SCHULAUSSCHUSS
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Elternvertreterinnen und Elternvertreter im Schulausschuss der Landeshauptstadt Hannover
Rainer Gundlach, Haselünner Str.20, 30539 Hannover, Tel. 51 79 581, gundlach.frg (at) t-online.de, GS Am Sandberge
25.02.2004: Erhalt der "schulergänzenden Maßnahmen"
NP, 26.02.2004  Schulausschuss / Grundschule:  Schulausschuss will Förderung für Hortgruppen halten  HANNOVER. Der Schulausschuss hat sich mit den Stimmen von Elternvertretern und CDU für den vollen Erhalt der „schulergänzenden Maßnahmen“ ausgesprochen. Aus diesem Topf werden Elterninitiativen bezahlt, die sich um die nachmittägliche Betreuung von Grundschülern kümmern.            „Wir können es uns nicht leisten, diese niedrigschwelligen und günstigen Angebote abzubauen“, so Lehrervertreterin Renate Frauendorf. Schon so gebe es viel zu wenig Hortplätze. Die Stadt hatte vorgeschlagen, die freiwillige Leistung im Rahmen der Sparmaßnahmen zu streichen - und damit große Verunsicherung bei Eltern ausgelöst. Das Schulamt wollte die Hälfte der Plätze in so genannte „innovative Modellprojekte“, umwandeln. Dann hätte das Jugendamt zahlen müssen. Endgültig entscheidet der Rat - mit rot-grüner Mehrheit. jul
HAZ, 26.02.2004  Eltern wollen Betreuung     Rat entscheidet heute         An vielen Schulen haben Eltern Betreuungsangebote für ihre Kinder organisiert, weil Hortplätze fehlen. Das Geld für diese Initiative steht jetzt auf der Streichliste der Stadt. Bisher hat die Stadt die Elternbetreuung über den Etat des Fachbereichs Schule unterstützt - die Angebote waren zunächst als Übergangslösung bis zur Einführung der Verlässlichen Grundschule gedacht. Im Sparprogramm der Stadt, über das der Rat heute entscheidet, stehen die bisher dafür vorgesehenen 260 000 Euro jetzt zur Diskussion. CDU sowie Eltern-, Lehrer- und Schülervertreter haben gestern im Schulausschuss gegen diese Einsparung gestimmt.            „Die gesamte Summe muss erhalten werden, denn die Verlässliche Grundschule bis 13 Uhr hat die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht verbessert“, sagt Elternvertreter Ferdinand Holst. Im Schulausschuss verlangten Mütter und Erzieherinnen aus zwei Initiativen Auskunft darüber, wie es weitergehen wird. „Die Gruppen können keine neuen Anmeldungen annehmen. Mütter fragen sich, ob sie bald ihre Arbeit aufgeben müssen“, sagt Lehrervertreterin Renate Frauendorf. Der Rat habe die Umwandlung der so genannten schulergänzenden Betreuung in teurere Hortplätze beschlossen - doch das würde den Abbau von Plätzen bedeuten. bil
 
28.01.2004: Sprachförderung allein läuft ins Leere"
NP, 29.01.2004  Schulausschuss/  Grundschule:  Organisationsklippen bei Deutschkursen      VON JULIA PENNIGSDORF         HANNOVER. Bei der vorschulischen Sprachförderung gibt es erhebliche organisatorische Probleme. Das wurde gestern in einer gemeinsamen Sitzung von Migrations- und Schulausschuss deutlich.          Eingeladen waren die Rektoren verschiedener Grundschulen. Sie berichteten von ihren Erfahrungen und Erwartungen in Sachen Deutschförderung. Dabei wurden vor allem die schwierige Organisation deutlich. An die Albert-Schweitzer-Grundschule in Linden kommen 35 Sprachförderkinder aus 15 verschiedenen Kindergärten. Wie sie dort hinkommen, müssen die Schulen organisieren. „Viele Eltern müssen arbeiten, sie haben keine Zeit“, berichtet Rektorin Beatrix Albrecht. An der GS Tresckowstarße in Wettbergen wechseln sich Erzieher und Lehrer mit dem Bringen ab. Zeit, die dem Unterricht verloren geht. Die Rektorin überlegt jetzt, ob sie den Hausmeister einspannen kann.         Albrecht machte deutlich, dass die Sprachförderung nur in Verbindung mit weiteren Hilfsangeboten Erfolg zeigen könne. In ihrem zweiten Jahrgang litten 31 Prozent der Kinder unabhängig von ihren Deutschkenntnissen unter Sprachstörungen, 39 Prozent würden zu Hause nicht ausreichend betreut, 30 lebten von Sozialhilfe, weitere 31 Prozent seien verhaltensauffällig. „In sozialen Brennpunkten muss es eine Vernetzung von Angeboten geben. Sprachförderung allein läuft da völlig ins Leere.“         Die Schulleiter kritisierten, dass sie für die Umsetzung der vorschulischen Sprachförderung in dem betreffenden Halbjahr die allgemeinen Förderangebote für alle anderen Kinder zusammenstreichen müssten.         „Die Verteilung der Stunden ist nicht optimal. Das ist ein Problem, an dem wir weiter arbeiten müssen“, räumte Marlene Wolter vom Kultusministerium ein. Sie hob aber hervor, dass niedersachsenweit insgesamt 15 000 zusätzliche Förderstunden für die neuen Sprachkurse zur Verfügung stünden. „Das läuft sich noch warm“, hofft sie.
