Schulausschuss lehnt Verpflichtung zur Verlässlichen Grundschule ab
| 13.12.2001 | Keine Schule wird verpflichtet (HAZ) Im kommenden Schuljahr wird keine Grundschule verpflichtet, sich zur Verlässlichen Grundschule umzuwandeln.Der Schulausschuss hat einen entsprechenden Verwaltungsvorschlag gestern einstimmig abgelehnt. Für das kommende Schuljahr haben sich inzwischen zehn Schulen freiwillig gemeldet. Bis zum Schuljahr 2003/2004 müssen alle 60 Grundschulen den verlässlichen Unterricht anbieten. |
| 13.12.2001 | (NP) |
Vorschlag der Verwaltung: Zwangsverpflichtung
| 26.11.2001 | Auf 27 Schulen soll bald Verlass sein (HAZ) Zu wenig Freiwillige: Schulamt will jetzt die Umstellung auf die Verlässliche Grundschule verordnen |
| 26.11.2001 | Diese Grundschulen sind dabei (HAZ) |
Die ersten Verlässlichen Grundschulen fangen an
| 28.08.2001 | Podiumsdiskussion: Grundschulen und Horte dürfen nicht baden gehen |
| 22.08.2001 | Verlässliche Grundschulen brummen (NP) Die fünf Verlässlichen Grundschulen (VGS) entwickeln sich zu einem Renner. In den Schulen liegen nur zwei Wochen nach Einführung zum Schuljahresbeginn Berge von Neuanmeldungen vor. |
| 22.08.2001 | Betreuung für 630 Mark (HAZ) Weil die ersten beiden Schuljahre nur bis zwölf Uhr unterrichtret werden, betreuen geringfügig Beschäftigte (630-Mark-Gesetz) die Kinder. Förderstunden, bisher vor oder nach dem Untericht, werden nun in bestehende Stunden integriert. Damit Lehrerausfälle kompensiert werden, stellen die Schulen - ebenfalls geringfügig beschäftigte - Vertretungskräfte ein. |
| 22.08.2001 | Alle wollen Horte sichern (HAZ) |
| Montag,
20.08.2001, 19:00 Uhr,
Aula der Grundschule Salzmannstraße 4, 30451 Hannover / Linden-Nord "Verlässliche Grundschule" ? Grundschulen und Horte dürfen nicht baden gehen! Von den KandidatInnen zur Stadtratswahl fordern Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen verlässliche Zusagen für den Erhalt von Qualität in Grundschulen und Horten. Dazu haben haben wir RatskandidatInnen eingeladen.
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| NP,
22.08.2001->
Thema Verlässliche
Grundschule
Verlässliche Grundschulen brummen Berge von Neuanmeldungen. Hortmitarbeiter fürchten für Jobs Hannover. Die fünf Verlässlichen Grundschulen (VGS) entwickeln sich zu einem Renner. In den Schulen liegen nur zwei Wochen nach Einführung zum Schuljahresbeginn Berge von Neuanmeldungen vor, erfuhr die NP. "Wir werden im kommenden Halbjahr neue Betreuungsgruppen aufmachen", sagt Bernhard Brendel (55), Schulleiter in der Stammestraße. "Es läuft gut. Auch wenn fünf Zeitstunden in der ersten Klasse ein Hammer sind und wir die Anstrengung durch viele Spiele kompensieren", schildert Willy Förster (54) Schulleiter in Mühlenberg, den einzigen Nachteil, den er erkennen kann. In der Stammestraße sind - große Ausnahme - auch zwei Mütter als Betreuungskräfte beschäftigt. Alle anderen VGS-Mitarbeiter sind pädagogisch ausgebildet, betreuen höchstens 20 Kinder in einer Gruppe. Trotzdem steht bei einigen Eltern, und vor allem bei Erziehern aus Horten und Kindertagesstätten, das Stimmungsbarometer auf Protest: Das wurde am Montagabend bei einem Diskussionsforum mit Ratsmitgliedern in Linden deutlich. Eine Probewahl unter den 120 Teilnehmern (nicht repräsentativ) zeigte den Protest: Wäre die VGS Kriterium