STADTELTERNRAT HANNOVER  -  STELLUNGNAHMEN
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StER, PM, 27.04.2010 Stadtelternrat Hannover ruft zum Sammeln für das Volksbegehren auf
Der neu konstituierte Stadtelternrat hat bei seiner gestrigen Sitzung seinen ersten einstimmigen Beschluss gefasst:
Der Stadtelternrat Hannover unterstützt die Ziele des Volksbegehrens für gute Schulen und ruft zum Sammeln von Unterschriften auf.
Zum Wohle unserer Kinder stehen wir hinter dem Gesetzentwurf mit seinen Zielen. Wir wünschen uns mehr Ressourcen und mehr Zeit für Bildung und die Wahlfreiheit für alle Schulformen.
>> Presserklärung des Stadtelternrates Hannover zum Volksbegehren
 
09.06.2010 Aufruf des Stadtelternrates zur Teilnahme am Bildungsstreik
Beschluss des Stadtelternrates Hannover vom 17.05.2010
Der Stadtelternrat Hannover hat bei seiner Sitzung am 17.5.2010 folgenden Beschluss gefasst:
Der Stadtelternrat steht hinter den Forderungen des Bildungsstreiks am 9.6.2010:
· selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungsdruck und Konkurrenzdruck,
· freier Bildungszugang und Abschaffung von sämtlichen Bildungsgebühren wie Studiengebühren, Ausbildungsgebühren und Kita-Gebühren,
· öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft unter anderem auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe
· und Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen
>> Beschluss des Stadtelternrates Hannover in Hannover als pdf, 7 kb
 
01.12.2009 Stellungnahme zum Modell „Schule im Stadtteil/Ganztagsgrundschule“ in Hannover
Offener Brief der Kindertagesstätten-Eltern und der Grundschuleltern
Offener Brief der Kindertagesstätten-Eltern und der Grundschuleltern an das Kultusministerium und an die Stadt Hannover zum geplanten Modell der „Schule im Stadtteil/Ganztagsgrundschule“ in Hannover - Sehr geehrte Frau Ministerin Heister-Neumann, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Weil, die Landeshauptstadt Hannover plant ein Ganztagsgrundschulmodell (nachfolgend Schulmodell), das auf der „Schule im Stadtteil“, bzw. der „Offenen Ganztagsschule“ basiert.(Drucksache Nr. 2177/2009: Ausbau von Ganztagsgrundschulen) Die Verwaltung beabsichtigt, den Ausbau der Ganztagsschulen bis 2012 von jetzt 5 auf ca. 21 Grundschulen auszuweiten. Hintergrund ist ein eklatanter Mangel an Hortplätzen für schulpflichtige Kinder in Hannover. Zusätzliche Hortplätze aber sollen mit Verweis auf die Umsetzungspläne für das o. g. Schulmodell nicht eingerichtet werden.
>> Offener Brief an die Kultusministerin Frau Heister-Neumann und an den Herrn Oberbürgermeister Weil als pdf, 25 kb
 
Mi, 17.06.2009, 11:55 Uhr Bundesweiter Bildungsstreik auf dem Klagesmarkt

Bundesweit ist Protest gegen die Bildungspolitik angesagt. In Hannover organisiert das B-Team mit Bündnispartnern in der Woche vom 13.06. bis 19.06. ein reichhaltiges Programm, um auf notwendige Veränderungen in der Bildungspolitik aufmerksam zu machen. Höhepunkt ist die Demo in Hannover am 17.06.2009 "Fünf vor Zwölf" auf dem Klagesmarkt .

„Für kostenlose Bildung und volle Lernmittelfreiheit! Büchergeld, Kita- und Studiengebühren abschaffen!
Für eine Neugestaltung der Oberstufe und eine Verlängerung der Bildungsdauer! Für das gemeinsame Lernen! Nein zu Profi loberstufe und Abitur nach 12 Jahren!
Nein zu Selektion und sozialer Ausgrenzung! Wir fordern ein soziales Bildungssystem, das alle SchülerInnen und Studierenden entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten fördert und nicht nach ihrer sozialen Herkunft selektiert! ....“

>> Flyer für die Demo am 17.06.2009 (pdf, 159 kb) >> Homepage des B-Teams
>> Programm vom 13. - 19.06.2009 (pdf, 41 kb) >> Tabellarische Übersicht vom 15.-19.06.2009 (pdf, 161 kb)
>> GEW zum Bildungsstreik 2009 (pdf, 51 kb) >> GEW - Infos für Lehrkräfte zum Bildungsstreik (pdf, 98 kb)
 
Mi, 17.06.2009, 11:55 Uhr Der Stadtelternrat Hannover unterstützt den Protest

In einem Schreiben an die Wahldelegierten und Schulelternräte der hannoverschen Schulen unterstützt der Stadtelternrat Hannover den Protest. In dem Schreiben heißt es:

Vielen der im Flugblatt aufgeführten Forderungen kann sich der StER inhaltlich voll anschließen, denn schon vor Jahren wurden diese Forderungen von Eltern gestellt.
Zudem sind derzeit weitere Änderungen im Niedersächsischen Schulgesetz vorgesehen, die wir Eltern nicht unwidersprochen hinnehmen können.

Der Erlass „Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung an den allgemeinbildenden Schulen“ wird jetzt kurzerhand vor den Sommerferien angepasst und ab sofort soll die Klassenbildung jährlich vorgenommen werden. Und schon sind theoretisch 190 Lehrerstunden erwirtschaftet, und zwar auf Kosten der Schüler.
So richtet sich die Klassengröße nach der Zahl der verfügbaren Lehrerstunden und nicht nach pädagogischen Erfordernissen. Bei schlechter Haushaltslage oder Lehrermangel wird einfach eine weitere Vergrößerung der Klassen vorgenommen. Die Verteilung der Lehrerstunden richtet sich nach wie vor nach der Haushaltslage des Landes (siehe hierzu Brief des StER an das MK vom 02. Dezember 2003).
Die Abschaffung der Vollen Halbtagsschulen lehnt der StER ab. Die Umwandlung der Vollen Halbtagsschulen in Verlässliche Grundschulen bringt den vollständigen Verlust eines zukunftsgerichteten pädagogischen Konzepts. Der theoretische Gewinn an Lehrerstunden zur Deckung der Unterrichtsversorgung an weiterführenden Schulen ist jedoch verschwindend gering. Der StER fordert den Erhalt der bestehenden Vollen Halbtagsschulen. Das ebenfalls theoretische Überangebot an Grundschullehrkräften sollte, wenn überhaupt, dazu genutzt werden, die pädagogischen Mitarbeiter an den Grundschulen im Sinne der Vollen Halbtagsschulen durch Lehrkräfte zu ersetzen. Eine Forderung des StER aus dem Jahr 2004 lautete: GS-Schüler brauchen weniger Betreuung, aber mehr Zeit für das Verfestigen der Grundfertigkeiten.
Bei der geplanten Zusammenarbeit zwischen Hauptschule (HS) und Berufsbildenden Schulen (BBS) sieht der StER erhebliche Schwierigkeiten und Probleme bei der Umsetzung,
da die Stundentafel der HS durch erhöhte Praxistage gekürzt wird und somit weniger Zeit für schulische Lernprozesse zur Verfügung stehen, die diese Schüler jedoch gerade in Jahrgang. 10 benötigen, um höherwertige Abschlüsse zu erzielen. Die postulierte Durchlässigkeit zwischen den Schulformen ist damit noch mehr in Frage gestellt, da durch Praxistage Unterrichtsstunden fehlen. Die Hauptschwäche des deutschen Schulsystems, die Abhängigkeit der Bildungschancen von der sozialen Herkunft, wird auf diese Weise nicht abgebaut sondern sogar noch verstärkt.
Zusätzlich wird diese Planung Auswirkungen auf die Lehrerversorgung und die Schülerbeförderung haben. Die Unterrichtsversorgung an den BBSen liegt deutlich unter der Unterrichtsversorgung der allgemeinbildenden Schulen und eine optimale Unterrichtung der HSSchüler an einer BBS ist aus Sicht der Eltern nicht gesichert. Aufgrund der entstehenden Schülerbeförderungskosten ist es fraglich, ob den Schülern wirklich, ihren Neigungen und Interessen entsprechend, die vielfältigen Angebote der BBSen zur Verfügung stehen werden.
Den Realschulen soll ein berufsorientierter Weg zum Abitur eröffnet werden - im Gegensatz zum akademischen Weg des Gymnasiums.
Auch hier hält der StER es für kritisch, wenn durch die Stärkung des praktischen Anteils die allgemeine Schulbildung zu kurz kommt. Die zukünftige Festlegung auf fachliche Schwerpunkte im Wahlpflichtbereich der Klassen 9 und 10 ist auf ein Abitur am Fachgymnasium ausgerichtet und nicht mehr darauf, dass nach dem erweiterten Sek IAbschluss die allgemeine Hochschulberechtigung an einem Gymnasium erworben wird. (die Schulen sollen mindestens zwei Profile von vier möglichen anbieten: Wirtschaft, Technik, Soziales und Fremdsprachen)
Der Stadtelternrat Hannover lehnt die generelle Festlegung des Abiturs nach 12 Schuljahren an den Gesamtschulen ab.
Zentrale Bestandteile des pädagogischen Konzeptes einer IGS sind ausdrücklich das gemeinsame Lernen in leistungsheterogenen Gruppen und die Entscheidung über einen zu erreichenden Abschluss möglichst lange offen zu halten. Der gemeinsame Unterricht in der Sekundarstufe I ist nicht nur für die Entwicklung von Schülern, die mehr Lernzeit benötigen, mit Migrationshintergrund, aus bildungsferneren Schichten oder für Schüler mit Teilleistungsschwächen förderlich, sondern begünstigt auch die Lern- und Persönlichkeitsentwicklung der "stärkeren" Schüler in besonderer Weise. Integrierte Gesamtschulen ermöglichten vielen Schülern einen höheren Bildungsabschluss zu erwerben, als ihnen nach den Grundschulempfehlungen zugetraut wurde. Die Anhebung der Wochenstundenzahl und die damit einhergehende Separierung der potentiellen Abiturienten bedeutet, dass das pädagogische Konzept der IGS zerschlagen wird.
Bitte unterstützen Sie die Schüler und Studenten in ihren Forderungen, indem Sie den Termin der Demo in der Schule bekannt geben.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag Der Vorstand des Stadtelternrates Hannover Garnet Eichholz Richard Lochte Sabine Weber Hubert Friedrich Matthias Störmer

>> Schreiben des Vorstands des Stadtelternrates vom 12.06.2009 zur Bildungsdemo >> Homepage des B-Teams
 
19.11.2008 Stadtelternrat Hannover fordert mehr neue Hortplätze JETZT

In einem Schreiben an den Oberbürgermeister weist der Stadtelternrat auf die gravierende Mangelsituation fehlender Hortplätze hin, zieht einen Vergleich von Horten mit den für Eltern unberechenbaren Schulen, die derzeit von der Landesregierung mit dem Titel "Ganztagsschule" ausgestattet werden, und dem von der Stadt Hannover unterstützten Konzept "Schule im Stadtteil" und stellt fest: "Der Bedarf an Hortbetreuung ist aktuell vorhanden. Ohne einen Hortplatz für ihr Kind müssen Eltern aus der Berufstätigkeit aussteigen bzw. den Wiedereinstieg verschieben. Die Aussicht auf eine verbesserte Betreuungssituation in einigen Jahren hilft hier nicht. Deshalb fordern wir von der Stadt Hannover als zuständiger Kommune schnelle Maßnahmen, um den akuten Mangel zu beheben." >> Brief des Stadtelternrates zu fehlenden Hortplätzen vom 19.11.2008 (pdf 14 kB)

 
20.11.2008 Stadtelternrat Hannover lehnt die Schließung der GS Marienwerder ab

In einer Stellungnahme lehnt der Stadtelternrat Hannover die Schließung der GS Marienwerder aus pädagogischen Gründen ab.

Vieles, dass in der Vergangenheit in Marienwerder für die Kinder erreicht wurde, z.B. Integration von Förderschulkindern im „regionalen Integrationskonzept Nordwest“, Hausaufgabenhilfe, Zusammenarbeit von Hort und Schule, Kooperation mit der Kita Grosse Pranke, Mittagstisch für Schulkinder, Theater AG, Zirkus AG, Koch AG, Computer AG, Projekt: „Schülerladen“ u. a., müsste aufgegeben werden. Es gibt keine Perspektive, dieses in Havelse wieder einrichten zu können. In der Stadt Garbsen gibt es keine Bestrebungen Ganztagsschulkonzepte für Grundschulen einzuführen. So wurden in die Planungen der Schulerweiterung weder zusätzlichen Gruppenräume für Kleingruppenarbeit noch Räume zur Erweiterung des bestehenden Hortes eingeplant. Die Hortplätze an der GS Havelse sind begrenzt. Daher wäre die Stadt Hannover wäre weiterhin für die Einrichtung von Hortplätzen zuständig.

Hinsichtlich der Qualität der pädagogischen Konzepte und der Raumstandards hat die Stadt Hannover keinen Einfluss auf die Bedingungen in Havelse. Sie soll gleichwohl dort den für die Unterbringung der Kinder aus Marienwerder erforderlichen Anbau finanzieren. Die Kosten dafür wurden bereits Anfang 2007 auf 1,5 -1,6 Mio. Euro geschätzt.

