| SCHULPSYCHOLOGIE - Doku des Stadtelternrates Hannover |
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| 13.02.2010 HAZ | Heister-Neumann: Bestrebt - die Zahl der Schulpsychologen zu erhöhen" - "das häng ganz entscheidend von den Haushaltsberatungen ab |
| HAZ, 02.03.2010 >> "Beratungslehrer entlasten (als pdf, 15 kb) Realschüler, die die 10. Klasse auf dem Gymnasium wiederholen müssen und sich minderwertig fühlen, weil sie vermeintlich weniger wissen als andere nach zehn Jahren, gestresste Gymnasiasten, Jugendliche, die in riesigen Berufsschulzentren die Orientierung velieren, überforderte junge Grundschulpädagogen - Aufgaben gibt es für die rund 1500 Beratungslehrer landesweit genug. Doch ihnen fehlt die Zeit. Denn für ihre Arbeit werden sie gerade einmal drei Wochen pro Woche von ihrer Unterrichtspflicht entlastet. Bis 2004 waren es noch fünf Stunden. Eine weitere Kürzung um eine Stunde , wie sie Kultusminsterin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) ursprünglich angestrebt hatte, konnte im vergangenen Frühjahr gerade noch verhindert werden. .... | |
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HAZ, 09.03.2010 >> "Wir sehen und wir wissen, dass es Leid war" (als pdf, 35 kb) ... Am Telefon hat sie geweint. Schließlich ging es um ihre Familie - so nennen die Schüler in der Odenwaldschule ihre Klassen. Doch diese "Familie" hat die ehemalige Schülerin des Eliteinternats im südhessischen Heppenheim jahrelang gequält. Sie wurde von ihrem Internatslehrer missbraucht. ..::. ... Gleichwohl kranke das System daran, dass es viel zu wenig Schulpsychologen gebe. "Niedersachsen ist in dieser Hinsicht bundesweit Schlusslicht", sagt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW), Eberhardt Brandt. "Auf 3400 Schulen kommen knapp 50 Schulpsychologen, für 26.324 Schüler steht also nur ein Psychologe zur Verfügung - das reicht einfach nicht aus." Die Einschätzung deckt sich mit einer bundesweiten Vergleichsstudie der Universität Bielefeld, bei der die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen am besten abschnitten und unter den Flächenländern Bayern und Sachsen-Anhalt führend waren. Niedersachsen sei bestrebt, die Zahl der Schulpsychologen auf 70 zu erhöhen, teilte die Sprecherin im Ministerium von Elisabeth Heister-Neumann mit. "Das hängt aber ganz entscheidend von den Haushaltsberatungen ab." |
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| GEW, 11.02.2010, "Zur Situation der Schulpsychologen in Niedersachsen", pdf, 21 kb , Bericht über die Fachtagung der Arbeitsgruppe Schulpsychologie der GEW Niedersachsen, die am 11. Februar 2010 im Freizeitheim Vahrenwald stattfand |
| 13.02.2010 HAZ | Umbau der Schulbehörde ohne Konzept - "Weniger Psychologen als in Zypern" |
| HAZ, 13.02.2010 >> "Umbau der Schulbehörde ohne Konzept Die SPD hat massive Kritik am geplanten Umbau der Landeschulbehörde geübt ....Ministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) hatte dem Ausschuss das Konzept zur Neustrukturierung vorgestellt. Sie sagte, die Zahl der Schulpsychologen solle von derzeit 38 auf 74 erhöht werden. Tags zuvor hatte der Bielefelder Wissenschaftler Prof. Rainer Dollase moniert, dass kein Bundesland so schlecht mit Schulpsychologen versorgt sei wie Niedersachsen. Selbst Zypern stehe besser da. Heiligenstadt bemängelte, dass von den vorgesehen 74 Stellen knapp ein Drittel auf Verwaltungskräfte und Schulentwicklungsberatung entfällt, für Psychologen seien es tatsächlich nur 51 Stellen. .... | |
| HAZ, 12.02.2010 >> "Weniger Psychologen als in Zypern ... Rein rechnerisch muss sich in Niedersachsen ein Psychologe derzeit um 30 000 Schüler kümmern, während international eine Relation von 1:5000 empfohlen wird ...Jahrelang seien den Lehrern immer neue Aufgaben aufgebürdet worden, für die sie gar nicht ausgebildet seien .... |
