SCHULFAHRT - Dokumentation des Stadtelternrates Hannover
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HAZ, 21.02.2007 Region: Wir werden strenger Schulfahrt-Urteil hat Folgen Ein Vater aus Seelze hat den Eltern in Stadt und Umland möglicherweise einen Bärendienst erwiesen: Sie müssen damit rechnen, dass ihre Kinder künftig kaum noch außerhalb des jeweiligen Schulbezirks unterrichtet werden können. >> Schulfahrt

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Region: Wir werden strenger - Schulfahrt-Urteil hat Folgen
HAZ, 21.02.2004  Region: Wir werden strenger - Schulfahrt-Urteil hat Folgen für alle Eltern    Ein Vater aus Seelze hat den Eltern in Stadt und Umland möglicherweise einen Bärendienst erwiesen: Sie müssen damit rechnen, dass ihre Kinder künftig kaum noch außerhalb des jeweiligen Schulbezirks unterrichtet werden können. Das ist die Konsequenz aus einem Prozess, den der Seelzer vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg gewonnen hat. Die Richter hatten entschieden, dass die Region dem Vater künftig 45 Euro pro Tag zahlen muss, weil er seine als hochbegabt eingestufte Tochter zu einer Spezialschule nach Mittelfeld fährt. Das ist möglich, weil das achtjährige Kind eine entsprechende Erlaubnis von der Bezirksregierung hat. Diese Papiere sind nach Einschätzung von Juristen derzeit relativ leicht zu bekommen.         „Wir wollen jetzt konsequent darauf drängen, dass solche Genehmigungen zum auswärtigen Schulbesuch nur noch nach genauem Hinsehen erteilt werden“, sagte Regionssprecher Andreas Listing am Freitag. Überdies rechnet die Region damit, für diese Ausnahmen nach Abschaffung der Bezirksregierung ohnehin selbst zuständig zu werden.        Grund für die harte Haltung, die bei vielen Eltern auf Unverständnis stoßen dürfte, sind die neuen Geldsorgen, die mit dem Urteil auf die Regionsverwaltung zukommen. Wenn alle Eltern, deren Kinder schon jetzt auswärtige Schulen besuchen, sich so verhalten wie der Seelzer Vater, muss die Region rund 4,2 Millionen Euro im Jahr zusätzlich zahlen. „Deshalb prüfen wir auch noch einmal, ob wir rechtlich noch irgend etwas erreichen können“, sagt Listing. Die Aussichten sind jedoch schlecht: Die Lüneburger Richter haben keine Revision zugelassen.         Finanzfachleute in den Städten und Gemeinden beklagen seit langem, dass weniger die Rechtssprechung, sondern vielmehr schon die Gesetze fehlerhaft seien. Beim Schülertransport wie auch in anderen Bereichen der „Hilfe zur Erziehung“ gilt für alle Eltern der gleiche Rechtsanspruch. Anders als etwa bei Kindergartenbeiträgen ist es hier völlig egal, was jemand verdient oder ob er aus anderen Gründen wirklich hilfsbedürftig ist - auch Millionäre haben Anspruch auf Fahrtkosten und anderes. Dass nicht alle dieses Geld „mitnehmen“, steht auf einem anderen Blatt. hs/heb
Grundschüler sollen nicht mit dem Rad zu Schule
HAZ, 21.08.2003     Grundschüler sollen nicht mit dem Rad zur Schule  Gelbe Fußabdrücke sorgen in Niedersachsen für die Sicherheit der ABC-Schützen. Die Zeichen werden überall dort auf den Asphalt gesprüht, wo der Schulweg sicher ist. Wolfgang Schultze von der Verkehrswacht forderte Eltern auf, ihre Kinder im Auto anzuschnallen. „Kaum ein Kind kommt ums Leben, weil es zu Fuß zur Schule geht“, so Schultze, „sondern, weil es im Auto nicht angeschnallt oder Kindersitze falsch montiert wurden.“ Auch das Fahrrad sei nicht geeignet. „In diesem Alter können Kinder Gefahren nicht einschätzen.“ Der Zoo zeigte, mit welcher Wucht ein unangeschnalltes Kind durchs Auto fliegt: Elefanten-Kuh Sayang verdeutlichte Erstklässlern das Phänomen mit ihren 1400 Kilo eindrucksvoll . jul
FOTO:  EINDRUCKSVOLL: Sayang zeigt den Erstklässlern und Polizisten, welche Wucht sie durchs Auto schleudern würde, wenn angeschnallt wären.