Dabei wurden allerdings nicht die gleichen Standards zugrunde gelegt, die in Hannover gelten (Passivbau, behindertengerechtes Bauen) und die für die Sanierung der GS Marienwerder im Vergleich veranschlagt wurden. Der Kostenvergleich muss also neu vorgenommen werden, und zwar unter Zugrundelegung gleicher Standards. Wie die Ortsbegehung in Havelse am 17.11.08 ergeben hat werden dann bisher unbekannte Mehrbelastungen auf die Stadt Hannover zukommen. Außerdem wurde nicht bedacht, dass ein alternatives Gebäude für den in der GS Marienwerder bestehenden Hort gefunden werden muss, wenn das Schulgebäude veräußertwerden soll.

Wir können nicht nachvollziehen, warum die knappen für Schulsanierungen und Schulneubauten zur Verfügung stehenden Mittel in Nachbargemeinden investiert werden sollen, wenn damit nicht auch umfangreiche Mitspracherechte verbunden sind. Es muss sichergestellt werden, dass alle Kinder aus und in Hannover gleiche Ansprüche auf pädagogische Weiterentwicklung haben. Die Stadt Hannover trägt auch für die Grundschulkinder aus Marienwerder diese Verantwortung. Gerade in einem Stadtteil wie Marienwerder, in dem sich vom Stadtentwicklungskonzept her Familien ansiedeln sollen, wäre es sinnvoll eine „Schule im Stadtteil“ einzurichten, alles andere wäre ein Rückschritt in der Bildungspolitik der Landeshauptstadt Hannover>> Brief des Stadtelternrates gegen Schließung der GS Marienwerder vom 20.11.2008 (pdf, 13 kB)

 
>> Stellungnahmen / Flyer Aufhebung Gesamtschulelterrichtungsverbot / mehr Chancengerechtigkeit

Zur Eingabe des Stadtelternrates betr. Gesamtschulen in Hannover: Mit Schreiben vom 01.07.2008 hat der Präsident des Nds. Landtages dem Stadtelternrat Hannover mitgeteilt, dass sich der Kultusausschuss zur Novellierung des Nds.Schulgesetzes eine Meinung gebildet hat und mit dieser Entscheidung die Eingabe des Stadtelternrates für erledigt erklärt hat. >> Schreiben des Präsidenten des Nds. Landtages (pdf, 84 kB)

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Landeselternrat, 16.04.2008, >> Landeselternrat fordert: Aufhebung des Gesamtschulelterrichtungsverbotes .. Der Landeselternrat fordert daher die Landesregierung nachdrücklich auf, jetzt umgehend die angekündigten Gesetzesänderungen auf den Weg zu bringen .>> Presseinfo des LER vom 16.04.2008 als pdf, 45 Kb....>> Landeselternrat
Landeselternrat, 16.04.2008, >> Landeselternrat fordert: Unterstützung bei Umsetzung der Kerncurricula.. zusätzliche Ressourcen bereitzustellen, um die Lehrkräfte auf den Umgang mit den Kerncurricula vorzubereiten...>> Presseinfo des LER vom 16.04.2008 als pdf, 44 Kb....>> Landeselternrat
Schulelternrat der Goetheschule - KGS Barsinghausen, 11.04.2008, >> "Eklatante Ungleichbehandlung" der KGS Barsinghausen ... Stadt Barsinghausen ...nachhaltig eine eklatante Ungleichbehandlung der beiden Barsinghäuser Schulzentren ! >> Offener Brief vom 11.04.2008 als pdf, 104 Kb ... >> KGS Barsinghausen
Stadtelternrat Hannover, 15.04.2008, >> "Zusammenschluss von Haupt- und Realschulen schaffen nicht mehr Chancengleichheit" Stellungnahme des StER Hannover zur Ausgestaltung der zusammengefaßten Haupt- und Realschulen >> Stellungnahme vom 15.04.2008 als pdf, 21 Kb ... >> Stellungnahmen des Stadtelternrates
Bundeselternrat, 13.04.2008, "Chancengerechtigkeit von Schülerinnen und Schülern vor dem Hintergrund des demografischen Wandels" Die steigende Kinderarmut nimmt der Bundeselternrat zum Anlaß, Chancengerechtigkeit zu fordern.. Um Chancengerechtigkeit zu erreichen und langfristig zu sichern, fordern die FachausschüsseGesamtschulen, Realschulen und Berufsbildende Schulen u.a. - die Folgen des in vielen Studien deutlich gewordenen signifikanten Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und den Bildungsmöglichkeiten der Kinder abzuschaffen - Schulen so zu gestalten, dass die individuellen Fähigkeiten aller Kinder erkannt und optimal gefördert werden; Wir brauchen ALLE! ... >> Bundeselternrat
 
HAZ, 30.05.2008 „Bücherei soll bleiben“

Stadtelternrat protestiert

Gegen die Zusammenlegung der beiden Lindener Stadtteilbibliotheken meldet sich jetzt auch der Stadtelternrat zu Wort. Wie berichtet, will die Stadt die Bücherei im Freizeitheim Linden auflösen und in die Bücherei am Lindener Markt integrieren. Für Familien mit kleinen Kindern, Kita-Gruppen, Senioren und Behinderte aus Linden-Nord erschwere die größere Entfernung den Zugang zu Büchern. Viele Bürger könnten sich aus finanziellen Gründen kein Auto oder Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel leisten.
Auswirkungen hätte die Bibliotheksschließung in Linden-Nord auch auf Stadtteile wie Ahlem, Limmer und Teile von Davenstedt, die an der Stadtbahnlinie 10 liegen
. Auch für Schulklassen und Kindergärten werde der Besuch der Bücherei deutlich komplizierter. Der Stadtelternrat befürchtet zudem, dass nach einer Zusammenlegung weniger Bibliotheksmitarbeiter für Projekte mit Kitas und Schulen bereitstehen. Der Stadtelternrat weist darauf hin, dass die Stadt besonders Familien unterstützen und die Integration von Einwanderern fördern will. Von den geplanten Einsparungen seien aber besonders diese beiden Gruppen betroffen. bil

 
Stadtelternrat Hannover StER lehnt Zusammenlegung der Stadtteilbüchereien in Linden ab

Stellungnahme des StER Hannover zur Zusammenlegung der Stadtteilbibliothek Freizeitheim Linden mit Lindener Markt

Die Auflösung des Standortes der Stadtteilbibliothek im FZH Linden und die Eingliederung am Lindener Markt, hat das aus Sicht des StER erhebliche negative Auswirkungen. Die Stadt Hannover und die politisch Verantwortlichen haben viel in Bewegung gesetzt, um Kinder und Familien zu unterstützen, Integration zu verbessern und Hannover als familienfreundliche Stadt zu entwickeln. Bei allem Verständnis für Haushaltskonsolidierungen sehen wir, dass hier Personengruppen von einer Sparmaßnahme betroffen sind, die eigentlich
gefördert werden sollen. Im gerade verabschiedeten Integrationsplan der Stadt Hannover steht als oberstes Ziel die Förderung der Sprachkompetenzen.

 
Stadtelternrat + Regionselternrat Elternräte lehnen Schulgesetznovelle ab

Der StER Hannover und der RegER Hannover lehnt den vom Kultusministerium vorgelegten Gesetzentwurf zur Änderung des Schulgesetzes ab. Entgegen den Ankündigungen vor der Landtagswahl, zügig einen Gesetzentwurf vorzulegen, der baldmöglichst Neugründungen von Gesamtschulen in Niedersachsen zulässt, sieht der Entwurf lediglich eine Lockerung des Neugründungsverbots vor. Dadurch werden neue Gesamtschulen frühestens zum Schuljahr 2009 und nur unter extrem restriktiven Bedingungen
ermöglicht. Darüber hinaus bewirkt der Entwurf eine weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen auch an den bestehenden niedersächsischen Gesamtschulen, insbesondere in Zusammenhang mit der geplanten Änderung der Verordnung zur
Schulentwicklungsplanung..

Der StER Hannover und der RegER Hannover fordern: Die umgehende, bedingungslose Streichung des Neugründungsverbots für Gesamtschulen aus dem Niedersächsischen Schulgesetz und eine Anerkennung der Gesamtschule als gleichwertige Schulform. Die Zügigkeit der Gesamtschulen muss in der derzeitigen Form erhalten bleiben. Keine Erhöhung der Mindestzügigkeit. Beibehaltung der Kapazitätsbeschränkung und des differenzierten Lossystems. Gleichstellung von Gesamtschulen und Gymnasien bei der Gründung von Außenstellen. Außenstellen sind nur als Übergangslösungen zu sehen. Eine entsprechende Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes, um den bereits über viele Jahre bekundeten Elternwillen nach mehr Gesamtschulplätzen zu verwirklichen.

 
05.05.2008 Wir fordern .... die Stadtteilbücherei Limmerstrasse nicht zu schließen

Gemeinsame Erklärung der Schulelternräte der
Grundschule Ahlem, Grundschule Albert-Schweitzer, Grundschule Kastanienhof und Grundschule Salzmannstrasse

An den Oberbürgermeister der Stadt Hannover Herrn Stephan Weil,
die Fraktionsvorsitzenden der im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen,
den Bezirksrat Linden/Limmer

die Planung der Stadt Hannover sieht vor, die Stadtteilbücherei Limmerstraße im Freizeitheim Linden zu schließen und mit der Bücherei im Rathaus Lindener Marktplatz "zusammen zu legen". Als Elternvertreter möchten wir hierzu wie folgt Stellung nehmen:

In den letzten Jahren wurde viel Geld und Zeit investiert um im Bildungssektor im Bereich frühkindliche Pädagogik, Kita und Grundschule die Kompetenzen der Kinder zu erweitern. Hier hatte insbesondere die Qualität der Bildungsarbeit eine hohe Priorität. Auch die Pisa-Studie hat gezeigt, dass allen Bevölkerungsschichten unabhängig von Herkunft und Einkommen der Zugang zu Bildungseinrichtungen ermöglicht werden muß. Dies ist in Deutschland nicht der Fall, sondern wird im Gegenteil immer weiter erschwert. Abschaffung der Lernmittelfreiheit und Einführung von Studiengebühren sind nur zwei Beispiele dafür, dass umfassende Bildungschancen zunehmend vom Geldbeutel der Eltern abhängen.
Erfreulicherweise werden seit einigen Jahren vermehrt Projekte und Veranstaltungen zur Vermittlung von Lesekompetenz durchgeführt. Insbesondere die Stadtteilbüchereien führen hierzu viele Veranstaltungen durch, bzw. beteiligen sich in Kooperation mit Schulen und Kitas an ihnen. Kinder und Jugendliche werden in diesen Veranstaltungen angeregt, sich mit Büchern zu beschäftigen. Ihnen wird eine kostenfreie Möglichkeit gezeigt, wie sie sich Wissen durch Bücher beschaffen können. Auch der immer wichtiger werdende Zugang zum Internet steht in den Stadtteilbüchereien kostenfrei zur Verfügung. Dies ist nun, nach dem Willen der Stadtverwaltung in Linden-Nord, Limmer und Ahlem bald nicht mehr möglich.
Die Frage, die sich stellt ist: Wozu werden Veranstaltungen wie z.B. Schulbuchwochen, Lesenächte, Vorlesewettbewerbe und Bilderbuchkino durchgeführt, wenn die Kinder demnächst nicht mehr die Möglichkeit haben, in fußläufiger Entfernung und mit guter Verkehrsanbindung die Stadtteilbücherei aufzusuchen?
Eine günstige Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln besteht für die Stadtteile Ahlem, Limmer und Linden-Nord zur Stadtteilbücherei Lindener Markt nicht.
In den genannten Stadtteilen wohnen überdurchschnittlich viele sozial benachteiligte Menschen sowie überdurchschnittlich viele Kinder. Darüber hinaus wird die Bücherei von mindestens 6 Schulen und vielen Kindertagesstätten aus den Stadtteilen regelmäßig genutzt. Die geplante Schließung erschwert genau diesen Menschen den Zugang zu günstigen Bildungsmöglichkeiten und macht die Nutzung der Bücherei durch Kitas und Schulen nahezu unmöglich.
Wir fordern die Stadtverwaltung daher auf, von den Plänen zur Schließung der Stadtteilbücherei Limmerstraße abzusehen.

Auch der Arbeitskreis Grundschulen des Stadtelternrates hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig beschlossen, die Stadtverwaltung aufzufordern, die geplante Schliessung der Stadtteilbücherei Limmerstrasse nicht durchzuführen.

