| MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT |
| Homepage-> Bildungsstandards -> Finnland -> PISA -> Qualität von Schule -> Schulreform -> Selbständige Schule -> Verlässl.Grundschule -> Arbeitskreis Berufsbildende Schulen -> Arbeitskreis Gesamtschulen -> Arbeitskreis Grundschulen -> Arbeitskreis Gymnasien -> Arbeitskreis Hauptschulen -> Arbeitskreis Realschulen -> Arbeitskreis Sonderschulen -> Regionselternrat -> IGLU |
| "Hand
in Hand - Für unsere
Muttersprache" Demo der Elterninitiative der Migranten in Niedersachsen Sa, 11.03.2006, 11:00 Uhr, Demo ab Klagesmarkt -> Presseerklärung der Initiative Türkischer Elternverband Niedersachsen, Griechische Gemeinde Hannover , Türkisch-Deutscher Unternehmerverein Hannover ..... mehr ... |
| NP, 17.01.2004 Muttersprachlicher Unterricht: Eltern fordern Sprachkurse Ein neuer Erlass des Kultusministeriums sorgt für Unmut bei ausländischen Eltern. Der muttersprachliche Unterricht für Kinder aus Einwandererfamilien soll ausgedünnt werden. Der Türkische Elternverband plant deshalb eine Unterschriftenaktion. „In der Wirtschaft wird die Mehrsprachigkeit zum Teil sogar gefordert“, sagt Verbandsvorsitzende Havva Mermertas. Der muttersprachliche Unterricht habe einen hohen Stellenwert für die Persönlichkeitsentwicklung und Integration der Schüler aus Einwandererfamilien. Ministeriumssprecher Georg Weßling bestätigt, dass im Moment keine neuen Lehrkräfte eingestellt werden. Geht ein Lehrer in Pension, bleibt seine Stelle unbesetzt. bil Der Türkische Elternverband sammelt heute von 11 Uhr an in der Nordmannpassage und am kommenden Sonnabend am Kröpcke Unterschriften gegen die Sparpläne. |
Land schränkt Unterricht in Heimatsprachen ein
| HAZ, 06.01.2004 Muttersprachlicher
Unterricht: Türkische Eltern sind empört Land schränkt Unterricht in Heimatsprachen
ein
Hannover (mbb). Rund 18 000 Schüler, deren Eltern aus dem
Ausland
stammen, bekommen derzeit nachmittags Unterricht in ihrer
Heimatsprache.
Mehr als die Hälfte davon sind Türken. Doch wegen der
Finanzkrise
schränkt das Land dieses Lernangebot ein, wie Carl Othmer aus dem
Kultusministerium bestätigte. So werden 37 Lehrerstellen bis ins
Jahr 2005 für diesen Bereich wegfallen - 34 von insgesamt 265
Lehrerstellen für den muttersprachlichen Unterricht, der in
sechzehn Sprachen gegeben wird. Bereits
Ende September 2003 hat das Kultusministerium nach Othmers Angaben
einen entsprechenden Erlass herausgegeben, der aber jetzt erst hohe
Wogen schlägt. Vor allem türkische Elternverbände
kündigen
Proteste an. Sie befürchten, dass das Land sich vollständig
von
diesem zusätzlichen Angebot verabschieden will, was Othmer
energisch
bestreitet. „Wir lassen schlicht befristete Verträge von Lehrern
auslaufen
- zehn liefen im vergangenen Jahr aus, 17 in 2004 und sieben in 2005.“
Auch
das Kultusministerium müsse einen Sparbeitrag leisten. Da habe man
eben
hier angesetzt, zumal man ohnehin eine bessere Verzahnung zwischen
deutschem
und muttersprachlichen Unterricht wünsche. Die
türkischen
Elternvereine aus Niedersachsen fühlen sich indes
überrumpelt.
Ohne öffentliche Diskussion sei hier einfach auf dem Erlassweg
„ein
wichtiger Beitrag zur Integration unserer Kinder“ infrage gestellt
worden,
heißt es in einer Pressemitteilung des Türkischen
Elternverbandes
Niedersachsen. „Wir werden dieser Entwicklung nicht tatenlos
zusehen.“ Othmer
versichert, dass das Land keinesfalls beabsichtige, das Angebot ganz zu
streichen. Schließlich sei die überwiegende Zahl der Lehrer
mit unbefristeten Verträgen beschäftigt. „Wir werden auch
darauf achten, dass es nicht zu Ungerechtigkeiten kommt, etwa, wenn bei
einer Sprache gleich mehrere unbefristete Verträge
auslaufen.“ Die Mehrzahl der
ausländischen Kinder bekommt heimatsprachlichen Unterricht in
Türkisch. Daneben werden nach Othmers Angaben noch fünfzehn
weitere Sprachen unterrichtet: von Italienisch bis zur im Iran und in
Afghanistan verwendeten Sprache Farsi. NP, 06.01.2004 Sparen für die Sprachkurse HANNOVER. Das Kultusministerium speckt beim muttersprachlichen Unterricht für ausländische Schüler ab: 37 befristete Verträge für Sprachlehrer sollen bis 2006 nach und nach auslaufen, was rund 1,5 Millionen Euro spart. Auch muttersprachliche Lehrerstellen, die durch Pensionierungen frei werden, will das Ministerium nicht wieder besetzen. Hintergrund ist das 22 Millionen Euro teure Sprachförderprogramm für ausländische Kinder im Fach Deutsch, dessen Finanzierung Kultusminister Bernd Busemann (CDU) durch Einsparungen an anderer Stelle bewältigen muss. Bisher beschäftigt das Land 265 Lehrer, die 17 000 bis 18 000 Schüler muttersprachlichen Unterricht in 16 Sprachen erteilen. In den meisten Fällen wird türkisch, griechisch und italienisch gelehrt, aber auch das im Iran gebräuchliche Farsi. Und zwei Kinder lernen vietnamesisch. dl |
Homepage des Bundeselternrates
Homepage des
Landeselternrates
Homepage
des
Stadtelternrates Hannover
Homepage des
Schulelternrates
der IGS Hannover-Linden