Aktueller Stand (15.05.2010) - 87.098 Unterschriften !!!!

Ziel (02.12.2010) - 608.731 Unterschriften !!!!

Neue Vorsitzende des Stadtelternrates Hannover

Ute Janus Ute Janus (janus.ute[at] t-online.de), Schenkendorfstr. 16, 30177 Hannover, Tel 0511 / 69 05 33
stellv.Vorsitzende: Elisabeth Lohmeyer (GS); Beisitzer: Dirk Sieverling (Gym), Ulla Konrath (GS) und Mandy Leupold (HS)
Die nächsten Sitzungen des Stadtelternrates sind am Mo, 26.04.2010, 17.05.2010, 07.06.2010, 23.08.2010, 20.09.2010, 25.10.2010, 22.11.2010, 06.12.2010, 20:00 Uhr, im Gobelinsaal im Neuen Rathaus. Die Sitzungen sind nicht öffentlich.
>>Landeselternrat Niedersachsen (LER) >> PI 21.12.09 - Volksbegehren: Ausdruck für den Unmut der Eltern
>> PI 18.12.09 - An den Ministerpräsidenten >> PI 02.12.09 - LER - hält an freiem Elternwillen fest
>> PI 14.11.09 - LER - wieder im BER (pdf, 185 kb) >> PI 01.03.10 - LER - lehnt Erlassentwürfe zu Gesamtschule ab (pdf, 202 kb)
  >> PI 01.03.10 - LER - lehnt Erlassentwürfe zu Haupt-und Realschulen ab (pdf, 193 kb)
>> Bundeselternrat (BER) >> PI 22.11.09 - Bundeselternrat (BER) : UN-Kinderrechtskonvention zügig umsetzen
>> Regionselternrat >> PI 25.02.10 - Regionselternrat (RER) - lehnt Erlassentwürfe zu HS und RS ab (pdf, 76 kb)
Deutschland verschenkt enormes Wachstum durch schlechte Bildung >> Bildungsarmut und Bildungskosten
04.07.2010, 10:30 Uhr Sonntag-Vormittag im Schulbiologiezentrum
Führung im Apothekergarten
Etherische Öle in Arzneipflanzen (Dr. Michael Mainka, Erw. und ab 8 J.)

>> Schulbiologiezentrum - "Naturerlebnisse für Erwachsene und Kinder" - jeden Sonntag

 
04.06.2010, www.wedel-schulauer-tageblatt.de, Schleswig-Holstein Schulpolitik / Klug sieht Spielraum bei "G8" und "G9"

Neue Signale in der Schulpolitik: Alle Gymnasien im Norden sollen nach dem Willen von Bildungsminister Ekkehard Klug (FDP) frei entscheiden, ob sie ein kurzes ("G8") oder ein längeres "(G9") Abitur anbieten. "Ich bin für die dezentrale Lösung", sagte Klug am Donnerstag in Kiel. Bislang sieht der Schulgesetzentwurf der schwarz-gelben Koalition vor, dass Gymnasien in dünner besiedelten Regionen beides leisten müssen. Von der CDU gebe es aber den Wunsch, noch mal darüber zu reden, sagte Klug. Eine dezentrale Lösung würde auch das Ministerium entlasten. Nach dem aktuellen Entwurf hat Kiel das letzte Wort, wenn Schulleitung, Schulkonferenz und die kommunalen Schulträger sich nicht einigen können, ob eine Schule "G8" oder "G9" anbietet. Der Entwurf ist zurzeit in der Anhörung.

 
01.12.2009 Stellungnahme zum Modell „Schule im Stadtteil/Ganztagsgrundschule“ in Hannover
Offener Brief der Kindertagesstätten-Eltern und der Grundschuleltern
Offener Brief der Kindertagesstätten-Eltern und der Grundschuleltern an das Kultusministerium und an die Stadt Hannover zum geplanten Modell der „Schule im Stadtteil/Ganztagsgrundschule“ in Hannover - Sehr geehrte Frau Ministerin Heister-Neumann, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Weil, die Landeshauptstadt Hannover plant ein Ganztagsgrundschulmodell (nachfolgend Schulmodell), das auf der „Schule im Stadtteil“, bzw. der „Offenen Ganztagsschule“ basiert.(Drucksache Nr. 2177/2009: Ausbau von Ganztagsgrundschulen) Die Verwaltung beabsichtigt, den Ausbau der Ganztagsschulen bis 2012 von jetzt 5 auf ca. 21 Grundschulen auszuweiten. Hintergrund ist ein eklatanter Mangel an Hortplätzen für schulpflichtige Kinder in Hannover. Zusätzliche Hortplätze aber sollen mit Verweis auf die Umsetzungspläne für das o. g. Schulmodell nicht eingerichtet werden.
>> Offener Brief an die Kultusministerin Frau Heister-Neumann und an den Herrn Oberbürgermeister Weil als pdf, 25 kb
So, 30.05.2010, 10:30 Uhr Sonntag-Vormittag im Schulbiologiezentrum
Naturerlebnisse für Erwachsene und Kinder

Gartenrundgang (Horst Labitzke, Erw. und ab 8 J.), Plankton: „Safari in die Welt der Mini-Aliens“ Mikroskopieren und Fotografieren (Handy!) von Lebewesen im Teich (Ingo Mennerich, Erw. und ab 10 J.), Fleischfressende Pflanzen - wir richten ein Karnivorenglas ein - Voranmeldung bis zum 25.05.2010 erbeten (Tel. 168-47665), Glasgefäß ca. 30 x 30 cm mitbringen. (max. 15 Teilnehmer) (Christian Mnich, ab 8 J.), Faszinierender Wald (Sandra Wichmann, ab 6 J.), Töpfern von Tieren (Alke Lindau, ab 5 J.), Holunderzauber - Mythologische Bedeutung, Heil- und Lebensmittel Elisabeth (Lammers, ab 5 J.), Kaninchen - ganz nah - Beobachtung, Fütterung und Haltung (Birke Schäffner, ab 4.J)

>> Schulbiologiezentrum - "Naturerlebnisse für Erwachsene und Kinder" - jeden Sonntag

 
16.05.2010, 11:00 - 16:00 Uhr Volksbegehren - 2. Solarfest bringt Sonne ins Herz der Stadt
Am 16. Mai 2010 präsentiert sich das zentrale Klimaschutzevent der Region Hannover von 11 – 18 Uhr als Teil der Aktion ‚Hannover autofrei erobern’ der Landeshauptstadt.

Am 16. 5. werden Eltern und SchülerInnen der Glockseeschule beim Solarfest vorm Opernhaus Unterschriften sammeln. Wir werden mit einem mobilen Tisch auf einem Fahrradanhänger und mit Klemmbrettern sammeln (Klemmbrett bitte mitbringen!). Alle 2 Stunden (12:00, 14:00 und 16:00) ist Treffpunkt vorm Opernhaus, um Flyer, Listen etc. zu verteilen, dann mischen wir uns wieder unter die Leute. Vielleicht werden auch ein paar Kinder mit Stelzen, Einrad, Diabolo dabei sein. Wer mag, kann gerne dazu stoßen

Im Rahmen des autofreien Sonntags wird das „Solarfest“ auch in diesem Jahr auf dem Opernplatz und der nördlichen Georgstraße für Information und Unterhaltung rund um das Thema klimafreundliche Energie sorgen. Zum Sparpreis den ganzen Tag mobil! Am autofreien Sonntag gelten EinzelTickets, SammelTickets und Ermäßigungstickets innerhalb der gewählten Zonen den ganzen Tag. Statt eines sonst erforderlichen TagesTickets genügt für die Fahrten an diesem Tag also ein EinzelTicket.

