| Ute Janus Ute Janus (janus.ute[at] t-online.de), Schenkendorfstr. 16, 30177 Hannover, Tel 0511 / 69 05 33 |
| stellv.Vorsitzende: Elisabeth Lohmeyer (GS); Beisitzer: Dirk Sieverling (Gym), Ulla Konrath (GS) und Mandy Leupold (HS) |
| Die nächsten Sitzungen des Stadtelternrates sind am Mo, 15.03.2010, 26.04.2010, 17.05.2010, 07.06.2010, 23.08.2010, 20.09.2010, 25.10.2010, 22.11.2010, 06.12.2010, 20:00 Uhr, im Gobelinsaal im Neuen Rathaus. Die Sitzungen sind nicht öffentlich. |
| Die nächste Sitzung des AK Gesamtschulen ist am 09.03.2010 um 20:00 Uhr im Neuen Rathaus, Collegienzimmer |
| Deutschland verschenkt enormes Wachstum durch schlechte Bildung >> Bildungsarmut und Bildungskosten |
| 18.12.2009 | Wulff: Gymnasien sollen schlechte Schüler schneller loswerden - Landeselternrat: hält an freiem Elternwillen fest |
| Presseinfo 02.12.2009, >> Landeselternrat hält an freiem Elternwillen fest Mit großem Unverständnis hat der Landeselternrat Niedersachsen den Vorstoß des jüngsten FDP Parteitages aufgenommen, den freien Elternwillen bei der Schulwahl für die weiterführenden Schulen abzuschaffen. ...Mit Zwangsmaßnahmen kann man die Probleme des niedersächsischen Schulsystems nicht lösen ...Aus Sicht des Landeselternrates ist einer Verbesserung der Zuverlässigkeit und der Objektivität der Schullaufbahnempfehlungen absolute Priorität vor Zwangsmaßnahmen einzuräumen .... | |
| HP, 18.12.2009, >> Gymnasien sollen schlechte Schüler schneller loswerden Die weiterführenden Schulen sollen künftig Kinder ohne entsprechende Schulempfehlung früher als bisher an andere Schulformen verweisen können. Das kündigte gestern Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) an..... | |
| HP, 29.11.2009, >> FDP: Aufnahmeprüfung an Gymnasien ? Es begann unspektakulär und endete mit einem Paukenschlag: Die niedersächsische FDP hat auf ihrem kleinen Parteitag am Samstag in Wilhelmshaven eine Debatte um den freien Elternwillen bei der Schulwahl angestoßen. . .. Die FDP-Leitlinien zur künftigen Bildungspolitik sehen nun eine Aufnahmeprüfung der weiterführenden Schulen vor, falls Grundschulen und Eltern unterschiedlicher Meinung über das Leistungsvermögen der Kinder sind.. |
| 08.12.2009, HAZ | Schüler begreifen, wenn sie Anschauliches sehen |
| HAZ, 08.12.2009 ...>> Wulff lernt bei der Ausbildung der Lehrer dazu Aber Schüler begreifen dann, wenn sie Anschauliches sehen, sagte Ingrid Radicke, Fachseminarleiterin Biologie. Die Kürzungen im Schulbiologiezentrum seien deshalb schade. Dort gibt es Beratung für junge Lehrer und Quereinsteiger....>> mehr >> Proteste im Rat und Schulausschuss gegen die Kürzung | |
| HAZ, 08.12.2009 ...>> Wunschzettel fürs Kultusministerium ....Wir brauchen mehr Lehrer, damit nicht so viel Unterricht ausfällt, sagte Valerie Helms, stellvertretende Schülersprecherin der IGS Mühlenberg. Kleinere Klassen, kostenlose Schulbücher und Abitur nach 13 Schuljahren lauteten Wünsche,....mehr | |
PM, 02.12.2009, IGS Kronsberg:
Projektwoche - eine Zeit übergreifenden, selbstständigen
Lernens, des Lernens von und miteinander. Einmal etwas Eigenes
machen, davon träumen viele Schüler. Doch im Unterricht ist das
Mitspracherecht der Kinder oft eingeschränkt. So sollen Projektwochen
die Möglichkeit bieten, eigene Ideen zu entwickeln. Projektwochen sind
in der IGS Kronsberg Programm in den Jahrgängen 5-10. In diesem Schuljahr
geht man an der IGS Kronsberg erstmals in Jahrgang 6neue Wege: Erstmals
startete eine Projektwoche, bei der die Schüler ausschließlich
ihre eigenen Einfälle verwirklichen konnten >>
IGS Kronsberg auf dieser Homepage |
| 09.12.2009, 15:30 Uhr | Integration durch gemeinsame Aktivitäten in der Grundschule." |
| ALLE INTERESSIERTE SIND HERZLICH EINGELADEN: am 09.12., 15:30 Uhr ins Foyer der GS Glücksburger Weg 6, am 10.12., 17:00 Uhr in den Theodor-Lessing-Saal der VHS Hannover |
|
Die Rainbow Paper Initiative lädt ein: Am 9.12. um 15.30 Uhr findet im Foyer der Grundschule Glücksburger Weg 6 in Vahrenwald der festliche Abschluss der ersten Kooperation mit der Grundschule statt. Das Projekt trägt den Titel: Integration durch gemeinsame Aktivitäten in der Grundschule. Eltern und Kinder lernen Deutsch durch Musik und Gesang. |
|
Am 10. 12 um 17.00 Uhr gibt es im Theodor-Lessing-Saal der VHS Hannover, Theodor-Lessing-Platz 1 (gegenüber Neues Rathaus) wieder einen musikalisch-szenischen Deutschkursabschluss. GRENZüberGÄNGE heißt der musikalische Nachmittag u.a. mit Makhamad Mamedov am Klavier und der Sängerin Barbara Ellen Erichsen, die als Profis die Kursteilnehmenden unterstützten. In Kooperation mit der Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule Hannover entstand die sechste Auflage des preisgekrönten Deutsch-Kurs-Konzeptes. |
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Mit der Einladung will die Rainbow Paper Initiative neugierig machen auf ähnliche Projekte in anderen Schulen. Die Rainbow Paper Initiative erklärt: "Wir sind glücklich darüber, dass die Schulen und die Elternschaften so vielen unterschiedlichen wegweisenden Strategien zur Integration, zur Akzeptanz von Vielfalt in unserer Stadt Raum geben. Danke!" |
| Brief, 26.11.2009 | Ina Korter: Lehrerstundenzuweisung für das Schulbiologiezentrum Hannover |
| Liebe Eltern, zum Thema Stundenkürzungen im Schulbiologiezentrum hat Ina Korter einen Brief an die Kultusministerin geschrieben, den ihr hier zur Kenntnis bekommt. Bitte schreibt weiter Protestbriefe an das MK und besucht die Homepage des StER unter www.stadtelternrat-hannover.de , dort findet ihr aktuelle Informationen zum Schulbiologiezentrum. Gern werden die Schreiben von Schulelternräten auch auf der Homepage eingestellt. Mt freundlichen Grüßen Garnet Eichholz. >> Brief von Ina Korter als pdf,18 kb >> Proteste von Parteien | |
| HAZ, 26.11.2009 ...>> Schulausschuss kämpft für Schulbiologie .Der Ministerpräsident lässt sich für die IdeenExpo feiern, aber das Schulbiologiezentrum soll für das Missmanagement in der Lehrerversorgung büßen, sagte Michael Klie (SPD). Garnet Eichholz vom Stadtelternrat betonte, für Kinder sei das Lernen mit Hand, Herz und Verstand im Schulbiologiezentrum besonders wichtig und einprägsam. Die Lehrer sind dort vielfältig eingesetzt: Sie unterrichten, bilden Studenten aus und Lehrer fort, entwickeln Arbeitshilfen für den Unterricht und beraten ihre Kollegen an den Schulen. ...>> mehr | |
| NP, 26.11.2009 ...>> Rückendeckung für Schulsozialarbeiter ....CDU und FDP verteidigten die Kürzungen, da es einen großen Fachlehrermangel gebe und die Priorität auf dem Unterricht in der Schule liegen sollte. Dem widersprach Garnet Eichholz vom Stadtelternrat: Gerade im Schulbiologiezentrum lernen die Kinder mit Herz, Hand und Verstand viel effektiver. ....mehr >> Proteste im Rat und Schulausschuss |
| HAZ, 27.11.2009 | Nachwahl zum Stadtelternrat geplant |
| 29 von 51 Posten vakant |
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VON BÄRBEL HILBIG |
| Fr, 13.11.2009 | Volksbegehren am Freitag, den 13. (November 2009) gestartet |
| Homepage | Das "Volksbegehren für gute Schule" ist gestartet. >> zur Homepage des Volksbegehrens |
| >> Mehr zum "Volksbegehren" auf dieser Homepage | |
| Video | NDR am 13.11.2009 (Video) >> www1.ndr.de/mediathek/index.html?media=ndraktuell1392 |
| ZDF am 13.11.2009 (Video) >> www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/166#/beitrag/video/897720/Protest-gegen-Turbo-Abi/ | |
| >> Unterschriftenliste (pdf , 1.350 kb) | |
| >> Hinweise für das Sammeln von Unterschriften (pdf, 42 kb) | |
| >> Anregungen für das Vorgehen beim Volksbegehren (pdf, 52 kb) | |
| >> Argumente zur Mindestgröße an Gesamtschulen (pdf, 45 kb) | |
| >> Argumente gegen die Verkürzung der Schulzeit an Gymnasien (pdf, 37 kb) |
| 29.10.2009 | Der Landeselternrat protestiert : Klassenbildung / Schulobst |
| PM, 29.10.2009 | Klassenbildungserlass: Landeselternrat zieht vor Gericht |
| >> LER | >> PI des LER Nds zur Klage wg des Änderungserlasses zur Klassenbildung (pdf, 187 kb) |
| PM, 29.10.2009 | Landeselternrat fordert Niedersachsens Teilnahme am Schulobstprogramm |
| >> LER | >> PI des LER Nds zum Schulobstprogramm (pdf, 186 kb) |
| PM, 29.> LER10.2009 | Änderung
des Niedersächsischen Schulgesetzes im Rahmen des NEKHG (Niedersächsischen
Gesetzes zur landesweiten Umsetzung der mit dem Modellkommunen-Gesetz erprobten
Erweiterung kommunaler Handlungsspielräume) |
| >> LER | >> PI des LER Nds zum Modellkommunen-Gesetz (pdf, 188 kb) |
| Mi, 11.11.2009 . 20:00 | STER Laatzen: Schulpolitik in Niedersachsen |
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Grundschule Im Langen Feld, 30880 Laatzen >> Stadtelternrat Laatzen |
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Hat die Hauptschule eine Zukunft? Unterrichtsausfall und kein Ende Lehrer verzweifelt gesucht! Doppelabitur in 2011: Die programmierte Katastrophe? IGS das Patentrezept für die Schule der Zukunft? |
| >> Podiumsdiskussion 11.11.2009 als pdf, 38 kb |
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17.10.09 |
Schreiben der Landesschulbehörde zu den Auseinandersetzungen im Stadtelternrat Hannover |
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Am 17.10.09 kam ein Schreiben der Landesschulbehörde mit der Nachricht, dass der Einspruch von zwei Mitgliedern des StER gegen die Wahl zum Vorstand des Stadtelternrates der Stadt Hannover vom 20.04.2009 zurückgewiesen wurde. Außerdem kam eine Antwort zum Einspruch von vier Mitgliedern des StER gegen die Abstimmung über die Selbstauflösung des StER. |
| >> Schreiben der Landesschulbehörde an den Stadtelternrat als PDF - 320 kb | ... mehr zu den Einsprüchen |
| Mo, 19.10. - Sa, 14.11.2009 | Fotoausstellung "Bin ich Popstar oder Punk ?" |
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Eröffnung der Ausstellung am 19.10.2009 um 11:00 Uhr - Pausenhalle der IGS Linden - Neun Schülerinnen der Foto-AG der IGS Linden zeigen schwarzweiß Fotografiern: Camilla Ackermann, Norma Leipold, Antonia Leithäuser, Lara Maury, Sina Meiseberg, Luzie Niepel, Carlotta Oppermann, Katharina Rohde, Lucy Schinke |
| >> Flyer zur Fotoausstellung |
| So, 08.11.2009, 14:00 Uhr - Do, 12.11.2009 | "Zug der Erinnerung" in Hannover |
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Nachdem der Zug der Erinnerung im Januar letzten Jahres für eine Woche in Hannover und Lehrte war, macht er im nächsten Monat wieder Station in unserer Region: vom 08. 12.11. in Hannover Hauptbahnhof, Gleis 104 Öffnungszeiten 08:00 Uhr 19:00 Uhr. Der Zug erinnert mit seiner Ausstellung an das Schicksal der Kinder und Jugendlichen, die vor über sechzig Jahren in die Vernichtungslager der NS Diktatur deportiert wurden. Informationen hierzu sind im Programm enthalten. Mehr |
| >> "Zug der Erinnerung in Hannover" auf der Homepage | >> www.zug-der-erinnerung.eu/ |
| >> Programm "Zug der Erinnerung" in Hannover, So, 08.11. - Do, 12.11., pdf 220 kb | >> Programm "Zug der Erinnerung" in Lehrte, 13. - 14.11.2009, pdf, 357 kb |
| 01.10.2009, HAZ | Sprecher der Schuleltern zerstritten |
| Stadtelternrat vor Neuwahl |
| Die Missstimmigkeiten im Stadtelternrat nehmen
kein Ende. Das gewählte Gremium, das die Interessen von Eltern mit
Schulkindern vertritt, hat vor Kurzem versucht, sich mit einfacher Mehrheit
selbst aufzulösen. Doch selbst darüber, ob das zulässig ist,
gibt es Streit. Seit Jahresanfang war der Stadtelternrat mit seinen rund 30 Mitgliedern in zwei Gruppen zerfallen, die sich gegenseitig mangelndes Interesse an der sachlichen Arbeit vorwerfen. Seitdem müssen die monatlichen Treffen eine Wonne für Masochisten gewesen sein. Es gab offenbar endlose Diskussionen über eine Änderung der Geschäftsordnung, die der einen oder anderen Seite vermeintlich mehr Einfluss beschert hätte. Nach außen trat das Gremium nicht mehr in Erscheinung denn jede öffentliche Äußerung hätte abgestimmt werden müssen. Die langjährige Vorsitzende Garnet Eichholz und ihr Stellvertreter Richard Lochte fühlen sich durch diverse Vorwürfe gemobbt. Die Gegenseite wiederum wirft ihnen eigenmächtiges Verhalten vor. Die Stadtverwaltung sammelt nun Rücktrittserklärungen. Wenn mehr als 50 Prozent der rund 30 Mitglieder und rund 30 Stellvertreter im Stadtelternrat gehen, gilt das Gremium als aufgelöst. Für eine Neuwahl müssten Delegierte aus allen Schulen sich zu einer Versammlung treffen, zu der die Stadt einlädt. |