mt  
26.11.2003: Ganztags ein Erfolgsmodell in Bemerode
NP, 27.11.2003   Ganztag / Schulausschuss  Ganztags ein Erfolgsmodell in Bemerode  Fünf Schulen wollen nachziehen  VON RÜDIGER KNORR  HANNOVER. Mehr Zeit und mehr Ruhe für den Unterricht, eine bessere Förderung für schwächere und stärkere Schüler, eine hohe Motivation der Lehrer, weniger Hausaufgaben-Ärger und Schulschwänzer, mehr persönliche Begegnungen in der Mittagspause: Fast euphorisch hat gestern die Schulleiterin der Freiherr-vom-Stein-Schule, Renate Höfling, vor dem Schulausschuss die ersten Erfahrungen im Schulzentrum Bemerode mit dem Modell Ganztagsschule beschrieben.         Die Mitglieder des Ausschusses waren auch nach zweistündigem zähen Haushaltsplan-Geplänkel sichtlich beeindruckt von dem Bericht aus dem Schulzentrum, das am 1. August in sechs Klassen auf Ganztagsbetrieb umgestellt hatte - in Hauptschule, Realschule und dem Auslaufmodell Orientierungsstufe.       Unter diesem starken Eindruck war ein Beschluss über den Weg weiterer hannoverscher Schulen zur Ganztagsschule nur noch Formsache. Einstimmig beschloss der Ausschuss: Für fünf weitere hannoversche Schulen soll beim Kultusministerium über den Ganztagsschulstatus ab 1. August 2004 verhandelt werden. Die Grundschulen Albert-Schweitzer-Schule und Egestorffschule, die neue GS Petermannstraße, die Sonderschule Albrecht Dürer und die Hauptschule Isernhagener Straße hatten dafür Konzepte vorgelegt.          Zwar hat Hannover im Rahmen der „Bildungsoffensive für Niedersachsen“ nur den Zuschlag für drei weitere Ganztagsoptionen erhalten - aber Kooperationen sollen die Beteiligung aller fünf Schulen möglich machen. Hannovers Schuldezernent Harald Böhlmann überraschte den Ausschuss mit der Mitteilung, dass die Verwaltung schon im Vorgriff auf die noch ausstehende Ratsentscheidung gehandelt und die Anträge beim Land gestellt hat. Damit man im „Windhund“-Verfahren bei der Vergabe nicht zu spät kommt.
HAZ, 27.11.2003   Mehr Schulen ganztags?   Die Stadt versucht, möglichst viele Schulen in dem Landesprogramm für Ganztagsunterricht unterzubringen. Der Schulausschuss hat gestern zugestimmt, für 2004 den Ganztagsbetrieb für drei Grundschulen, eine Sonderschule und eine Hauptschule zu beantragen. In dem Landesprogramm waren für Hannover drei Schulen oder Schulverbünde mit neuem Ganztagsangebot vorgesehen. Als erstes hat das Schulzentrum Bemerode in diesem Schuljahr begonnen.       Die Stadt schlägt nun als weiteren neuen Schulverbund die Albrecht-Dürer-Sonderschule und die Hauptschule Isernhagener Straße vor. Die beiden Schulen könnten zusätzlich mit der Ricarda-Huch-Schule kooperieren, die, wie gestern bekannt wurde, ebenfalls einen Antrag stellen will. Weitere Antragsteller sollen sich 2004 an bestehende Ganztagsschulen anhängen, so dass eine Option für 2005 offen bleibt. Die neue Grundschule Badenstedt würde so mit dem Schulzentrum Badenstedt kooperieren, die Albert-Schweitzer-Schule und die Egestorffschule mit dem bestehenden Ganztagsangebot der Haupt- und Realschule Fössefeld. Die Entscheidung liegt beim Land. bil
29.10.2003: Mehr Platz für Schulen
HAZ, 30.10.2003   Schulausschuss:  Mehr Platz für Schulen   Hauptschule wird aufgelöst  Seit gestern Abend ist klar, wo Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien ihre fünften und sechsten Jahrgänge unterbringen, wenn die Orientierungsstufe im nächsten Jahr abgeschafft wird. Der Schulausschuss hat - meist mit großer Mehrheit - entschieden, welche Schulen Außenstellen in den jetzigen Orientierungsstufengebäuden bekommen. Strittig waren nur noch wenige Punkte.   Döhren: Die Dietrich-Bonhoeffer-Schule bekommt eine Filiale in der 1,8 Kilometer entfernten Orientierungsstufe Wülfel. Dort seien genügend Fachräume vorhanden, so dass die Schüler nicht pendeln müssten, hieß es. Mehr als hundert Schüler und Lehrer der Realschule hörten den Beschluss enttäuscht an. Die katholische Kardinal-Bertram-Schule darf in ihrem Gebäude bleiben.  Hermann-Löns-Schule: Die - nach Ansicht aller Fraktionen - gut arbeitende Hauptschule im Zooviertel darf zum nächsten Schuljahr keine neuen Schüler mehr aufnehmen und läuft bis 2005/2006 aus. CDU, Lehrer- und Schülervertreter im Schulausschuss hatten sich vergeblich für die Aufrechterhaltung der Schule und ihren Umzug nach Kleefeld eingesetzt. bil