Die autofreie StraßenArtistikZirkusMeile! Trapezkünstler, Clowns und Stelzenvögel, Jongleure und Akrobaten, Seiltänzer und Einradfahrer bespielen Open-Air-Zirkusmanegen und verwandeln mit Walk Acts und Showpro- grammen die Straße in eine weite, bunte Bühne. Zuschauen und ein- oder aufsteigen beim Clownsworkshop, Mitmachzirkus für Kinder und Erwachsene oder bei der Einradkette*!

>> Mehr über den Solartag

>> Homepage der Initiative für das Volksbegehren für gute Schulen
HAZ, 08.05.2010 Eltern werben für Volksbegehren
Das „Volksbegehren für gute Schulen“ macht heute landesweit mobil. In Hannover will eine Lehrer-Band Passanten mit Jazzklängen in der Bahnhofstraße zu einer Unterschrift motivieren. Die Initiative setzt sich dafür ein, die Schulzeit von 13 Jahren bis zum Abitur für Gymnasien und Gesamtschulen wieder einzuführen. Außerdem soll die Gründung von Gesamtschulen durch eine Absenkung der geforderten Mindestgröße von bisher fünf auf vier Parallelklassen eines Jahrgangs erleichtert werden.
Am Lindener Markt sammeln die Eltern der Kita Nieschlagstraße Unterschriften und informieren über die Initiative.
In Hannover haben sich vor Kurzem der Kita-Stadtelternrat und der Stadtelternrat (für Schulen) zur Unterstützung des Volksbegehrens entschlossen.
Im Umland sind heute ebenfalls etliche Sammler unterwegs. In Langenhagen wollen Eltern und Lehrer auf Wochenmarkt, Flohmarkt und vor Geschäften informieren. Die Initiative braucht für das angestrebte Volksbegehren landesweit bis zum 2. Dezember 608 731 Unterschriften.
Bis Mitte April hatten knapp 65 000 Bürger unterschrieben. „In Hannover geben wir wöchentlich rund 2000 weitere Unterschriften ab“, sagt Sprecherin Andre Hesse.

Galaabend geplant: Im Schulzentrum Langenhagen veranstalten Schüler, Lehrer und Künstler am Freitag, 4. Juni, um 19.30 Uhr eine Varietéshow mit Seiltanz, Theater, Musik und Akrobatik. Der Eintritt kostet 5, ermäßigt 4 Euro. bil

09.05.2010, 10:30 Uhr Sonntag-Vormittag im Schulbiologiezentrum
Naturerlebnisse für Erwachsene und Kinder

Gartenrundgang (Jan Moneke, Erw. und ab 8 J.), Gartenbestellung - Gemüseanbau mit pflanzen (Horst Labitzke Erw.), Gartenbestellung- Aussaat von Gartenfrüchten (Gernot Küthe, Erw.), Die Kinderstube der Meisen (Jörg Neumann, ab 6 J.), Flinke Degus erleben (Lena Barges, ab 5 J.), Vivarienraumführung (Marie Narten, ab 4 J.), „Lernen, wie Hunde sprechen“ - Richtiger Umgang mit Hunden (Sylke Gratz, ab 4 J.), Führung im Apothekergarten - Gerbstoffhaltige Arzneipflanzen (Winfried Buthe, Erw. und ab 12 J.)

>> Schulbiologiezentrum - "Eltern gehen mit ihren Kindern gemeinsam in die Natur" - jeden Sonntag

 
17.05.2010, 16:30 Uhr Filmprojekt der IGS Linden: "Yes we can"
YES, WE CAN heißt das Motto des Projektes, mit dem die IGS-Linden den SchülerInnen mit Migrationshintergrund in den Abschlussjahrgängen der Sekundarstufe 1 noch einmal einen Motivationskick gibt, damit sie sich für einen guten Schulabschluss und einen erfolgreichen Start in das Berufsleben engagieren.
Sechs ehemalige SchülerInnen der IGS-Linden mit Migrationshintergrund, die „es geschafft haben“, das heißt, die mittlerweile beruflich gut etabliert sind, berichten vor laufender Kamera über ihre Schulzeit an der IGS-Linden, über ihren beruflichen Werdegang und über etwaige Hemmnisse, die sich ihnen in den Weg gestellt haben. Das Ergebnis ist ein ca. 20-minütiger Film, der mit SchülerInnen des achten Jahrgangs der IGSLinden unter der Regie von George Speckert (Medienbus der Stadt Hannover) gedreht wurde.
Die Inhalte dieses Films sind Unterrichtsgegenstand in den Jahrgängen acht und neun der IGSLinden und sollen im Rahmen der Berufsvorbereitung eingesetzt werden.

Wir laden Sie herzlich ein, zur öffentlichen Präsentation des Films „Yes We Can“ am 17.05.2010 um 16.30 Uhr im Forum der IGS-Linden, Am Lindener Berge 1

Im Anschluss werden
. der stellv. Bürgermeister, Herr Strauch
. die Integrationsbeauftragte des Landes, Frau Deihimi
. das Vorstandsmitglied der TUI-AG, Herr Dr. Engelen
. ein Vertreter von der Conti-Hannover
. Frau Kurun, Mittlerin in der Polizeidirektion Hannover
. und Herr Walther, der Schulleiter der IGS-Linden

auf dem Podium darüber diskutieren, was die Politik, die Wirtschaftsbetriebe und die Schulen tun können, um Hemmnissen für SchülerInnen mit Migrationshintergrund entgegenzuwirken, die ihnen den Start in das Berufsleben erschweren. Die Veranstaltung wird moderiert von Jan Sedeliez, Mitarbeiter bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Musikalisch unterlegt wird die Veranstaltung von dem hannoverschen Rapper Proff D.R. und einer Tanzeinlage der Hip-Hop Gruppe der IGS-Linden.
Wir laden Sie ganz herzlich zu dieser vielversprechenden Veranstaltung ein und würden uns freuen, wenn wir Sie am 17. Mai 2010 an der IGS-Linden begrüßen dürfen !

>> Einladung zur öffentlichen Präsentation des Films "Yes we can" am 17.05.2010, 16:30 Uhr (pdf, 229 kb)
>> Homepage der IGS Linden
 
08.05.2010 Volksbegehren: Landesweiter Aktionstag am 8. Mai
Zahlreiche dezentrale Aktionen werben für das Volksbegehren für gute Schulen
Hannover, 4. Mai 2010. Zur Beteiligung an einem landesweiten Aktionstag für das "Volksbegehren für gute Schulen" sind alle Menschen in Niedersachsen am kommenden Sonnabend, 8. Mai, aufgerufen. In zahlreichen Gemeinden Niedersachsens wird an diesem Tag mit den verschiedensten Aktionen für das Volksbegehren geworben, und es werden landesweit Unterschriften für die parteiübergreifende Initiative von Eltern, Pädagogen und Wissenschaftlern gesammelt. 608.731 Unterschriften bis zum 2. Dezember 2010 - das ist das Ziel, das von zahlreichen bildungspolitisch interessierten Menschen in ganz Niedersachsen energisch angesteuert wird.