| 01.10.2009, NP | Stadtelternrat löst sich auf |
| Stadtelternrat vor Neuwahl |
| HANNOVER. Die Querelen im Stadtelternrat sind
erneut aufgebrochen. Wie gestern bekannt wurde, hat sich das Gremium in
seiner Septembersitzung aufgelöst. Ob dieser Mehrheitsbeschluss rechtswirksam ist, ist umstritten und wird auch von der Stadt geprüft. Hintergrund des Zoffs sind heftige Meinungsverschiedenheiten über eine neue Geschäftsordnung. Die hatten im Februar bereits zum Rücktritt des Vorstands geführt, der im Mai jedoch erneut bestätigt wurde. Seitdem soll sich der Streit weiter verschärft und sogar zu tätlichen Bedrohungen geführt haben. kra |
| 22.09.2009, HAZ | Lehrer sind für IGS Vahrenwald |
| Die Lehrer der Geschwister-Scholl-Realschule
und der Karl-Jatho-Hauptschule haben sich für die Gründung einer
Integrierten Gesamtschule auf ihrem Gelände ausgesprochen. Bei einer
gemeinsamen Personalversammlung stimmten alle Lehrer bei nur einer Enthaltung
für das Projekt. Die Stadtverwaltung hatte vor zwei Wochen angekündigt,
dem Rat eine IGS Vahrenwald im Büssingweg vorschlagen zu wollen. Die Leiter der bestehenden Schulen wünschen schnell mehr Informationen von der Verwaltung und ein deutliches Signal vom Rat, dessen Entscheidung wohl erst im Dezember fällt. Eine Gruppe von Lehrern würde dann bereits mit ersten Planungen beginnen. Ziel ist es,die IGS im August 2010 mit Fünftklässlern zu starten. Sie würde schrittweise Haupt- und Realschule ersetzen. bil |
| 22.09.2009, NP | Vahrenwald soll eine IGS bekommen |
| Lehrer von Karl-Jatho- und Geschwister-Scholl-Schule dafür. Warten auf grünes Licht der Stadt. |
| VON ANDREAS KRASSELT. HANNOVER. Die Weichen
sind gestellt: Die dritte neue IGS für Hannover kommt offenbar nach
Vahrenwald. In einer gemeinsamen Personalversammlung haben sich die Lehrkräfte
von Geschwister-Scholl-Real- und Karl-Jatho-Hauptschule für die Gründung
am Standort Büssingweg ausgesprochen. Damit ist eine wichtige Hürde für die Umsetzung genommen worden. Das entscheidende Wort hat der Rat, doch an dessen zumindest mehrheitlicher Zustimmung zweifelt niemand. Die Verwaltung hatte vor einigen Wochen bekanntgegeben, neben der bereits arbeitenden IGS Stöcken und der zum kommenden Schuljahr startenden IGS Badenstedt eine weitere IGS-Neugründung so schnell wie möglich auf den Weg bringen zu wollen. Die 2008 durchgeführte Elternbefragung hätte einen entsprechenden Bedarf ergeben und damit die wesentliche Bedingung des Schulgesetzes erfüllt. Probleme bereitete indes die darüber hinaus geforderte Fünfzügigkeit,die etwa in der Südstadt mit bestehenden Schulgebäuden nicht hätte realisiert werden können. Bei den beiden direkt nebeneinander liegenden Schulen am Büssingweg sieht das anders aus. Technisch wäre hier eine Umsetzung möglich, hatte Achim Dix, Leiter der Jatho-Schule, bereits vor zwei Wochen erklärt, die Schulen verfügen über entsprechende Räumlichkeiten. Sobald nun ein klares Signal der Stadt als Schulträger vorliegt, wollen die Pädagogen zügig mit vorbereitenden Arbeiten beginnen. Eine Initiativgruppe von Lehrkräften beider Schulen stehe dafür bereit, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Ziel sei es, ab August 2010 den Betrieb einer IGS mit dem 5. Jahrgang zu beginnen. Haupt- und Realschule würden dann keine neuen Fünftklässler mehr aufnehmen und schrittweise abgebaut. |
| 22.09.2009, HAZ, Leserbrief | Kaum zu glauben - Ideenexpo statt Schulbiologiezentrum ? |
| Zu dem Bericht IdeenExpo ein Riesenerfolg vom 14. September |
| Als Mutter von zwei naturwissenschaftlich interessierten
Söhnen habe ich die Berichterstattung zur IdeenExpo verfolgt. Ich las dort, dass diese Eventwoche vom Land mit 2,5 Millionen Euro bezuschusst wurde. Ich kann es angesichts leerer Kassen einfach nicht glauben, dass für so ein Projekt so viel Geld zur Verfügung gestellt wird. Andererseits aber sollen beim Schulbiologiezentrum, das kontinuierliche Arbeit im naturwissenschaftlichen Bereich leistet, die Lehrerstunden gekürzt werden. Überall wird an der Bildung gespart, wenn Bibliotheken jetzt kein Geld mehr haben, um Literatur anzuschaffen, rächt sich das in den nächsten Jahren. Es würde mich interessieren, wie unsere Landesregierung die Ausgabe für die IdeenExpo rechtfertigt. Meiner Meinung nach wäre auch in diesem Fall mit weniger Aufwand mehr zu erreichen, was nutzt ein Event für Massen, wenn in den Schulen kein vernünftiger Unterricht stattfinden kann? Hannover Kirsten Ackemann |
| 22.09.2009, HAZ, Leserbrief | Wichtig für die Kinder - Demokratie lernen |
| Zu dem Bericht Grundschulkinder lernen Demokratie vom 14. September |
| Wie schön, dass jetzt auch die Kinder in
einigen Grundschulen lernen müssen, wie Demokratie gelebt wird. Verantwortung
in der und für die Gemeinschaft zu übernehmen, Wünsche und
Vorstellungen angemessen anzumelden und zu vertreten, sind nur einige der
Kriterien dieses Lernprozesses. Außerdem fühlen sich die Kinder
in ihrem Selbstwertgefühl bestätigt, da sie von den Erwachsenen
ernst genommen werden. Sie sind Mitgestalter ihres Arbeitsalltags und gewinnen so mehr Verantwortlichkeit für die Dinge ihres Umfeldes. Ihr Bericht stellt sehr anschaulich dar, wie wichtig diese Art des Umgangs bereits für jüngere Kinder ist. Ergänzend möchte ich noch anmerken, dass schon vor zirka 15 Jahren in einigen Horten der Stadt Hannover auf der Basis von Kinderkonferenzen mit dieser Altersgruppe gearbeitet wurde. Isernhagen Marianne Reichwein |
| 08.09.2009 | IGS Kronsberg "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" |
| PM, 10.09.2009 >> IGS Kronsberg "Schule ohne Rassismus. Die Auszeichnung erfolgt am 18.9.2009 in der IGS Kronsberg um 14.15 Uhr (evtl.14.30 Uhr) während des diesjährigen Sommerfestes.n...>> mehr |
| 08.09.2009 | Stadt plant neue IGS in Vahrenwald - Auslaufmodell Hauptschule |
| HAZ, 08.09.2009 >> Stadt plant neue IGS in Vahrenwald. Die Stadt will so schnell wie möglich eine weitere neue Integrierte Gesamtschule (IGS) auf den Weg bringen. Wir sehen den Bedarf, und wenn zwei Schulen sich dazu zusammenfinden, machen wir das, sagt Schuldezernentin Marlis Drevermann...>> mehr | |
| NP, 08.09.2009 >> Stadt bekommt eine dritte neue IGS. Jahrelang hatte sich nichts bewegen können trotz unverändert hohen Bedarfs. Jedes Jahr mussten rund 200 bis 300 Schüler, die an eine Integrierte Gesamtschule gehen wollten, abgelehnt werden.Doch nachdem das Land das Neugründungsverbot aufgehoben hat, geht es Schlag auf Schlag....>> mehr | |
| HAZ, 08.09.2009 >> Thema des Tages: Auslaufmodell Hauptschule. An der Karl-Jatho-Schule hatten zunächst nur fünf Familien ihre Kinder für die fünfte Klasse der Hauptschule angemeldet. ... Die Situation ist auch für andere Hauptschulen nicht untypisch. Eltern versuchen, ihre Kinder möglichst lange von dem Schultyp, der vermeintlich keine Chancen bietet, fernzuhalten...>> mehr | |
| HAZ, 08.09.2009 >> Schülerzahlen steigen In Hannover werden die Schülerzahlen in den nächsten Jahren voraussichtlich nicht zurückgehen, sondern wahrscheinlich noch ansteigen.In diesem August wurden 4100 Kinder in Hannover eingeschult. ...Im kommenden Jahr ist mit 180 zusätzlichen Schulanfängern zu rechnen....>> mehr |
| Eigenmeldung - 16.09.2009 | Initiative aus Hannover bereitet Volksbegehren gegen Turboabi vor |
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Die Meldung "Eltern starten Volksbegehren gegen Turboabi" ist aufgrund eines Irrtums in die Presse gelangt. Wie Frau Rose, Vorsitzende des Braunschweiger Stadtelternrates auf der Sitzung zur Vorbereitung eines Volksbegehrens am 15.09.2009 in Hannover mitteilen liess, hat der Stadtelternrat Braunschweig nicht beschlossen, ein Volksbegehren zu starten. Allerdings gab es eine Diskussion auf einer Sitzung des Stadtelternrates. Bei dieser Sitzung war ein Journalist dabei. Es ist kein Antrag aus Braunschweig für ein Volksbegehren eingegangen. In Hannover ist am 15.09.2009 eine Steuerungsgruppe gegründet worden, um ein Volksbegehren vorzubereiten. Im Oktober wird beim nächsten Treffen beraten werden, mit welche Auftaktaktion öffentlich gestartet wird. |
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Entwurf vom 14.09.2009 - Volksbegehren - Gesetz zur Änderung schulrechtlicher Bestimmungen |
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§ 1 |
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An Gymnasien (§ 11 NSchG) und Gesamtschulen (§ 12 NSchG) werden die Schuljahrgänge 5 bis 13 geführt. Sie können ohne die Schuljahrgänge 11 bis 13 geführt werden. |
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§ 2 |
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Eine Gesamtschule kann dreizügig geführt werden, wenn
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§ 3 |
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Zum 1. August 2002 bestehende Volle Halbtagsschulen werden fortgeführt; für sie findet § 23 Abs. 3 Satz 3 NSchG in der bis zum 31. August 2002 geltenden Fassung weiter Anwendung. |
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Die bei einzelnen Sätzen Bezüge zu Fußnoten wurden hier weggelassen. |
| HAZ, 07.09.2009 | Eltern starten Volksbegehren gegen Turboabi |
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Braunschweig (lni). Niedersächsische Gymnasien und Gesamtschulen
sollen nach Ansicht von Elternvertretern selber darüber entscheiden
können, ob sie das Abitur nach acht oder neun Jahren wollen. |
| >> Volksbegehren auf der Homepage des Stadtelternrates Braunschweig | >> Volksbegehren auf der Homepage des Stadtelternrates Hannover |
| 19.08.2009, HAZ | Land kürzt bei Umweltbildung - Nutzer kritisieren Stundenkürzung |
| HAZ, 19.08.2009 >> Kritik an Stundenkürzung. Ein Abbau würde langfristig aufgebaute Kompetenzen zerstören. Die Qualität der Lehrerausbildung würde leiden..>> mehr | |
| HAZ, 18.08.2009 >> Land kürzt bei Umweltbildung. Abgeordnete Lehrer im Schulbiologiezentrum sollen wieder in die Schulen zurück. .Das Land plant offenbar drastische Einschnitte im Schulbiologiezentrum. ... ..Die Lehrer bilden das pädagogische Fundament der Einrichtung. Dieses wird erheblich geschädigt...>> mehr | |
| Homepage des Fördervereins des Schulbiologiezentrums >> www.schulbiologiezentrum.info | |
| Schulbiologiezentrum auf der Homepage des Stadtelternrates Hannover >> Schulbiologiezentrum | |
| Protest gegen die Kürzung im Schulbiologiezentrum >> Für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Schulbiologiezentrums |
| So, 30. August 2009, 10:00 - 17:00 Uhr | "Umweltforum" im Schulbiologiezentrum Hannover |
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Das Schulbiologiezentrum der Landeshauptstadt Hannover lädt zusammen mit seinem Förderverein und dem Förderverein des Apothekergartens zum "Tag der offenen Tür - das Umweltforum" ein. Natur zum Anfassen, Aktionen zum Mitmachen und viel Musik und Tanz bietet das Schulbiologiezentrum am 30. August von 10 bis 17 Uhr. Vierzig Vereine, Verbände, Initiativen, Behörden und natürlich das Schulbiologiezentrum bieten wieder ein reichhaltiges Programm, das Jahr für Jahr 4.000 Erwachsene und Kinder in jedem Alter anlockt. |
| NP, 03. 08.2009 | Jobcenter zahlt Schulbedarf |
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HANNOVER. Familien von Langzeitarbeitslosen erhalten erstmals einen Zuschuss von 100 Euro pro Schuljahr und Kind zur Anschaffung von Heften, Stiften und Arbeitsmaterialien. Anspruch auf die Zahlung haben Schüler unter 25 Jahre, die eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen. Voraussetzung ist, dass der Schüler oder ein im Haushalt lebender Elternteil Anspruch auf Arbeitslosengeld II hat. Berufsschüler mit Ausbildungsvergütung sind ausgenommen. Quittungen von gekauften Arbeitsheften, Tuschkästen oder anderen Material sollten aufbewahrt werden. |
| Sommerschule 2009 |
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>HAZ, 23.07.2009 - Eine Seite in der HAZ über die Sommerschule 2009 als PDF - 190 kb |
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| NP, 17. 07.2009 | Bildungsstudie: Deutsche lernen gegen den Trend |
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Ein Kommentar von Nora Lysk |
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Wie lautete noch das Argument für die Schulzeitverkürzung?