Für die Schulelternräte gez. Wolfgang Scharna
Schulelternratsvorsitzender der Grundschule Salzmannstrasse Mitglied des Stadtelternrates >> AK Grundschulen

 
Stadtelternrat, 15.04.2008 "HS + RS = HRS schaffen nicht mehr Chancengleichheit"

Stellungnahme des StER Hannover zur Ausgestaltung der zusammengefaßten Haupt- und Ralschulen

Der Stadtelternrat sieht in der Stellungnahme zwar Vorteile für den Schulträger und das Kultusministerium durch die kostengünstige Zsammenlegung von Schulstandorten, Einsparung von Personel, Vermeiden des Begriffes Hauptschule und wohnortnaher Erhalt der Dreigliedrigkeit, aber Nachteile für Schüler und Eltern, da die Durchlässigkeit ins Gymnasium nicht verbessert wird, und keine pädagogischen, personellen oder finanzellen Verbesserungen stattfinden. Letztendlich ändere diese Vorgehensweise der Stadt nicht an den grundlegenenden Gegebenheiten. Denn "nach wie vor werden besonders Schüler aus Familien mit Migrationshintergrund, bildungsfernen Familien und unteren Sozialschichten benachteiligt. Und zwar durch die Selektion am Ende der Grundschule, zusätzlich durch die unzureichenden Bedingungen an den Hauptschulen und zum Schluss durch die geringsten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. " ! >> Stellungnahme vom 15.04.2008 als pdf, 21 Kb

 
31.03.2008 Sehr geehrte Frau Heister-Neumann .... .. gez. Ster Hannover
Konzept zur Verbesserung der Unterichtsqualität und flächendeckende Einführung von SEIS. Zur Unterstützung der eigenverantwortlichen Schule wurde vom MK ein Konzept zur Verbesserung der Unterrichtsqualität entwickelt, wurden Trainerinnen und Trainer ausgebildet. Wie sich nun herausstellt, werden in die Qualifizierung nur Schulen aufgenommen, die mit SEIS eine Selbstbewertung vorgenommen haben. ... >> Flächendeckende Einführung von SEIS (pdf. 15 KB)
Im Rahmen der zentralen Abschlussprüfungen der weiterführenden Schulen müssen landesweit verbindliche Prüfungsarbeiten erstellt werden .. Wir Eltern messen die Qualiltät der Schulpolitik auch daran, dass die Erstellung von Prüfungsaufgaben den allgemeinen Unterrichtsausfall nicht noch weiter steigert.. >> Prüfungsarbeiten (pdf. 11 KB)
Stellungnahme des StER Hannover zu den Forderungen des Ministerpräsidenten Wulff nach kleineren Klassen, mehr Förderunterricht und Entrümpelung der Lehrpläne und der von der KMK angestrebten Entlasung der Gymnasien durch Flexibilisierung der AG-Stunden. ... Auf die jetzt sichtbaren Folgen der Schulreform hatte der StER Hannover bereits in der Vorbereitungsphase ab 2003 hingewiesen. >> Flexibilisierung der AG-Stunden (pdf. 17 KB)
 
 
"Warum habt ihr geschwiegen ? - "Haben wir nicht !" - PROTEST
Jeden Tag sind seit Anfang Februar die Zeitungen voller Artikel, voller Leserbriefe. Voller Protest. Neue Elternvertreter/innen fragen die Mitglieder des Stadtelternrates: "Warum habt ihr geschwiegen ? Was habt ihr zu den Problemen gesagt, die jetzt auf den Tisch kommen ?". In so einem Augenblick reicht es einfach nicht zu sagen: "Wir haben nicht geschwiegen". Also hier an dieser Stelle eine kleine Geschichte des Protestes.

Am 02.12.2003 GEGEN den Erlassentwurf "Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung"

Am 02.12.2003 kritisierte der Stadtelternrat Hannover in einer Stellungnahme zum Erlass des Kultusministeriums "Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung an den allgemeinbildenden Schulen, Stand 05.11.03, dass dr Erlass dazu führe, "dass unseren Kindern eher weniger denn mehr Unterricht erteilt wird." >> mehr als pdf (14 kb)

Am 04.02.2004 GEGEN den Erlassentwurf "Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule"

Am 04.02.2004 beklagte der AK Gesamtschulen im Stadtelternrat Hannover in einer Stellungnahme dass der Erlassentwurf "Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule" vom Dezember 2003, die Gestaltungsmöglichkeiten der Ganztagsschulen in hohem Maße beschneide und stellte konkrete Änderungsforderungen zu einzelnen Paragraphen. >> mehr als pdf (14 kb)

Am 19.03.2004 GEGEN den Erlassentwurf "Einsatz und Weiterbildung von Beratungslehrern"

Am 19.03.2004 wandte sich der Stadtelternrat Hannover "mit Entschiedenheit gegen die geplanten Kürzungen der Anrechnungsstunden für Beratungslehrer" durch den Erlassentwurf "Einsatz und Weiterbildung von Beratungslehrern", "ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, zu dem Gewaltvorfälle unter Schülern in spektakulärer Weise gehäuft auftreten." >> mehr als pdf (14 kb)

Am 21.06.2004 GEGEN die Erhöhung der Wochenstundenzahl durch Verkürzung der Schulzeit

Am 21.06.2004 forderte der Stadtelternrat Hannover in einer Stellungnahme zur Erhöhung der Wochenstundenzahl durch die verkürzte Schulzeit von 13 auf 12 Jahre es für zwingend notwendig an Schultagen mit mehr als 6 Unterrichtsstunden eine längere Mittagspause einzuführen, auch die entsprechenden Räumlichkeiten zum Mittagessen bereitzustellen und an langen Tagen die Belastungen durch Hausaufgaben einzuschränken. Der Stadtelternrat befürchtete, dass durch die Verschärfung der Lernbedingungen wie die sukzessive Erhöhung der Wochenstundenzahl, die Erhöhung der Klassenfrequenz, die Standardisierung von Prüfungen, den Wegfall der Lernmittelfreiheit, die Einschränkung der Wahlfreiheit und Erhöhung der Anzahl der Prüfungsfächer beim Abitur viele Schülern diesen Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Der Stadtelternrat schrieb: "Diese Art von Selektion lehnen wir ab, da nur den körperlich Robusten (Wochenstunden), den sozial Durchsetzungsfähigen, d.h. den Rücksichtslosen (Gruppengrößen), den wirtschaftlich Bessergestellten (Lernmittel und kommerzielle Nachhilfe), eine Chance auf einen guten Schulabschluss gegeben wird. Begabungsreserven bleiben auf der Strecke. >> mehr als pdf (12 kb)

Am 28.10.2004 GEGEN den Erlass "Hausaufgaben an allgemeinbildenden Schulen"

Am 28.10.2004 kritisierte der Stadtelternrat Hannover den Erlassentwurf "Hausaufgaben an allgemeinbildenden Schulen", weil im Entwurf keine Berücksichtigung der Mehrbelastung der Schüler durch mehr Unterricht zu erkenne war." >> mehr als pdf (15 kb)

Am 19.05.2005 GEGEN den Erlass "Durchlässigkeits- und Versetzungsordnung"

Am 19.05.2005 befürchtet der Stadtelternrat Hannover, dass der Erlassentwurf "Durchlässigkeits- und Versetzungsordnung" dazu führt, dass Schüler mit erheblichen Defiziten auf Grund mangelnder Förderangebote durchgeschleust werden und Schüler die Hauptschule ohne Chancen auf eine Ausbildung durchlaufen. Der Stadtelternrat Hannover wirft der Landesregierung vor, dass durch den "Erlassentwruf zur Integration und Förderung von Schülern nichtdeutscher Herkunft viele Fördermaßnahmen der Beliebigkeit und der finanziellen Ausstattung durch das Land unterworfen sind." >> mehr als pdf (12 kb)

Am 19.05.2005 GEGEN den Erlass "Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen""

Am 19.05.2005 wendet sich der Stadtelternrat Hannover dagegen, dass Klassenkonferenzen über Förderung von Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben und Rechnen entscheiden und nicht Gutachten eines Facharztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Weiterhin fordert der Stadtelternrat Hannover Fördermaßnahmen auch für Schüler mit besonderen Schwierigkeiten an weiterführenden Schulen, denn "Förderung darf nicht nach dem vierten Schuljahr enden" >> mehr als pdf (12 kb)

Am 19.05.2005 GEGEN den Erlass "Integration und Förderung von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache"

Am 19.05.2005 kritisierte der Stadtelternrat Hannover, dass dem Erlernen der Muttersprache für Schülerinnen und Schülern nicht die Bedeutung beigemesssen wird, die notwendig ist und dass diesen Schülern nicht ein Unterricht in seiner Herkunftssprache vom 1. bis 10. Jahrgang angeboten wird. Stattdessen wurde die Stundenzahl in der Muttersprache auf die Hälfte gekürzt. >> mehr als pdf (9 kb)

Am 10.03.2006 GEGEN die Änderung des NSchG

Am 10.03.2006 befürchtet der Stadtelternrat Hannover, dass die Stellung der Erziehungsberechtigten zu eier Statistenrolle verkomme. und beklagt die Übertragung der abschließenden Entscheidung über Beschwerden an die Schulleitung. >> mehr als pdf (16 kb)

Am 20.03.2006 GEGEN die Pläne zur Eigenverantwortlichen Schule

Am 20.03.2006 stellt der Stadtelternrat Hannover in einer Pressemitteilung die Frage, ob all die vielen schönen Schlagworte bei Einführung der Eigenverantwortlichen Schule "bei genauer Betrachtung" nicht "bloße Worthülsen" seien. >> mehr als pdf (16 kb)

Am 20.02.2007 GEGEN den Erlass "Konferenzen und Ausschüsse der öffentlichen Schulen

Am 20.02.2007 lehnt der Stadtelternrat Hannover die Aufhebung des Erlasses "Konferenzen und Ausschüsse der öffentlichen Schulen" entschieden ab. >> mehr als pdf (13 kb)

Am 20.02.2007 GEGEN die Änderungsentwürfe zur Gymnasialen Oberstufe

Am 20.02.2007 beklagt der Stadtelternrat Hannover, dass durch die Änderungen in der Gymnasialen Oberstufe die Schüler immer weniger Möglichkeiten haben, persönliche Stärken und Neigungen in ein individuelles Profil einfließen zu lassen, dass Lese-Rechtsschreib-Schwäche in der Oberstufe nicht mehr als Nachteil anerkannt werden, dass Schüler durch die zwingend einzubringenden Kurse auf 36 gezwungen sind, alle belegten Kurse auch auf die Abiturnote anrechnen zu lassen .... >> mehr als pdf (16 kb)

 
21.05.2007 Pressemitteilung des StEr zur Schulstrukturreform

Die AG Schulstrukturreform wurde ursprünglich gegründet, um die gesetzliche vorgeschriebene Auflösung der Außenstellen der weiterführenden Schulen zu planen. Dabei ist es ein besonderes Anliegen der Eltern, dass diese Planung auf die Schulwahl der Eltern und Kinder dieser Stadt Rücksicht nimmt.
Im Gegensatz zu den Planungen der Verwaltung, ist beim Vorschlag der Elternvertreter nicht die vorhandene Raumkapazität oberstes Planungskriterium.
Die Elternvertreter sehen eine gleichmäßige Verteilung der Schulen über das Stadtgebiet als vorrangiges Planungskriterium.
Auch die notwendige Qualitätsentwicklung der Schulen wurde berücksichtigt. Geht man ausschließlich von Raumkapazitäten aus, bekommen Schulen, die von Schülern nicht ohne Grund wenig angewählt werden, zusätzliche Klassen. Es außerdem dazu, dass wesentlich mehr Kinder verschoben werden müssen, als es bisher schon geschieht.
Gerade in Bezug auf die veränderte Oberstufe bedeutet dies, dass die Kinder dieser Stadt in Profile gedrängt werden, die nicht ihren Wünschen und Fähigkeiten entsprechen, was nicht dazu führen wird, dass die Abiturdurchschnittsnoten besser werden.

Eine Aufstockung der Züge an IGSsen, bei gleichzeitiger Senkung der Züge an Gymnasien führt dazu, dass weiterhin Schülern mit Haupt- und Realschulempfehlung der Zugang zur IGS verwehrt bleibt.
Sicher ist der Vorschlag der Eltern nicht die kostengünstigste Lösung. Sie wird allerdings den Schülern, also unseren Kindern, gerecht.

Mit freundlichen Grüßen Garnet Eichholz

 
HAZ, 22.05.2007 Eltern pochen auf Auswahl

Beliebte Schulen sollen nicht verkleinert werden

Von Bärbel Hilbig
Der Stadtelternrat will bei der Neuverteilung der Schulgebäude mitreden – und kommt zum Teil zu ganz anderen Vorschlägen als die Verwaltung. „Die Stadt orientiert sich nur daran, wo Räume vorhanden sind. Wir wollen aber, dass die Qualität und Beliebtheit einer Schule stärker berücksichtigt wird“, sagt Garnet Eichholz vom Stadtelternrat. Das sei im Zweifelsfall teurer, weil für nachgefragte Gymnasien mit Platzproblemen Anbauten oder Umzüge notwendig würden, wenn die Außenstellen aufgelöst werden. Als Gegenbeispiele nannte Eichholz das Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium sowie die Sophienschule. An beiden Schulen sei die Nachfrage so gering, dass seit 2004 maximal drei Klassen pro Jahrgang ausreichten. Die Stadt will jedoch vier oder fünf Klassen anbieten – weil der Platz es hergibt. „Die Stadt würde der Qualitätsentwicklung entgegenwirken, wenn sie beliebte Schulen künstlich zurückfährt und andere auffüllt“, sagt Eichholz.
Die Eltern akzeptieren grundsätzlich, dass die Zahl der Haupt- und Realschulen wegen der nachlassenden Nachfrage sinken soll. Aber auch hier machen sie eigene Vorschläge. Sie wollen die Heinrich-Heine-Schule in der Südstadt schließen. Die Haupt- und Realschule habe mit sinkender Akzeptanz zu kämpfen. Dieses Schuljahr meldeten sich nur zehn Hauptschüler und zunächst sieben Realschüler an. Dagegen wollen die Eltern die Peter-Ustinov-Schule in Ricklingen im Gegensatz zur Verwaltung erhalten. Sie sei die einzige Hauptschule im Südwesten der Stadt und weise mit zwei Klassen pro Jahrgang eine stabile Nachfrage auf. „Die Schule soll nur geschlossen werden, weil eine marode Grundschule das Gebäude bekommen soll“, sagt Eichholz.
Wenig Zukunft sehen die Eltern – und da sind sie mit der Stadt einer Meinung – dagegen für die wenig nachgefragte Haupt- und Realschule im Fössefeld sowie für das Schulzentrum Bemerode. Da in den vergangenen Jahren regelmäßig rund 200 Kinder pro Jahrgang keinen Platz an einer Integrierten Gesamtschule (IGS) bekommen haben, spricht sich auch der Stadtelternrat für neue IGS-Zweigstellen aus. Allerdings halten die Eltern wenig vom umstrittenen Vorschlag der Verwaltung, der IGS List eine Filiale im weit entfernten Limmer zuzuordnen. Sie halten es für sinnvoller, die IGS Vahrenheide von vier auf sechs Klassen pro Jahrgang aufzustocken. Bei der IGS Kronsberg liegen die Vorschläge von Eltern und Stadt dann wieder nahe beieinander: Im Schulzentrum Bemerode soll die IGS eine Außenstelle mit Oberstufe und zwei bis drei zusätzliche Klassen pro Jahrgang bekommen. >> Hannover Schulstrukturreform 2007

Die Heinrich-Heine-Schule in der Südstadt würde der Stadtelternrat schließen. Steiner
 

Gebäudetausch: Die Lösung im Schulstreit?