Rechtzeitig vor dem Aktionstag haben zwei wichtige Institutionen ihre Unterstützung für das Volksbegehren zugesagt: Der neu konstituierte Stadtelternrat Hannover fasste am 26. April einstimmig den Beschluss, das Volksbegehren zu unterstützen, und die ver.di-Bezirke Soltau-Fallingbostel und Lüneburger Heide beschlossen einen Antrag, mit dem alle ver.di-Vertreterinnen und -Vertreter aufgefordert werden, aktiv Unterschriften zu sammeln.

Bestätigung haben die Initiatoren des Volksbegehrens auch in den Ergebnissen einer Umfrage des Allensbach-Institutes für Demoskopie gefunden: Die kürzlich veröffentlichten Daten zeigen, dass eine deutliche Mehrheit der bundesdeutschen Bevölkerung bezweifelt, dass der gymnasiale Lehrstoff auch bei einer verkürzten Schulzeit bewältigt werden kann (www.ifd-allensbach.de). Nur zwölf Prozent der Befragten halten die Umstellung der Schulzeit bis zum Abitur von 13 auf zwölf Jahre bei gleichbleibendem Unterrichtsstoff für richtig. Noch wesentlich niedriger ist die Zustimmungsrate in Westdeutschland: Hier halten lediglich sieben Prozent der Bevölkerung die Umstellung für angemessen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung und bedanke mich für Ihr Interesse!
Mit Grüßen aus Hannover, Andrea Hesse, Pressesprecherin Volksbegehren für gute Schulen

>> Presseerklärung zum Aktionstag am 8.Mai (pdf, 36 kb)

>> Homepage der Initiative für das Volksbegehren für gute Schulen
 
StER, PM, 27.04.2010 Stadtelternrat Hannover ruft zum Sammeln für das Volksbegehren auf
Der neu konstituierte Stadtelternrat hat bei seiner gestrigen Sitzung seinen ersten einstimmigen Beschluss gefasst:
Der Stadtelternrat Hannover unterstützt die Ziele des Volksbegehrens für gute Schulen und ruft zum Sammeln von Unterschriften auf.
Zum Wohle unserer Kinder stehen wir hinter dem Gesetzentwurf mit seinen Zielen. Wir wünschen uns mehr Ressourcen und mehr Zeit für Bildung und die Wahlfreiheit für alle Schulformen.
>> Presserklärung des Stadtelternrates Hannover zum Volksbegehren
08. Mai 2010 Volksbegehren: 65.000 Unterschriften - Landesweiter Aktionstag am 8. Mai

Die neue Zahl bestätigt es einmal mehr: Wir sind schon ganz gut, aber um unser Ziel zu erreichen, müssen wir noch deutlich mehr Gas geben. Rund 65.000 gültige Unterschriften wurden dem Landeswahlleiter zum 15. April aus ganz Niedersachsen gemeldet; das sind knapp 18.000 mehr als einen Monat zuvor. Eine Kommune fällt dabei ganz besonders ins Auge: In Langenhagen wurden mehr als 4.700 Unterschriften gesammelt – prozentual ist das so viel wie in keiner anderen Gemeinde Niedersachsens.

>> mehr zum Volksbegehren für gute Schulen
HAZ, 30.04.2010, Einsparungen: Niedersachsen streicht den Bau-Etat massiv zusammen - 106 Mio Euro im Kultusministerium
Der Rotstift der Regierung trifft die Hochbauprojekte des Landes – also Finanzämter, Gerichts- und Universitätsgebäude, Gefängnisse und andere Landesbehörden. 50 Millionen Euro, also fast die Hälfte des gesamten Geldes für diesen Bereich, sollen 2011 gestrichen werden.

Niedersachsen streicht den Bau-Etat massiv zusammen: Darauf hat sich die Runde der Staatssekretäre nach Informationen dieser Zeitung verständigt. Außerdem müssen alle Ministerien teilweise drastische Kürzungen vornehmen, das Kultusministerium ist mit einem Betrag von 106 Millionen Euro betroffen. ... Die darüber hinaus angepeilten Kürzungen treffen die Ressorts unterschiedlich stark. Eine „Giftliste“ sieht folgende Millionenbeträge für Ministerien vor: Kultus 106, Wirtschaft 18, Agrar 7,5, Justiz 24, Umwelt 6,6, Innen 36, Soziales 65, Finanzen 16 und Wissenschaft ... Interessant sind die Kürzungen im Bildungsbereich. Eigentlich hatte das Wissenschaftsressort darauf gepocht, vom Rotstift verschont zu werden wegen der nötigen Investitionen im Hochschulbereich. Dazu kommt es jetzt nicht. Wie Kultusminister Bernd Althusmann seine 106 Millionen Euro erwirtschaften will, ist auch noch völlig unklar. Eine Variante wäre, etwa 5000 Lehrerstellen erst ein halbes Jahr verspätet zu schaffen. Eine andere, die Freistunden etwa für Beratungslehrer oder Schulleiter zu kürzen. Klaus Wallbaum

HAZ, 30.04.2010, ONLINE Schulpreis: IGS belegt den vierten Platz
Die IGS Langenhagen hat den vierten Platz im Rennen um den Deutschen Schulpreis gemacht. Damit ist die Schule in der Region Hannover ausgeschieden. Götz Plessing, Mitglied des Besucherteams der Robert-Bosch-Stiftung, würdigte das Abschneiden aber als Riesenerfolg.

Auf dem undankbaren vierten Platz ist die IGS im Rennen um den Deutschen Schulpreis gelandet – und damit ausgeschieden. Diese Nachricht überbrachte jetzt Götz Plessing, Mitglied des Besucherteams der Robert-Bosch-Stiftung, die den Preis ausgelobt hatte. Noch herrscht bei den IGS-Lehrern die Enttäuschung vor, wie Schulleiter Wolfgang Kuschel berichtete. Aus Sicht von Plessing ist dies aber unbegründet: „Sie sind so weit gekommen, dass die Schule stolz darauf sein kann.“

Er bezeichnete das Abschneiden als Riesenerfolg, zumal die IGS fast alle Erwartungen des Auswahlkomitees erfüllt habe. Im Einzelnen lobte Plessing die persönliche Atmosphäre, das friedliche Schulklima und gute Miteinander sowie die Außenorientierung der Schule: „Die hohe Anzahl außerschulischer Partner, die Berufsvorbereitung, die Übertragung von Verantwortung und der Sozialdienst haben uns besonders imponiert.“ In diesem Bereich sei die IGS exzellent aufgestellt.

Einen starken Eindruck habe auch das Förderkonzept der IGS, die als einzige Schule Niedersachsens unter die 20 Spitzenbewerber kam, hinterlassen – ebenso wie die hohe Fortbildungsbereitschaft der Lehrer. Aus diesen Gründen hätte er es sehr befürwortet, wenn die IGS weitergekommen wäre, aber: „Die Unterschiede zwischen den 20 Schulen waren in der Endrunde so gering, dass es für die Juroren sehr schwierig war.“

Kuschel bedauerte, dass die IGS den Sprung aufs Treppchen nicht geschafft habe. „Auf der anderen Seite hat uns die Bewerbung geholfen, unsere Schule wieder einmal intensiv zu durchleuchten und uns über unsere Stärken und Verbesserungsbereiche klar zu werden“, sagte Kuschel. Er kündigte an, dass sich die IGS in drei oder vier Jahren erneut einer Bewerbung zum Deutschen Schulpreis stellen könnte. „Bis dahin arbeiten wir daran“, sagte Kuschel.