Die europäische Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt schläft nicht,
hieß es immer von unseren Bildungspolitikern, wenn sie beharrlich
die Einführung des Turbo-Abiturs verteidigten. Und jetzt muss man
lesen, dass es laut einer Bildungsstudie der EUKommission europaweit im
Trend liegt, die Schulzeit zu verlängern. Bei uns dagegen wird mittlerweile
rund um die Uhr gebüffelt, am besten zehn Stunden am Tag. Jugend
und Kindheit ade. Leistung ist das, was zählt. |
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| NP, 17. 07.2009 | Fast jeder zweite Lehrer ist über 50 Jahre alt |
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BRÜSSEL. Unser Jüngster wird 50 mit
Slogans wie diesen machte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
(GEW) schon in den 90er Jahren auf das aufmerksam, was inzwischen in Deutschland
kaum mehr zu übersehen ist: In deutschen Lehrerzimmern sitzen immer
mehr ergraute Eminenzen. Jetzt schlägt die EU-Kommission Alarm: Deutsche
Pädagogen werden immer älter. |
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| 17.06.2009 | Schüler und Studenten im Bildungsstreik - mehr Videos auf www.haz.de |
| Berlin,
17.06.2009, Schüler und Studenten im Bildungsstreik
Mehr als 100.000 Schüler und Studenten in 70 Städten sind am Mittwoch
dem Aufruf zum "Bildungsstreik 2009" gefolgt. Allein in Berlin
protestierten nach Polizeiangaben rund 10.000 Demonstranten gegen Missstände
im Bildungssystem. >> das Video |
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| 19.06.2009 | Protest der Grundschulen gegen Stundenkürzungen |
| 19.06.2009 Brief des Schulelternrates der Grundschule Eltze ... In einem offenen Schreiben protestiert der Schulelternrat der VGS Eltze gegen den neuen Erlass zur Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung. "Nachdem die Schule vor einem Jahr bei der Schulinspektion sehr gut abgeschnitten hatte, sind wir entsetzt, dass die Grundlagen der Arbeit nun zerstört werden sollen. Wir können derzeit auf keinen Lehrer verzichten und bitten Sie, um Prüfung und Zustimmung einer Ausnahmeregelung für den Erhalt der Zweizügigkeit der derzeitigen ersten und dritten Klasse." >> Protestschreiben von Schulelternräten | |
| HAZ, 14.05.2009, >> Grundschüler protestieren - Unterschriften übergeben Die Uhrzeit war mit Bedacht gewählt: Gestern Mittag, fünf Minuten vor zwölf, machten rund 500 Lehrer, Schüler und Elternvertreter aus allen Teilen Niedersachsens vor dem Wirtschaftsministerium ihrem Ärger über die geplante Abschaffung der so genannten Vollen Halbtagsschule Luft. ....Hintergrund der Proteste ist die von Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) geplante Änderung des Schulgesetzes, die ab 2010 unter anderem die Abschaffung der Vollen Halbtagsschulen - Grundschulen mit besonders guter Lehrerausstattung - vorsieht. .... | |
| >> Protestschreiben von Schulelternräten | |
| >> Volle Halbtagsschule | |
| >> Verlässliche Grundschule |
| NP, 30.05.2009 | An Hannovers IGSen fehlen 249 Plätze |
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Aufnahmeverfahren an Schulen abgeschlossen. Nur 150 Kinder wollen zur Hauptschule. |
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VON ANDREAS KRASSELT |
| HAZ, 27.06.2009 | Haupt- und Realschule verlieren |
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52 Prozent der Fünftklässler gehen zum Gymnasium / 29 Prozent wählen die Gesamtschule |
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VON BÄRBEL HILBIG |
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Oberstufe: Für die Einführungsphase in die gymnasiale Oberstufe
haben sich 518 Schüler neu angemeldet. Entgegen Befürchtungen
bekamen nach Angaben von Stadt und Landesschulbehörde alle einen Platz.
Die Gymnasien nehmen zum August 256 Schüler neu in die zehnte Klasse
auf. 36 dieser Schüler hatten sich zunächst an einer IGS angemeldet
und mussten aufs Gymnasium ausweichen. An den Integrierten Gesamtschulen starten 262 Jugendliche in der elften Klasse. |
| HAZ + NP, 18.06.2009 | Schüler und Studenten demonstrieren in Hannovert |
| Mehrere Tausend Schüler und Studenten sind an diesem Mittwoch in Hannover für bessere Bildung auf die Straße gegangen. Sie beteiligen sich am großen Bildungsprotesttag, zu dem bundesweit in 80 Städten Demonstrationen geplant sind. |
| >> http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Schueler-und-Studenten-demonstrieren-in-Hannover |
| >> http://www.neuepresse.de/Hannover/Uebersicht/Schueler-und-Studenten-streiken-fuer-bessere-Bildung |
| HAZ, 17.06.2009 | Kundgebung: Der große Bildungsprotest |
| Insgesamt 150.000 Demonstranten in bundesweit 80 Städten werden am Mittwoch zum großen Protesttag für Bildung erwartet. In Hannover rechnen die Organisatoren damit, dass sich rund 5000 Schüler und Studenten gegen zwölf Uhr zur Kundgebung auf dem Klagesmarkt treffen. |
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| Mi, 17.06.2009, 11:55 Uhr | Bundesweiter Bildungsstreik auf dem Klagesmarkt |
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Bundesweit ist Protest gegen die Bildungspolitik angesagt. In Hannover organisiert das B-Team mit Bündnispartnern in der Woche vom 13.06. bis 19.06. ein reichhaltiges Programm, um auf notwendige Veränderungen in der Bildungspolitik aufmerksam zu machen. Höhepunkt ist die Demo in Hannover am 17.06.2009 "Fünf vor Zwölf" auf dem Klagesmarkt . ... Für kostenlose Bildung und volle Lernmittelfreiheit! Büchergeld,
Kita- und Studiengebühren abschaffen! |
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| >> Flyer für die Demo am 17.06.2009 (pdf, 159 kb) | >> Homepage des B-Teams |
| >> Programm vom 13. - 19.06.2009 (pdf, 41 kb) | >> Tabellarische Übersicht vom 15.-19.06.2009 (pdf, 161 kb) |
| >> GEW zum Bildungsstreik 2009 (pdf, 51 kb) | >> GEW - Infos für Lehrkräfte zum Bildungsstreik (pdf, 98 kb) |
| 15.06.2009 | Landeselternrat lehnt Änderungserlass zur Klassenbildung ab |
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Presseinformation 15.06.2009 |
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Im Februar dieses Jahres hat die Landesregierung ihren Maßnahmenkatalog "Vorfahrt für die Bildung" und "Sicherung der Unterrichtsversorgung vorgestellt. Die daraus resultierende Änderung des Schulgesetzes soll diese Woche verabschiedet werden. Abe auch einige Änderungen auf Erlassebene wurden durch die Umsetzung des Maßnahmenkatalogs angestoßen. Hierzu gehört auch ein Änderungserlass zum Erlass zur Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung. Künftig sollen bei Bedarf die Klassen jährlich neu gebildet werden. Der Landeselternrat lehnt diesen Erlassentwurf ab. .... |
| >> Presseinfo des Landeselternrates Niedersachsen zum Änderungserlass zur Klassenbildung (pdf, 190 kb) |
| Mi, 17.06.2009, 11:55 Uhr | Der Stadtelternrat Hannover unterstützt den Protest |
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In einem Schreiben an die Wahldelegierten und Schulelternräte der hannoverschen Schulen unterstützt der Stadtelternrat Hannover den Protest. In dem Schreiben heißt es: Vielen der im Flugblatt aufgeführten Forderungen kann sich der
StER inhaltlich voll anschließen, denn schon vor Jahren wurden diese
Forderungen von Eltern gestellt. Der Erlass Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung an den
allgemeinbildenden Schulen wird jetzt kurzerhand vor den Sommerferien
angepasst und ab sofort soll die Klassenbildung jährlich vorgenommen
werden. Und schon sind theoretisch 190 Lehrerstunden erwirtschaftet, und
zwar auf Kosten der Schüler. |
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| >> Schreiben des Vorstands des Stadtelternrates vom 12.06.2009 zur Bildungsdemo | >> Homepage des B-Teams |
| NP, 03.06.2009 | Menschenkette gegen das Turbo-Abi - Demo gegen Regierungsarroganz |
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VON ANDREAS KRASSELT |
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BUNTER PROTEST: Trotz verlängerten Pfingsturlaubs gestern war noch schulfrei gingen etwa 500 Schüler, Eltern und Lehrer erneut auf die Straße, um gegen das Turbo-Abi an Gesamtschulen zu demonstrieren. Foto: Dröse |
| NP, 03.06.2009 | Landtagsjuristen kritisieren hohes Tempo |
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VON HEIKO RANDERMANN |
| NP, 30.05.2009 | Menschenkette gegen Turbo-Abi am Di, 02.06.2009, 11:30 Uhr |
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"Unsere zentralen Forderungen: · Stopp der Novellierung des Nds. Schulgesetzes! Die Zeit ist knapp! |
| NP, 28.05.2009 | Streit um Abitur an der IGS |
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Schulausschuss debattiert |
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Auf Antrag von SPD und Grünen hat der Schulausschuss sich gestern
gegen die Pläne der Landesregierung zur Einführung des Abiturs
nach zwölf Jahren an Integrierten Gesamtschulen ausgesprochen. |
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IGS in Badenstedt |
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Die Stadt plant, Hauptschule und Realschule im Schulzentrum Badenstedt
in eine neue IGS umzuwandeln. |
| HAZ, 30.05.2009 | Volksbegehren gegen neues Schulgesetz? |
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5000 Petitionen eingegangen - von Saskia Döhner |
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Hannover. Der Widerstand gegen das neue Schulgesetz wächst weiter.
Die Zahl der Petitionen ist mittlerweile auf knapp 5000 gestiegen. Dies
grenzt nach Angaben von Landtagssprecher Franz Rainer Enste an einen Rekord.
Bei anderen kontroversen Themen wie dem Nichtraucherschutzgesetz seien
es nur halb so viele Petitionen gewesen. Umstritten ist vor allem die
Einführung des Turbo-Abiturs an Gesamtschulen und die Umwandlung
der Vollen Halbtagsschulen in Verlässliche Grundschulen. Nach der
zweitägigen Anhörung in dieser Woche hatten CDU und FDP angekündigt,
generell bei ihrem Kurs bleiben zu wollen. |
| NP, 28.05.2009 | 12 Mio Euro für Lutherschule, 4,6 Mio für die Schillerschule |
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Schulausschuss debattiert |
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Die Nordstädter Lutherschule wird umfassend saniert und bekommt
einen Mensa-Neubau sowie einen Anbau an die Sporthalle mit Naturwissenschaftsräumen. |
| NP, 22.05.2009 | 2000 Petitionen gegen Turbo-Abi an IGSen |
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HANNOVER. Der Streit um das Schulgesetz beschert dem Landtag nächste
Woche einen Anhörungsmarathon. Rund 30 Verbände und Organisationen
sollen am Montag und Dienstag im Kultusausschuss ihre Position zum Gesetzentwurf
darstellen. |
| NP, 22.05.2009: So, 24.05.2009, 10:30 - 12:00 | Was bietet das Biologiezentrum ? |
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Gibt es auch Veranstaltungen für Familien im Schulbiologiezentrum? |
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| DER NATUR AUF DER SPUR: Im Schulbiologiezentrum wird der Blick auch für kleine Wunder geschärft. Foto: Behrens |
| >> Homepage des Schulbiologiezentrums | >> Sonntag im Schulbiologiezentrum |
| NP, 20.05.2009 | Breite Front gegen Schulgesetz |
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Opposition und Verbände kritisieren Turbo-Abi. Auch Landtagsjuristen bremsen Wulff-Projekt. |
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VON HEIKO RANDERMANN |
| NP, 20.05.2009 | Handwerklich eine Katastrophe |
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Harsche Kritik am Schulgesetz. Opposition, Verbände und Juristen wollen länger beraten. |
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| HAZ, 14.05.2009 | Grundschüler protestieren - Unterschriften übergeben |
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Die Uhrzeit war mit Bedacht gewählt: Gestern Mittag, fünf
Minuten vor zwölf, machten rund 500 Lehrer, Schüler und Elternvertreter
aus allen Teilen Niedersachsens vor dem Wirtschaftsministerium ihrem Ärger
über die geplante Abschaffung der so genannten Vollen Halbtagsschule
Luft. Im Zuge der Kundgebung überreichten die Demonstranten dem
CDU-Landtagsfraktionschef David McAllister eine Unterschriftensammlung
der besonderen Art: mehrere Säcke, gefüllt mit einigen Tausend
beschrifteten, mahnend erhobenen Händen aus Pappe. Gegen 14 Uhr löste
sich die friedliche Demonstration auf. |
| HAZ, 13.05.2009 | KOMMENTAR: Zwangsturbo |
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Alle Einsprüche haben nichts genutzt: Seit gestern ist das verkürzte
Abitur an Gesamtschulen beschlossene Sache. |
| HAZ, 11.05.2009 | Die Schulpolitik ist eine Tragödie |
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Die Opposition bläst zum Generalangriff, die Regierung wehrt sich: Nur Stimmungsmache |
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VON SASKIA DÖHNER |
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| HAZ, 11.05.2009 | 10.000 demonstrieren in Hannover gegen Schulpolitik |
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Etwa 10 000 Menschen forderten Ministerpräsident Christian Wulff
und Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (beide CDU) unter anderem
auf, das geplante Turbo-Abi nach nur zwölf Jahren an
Gesamtschulen zu kippen. |
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Die eigentlich von den Gesamtschulen als Protest gegen das umstrittene
Turbo-Abi nach nur zwölf Jahren geplante Demonstration
wurde zum Rundumschlag gegen Wulff und seine in Bedrängnis geratene
Kultusministerin. Das Turbo-Abi, die geplante Abschaffung
der sogenannten Vollen Halbtagsschulen - Grundschulen mit besonders guter
Ausstattung - , die unsichere Unterrichtsversorgung, der Konfrontationskurs
gegen nahezu jeden Kritiker: Themen hatten sich für die Demonstranten
zuletzt zuhauf ergeben. |
| NP, 11.05.2009 | 10 000 umzingeln die Innenstadt |
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HANNOVER. Wer gewollt hätte, hätte sich beim Protest gegen
das Turbo-Abi am Sonnabend nicht groß bewegen müssen. Als die
Spitze des Zuges den Opernplatz wieder erreichte, waren die letzten Demonstranten
gerade dabei, ihn zu verlassen. 10 000 Menschen (laut Veranstalter)
hatten die Innenstadt quasi umzingelt. |
| Demo, 09.05.2009, 12:00 | Gemeinsam sind wir besser kein Turbo-Abitur an Gesamtschulen! |
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Vorläufiger Ablaufplan: · Ab ca. 12:15 Uhr : Beginn der Auftaktkundgebung · Ab ca. 13 Uhr: Demonstrationszug: Opernplatz, Ständehausstr.