Der Stadtelternrat hat mit viel Akribie Vorschläge zur Zukunft zahlreicher Schulen gemacht. Im Gegensatz zur Stadtverwaltung befürworten die Eltern in manchen Fällen, dass Schulen zugunsten von Nachbarschulen ihr Gebäude verlassen, selbst wenn sie damit nicht einverstanden sind:
Die Käthe-Kollwitz-Schule will das Gebäude der Gerhart-Hauptmann-Schule übernehmen. Das Gymnasium könnte dann seine Außenstelle aufgeben, ohne zu schrumpfen. Die Realschule soll dort unterkommen, will ihr Stammhaus aber nicht aufgeben.
Die Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Döhren würde ohne ihre weit entfernte Außenstelle von gut drei auf zwei Klassen pro Jahrgang reduziert. Die Eltern schlagen vor, die Platzsituation in benachbarten Grundschulen und einen Umzug zu prüfen.
Die Hauptschule Ahlem sollte aus Sicht der Eltern in die gemeinsame Außenstelle mit der Realschule ziehen, die Realschule dann ins Haupthaus. Bisher will die Stadt das marode Haupthaus aufgeben. bil

 
NP, 22.05.2007 Stadtelternrat befürchtet Qualitätsverfall

HANNOVER. Der Stadtelternrat fordert deutliche Nachbesserungen bei den Schulplänen der Stadt. Er fürchtet „deutliche Kapazitätsprobleme“ und Qualitätsverlust an den Lehranstalten.
Zwei Prämissen prallen bei den Planungen der Klassenstärken aufeinander. Die Stadt will aus Kostengründen die vorhandenen Räume in den Gebäuden bestmöglich nutzen. Mit absurden Folgen, findet die Stadtelternratsvorsitzende Garnet Eichholz: „Dann bekommen Schulen, die nicht ohne Grund wenig angewählt werden, zusätzliche Klassen.“ Die Sophienschule beispielsweise soll fünfzügig werden, obwohl sie momentan nur mit 3,2 Zügen belegt wird. Die Elternvertreter plädieren daher für eine Dreizügigkeit.
Das Gremium sieht neben der gleichmäßigen Verteilung der Schulen über das Stadtgebiet vor allem die Qualitätsentwicklung der Lehranstalt als entscheidendes Planungskriterium.
Doch das ist nicht die billigste Lösung, Anbauten und Sanierungen wären dafür notwendig.
Ein Platzproblem fürchten die Eltern vor allem für die Gesamtschulen, sollte die Zahl der Gymnasien gesenkt werden. Auch wenn die Zahl der IGSen aufgestockt würde, wäre der Anlauf so groß, dass am Ende Schüler mit Haupt- und Realschulempfehlung das Nachsehen hätten – die Schulreform wäre endgültig ad absurdum geführt. fm
n. >> Hannover Schulstrukturreform 2007

 
HAZ, 23.05.2007 Lob und Kritik für Elternideen - Schulentwicklung umstritten

Von Bärbel Hilbig
Unter Ratspolitikern sind die Vorschläge des Stadtelternrats zur Zukunft der Schulen auf positives Echo gestoßen. Die Fraktionen von CDU, SPD und Grünen wollen einige Punkte mittragen, wollten sich meist gestern im Detail aber noch nicht äußern. „Dem Wunsch, eine Konkurrenz unter den Gymnasien zu erhalten, können wir folgen“, sagt Michael Klie (SPD). Die Verwaltung habe in ihrem Vorschlag das Platzangebot an den Gymnasien sehr streng bemessen. Wenn die Außenstellen aufgegeben werden, ist vorgesehen, die Plätze an einigen – zum Teil auch beliebten – Schulen zu verringern. „Auch die Idee, die Integrierte Gesamtschule Vahrenheide zu erweitern, werden wir sicher diskutieren. Allerdings ist gerade dort die Nachfrage nicht so groß.“
Der Stadtelternrat ist auch vor unangenehmen Themen wie Schulschließungen oder Gebäudetausch nicht zurückgeschreckt. „Wenn wir nur utopische Forderungen stellen, nimmt uns niemand ernst“, sagt Sprecherin Garnet Eichholz. Dafür gibt es auch Kritik von Eltern: Der Vorschlag, die Käthe-Kollwitz-Schule (Gymnasium) könne die Gerhart-Hauptmann-Schule übernehmen, stößt bei den Eltern beider Schulen auf Widerstand. „Wir wollen keinen Konflikt zwischen den Schulen“, sagt Dirk Sieverling von der Käthe-Kollwitz-Schule. Den Eltern liege daran, die Größe des Gymnasiums und damit die Angebotspalette zu erhalten. Dafür sei aber befristet die Außenstelle und später ein Anbau akzeptabel. „Da die Außenstelle zu klein für uns ist, müsste bei einem Umzug dort auch um- und angebaut werden“, sagt Corinne Sommer, Elternsprecherin der Realschule.
Schuldezernent Harald Böhlmann betont, die Verwaltung habe Vorschläge vermieden, die auf Kosten einer anderen Schule gehen. „Der Rat entscheidet, ob er das anders sieht.“ Entgegen dem Elternvorschlag will die Verwaltung an der Heinrich-Heine-Schule festhalten. „Wir wollen kombinierte Haupt- und Realschulen stärken.“ Die Verwaltung wolle bestehenden Platz an Gymnasien auf jeden Fall nutzen. „Wenn wir uns an der Beliebtheit von Schulen orientieren, und je nach Mode anbauen, haben wir bald an vielen Stellen Leerstände.“ >> Hannover Schulstrukturreform 2007 >> Stellungnahmen des Stadtelternrates

 

Stadtelternrat Hannover, 28.02.2007

Stellungnahmen zur weiteren Mitarbeit in der AG Schulstruktur

Hannover, 28.02.2007. "Bereits Anfang des Jahres wurden vertrauliche Überlegungen der Verwaltung zu möglichen Schließungen von Schulstandorten in der Presse veröffentlicht. Dieses Vorgehen führte im StER und in der AG zu heftiger Kritik, denn den Mitgliedern der AG waren und sind bis zum jetzigen Zeitpunkt diese Vorschläge nicht bekannt. Obwohl in der 3. Sitzung am 25.01.2007 die Verwaltung erklärte, dass zunächst den Mitgliedern der AG zeitnah vor der nächsten Sitzung am 9. März diese Verwaltungsvorschläge vorliegen sollten, erfuhren sie am letezten Wochenende zum zweiten Mal aus der Presse, an welchen Schulstandorten Veränderungen geplant sind. .... Da die Vertreter der Eltern ihre Arbeitsgrundlagen, ihre Kriterien und ihre Vorschläge zu den einzelnen Schulstandorten im Januar zur Diskussion in die AG Schulstruktur eingebracht haben, sehen sie unter den derzeitigen Umständen nicht mehr die Notwendigkeit einer Mitarbeit in der AG. ...."

 

Stadtelternrat Hannover, 20.02.2007

Stellungnahmen zu neuen Erlassen

Stellungnahme zu den Änderungsentwürfen gymnasiale Oberstufe (pdf, 14 kb). "Der Stadtelternrat Hannover spricht sich entschieden gegen einige der Bestimmungen in den Änderungsentwürfen zur Verordnung über die gymnasiale Oberstufe aus." ".... wird die Möglichkeit des Wechsels zwischen den Schulen erheblich eingeschränkt ... " "... Es wird immer wichtiger, schon bei der Anmeldung für die Klasse 5 zu entscheiden, mit welchem Profil und mit welchen Fächern die Schülerin/der Schüler später ins Abitur gehen möchte .. ".

Stellungnahme zum Erlass "Konferenzen und Ausschüsse der öffentlichen Schulen" (pdf, 13 kb). "Der Stadtelternrat Hannover lehnt die Aufhebung des Erlasses "Konferenzen und Ausschüsse der öffentlichen Schulen" entschieden ab. Wir fordern Sie nachdrücklich auf den Erlass zu erhalten, um unnötige Reibungsverluste an den Schulen zu vermeiden." ....

Stellungnahme zum Erlass Bilingualer Unterricht in der Realschule und im Realschulzweig der Kooperativen Gesamtschulen (pdf, 12 kb). Da der Erlass Bilingualer Unterricht in der Realschule und im Realschulzweig der Kooperativen Gesamtschulen nicht erneuert wird, zweifelt der StER Hannover die Willensbekundungen des Kultusministers an, die Qualitätsförderung voran bringen zu wollen.....

Stellungnahme zum Erlass Verkauf von Getränken und Esswaren in Schulen (pdf, 10 kb). Mit Wegfall des Erlasses gehen wichtige Entscheidungsbefugnisse der Eltern verloren! Elternhaus und Schule haben die Aufgabe die gesunde Ernährung der Kinder zu fördern. Damit Getränke und Esswaren, die in der Schule angeboten werden, auch angenommen werden, ist und bleibt die Zusammenarbeit mit den Eltern notwendig. Bisher erfolgte die Auswahl des Warenangebots durch die Gesamtkonferenz. Der Beschluss der Gesamtkonferenz bedurfte der Zustimmung des Schulelternrates, des Schülerrates und des Schulträgers. Dieses "Vetorecht", da über das Angebot Essen und Trinken nur mit Zustimmung des Schulelternrates entschieden werden kann, entfällt zukünftig." ....

 
HAZ, 06.04.2006:    „Wir haben weniger Mitspracherecht“    >>  mehr zum Thema Eigenverantwortliche Schule
Stadtelternrat kritisiert neues Schulgesetz / Sponsoring-Regelung in der Kritik
    
Von Bärbel Hilbig
Der Stadtelternrat Hannover kritisiert die geplante Neufassung des niedersächsischen Schulgesetzes. „Wir sind nicht damit einverstanden, dass Eltern und Schüler künftig weniger Mitspracherecht an Schulen haben sollen“, sagt Richard Lochte, Vorsitzender des Stadtelternrats. Bei dem Gesetz, das die Einführung der „Eigenverantwortlichen Schule“ regeln soll, bekommt der Schulleiter mehr Entscheidungsbefugnis. Die Gesamtkonferenz, in der Lehrer, Eltern und Schüler vertreten sind, darf künftig nicht mehr in allen Fragen mitreden. Das Kultusministerium hatte aber nach Kritik aus Lehrerverbänden bereits eingeräumt, dass das Gremium weiter über pädagogische Grundsatzfragen und Schulprogramme mit entscheiden darf.
Besonders ärgert den Stadtelternrat ein Passus, der vorsieht, dass Schüler und Eltern bei Befragungen zur Qualitätsentwicklung und bei Schulleistungsuntersuchungen auskunftspflichtig sein sollen. Die Eltern in Hannover hatten besonders stark gegen den landesweiten Fitnesstest mobil gemacht – und befürchten nun, dass ihnen die Verweigerung schwerer gemacht werden soll. „Juristen in unserem Kreis bezweifeln, ob das überhaupt zulässig ist“, sagt Lochte.
Das neue Gesetz regelt auch den Einsatz von Ein-Euro-Kräften an Schulen. „Diese Tätigkeiten sollen eigentlich in reguläre Beschäftigungsverhältnisse münden. Doch das ist an Schulen gar nicht möglich“, kritisiert Lochte.
Auch die neuen Bestimmungen zum Sponsoring sind den Eltern ein Dorn im Auge. Im Gesetzentwurf heißt es, der schulische Nutzen müsse gegenüber der Werbewirkung überwiegen. Die Eltern kritisieren eine bevorstehende Kommerzialisierung der Schulen. „Das verschärft extrem die Chancenungleichheit und den Wettbewerb zwischen Schulen. Hauptschulen werden zu den Verlierern gehören“, sagt Lochte.