[Antje Bismark]

 
01.04.2010 Landeselternrat Niedersachsen - „Erschreckende Bilanz“: Jede zehnte Unterrichtsstunde fällt aus
  NP-Online, 01.04.2010 >> Niedersachsen will 1200 Lehrerstellen ausschreiben Mehr Lehrer für Niedersachsen: 1200 Stellen will das Kultusministerium zum kommenden Schuljahr neu ausschreiben. Auch Ganztagsschulen sollen profitieren, verspricht die Kultusministerin..... Insgesamt würden nach den Sommerferien 1600 Stellen frei, teilte das Kultusministerium am Freitag mit.. >> mehr in der NP
  NP-Online, 01.04.2010 >> Umfrage zur Schulpolitik: Niedersachsens Eltern geben Kultusministerin schlechte Noten Schlechtes Zeugnis für Niedersachsens Kultusministerin: Bei einer landesweiten Umfrage haben Eltern die Schulpolitik von Elisabeth Heister-Neumann (CDU) kritisiert. Im Schnitt gab es eine 3,8 für die Arbeit der Ministerin. ... 61 Prozent der Eltern in Niedersachsen wünschen sich kleinere Klassen, 57 Prozent fordern weniger Unterrichtsausfall. .. >> mehr in der NP
  Harzburger Zeitung, 31.03.2010 >> "An Gymnasien fallen zehn Prozent Unterricht aus" „Angesichts massiven Stundenausfalls und Streits um die Schulstruktur fordert Niedersachsens Landeselternrat die Landesregierung zum Handeln auf. "Die Regierung Wulff muss aufhören, vom Streichen von Lehrerstellen zu reden, das ist genau das falsche Signal", sagte der Vorsitzende Pascal Zimmer....Zum Ausfall führen laut Elternrat Lehrermangel und Krankheit, aber auch Mutterschaftsurlaub, Klassenfahrten sowie Fortbildungen oder Überstundenabbau. ..Laut Zimmer herrscht bei den Eltern angesichts der fortgesetzt schlechten Situation "Frustration". ... Das Finanzministerium legte jedoch mittlerweile Berechnungen vor, wonach durch den Schülerrückgang bis 2020 tausende Lehrerstellen gespart werden könnten
  NP-Online, 31.03.2010 >> Kritik wegen Unterrichtsausfalls zurückgewiesen „Im Bereich Lüneburg liegen uns keine Meldungen von Schulleitungen vor, dass es zu Problemen in den Schulen kommt“, sagte der Sprecher des Ministerium am Mittwoch in Hannover. Damit hat das Kultusministerium die Klagen des Landeselternrates zurückgewiesen >> mehr in der NP
 

NP-Online, 30.03.2010>> Erschreckende Bilanz": Jede zehnte Unterrrichtsstunde fällt aus „Nach einer Erhebung des Landeselternrats fallen an den Gymnasien im Schnitt zehn Prozent des Unterrichts aus. An Realschulen sind es 9,3 und an Hauptschulen sechs Prozent.. ..... >> mehr in der NP

  >> Unterrichtsversorgung 2010
 
25.03.2010 HAZ "Schulfrieden" - effektiver Lehrereinsatz / Kürzung / Unterrichtsausfall
  HAZ, 25.03.2010 >> GEW schlägt "Schulfrieden" vor Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat der Landesregierung vorgeschlagen, einen „Schulfrieden“ mit den Kritikern in der Opposition und in den Kommunen zu schließen. „Bei zurückgehenden Schülerzahlen stellt sich massiv das Problem der effektiven Arbeit an den Schulen. Darauf muss die Regierung Antworten finden.“.....
 

HAZ, 24.03.2010 >> Kürzung des Musikunterrichts entrüstet Lehrer, Schüler und Eltern „Das Musikland ist massiv gefährdet“: Die Kürzung des Musikunterrichts an Haupt- und Realschulen entrüstet Lehrer, Schüler und Eltern in Niedersachsen. ...

  HAZ, 22.03.2010 >> Eltern protestieren gegen Unterrichtsausfallor Eigentlich hat die Elftklässlerin an diesem Tag acht Stunden Unterricht. Ein Blick ins Internet auf die Homepage ihrer Schule am frühen Morgen verrät ihr, dass vier Stunden ausfallen, weil Lehrer erkrankt sind. ..... >> Unterrichtsversorgung 2010
 
HAZ, 18.03.2010 „Sommer-Uni" : Leibniz Universität Hannover macht Lust aufs Lernen
Was lernt man eigentlich an der Uni? Wie unterscheiden sich Vorlesungen vom Schulunterricht? Und wie findet man das richtige Studienfach? Schulabgänger haben viele Fragen beim Wechsel von der Schule an die Hochschule. Die Leibniz Universität möchte diese umfassend beantworten – bei der „Sommer-Uni" in Rinteln. >> mehr zum Studium
Di, 16.03.2010 Jugendverbände für Volksbegehren

Der Stadtjugendring Hannover unterstützt das „Volksbegehren für gute Schulen“ in Niedersachsen. Das hat die Dachorganisation, die 26 lokale Jugendverbände und Initiativen vertritt, vor Kurzem bei ihrer Vollversammlung beschlossen.
Das Volksbegehren setzt sich dafür ein, dass Gymnasien und Gesamtschulen zur Regelschulzeit von 13 Jahren bis zum Abitur zurückkehren. Außerdem fordert die Initiative, die Gründung von Gesamtschulen zu erleichtern und die Vollen Halbtagsschulen zu erhalten.
Der Stadtjugendring wählte Wilfried Duckstein vom Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder zum neuen Vorstandsvorsitzenden sowie Nina Breitenbach (DGB-Jugend), Katrin Wolter (Evangelische Jugend) und Detlef Spata (Deutsche Jugend in Europa) zu Stellvertretern.
bil

Am Samstag, 13.03.2010 sind "Tag der offenen Tür" an de IGS Linden (09:00 -13:00 Uhr), an der IGS Garbsen (09:00 - 13:00), an der IGS Langenhagen (09:30 - 14:30 Uhr), an der IGS Stöcken (10:00 - 13:00 Uhr), an der Carl-Friedrich-Gauß-Schule (KGS Hemmingen, 10:00 -1 3:00 Uhr).-
HAZ, 12.03.2010 Saison im Schulgarten Burg startet am 14.03., 10:30 Uhr
Naturerlebnisse für Erwachsene und Kinder