Luisenstraße, Hauptbahnhof, Kurt-Schumacher-Str., Steintor, Georgstraße,
Kleine Packhofstr., Osterstr., Windmühlenstr., Opernplatz · Ab ca. 14.00/14.15 Uhr: Eintreffen des Demonstrationszuges
auf dem Opernplatz, Beginn der Abschlußkundgebung |
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Für die Busse gibt es einen zentralen Busparkplatz für ca. 40 Busse, der von der Stadt vor wenigen Tagen genehmigt wurde: der Klagesmarkt in Hannover/Höhe Theodorstr. Der Klagesmarkt ist der Ein- und Ausstiegsplatz, die Busse bleiben dort. Entgegen anderslautenden Informationen der Polizei ist der Abbau des Frühlingsfestes (Ende 03.05.) auf dem Schützenplatz/Hannover noch im vollen Gange, so dass zurzeit (07.05.09) dort kaum (zusammen hängende) Busstellflächen vorhanden sind. Vom Klagesmarkt geht man ca. 1 KM bis zum Opernplatz (ca. 20 Minuten). Für die Anreise muss diese Zeit mit eingeplant werden. Vom Klagesmarkt aus bitte keine Demo inszenieren, sondern die Fusswege benutzen, Ampeln beachten, Transparente usw. eingerollt lassen. |
| Positionen des Landeselternrates zu Integrierten Gesamtschulen |
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Frühjahr 2003: Im ersten Entwurf der Schulgesetznovelle zur Abschaffung der Orientierungsstufen sollen auch die Gesamtschulen (GesS) verboten werden, eine massive Kritik vieler Verbände, insbesondere auch des LER, erreicht einen Erhalt der Gesamtschulen, allerdings dürfen keine neuen errichtet werden. |
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Winter 2006/07: Der LER fordert noch unter dem Vorsitz von Herrn Schmieding einstimmig die Aufhebung des Errichtungsverbots für GesS. |
| Winter 2007/08: Der Ministerpräsident Wulff kündigt im Landtagswahlkampf eine Lockerung/Aufhebung des Errichtungsverbots an. Vorangegangen waren mehrfach Aufforderungen des LER in Gesprächen mit dem MK, dem Elternwillen zu entsprechen und neue GesS wieder zuzulassen. |
| März 2008: Schulgesetznovelle mit Aufhebung des Errichtungsverbots, allerdings mit Einschränkungen (u.a. 5-Zügigkeit, Erhalt der Schulen des gegliederten Systems bei Neugründung einer GesS, Aufnahme aller angemeldeten Schüler an GesS). Der LER lehnt diese Einschränkungen ab, es gibt einige Nachbesserungen (Aufnahmeverfahren bleibt wie bisher). |
| Februar 2009: Landesregierung beschließt in ihrem Paper "Bildungsland Niedersachsen" die Einführung des achtjährigen Abiturs auch an IGSn sowie diverse Maßnahmen zur Unterrichtssicherung. Der 11. LER lehnt den überwiegenden Teil dieser Maßnahmen ab, da er diese als nicht zielführend ansieht. Der LER spricht sich gegen ein I 8 an GesS aus. |
| (Verfasser: Herr Jürgen Vogel (ehemaliger Vorsitzender des LER)) |
| 16.03.2009 | Bildungsland Niedersachsen Erfolge und Herausforderungen |
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Konzept der Landesregierung zur Sicherung
der Unterrichtsversorgung vom 24.02.2009 - Positionen des Landeselternrates |
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zu I. Vorfahrt für die Bildung Der erste Abschnitt des Maßnahmenkatalogs der Landesregierung
I. Vorfahrt für Bildung enthält überwiegend
nur eine Schilderung der in den 6 Jahren der jetzigen Regierungskoalition
umgesetzten oder angefangenen Maßnahmen. Etliche dieser Maßnahmen
sind allerdings mit Kürzungen in verwandten Bereichen verbunden.
So sehr der Landeselternrat die Sprachförderung vor der Einschulung
begrüßt, so muss er ebenso feststellen, dass damit die Mittel
für die Sprachförderung im Kindergarten und in der Schule nach
der Einschulung reduziert worden sind. Auch bei dem laufenden Projekt
Brückenjahr befürchtet der Landeselternrat bei der
Umsetzung eine Reduzierung oder gar den Wegfall erforderlicher Mittel. Der Landeselternrat teilt nur bedingt die Schlussfolgerungen der Landesregierung
aus den eingeleiteten Maßnahmen. Eine Profilierung der Hauptschule
mit messbarem Erfolg ist für ihn nicht erkennbar, die Eltern stimmen
mit ihren Füßen gegen die Hauptschule ab. Die vom Landeselternrat
befürworteten Betriebs- und Praxistage in Jahrgang 8 und 9 haben
nach seiner Auffassung leider nicht den gewünschten Effekt. Die Umsetzung des G 8 an den Gymnasien hat zu viel Unruhe unter der
Elternschaft geführt und musste und muss auch noch weiter nachgebessert
werden. Die Entwicklung der Kerncurricula und damit auch die der Schulbücher
und die Schulung der Lehrkräfte im Umgang mit den Curricula haben
mit der Geschwindigkeit der Einführung nicht schritthalten können,
Die Zahl der Ganztagsschulen wurde zwar erhöht, allerdings sind diese Ganztagsschulen nach Erlass Halbtagsschulen mit anschließender Betreuung bei nicht ausreichenden Ressourcen für den Ganztags- und Betreuungsbereich. Verpflichtender Nachmittagsunterricht mit einer wünschenswerten Entzerrung der Unterrichtszeit am Vormittag ist damit nicht möglich. Mehr ..... |
| >> Bildungsland Niedersachsen Erfolge und Herausforderungen - Kritik des Landeselternrates (pdf, 30 kb) |
| PM, 04.05.2009 | Gutschein für Schnuppertag an der IGS Kronsberg |
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Anlässlich der aktuellen Debatte um die Gesamtschulen und das
Turboabitur haben sich die Lehrkräfte entschlossen einen konstruktiven
Beitrag zur Meinungsbildung der Entscheidungsträger im Landtag zu
leisten. Sie bieten allen Abgeordneten an sich ein persönliches Bild
von der Arbeit, der Vielfalt und den Eigenheiten einer Gesamtschule zu
machen. |
| NP, 07.05.2009 | Aus Protest: CDU-Schulpolitikerin tritt von ihren Ämtern zurück |
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VON HEIKO RANDERMANN HANNOVER. Als CDU und FDP über das umstrittene Turbo- Abi-Gesetz abstimmten, da hob auch die schulpolitische Sprecherin der CDU, Ursula Körtner, ihre Hand und stimmte dafür. Doch danach bat die 62-Jährige aus Bad Pyrmont unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes um das Wort und erklärte ihren Rücktritt von dem Schulpolitik-Posten. Ein Paukenschlag. Die Fraktion hat das überrascht zur Kenntnis genommen, sagte der parlamentarische Geschäftsführer Bernd Althusmann (CDU). Gründe für ihren Schritt nannte Körtner in der Sitzung nicht. McAllister, der vorher informiert worden war, dankte Körtner für ihre Arbeit, die Abgeordneten applaudierten. Körtner scheidet mit diesem Schritt auch aus dem Kultusausschuss aus und legt den Vorsitz des Arbeitskreises Kultus nieder, der die Arbeit zwischen Landesregierung und Fraktionen koordinieren soll. Für mich war es nicht plötzlich, sagte Körtner gestern zur NP. Die Gründe seien wohlüberlegt, und überhaupt: Das ist ja kein Trauerfall. Doch sie räumt Differenzen mit der Landesregierung ein. Wenn man den AK Kultus führt, dann muss man deckungsgleich mit der Landesregierung sein. Das ist seit längerer Zeit nicht mehr gegeben, sagt Körtner. Sie selber vertrete die Auffassung, dass man Bildungspolitik in enger Verzahnung mit den bildungspolitischen Verbänden gestalten solle. Dieses Einbinden findet immer weniger statt. Es wird immer mehr von oben vorgegeben auch der Fraktion, so Körtner. Die Bildungsexperten der Fraktion seien ein Frühwarnsystem, das man missachtet habe. Es hat von uns Warnungen vor der Situation gegeben, in der wir jetzt sind, nämlich, dass es eine breite Front gegen uns gibt. Da muss man schon drauf hören, so Körtner. Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass der Frust der CDU-Fraktion über den Umgang der Landesregierung mit ihr in der Schulpolitik öffentlich wird. Als Ministerpräsident Christian Wulff und Kultusministerin Elisabeth Heister- Neumann (beide CDU) im Februar die Grundzüge für das neue Schulgesetz festlegten, da mussten nicht nur große Teile des Ministeriums draußen bleiben auch die Fraktionen wurden nicht gefragt. Bereits seit längerem murren Abgeordnete, weil sie in der Schulpolitik nicht mehr gefragt werden, aber bei jeder Gelegenheit in ihren Wahlkreisen wütende Proteste ertragen müssen. Für jeden Abgeordneten ist das ärgerlich, für bildungspolitische Sprecher aber eine peinliche Situation. |
| NP, 07.05.2009 | Kommentar: Turbo-Abi: Warnsignal an die Regierung Wulff - von Heiko Randermann |
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Wer Niedersachsens Schulpolitik beobachtet, der wundert sich schon lange: über das harte Vorgehen gegen Kritiker wie die Schulleiterverbandschefin Helga Akkermann oder GEW-Chef Eberhard Brandt. Oder darüber, dass wegweisende Entschlüsse hinter verschlossenen Türen ausgeknobelt und dann nur noch verkündet werden. Oder darüber, dass die Regierung ausgerechnet in einer Zeit, wo die Unterrichtsversorgung an den Schulen leidet, mit der Einführung des Turbo-Abis an Gesamtschulen eine weitere Riesenbaustelle öffnet und massiven Protest provoziert, bevor auch nur eines der anderen Probleme zu einem Abschluss geführt wurde. Der Außenstehende schaut und staunt doch seit dem Rücktritt der CDU-Bildungsexpertin Ursula Körtner ist klar, dass auch diejenigen, die am nächsten dran sind, die Politik ihrer Landesregierung nicht mehr verstehen. Körtner, die auch in schwierigen Zeiten im Landtag die Politik ihrer Regierung verteidigt hat, schickt ein deutliches Signal an die Regierung Wulff, dringend ihren Politikstil zu überdenken. CDU und FDP wollen das IGS-Turbo- Abi im Eiltempo durch den Landtag bringen, um die Debatte zu beenden. Der Plan könnte aufgehen doch die Gräben, die dieses kompromisslose Vorgehen aufreißt, werden sich bis zur Wahl kaum mehr schließen lassen. |
| NP, 07.05.2009 | Kritik von Opposition und Verbänden an Schulgesetz |
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VON HEIKO RANDERMANN HANNOVER. Schikane, fatale Entwicklung Holzweg mit scharfer Kritik reagierten gestern Oppositionsparteien und Verbände auf den Entschluss von CDU und FDP im Landtag, die umstrittene Schulgesetznovelle nahezu unverändert verabschieden zu wollen. Bereits Mitte Juni soll der Landtag nun über das Gesetz abstimmen, das unter anderem das Abi nach dem zwölften Schuljahr auch an Integrierten Gesamtschulen zur Regel macht. Außerdem sollen Haupt- und Realschulen mehr gemeinsamen Unterricht anbieten Ausnahmen sind Hauptfächer wie Deutsch und Mathe. Die Fraktionschefs der schwarzgelben Koalition, David McAllister (CDU) und Jörg Bode (FDP), sagten, mit dem Gesetz würden das Profil der niedersächsischen Schullandschaft geschärft und die Schulen inhaltlich gestärkt. Diese Aussage grenzt an Volksverdummung, schimpft Grünen-Landeschefin Stefanie Henneke. Die Regierung kriegt das Turbo- Abi in den Gymnasien nicht in den Griff. Jetzt will sie es auch den Gesamtschulen aufzwingen, kritisiert die schulpolitische Sprecherin der Grünen, Ina Korter. Die Schulexpertin der Linken im Landtag, Christa Reichwaldt, sieht in dem Gesetz den Versuch, die Gymnasien abzuschotten und die Kinder wohlhabender Eltern zu stützen. Für alle anderen Schülerinnen und Schüler sind die Vorschläge der Regierungsfraktionen verheerend, so Reichwaldt. Nicht die Vernunft, sondern die Hardliner um Ministerpräsident Christian Wulff haben sich durchgesetzt, erklärte gestern die SPD-Schulexpertin im Landtag, Frauke Heiligenstadt. Es sei niemandem zu vermitteln, warum ein Gesetz, das zum 1. August 2010 in Kraft treten soll, nun innerhalb von fünf Wochen durch den Landtag gepaukt werden müsse. Die Lehrergewerkschaft GEW sagte, die Einführung des Turbo-Abis an den Gesamtschulen schikaniere diese Schulform. Wulff scheint nicht zu bemerken, dass er gesellschaftliche Mehrheiten für seine verfehlten Schulpolitik verliert, so GEW-Chef Eberhard Brandt. Der Verband der Realschullehrer befürchtet, dass die Realschulen durch die Reform stärker belastet werden könnten. Positiv reagierte dagegen der Philologenverband, der für die Gymnasiallehrer
spricht. Für Gesamtschulen müssen die gleichen Bedingungen
gelten wie für Gymnasien. Die Landesregierung ist hier auf dem richtigen
Weg, lobte Guillermo Spreckels, Chef des Philologenverbands. |
| HAZ, 07.05.2009 | CDU in heller Aufregung über Schulpolitik - Opfert Wulff seine Kultusministerin Heister-Neumann? / Althusmann könnte Nachfolger werden |
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Klaus Wallbaum Hannover. Die Stimmung ist aufgeheizt wie schon lange nicht mehr:
Seit am Dienstag Ursula Körtner, die Bildungsexpertin der CDU-Landtagsfraktion,
überraschend ihr Amt niederlegte, wirkt die CDU/FDP-Regierungskoalition
in Niedersachsen wie aus den Fugen geraten. Immer mehr verdichten
sich Hinweise, dass die Ursachen in einer Vertrauenskrise zwischen den
Schulpolitikern der Koalition und der zuständigen Ministerin Elisabeth
Heister-Neumann (CDU) liegen. Die Unzufriedenheit auf beiden Seiten wächst.