für die Kommunalwahl, würde jeder Fünfte zu Hause bleiben, 44 Prozent wählten PDS, nur zehn Prozent die SPD. Einige Eltern fürchten, dass das Wohl ihrer Kinder auf der Strecke bleibt, weil in einer Stunde nicht die Bedürfnisse der Knirpse erfüllt werden könnten. Und viele Erzieher in Horten bangen um ihre Arbeitsplätze: Der Hort werde zur Halbtagseinrichtung. Dr. Ulrich Wolf (47, PDS) brachte finanzielle Bedenken ins Spiel: "Will der Kämmerer bis zu vier Millionen Mark in der Jugendhilfe einsparen, dann bitte nicht in der Betreuung und durch die VGS." mit mehr ... Betreuung für 630 Mark-> Thema Verlässliche Grundschule Fünf von 60 Grundschulen haben das neue Modell Verlässliche Grundschule (VGS) seit zwei Wochen eingeführt: Glücksburger Weg, Hägewiesen, Mühlenberg, Stammestraße und Wettbergen. Die übrigen sind spätestens in zwei Jahren dran. In einer VGS werden alle Grundschulkinder von acht bis 13 Jahren beaufsichtigt. Weil die ersten beiden Schuljahre nur bis zwölf Uhr unterrichtret werden, betreuen geringfügig Beschäftigte (630-Mark-Gesetz) die Kinder. Förderstunden, bisher vor oder nach dem Untericht, werden nun in bestehende Stunden integriert. Damit Lehrerausfälle kompensiert werden, stellen die Schulen - ebenfalls geringfügig beschäftigte - Vertretungskräfte ein. mit mehr ... |
| HAZ,
22.08.2001-> Thema Verlässliche
Grundschule
Alle wollen Horte sichern Politiker diskutieren über Verlässliche Grundschulen Das gibt es wohl nur im Wahlkampf: Das Stadtteiltreffen Linden-Limmer hatte Politiker aller Ratsfraktionen zu einer Diskussion über die Verlässliche Grundschule geladen - und bis auf Gerhard Wruck (WfH) waren alle gekommen. Bei den rund 150 Eltern, Hortmitarbeitern und Lehrern in der vollen Aula der Grundschule Salzmannstraße überwogen Zweifel an dem Modell, mit dem jetzt die ersten fünf Schule gestartet sind. Ihre Schule habe bisher keine Horte als Kooperationspartner für die Betreuungsstunden gefunden, berichtete Hannelore Oelkers, Leiterin der Lindener Egestorffschule. Die Finanzierung erscheine den potenziellen Partnern zu unsicher. "Bisher trägt das Jugendamt die Differenz zwischen den tatsächlichen Kosten für Hortbetreuung und dem, was das Land zahlt." Doch niemand wisse, ob genug Geld da sei, wenn alle Grundschulen verlässliche Zeiten von 8 bis 13 Uhr anbieten. "Ich gehe davon aus, dass wir 2004 natürlich noch Geld dafür haben", sagte SPD-Ratsfraktionchef Klaus Huneke. Gudrun Lappé (Bündnis 90 / Die Grünen) betonte, ihre Fraktion wolle die Kooperation mit den Kitas, damit qualifizierte Arbeitskräfte die tägliche einstündige Betreuung der Erst- und Zweitklässler übernehmen. Heike Strodtmann (Alternative Liste), selbst Lehrerin an der Grundschule Garbsen, kritisierte, dass Vertretungslehrer nur auf 630-Mark-Basis eingestellt werden. "Ich kann doch nicht erwarten, dass sie an Konferenzen oder Elternarbeit teilnehmen." Die Pläne des Stadtkämmerers, bei der Hortbetreuung bis zu vier Millionen Mark einzusparen, wenn die Verlässlichen Grundschulen laufen, stießen bei den Wahlkämpfern meist auf Ablehnung. "Eingespartes Geld im Kita-Bereich sollten dort für andere Angebote eingesetzt werden", meinte Jens Seidel (CDU) - und fand sich damit an der Seite Ulrich Wolfs (PDS) wieder. bil mehr ... |
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