KURT-SCHWITTERS-GYM.

Welche Schule für mein Kind ? 2008, als pdf Seite 4 - hann. Gym

Kurt-Schwitters-Gymnasium, 05.03.2008, 15:00 - 18:00 Uhr (Vorstellungstag), Hinter der Alten Burg 3, 30629 Hannover, www.kurt-schwitters-gym.de, info@kurt-schwitters-gym.de, Tel. 16 83 22 07, Schulleiter: Herr Baßmann

Schülerzahl: 800, Vollzeitlehrerstellen: 50 (59 Lehrer), Altersdurchschnitt der Lehrer: 46 , Klassengröße 5. Jg.: 31

Schwerpunkte: Ökologie (Agenda-21-Schule), Gesundheitsförderung, Menschenrechtserziehung. Besonderheiten: Methodentraining "Lernen lernen", Bilingualer Unterricht in Politik (Jg. 9/11), Teilnahme an Weltschülerkonferenz in Den Haag, Spanisch-AG (ab Kl.9). Chinesisch-AG (ab Kl.5). Darstellendes Spiel als Fach. Rechtskunde. Zertifikate "Innovative Schule" / "Schule ohne Rassismus". Partnerschule Jazz-Club + Sprengel Museum. Oberstufenprofil: Sprachen, Mathe/Naturwissenschaft, Gesellschaftswissenschaft. Prominente Abgänger: Musikproduzent Mousse T., Entertainer Desimo

Infotage und Anmeldung 

 

 

 

   
 

Die pädagogische Reihe, Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg, Mi, 20.02.2008 / 19:00 Uhr

"Jugend S(s)ucht! - Drogenmissbrauch im Jugendalter

Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg - Hinter der Alten Burg 3, 30629 Hannover, Tel. 0511/168 3 22 07

20.02.2008, 19:00 Uhr, Forum des Schulzentrums Misburg - Zufahrt über Ludwig-Jahn-Straße

Ein Vortrag von Dr. Christoph Möller

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Alkohol und Zigaretten gehören für viele Jugendliche zum normalen Alltag. Das reicht aber oft nicht mehr: Ecstasy und Cannabis versprechen den größeren Klick. Aber: Wonach suchen junge Menschen, wenn sie Drogen nehmen ? Ist Sucht immer gleich Flucht? Was bräuchten Jugendliche wirklich ?

  Antworten auf diese Fragen gibt der bekannte Fachautor Dr. med. Christoph Möller, Oberarzt an der Kinderklinik auf der Bult und Leiter der dortigen Drogenstation "Teen Spirit Island"
  In der ersten Hälfte der Veranstaltung wird Dr. Möller auf die unterschiedlichen Drogen eingehen, ihre Wirkungsweise und die Folgen beschreiben. Im Anschluss an die Pause besteht dann die Möglichkeit, konkrete Fragen zu stellen und mit dem Fachmann zu diskutieren.
  Wir laden Sie herzlich zu dieser dritten Veranstaltung der Pädagogischen Reihe ein und freuen uns auf Sie!
  Bei diesem Vortrag erhebt die Pädagogische Reihe keine Eintrittsgelder, sondern bittet um eine Spende, die der Therapiestation für drogenabhängige Kinder und Jugendliche "Teen Spirit Island" zugute kommt.
 
StadtAnzeiger Ost, 06.03.2008 Fernes Land rückt ganz nah

Fernes Land rückt ganz nah So ganz genau kann sich Hanne an die Eröffnungsrede nicht mehr erinnern. ·Es war schrecklich aufregend·, erzählt die 18-jährige Schülerin des Kurt-Schwitters-Gymnasiums, die ihre Ansprache in Den Haag als Ambassador·, also Botschafterin, halten musste. Gemeinsam mit 3500 Mitschülern aus mehr als 90 Nationen war die Misburgerin in die holländische Metropole gereist, um im dortigen Kongresszentrum in die Rolle von Diplomaten aus der ganzen Welt zu schlüpfen. Immerhin 95
waschechte Botschafter hatten sich zum Auftakt der einwöchigen Veranstaltung akkreditieren lassen, um ihrem potenziellen Nachwuchs über die Schulter zu schauen. 

Thimun·, die Abkürzung von ·The Hague International United Nations·, heißt das UNO-Rollenspiel, bei dem die Schüler ihre in englischer Sprache verfassten Resolutionen vortragen. Die vertretenden Länder können nicht frei gewählt werden, sondern werden von Den Haag aus per Losverfahren vergeben. Für die Misburger Gymnasiasten war das in diesem Jahr eine ganz besondere Herausforderung: Sie vertraten die Interessen Kirgistans, der Schnittstelle zwischen Russland und China. ·Für die Schüler bedeutete das zwar eine Menge Vorbereitungsarbeit, aber sie waren mit Begeisterung dabei·, sagt Oberstudienrat Udo Wassmann, der die Teilnahme hannoverscher Gymnasien an dem Spiel vor 16 Jahren initiiert hat. Im Vorfeld hatten sich die sieben Schützlinge Wassmanns gründlich über Geschichte und Kultur Kirgistans informiert und in Arbeitsgruppen Fakten und Forderungen erarbeitet. ·Dabei haben wir erfahren, dass das Land oberhalb eines Flusses liegt und einen Wasserkonflikt mit den Nachbarn austrägt·, erzählt die 16-jährige Julia. ·Wenn die das Wasser oben stauen, bekommen andere nichts.· Beeindruckt erzählt sie die Geschichte eines jungen Inders, der in Den Haag in die Rolle des Feindes schlüpfen und sich als Vertreter Pakistans Gedanken über den Kaschmir-Konflikt machen musste. ·Die Jugendlichen gewinnen ganz neue Eindrücke und erfahren, dass Politik nicht nur aus dem Blickwinkel des eigenen Landes betrachtet werden darf·, sagt Wassmann. So haben die angehenden Diplomaten ihre Resolutionen zu unterschiedlichen Themen vorgetragen und ihre Standpunkte debattiert. ·Man muss mit möglichst vielen anderen Volksvertretern einen Konsens erlangen, um anschließend eine gute Gesamtresolution präsentieren zu können·, weiß Hanne. Verständigungsprobleme kennen die Schüler nicht. Immer, wenn das eigene Wohlbefinden gestört ist oder man etwas nicht mitbekommen hat, wird die mehrstündige Konferenz unterbrochen, berichtet der 17-jährige Irenäus. Mit etwas Glück gehen die Resolutionen in das Thimun-Handbuch der Haager Konferenz ein. ·Vergangenes Jahr hat sogar Generalsekretär Kofi Annan vorbeigeschaut·, erzählt Udo Wassmann. ·Ein Zeichen dafür, dass vielleicht tatsächlich mal eine interessante Schüler-Idee verwirklicht wird.· pst Veröffentlicht 07.03.2003 11:00 UHR >> Thema Rollenspiel