24.10.2003: Diskussion um OS nähert sich dem Ende
NP, 24.10.2003 Schulausschuss: Diskussion um OS nähert sich dem Ende   Am Mittwoch entscheidet der Schulausschuss über die "OS-Zweigstellen". Fünf Streitpunkte gibt es:  Kompliziert ist die Situation um die Bothfelder Orientierungsstufe (OS) Gartenheimstraße. Die drei weiterführenden Schulen haben eigene Pläne. Lotte-Kestner-Realscule (RS) und Leibnizgymnasium wollen die OS als gemeinsame Außenstelle nutzen. Die Ada-Lessing-Hauptschule (HS) soll im Schulzentrum bleiben. Die Verwaltung dagegen möchte, dass auch die HS eine Zweigstelle bekommt - in der OS Sahlkamp. Wieder andere Vorschläge macht der zur Schlichtung eingesetzte Arbeitskreis bestehend aus Eltern- und Lehrervertretern. Sie sehen die Zweigstelle der Leibnizschule in der Gottfried-Keller-OS, die der RS in der Gartenheimstraße und die HS komplett im Schulzentrum.  Streit in Döhren gibt es zwischen der Dietrich-Bonhoeffer-RS und der Kardinal-Betram-GS. Verwaltung und GS wollen, dass die Realschüler die OS Wülfel beziehen. Der Arbeitskreis und die RS plädieren für den Umzug der GS in die OS.   Diskussion auch am Helene-Lange-Gymnasium in Linden: Eltern, Lehrer, Bezirksrat lehnen die von der Verwaltung favorisierte Außenstelle OS Salzmannstraße ab. Sie wollen ins Schulzentrum Badenstedt.    In Ahlem nimmt die RS die Schulreform zum Anlass, sich von der HS zu trennen. Sie möchte, dass eine Schule komplett in die OS Ahlem zieht, die andere soll allein im Schulzentrum bleiben. Verwaltung und HS halten an der Zusammenarbeit beider Schulen fest und wollen die OS als gemeinsame Außenstelle.      Gütliche Einigung in Misburg. Die HS ist bereit, in die OS Anderten zu ziehen.  RS und Gymnasium haben so genug Raum im Schulzentrum. "Das findet wohl die Mehrheit", so Schulamtsvize Hannes Schott. Die Verwaltung will die Schulen aus pädagogischen Gründen nicht trennen und dem Gymnasium die OS zuordnen.
28.05.2003: Schulanbau wird doppelt so teuer
HAZ, 03.06.2003  Schulanbau wird doppelt so teuer  Erweiterung der Astrid-Lindgrenz-Schule soll 830 000 Euro kosten / Eltern verärgert     Schock im Schulausschuss: Der Anbau an die Astrid-Lindgrenz-Sonderschule kostet 830 000 Euro statt laut Drucksache "grob geschätzter" 400 000  Euro. "Wir fühlen uns veralbert. Jeder Privatmann, der so kalkuliert, läge längst am Boden", kritisiert Barbara Frank, schulpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion. In den Erweiterungsbau sollen Klassen aus der überfüllten Friedrich-Ebert-Grundschule ziehen.       Eltern und CDU-Politiker ärgern sich besonders, weil sie vergangenes Jahr im Ausschuss mehrheitlich für eine neue Grundschule in Modulbauweise auf dem ungenutzten Festplatz an der Woermannstraße gestimmt hatten. Im Rat war diese Entscheidung mit dem Hinweis auf höhere Kosten gekippt worden. "Das Kostenargument ist zerplatzt wie eine Seifenblase", sagt Elternvertreter Rainer Gundlach. Der Neubau hätte nach einem Angebot, das die Eltern eingeholt hatten, 873 000 Euro gekostet. Die Verwaltung geht aber von 2,1 Millionen Euro Kosten aus. "In dem Angebot waren keine Kosten für Genehmigungen, Erschließung, Schulhof und Grünflächen enthalten", sagt Schulamtsleiterin Petra Martinsen.        "Ich bin es leid, wieder mal in die Situationzu kommen, in der wir nur noch zustimmen können, damit es für die Kinder keine weitere Verzögerung gibt", kritisiert Gundlach. Das Ganze sei ein Skandal.      Eigentlich sollten für die Grundschule neben einem eigenen Anbau an die Sonderschule auch mehr Klassenräume des bereits bestehenden Gebäudes genutzt werden. Dieser Umbau wäre laut Verwaltung aber sehr aufwendig und teuer geworden. Deshalb muss der Anbau für die Grundschule nun größer werden. Außerdem braucht die Friedrich-Ebert-Schule mehr Gruppenräume als geplant. Ein Behinderten-WC war nicht vorgesehen, die Erschließungskosten waren zu niedrig angesetzt. Außerdem ist in der Kalkulation auch ein Sanierungsprogramm an der Sonderschule enthalten, dass nun zu Ende geführt werden soll. "Wir hatten eigentlich gedacht, dass das Programm schon abgeschlossen ist", betonte ein Mitarbeiter der Verwaltung.        "Wenn der Standort besonders hohe Erschließungskosten verursacht, hätte das auch in einer Grobschätzung enthalten sein müssen", kritisierte Gundlach. Der Schulausschuss stimmte schließlich mehrheitlich dem Anbau zu. "Wir können die Kinder ja nicht ins Schulamt oder den Gebäudwirtschaftsbetrieb zum Unterricht schicken", sagte Frank.    bil
NP, 02.06.2003  Teurer Anbau: Astrid-Lindgren-Schule wird erweitert  Das Ringen dauerte ein knappes Jahr, aber jetzt steht es fest: Die Astrid-Lindgren-Schule erhält einen Anbau.    Dort ziehen Schüler der Friedrich-Ebert-Grundschule ein. Die Abstimmung im Schulausschuss endete einstimmig. Aber nicht ohne einen Eklat.     Grund ist der Preisschock: Der Anbau soll nämlich 830 000 Euro kosten – 430 000 mehr als ursprünglich geschätzt. Zu viel für die Unionspolitiker im Ausschuss.     Die hatten sich nämlich auf die Seite vieler Eltern gestellt, die sich eine andere Variante gewünscht hatten: einen Neubau in der Badenstedter Wöhrmannstraße. Schnell und billig dank mobiler Modulbauweise.  Aber die Verwaltung hatte die Fertighäuser abgelehnt: mit zwei Millionen Euro zu teuer, zu unpraktisch, zu schlechte Qualität. Dass eine Elterninitiative einen Bauherren fand, der den Neubau für 800 000 Euro an den gewünschten Ort stellen wollte, stieß im Rathaus auf taube Ohren.       Für so wenig Geld kaum in Qualitätsarbeit realisierbar“, sagte Schuldezernent Harald Böhlmann.     Ausschuss-Mitglied Rainer Gundlach  (CDU) beschimpfte den Stadtrat: „Ihr schmettert die Idee der Eltern als zu teuer ab, aber eure Variante ist nicht billiger. Euer Kostenargument zerplatzt wie eine Seifenblase, das ist ein echter Skandal.“    Böhlmann blieb gelassen. „Die Baumaßnahmen waren umfangreicher als geplant“, kontert der Stadtrat. Außerdem stehe er den Fertighäusern eher skeptisch gegenüber.    Erschwerend kommt hinzu, dass man in der Verwaltung hinter vorgehaltener Hand munkelt, die Eltern lehnten einen Anbau auf dem Gelände der Astrid-Lindgren-Schule nur deshalb ab, weil diese eine Sonderschule ist.   Warum der Ausschuss trotzdem zustimmte, begründet Kritiker Gundlach wie folgt: „Die Schüler müssen endlich in ihre neuen Räume. Ein Veto hätte das nur verzögert.“    HANNOVER, VON MARKUS SCHMIDT
Richtigstellung der Homepage-Redaktion: Rainer Gundlach ist Elternvertreter im Schulausschuss, nicht CDU-Mitglied.
30.04.2003: Zuschuss sichert Mensa in Gesamtschule Roderbruch
NP, 02.05.2003  Zuschuss sichert Mensa in Gesamtschule Roderbruch  Hannover. Der Mensabetrieb der IGS Roderbruch ist gesichert. Der Leiter der Gesamtschule, Bernd Steinkamp, befürchtete die Schließung, nachdem die Stadt die 75 Cent Zuschuss pro Essen  nicht mehr gezahlt hatte.     "Das war eine mündliche Vereinbarung, und darauf haben wir uns verlassen", sagte Steinkamp. Dezernent Harald Böhlmann bezog im Schulausschuss Stellung: "Wir haben den fehlenden Betrag nachgezahlt, allerdings unter Vorbehalt". Es gebe Gesprächsbedarf bei der Frage, ob das Geld tatsächlich nur für Mittagessen ausgegegen werde - und nicht auch für Kioskartikel.       Steinkamp bestätigte den Eingang von 9000 Euro Zuschuss. Die Mensa, die seit August 2002 erfolgreich von einem Förderverein geführt wird, ist damit zunächst gesichert. Rund 48 000 Essen gehen pro Tag über den Tresen.       Damit es künftig keine Missverständnisse gibt, soll es einen Vertrag geben. Steinkamp betont: "Wir erfüllen eine öffentliche Aufgabe, für die sonst die Stadt zuständig wäre."     jul
26.03.2003: Eltern streiten mit Stadt
HAZ, 27.03.2003  Ganztag / Schulausschuss/ Freiherr-vom-Stein-Schule:Eltern streiten mit Stadt Die neuen Ganztagsschulen haben gestern am Rande des Schulausschusses heftigen Streit verursacht.   Der Ausschuss stimmte zwar fast einmütig – mit zwei Gegenstimmen der Lehrervertreter – dafür, das Schulzentrum Bemerode dem Kultusministerium