Das Schulbiologiezentrum startet mit zahlreichen Veranstaltungen für Kinder, Eltern und Pflanzenfreunde in die neue Saison. Die Teilnahme an den Kursen am Sonntagvormittag um 10.30 Uhr ist wie immer frei. Kommenden Sonntag (14. März) zeigt Gartenexperte Horst Labitzke Erwachsenen beim Gartenrundgang, welche Pflanzen sich nach der Winterpause bereits wieder regen. Kinder (ab drei Jahren) können Ostereier bemalen, einen Nistkasten bauen (ab sieben Jahren), auf eine kleine Wandertour gehen oder Mongolische Rennmäuse beobachten. Vom 11. April an finden die Veranstaltungen – bis auf wenige Ausnahmen in den Ferien – wieder regelmäßig jeden Sonntag bis 3. Oktober statt. Ab November gestalten Ehrenamtliche und Mitarbeiter einen Sonntagvormittag pro Monat. In dem vielfältigen Programm geht es mal um Pflanzen wie Farne, die es schon zu Urzeiten gab (2. Mai), mal um das Gewinnen von Saatgut aus Tomaten (6. Juni), das richtige Verhalten gegenüber Hunden, das Knüpfen von Seilklettergeräten zwischen Bäumen oder das Leben von Ameisen und Bienen. Das komplette Programm gibt es in Freizeitheimen und Bibliotheken sowie im Internet unter www.schulbiologiezentrum.info. Die Veranstaltungen am Sonntag beginnen jeweils um 10.30 Uhr und dauern bis 12 Uhr. Treffpunkt ist vor dem alten Schulgebäude, Vinnhorster Weg 2. bil >> Sonntag-Vormitag

 
HAZ,, 12.03.2010 120 000 Euro für IGS Mühlenberg

Die Integrierte Gesamtschule Mühlenberg konnte gestern eine Spende in Höhe von 120 000 Euro vom Energieversorger e.on entgegennehmen. Das Geld fließt in das Energielabor der IGS, das allen Schulen der Region offen steht. „Wir wollen das Interesse von Jugendlichen für naturwissenschaftlich- technische Berufe wecken“, sagt e.on-Kernkraft-Geschäftsführer Hans-Jürgen Heutling.
Das Energie-LAB wird von gut 100 Klassen anderer Schulen pro Jahr genutzt. Mit der großen Spende wollen die Lehrer zum Beispiel Infrarot-Thermometer und Thermokameras zum Aufspüren von Energielecks in Gebäuden sowie kleine Wasserstoffautos mit Brennstoffzelle und Solarpaneel anschaffen. Bereits jetzt nutzen auch Berufsschüler das Energie-LAB, um sich anschaulich mit Wasserstofftechnologie zu beschäftigen.
„Ohne die langjährige Unterstützung von e.on könnten wir solche zukunftsweisenden Projekte kaum verwirklichen“, sagt IGS-Leiter Michael Bax. Die Lehrer hegen ehrgeizigen Pläne: Sie wollen ihr Energie-LAB für vier Millionen Euro weiterentwickeln, suchen Sponsoren – und hoffen, dass die Stadt EU-, Bundes und Landesmittel einwirbt. bil

 
11.03.2010 HAZ Teures Schulessen, billige Burger / Neonazis
  HAZ, 11.03.2010 >> "Teures Schulessen, billige Burger (pdf, 16 kb) Nach und nach setzt sich die vom Bundesfinanzminister festgesetzte Neuauslegung der Mehrwertsteuer-Berechnung bei der Abgabe von Speisen und getränken durch. Das Ergebnis: Schulessen dürften sich wegen des neuen Mehrwertsteuersatzes im Schnitt um zehn Prozent verteuern, dagegen bleibt es beim Umsatzsteuerprivileg für den eher ungesunden Burger zum Mitnehmen. Der siebenseitige Abgrenzungserlass des Bundesfinanzministeriums zur Berechnung der Mehrwertsteuer bei "Lieferungen und sonstigen Leistungen bei der Abgabe von Speisen und Getränken" löst Ärger in Schulen aus, die warmes Essen ausgeben und dafür Tische, Servietten und Geschirr anbieten. In einem solchen Fall fällt, nach geltenden Willen des Ministeriums vom 16. Oktober 2008, künftig der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent an..... . >> Essen
 

HAZ, 11.03.2010 >> "Neonazis verteilen Zeitung an Schulen (pdf, 27 kb) Neonazis haben in den vergangenen Tagen vor mehreren Schulen in Stadt und Umland Zeitschriften mit einschlägigem Inhalt verteilt. Unter dem Titel "Bock - das Sprachrohr der Gegenkultur" verbreiten Angehörige der rechtsextremen Szene ihre Thesen und wollen damit offenbar gezielt Jugendliche ansprechen. .... . >> Rassismus

 
09.02.2010 HAZ Heister-Neumann: „Bestrebt - die Zahl der Schulpsychologen zu erhöhen" - "das häng ganz entscheidend von den Haushaltsberatungen ab
  HAZ, 02.03.2010 >> "Beratungslehrer entlasten“ (als pdf, 15 kb) Realschüler, die die 10. Klasse auf dem Gymnasium wiederholen müssen und sich minderwertig fühlen, weil sie vermeintlich weniger wissen als andere nach zehn Jahren, gestresste Gymnasiasten, Jugendliche, die in riesigen Berufsschulzentren die Orientierung velieren, überforderte junge Grundschulpädagogen - Aufgaben gibt es für die rund 1500 Beratungslehrer landesweit genug. Doch ihnen fehlt die Zeit. Denn für ihre Arbeit werden sie gerade einmal drei Wochen pro Woche von ihrer Unterrichtspflicht entlastet. Bis 2004 waren es noch fünf Stunden. Eine weitere Kürzung um eine Stunde , wie sie Kultusminsterin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) ursprünglich angestrebt hatte, konnte im vergangenen Frühjahr gerade noch verhindert werden. ....
 

HAZ, 09.03.2010 >> "Wir sehen und wir wissen, dass es Leid war" (als pdf, 35 kb) ... Am Telefon hat sie geweint. Schließlich ging es um ihre Familie - so nennen die Schüler in der Odenwaldschule ihre Klassen. Doch diese "Familie" hat die ehemalige Schülerin des Eliteinternats im südhessischen Heppenheim jahrelang gequält. Sie wurde von ihrem Internatslehrer missbraucht. ..::. ... Gleichwohl kranke das System daran, dass es viel zu wenig Schulpsychologen gebe. "Niedersachsen ist in dieser Hinsicht bundesweit Schlusslicht", sagt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW), Eberhardt Brandt. "Auf 3400 Schulen kommen knapp 50 Schulpsychologen, für 26.324 Schüler steht also nur ein Psychologe zur Verfügung - das reicht einfach nicht aus." Die Einschätzung deckt sich mit einer bundesweiten Vergleichsstudie der Universität Bielefeld, bei der die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen am besten abschnitten und unter den Flächenländern Bayern und Sachsen-Anhalt führend waren. Niedersachsen sei bestrebt, die Zahl der Schulpsychologen auf 70 zu erhöhen, teilte die Sprecherin im Ministerium von Elisabeth Heister-Neumann mit. "Das hängt aber ganz entscheidend von den Haushaltsberatungen ab."

  GEW, 11.02.2010, "Zur Situation der Schulpsychologen in Niedersachsen", pdf, 21 kb , Bericht über die Fachtagung der Arbeits­gruppe Schulpsychologie der GEW Niedersachsen, die am 11. Februar 2010 im Freizeitheim Vahrenwald stattfand
11.03.2010, HAZ Widerstand gegen Kürzung bei Lehrern
Verbände sind verärgert über Sparvorschläge

VON SASKIA DÖHNER
Hannover. Die Forderung des Landesrechnungshofes, bis 2020 rund 9200 Lehrerstellen abzubauen, und entsprechende Überlegungen im Finanzministerium haben bei den Lehrerverbänden und der Opposition einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. „Weiß der Rechnungshof eigentlich, dass Schulleiter seit 15 Jahren auf die versprochene Entlastung von Unterricht warten, dass Hunderte von Schulleiterstellen aus Spargründen ein bis zwei Jahren lang kommissarisch geführt werden und dass immer mehr organisatorische Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt werden muss?“, fragte die Vorsitzende des Schulleitungsverbandes, Helga Akkermann, bei einer Regionaltagung am Mittwoch in Hannover. Schulleiter sollten nicht mehr als zwei Stunden pro Tag, also maximal zehn in der Woche, unterrichten müssen.
An großen Schulen müsste ein Verwaltungsinspektor eingestellt werden.