Gespräch im Ministerium zum Thema Fitnesslandkarte
Zum Thema Fitnesslandkarte waren am  19. 12. 2005 Vertreter des StER Hannover zu einem Treffen mit Vertretern des Kultusministeriums eingeladen. Da wir gehalten sind, die Persönlichkeitsrechte der Teilnehmer zu berücksichtigen, finden Sie im Anhang unsere anonymisierte Gesprächsnotiz.  (als pdf 23 kb)

Vom Stadtelternrat waren bei dem Gespräch anwesend:  Herr Lochte (Vorsitzender des StER), Frau Dietrich (stellvertretende Vorsitzende), Frau Eichholz (Vorsitzende im Arbeitskreis Gymnasien und Vorstandsmitglied), Frau Weber (Vorstandsmitglied in den Arbeitskreisen Grundschulen und Haupt-/Realschulen), als Sachverständige: Herr Prof. Dr. med. Burchert, Direktor Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen der Universi­tätsklinik der Ruhr-Universität Bochum (Sonderbeauftragter des StER mit dem Schwerpunkt Anony­misierung in epidemiologischen Studien)  ,Herr Komar (Sonderbeauftragter des StER mit dem Schwerpunkt Datensicherheit aus haushalts­rechtlicher, schul- und bildungspolitischer Sicht), Herr Dr. med. Giencke, Sprecher und Datenschutzbeauftragter des Vorstands des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Landesverband Niedersachsen/Bremen (Sonderbeauftragter für den Bereich medizinischer Datenschutz).
Für Rückfragen stehen wir zur Verfügung    Mit fitten elterlichen Grüßen  Garnet Eichholz  (Vorstand StER), Remarqueweg 15, 30455 Hannover,  Tel.: 0511 - 49 00 40,Fax: 0511 - 47 355 35
     

Nachfrage des StER zur Arbeitszeit für Hausmeister
17.11.2005  Brief des Stadtelternrates Hannover zur Arbeitszeit der Hausmeister   (als pdf 14 KB):  Ab  dem 01.01.2006 tritt ein neuer Tarifvertrag für Hausmeister in Kraft. Auch SchulhausmeisterInnen aben dann eine Wochenarbeitszeit von 40 Std.  Rückfragen des SER bei ihren Schulhausmeistern zu diesem Thema haben ergeben, dass eine Übergangsregelung getroffen wurde, die eine Verfügbarkeit der schulischen Gebäude bis zum 01.01.2006 wie gewohnt garantiert.  Leider konnte niemand  beantworten, was von den Verantwortlichen in der städtischen Verwaltung nach dem 01.01.2006 angedacht wird.  Eltern, Leherkräfte, Schüler, Sportvereine und außerschulische Kooperationspartner machen sich daher Sorgen, wer ab Januar 2006 die Betreuung der Schulgebäude am Nachmittag übernimmt. ...

IGS RoderbruchStellungnahmen des StER zum Fitnesstest
18.11.2005
   Zur Verlautbarung des Kultusministeriums  Stellungnahme des StER Hannover zur Verlautbarung des Kultusministeriums vom 16.11.2005 - Die Hinweise, die das MK in seiner Presserklärung veröffentlicht, halten wir weiterhin für unzureichend. Sie lassen zu viele Fragen offen und verunsichern die Elternschaft.
13.11.2005   Zum Antwortschreiben des Landesbeauftragten für Datenschutz  Unserer Meinung nach hat der Datenschutzbeauftragte die von uns angesprochene Kritik in wesentlichen Punkten nicht widerlegen können.
01.11.2005   Schreiben an die Schulelternräte  .... Wir empfehlen daher allen Eltern die freiwilligen Angaben im Interesse ihrer Kinder zu verweigern.
Außerdem sollten alle eine Erklärung beifügen, die es der Schule explizit untersagt, Daten weiterzugeben, die eine Identifikation des Kindes ermöglichen.
31.10.2005   Beschluss des Stadtelternrates  Stadtelternrat - Hannover lehnt Fitnesslandkarte Niedersachsen entschieden ab
Stadtelternrat Hannover,   Hannover, den 05. November 2005
Betrifft: Veröffentlichung und Weitergabe von Schülerfotos
Nach Auskunft des Kultusministeriums ist nach § 22 des Gesetzes betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie - von den Ausnahmen nach § 23 abgesehen, die Verbreitung oder öffentliche Zurschaustellung von Bildnissen nur mit Einwilligung des Abgebildeten zulässig
Einwilligung ist eine Willenserklärung, die abgegeben werden muss. Zwar kann eine Willenserklärung auch durch schlüssiges Verhalten oder durch Schweigen abgegeben werden. Schlüssiges Verhalten muss sich aber durch eine Handlung dokumentieren. Ein Schweigen ist nur dann als Willenserklärung anzusehen, wenn dies durch gesetzliche Vorschriften geregelt ist (z. B. Schweigen unter Kaufleuten nach §§ 362, 377 Handelsgesetzbuch) oder wenn der Schweigende nach Treu und Glauben verpflichtet gewesen wäre, seinen abweichenden Willen zu äußern (z. B. nach einer längeren betrieblichen Übung). Diese Voraussetzungen liegen in Schulen in der Regel nicht vor. Daher sollten Schulen eine positive Einwilligung der Eltern für die Aufnahme und Verbreitung von Photographien der Schülerinnen und Schüler von den Eltern einholen.   Mit freundlichen Grüßen   Vorstand des StER Hannover

09.11.2005  Einspruchserklärung der Eltern - die Infos über das Kind beim Fitness-Test nicht weiterzugeben
Der Stadtelternrat empfiehlt allen Eltern, die freiwilligen Angaben im Interesse der Kinder zu verweigern. Außerdem sollten alle eine Erklärung beifügen, die es der Schule explizit untersagt, Datem weiterzugeben, die eine Identifikation des Kindes ermöglicht. Vorschlag: "Wir untersagen ausdrücklich der Schule bzw. den Lehrkräften die persönlichen Daten (Anfangsbuchstabe des Vornamen, Geburtsdatum (Tag - Monat - Jahr), Name der Schule, Klasse, Geschlecht) von ..... (Name des Kindes / Klasse) .... weiterzugeben.  Datum + Unterschrift der Erziehungsberechtigten."
Bitte geben Sie diese Informationen möglichst kurzfristig an die Eltern ihrer Klasse weiter, damit jedes Elternteil weiß, womit er sich einverstanden erklärt.
  als doc  (25 kb)
09.11.2005  Schreiben an die Sponsoren  Der Stadtelternrat Hannover hat ein Schreiben an die Sponsoren der Fitnesslandkarte Niedersachsen verfasst. In dem Schreiben werden die Sponsoren über die Einwände aufgeklärt und um Auskunft gebeten, welchen Nutzen sie sich von dieser Aktion versprechen, obwohl diese Aktion unter den "Kunden" großen Ärger hervorruft. als doc  (27 kb)
10.11.2005  Informationen über das Wissenschaftliche Institut der Ärzte Deutschlands (WIAD)  Das WIAD ist ein drittmittelfinanziertes Forschungsinstitut (www.wiad.de), welches Auftragsforschung für verschiednen Auftraggeber ausführt. Am Montagnachmittag hat ein hannoverscher Elternvertreter mit dem Geschäftsführer vom WIAD, Herrn Dr. Klaes gesprochen. ....Aus den o. g. Gründen halten wir diese Art der Datenerhebung nach wie vor nicht für günstig und raten den Eltern weiterhin die Weitergabe der persönlichen Daten zu unterbinden.
NP, 04.11.2005   Stadtelternrat gegen Fitnesstest: Leistungsdruck und Aufwand sind zu hoch
HANNOVER. Der Stadtelternrat Hannover lehnt den landesweiten Fitnesstest der 750 000 Schüler der Klassen 1 bis 10 vehement ab. „Man stellt lediglich einen Mangel fest. Der Test hat keine Konsequenzen“, argumentiert der Stadtelternratsvorsitzende Richard Lochte. Nach Absicht des Kultusministeriums sollen alle Ergebnisse im Internet anonym veröffentlicht werden.
Das sei nicht gewährleistet, so Lochte. Der Stadtelternrat empfiehlt daher allen Eltern, der Schule die Weitergabe der Daten ihres Kindes zu untersagen. Auch sei zweifelhaft, dass unsportliche Kinder durch die Veröffentlichung der Ergebnisse den Weg zum Sport finden. Leidensdruck gebe es schon durch die Sportzensuren, argumentiert Lochte.
Die Elternvertreter kritisieren auch die Auswertung des Tests durch ein Institut. Der schulmedizinische Dienst könne die Tests vollständiger erheben. Daten der  Einschulungsuntersuchung seien vorhanden. Eine Beratung könne sofort stattfinden –  auch hinsichtlich der Ernährung, die bisher keine Rolle spiele. Und so bliebe auch die Schweigepflicht gewahrt.
Kopfzerbrechen bereitet den Lehrern die Nachbearbeitung des Tests: „Wir müssen alle Ergebnisse unserer 500 Schüler online erfassen“, stöhnt ein Sportlehrer der Gerhart-Hauptmann-Realschule: „Dafür fehlt uns einfach die Zeit.“ clak/cr
HAZ, 04.11.2005   Eltern protestieren gegen Sporttest an Schulen
Sogar Zehntklässler sollen mit Bohnensäckchen Zielwurf üben / Für Übungen muss Unterricht ausfallen
Von Bärbel Hilbig
Gegen den geplanten Fitnesstest für Schüler von der ersten bis zehnten Klasse regt sich massiver Widerstand. Beim Stadtelternrat Hannover haben rund 50 Schulelternräte nachgefragt, wie Eltern die Teilnahme ihrer Kinder verweigern können. „Die Eltern fürchten, dass dabei nichts für ihre Kinder herauskommt. Statt dessen fällt für den Test der knapp bemessene Sportunterricht oder ein anderes Fach aus“, sagt Garnet Eichholz vom Stadtelternrat. ...   -> Fitness-Test


31.10.2005  Stadtelternrat - Hannover lehnt Fitnesslandkarte Niedersachsen entschieden ab.
Eltern und Schüler haben an erteiltem Sportunterricht Interesse, aber nicht an weiterem Verwaltungsaufwand oder Statistiken durch die der wichtige, seltene Sportunterricht auch noch verringert wird (falls er denn überhaupt stattfindet). Der Fachlehrermangel ist uns seit langer Zeit bekannt und unsere Forderung ist Behebung des Mangels und nicht die immer aufwendigere Verwaltung des Mangels. Gebraucht werden Sportlehrer und keine weiteren Aufgaben für Verwaltungsangestellte.
Verbesserungen in der Unterrichtsituation sind nicht zu erkennen!
Es werden keine Konsequenzen für die Einstellung neuer Sportlehrer gezogen werden.
Nicht die Auswertung der Daten, sondern die Grundsätze und Bestimmungen für den Schulsports sind die Grundlagen nach denen Unterricht erteilt wird.
Die Absicht des Kultusministeriums, Schüler und Schülerinnen der Klassen 1 – 10 einen Fitnesstest absolvieren zu lassen, in Zahlen 3 200 Schulen und rund 750.000 Schüler, bedeutet einmal mehr Zeit- und Kostenaufwand für die Schulen, die sie eigentlich dringend in Unterricht investieren müssten.   ....
Der Stadtelternrat Hannover stellt neben dem Anschreiben an die Schulelternräte und den Beschluss der Sitzung vom 31.10.2005 einen Elternbrief (pdf, 170 KB)  und einen veränderten Erfassungsbogen (pdf, 267 KB) zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass der obere Teil des Erfassungsbogens im Elternbrief von dem Erfassungsbogen der Schule abweicht.   mfG Garnet Eichholz


LERHAZ, 13.10.2005   "Unterrichtsversorgung wird schöngerechnet   
NP, 13.10.2005    Stadtelternrat und Schulleiter in Hannover sehen "Rechentricks"  
HAZ, 05.10.2005   Eltern machen mobil gegen Stundenausfall    
Protestwelle in den Schulen läuft an / „Lage ist schlimm“ / Stundenpläne werden kontrolliert    
„Die aktuelle Unterrichtsversorgung ist nur eine statistische Größe, die Realität sieht an einigen Schulen anders aus“, sagt Hans-Jürgen Vogel, Vorsitzender der Landeselternrates.

