latein als erster Fremdsprache und hat 16 Schüler abgewiesen, die nun zum Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium (KWRG) gehen...Die Eltern sind unzufrieden. „In allen Informationsveranstaltungen hieß es, man habe die Wahl zwischen den beiden Gymnasien“, kritisiert Dorothee Weskott. „Wir wollten zwar Latein als Grundlage, aber nicht unbedingt Altgriechisch.“ HAZ, 22.06.2002 mehr ... |
| Wettbewerb:Jugend siegt Eigentlich machen Elisabeth Krause (18) und Sebastian Bürgel (17) gerade ein Praktikum beim Max-Planck-Institut für Astrophysik in München. Am Wochenende waren sie jedoch beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht" in Darmstadt - und haben den ersten Preis in der Sparte Geo- und Raumwissenschaften abgeräumt. "Das ist ein tolles Gefühl", sagt Elisabeth, Ex-Schülerin des Kaiser-Wilhelm-und Ratsgymnasiums, das Sebastian besucht. Die beiden haben den Zusammenstoß von Galaxien am Computer simuliert HAZ, 28.05.2002 mehr ... |
HAZ,
14.08.2001-> Thema Abitur nach 12 Jahren
Neuer Plan für Turbo-Abitur erntet Kritik Schulleiter befürchten mangelnde Förderstunden und eingeschränkte Sprachangebote. Die Ankündigung von Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper zum Abitur nach zwölf Jahren stößt an den Gymnasien auf ein geteiltes Echo. Jürgens-Pieper will, wie berichtet, den Gymnasien und Gesamtschulen ermöglichen, im siebten Jahrgang Klassen einzurichten, die nach drei statt nach vier Jahren den zehnten Jahrgang und damit die Sekundarstufe I abschließen. "Die Schulen können, müssen aber nicht teilnehmen," sagt die Sprecherin des Kultusministeriums, Sonja Markgraf. Per Erlass will das Ministerium die Einrichtung dieser Turbo-Klassen zum Schuljahr 2002 / 2003 erlauben - ohne dass die Schulen einen Extra-Antrag stellen. Bisher kann eine Schule leistungsstarke Schüler nach dem neunten Jahrgang in einer Klasse zusammenfassen, in der sie in einem Jahr den Stoff der zehnten und elften Klasse lernen. In Hannover hatten drei staatliche Schulen für dieses Schuljahr eine Genehmigung dafür erhalten. An der Elsa-Brändström- und der Humboldtschule waren die Interessenten jedoch wieder abgesprungen - die Jugendlichen wollten ihren angestammten Klassenverband nicht für eine Turbo-Klasse aufgeben. Das Kaiser- Wilhelm- und Ratsgymnasium (KWRG) bereitet den Sprung in Klasse elf langfristiger vor: Eine siebte und eine achte Klasse sind dafür vorgesehen. Sie beginnen deshalb ein Jahr früher mit der an altsprachlichen Schule üblichen dritten Pflichtfremdsprache. Dementsprechend hält Ulrich Lenhardt, stellvertretender Leiter des KWRG, die Neuregelung für sinnvoll: "Sie kommt den Intentionen entgegen, die wir seit Jahren verfolgen." Brigitte Netzel, leiterin der Elsa-Brändström-Schule, ist mit den neuen Plänen des Ministeriums nicht glücklich. "Wir wollen, dass die begabten Kinder ihre sozialen Pflichten wahrnehmen und in den Klassen als Zugpferde dienen." Netzel will dem kommenden zehnten Jahrgang wieder eine Springerklasse anbieten. Diese Klassen erhalten im ersten Halbjahr vier und im zweiten Halbjahr drei zusätzliche Unterrichtsstunden. "Ich weiß nicht, ob die Förderung so komfortabel ausfallen wird, wenn es bereits in Klasse sieben losgeht." Netzel hegt noch eine andere Befürchtung: "Kein Gymnasium wird es sich leisten können, nicht mitzumachen. Und dann bekommt keiner genug Schüler für eine Klasse zusammen." Peter Fischer, Leiter der Humboldtschule, sieht Probleme bei der zweiten Fremdsprache: Der Turbo-Klasse könnten nicht unbedingt zwei oder drei Sprachen zur Wahl angeboten werden. bil |
HAZ, 10.03.2001 SCHULEN
In D-Zug-Klassen schneller zum Abi Die Elsa-Brändström-Schule in der Südstadt und die Humboldtschule in Linden richten zum kommenden Schuljahr jeweils eine der so genannten D-Zug-Klassen ein. An beiden Gymnasien können Schüler dann in zwölf statt in dreizehn Jahren zum Abi gelangen, indem sie im Klassenverband einen Jahrgang überspringen. Das Schulamt hat dem Vorhaben jetzt zugestimmt. Bereits vorher hatte sich das Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium als erste staatliche Schule in Hannover für eine D-Zug-Klasse zum kommenden Schuljahr entschieden. Die private katholische St.-Ursula-Schule bietet den schnelleren, lernintensiveren Weg zum Abitur bereits seit zwei Jahren an. bil |
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Infos zum Kaiser-Wilhelm-Rats-Gymnasium