   vorzuschlagen. Doch Eltern und Lehrer kritisierten mangelhafte Informationen im Vorfeld. „Was ist das für eine Entscheidung, wenn wir nur noch ja sagen können?“, fragte Elternvertreter Ferdinand Holst.          Im Dezember habe das Schulamt interessierten Schulleitern gesagt, die Stadt wolle erst für 2004 Vorschläge machen, betonte Renate Frauendorf,
   Lehrervertreterin im Ausschuss. Manche hätten sich darauf verlassen. „Die Albert-Schweitzer-Schule und die Egestorffschule haben immerhin ein Okay des Ministeriums für ihr pädagogische Konzept bekommen. Die Verwaltung hat aber nur den Antrag für Bemerode vorbereitet.“ Wie berichtet, kann die Stadt dem  Ministerium bis 2006 drei Schulen vorschlagen. Zwölf haben Interesse gezeigt.          Schuldezernent Harald Böhlmann verwies allerdings darauf, dass die Antragsfrist ursprünglich schon im September abgelaufen war und zweimal verlängert wurde. „Bemerode hatte sich sehr früh selbst beim Ministerium
   beworben.“ Für das Schulzentrum spreche die hohe Schülerzahl und ein hoher Anteil von Spätaussiedlern und Ausländern. Außerdem sei eine Kantine bereits  vorhanden, deshalb entstehen der Stadt keine Baukosten.            Zahlreiche verärgerte Eltern haben sich bei den Fraktionen beschwert. „Wenn die Stadt nun doch Bewerber für 2003 unterstützt, muss das Schulamt das rechtzeitig weitergeben“, sagte Garnet Eichholz vom Stadtelternrat. Die Beteiligten hätten einen unterschiedlichen Informationsstand gehabt, kritisierte Schulausschussvorsitzende Eleni Mourmouri. Der Ausschuss will das bei den  zwei Empfehlungen für Ganztagsschulen vermeiden, die 2004 starten.    bil     Veröffentlicht 26.03.2003 20:11 UHR
19.03.2003: Grenzen für die IGS List bleiben doch bestehen
NP, 20.03.2003   Ganztag / Schulstrukturreform: Grenzen für die IGS List bleiben doch bestehen  Einzugsgebiet wird beschränktvon Julia Pennigsdorf Hannover. Freude an der IGS List: Die Plätze der Gesamtschule werden nicht per Losverfahren vergeben, die Schulbezirksgrenzen nicht aufgehoben. Das hatte die Verwaltung vorgeschlagen, um den Andrang auf die IGS in den Griff zu bekommen - die Schule hat 179 Interessenten bei 112 Plätzen. Stattdessen wird das Einzugsgebiet auf dei Grundschulen Comenius und Mengendamm beschränkt.      Das haben gestern die Mitglieder des Schulausschusses beschlossen. Lehrer und Eltern in der List hatten sich für eine Verkleinerung des Bezirks stark gemacht, weil sie bei einer stadtweiten Vergabe der Plätze den Stadtteilbezug für die Schule gefährdet sahen.    Für Diskussionen im Ausschuss sorgte die Einführung von Ganztagsschulen. Die Verwaltung will mit dem Schulzentrum Bemerode im August beginnen. Insgesamt hat die Stadt drei Optionen bis 2006. Lehrervertreter kritisierten, die Vergabe sei nicht transparent genug, die Vergabekriterien seien zu vage.      Eine Abfuhr von Schuldezernent Harald Böhlmann holten sich vier Mütter ein, die sich in der Fragestunde zu Wort meldeten.  Ihnen geht es mit der CDU-Schulreform nicht schnell genug. Sie möchten ihre Kinder schon jetzt statt in die fünfte Klasse OS auf ein Gymnasium schicken. Klare Ansage von Böhlmann: "Nein, das geht auf keinen Fall." Erst ab 2004 greife die Regelung. "Ausnahmen müssen sie mit dem Kultusministerium besprechen." 
27.11.2002: Wer wird Ganztagsschule?
Ganztag:/ Schulausschuss:HAZ, 28.11.2002:  Wer wird Ganztagsschule?
Die Region soll neun neue Standorte bekommen – aber die Zahl der Bewerber ist deutlich höher.  Die Schulen in der Region drängeln sich darum, ihre Schüler auch nachmittags zu betreuen. Bis zum 15. Dezember können sie sich beim Kultusministerium  bewerben, um ins Ganztagsschulprogramm des Landes aufgenommen zu werden. Doch die Plätze sind begrenzt: Für das Umland sind sechs neue  Standorte vorgesehen, für die Stadt Hannover drei. Dabei sollen sich pro Standort möglichst mehrere Schulen beteiligen. Bereits jetzt haben acht Schulen oder Schulzentren außerhalb und neun innerhalb Hannovers deutliches  Interesse signalisiert.