Auch die Vorsitzende der Direktorenvereinigung, Heidrun Korsch, sagte nach der Jahreshauptversammlung gestern in Bad Zwischenahn: „An den Gymnasien ist eine Stellenreduzierung derzeit überhaupt nicht denkbar.“ Anders als andere Schulformen hätten die Gymnasien schließlich stetig steigende Schülerzahlen. Korsch erinnerte den Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) an seine Zusage, die Zahl der Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrer (24,5 Stunden in der Woche) nicht zu erhöhen und ab 2011 die Klassen zu verkleinern. Gerade im 5. und im 10. Jahrgang seien 33 Schüler in einer Klasse unzumutbar.

Frauke Heiligenstadt (SPD) nannte die Überlegungen der Regierung, Lehrerstellen abzubauen, „Wortbruch in mehrfacher Hinsicht“. Alle Versprechungen wie kleinere Klassen oder mehr Anrechnungsstunden für Beratungslehrer seien damit hinfällig. Das Kultusministerium wollte sich gestern zu den Sparvorschlägen nicht äußern. Man wolle einem Kabinettsbeschluss nicht vorgreifen. >> als pdf, 21 kb

 
Termine für die Abiturprüfungen 2011
RdErl. d. MK v. 8.12.2009 - 33-83213 (SVBl. 2/2010 S.35) - Bezug: RdErl. d. MK v. 18.5.2009 - 33-83213 (SVBl. S.170)
Abweichend vom Bezugserlass wird die Ausgabe der Studienbücher auf Montag, den 21.3.2011 vorverlegt. Auf diese Weise endet der Unterricht im letzten Schulhalbjahr der Qualifikationsphase wie in den vergangenen Jahren auch etwa eine Woche vor den schriftlichen Abiturprüfungen. In Nr.1 Buchst. a) des Bezugserlasses wird daher das Datum "Mi, 23.3.2011" durch das Datum "Mo, 21.3.2011" ersetzt.
06.03.2010, HAZ + NP Niedersachsen setzt bei Bildung den Rotstift an
Kultusressort muss 50 Millionen Euro kürzen - VON KLAUS WALLBAUM
Hannover. Noch Ende Januar hatte Niedersachsens Landesregierung erwogen, bei der bevorstehenden Sparrunde das Kultus- und das Hochschulressort auszuklammern. Inzwischen aber steht fest: Auch diese beiden Ministerien müssen für den Etat des kommenden Jahres den Rotstift ansetzen. Wie diese Zeitung am Freitag erfahren hat, beträgt die Summe der Kürzungen in beiden Ministerien zusammen bis zu 150 Millionen Euro. Noch ist unklar, wo genau weniger Geld ausgegeben werden soll.
Allein das Kultusministerium, dessen 4,7-Milliarden-Etat zum überwiegenden Teil aus Gehältern der Lehrer besteht, soll im kommenden Jahr zwischen 50 und 100 Millionen Euro an den Finanzminister abliefern. Die spannende Frage wird nun sein, ob Ministerin Elisabeth Heister-Neumann frei werdende Lehrerstellen nichtwiederbesetzen will.
Würden etwa 1000 Lehrer keinen Nachfolger bekommen, so könnte dies den Kultus-Etat um rund 45 Millionen Euro entlasten. Der Landesrechnungshof rät dazu schon seit Längerem – weil die Schülerzahlen zurückgehen, vor allem in den Grundschulen, könne sich das Land auf Dauer nicht die höchste Lehrerzahl aller Zeiten leisten. Klar scheint auch zu sein, dass in der Finanzplanung bis 2020 rund 7000 Lehrerstellen wegfallen sollen. In den kommenden drei Jahren jedoch will die Regierung hier maßvoll vorgehen und nicht benötigte Stellen vorwiegend dazu nutzen, die Qualität des Unterrichts zu verbessern und die Klassen zu verkleinern. Deshalb wird über andere Wege nachgedacht, das Geld zu erwirtschaften – Kürzungen bei Kindergärten und bei Schul-Sozialarbeitern, verzögerte Neubesetzung von Schulleiterstellen, Einschnitte in der Verwaltung und bei der Schulinspektion, die die Schulen beraten soll.
Auch könnte die geplante Führungsakademie für Lehrer vertagt werden.
Während im Kultusressort schon eifrig an Lösungen gearbeitet wird, liegen aus dem Wissenschaftsressort noch keine Vorschläge vor. Entschieden werden soll in der Klausurtagung des Kabinetts im Juni, bei der der Haushaltsplan für 2011 aufgestellt wird.
In den anderen Ministerien wird über verschiedene Projekte debattiert, die geopfert werden oder schrumpfen könnten – der Innovationsfonds etwa, die Sportförderung, der große Fahrzeugpark im Innenministerium, die Steuer- und die Bauverwaltung oder Standorte des Landesamtes für Soziales. Der Maßregelvollzug könnte an einem Standort konzentriert werden, Zuschüsse für Frauenhäuser, Umweltgruppen, Theater und soziale Initiativen stehen auf der Kippe.
Auch das vom Ministerpräsidenten befürwortete Museum für die Schöninger Speere, für das 15 Millionen Euro fließen sollen, hat Kritiker.
Die Streichliste der Ministerien dürfte aber gerade mal 345 Millionen Euro bringen, während der Bedarf an Kürzungen im kommenden Jahr um noch einmal eine Milliarde Euro größer ist.
03.03.2010, NP Gesamtschulneugründungen: Streit über neue Gesamtschulen geht weiter
Kommunen ärgern sich weiter über die Hürden für Gesamtschulneugründungen in Niedersachsen: Betroffene Gemeinden überlegen sogar eine Klage auf den Weg zu bringen, weil die Kommunen durch die Gesetzvorschriften der CDU/FDP-Landesregierung in ihren Rechten als Schulträger eingeschränkt werden. >> mehr
Die schulpolitische Sprecherin der Grünen, Ina Korter betonte: Insbesondere der ländliche Raum dürfe nicht durch ein "Drei-Klassen-Recht" bei den Gesamtschulneugründungen weiter benachteiligt werden. Die besten Bedingungen hätten kirchliche und private Träger von Gesamtschulen. Für sie gelte keine Mindestzügigkeit. In den Städten sei es immerhin möglich, 5-zügige Gesamtschulen zu gründen, obwohl 4-zügige Gesamtschulen pädagogisch in der Regel sinnvoller seien. In kleinen Gemeinden sei die Gründung einer Gesamtschule wegen der geforderten 5-Zügigkeit oftmals überhaupt nicht möglich.>> mehr
22.02.2010, Regionselternrat Offener Brief an den MP Christian Wulff - Streichung von Lehrerstunden
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Wulff, der Regionselternrat Hannover hat der Presse entnommen, dass die Streichung von Lehrerstundendiskutiert wird. Dies steht in krassem Widerspruch zu Ihrer Aussagen in der Koalitionsvereinbarung. Dort heißt es: “Deswegen werden die Koalitionspartner den eingeschlagenen Weg zur Stärkung der Bildungsqualität unter Beachtung des Nachhaltigkeitsprinzips gemeinsam fortsetzen und aufgrund sinkender Schülerzahlen frei werdende Lehrerressourcen im Bildungswesen belassen“.

