| REINIGUNG - Dokumentation des Stadtelternrates Hannover |
| >> Schule in Hannover 2007 |
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BRIEF, 04.03.2008 |
Brief des Kollegiums der GS Hägewiesen |
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Sehr geehrte Frau Drevermann, hiermit möchten wir uns für
Ihre Auskunft bezüglich unseres Schreibens bedanken und Das 8,6 Mio. Euro für Reinigungskosten an städtischen Schulen
aufgewendet werden, ist eine beeindruckende Information, dennoch ändert
es nichts an der von uns beschriebenen Situation; dass das derzeitige
"Leistungsverzeichnis" bereits seit Anfang der 90-iger Jahre
unverändert geblieben ist, hat uns sehr überrascht. Obwohl wir unseren "pädagogischen Auftrag" auch -und natürlich auch!- in Bezug auf 'Aufräumen, nach der Arbeit' (nach dem Frühstück, nach dem Basteln, nach dem Tuschen, nach dem Arbeiten mit Knete, mit Wachsmalern, mit unterschiedlichsten Naturmaterialien: Erde, Sand, Ton, Wasser, Seife, Kastanien, usw.) sehr wohl begreifen, haben wir ein Problem! Nicht nur die mangelnde Sauberkeit, sondern schlicht mangelhafte hygienische Verhältnisse und dadurch bedingt eine Häufung von Hausstauballergien, Infekten, sämtlichen Viruserkrankungen, Pilzinfektionen, etc. Wir sind eine Grundschule; d.h. unsere Klassenräume sind nicht
steril gestaltet! Wir haben Bilder an den Wänden, Poster an den
Türen, Pflanzen auf der Fensterbank und kleben ab und an auch etwas
an die Fenster! Wir könnten das ändern, aber Neue Curricula
würden wir damit sicher nicht so ganz erfüllen! * Wir alle sind mittlerweile 'auf Hausschuhe im Klassenraum umgestiegen'
und wir fegen selbst; dennoch ist alles verdreckt und verstaubt. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir den unterschwelligen Vorwurf: Die Lehrkräfte an unserer Schule würden Ihren "pädagogischen Auftrag" nicht wahrnehmen, als Affront empfinden. Wir werden uns hiermit auch an die seit Sommer 2007 beauftragte Firma wenden, aber wir wenden uns auch erneut an Sie. Hier liegt ein wirklicher Missstand vor. Und wir bitten Sie, dies zur Kenntnis und unser Anliegen ernst zu nehmen. Grundschulen haben im Moment immer mehr und immer neue Aufgaben zu erfüllen; sehen Sie dieses Schreiben bitte auch als einen Teil unseres Engagements. Wir sorgen nicht für uns als Lehrer und auch nicht für unsere
Bequemlichkeit, wenn wir schildern, wie die Reinigungssituation in
der Realität aussieht! Wir bitten dringend um: Dies alles können wir nicht allein regeln. Wir brauchen Ihre Unterstützung. Wir wissen um unseren pädagogischen Auftrag und nehmen ihn längst nicht nur im Hinblick auf Unterricht und Erziehung wahr. Jedoch auch für uns gibt es Grenzen der Belastbarkeit; mindestens dort wo mangelnde hygienische Verhältnisse an öffentlichen Grundschulen herrschen. Von Elternseite wurde uns mitgeteilt, dass ein "Rahmen-Hygieneplan" für Schulen existiert, in dem "Tische nach Erfordernis, aber mind. jeden 2. Tag" gereinigt werden sollten; können Sie uns hierzu weitere Auskünfte geben? Es geht uns nicht um die "Reinigung von Schrankinnenräumen" und auch nicht vorrangig um die "Fensterrahmenreinigung". Der FB Bibliothek und Schule hat noch keinen Ortstermin mit uns vereinbart, wie dies für "Beginn des Jahres" in Ihrem Schreiben angekündigt war; wir bitten hiermit um einen Termin (nach den Osterferien) und möchten von unserer Seite dafür den 16. April, alternativ den 23. April anbieten. Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um die Weiterleitung an den Oberbürgermeister. Wir werden dieses Schreiben nachrichtlich an die "Elternvertretung" unserer Schule, an andere Grundschulen, den "AK - Grundschule", den Stadtelternrat, die kommunale Gebäudereinigung, den FB Bibliothek und Schule, die Firma "Helms", so wie an das Gesundheitsamt (FB Hygiene), Region Hannover weiterleiten. Das Kollegium der Grundschule "Hägewiesen" ..>> Reinigung |
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HAZ, 07.12.2007 |
Lehrer fordern Putzkontrolle |
| HAZ, 07.12.2007 Lehrer fordern Putzkontrolle - Anweisung für Hausmeister Nachdem der Stadtelternrat die Sauberkeit an Hannovers Schulen kritisiert hat, melden sich jetzt auch Lehrer zu Wort. Wenn man ernst nimmt, was im Leistungsverzeichnis zur Schulreinigung steht, sind die Arbeitszeiten zu knapp bemessen, sagt ein Schulleiter. . .>>siehe unten ..>> Reinigung |
| HAZ, 04.12.2007 Eltern wollen Schultoiletten