Körtner schwieg gestern über die Rücktrittsgründe.
In der Koalition erinnert man sich aber sehr gut daran, dass die streitbare
CDU-Frau mit dem Kurs der Regierung seit Wochen hadert und damit
nicht allein steht. Zwar haben beide Fraktionen am Dienstag demonstrativ
geschlossen die Schulreformpläne der Regierung gebilligt. In der
Koalition heißt es, die Führung habe angesichts der massiven
Kritik von Lehrerverbänden ein politisches Signal der Einigkeit gebraucht.
Tatsächlich aber verfolge ein nicht unerheblicher Teil der Fraktionen
den Kurs von Heister-Neumann mit Skepsis, wenn nicht widerwillig.
Die koalitionsinterne Kritik an Heister- Neumann ist eine Mischung aus
inhaltlichen Punkten und Stilfragen. Dass die Ministerin, gestützt
von Ministerpräsident Christian Wulff, den Streit über das Turbo-Abitur
an den Integrierten Gesamtschulen anzettelte, verstehen viele nicht. Auch
die mittlerweile vom Ministerium abgemilderten Vorwürfe gegen den
GEW-Landesvorsitzenden Eberhard Brandt, er sei seiner Unterrichtsverpflichtung
als Lehrer nicht nachgekommen, nehmen einige Abgeordnete nur mit Kopfschütteln
auf. Dies zeige einmal mehr, dass die Ministerin es nicht schaffe, eine
vertrauensvolle Atmosphäre im Gespräch mit den Lehrerverbänden
zu erreichen. Sie habe kein politisches Händchen, erzählt
man sich in der CDU. Das Versäumnis kann sich bitter rächen,
denn im nächsten Schuljahr droht gewaltiger Unterrichtsausfall. Ohne
Mithilfe der Lehrerverbände lässt sich dieser kaum bewältigen.
Der Tag der Wahrheit könnte Anfang Juni nahen, wenn klar wird, ob
ein Notprogramm der Regierung für mehr Lehrerstellen
greift. Falls nicht, dürfte Kultus- Staatssekretär Peter Uhlig
kippen. Auch ein Rücktritt Heister-Neumanns ist nicht ausgeschlossen.
Favorit für die Nachfolge wäre dann der 42-jährige CDU-Fraktionsgeschäftsführer
Bernd Althusmann aus Lüneburg, dem viele ein Krisenmanagement zutrauen.
Aber Heister-Neumann ist eine von nur zwei Frauen im Kabinett, außerdem
dort die einzige Braunschweigerin. Nötig wäre also, dass auch
Agrarminister Hans-Heinrich Ehlen seinen Platz frei macht für eine
Frau als neue Ministerin für Verbraucherschutz. Und Staatskanzleichef
Lothar Hagebölling, ein Braunschweiger, müsste Minister werden.
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| HAZ, 07.05.2009 | Verkürztes Abitur steht gegen IGS-Prinzip - Landtagskoalition rechtfertigt in Langenhagen geplantes Schulgesetz / Eltern und Lehrer protestieren |
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VON BÄRBEL HILBIG Für Eltern und Lehrer an Integrierten Gesamtschulen bleibt es weiter unverständlich, wie ihre Schulform unbeschädigt das Abitur nach 12 Jahren einführen soll. Das wurde Dienstagabend bei der Podiumsdiskussion an der Integrierte Gesamtschule Langenhagen deutlich. Rolf Bade, Ministerialrat im Kultusministerium, erläuterte rund 450 Zuhörern das geplante Gesetz und erntete heftigen Widerspruch. In der siebten Klasse sollen die Kinder in Zukunft in Mathematik und Englisch nicht nur in A- und BKurse gehen. Für leistungsstarke Schüler werden Z-Kurse eingeführt. Ein Jahr später gilt die Dreiteilung auch für Deutsch, in der neunten Klasse dann für die Naturwissenschaften. Die Schüler der Z-Kurse sollen ein Jahr früher das Abitur machen. Schüler in A- und B-Kursen machen weiter ganz normal nach der zehnten Klasse ihren Sek-I-Abschluss. Dieses integrative Konzept gilt auch in Zukunft, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Karl Ludwig von Danwitz. Das Grundprinzip des gemeinsamen Lernens werde in Projekten und den anderen Fächern nicht beeinflusst, betonte Bade. Hubertus von Wick, Sek-I-Leiter der IGS Langenhagen, hielt dagegen: Zu den Grundgedanken der IGS gehöre das gemeinsame Lernen in leistungsgemischten Gruppen von Hauptschul- bis Gymnasialniveau, das Offenhalten der Schullaufbahn für alle und die Durchlässigkeit zwischen A- und B-Kursen. Schüler in den Z-Kursen müssten mehr Stoff in kürzerer Zeit lernen. Sie wären immer ein halbes Jahr weiter als der Rest. Lehrer Wolfgang Meyer erinnerte daran, dass Schüler auch Politik und andere Fächer ohne Differenzierungskurse für das Abitur wählen können. In diesen Fächern sitzen alle IGS-Schüler in einer Klasse. Am Gymnasium würden die Kinder den Stoff zum Beispiel in den Naturwissenschaften dagegen nun von Anfang an komprimiert lernen. Wir sollen unsere Schüler dann das verkürzte Abitur schaffen? Die Verantwortlichen haben das nicht zu Ende gedacht und werden das Gesetz später nachjustieren, weil es sonst nicht funktioniert, sagte Meyer. Für die geplanten Z-Kurse wären zusätzliche Lehrer erforderlich. Dieses Geld werden wir zur Verfügung stellen, wenn es notwendig ist, sagte Roland Zielke, FDP-Landtagsabgeordneter. Das Publikum reagierte verärgert: Es gibt doch jetzt schon zu wenig Lehrer! Bade betonte, die Vorschläge müssten mit den Gesamtschulen diskutiert werden. Wir haben die Zeit dazu. Das neue Gesetz gilt ab 2010 für die Fünftklässler und wird ab der siebten Klasse für sie wirksam. Dieter Galas fragte, warum das Gesetz, das erst im Mai in den Landtag eingebracht werde, dann schon im Juni verabschiedet werden solle. Für Ina Korter, bildungspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, lag die Antwort auf der Hand: Damit die CDU-Leute, die wissen, wie die Gesamtschule läuft, das nicht verhindern. Protest geht weiter: Eltern der IGS Mühlenberg gaben gestern am
Landtag 1800 persönlich an CDU- oder FDP-Abgeordnete adressierte
Postkarten ab. Unterzeichnet hatten die roten Karten meist Eltern von
Grundschülern. Der Elternrat der IGS Roderbruch hat inzwischen fast
3500 Unterschriften gesammelt und die neuen Listen gestern in die Staatskanzlei
gebracht. Die Lehrer der IGS Kronsberg haben allen Abgeordneten der Regierungsfraktionen
Gutscheine für einen Schnuppertag an der Schule geschenkt. |
| NP, 07.05.2009 | Der Kampf gegen die Turbo-IGS [ ] Emotionale Diskussion mit 450 Zuhörern in Langenhagen. Abi nach 13 Jahren möglich aber nur mit Ehrenrunde. |
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VON ANDREAS KRASSELT LANGENHAGEN. Es war ein beeindruckendes Forum: 14 Teilnehmer auf dem Podium, rund 450 Zuhörer im Saal. Die Aula der IGS Langenhagen war am Dienstagabend bis auf die Stehplätze gefüllt. Die Emotionen schlugen hohe Wogen. Warum auch nicht?, konterte eine vierfache Mutter die Sachlichkeitsappelle der Turbo-Befürworter. Es gehe doch um die Zukunft ihrer Kinder. Es gibt nicht ein einziges gutes Argument für das Turbo-Abi, beklagte sie. Kurz zuvor hatten die Landtagsfraktionen von CDU und FDP den Gesetzesentwurf beschlossen, der ab 2010 auch an IGSen das Abi nach Klasse zwölf einführen soll. Doch wie soll das gehen, ohne den Grundgedanken gemeinsamen Lernens aufzugeben? Das war die Frage, die auf dem Podium diskutiert wurde. Eine die Zuhörer überzeugende Antwort gab es nicht. Immerhin: IGS-Schüler sollen weiterhin das Abitur auch nach 13 Jahren machen können. Die Schüler der Haupt- und Realschulzweige könnten im zehnten Jahrgang ganz normal den erweiterten Sek-I-Abschluss machen und dann in die Sek II wechseln, erklärte Rolf Bode, Referatsleiter im Ministerium. Dort würden sie dann wieder in Klasse 10 starten. Das ist wie der Vorschlag für Eltern von Gymnasiasten, ihre Kinder eine Ehrenrunde drehen zu lassen, raunte eine weitere Mutter. Das Turbo-Modell sehe eine Differenzierung ab der siebten Klasse vor, so der CDU-Abgeordnete Karl Ludwig von Danwitz. In Englisch und Mathematik (ab Klasse 7), Deutsch (ab 8) und Naturwissenschaften (ab 9) würden Z-Kurse eingerichtet, deren Besuch Voraussetzung zum Besuch der Sek II sei. Wir wollen möglichst lange Durchlässigkeit erhalten, betonte von Danwitz, schränkte aber ein: In der neunten Klasse wird es nicht möglich sein, vom B- zum Z-Kurs zu wechseln. Für den ehemaligen IGSLeiter Dieter Galas wären die ZSchüler dann die Rotmützen, die sich von der übrigen Schülerschaft abspalten würden das Ende gemeinsamen Lernens. Damit soll den IGSen ein Teil ihrer Attraktivität genommen werden, so Galas. Die Sachargumente der Turbo- Befürworter, wie etwa internationale Bildungsstandards, konnten den Zuhörern die Notwendigkeit nicht plausibel machen. Und als Ministerialdirigent Jan ter Horst gegen Ende etwas bissig beklagte, nicht genügend Zeit gefunden zu haben, um differenziert alle Fragen beantworten zu können weil man ja stundenlang Glaubensbekenntnissen habe lauschen müssen , da blinkte etwas durch, das von einigen vielleicht als Arroganz der Mächtigen verstanden werden konnte. Die Haltung, mit der von oben herab etwas durchgedrückt werden solle, wie nicht nur Frauke Heiligenstadt (SPD) befürchtete. Schulleiter Wolfgang Kuschel zeigte sich im Anschluss enttäuscht: Ich habe das Gefühl, sagte er, dass das wirkliche Problem für die IGSen nicht verstanden worden ist. |
| HAZ, 05.05.2009 | Toepffer begrüßt Verzögerung bei IGS-Gesetz |
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Abitur nach 13 Jahren soll an IGS weiter möglich sein / Schulleiter bleiben skeptisch |
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VON BÄRBEL HILBIG |
| NP, 05.05.2009 | Das Gemeinsame ist wichtiger |
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Diskussion ums Turbo-Abi: Experte hält nur flexible Lösungen an der IGS für denkbar |
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Die Protestwoche gegen das Turbo-Abi läuft. Eltern der IGS Mühlenberg werden morgen 1500 Protestkarten am Landtag überreichen. Heute Abend lädt die IGS Langenhagen zur Diskussion, Donnerstag die IGS Kronsberg. Dort wird Professor Manfred Bönsch, Erziehungswissenschaftler der Leibniz-Uni, einen Vortrag halten. Die NP sprach mit dem Experten. |
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VON ANDREAS KRASSELT |
| 02.05.2009 | Schulpolitik - Ohne Vertrauen |
| HAZ, 02.05.2009, >> Kommentar: Schulpolitik - Ohne Vertrauen. Die Lehrer und ihre Vorgesetzten müssen sich nicht mögen; das Verhältnis ist traditionell von großer Distanz geprägt. Die Lehrer und die Mitarbeiter in den Schulbehörden müssen sich aber aufeinander verlassen können....Auch an der IGS soll das Abitur nun nach zwölf Schuljahren abgelegt werden ein Schlag gegen pädagogische Konzepte, die davon ausgehen, dass Kinder unterschiedlich lange für den gleichen Weg brauchen können.... Erlaubt die Kultusministerin den Gesamtschulen wieder das Abitur nach 13 Jahren, dann ist dies auch ein Eingeständnis, dass die Gymnasien mit der Schulzeitverkürzung überfordert sind. Hier haben Schüler und Eltern des doppelten Jahrgangs, der auf das Abitur zusteuert, ohnehin schon das Vertrauen verloren, dass die Politik eine Lösung im Sinne ihrer Kinder findet. | |
| HAZ, 02.05.2009, >> Turboabitur ein Jahr später. Das Turboabitur an Gesamtschulen kommt in Niedersachsen jetzt wie geplant erst 2018 und nicht schon ein Jahr früher. Darauf haben sich die Regierungsfraktionen in einem Krisengespräch mit Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) geeinigt. Die Fünftklässler, die im kommenden Sommer an einer Gesamtschule beginnen, werden dann der erste Jahrgang sein, der das verkürzte Abitur ablegt .. | |
| HAZ, 02.05.2009, >> Geheimtreffen in Sache Schule. Regierungsfraktionen einigen sich mit Wulff auf einen Gesetzentwurf / Harter Kurs bei Turboabitur .... Das Gesetz soll noch vor der Sommerpause im Landtag verabschiedet werden. In so kurzer Zeit ist kein ordentliches Gesetzgebungsverfahren möglich. ... | |