Wir fordern Sie nachdrücklich auf, keinesfalls bei der Bildung zu sparen und keine Lehrerstellen zu streichen

Begründung:
.. Ein besseres Abschneiden bei PISA erfordert weiterhin große Anstrengungen auf dem gesamten Bildungssektor und Lehrer sind hierfür unbedingt erforderlich.
.. Die Unterrichtsqualität muss verbessert werden, damit Deutschland als Wirtschaftsstandort zukünftig auf die Ressource von gut ausgebildeten Schülern zurückgreifen kann.
.. Immer mehr Schulen wandeln sich zu Ganztagsschulen um und brauchen für das erweiterte Angebot mehr Lehrer.
.. Es werden in den nächsten Jahren viele Lehrkräfte pensioniert, hierfür ist Ersatz notwendig.
.. Unsere Kinder können nur individuell gefördert werden, wenn mehr Lehrer als derzeit zur Verfügung stehen. Dieser Gesichtspunkt ist insbesondere im Rahmen der Inklusion zu beachten.
.. Schüler, Eltern und Lehrkräfte fordern dringend, dass die Klassenstärken gesenkt werden.
.. Unterrichtsausfall wegen Krankheit und Schwangerschaft wird bei einer Streichung weiter zunehmen.
.. In den sog. Mangelfächern wird die Unterrichtsversorgung noch desolater.
.. Derzeit hat Niedersachsen einen Rückgang von Abiturienten zu verzeichnen. Diese Tendenz kann mit noch weniger Lehrern nicht gestoppt werden.
.. Grundschullehrer können als pädagogische Mitarbeiter eingesetzt werden, um die Kinder nicht nur zu beaufsichtigen, sondern um sie zu betreuen und zu fördern.
.. Das außerschulische Angebot muss erweitert werden.
Mit freundlichen Grüßen gez. Ute Schaumann - Vorsitzende des Regionselternrats –
>> Brief des Regionselternrat als PDF >> Antwort der Grünen >> Unterrichtsversorgung 2010
17.02.2010, HAZ Stadtelternrat wählt neuen Vorstand

Nach einem Jahr erbitterter Konflikte, die den Stadtelternrat zeitweilig lahmgelegt hatten, haben die Elternvertreter Montagabend einen neuen Vorstand gewählt.
Ute Janus vertritt als Vorstandsvorsitzende die Interessen der Eltern von Schulkindern. Zur Stellvertreterin wurde Elisabeth Lohmeyer bestimmt. Beide betonen, dass die Wahl einvernehmlich und in konstruktiver Atmosphäre abgelaufen sei. Für jeden Posten, auch für die drei Beisitzer, hatte es mehrere Kandidaten gegeben. „Wir wollen uns schnell mit Themen beschäftigen, die auf den Nägeln brennen: das Volksbegehren für eine gute Schule und Ganztagsgrundschulen“, sagt Janus. Sie leitete bereits den Arbeitskreis Gesamtschulen. Ihre Kinder gehen auf die Integrierte Gesamtschule List und die IGS Roderbruch. Lohmeyer ist erst vor Kurzem neu in den Stadtelternrat gewählt worden. Ihre drei Kinder besuchen die Grundschule Mühlenweg. bil >> Stadtelternrat-Vorstand

 
13.02.2010 HAZ „Umbau der Schulbehörde ohne Konzept“ - "Weniger Psychologen als in Zypern"
  HAZ, 13.02.2010 >> "Umbau der Schulbehörde ohne Konzept“ Die SPD hat massive Kritik am geplanten Umbau der Landeschulbehörde geübt ....Tags zuvor hatte der Bielefelder Wissenschaftler Prof. Rainer Dollase moniert, dass kein Bundesland so schlecht mit Schulpsychologen versorgt sei wie Niedersachsen. Selbst Zypern stehe besser da. Heiligenstadt bemängelte, dass von den vorgesehen 74 Stellen knapp ein Drittel auf Verwaltungskräfte und Schulentwicklungsberatung entfällt, für Psychologen seien es tatsächlich nur 51 Stellen. ....
  HAZ, 12.02.2010 >> "Weniger Psychologen als in Zypern“ ... Rein rechnerisch muss sich in Niedersachsen ein Psychologe derzeit um 30 000 Schüler kümmern, während international eine Relation von 1:5000 empfohlen wird ...Jahrelang seien den Lehrern immer neue Aufgaben aufgebürdet worden, für die sie gar nicht ausgebildet seien .... >> Schulpsychologie
 
13.02.2010 HAZ 17 neue Gesamtschulen gegründet - 260 neue Plätze an hannoverschen Gesamtschulen - mehr Freiheit bitte !
  HAZ, 13.02.2010 >> Modellprojekte für Integration beantragt Zwei weiterführende Schulen in Hannover wollen in Kooperation mit Förderschulen die Integration behinderter Kinder weiter vorantreiben. ... Beide Schulen wollen sich zu inklusiven Einrichtungen entwickeln, die alle Kinder trotz unterschiedlicher Voraussetzungen aufnehmen. ... Die in Deutschland seit Anfang 2009 geltende UN-Behindertenkonvention fordert ein inklusives Schulsystem, in dem behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam wohnortnah unterrichtet werden. >> Inklusive Schulen
  HAZ, 11.02.2010 >> 17 neue Gesamtschulen gegründet Land hält trotz heftiger Kritik an der vorgeschriebenen Fünfzügigkeit fest. .... Es sei irrwitzig, dass die Regierung mit aller Macht Minihauptschulen am Leben erhalte, während gleichzeitig bei IGSen fünf Klassen pro Jahrgang Pflicht seien ...... >> Gesamtschulen 2010
  HAZ, 11.02.2010 >> Kommentar: mehr Freiheit bitte ! Hauptschulen mit vier Anmeldungen für den fünften Jahrgang, Gesamtschulen, die jeden zweiten Bewerber abweisen müssen ...Angesichts stetig zurückgehender Schülerzahlen braucht Bildungspolitik mehr denn je pragmatische Lösungen statt Grabenkämpfe. Wenn Kirchen als Schulträger einspringen müssen, weil Kommunen an den strengen Gründungsvoraussetzungen scheitern, sollte die Regierung ihre Scheuklappen ablegen.
  HAZ, 11.02.2010 >> 260 neue Plätze an Gesamtschulen In Hannover gehen im August in Badenstedt und Vahrenwald zwei neue Integrierte Gesamtschulen an den Start. Gemeinsam bieten sie 260 zusätzliche Plätze für Fünftklässler. Dieses Schuljahr hat bereits die IGS Stöcken ihre Arbeit aufgenommen, die pro Jahrgang Platz für 130 Kinder hat ....
  HAZ, 03.02.2010 >> IGS startet im August in Vahrenwald Die geplante Integrierte Gesamtschule in Hannover-Vahrenwald kann im August starten. Das Land hat die Stadtverwaltung jetzt über die Genehmigung der neuen Schule informiert. ...
03.02.2010, HAZ IGS startet im August in Vahrenwald
Die geplante Integrierte Gesamtschule in Hannover-Vahrenwald kann im August starten. Das Land hat die Stadtverwaltung jetzt über die Genehmigung der neuen Schule informiert.