nicht malern. Die Elternvertreter lehnen den Schönheitswettbewerb
jedoch ab. Farbe allein helfe nicht mehr, wenn Trennwände kaputt seien,
Schimmelpilz sich ausbreite oder die Türen nicht schließen, sagt
Garnet Eichholz, Vorsitzende des Stadtelternrats. Manche Schüler
gehen deshalb nicht auf die Toilette. Die Eltern fordern deshalb,
mit dem aufgestockten Etat kurzfristig die Grundausstattung mit Seifenspendern,
Handtuchhaltern und Papier zu sichern sowie kleinere Reparaturen durch Hausmeister
oder Fachfirmen machen zu lassen. Außerdem wünscht der Stadtelternrat vom Fachbereich Gebäudewirtschaft einen Bericht über Baujahr, Zustand und Sanierungsbedarf der Schultoiletten ....>>siehe unten...>> Reinigung |
| HAZ, 28.09.2007 "Budget fürs Putzen ist zu gering" Interview mit der Vorsitzenden des Stadtelternrates Garnet Eichholz .>>siehe unten .. >> Reinigung |
| HAZ, 28.09.2007 Das stinkende Örtchen Veraltete Toilettenanlagen und Vandalismus der Schüler gehen oft Hand in Hand ..>>siehe unten..>> Reinigung |
| HAZ, 28.09.2007 Einmal am Tag reicht Hannovers Kultur- und Schuldezernent Harald Böhlmann (SPD) sieht keinen Grund, Schulen der Stadt in Zukunft öfter zu reinigen ...>>siehe unten. >> Reinigung |
| HAZ, 28.09.2007 Eintrittsgeld für mehr Service Manche Schulen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen erheben seit einigen Jahren im Gegensatz zur Integrierten Gesamtschule (IGS) List bereits bei jedem einzelnen Toilettenbesuch eine Gebühr ...>>siehe unten. >> Reinigung |
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HAZ, 07.12.2007 |
Lehrer fordern Putzkontrolle - Anweisung für Hausmeister |
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Von Bärbel Hilbig |
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HAZ, 04.12.2007 |
Eltern wollen Schultoiletten nicht malern |
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Sanierung gefordert |
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Von Bärbel Hilbig |
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HAZ, 28.09.2007 |
Budget fürs Putzen ist zu gering |
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Interview mit der Vorsitzenden des Stadtelternrates Garnet Eichholz |
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Unbedingt. Stattdessen hat sie das Budget fürs Putzen immer mehr
zusammengestrichen. Und sie berücksichtigt bei der Reinigung überhaupt
nicht, ob Kinder einen halben oder einen ganzen Tag an der Schule sind. Das kann nicht grundsätzlich der richtige Weg sein. An der IGS List
ist das aus der Not geboren. Es gibt immer mehr Schüler, die kein
Geld für eine warme Mahlzeit haben. Wir diskutieren in Hannover über
die Einrichtung eines Schulfonds, weil manche Kinder kein Geld für
Schulmaterial haben. Und dann soll jetzt für ein Grundbedürfnis
gezahlt werden? In anderen Städten zahlen Schüler bereits für
jeden Gang zur Toilette. Da besteht die Gefahr einer Zwei-Klassen-Gesellschaft:
Wer Geld hat, geht auf das gepflegte Klo, die anderen müssen die
alte Toilette benutzen. Alle Dinge, die im Putzplan nicht oder zu selten vorkommen. Wir ziehen
hinter der Heizung vergammelte Brote heraus, putzen Lampenschalen und
Jalousien. Häufig räumen die Schüler zum Schuljahresende
die Regale aus, und wir säubern sie in einer Putzaktion. Ich habe
selbst erlebt, dass nach einer Sanierung noch Schuttberge in den Klassen
lagen, die wir Eltern weggeräumt haben. Es wird zu viel. In einer Behörde muss auch kein Mitarbeiter
seine Familie zum Putzen mitbringen. Natürlich sollen Schüler
ihren Arbeitsplatz in Ordnung halten und nach dem Unterricht den gröberen
Dreck ausfegen. Aber die Grundreinigung ist Sache der Stadt. Eltern helfen
bereits beim Lesenlernen, begleiten die Kinder zum Schwimmen, verkaufen
Pausenbrote und vieles mehr. Ich hoffe, dass jetzt in der Politik das
Bewusstsein dafür wächst. |
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HAZ, 28.09.2007 |
Das stinkende Örtchen |
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Von Bärbel Hilbig |
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HAZ, 28.09.2007 |
Einmal am Tag reicht |
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Von Gunnar Menkens |
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HAZ, 28.09.2007 |
Klos mit Toilettenfrau: Eintrittsgeld für mehr Service |
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Von Bärbel Hilbig |