| 13.02.2010, HAZ | Umbau der Schulbehörde ohne Konzept |
| SPD kritisiert Reformpläne des Kabinetts |
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VON SASKIA DÖHNER |
| 12.02.2010, HAZ | "Weniger Psychologen als in Zypern" |
| Experte: Überforderte Lehrer brauchen ein gut ausgebautes Unterstützungssystem |
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VON SASKIA DÖHNER |
Viele
Lehrer fühlen sich überfordert
Einjährige Fortbildung soll Kollegien helfen, besser auf
schwierige
Schüler einzugehen. "Erfurt ist passiert, weil die
Erwachsenen
sich verabredet hatten, nicht zu merken, dass etwas nicht stimmt",
urteilt Eva Busch knapp und klar. Die Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeutin
vom Winnicott-Institut Hannover hat gerade eine einjährige
Fortbildung
"Konfliktbearbeitung" für Lehrer des Schulzentrums III Berenbostel
abgeschlossen. "Kinder, die gewalttätig sind, tun dies aus Not
heraus
und aus der Hoffnung, wahrgenommen zu werden", sagt Bush. Doch Lehrer
fühlen
sich angesichts provokanter Schüler oft überfordert, ihre
Ausbildung
bereitet sie nicht auf diese Situation vor.... (HAZ,
05.06.2002) siehe auch Angebot
der Bürgerstiftung
Beratung ohne Berater Bei Konflikten in der Schule können Lehrer Schulpsychologen der Bezirksregierung hinzuziehen. Doch das wird künftig eher schwieriger als leichter. ... Ende 2000 kündigte das Kultusministerium an, von landesweit 87 Stellen für Schulpsychologen in den kommenden Jahren 24 abzubauen. Zehn dieser Stellen sind inzwischen eingespart. ... Die Kultusministe der Länder haben sich als Konsequenz aus dem Massaker von Erfurt vor kurzem darauf geeinigt, das Angebot an schulpsychologischer Beratung zu erweitern. "Ich bin sehr neugierig, ob Niedersachsen seinen Kürzungsbeschluss nun zurücknimmt", sagt Neumann. bil (HAZ, 05.06.2002) siehe auch Protest des Stadtelternrates gegen die Stellenkürzungen im Nov. 2000. Kein Job - und die Kinder leiden.Thema des Tages in der NP, 31.05.2002. Kein Job, wenig Geld, viele Probleme: Die meisten Arbeitslosen leiden unter ihrer Situaton - und ihre Kinder leiden mit. Das belegen Erfahrungen des Winnicott-Institutes (Südstadt). Danach wächst für Mädchen und Jungen erwerbsloser Eltern das Risiko seelischer Erkrankungen. Hannovers Sozialdezernent Thomas Walter betont: Es gibt ausreichend Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche, um soziale Isolation zu verhindern. Der hannoversche Sozialpsychologe Alois Wecker hält dagegen, eine Kommune könne nicht die intakte Familie ersetzen. |
| Homepage | Weitere Adressen und Artikel |
| 30.11.2000 | "Elternrat gegen Stellenkürzungen" (HAZ) |
| 29.11.2000 | "Land will 25 Prozent der Stellen für Schulpsychologen streichen" (Wochenblatt, 29.11.2000) |
| 18.11.2000 | Presseerklärung: Der Stadtelternrat Hannover protestiert gegen Kürzungen des Landes beim schulpsychologischen Dienst |
| 18.11.2000 | An die Landtagsfraktionen: Kürzung des Landes beim schulpsychologischen Dienst (18.11.) |
| 13.11.2000 | Anhang dpa-Meldung: Regierung will jede vierte Schulpsychologen-Stelle streichen (13.11.) |
| 13.11.2000 | Anhang dpa-Meldung:Verband: Es gibt zu wenig Schulpsychologen in Deutschland |
| 08.01.2000 | England: "Britische Eltern wollen Prügelstrafe an Schulen" (HAZ) |
| 17.08.2000 | Schulen: "Psychologen wollen Gewalt verhindern" (HAZ) |
Die
Probleme in den Schulen wachsen, aber:
Hannoversches
Wochenblatt, Mittwoch, 29.11.2000
Land will
25 Prozent der Stellen für Schulpsychologen streichen
Leistungsprobleme,
Verhaltensauffälligkeiten,
Schwierigkeiten mit Lehrern, Eltern udn Mitschülern, Schule
schwänzen
- das sind die häufigsten Probleme, mit denen sich Hannovers
Schulpsychologen
konfrontiert sehen. Tendenz steigend!