   Doch die Stadt bremst. „Es gibt bis zur Stunde keinerlei Informationen über die zu erfüllenden Voraussetzungen und die finanziellen Folgen“, sagte Schuldezernent Harald Böhlmann gestern im Schulausschuss. So viel ist zumindest bekannt: Ganztagsschulen müssen ein Mittagessen anbieten. Auf die Schulträger kommen deshalb Kosten für den Ausbau von Speisesälen und für Personal zu. „Wir sehen uns angesichts der offenen Fragen außerstande, bis zum 15. Dezember Vorschläge zu machen“, sagte Böhlmann. Ursprünglich war die Bewerbungsfrist sogar noch kürzer, das Land hatte sie mangels Interessenten verlängert. Die Stadt wolle die Möglichkeit für drei neue Ganztagszentren auf jeden Fall wahrnehmen, betonte Böhlmann. Sie brauche allerdings Zeit, die Bewerbungen der Schulen zu bewerten. „Wenn wir ein vernünftiges Ganztagsangebot in der ganzen Region machen wollen, müssen wir uns im gesamten Gebiet abstimmen.“ Der Schulausschuss beschloss gestern zumindest, im neuen Haushalt zusätzliches Geld für das Mittagessen an drei neuen Ganztagsschulen einzuplanen. Die Entscheidung, welche Schulen schließlich zum Zuge kommen, liegt beim Rat und für das Umland bei der Regionsversammlung. Der Schulamtschef der Region, Herbert Neudecker, rechnet mit mindestens 15 Anträgen von Schulen im ehemaligen Landkreis. Niedersachsen will von 2002 bis 2006 insgesamt 366 neue Ganztagsschulen an 140 neuen Standorten einrichten. Diese Schulen bieten an vier Nachmittagen pro Woche Unterricht und Wahlangebote. Das Land will Lehrerstunden, Honorarkräfte aus Vereinen und pädagogische Mitarbeiter finanzieren. Geld für Umbauten könnte aus einem neuen Bundesprogramm fließen. Doch auch dafür gibt es noch keine klare Regelungen.   bil  Veröffentlicht HAZ, 27.11.2002 19:37 UHR 

Ganztag: NP, 28.11.2002: Schulen: Zehn wollen Ganztagsschule werden
 Zehn hannoversche Schulen haben bei der Stadt bisher ihr Interesse angemeldet, Ganztagsschulen zu werden. Welche den Zuschlag erhalten, ist noch offen.              „Wir wollen die drei Optionen wahrnehmen, die das Land für Hannover vorgesehen hat”, erklärte Schuldezernent Harald Böhlmann am Mittwoch bei den Haushaltsplanberatungen im Schulausschuss. Man kenne allerdings die Bedingungen und Erwartungen des Landes für die Einrichtung dieser Schulen und damit auch die finanziellen Auswirkungen noch nicht.
   Die Auswahl könne außerdem davon abhängen, welche Schulen im Umland Ganztagsschulen werden sollen. Für die umliegende Region bietet das Land sechs Standorte an. Die Meldefrist, bis zu der Schulen ihr Interesse anmelden können, läuft am 15. Dezember aus.
   Im Vorgriff auf die Einrichtung von Ganztagsschulen hat der Schulausschuss mit großer Mehrheit einem Antrag von SPD und Grünen zugestimmt, die Mittel für den Schulaufwand um 50 000 Euro zu erhöhen. Sie sollen „als symbolischer Betrag” (SPD) für Mittagstisch und Personal für die Essensausgabe eingesetzt werden. Nur die CDU enthielt sich.
   Diskussionen gab es um die Folgen der Schulstrukturreform für die Stadt. Die CDU, die die Reform ablehnt („blödsinnig”) will im Haushalt eine Million Euro umschichten: Statt sie für Umbaumaßnahmen einzusetzen, sollte der Betrag der Sanierung zugeschlagen werden.  Die Mehrheit des Ausschusses lehnte das ebenso ab wie einen FDP-Antrag, die Mittel für Sanierung um fünf Millionen Euro aufzustocken.
   Einstimmig angenommen wurde ein CDU-Antrag, die Möglichkeit von Partnerschaften mit der Wirtschaft bei der Sanierung von Schulgebäuden auszuloten.  HANNOVER, VON RÜDIGER KNORR NP, 28.11.2002 

27.11.2002: Wartung der Computer in Schulen
SCHULAUSSCHUSS:Antrag der Elternvertreter zur Wartung der Computer in Schulen
Die Verwaltung wird aufgefordert, mitzuteilen, ob sie willens und bereit ist, die in der Pressemitteilung Nr.87/2002 vom 28.08.2002 des Nds. Kultusministeriums als von den Schulträgern erwartet bezeichneten Leistungen zu erbringen, ferner, welche Verbesserungen nach Einschätzung der Verwaltung bei der Betreuung von Computern in Schulen dadurch eintreten werden und schließlich, welche Maßnahmen sie überhaupt zur Verbesserung dieser Betreuung vornehmen wird.
Begründung:
Nach der bezeichneten Pressemitteilung ist in dem am 28.08.02 verabschiedeten Gesetz zur Änderung des Kommunalen Finanzausgleichs vorgesehen, dass das Land den Schulträgern für Wartung und Pflege der Computersysteme und -netzwerke in den Schulen im 2. Halbjahr 2002   2 Mio. und in jedem Folgejahr 5 Mio. Euro zahlt. Von den Schulträgern wird ein mindestens gleich hoher Betrag erwartet, ferner, dass die Schulträger die Systembetreuung in Abstimmung mit den Schulen organisiert.
Die Wartung und Pflege der Computersysteme und -netzwerke in den Schulen der Landeshauptstadt Hannover ist in vielerlei Hinsicht mangelhaft (Einzelheiten werden mündlich aufgeführt). Sie bedarf deshalb nachhaltig der Verbesserung. Die Beteiligung der Landeshauptstadt Hannover in dem oben genannten Umfang erscheint deshalb unabdingbar. 