BERGEW LER-Presse-Info, 11.10.2005   Kein Verzicht auf internationale Leistungsstudien Der Landeselternrat Niedersachsen bedauert den Ausstieg aus der Kultusministerkonferenz (KMK)
BER, 05.10.2005   Abschied von der Zukunft
Eltern kritisieren den Ausstieg aus der OECD-Lehrerstudie  ->  OECD - Lehrerstudie

GEW, 04.10.2005   "Wer nicht dabei ist, koppelt sich von internationalen Entwicklungen ab"
Bildungsgewerkschaft zu OECD-Lehrerstudie -  aus www.gew.de


BERGEWBER, 25.09.2005   Stellungnahme des Bundeselternrates  
Der Tagesspiegel, 04.10.2005   Neun Jahre in der Gemeinschaftsschule?  Was Experten sagen
Der Tagesspiegel, 29.09.2005   STREIT UMS BILDUNGSSYSTEM   -  Was hilft benachteiligten Kindern?
GEW, 21.09.2005    Bündnis für längeres gemeinsames Lernen: „Die eigene Schule mit der PISA-Lupe untersuchen“ / Rita Süssmuth hält Hauptreferat bei Auftakt-Fest der Initiative am 23. September   ->  Initiative Länger gemeinsam lernen

NP, 13.09.2005   Angst um Davenstedter Grundschule   Bürgerinitiative kämpft um Standort    Was passiert mit der Grundschule In der Steinbreite? Wird sie abgerissen und neu gebaut, saniert oder ersatzlos geschlossen? Die Davenstedter sorgen sich, die Stadt will demnächst entscheiden.   VON KATRIN SCHREITER  ....    Auch der Stadtelternrat wendet sich gegen eine mögliche Schließung. Richard Lochte: „Die Stadt wirbt vehement mit dem Kinderlandbonus und ist dann nicht bereit, für Schulen und Kindergärten zu sorgen.“ In Davenstedt seien die Schülerzahlen stabil, die Grundschule ist ausgelastet. „Und es gibt keine Anzeichen, dass sich das ändert.“  .....   .
VW-MuseumNP, 10.09.2005  Teurer Spaß Klassenfahrt   ... Malta, Rom und Florenz: Die kostspieligen Ziele  von NORA LYSK    HANNOVER. Teures Vergnügen: Eine 13. Klasse wollte für 550 Euro nach Malta. Problem: Die Eltern konnten nicht zahlen und beschwerten sich bei Kultusminister Bernd Busemann.  ...Für Christoph Walther, Schulleiter der IGS Linden, geht es zusammen mit seinen Schülern des 13. Jahrgangs nach Rom. Er sagt: „Mehr als 200 Euro darf so eine Auslandsfahrt auf keinen Fall kosten.“ Schließlich stehe hier der pädagogische Wert, nicht die Exklusivität im Vordergrund. Und auch ihm fällt auf: „Alles wird teurer, und vielen Eltern fällt es immer schwerer, diese zusätzlichen Kosten aufzubringen.“         Richard Lochte, Vorsitzender vom Stadtelternrat, kritisiert ebenfalls die kostspieligen Fahrten: „Früher sagten wir immer, mehr als 180 DM darf eine Klassenfahrt nicht kosten.“  Heute komme ein Lehrer für diesen Preis nicht mal bis an die Nordsee. „Tatsache ist, dass vor allem die Fahrten der gymnasialen Oberstufen sehr teuer sind“, sagt Lochte. Sein Rat: Eltern, die nicht in der Lage seien, die Kosten für die Klassenfahrt zu tragen, sollten sich an die Schulen wenden. „Es gibt keine offiziellen Stellen, die helfen, dafür haben viele Schulen Fördervereine, die einspringen.“  ....  BILD - PÄDAGOGISCH WERTVOLL: Das Volkswagen-Auto-Museum in Wolfsburg gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen in Niedersachsen.
HAZ, 10.09.2005    2005  Lieber an die Nordsee?     Klassenfahrt ist oft zu teuer       Kultusminister Bernd Busemann hat jetzt teure Klassenfahrten ins Ausland kritisiert – und trifft bei einem Teil der Eltern und Lehrer in Hannover den Nerv. Ein Gymnasium in Hannover habe vor einem Jahr für die Oberstufe eine Skifreizeit für 600 Euro angeboten, berichtet Stadtelternratsvorsitzender Richard Lochte. „Ich weiß, dass einige Schüler wegen des Preises nicht mitgefahren sind. Das ist immer die letzte Lösung, die Eltern noch bleibt.“ Die teuren Vorschläge stammten jedoch keineswegs immer vom Lehrer, sagt Lochte. Von der neunten Klasse an werde den Schülern häufig Mitsprache eingeräumt. „Die Kinder möchten das unbedingt und freuen sich darauf. Und die Eltern sind in der Zwickmühle.“ ...  
NEUE PRESSE, 09.09.2005  Allen stinkt Rauchverbot an Schulen    VON K. SCHREITER, F. MAST UND H. RANDERMANN      HANNOVER/NEUSTADT/BARSINGHAU-SEN. Erst kam das Rauchverbot – und jetzt herrscht dicke Luft an Niedersachsens Schulen: Weil die Schüler nicht mehr auf den Pausenhöfen rauchen dürfen, gehen sie auf anliegende Straßen und Parkplätze.     Die Folge: Viele Anwohner sind genervt von Lärm und weggeworfenen Zigarettenstummeln auf Gehwegen und in Vorgärten ...  Das sagen die Eltern  „Ein Verbot macht eher neugierig“, befürchtet Garnet Eichholz vom Stadtelternrat Hannover.  „Außerdem ist das Thema durch den Erlass nicht aus dem Blickfeld gerückt. Vor allem nicht für die jüngeren Schüler. Die Kleinen sehen nun die Großen auf der Straße rauchen, wenn sie vom Schwimmunterricht oder der Turnhalle kommen, wenn sie zum Unterricht gehen oder Schulschluss haben“, so Eichholz. Und die Lehrer treffen sich häufig bei den Hausmeistern, die auf dem Schulgelände wohnen. Das ist Privatbereich, und da ist Rauchen gestattet.“
HAZ, 03.09.2005     Eltern fordern Neubau      Stadtelternrat kritisiert geplante Grundschulschließung           Der Stadtelternrat Hannover wendet sich gegen eine Schließung der Grundschule In der Steinbreite in Davenstedt ab 2009. Wie berichtet prüft die Verwaltung diese Möglichkeit, da das Schulgebäude marode ist. „Die Stadt wirbt vehement mit dem Kinderlandbonus und ist dann nicht bereit, für Schulen und Kindergärten zu sorgen“, kritisiert Richard Lochte vom Stadtelternrat. In Davenstedt seien die Schülerzahlen stabil, die Grundschule ist ausgelastet. „Und es gibt keine Anzeichen, dass sich das ändert“, sagt Lochte. Bei einer Schulschließung müssten die Kinder weite Wege auf sich nehmen und Grundschulen in Badenstedt, Ahlem oder Limmer besuchen. Auch eine andere Variante, den Umzug der Schule in das Gebäude der ehemaligen Orientierungsstufe Ahlem, lehnen die Eltern ab.          „Wir fordern einen Neubau oder die Sanierung der Schule“, sagt Lochte. Die Stadt habe die jetzige Situation selbst verschuldet, weil sie die notwendige Instandhaltung lange Zeit vernachlässigt habe. Das Schulgebäude war in den sechziger Jahren als Provisorium errichtet worden. Ein solides Gebäude als Ersatz wurde nie realisiert. „Später stand die Schule lange ganz oben auf der Sanierungsliste.“ Von dort sei sie verschwunden, weil die Mängel zu groß wurden und ein Neubau ins Gespräch kam. „Wir nehmen es nicht hin, wenn die Stadt jetzt den schlechten Zustand des Gebäudes als Begründung für eine Schulschließung nimmt“, sagt Lochte.          Auch für den Stadtteil hätte der Verlust der Grundschule Folgen. „Davenstedt würde für junge Familien unattraktiv und vergreisen“, sagt Lochte. Familien, die bereits dort leben, hätten das Nachsehen. „Das passt nicht zu dem Slogan ,Kinderfreundliche Stadt’, mit dem Hannover wirbt.“ bil
Stadtelternrat Hannover - Redenstr. 2 - 30171  Hannover                   Hannover, den 1. September 2005

Stellungnahme zur Schließung der GS „In der Steinbreite“   -->

Der Stadtelternrat Hannover spricht sich entschieden für die Sicherstellung der wohn­ortnahen Grundschulversorgung "kurze Beine - kurze Wege" im Stadtteil Davenstedt aus.


Von den vier möglichen Alternativen die z. Z. im Gespräch sind, sind unserer Meinung nach nur zwei ernsthaft diskutierbar:

1. Neubau oder
2. Totalsanierung am Standort ”Steinbreite“.

Die anderen Alternativen:
3. Umzug der GS ”In der Steinbreite“ in das ehemalige Gebäude der OS Ahlem oder
4. Verteilung der Grundschüler auf die umliegenden Grundschulen in Badenstedt, Ahlem oder Limmer
können wir aus den im Weiteren aufgeführten Gründen nicht in Betracht ziehen.
........... 


Nachdrücklich sei nochmals darauf hingewiesen: Wenn man wirklich möchte, dass mehr Kinder in Hannover leben sollen, muss frühzeitig dafür Sorge getragen werden, dass die entsprechende Infrastruktur vorhanden ist und zwar bevor die Familien sie benö­tigen. Nur so gibt man Paaren das Gefühl Kinder sind hier erwünscht und nimmt ihnen die Sorge, ob in ihrem Stadtteil in 6 Jahren noch eine Grundschule existiert.


Mit freundlichen Grüßen   Der Vorstand des Stadtelternrates
Richard Lochte    Cordula Dietrich    Garnet Eichholz     Angelika Kunkelmoor        Ferdinand Holst     
 

Siehe auch Bürgerinitiative  www.grundschule-davenstedt.de
Erlass vom 09.06.2005 zum Thema: Zurückstellung vom Schulbesuch   In einem Schreiben hat sich der Schulelternrat der Friedich-Ebert-Schule gegen den Erlass vom 09.06.2005 zum Thema: Zurückstellung vom Schulbesuch am 25. August 2005 an den niedersächsischen Kultusminister Herrn Busemann gewendet: ... wir, die Elternvertreter der Friedrich-Ebert-Schule in Hannover-Badenstedt haben Ihren o.g. Erlass mit Befremden zur Kenntnis genommen.   ...   Die bisher übliche und unserer Meinung nach notwendige Möglichkeit zur Zurückstellung vom Schulbesuch innerhalb der ersten sechs Schulwochen (bzw. bis zum 1. Dez des Schuljahres) war eine absolut sinnvolle und notwendige Maßnahme.  .....      Die von Ihnen in Ihrem Erlass erwähnten „vorhandenen individuellen schulischen Angebote, die eine Notwendigkeit der Zurückstellungen während des laufenden Schuljahres entbehrlich machen“ sind uns nicht bekannt. Wir bitten Sie daher, uns diese zwecks Information und Weitergabe an die Eltern unserer Schule zukommen zu lassen.......   Wir bitten daher um eine Interpretation Ihrer Denkweise und Argumentation, um den entrüsteten Eltern unserer Schule Rede und Antwort stehen zu können.. ....    Mehr ...
In einem Schreiben hat sich der Arbeitskreis Gymnasien im Stadtelternrat Hannover am 8. Juli 2005 an den niedersächsischen Kultusminister Herrn Busemann gewendet:
Formulierungen des Arbeits- und Sozialverhaltens
Sehr geehrter Herr Busemann, im letzten Schuljahr wurde der Stadtelternrat auf die Praxis der Kopfnotenvergabe und Bewertung durch die Wirtschaft aufmerksam gemacht, nachdem sich Abgänger nach Jahrgang 10 der Gymnasien mit Abgängern der Realschule auf dem Arbeitsmarkt um Ausbildungs- und/oder Praktikumsplätze sowie Schulplätze an Berufsfachschulen/ Fachgymnasien messen mussten.   Eine Abfrage des Stadtelternrates Hannover an allen weiterführenden Schulen im Schuljahr 04/05 zum Thema Kopfnoten ergab, dass an den meisten Gymnasien im Arbeits- und Sozialverhalten die Note C (zu 80 - 90% innerhalb der Schulen) vergeben wurde. Dabei wurde nicht einmal ein Notendurchschnitt im Zeugnis (z.B. 1,2), das Überspringen einer Klasse oder die Zugehörigkeit zu einer Turboklasse berücksichtigt, obwohl gerade diese Schüler sich i. d. R. durch ein höheres Engagement auszeichnen. An anderen Schulformen wird im Arbeitsverhalten die Note B und im Sozialverhalten B - C am häufigsten vergeben. Die Bandbreite wurde dort häufig ausgeschöpft und die Elternvertreter zeigten sich mit der Benotung überwiegend zufrieden. ...
  Erfüllt ein Schüler die Erwartungen ist davon auszugehen, dass er sie in vollem Umfang erfüllt, sonst würde er sie mit Einschränkungen erfüllen.
Wo also liegt der Unterschied zwischen den Formulierungen B (erfüllt die Erwartungen in vollem Umfang) und C (erfüllt die Erwartungen)? Von der reinen Semantik her gibt es diesen definitiv nicht.  ...
Der Arbeitskreis schlägt Alternativformulierungen vor.  Mehr ...