Die Initiativgruppe zur Gründung der IGS Büssingweg in Vahrenwald hat mit der inhaltlichen Planung begonnen. Im Schulprofil werden bisher die Schwerpunkte Medien und Information, Bewegung, Sport und Gesundheit sowie Technik und Umwelt genannt. Im Schulprogramm sind als Kernziele „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“, die Stärkung der Persönlichkeit und das Einfordern von Leistung aufgeführt. Ein wesentliches Ziel sehen die Planer in der Vorbereitung der künftigen Schüler auf den Beruf nach der zehnten Klasse als auch auf Abitur und Studium. Das Land genehmigt bei der Neugründung einer IGS in der Regel erst nach einigen Jahren eine gymnasiale Oberstufe. Die Stadt als Schulträger hat die Oberstufe als Option für den Standort Büssingweg vorgesehen.

Am Büssingweg arbeiten jetzt die Karl-Jatho-Schule als Hauptschule und die Geschwister-Scholl-Schule als Realschule. Beide nehmen ab August keine Fünftklässler mehr auf.

Eltern können sich über die neue IGS am 11. März um 19 Uhr in der Aula der Geschwister-Scholl-Schule im Büssingweg 1 informieren. Bei einem „Tag der Offenen Tür“ am 24. April gibt es weitere aktuelle Informationen über den Stand der Planungen. Kinder und Eltern können dann außerdem Schulgebäude und Gelände ansehen. Informationen gibt es im Internet unter www.igs-buessingweg.de und per Telefon an der Karl-Jatho-Schule unter (05 11) 16 84 34 42.

Bärbel Hilbig

20.01.2010, NP Land will Lehrerstellen streichen
Reduzierung nach doppeltem Abi-Jahrgang 2011. Regierung diskutiert Zukunftsvertrag

VON HEIKO RANDERMANN
HANNOVER. Ab 2011 will die Landesregierung wieder anfangen, jährlich 350 Millionen Euro einzusparen. Dabei ist auch das Streichen von Lehrerstellen kein Tabu mehr. „Wir werden über die nächsten Jahre an bestimmten Stellen Lehrerstellen reduzieren“, sagte Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) zur NP.
Da 2011 wegen der Einführung des Abiturs nach zwölf Jahren zwei Jahrgänge gleichzeitig die Schulen verlassen würden, werde sich die Schüler-Lehrer-Relation ändern.
„Wir wollen nicht in gleichem Umfang die Lehrerstellen reduzieren“, betonte Wulff. Vor allem werde man die zurückgehenden Schülerzahlen dafür nutzen, die Qualität des Unterrichts zu verbessern und kleinere Klassen zu schaffen. Aber: „Dort, wo die Einschulungszahlen zurückgehen und manche Schulen vielleicht ganz schließen, weil sie nicht mehr angewählt werden, braucht man keine Lehrer.“
Damit erwägt die Landesregierung erstmals seit Jahren ein Streichen von Lehrerstellen. Bislang hat sie stets daran festgehalten, die bereits geschaffenen Lehrerstellen im System zu belassen. So heißt es noch in der mittelfristigen Finanzplanung vom vergangenen Juni: „Die aufgrund sinkender Schülerzahlen frei werdenden Ressourcen verbleiben im Bildungswesen, um die Unterrichtsversorgung weiterhin auf dem bisherigen hohen Niveau sicherstellen zu können.“
Ein Jahr zuvor hieß es, geplante Kürzungen von 400 Stellen pro Jahr seien „dauerhaft zurückgenommen“
. Auch im Streit um kleinere Klassen und den Abbau von Überstunden für Lehrer an Gymnasien hatte die Landesregierung wiederholt auf den doppelten Abiturja hrgang verwiesen, um danach Entlastung zu schaffen.

Kleinere Klassen
Bei einer Kabinettsklausur will die Landesregierung in der kommenden Woche über ihre langfristigen Politikziele bis zum Jahr 2020 beraten. Dabei soll es auch um die Eckpunkte eines Zukunftsvertrags für die Schulen gehen. Inhalt dieses Pakts mit den Bildungsverbänden ist eine schrittweise Verkleinerung der Klassengrößen vor allem an Gymnasien in den nächsten Jahren. Das hatte Wulff bereits Anfang Dezember auf einer Tagung des Philologenverbands in Goslar angekündigt.
Die Zielgrößen der Klassen müssten demnach mit den Verbänden verhandelt werden.Der Ministerpräsident garantierte den Gymnasiallehrern im Dezember allerdings auch, dass sie auch künftig nicht mehr als 23,5 Stunden in der Woche unterrichten müssten. >> Unterrichtsversorgung 2010

 
16.01.2010 HAZ Turbo-Abi an Gesamtschulen: "Gesamtschulen wirklich wählen lassen beim Abi"
  HAZ, 16.01.2010 >> „Gesamtschulen wirklich wählen lassen beim Abi“ Auch an Integrierten Gesamtschulen soll das verkürzte Abitur künftig die Regel sein. .. Der fünfte Jahrgang, der in diesem Sommer neu an Gesamtschulen beginnt, wird der erste sein, der 2018 das Turbo-Abitur ablegt.
  Herausgeber: Nds. Kultusministerium (15.01.10): >> Einführung des G8 an Gesamtschulen - Heister-Neumann: "Abitur nach 12 Jahren an Gesamtschulen und Gymnasien" - Flexibilität bei der inneren Gestaltung erweitert Der Landtag hat im Juni 2009 die Einführung des Abiturs nach 12 Jahren auch an den Gesamtschulen beschlossen. ...Kernelement ist dabei, wie das Abitur nach 12 Jahren an allen Gesamtschulen durchgeführt wird. ...
  PM BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Nds Landtag, >> Erlassentwurf zu Gesamtschulen Mogelpackung - Sitzenbleiben hat schon immer längere Schulzeit ermöglicht ... Als "Mogelpackung" haben die Landtagsgrünen die von Kultusministerin Heister-Neumann vorgestellte Möglichkeit bezeichnet, an den Integrierten Gesamtschulen auch weiterhin das Abitur nach 13 Jahren abzulegen.... "Mit einem Zugehen auf die zahlreichen Kritiker der Einführung des Turboabiturs an Gesamtschulen hat das Vorgehen der Ministerin nichts zu tun. Das ist genau das, was schon seit letztem Frühsommer angekündigt war",
  HAZ, 15.01.2010 >> Regierung Wulff geht auf die Gesamtschulen zu Im erbitterten Streit um die Gesamtschulen in Niedersachsen geht die schwarz-gelbe Landesregierung auf ihre schärfsten Kritiker zu: Integrierte Gesamtschulen (IGS) werden von der Pflicht zum Turbo-Abitur ausgenommen – sie können selbst entscheiden, ob sie das Abitur nach zwölf oder 13 Schuljahren vergeben. ...
  HAZ, 15.01.2010 >> Kommentar: GESAMTSCHULEN - Kluger Schachzug Die Angst war groß: Viele Kritiker hatten befürchtet, dass mit dem Turbo- Abitur auch das Ende des gemeinsamen Unterrichts an den Integrierten Gesamtschulen kommen würde. ...
 
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