Dr. Rainer Gundlach      Ferdinand Holst 
25.09.2002: Ende der Vollen Halbtagsschulen erst ab 2006
SCHULAUSSCHUSS:Schulen erst ab 2006 verlässlich ? Volle Halbtagsschule soll lange bleiben  von Rüdiger Knorr.  Die zwölf Grundschulen, die in Hannover als "volle Halbtagsschulen" arbeiten, sollen ihren Status so lange wie möglich behalten. Diese Schulen sind zumeist in sozialen Brennpunkten zu finden und bieten qualifizierten Unterricht bis 13 Uhr an. Der Schulausschuss signalisierte gestern, dass sie erst zum 1. August 2006 in die dann obligatorischen "verlässlichen Grundschulen" umgewandelt werden sollen. .. Denn gegenüber dem VGS-Modell müssen die Halbtagsschulen Einbußen im Angebot und in der Unterrichtsversorgung hinnehmen...   ->Verlässliche Grundschule  ->Volle Halbtagsschule->SchulausschussNP 26.09.2002  mehr ...
SCHULAUSSCHUSS:Kommentar: Nur noch Geplänkel von Rüdiger Knorr
Hannovers erstklassiges Modell der vollen Halbtagsschulen erst auf den letzten gesetzlich möglichen Drücker zu Gunsten des Modells verlässliche Grundschule zu opfern, ist sicher richtig. ... Zum anderen ist und bleibt das Ende der vollen Halbtagsschulen ein Rückschritt, der freilich nicht mehr zu verhindern ist. ... ->Verlässliche Grundschule ->Volle Halbtagsschule->Schulausschussmehr ...
"Ich will nicht umsetzen müssen, was ich nicht gutheißen kann"
Schulstrukturreform: Schule: SPD-Ratsherr Dix dankt ab„Was die Orientierungsstufe leistet, ist wirklich gut.” Hans-Joachim Dix kann das beurteilen. Seit 15 Jahren leitet der 55-Jährige die Orientierungsstufe Rehmer Feld. ...   Dix nennt das einen Fehler.  ... In der Partei habe es heftige Kritik an den Plänen gegeben.  ...   Die Gegner der Reform – unter ihnen auch Ex-Kultusminister Peter von Oertzen und Soziologe Oskar Negt – befürchten, Kinder würden künftig schon nach der vierten Klasse in Schulkarrieren gepresst, mit denen sie nicht immer klar kämen. ...    „Schulversagen und Schulverweigerung werden die Folge des viel zu frühen Auswahlverfahrens sein”, warnt Dix. Der Pädagoge beruft sich auf die Pisa-Studie. Sie habe gezeigt, wie sinnvoll möglichst langes gemeinsames Lernen sei. Diesen Ansatz mache die Schulreform zunichte. ...  Die Orientierungsstufen durch Förderstufen zu ersetzen, schaffe neue Strukturen, löse aber nicht die Probleme.  ...      Der Lehrer befürchtet, die Stadt werde in den kommenden Jahren vor großen schulpolitischen Problemen stehen. ...  VON VERA KÖNIG  (NP, 10.09.2002)mehr ...
Schulstrukturreform   Kommentar  Politik mit Rückgrat  von Vera König   Oft passiert es in der Politik, dass Menschen sich verbiegen lassen, weil sie an ihren Posten kleben. Hans-Joachim Dix dagegen beweist Rückgrat. Eine Schulreform umzusetzen, an deren Sinn er zweifelt, ist nicht sein Ding. Nur konsequent, dass Dix als schulpolitischer Sprecher aufhört. Leider geht dem Ausschuss damit Sachverstand verloren.  mehr...     (NP, 10.09.2002)
12.06.2002: Fünf Schulen losen aus
HAZ, 13.06.2002  Fünf Schulen losen aus 60 Schüler von 1520 kommen nicht auf ihr Wunschgymnasium
   Die Anmeldungen für das neue Schuljahr sind gelaufen. Doch nicht jeder angehende Siebtklässler hat einen Platz an seinem Wunschgymnasium ergattert. Fünf Schulen waren so gefragt, dass sie ihre Plätze auslosen mussten. 
   60 Kinder kommen deshalb auf Gymnasien, für die sie sich ursprünglich nicht angemeldet hatten. „Meist konnten wir ihren Zweitwunsch berücksichtigen“, sagte Schulamtsleiterin Petra Martinsen gestern im Schulausschuss. Einzelne Schüler hatten allerdings doppeltes Pech und kommen an der Ausweichschule zum Beispiel nicht in die gewünschte Spanischklasse.
   „Welche Gymnasien gerade beliebt sind, ist sehr häufig abhängig von Mundpropaganda. Das schwankt sehr von Jahr zu Jahr“, sagte Martinsen. Seit längerem besonders gefragt seien aber die Käthe-Kollwitz-Schule und die Humboldtschule, beide auf Grund ihrer Lage. Die Schulen sind im Nordosten und Südwesten jeweils die ersten Gymnasien, die von den Stadtrandgebieten aus zu erreichen sind. Diesmal können auch die Bismarckschule in der Südstadt, die Schillerschule in Kleefeld und die Sophienschule im Zooviertel nicht alle angemeldeten Schüler aufnehmen. „Auch die Schillerschule zählt zu den ersten erreichbaren Gymnasien in Stadtrandnähe“, sagte Ratsherr Achim Dix (SPD).