| HAZ, 02.05.2009, >> Turboabitur: CDU in Stadt und Region uneins. Rat debattiert am Donnerstag über die Bildungspolitik / Rot-Grün kündigt Resolution zur IGS an .. CDU und FDP im Landtag wollten vor der Sommerpause die Einführung zum übernächsten Schuljahr beschließen. Ein ordentliches Gesetzgebungsverfahren mit Anhörung sei so nicht mehr möglich. Die Landes-CDU versucht mit ihrem Vorgehen, die Proteste von Schülern und Eltern zu umgehen und den parteiinternen Streit einzudämmen ..... | |
| >> www.cdu-waehlerfuer-gesamtschulen | |
| >> mehr zum "Turbo-Abi" an Gesamtschulen |
| Offener Brief des Schulelternrates vom 26.04.2009 | Protest gegen die Ungleichbehandlung von gymnasialem Zweig an der KGS mit Gymnasien bei der Unterrichtsversorgung mit Lehrkräften |
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Frau Ministerin Elisabeth Heister-Neumann, Niedersächsisches Kultusministerium, Schiffgraben 12, 30159 Hannover, Laatzen, 26. April 2009 |
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- Offener Brief - Erlass Einstellung von Lehrkräften an allgemein bildenden Schulen zum 03.08.2009 und Unterrichtsversorgung zum Schuljahresbeginn 2009/10 vom 19.03.2009 |
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Sehr geehrte Frau Ministerin Heister-Neumann, mit Betroffenheit haben wir Eltern zur Kenntnis genommen, dass im o. g. Erlass bei der Unterrichtsversorgung unterschiedliche Zielvorgaben für die verschiedenen Schulformen gemacht werden. Insbesondere sind uns die voneinander abweichenden Zielvorgaben für die Unterrichtsversorgung von Gesamtschulen (98 %) und Gymnasien (99,5 %) aufgefallen. Welche sachliche Begründung gibt es hierfür? Wir als Elternvertreter der Albert-Einstein-Schule, KGS Laatzen, sehen
hier eine Ungleichbehandlung unserer Kinder. An unserer Schule ist der
Gymnasialzweig mit über 900 Schülerinnen und Schülern der
größte Schulzweig. Die Schülerinnen und Schüler des
Gymnasialzweigs lernen nach derselben Stundentafel und denselben Kerncurricula,
wie sie auch an Gymnasien gelten. Also brauchen unsere Kinder auch dieselben
Lehrerstunden! Abiturprüfungsordnung und Zentralabitur gelten für
die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe einer Kooperativen
Gesamtschule genauso wie an allen anderen gymnasialen Oberstufen. Auch
an der Albert-Einstein-Schule werden in zwei Jahren die ersten Schülerinnen
und Schüler nach acht Jahren ihr Abitur ablegen, wie an allen anderen
Gymnasien auch. |
| >> Offener Brief des Schulelternrates (HTML) |
| >> Offener Brief des Schulelternrates der Albert-Einstein-Schule (KGS) als pdf, 66 kb |
| 24.+25.04.2009 | Hannovers CDU kämpft für die Gesamtschule |
| HAZ, 25.03.2009, >> Hannovers CDU kämpft für die Gesamtschule.. Seit Wochen bekommt die CDU-geführte Landesregierung in Niedersachsen heftigen Gegenwind in der Schulpolitik, jetzt stellt sich auch die eigene Parteibasis quer: Aus Hannovers CDU kommt heftiger Protest gegen die Pläne der Wulff-Regierung, das Turboabitur an den Integrierten Gesamtschulen (IGS) einzuführen. ... Wenn euch die Großstadtbevölkerung total egal ist, dann zieht euer Schulgesetz so durch, wie ihr euch das vorgestellt habt, schreibt Beckmann. Mit der geplanten Einführung des Turboabiturs solle die IGS nicht nur gestraft, sondern kaputt gemacht werden ... | |
| HAZ, 24.03.2009, >> CDU-Wähler kämpfen für IGS. An der CDU-Basis brodelt es: Offenbar wollen etliche langjährige Parteimitglieder die Pläne der Landesregierung zum verkürzten Abitur an integrierten Gesamtschulen nicht hinnehmen ...Ein gutes Bildungssystem müsse Kindern aus bildungsfernen Schichten Entwicklungsmöglichkeiten bieten ....Ein großer Teil der CDU-Basis will ein durchlässiges Schulsystem. ...Von Wick sieht seine Initiative in einer Linie mit CDU-Verbänden in anderen Landesteilen wie Osterholz oder Schaumburg, die sich klar für die IGS positionierten. | |
| >> www.cdu-waehlerfuer-gesamtschulen | |
| >> mehr zum "Turbo-Abi" an Gesamtschulen |
| 23.04.2009 | Turbo-Abi ist nicht kompatibel mit IGS |
| HAZ, 23.04.2009, >> Eltern befürchten Schnellschuss gegen IGS. .Heftige Kritik an Plänen zum Turbo-Abitur / Stadt will im Jahr 2010 achte IGS in Badenstedt gründen. .... Die CDU-Landesregierung will das Abitur nach zwölf Jahren Schulzeit an integrierten Gesamtschulen offenbar noch vor der Sommerpause beschließen ... Wenn das Turbo-Abitur kommt, gibt es die IGS nicht mehr. Das wirkt sich auf die schulpolitische Landschaft in der ganzen Stadt aus, sagte Michael Bax, Leiter der IGS Mühlenberg. Marion Frontzek, Leiterin der Grundschule Salzmannstraße in Linden, argumentierte ähnlich. Was mit der IGS wird, hat auch Auswirkungen auf die Grundschulen. Der Leistungsdruck auf die Grundschüler sei stark gestiegen, als die Orientierungsstufe abgeschafft und danach das verkürzte Abitur am Gymnasium eingeführt wurde .. . | |
| NP, 23.04.2009, >> Weichen für die IGS in Badenstedt gestellt.. Ortstermin für den Schulausschuss: Gestern besuchte das Ratsgremium das Schulzentrum Badenstedt. Hier soll aus Haupt- und Realschule möglichst zum Schuljahr 2010/2011 eine neue IGS entstehen. | |
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NP, 23.04.2009,
>>
Turbo-Abi ist nicht kompatibel mit IGS.
Doch im Kampf um die IGS geht es offenbar um mehr als nur die
Frage nach dem richtigen Schultyp. Grundsätzliche Bildungsprinzipien
stehen dabei zur Diskussion. Es geht auch um das Ziel von Bildung: Erziehung
oder Ausbildung. So forderte der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Politze
einen Neuanfang in der Bildungspolitik. Schule sei mehr als
die Vorbereitung einer ökonomischen Größe, |
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| >> Protest gegen das "Turbo-Abi" an Gesamtschulen. |
| 22.04.2009 | Stadtelternrat: Alter neuer Vorstand und alter Knatsch |
| NP, 22.04.2009, >> Stadtelternrat: Alter neuer Vortand und alter Knatsch.. .Der Stadtelternrat hat wieder einen regulären Vorstand doch der Knatsch in dem Gremium ist offenbar noch nicht beendet... | |
| HAZ, 22.04.2009, >> Vorstand des Elternrat neu gewählt. Beim zweiten Versuch hat es endlich geklappt: Der Stadtelternrat hat wieder einen gewählten Vorstand der mit dem alten fast identisch ist. ... Die Landesschulbehörde betont, das aktuelle Wahlergebnis sei bis auf Weiteres gültig. Der Stadtelternrat müsse jetzt dringend seine Geschäftsordnung präzisieren. Die Gruppe der Kritiker hat aber bereits angekündigt, einen entsprechenden Vorschlag des Vorstands zu blockieren. Aus der Behörde heißt es nur, es gebe wohl viele Juristen auf beiden Seiten... | |
| HAZ, 21.04.2009 | Kinder zur Grundschule anmelden |
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Gespräche für 2010 |
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VON BÄRBEL HILBIG Staatliche Schulen Katholische Schulen Freie Schulen |
| NP, 21.04.2009 | Kinder jetzt für Einschulung 2010 anmelden |
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HANNOVER. Alle Kinder, die im kommenden Jahr schulpflichtig werden, müssen
jetzt für das Schuljahr 2010/2011 angemeldet werden. Die Anmeldungen
werden morgen und am Donnerstag jeweils von 15 bis 18 Uhr an den für
den Wohnsitz zuständigen Schulen entgegengenommen. |
| 22.04.2009 | Offener Brief an den Ministerpräsidenten |
| NP,
22.03.2009, >>
"Offener Brief gegen das Turbo-Abi".. .Zu
den Unterzeichnern gehören auch Ex-Verfassungsrichter Mahrenholz und
OB Weil. ...CDU und FDP wollen die entsprechende Änderung des Schulgesetzes
im Mai in ihre Fraktionen einbringen, so dass ein Gesetz im Juni verabschiedet
werden könnte. Eltern-, Lehrer- und Schülerverbände kritisieren, bei dem Verfahren nicht einmal mehr gehört zu werden .... |
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| HAZ, 22.03.2009, >> "240 Fürsprecher für die IGS".. Mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Christian Wulff haben sich jetzt rund 240 Unterzeichner für den Erhalt des Abiturs nach 13 Jahren Schulzeit an integrierten Gesamtschulen (IGS) eingesetzt. Die Initiative zu der Aktion ging von Dieter Galas und Inge Collatz aus, die Anfang der siebziger Jahre zum Gründungs- und Leitungsteam der IGS Langenhagen gehörten. ... | |
| BIS 20.04.2009 | Aktion "Offener Brief an den Ministerpräsidenten" |
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Schickt bitte eine Mail an Inge Collatz oder Dieter Galas noch an diesem Wochenende, spätestens bis zum Montag - dem 20.04.2009. |
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Inge Collatz und Dieter Galas haben eine Aktion gestartet:"Offener
Brief an den Ministerpräsidenten". An diesem Wochenende, bis
zum 20.04.2009, werden noch Unterstützer gesucht. Daher die Bitte,
siich an diesem Wochenende zu entscheiden und sich als Unterstützer
bzw Unterzeichner zu melden - auch wenn keine finanzielle Beteiligung
an der Anzeige möglich ist. Teil der Aktion ist auch das Ziel, eine
Anzeige zu schalten - wenn genügend Geld zusammen kommt. |
| Di, 21.04.2009, 19:30 Uhr | Bildungsland Niedersachsen? Was wird aus der IGS? |
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Am Di, 21.04.2009, 19:30 Uhr, Nds. Landesmuseum |
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Informationsveranstaltung zu den Perspektiven in der Bildungs- und Schulpolitik
am |
| HAZ, 26.03.2009 | Neue Haupt- und Realschulen in Hannover / Neue IGSen |
| HAZ, 26.03.2009, >> Heftige Konfroversen im Schulausschuss.. .Die Wogen schlugen gestern im Schulausschuss hoch. Eltern, Lehrer und Schüler machten ihrem Ärger über die geplante Zusammenlegung von Gustav-Stresemann-Realschule mit der Haupt- und Realschule Heinrich-Heine-Schule Luft. Doch vergebens: Die Eigenständigkeit der Gustav-Stresemann-Realschule endet im August....Garnet Eichholz, Vorsitzende des Stadtelternrats kritisierte, es würden zwei Themen verknüpft, die nicht zusammengehörten. Die meisten Eltern seien gegen die Zusammenführung von Hauptschulen und Realschulen. Es gebe aber ein deutliches Votum von Grundschuleltern für die IGS. Wenn eine Schule zuerst für das eine und später für das andere ein Konzept erarbeiten soll, gibt das einen Frust, den Sie sich nicht vorstellen können."..... >> Schulausschuss .. .>> Heinrich-Heine-Schule .. >> Gustav-Stresemann-Schule | |
| HAZ, 26.03.2009,>> Hauptschule bekommt Realschüler - IGS in Badenstedt.. .. Die Rosa-Parks-Hauptschule bekommt ab August einen Realschulzweig mit bis zu zwei Klassen pro Jahrgang und wird damit zur Haupt- und Realschule... >> Schulausschuss.....>> Rosa-Parks-Hauptschule.... >> Hauptschule im Schulzentrum Badenstedt ... >> Realschule im Schulzentrum Badenstedt |
| HAZ, 03.04.2009 | Jetzt ist Schluss ! Der Landesschülerrat Niedersachsen ruft zum Protest auf! |
| HAZ, 03.04.2009, >> Schülerrat sucht die Konfrontation".. .Als Konsequenz aus dem abgebrochenen Dialog wollen die Schüler nun wieder für bessere Unterrichtsversorgung und eine bessere Bildungspolitik auf die Straße gehen. Am 17. Juni soll es landesweite Protestmärsche geben. Ziemke rechnet damit, dass sich insgesamt rund 60 000 Schüler an der Aktion beteiligen. Vielleicht werden dann die Ministerin und der Ministerpräsident einsehen, dass es so in der Bildungspolitik nicht weitergeht, sagte Ziemke. ... Bereits am 9. Mai wollen Schüler, Eltern und Lehrer auf die Straßen gehen, um gegen das geplante Turboabitur an den Gesamtschulen zu protestieren. ... | |