Umso
unverständlicher
ist es, dass die niedersächische Landesregierung beschlossen hat,
bis 2014 mehr als 25 Prozent aller Schulpsychologen-Stellen abzubauen.
"Wir sind
erschrocken", mehr will Schulpsychologin Veronika Heidenreich
zu den Plänen ihres Arbeitgebers nicht sagen. Das ist auch nicht
nötig,
denn die Fakten sprechen für sich.
Seite 2
Gewaltprävention
ist einer der Schwerpunkte der Arbeit
Jeder Schulpsychologe
betreut heute in Hannover 12 000 Schüler
Fortsetzung von Seite
1
Jeder der neun Schulpsychologen in Hannover betreut 30 Schulen in
seinem
bereich, das entspricht ungefähr 12 000 Schülern. Im
Landesvergleich
noch günstig, denn da sind es 1 : 14 000. Doch nicht nur
Einzelfallberatung
für Schüler, Elternoder Lehrer steht auf dem Dienstplan.
Daneben
leistet der Schulpsychologische Dienst Beratung für das System
Schule.
Das umfasst Gewaltpräventionsprojekte wie Kick,
Organisationsentwicklung,
Fortbildung für Lehrer. Besonders wichtig ist dies für die
Beratungslehrer,
die über eine psychologische Zusatzausbildung verfügen und in
den Schulen erste Ansprechpartner für die oben genannten Probleme
sind.
"Die schulpsychologische Beratung
hat nach Auffassung der Landesregierung jetzt und auch
künftig
eine hohe Bedeutung bei der systematischen Weiterentwicklung der
Schulen.
Sie dient damit auch dem ziel, Kinder und Jugendliche in ihrer
Persönlichkeit
zu stärken und deren gesellschaftliche Integration zu sichern", so
Kultusministerin
Renate Jürgens-Pieper. Ob die Landesregierung dies
wirklich
bei ihrer Entscheidung bedacht hat
?
dk
Der
Stadtelternrat Hannover protestiert gegen Kürzungen des Landes
beim
schulpsychologischen Dienst Hannover,
18.11.2000
Sehr geehrte
Damen und Herren !
In einem
Schreiben
an die niedersächsischen Landtagsfraktionen und die
Kultusministerin
des Landes Niedersachsen, Frau Jürgens-Pieper,
protestierte
der Vorsitzende des Stadtelternrates Hannover, Hans-Dieter
Keil-Süllow,
gegen die Absicht der Landesregierung mittelfristig ein Viertel
aller
Schulpsychologen-Stellen abzubauen. Im Gegenteil: Um die steigenden
Probleme zwischen Schülern und Lehrern in den Griff zu bekommen,
sei
eine bessere Versorgung mit Schulpsychologen notwendig. Die
Begründung
des Kultusministeriums für diese Sparmaßnahme, die Vorgaben
zu Stelleneinsparungen müsse in allen Bereichen erfüllt
werden,
„ist eine Bankrotterklärung für jeden pädagogischen
Anspruch",
betont Hans-Dieter Keil-Süllow.
Es sei
beschämend,
dass Deutschland bei der Versorgung mit Schulpsychologen weit unter dem
Standard vergleichbarer europäischer Staaten liege.
Die
dramatische
Einsparung beim schulpsychologischen Dienst gehe zu Lasten aller
Kinder,
deren schulische Situation dadurch verschlechtert wird, dass sie oder
Mitschüler
keine schulpsychologische Hilfe bekommen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Dieter
Keil-Süllow
Kürzung des Landes beim schulpsychologischen Dienst
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Jürgens-Pieper !
Wie der dpa -Dienst für
Kulturpolitik
berichtet, plant die Landesregierung, mittelfristig ein Viertel
aller
Schulpsychologen-Stellen abzubauen.
Der Stadtelternrat Hannover
protestiert
gegen diese Sparmaßnahme und fordert Sie auf, sich im Gegenteil
dafür
einzusetzen, dass der schulpsychologische Dienst weiter ausgebaut wird.
Es ist beschämend, dass
Deutschland
bei der Versorgung mit Schulpsychologen weit unter dem Standard
vergleichbarer
europäischer Staaten liegt.