HAZ, 13.07.2005 Eltern streiten mit Lehrern um Kopfnoten        Schulen einigen sich: „Entspricht den Erwartungen“ wird Standard / Elternrat: Note verbaut Kindern Chancen         Von Bärbel Hilbig         Heute gibt es Zeugnisse – und viele Gymnasiasten werden sich über zwei Zensuren ärgern: Die meisten bekommen für Arbeitsverhalten und für Sozialverhalten die mittlere Note C ...        „Der Beschluss der Schulleiter geht an der Realität vorbei. Wir werden das nicht hinnehmen“, sagt Richard Lochte, Vorsitzender des Stadtelternrates. Da in Arbeitszeugnissen keine negativen Bemerkungen stehen dürften, werde die Formulierung „entspricht den Erwartungen“ in Unternehmen als schlechte Leistung interpretiert.                Der Stadtelternrat hat bereits beim Kultusministerium und den Leitern der Gymnasien protestiert. Die Elternvertreter hatten dieses Schuljahr in einer Umfrage festgestellt, dass die Gymnasien bereits vorher zumeist die Note C vergaben – selbst bei Schülern mit glänzendem Notenschnitt. An anderen Schulformen werde dagegen die Notenskala eher ausgeschöpft – und es gebe häufiger eine B-Note für gutes Arbeits- und Sozialverhalten, meint Lochte. Dahinter stecke auch eine Konkurrenzsituation zwischen Realschülern und Gymnasiasten. „Einige Abgänger vom Gymnasium hatten nach der zehnten Klasse wohl wegen ihrer Kopfnoten Schwierigkeiten, einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz zu finden.“  ...    
Umfrage des Stadtelternrates Hannover zur Unterrichtsversorgung im Schuljahr 2004/2005  Der Kultusminister spricht in der Öffentlichkeit immer wieder von 100 % Unterrichtsversorgung. Diese Aussage wird durch die offizielle Statistik des Kultusministeriums zur Unterrichtsversorgung untermauert. Wer das hört und liest muss denken: „Alles in Ordnung – endlich sind 100 % Unterrichtsversorgung erreicht.“
Die Realität an den Schulen sieht leider anders aus.  
Andauernde Klagen der Elternvertretungen über die schlechte Unterrichtsversorgung veranlassten den Stadtelternrat Hannover zu einer Abfrage zur Unterrichtsversorgung. Grundlage dieser Abfrage sind die in den Stundenplänen ausgewiesenen Stunden ohne Berücksichtigung von Stundenausfällen durch Abwesenheit der Lehrer auf Grund von Krankheit, Klassenfahrten, Fortbildungen etc. Ganz bewusst wurde nicht nach krankheits- und mutterschutzbedingten Unterrichtsausfällen gefragt, denn diese Zahlen gehen auch in die offizielle Statistik des Ministeriums, die zweimal im Jahr (August und Februar) erhoben wird, nicht mit ein.
....  Fazit der Untersuchung: Nach dem Pisaschock wurde vollmundig versprochen, den Schülern eine bessere Bildung zukommen zu lassen.  Der Weg dorthin:
·    Die Klassenfrequenzen werden erhöht (bis zu 32 Schüler in einer Klasse),
·    die Schulzeit wird verkürzt (Abitur nach 12 Jahren) und
·    die Zahl der theoretischen Unterrichtsstunden wird erhöht (auf bis zu 34 Wochenstunden).
·    Außerdem werden die Anforderungen für die Abschlüsse erhöht.
Leider erhalten die Schulen nicht die dafür notwendigen Lehrerstunden.  Die Eltern fragen sich jetzt:
Die Schüler erhalten ca. 6 % weniger Unterricht und werden dadurch besser?
    als pdf - Datei (84 kb)
Stellungnahmen des Stadtelternrates vom 19.05.2005
Stellungnahme des Stadtelternrates Hannover zum Erlassentwurf „Erlassentwurf Durchlässigkeits- und Versetzungsverordnung “

1.    Hauptschüler bleiben trotz bestehender Defizite nicht sitzen und durchlaufen schneller die Schule, obwohl gerade hier Schüler anzutreffen sind, die im Lernen verlangsamt sind und deutlich mehr Zeit und Förderung benötigten.
2.    Die Lehrkräfte werden durch die Schaffung der Ausgleichsregelung nicht motiviert, die bis dahin von der Schule nicht aufgearbeiteten Defizite durch entsprechende Fördermaßnahmen auszugleichen.
3.    Die Leistungsmotivation der Schüler wird geschwächt, da auch mit drei Fünfen versetzt wird.
4.    Das Ansehen der Hauptschule wird aus Sicht von Eltern und Wirtschaft weiter geschwächt, wenn Schüler mit solchen schlechten Noten versetzt werden. Diese Schüler werden trotz Abschluss keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.
5.    Von Stärkung der Hauptschule kann keine Rede sein, da z.B. die Abfrage "Unterrichtsversorgung" in Hannover ergab, dass auch in dieser Schulform keine 100% Unterricht erteilt werden und Förderstunden in nicht ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Da auch in Zukunft nicht davon auszugehen ist, dass mehr Unterrichtsstunden in die Schulen fließen, ist die Tendenz "Schüler mit erheblichen Defiziten" auf Grund mangelnder Förderangebote durchzuschleusen absehbar.

Stellungnahme des Stadtelternrates Hannover zum Erlassentwurf „Integration und Förderung von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache“

Auffallend ist, dass neueste sprachwissenschaftliche Erkenntnisse nicht in den Erlass einbezogen wurden. Für die sprachliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen wird dem Erlernen der Muttersprache (Herkunftssprache) große Bedeutung beigemessen. Gleiches gilt für die Möglichkeit zum Erlernen einer Zweitsprache.
Von daher ist er erforderlich diesen Unterricht verbindlich vom 1. bis 10. Jahrgang anzubieten, zumal sich der Wortschatz in jedem Jahrgang erweitert.

Die Zuteilung der erforderlichen Stunden ist im Erlassentwurf zu unverbindlich geregelt und die Bereitstellung der finanziellen Mittel für die Schulen von der Finanzlage des Landes abhängig. Daher wird keine kontinuierliche Förderung in diesem Bereich stattfinden.
Zudem wurden die Wochenstunden von bisher bis zu 5 Std./Wo. auf 2-3 Std. /Wo. gekürzt. Diese Stundenzahl ist zum Erlernen der Muttersprache nicht ausreichend.

Das bisherige Verfahren sah eine Abmeldung zum Jahresende vor und verhinderte unnötige Bürokratie. Im Erlass ist jetzt vorgesehen jedes Jahr erneut anzumelden.

Die Landesregierung hat bisher die Organisation des Unterrichts durch die Herkunftsländer abgelehnt, um selber die Kontrolle über die Inhalte und Qualität zu behalten. Das sollte auch bedeuten, dass sie die Notwendigkeit der Förderung in ausreichendem Umfang anerkennt. Dies ist im vorliegenden Erlassentwurf nicht ersichtlich.

Wir hoffen, dass Sie unsere Anregungen im Rahmen der weiteren Beratungen berücksichtigen werden und der Erlassentwurf entsprechend geändert wird.

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Gez. R. Lochte
(Vors. StER Hannover)


Stellungnahme des Stadtelternrates Hannover zum Erlassentwurf „Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“

Die fundamentale Bedeutung, die der Anfangsunterricht für die gesamte weitere Entwicklung des Kindes hat, erfordert für alle Lehrer in der Grundstufe Kenntnisse über Rechtschreibschwierigkeiten und Dyskalkulie. Ein weiteres Problemfeld zeigt sich auch in der fachgerechten Diagnostik und Behandlung, sowie Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Hyperkinetischem Syndrom (ADHS).
Eine sorgfältige Vorbereitung auf den Erstunterricht und die Kenntnisse über Ursachen und die anzustrebende pädagogische Förderung sollten in Veranstaltungen der Lehreraus- und -fortbildung vermittelt werden. Diese ist augenblicklich nicht ausreichend und zu wenig verpflichtend, da es immer noch Lehrkräfte gibt die von diesen Krankheitsbildern erst durch Eltern erfahren.

In dem Entwurf wird der Anschein geweckt, dass im Besonderen auf die betroffenen SchülerInnen eingegangen wird. Da aber die Entscheidung im Einzelnen den Klassenkonferenzen mit Zweidrittel-Mehrheit obliegt wird kein schlüssiges Konzept angeboten. Der Erlassentwurf enthält nur Allgemeinplätze, die in keiner Weise verbindlich sind.

Die Schulen sind, unseren Beobachtungen nach, mit einer gezielten und konsequenten Diagnostik und Therapie von Teilleistungsschwächen überfordert.
Die wenigsten Teilleistungsschwächen oder Anderes werden auf Grund der Empfehlungen von Lehrkräften festgestellt, sondern häufig weil die Eltern nach einem langen Leidensweg mit ihren Kindern einen Therapeuten aufsuchen. Zur Zeit stellen wir im Stadtgebiet Hannover fest, dass Grundschulen auf Grund des Leistungsdrucks eher dazu übergehen „verhaltensauffällige“ Schüler an die Sonderschule zu überweisen.


Grundlage für die Entscheidungen müssen daher die Gutachten eines Facharztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie sein. Abweichungen sollten nur mit besonderer Begründung möglich sein. Die Inhalte der Förderarbeit bedürfen der ständigen Überprüfung.
Sie müssen in den Veranstaltungen der Lehrerfortbildung vermittelt werden und die Teilnahme der Lehrkräfte muss verbindlich sein.

 
Zur Förderung der Kinder mit Teilleistungsschwächen muss die Schule engen Kontakt mit außerschulischen Einrichtungen z.B. dem Jugendamt, Schulpsychologen etc. halten und die eigenen Fördermaßnahmen mit den dort tätigen Fachkräften abstimmen.
Darüber hinaus müssen die Erziehungsberechtigten Hinweise auf besondere Lehr- und Lernmittel, häusliche Übungs- und Fördermöglichkeiten sowie Verhaltensweisen gegenüber dem Schüler erhalten. Die Kooperation mit den Erziehungsberechtigten ist nicht nur anzustreben, sondern die
Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern ist im Erlass verbindlich festzuschreiben.

Wenn der Gesetzgeber den Klassenkonferenzen freie Hand lässt, wie die Bewertung der einzelnen SchülerInnen stattzufinden hat, muss zunächst bekannt sein, ob ein Förderbedarf nötig ist und  welche Qualität erforderlich ist.
Dafür muss die Klassenkonferenz bereits zu Beginn des Schuljahres tagen und Förderpläne erstellen. Bisher ist keine Schule bekannt, die dies durchführt.
Der Gesetzgeber muss klare Vorgaben machen, d.h. jede Schule verpflichten ein Diagnose- und Förderkonzept im Benehmen mit den umliegenden Schulen vorzulegen. Dafür müssen besondere Stunden in die Stundentafel eingebracht werden.

Die Förderung darf nicht nach dem vierten Schuljahr enden, sondern muss in der gleichen Qualität weitergeführt werden.
Unklar ist ferner warum Abweichungen in der Leistungsfeststellung und –bewertung bei  Rechenschwierigkeiten nur in der Grundschule möglich sind und dies anders behandelt wird als bei Legasthenie.

Bemerkungen für die Zeugnisse der Klassenstufen 5/6 und 7/8 sind nicht vorgesehen. Auch hier sind im Sinne der SchülerInnen Vorgaben zu machen.

Daher ist es erforderlich auch für Lehrkräfte an weiterführenden Schulen Fortbildungsmaßnahmen einzurichten und erforderliche Förderstunden für SchülerInnen bereitzustellen.

Wir hoffen, dass Sie unsere Anregungen im Rahmen der weiteren Beratungen berücksichtigen werden und der Erlassentwurf entsprechend geändert wird.

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Gez. R. Lochte
(Vors. StER Hannover)


Stellungnahmen des Stadtelternrates vom 21.02.2005
Der Stadtelternrat Hannover lehnt den Einsatz von ehemaligen Beamten der Bezirksregierungen in Schulen ab.  Der Stadtelternrat schließt sich der Empfehlung des Niedersächsischen Städtetages an, der in der Sitzung am 23.11.04 beschlossen hat, dass die Kommunen diesem Einsatz nur dann zustimmen sollen, wenn sich hieraus keine Folgewirkungen für den kommunalen Schulträger ergeben.
Im  Schulleitersprecherkreis Hannover wurde dieses Thema am 17.01.05 erörtert. Es wurde die Auffassung vertreten, dass klare Aussagen zu einer nachhaltigen Entlastung der Schulleitungen und eine echte zusätzliche Unterstützung bei ständig zunehmenden Aufgabenstellungen erwartet werden. Dieses Modell der "Gegenfinanzierung" durch Unterrichtsstunden birgt keine Verlässlichekeit und wird zu den genannten Bedingungen abgelehnt.
Mit dem Erlass vom 07.12.04 hat das MK die Schulen aufgefordert, Anträge auf Zuordnung von Personal aus den aufgelösten Bezirksregierungen zu stellen. ... Schulleiter geben die ohnehin gekürzten Freistellungs-Stunden ab, um damit eine Verwaltungskraft zu "finanzieren". Für diese Verwaltungskraft muss außerdem ein richtliniengerechter Arbeitsplatz eingerichtet werden. Da der Schulträger die Kosten dafür nicht übernehmen wird, müssen die Schulen dies aus ihrem jetzigen Budget finanzieren.
Die zurückgegebenen Freistellungsstunden fließen in die Berechnungen zur Unterrichtsversorgung ein. Es kann also passieren, dass eine Schule durch Rückgabe der Freistellungsstunden eine zu gute Unterrichtsversorgung aufweist und daher bei der nächsten Zuweisung von Lehrerstunden dieser Schule Unterrichtsstunden entzogen werden. Erfahrungsgemäß bedeutet dies, dass der jeweiligen Schule mehr Stunden entzogen werden als sie aus Freistellungsstunden gewonnen hat ........   die ganze Stellungnahme als pdf (12 KB)

Zusatzjobs nach § 16 Abs. 3 Satz 2 SGB II (1-Euro-Jobs) an Schulen.   Der Stadtelternrat Hannover lehnt den Einsatz von Personal an Schulen auf "1-Euro-Job"-Basis ab.  ... An den Schulen ist die Personaldecke in den letzten Jahren immer mehr reduziert worden. Es gibt eine Menge Arbeit im pädagogischen wie auch im nicht pädagogischen Bereich zu tun. Nur ist diese Tätigkeit nicht zusätzlich, sondern notwendig. Diese Stellen sind durch reguläre Arbeitsverhältnisse abzudecken. Sie dürfen in keinem Fall durch "1-Euro-Jobs" ersetzt werden, weil die Betreuung, Erziehung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen ein hohes Maß an qualifiziertem, ausgebildetem und kontinuierlich arbeitenden Personal erfordert.   ...  .   die ganze Stellungnahme als pdf (15 KB)
NP,
25.01.2005

Schulbuch

Schreiben als pdf (16 kb)

Stadtelternrat lehnt den Erlassentwurf zur Lernmittelausleihe ab    Stellungnahme des Stadtelternrat Hannover zum Änderungsentwurf „Entgeltliche Ausleihe von Lernmitteln“
Sehr geehrter Herr Busemann,
Der Stadtelternrat lehnt den vorgelegten Erlassentwurf des Kultusministerium ab, weil er in wesentlichen Punkten Elterninteressen verletzt.