    Zum Schuljahr 2001/2002 mussten – neben Humboldt- und Käthe-Kollwitz-Schule – die Elsa-Brändström-Schule in der Südstadt und die Ricarda-Huch-Schule in der List sowie das Kurt-Schwitters-Gymnasium in Misburg einige Siebtklässler ablehnen. Die jetzt so gefragte Bismarckschule hatte vor drei Jahren noch mit geringen Schülerzahlen zu kämpfen. „Die Schule hat sehr an ihrem Profil gearbeitet. Alle Schulen mit naturwissenschaftlichem Angebot spüren eine erhöhte Nachfrage, weil die Kinder das sehr gerne wählen“, sagte Martinsen. Schuldezernent Harald Böhlmann erläuterte, dass die Zahl der Schüler, die nicht an ihr Wunschgymnasium kommen, seit Jahren zwischen 20 und 60 schwanke.
   An den Realschulen verlief die Anmeldung ohne Probleme. Jeder Schüler hat einen Platz an der Schule bekommen, die er gewählt hat. Insgesamt gab es am den Gymnasien rund 1520 Anmeldungen, 360 der angehenden Gymnasiasten haben eine Realschulempfehlung. 
   bil   Veröffentlicht 12.06.2002 21:27 UHR 
22.05.2002: Sanierung für Schulsportplätze
SCHULAUSSCHUSS: Sanierung für Schulsportplätze  Die Stadtverwaltung soll ein Sanierungsprogramm für Schulsportplätze auflegen, ähnlich dem Programm, das jetzt für die Sanierung der Schulgebäude läuft. Der Schulausschuss hat gestern einen entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion einstimmig befürwortet. "Die Sportplätze sind teilweise in einem sehr miserablen Zustand", sagte CDU-Ratsfrau Doris Prokisch. Verrottete Laufbahnen und Sprunganlagen sowie Maulwurfshügel und Kaninchenbauten auf dem Rasen ließen den Schulsport im Freien nicht mehr zu. 
Außerdem stimmte der Schulausschuss geschlossen dafür, das Schülerbootshaus am Maschsee zu erhalten, das von den weiterführenden Schulen genutzt wird.   hil  (HAZ, 23.05.2002)
SCHULAUSSCHUSS: Diskussion um Verlässliche Grundschule Die Erfahrungsberichte der ersten fünf Schulen, die seit diesem Schuljahr als Verlässliche Grundschulen arbeiten, haben zu einer kontroversen Diskussion im Schulausschuss geführt. Die meisten Schulen berichten von Schwierigkeiten bei der Suche nach Betreuungskräften und Vertretungslehrern und bei ihrer Einbindung, da diese jeweils nur stundenweise eingesetzt werden. Verlässliche Grundschulen bieten garantierten Unterricht von 8 bis 12 Uhr ( in der dritten und vierten Klasse bis 13 Uhr) und eine freiwillige einstündige Betreuung für Erst- und Zweitklässler.
"Das Konzept für Vertretungen ist mehr als fragwürdig. Wer nur für einzelne Unterrichtsstunden bezahlt wird, überlegt es sich genau, wie viel Zeit er darüber hinaus aufwendet", kritisierte Gerhard Krohne (CDU). Hans-Joachim Dix (SPD) wertete die Berichte dagegen als "sehr inidviduelle Ansammlung von Beobachtungen" und schlug vor, dass benachbarte Grundschulen in Zukunft einen Pool von Vertretungslehrern bilden könnten.
Die Elternvertreter im Ausschuss befürchten allerdings einen Konkurrenzkampf der Schulen um Aushilfskräfte, spätestens wenn im Schuljahre 2003 / 2004  alle Grundschulen die Verlässlichkeit einführen. Bisher seien die Verlässlichen Grundschulen bei der Unterrichtsversorgung bevorzugt worden, sagte Rainer Gundlach. "Ich bezweifle, dass man die hundertprozentige Unterrichtsversorgung aufrecht erhalten kann, sobald alle verlässlich sind."  bil   HAZ, 23.05.2002

Rainer Gundlach, Haselünner Str.20, 30539 Hannover, Tel. 51 79 581, gundlach.frg (at) t-online.de, GS Am Sandberge
Ferdinand Holst, Deisterstr.72, 30449  Hannover, 44 37 86, ferdinand (at) ginko.de, GS Egestorffschule

Stellvertreterinnen und Stellvertreter im Schulausschuss
Brigitte Härtel, Seidelbastweg 22, 30655 H., Tel. 58 15 71, OS Rehmer Feld
Petra Bohnhaus-Adler Heinrich-Beensen-Str.11, 30926 Seelze,  Tel. 48 39 61, OS Ahlem
Heinz-Dieter (Charly) Braun, Viktoriastr. 39 b, 30451 H., Tel. 45 62 52, Albert-Schweitzer-Schule
Cordula Dietrich,  Weiße Hube 7, 30519 H., cordula.dietrich (at) pecodata.de, Tel. 843 60 98, OS Döhren
 
 

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