| 02.04.2008, >> Jetzt ist Schluss! LSR bricht Gespräche mit Ministerin ab!".. Die gewählte Interessensvertretung der niedersächsischen Schülerschaft, der Landesschülerrat Niedersachsen (LSR) gibt den Abbruch der Gespräche mit der Kultusministerin Heister-Neumann bekannt. (aus der Homepage des Landesschülerrates Niedersachsen) | |
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02.04.2008, >> Presseinfo des Niedersächsisches Kultusministeriums: Landesschülerrat / An Spielregeln muss man sich halten .. .Die Aufgabe des LSR ist die Beratung des Kultusministeriums. Somit können die Gespräche auch nicht wie angekündigt - abgebrochen werden, weil damit die Pflicht zur Vertretung der Interessen der eine Million Schülerinnen und Schüler nicht mehr wahrgenommen wird. Ein Aufruf des Landesschülerrats zu Demonstrationen würde ebenfalls gegen diese Spielregeln verstoßen. ... |
| 02.04.2009, Im Original / Presseerklärung des Landesschülerrates: "Jetzt ist Schluss! LSR bricht Gespräche mit Ministerin ab! Wir demonstrieren wieder! . ...Das neu vorgelegte Papier der Landesregierung "Vorfahrt für die Bildung" war zudem eine klare Ohrfeige. Nichts davon war mit uns besprochen worden ..... | |
| >> Im Original als pdf - 908 kb / Presseerklärung des Landesschülerrates: Jetzt ist Schluss! LSR bricht Gespräche mit Ministerin ab! Wir demonstrieren wieder! " |
| 02.04.2009, Im Original / Presseerklärung des Landesschülerrates: "Stoppschild für Bildung! Die Stellungnahme des Landesschülerrates zum Papier "Bildungsland Niedersachsen - Erfolge und Herausforderungen" des Niedersächsischen Kultusministeriums . .Nie war der Protest gegen die Landesregierung größer ..dass hier eine Mischung aus veralterter Ideologie und restriktiver Haushaltsplanung durchgesetzt werden muss..... eine dilettantische Oberstufenreform ...Alibi-Gesprächen ....Erhöhung der Studienseminarplätze für Referendare ....Frontalangriff auf die Integrierte Gesamtschule ... Frau MInisterin, wir sind maßlos enttäuscht.. | |
| >> Im Original als pdf - 449 kb / Presseerklärung des Landesschülerrates: "Stoppschild für Bildung! Die Stellungnahme des Landesschülerrates zum Papier "Bildungsland Niedersachsen - Erfolge und Herausforderungen" des Niedersächsischen Kultusministeriums |
| HAZ, 04.04.2009 | IGS lädt Christian Wulff ein |
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2740 unterschreiben |
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Rund 30 Schüler und Eltern haben gestern vor der Staatskanzlei
eine Liste mit 2740 Unterschriften gegen die Einführung des Turboabiturs
an Integrierten Gesamtschulen abgegeben. Wir laden Ministerpräsident
Wulff ein, unsere Schule zu besuchen, sagte Andreas Henze vom Elternrat
der IGS Roderbruch, an der die Unterschriften innerhalb von zwei Wochen
zusammenkamen. |
| HAZ, 04.04.2009 | Leserbrief: IGS passt der Regierung nicht |
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Zu dem Bericht: "Ich will die IGS nicht kaputt machen" vom 25. März |
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Nun also tritt auch noch Rolf Bade, Referatsleiter für Gesamtschulen
und Gymnasien, auf die Bühne, um das unausgegorene Bildungskonzept
der Kultusministerin zu interpretieren. Natürlich wolle niemand
die IGS kaputt machen, denn schließlich sei durch das Turboabitur
der gemeinsame Unterricht (nicht) gefährdet. Hier spricht
jemand, der von der Gesamtschule nur mittelbar Kenntnisse hat, denn sein
Vorschlag zur frühen Differenzierung bis hin zu drei Niveaus verhindert
geradezu gemeinsame Lernerfahrungen, verunmöglicht aber unter anderem
die Durchlässigkeit der Leistungsstufen die Selektion wird
nun erzwungen mit der Einrichtung eines Gymnasialzweigs an der IGS, die
aber damit keine mehr ist! |
| HAZ, 03.04.2009 | Schülerrat sucht die Konfrontation |
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Gespräche mit der Kultusministerin aus Enttäuschung abgebrochen / Aufruf zu landesweitem Protest |
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Hannover. Nach einem halben Jahr der Gespräche geht der Landesschülerrat
wieder auf Konfrontationskurs zu Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann
(CDU). Wir haben gestern die Gespräche mit der Ministerin abgebrochen,
sagte der Vorsitzende des Landesschülerrates, Patrick Ziemke. Als
Grund nannte er vor Journalisten enttäuschte Erwartungen
des Landesschülerrates. |
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| 02.04.2009 | Jetzt ist Schluss! LSR bricht Gespräche mit Ministerin ab! |
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Die gewählte Interessensvertretung der niedersächsischen
Schülerschaft, der Landesschülerrat Niedersachsen (LSR) gibt
den Abbruch der Gespräche mit der Kultusministerin Heister-Neumann
bekannt. Kurz nach den landesweiten Schülerdemonstrationen im
November 2008 kamen LSR und die Ministerin zusammen. Man einigte sich
darauf zeitnah Lösungen zu entwickeln um die bei den Demonstrationen
artikulierten Forderungen umzusetzen. Dazu gehörten unter anderem
eine bessere Unterrichtsversorgung, kleinere Klassen und Nachbesserungen
beim Abitur nach 12 Jahren. |
| 02.04.2009 | Presseinfo des Niedersächsisches Kultusministeriums: Landesschülerrat / An Spielregeln muss man sich halten |
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HANNOVER. In einem Gespräch mit der Kultusministerin wurden die
sieben Jugendlichen, die zurzeit den Vorstand des Landesschülerrats
(LSR) bilden, auf die Spielregeln für ihre Tätigkeit hingewiesen.
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| 23.03.2009 | Der Vorstand des StER bleibt kommissarisch im Amt |
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In der konstituierenden Sitzung
am 23.03.09 ist eine Kandidatin zur Wahl als Vorsitzende angetreten. |
| HAZ, 31.03.2009 | Schüler und Eltern attackieren FDP |
| Hannover (mbb). Zahlreiche
Eltern von Kindern, die die sogenannte Volle Halbtagsschule besuchen, haben
in Briefen an die FDP-Landtagsfraktion gegen die geplante Auflösung
dieses Schultyps protestiert. Die Volle Halbtagsschule, ein bisher von
der CDU-FDP-Landesregierung als Vorzeigemodell gepflegtes Projekt, soll
zum 1. August 2010 in die sogenannte Verläßliche Grundschule
übergehen. Im Unterschied zur Vollen Halbtagsschule kommen in den Verlässlichen
Grundschulen in den späten Stunden auch Betreuer zum Einsatz, die keine
ausgebildeten Lehrer sind. Dagegen wendet sich der Elternprotest. "Wir Eltern bekommen ein Reformpaket vorgesetzt, für das die Landesregierung, hätte es sie vor der Wahl klar angekündigt, sicher nicht gewählt worden wäre", schreibt Elternsprecher Björn Meiners in einem offenen Brief an Björn Försterling, den Bildungsexperten der FDP. Dieser hatte zuvor die Meinung geäußert, dass durch den geplanten Umbau, der auch die Unterrichtsversorgung an anderen Schulen sichern soll, kein Abbau von Qualität stattfindet - eine Meinung, die Eltern stark bezweifeln. |
| HAZ, 27.03.2009 | Demonstrationen gegen das "Turbo-Abi" |
| Briefe, Trommeln und Trillerpfeifen: Die IGSen aus der Region Hannover kritisierten am landesweiten Aktionstag die geplante Einführung des Turbo-Abiturs. |
Es
ist laut auf dem Thie am Kronsberg und eng: Etwa 850 Schüler,
Lehrer und Eltern schwenken Transparente, blasen in ihre Trillerpfeifen
und schlagen auf Trommeln. Wir wollen keinen Stress, 13 Jahre IGS,
rufen die IGS-Kronsberg-Schüler über den Platz. Vor dem Stadtteilzentrum
Krokus bildet sich eine Menschentraube, etwa 30 Jugendliche mit weißen
Mullbinden vor den Mündern erregen Aufsehen. Auf unsere Meinung
nimmt die Landesregierung keine Rücksicht, ruft Schulsprecherin
Serpel Matyar.Am Donnerstag hatten die Schüler der Integrierten Gesamtschulen in der Region Hannover eine klare Botschaft: Die Pläne der Landesregierung zur Einführung des Abiturs in zwölf Jahren auch an den Gesamtschulen zerstören ihrer Ansicht nach das Konzept des gemeinsamen Lernens. Sechs integrierte Gesamtschulen aus dem Stadtgebiet und zwei aus dem Umland machten ihrem Unmut über die Veränderungen des Schulsystems mit einem Aktionstag einen Tag vor Beginn der Osterferien Luft. Auch IGSen in weiteren Städten Niedersachsens schlossen sich dem Protest an. Der Ideenreichtum der Schüler war groß: Menschenketten in Linden und in der List, Schulstreik in Langenhagen, Theater im Roderbruch, Protestbriefe in Mühlenberg, Demonstrationen in Garbsen, Vahrenheide und am Kronsberg. Vor allem Niedersachsens Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) war Adressatin der Kritik. Als Amina Yousaf, Schülersprecherin der IGS Mühlenberg, am Nachmittag vor dem Kultusministerium stand, saß die Ministerin gerade in einer Sitzung im Landtag. Jeder hat freiwillig einen Brief verfasst und erklärt, warum die IGS so bleiben muss, wie sie ist, sagte die 19-Jährige. Ein Mitarbeiter der Behörde nahm die drei Kartons mit 1500 Briefen für die Ministerin entgegen. Auch Schüler der Waldorfschule Bothfeld waren zum Ministerium gekommen, um ihre Solidarität zu zeigen auch wenn das Turbo-Abi die Privatschule nicht betrifft. Den ganzen Vormittag hatten die Schüler der IGS Mühlenberg im Unterricht gebastelt und geschrieben. Der 15-jährige Jonas Pietsch aus dem 9. Jahrgang schrieb der Politikerin: Die IGS ist für Kinder gut, die das Tempo auf dem Gymnasium nicht schaffen. So wie Jonas haben viele Schüler, Eltern und Lehrer Angst, dass das verkürzte Abitur das Konzept der Integrierten Gesamtschulen zerstöre. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, sich nach ihren Fähigkeiten zu entfalten und das braucht Zeit, sagt Sabine Mech, die ihren Sohn bewusst auf die IGS Linden geschickt hat. So wie Sabine Mech, denken nach einer Umfrage der Stadt Hannover 40 Prozent aller Eltern: Sie würden ihr Kind auf einer Gesamtschule anmelden, um ihnen mehr Zeit zum Lernen zu geben. Um gegen die geplante Kürzung der Schulzeit zu protestieren, hatten sich gestern einige Eltern zusammen mit den 1300 Schülern der IGS Linden in eine 500 Meter lange Menschenkette um das Schulgebäude eingereiht. Der Protest dauerte nur eine gute Stunde, in Langenhagen hingegen bestreikten die rund 1300 Schüler und Elternvertreter den Unterricht den ganzen Schultag lang. Ich war erst auf dem Gymnasium, aber der Stundenplan war durch das Turbo-Abi so voll gepackt, dass ich kaum Freizeit hatte, erzählte die Schülerin Panthea Mehdizadeh dort. Heister-Neumann müsse sich einmal den Unterricht an der Integrierten Gesamtschule anschauen, um sich ein Bild vom guten Klima zu machen, waren sich Schüler- und Elternvertreter in Langenhagen einig. |
| Dass die Aktionen
die Pläne wirklich ändern können, glaubten jedoch die Wenigsten.
"Aber ganz ignorieren kann man so viel Protest ja nicht", sagte
Carolin Oltersdorf, Schülersprecherin der IGS Linden. Das Kultusministerium
äußerte sich gestern nicht zum Aktionstag und verwies auf die
Beschlüsse der Kabinettsklausur. SPD- und Grünen-Politiker aus
Stadt und Land zeigten sich jedoch solidarisch - und sprachen sich vor den
Schülern der IGS Kronsberg deutlich gegen die Einführung des "Turbo-Abiturs"
aus. "Der Grundgedanke der IGS wird ausgehöhlt", sagte Frauke
Heiligenstadt von der SPD-Landtagsfraktion und bekam nicht nur von den Parteikollegen
Stefan Politze und Michael Klie, Ratsmitglied, Zustimmung, sondern auch
von der schulpolitischen Sprecherin der Grünen im Rat, Regine Kramarek.