Um die steigenden Probleme
zwischen
Schülern und Lehrern in den Griff zu bekommen, ist eine bessere
Versorgung
mit Schulpsychologen und ein leichterer Zugang zur Hilfe „von
außen"
notwendig. Die Begründung des Kultusministeriums,
„die
Vorgaben zu Stelleneinsparungen müssen in allen Bereichen
erfüllt
werden", ist eine Bankrotterklärung für jeden
pädagogischen
Anspruch des Ministeriums. Eine Streichung von Stellen im
schulpsychologischen
Dienst könnte erst erfolgen, wenn bessere Alternativen aufgezeigt
und ausgebaut werden; Alternativen, die eine kontinuierliche Beratung
von
Schülern und Lehrkräften ermöglichen.
Die dramatische Einsparung beim
schulpsychologischen Dienst geht zu Lasten aller Kinder, deren
schulische
Situation dadurch verschlechtert wird, dass sie oder Mitschüler
keine
schulpsychologische Hilfe bekommen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Dieter Keil-Süllow
Schulen/Niedersachsen
Regierung
will jede vierte Schulpsychologen-Stelle streichen
Hannover (dpa) – Die
SPD-Landesregierung
will an Niedersachsens Schulen mittelfristig mehr als ein Viertel aller
Schulpsychologen- Stellen abbauen. Das Kultusministerium erklärte
am 3. November, bis 2014 sollten 24 von derzeit 87 Stellen eingespart
werden.
Grund dafür sei die angespannte Finanzlage des Landes, die zu
Einsparungen
in allen Bereichen zwinge, erklärte Ministeriumssprecherin Sonja
Markgraf.
„Die Arbeit der Schulpsychologen wird hoch geschätzt, aber die
Vorgaben
zu Stelleneinsparungen müssen in allen Bereichen erfüllt
werden",
sagte Markgraf. Die schulpolitische Sprecherin der
Grünen-Fraktion,
Brigitte Litfin, kritisierte den Stellenabbau. Sie forderte die
Landesregierung
dazu auf, auf die Pläne zu verzichten.
Verband:
Es gibt zu wenig Schulpsychologen in Deutschland
Berlin (dpa) – In Deutschland
kommt
nach Angaben des Berufsverbandes Deutscher Psychologen (BDP) auf 15 000
Schüler nur ein Schulpsychologe. Die Bundesrepublik liege damit
weiter
hinter vergleichbaren europäischen Staaten, teilte der Verband am
Montag in Berlin mit. Viele Schwierigkeiten in der Schule könnten
nicht zwischen Schülern, Lehrern und Eltern ausgeräumt
werden,
hieß es zum Auftakt eines fünftägigen
Schulpsychologen-Kongresses.
In diesen Fällen sei neutrale Hilfe „von außen" nötig,
die die Psychologen leisten könnten. An dem Treffen nehmen 500 der
rund 1 000 Schulpsychologen Deutschlands teil.
(HAZ,
Do, 17.08.2000)
Schulen:
Psychologen wollen Gewalt verhindern
Die Schulpsychologen der
Bezirksregierung
beobachten mit Sorge, dass Gewalttaten auch in niedersächsischen
Schulen
zunehmen. In ihren Beratungsstellen werden sie immer wieder auf dieses
Thema angesprochen. Um für eine schnelle Krisenintervention
gewappnet
zu sein, sind jetzt spezielle Fortbildungsveranstaltungen entwickelt
worden,
an denen die Psychologen in den Sommerferien teilgenommen haben, um zu
lernen, wie ihr Einsatz nach Gewaltausbrüchen in Schulen erfolgen
kann.
Die schulpsychologischen
Beratungsstellen
stehen Lehrkräften, Schülern und deren Eltern in Fragen und
Problemfällen
mit ihrem Rat zur Verfügung. Einzelheiten sind im Inernet auf den
Seiten der Bezirksregierung Hannover nachzulesen. Unter dem Titel "Aus
den Dezernaten" sind die Schulpsychologen zu finden. Informationen auch
unter den Telefonnummern 106-71 15, - 71 20 und - 71
24.
he
Die Internetadresse lautet: www.bezreg-hannover.niedersachsen.de.
Homepage
des Bundeselternrates
Homepage
des Landeselternrates
Homepage
des Stadtelternrates Hannover
Homepage
des Schulelternrates der IGS Hannover-Linden