Unterstützung gab es auch vom Landesvorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes,
Hartmut Tölle: "Der Protest zeigt, dass die Pläne der Landesregierung
am Willen der Eltern und Schüler vorbeigehen." Die IGSen kündigten an, die Aktionen auszuweiten. Am 9. Mai wollen in Hannover Schüler, Eltern und Lehrer aus ganz Niedersachsen demonstrieren. Doch mit ihren Forderungen muss die Kultusministerin schon vorher auseinandersetzen: Die 1500 Briefe aus Mühlenberg werden ihr vorgelegt, versprach ein Mitarbeiter. Und auch aus Langenhagen soll sie demnächst Post mit 1500 Unterschriften bekommen. von Hannah Suppa, Julia Sellner und Charlotte Klein |
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Bild: Schüler von IGSen aus der Region Hannover demonstrieren gegen die Bildungspolitik. |
| NP, 26.03.2009 | Protestaktionen an den Gesamtschulen in Hannover |
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Am 26.03.2009 wird es an allen Gesamtschulen Hannovers und an vielen anderen Gesamtschulen in Niedersachsen Aktionen geben. An der IGS Linden wird nach einer Kundgebung um 11:00 Uhr eine Menschenkette zum Schutz der Schule gegen die Zerstörung des pädagogischen Ansatzes von Außen um das Schulgebäude am Lindener Berg gebildet >> Menschenkette um die IGS Linden, Schüler und Eltern der IGS Kronsberg laden zu einer öffentlichen Vollversammlung auf dem Platz vor dem Stadtteilzentrum auf dem Thie ein >> Öffentliche Vollversammlung der IGS Kronsberg. |
| HAZ, 25.03.2009 | Protestaktionen an den Gesamtschulen in Hannover |
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Schüler und Eltern an den Integrierten Gesamtschulen wollen morgen gegen die Einführung des Abiturs nach zwölf Jahren protestieren. An fast jeder IGS in der Region haben Schüler- und Elternvertreter Aktionen vorbereitet. |
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An der IGS Linden wollen
die 1300 Schüler eine Menschenkette rund um das Hauptgebäude
am Lindener Berg bilden. Der Schulelternrat der IGS Langenhagen
ruft alle 1300 Schüler zu einem Streiktag auf. Die Kinder und
Jugendlichen bleiben aber nicht einfach zu Hause. Sie machen an der Schule
auf ihre Forderungen aufmerksam, sagt Susanne Wöbbekind, Vorsitzende
des Schulelternrats. |
| HAZ, 25.03.2009 | "Ich will die IGS nicht kaputt machen |
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Heister-Neumann wehrt sich gegen Vorwürfe / Turboabi soll Schulform nicht zerstören |
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VON SASKIA DÖHNER |
| NP, 23.03.2009 | Hannovers Schulen in Bewegung |
| Es tut sich was an Hannovers Schulen. Während die Turbo-Abi-Pläne für Gesamtschulen 1100 Schüler, Lehrer und Eltern auf die Straße gebracht haben, steht in Stöcken die neue IGS in den Startlöchern. Das Schulleben fängt aber nicht erst in Klasse fünf an. Einige Grundschulen zeichnen sich durch ein besodneres Profil aus. Die Gebrüder-Körting-Schule in Badenstedt bietet als einzige eine flexible Eingangssstufe. Auch an der kürzlich geretteten GS Marienwerder gerät einiges in Bewegung |
| NP, 23.03.2009 | 1100 Schüler, Eltern und Lehrer demonstrieren gegen Turbo-Abi |
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| HAZ, 23.03.2009 | Schüler protestieren gegen Turbo-Abi an Gesamtschulen |
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| NP, 23.03.2009 | Machtwort gegen Schulleiter |
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| 21.03.2009 | Nein! Zum Turbo-Abitur
an IGSen und KGSen Aufruf zur Demonstration am 21. März 2009 um 14 Uhr auf dem Opernplatz |
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Die niedersächsische Landesregierung plant die Einführung
des Turbo-Abiturs an den IGSen und KGSen. Dies bedeutet, dass die
Lernzeit von 13 auf 12 Jahre verkürzt wird. Der Lernstoff jedoch
bleibt derselbe. Die Schüler_innen sind somit einem erhöhten/enormen
Leistungsdruck ausgesetzt, dem viele nicht standhalten können. |
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Die Sekundarstufe I würde sich bis zur Unkenntlichkeit verändern. Schüler_innen, die einmal das Abitur machen sollen, müssten schon frühzeitig gesondert unterrichtet und aus dem integrativen Unterricht und Schulleben selektiert werden. An eine gemeinsame Ganztagserziehung wäre nicht mehr zu denken: Gymnasialschüler_innen hätten einen anderen Stundenplan als ihre Mitschüler_innen. Endgültig getrennt würden sie am Ende des 9. Jahrgangs. Letztendlich bedeutet dies, dass das gegliederte Schulsystem in die IGS Einzug hält und sie in ihrer Substanz und in ihrem Wesen zerstört.. |
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Wir sagen NEIN zum Turbo-Abitur und nehmen eine solche Entscheidung
nicht hin! |
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Deshalb kommt alle |
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am 21. März 2009 um 14 Uhr zum Opernplatz |
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um gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen, denn: Gemeinsam sind wir stark!!! |
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Zusammenschluss der Schülervertretungen aller IGSen aus Hannover |
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>> Flyer für die Demo der Schülervertretungen am Sa, 21.03.2009, 14:00 Uhr, Opernplatz |
| >> mehr zum "Turbo-Abi" an Gesamtschulen | >> mehr zum Abi nach 12 Jahren - vom "Turboabi" 2000 bis zum Schulstress 2009 |
| HAZ, 17.03.2009 | Proteste an den Gesamtschulen - Protestwelle gegen Schulpolitik |
| HAZ, 18.03.2009, >> "Die IGS wird faktisch abgeschafft".. .Lehrer, Eltern und Schüler protestieren gegen das verkürzte Abitur / Diskussion mit Landespolitikern von CDU und SPD...Warum wollen Sie den Eltern die Wahlfreiheit nehmen, welche Schule sie für ihr Kind für richtig halten?.. | |
| HAZ, 18.03.2009, >> "Schulkonzept, die Zweite".. CDU und FDP haben das Konzept nun in einigen Punkten entschärft. Vier Unionsabgeordnete wollten das allerdings nicht mittragen und stimmten in der gestrigen Fraktionssitzung mit Nein.. | |
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HAZ, 17.03.2009, >> Schüler wollen streiken - Proteste an den Gesamtschulen.. .Gegen die Pläne der Landesregierung, das verkürzte Abitur auch an den Integrierten Gesamtschulen (IGS) einzuführen, machen die Schülervertretungen der acht betroffenen Schulen in der Region Hannover mobil. Für Sonnabend, 21. März, rufen sie zu einer Demonstration durch die Innenstadt auf, die um 14 Uhr auf dem Opernplatz beginnt... |
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NP, 10.03.2009, >> 1000 Luftballons gegen Turbo-Abi die ganze IGS Mühlenberg protestiert .. .Wenn unsere Schüler bereits nach zwölf Jahren ihr Abitur machen müssen, müssten wir schon früh, in der siebten oder fünften Klasse, mit der Selektion beginnen, so Isabell Rojas vom Schulpersonalrat. Das führt die Idee der Integration ad absurdum.... |
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NP, 10.03.2009, >> Protest gegen Turbo-Abi an IGS Mühlenberg - Schulleiter lädt Ministerin aus - Heister-Neumann unerwünscht. 1000 schwarze Ballons .. Rote Karte für die Kultusministerin: Die Turbo-Abi- Pläne für Gesamtschulen haben Elisabeth Heister-Neumann (CDU) dort zur unerwünschten Person werden lassen.... |
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>> zum PROTEST gegen die Einführung des TURBO-ABIs an Gesamtschulen |
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HAZ, 09.03.2009, >> Protestwelle gegen Schulpolitik .. Der Widerstand der Verbände richtet sich vor allem gegen die Einführung des Turboabiturs auch an Gesamtschulen. Dies sei eine Missachtung des Elternwillens, hieß es. Auch die Umwandlung der Vollen Halbtagsschulen in Verlässliche Grundschulen ist umstritten, zumal der frühere Kultusminister Bernd Busemann (CDU) diesen Reformschulen Bestandsschutz zugesichert hatte. Kritik gibt es auch an dem Plan, nach dem sogenannten Neustädter Modell Hauptschüler in der 9. und 10. Klasse an zwei Tagen in der Woche in Berufsschulen zu unterrichten..... |
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>> zum PROTEST gegen das 13-Punkte-Programm der Landesregierung 2009 |
| HAZ, 17.03.2009 | Schüler wollen streiken - Proteste an den Gesamtschulen |
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Gegen die Pläne der Landesregierung, das verkürzte Abitur auch an den Integrierten Gesamtschulen (IGS) einzuführen, machen die Schülervertretungen der acht betroffenen Schulen in der Region Hannover mobil. Für Sonnabend, 21. März, rufen sie zu einer Demonstration durch die Innenstadt auf, die um 14 Uhr auf dem Opernplatz beginnt. Wir wollen zeigen, dass wir uns wehren, sagte Amina Yousaf, Vize-Schülersprecherin der IGS Mühlenberg. Auch eintägige Schulstreiks sind an verschiedenen Schulen in der Diskussion. Die Eltern- und Schülerräte der Gesamtschulen in Garbsen und Langenhagen haben solche Aktionen für den 26. März geplant. Alle Schülervertretungen haben einen Brief an Ministerpräsident Christian Wulff geschrieben. Darin äußern sie ihre Sorge, dass die Lernkonzepte der IGS faktisch durch das sogenannte Turboabitur abgeschafft würden. Auch die Elternvertreter der sechs hannoverschen Gesamtschulen haben sich zusammengeschlossen, um Aktionen zu planen. In der vergangenen Woche hatte das Kollegium der IGS Mühlenberg Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann ausgeladen, um ein Zeichen des Protests zu setzen. Dass die Schüler demonstrieren, ist ihr gutes Recht, sagte gestern Michael Bax, Leiter der IGS Mühlenberg. Mögliche Schulstreiks lägen in der Verantwortung der Schüler: Schließlich gibt es eine Unterrichtspflicht. Er hält es aber für denkbar, den Schülern eine Anzahl Schulstunden für Protestaktionen einzuräumen. Christoph Walther, Leiter der IGS Linden, will sich noch nicht näher äußern. Ich muss erst mal wissen, was die Schüler vorhaben. Der Schulbetrieb darf nicht lahmgelegt werden. |
| HAZ, 09.03.2009 | Protestwelle gegen Schulpolitik |
| Bündnis plant Aktionen im ganzen Land |
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Von SASKIA DÖHNER. Hannover. Der Widerstand gegen die Bildungspolitik der Landesregierung formiert sich. Nach einem Treffen mit Bildungsverbänden, dem Landesschüler- und dem Landeselternrat kündigte die bildungspolitische Sprecherin der Grünen, Ina Korter, einer Protestwelle an. Es seien in diesem Frühjahr dezentrale Aktionen im ganzen Land und eine Großdemonstration in Hannover geplant. Die Schulpolitik von Ministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) sei desolat und ohne wirkliche Konzepte, kritisierte Korter. Das jüngste Maßnahmenpaket zur Sicherung der Unterrichtsversorgung habe da Fass dannvöllig zum Überlaufen gebracht. Der Widerstand der Verbände richtet sich vor allem gegen die Einführung des Turboabiturs auch an Gesamtschulen. Dies sei eine Missachtung des Elternwillens, hieß es. Auch die Umwandlung der Vollen Halbtagsschulen in Verlässliche Grundschulen ist umstritten, zumal der frühere Kultusminister Bernd Busemann (CDU) diesen Reformschulen Bestandsschutz zugesichert hatte. Kritik gibt es auch an dem Plan, nach dem sogenannten Neustädter Modell Hauptschüler in der 9. und 10. Klasse an zwei Tagen in der Woche in Berufsschulen zu unterrichten. "Damit macht man die Hauptschulen zu Berufsschulen", sagte Korter. Dies laufe dem ebenfalls im vorgesehenen Ausbau des gemeinsamen Unterrichts von Haupt- und Realschülern zuwider. Auch in den Fraktionen von CDU und FDP gibt es Ärger um die Schulpolitik. Nachdem man sich in einer gemeinsamen Sitzung vergangene Woche nicht auf einen Beschluss einigen konnte, ist für morgen eine "offene" Sitzung des Arbeitskreises Kultus geplant. |
| 27.02.2009 | Landeselternrat Nds: "Vorfahrt für Rückschritt" |
| Landeselternrat Niedersachsen, Presse-Information, 27.02.2009 |
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Der Landeselternrat Niedersachsen ist von dem Aktionsprogramm Vorfahrt für Bildung zur Sicherstellung des Unterrichts und der Unterrichtsqualität maßlos enttäuscht. Anstelle eines Konzeptes aus einem Guss ist das Programm ein hilfloses Zusammenstellen einzelner, kleiner Maßnahmen, die teilweise nur auf dem Prinzip Hoffnung beruhen und vielfach zu Lasten der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte gehen. Eine klare Vorfahrtregelung für Bildung und Bildungsqualität ist nicht zu erkennen, der Landeselternrat befürchtet in diesem Regelungsdurcheinander massive Vorfahrtverletzungen, die bis zum Bildungskollaps führen könnten. Die Verkürzung der Schulzeit an den Integrierten Gesamtschulen passt überhaupt nicht in den Kontext Bildungsland und Unterrichtssicherung, da sie statt zu einer Unterrichtsentlastung bis 2018 zu einer Mehrbelastung an Lehrerstunden führen wird, analog zur Einführung des G8 an den Gymnasien. Hatte der niedersächsische Gesetzgeber den Integrierten Gesamtschulen 2003 bei der Schulstrukturreform noch bescheinigt, dass sie auf Grund ihrer heterogenen Schülerschaft ein Jahr mehr Zeit bis zum Abitur benötigen, sind pädagogische Gründe in dieser Ankündigung nicht mehr zu erkennen. Der Wille * vieler Eltern, ihren Kindern einen ruhigeren, dafür aber längeren Weg bis zum Abitur über die Gesamtschulen zu ermöglichen, wird durch diese Entscheidung mit den Füßen getreten. Es kann nur der Eindruck entstehen, dass diese Landesregierung einer Schulform, die in immer stärkerem Maße angenommen und nachgefragt wird, bewusst schaden will, und damit auch den Schülerinnen und Schülern an den Integrierten Gesamtschulen. Die geplante angebliche Gleichbehandlung zweier didaktisch völlig unterschiedlich aufgebauter Schulformen zeugt nur von der pädagogischen Unwissenheit unserer Landesregierung. Der Landeselternrat lehnt diese ideologisch bedingte Gleichmacherei auf das Entschiedenste ab! Landeselternrat Niedersachsen, Königstr.19, 30175 Hannover,
Tel. 0511-64643680, E-Mail: Poststelle@ler.niedersachsen.de |
| 21.02.2009 | Wulff verdonnert Lehrer zur Mehrarbeit |
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HAZ, 21.02.2008, >> Wulff verdonnert Lehrer zur Mehrarbeit ...Dienstliche Belange haben Vorrang / Vertrauensstörung mit Kultusministerium vor Klausurtagung . |
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HAZ, 21.02.2008, >> Lehrer sind wütend aufs Land ...Neuer Tritt vors Schienbein /Weitere Belastung der Beschäftigten in den Schulen ist inakzeptabel ... |
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HAZ, 21.02.2008, >> Die begehrte Ware Lehrer ...Der Lehrerklau geht um. ... |
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NP, 21.02.2008, >> Unnötiger Konflikt mit den Lehrern ...Immer mehr Lehrer, immer weniger Schüler, und dennoch droht ein massiver Unterrichtsausfall Niedersachsen erlebt zurzeit Bildungspolitik paradox .... |
| 28.02.2009 | Offen macht anders - Freundschaft macht Schule |
| Gemeinsames Leben und Lernen mit beeinträchtigten Kindern u. Jugendlichen |
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ab 9:00 "Herzliches Willkommen" von ERIK Goslar, Begrüßung
durch den Landrat |
| IGS List | Vortragsreihe in der IGS List Sind Arme dumm? Macht Bildung reich? Gewinner und Verlierer im Bildungssystem |
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| HAZ, 30.01.2009 | Unterricht fällt wieder aus / Lehrer sollen freiwillig mehr arbeiten. >> Unterrichtsversorgung 2009 |
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| HAZ, 09.01.2009 | Grüne wollen Förderschulen abschaffen - Eltern von behinderten Kindern müssen um Platz in Integrationsklasse betteln . >> Integration behinderter Schüler |
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