Begründung: Grundsätzlich ist zu beanstanden, dass bereits mit der Aufhebung der Lernmittelfreiheit die Privatisierung von Bildungskosten eingeleitet wurde, die mit dem neuen Erlassentwurf weiter verschärft wird. Die detaillierten Festlegungen im vorliegenden Entwurf (z.B. hinsichtlich der Entgeldhöhe, der Umlaufzyklen und der Verwendung ausrangierter Lernmittel) stellen eine Überreglementierung des Ausleihverfahrens da. Vor dem Hintergrund der angestrebten Eigenständigkeit aller Niedersächsischen Schulen sind derartig enge Vorgaben geradezu anachronistisch. Die Ausgestaltung des Ausleihverfahrens sollte den Schulen unter Beteiligung der Eltern überlassen bleiben, da diese am besten beurteilen können, welches Verfahren vor Ort am günstigsten ist.  Ausführliche Kritik  hier ...    
Kürzungen in Vollen Halbtagsschulen und bei der Integration
NP,
18.12.2004

Volle Halb-
tags-
schulen


Integration

Offener Brief an Busemann   HANNOVER. Protest-Post für Bernd Busemann (CDU): Niedersachsens Kultusminister erhält in diesen Tagen zwei offene Briefe von verärgerten Eltern. Es geht um die Kürzungen der Lehrerstunden an den Vollen Halbtagsschulen (VHTS) und bei dem so genannten „Regionalen Integrationskonzept Hannover-Nordwest“.         Die Kritik kommt von der breiten Basis: Die Schulelternräte von 24 Vollen Halbtagsschulen in Stadt und Region, der Stadtelternrat und der Regionselternrat wollen gegen die Sparmaßnahmen an den Vollen Halbtagsschulen vorgehen.          Die Kürzungen seien so massiv, dass die Schulen „ihrem pädagogischen Auftrag nicht mehr gerecht werden könnten“, heißt es in dem Brief. Die Folgen: Unterrichtsausfall, Klassen werden aufgeteilt oder zusammengelegt, AGs und Klassenfahrten fallen aus.      Hintergrund: Das Konzept der VHTS sieht eine bessere Lehrerversorgung und mehr Förderunterricht vor. In der Unterrichtszeit (bis mittags) kümmern sich nur ausgebildete Pädagogen um die Kinder. Durch die Stundenkürzung fürchten die Eltern, dass dieses Schulmodell demontiert werden soll. Auch die Sparmaßnahmen bei dem so genannten „Regionalen Integrationskonzept Hannover-Nordwest“ stößt auf heftige Kritik. Dieses Modell unterstützt und begleitet besonders benachteiligte Schüler in sozialen Brennpunkten. Das verhindere in vielen Fällen eine Überweisung in Förderschulen, so Richard Lochte vom Stadtelternrat. „Außerdem sinkt damit das Bildungsniveau weiter, und auf lange Sicht steigt die Jugendkriminalität. Dagegen wollen wir uns wehren.“ Die Eltern hoffen nun auf eine Antwort von Busemann. KaSch

Stellungnahme Volle Halbtagsschulen Im Original:

Stellungnahme zu
Kürzungen der Stundenzuweisung in den Vollen Halbtagsschulen
(16.12.2004, PDF 23 KB)
Stellungnahme der Schulelternräte von 24 Vollen Halbtagsschulen, des Arbeitskreises Grundschulen im Stadtelternrat Hannover und des Arbeitskreises Grundschulen im Regionselternrat Hannover.

Dazu gibt es eine Powerpoint-Darstellung als pdf  umgewandelt.
Größe: 2,637 MB !!
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HAZ, 18.12.2004

Volle Halb-
tags-
schulen


Integration
 
Basteln statt lernen – Eltern sind sauer     Immer mehr Unterricht an Vollen Halbtagsschulen fällt aus / Kürzungen an Integrationsschulen geplant        Stadtelternrat und Regionselternrat sind verärgert: Stundenkürzungen in Grundschulen haben zu massivem Unterrichtsausfall und dem Wegfall von Förderangeboten geführt. Seit bei den Vollen Halbtagsschulen die Vertretungsreserve gestrichen wurde, werden dort meist Klassen zusammengelegt, wenn Lehrer krank werden. Ursprünglich waren die Vollen Halbtagsschulen besser mit Lehrerstunden versorgt als andere Grundschulen. „Das war sinnvoll, weil viele dieser Schulen in sozialen Brennpunkten liegen“, sagte eine Mutter bei einem Treffen von Elternvertretern am Donnerstagabend.           Zweiter Kritikpunkt der Eltern: Auch in Schulen, die Sonderschüler für Lernhilfe integrieren, sollen zum Schulhalbjahr Lehrer abgezogen werden. In den sieben Schulen, die zum „Regionalen Integrationskonzept Hannover-Nordwest“ gehören, fallen dann 80 Stunden weg. „Bisher können diese Grundschulen sozial benachteiligte Kinder frühzeitig fördern und halten ihnen damit Bildungschancen offen“, sagt Richard Lochte vom Stadtelternrat. Genau das finde laut Pisa-Studie in Deutschland bisher viel zu wenig statt.             „So viel Unterrichtsausfall wie in diesem Herbst haben wir noch nie erlebt. Die vierten Klassen wurden tageweise nach Hause geschickt“, sagt ein Vater, dessen Schule von den Kürzungen doppelt betroffen ist. Die Schulleitung versuche alles, was möglich ist. „Aber wenn drei Lehrer krank werden, lässt sich das nicht mehr ausgleichen.“ In einer Vollen Halbtagsschule waren kurzfristig fünf von 15 Lehrern erkrankt und zwei weitere bei einer Pflichtfortbildung.                 Eltern aus anderen Schulen berichten, dass es durch die Klassenzusammenlegungen zu tief greifenden Konflikten unter den Schülern kommt. „Die Lehrer können das in Klassen mit 40 Kindern nicht mehr auffangen. Einzelne Eltern beschuldigen jetzt öffentlich die Schule.“ Eine andere Mutter beklagt, dass die Viertklässler seit vier Wochen nur noch basteln statt auf die weiterführenden Schulen vorbereitet zu werden. Manche Schulen setzen Eltern als Aufsicht ein. „Ich stehe hinter dem Ehrenamt. Aber wenn ich Kinder fördern will, brauche ich eine qualifizierte Ausbildung“, sagt Garnet Eichholz vom Stadtelternrat.
Die Eltern von 24 der 27 Vollen Halbtagsschulen in der Region haben nahezu geschlossen einen Protestbrief an das Kultusministerium geschickt. Ein zweiter Brief wendet sich gegen die Kürzungen an den Integrationsschulen. bil

Stellungnahme Regionales Integrationskonzept Im Original:

Stellungnahme zu
Kürzungen der Stundenzuweisung im "Regionalen Integrationskonzept Hannover Nordwest"
(16.12.2004, PDF 30 KB)
Stellungnahme der Schulelternräte von 24 Vollen Halbtagsschulen, des Arbeitskreises Grundschulen im Stadtelternrat Hannover und des Arbeitskreises Grundschulen im Regionselternrat Hannover.

Dazu gibt es eine Powerpoint-Darstellung als pdf  umgewandelt.
Größe: 1,4 MB !!!
 
Stellungnahme des Stadtelternrates zum Erlassentwurf "Hausaufgaben an allgemeinbildenden Schulen"  (28.10.2004, PDF 82 KB)    ... im vorliegenden Erlassentwurf ist aber keine Berücksichtigung der Mehrbelastung der Schüler durch mehr Unterricht zu erkennen...  ... fordern wir Sie auf, Herr Minister Busemann, den Erlassentwurf den oben beschriebenen realen Gegebenheiten anzupassen oder ihn - besser noch - wieder zurückzunehmen
Stellungnahme des Stadtelternrates Hannover zum Erlasse "Sicherheits- und Gewaltpräventionsmaßnahmen in Schule"  (22,10.2004  PDF  104 KB)   ... leider scheitert die Umsetzung der am grünen Tisch entwickelten guten Ideen an den realen Gegebenheiten. ..
Stellungnahme des Stadtelternrates und des Regionselternrates Hannover zur Umsetzung der Rechtschreibreform zum 1. August 2005  (22.09.2004, PDF 14 KB)   Der Stadtelternrat Hannover und der Regionselternrat Hannover sprechen sich für  die planmäßige Umsetzung der Rechtschreibreform aus.  Bundeselternrat zur Rechtschreibreform: (01.10.2004, PDF 14 KB)  Bundeselternrat, Bundesschülerkonferenz, Lehrerverbände im DGB und IM DBB, Schulbuchverlage und Präsidium der Kultusministerkonferenz sind sich einig: Neuregelung der deutschen Rechtschreibung ist in den Schulen gut angekommen und wird angenommen..
Brief an den Kultusminister - 05.07.2004   Brief des AK Grundschulen: Unterrichtsversorgung an den Grundschulen Hannovers kontra Sprachfrühförderung  (05.07.2004)  Seit dem 1. Februar führt das Land Niedersachsen Sprachfrühfördermaßnahmen für die zum Sommer schulpflichtigen Kinder durch. Der Förderbedarf je Kind ist dabei auf 1,5 Lehrerstunden festgeschrieben. Zuständig für die Durchführung des Förderunterrichtes sind die Grundschulen. Das Land Niedersachsen hat den Grundschulen dafür „zusätzliche“ Förderstunden zur Verfügung gestellt.      Die angekündigten Förderstunden werden jedoch nicht zusätzlich zu den bisher an den Grundschulen verfügbaren Lehrerstunden zugewiesen, sondern überwiegend durch Kürzung des bisherigen Förderstundenkontingentes erreicht   ....  Antwort des Niedersächsischen Kultusministeriums vom 01.09.2004  als PDF (100 KB)
Stellungnahme des Stadtelternrates zur Wochenstundenzahl  (21.06.2004) Durch die von der Landesregierung verkürzte Schulzeit von 13 auf 12 Jahre ergeben sich zwangsläufig erhöhte Wochenstundenzahlen (je nach Schulform bis zu 36 Stunden pro Woche inkl. Arbeitsgemeinschaften).   Dadurch müssen die Schüler/innen an einzelnen Tagen bis zur 8. oder 9. Stunde in der Schule anwesend sein. Für solche Tage sind besondere Rahmenbedingungen erforderlich die von der Landesregierung weder finanziell noch durch entsprechende Erlasse berücksichtigt wurden. ....
Schreiben an Eltern  Der Stadtelternrat Hannover fordert die Eltern auf, in den Gesamtkonferenzen  Anträge zum Mietmodell für Schulbücher zu stimmen .....   mehr zum Schulbuch ...    als pdf (85 KB)
Schreiben an Eltern  Der Stadtelternrat Hannover hat in Zusammenarbeit aller Arbeitskreise (Grundschulen bis Gymnasien) eine Prioritätenliste möglicher Auswahlkriterien zum Auswahlverfahren bei den weiterführenden Schulen aufgestellt und einen Antrag in den Schulausschuss eingebracht .     mehr zum Auswahlverfahren ...     als pdf (85 KB)      Antrag im Schulausschuss  als doc (34 KB)
Brief an den Kultusminister   Stellungnahme des Stadtelternrates Hannover zum Erlassentwurf
„Einsatz und Weiterbildung von Beratungslehrern" mehr ...   als doc (40 KB)
  Erlass-Entwurf  als pdf (25 KB)     Hinweise zum Erlass-Entwurf  (28 KB)    


STELLUNGNAHMEN  2005:  
21.05.2005
"Erlassentwurf Durchlässigkeits- und Versetzungsverordnung
21.05.2005
"Integration und Förderung von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache
21.05.2005
"Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“
21.02.2005
Der Stadtelternrat Hannover lehnt den Einsatz von ehemaligen Beamten der Bezirksregierungen in Schulen ab.   als pdf (12 KB)
21.02.2005
Zusatzjobs nach § 16 Abs. 3 Satz 2 SGB II (1-Euro-Jobs) an Schulen.  als pdf (15 KB)
18.12.2004
Stellungnahme des Stadtelternrat Hannover zum Änderungsentwurf „Entgeltliche Ausleihe von Lernmitteln“
Ausführliche Kritik  hier ...
16.12.2004
Stellungnahme zu Kürzungen der Stundenzuweisung in den Vollen Halbtagsschulen 16.12.2004, PDF 23 KB) als Powerpoint-Darstellung als pdf   Größe: 2,637 MB !!.
16.12.2004
Stellungnahme zu Kürzungen der Stundenzuweisung im "Regionalen Integrationskonzept Hannover Nordwest"
als Powerpoint-Darstellung als pdf   Größe: 1,4 MB !!!




STELLUNGNAHMEN  2004:     
28.10.2004
Stellungnahme des Stadtelternrates zum Erlassentwurf "Hausaufgaben an allgemeinbildenden Schulen"  (PDF 82 KB)    ... im vorliegenden Erlassentwurf ist aber keine Berücksichtigung der Mehrbelastung der Schüler durch mehr Unterricht zu erkennen...  ... fordern wir Sie auf, Herr Minister Busemann, den Erlassentwurf den oben beschriebenen realen Gegebenheiten anzupassen oder ihn - besser noch - wieder zurückzunehmen
22.10.2004
Stellungnahme des Stadtelternrates Hannover zum Erlasse "Sicherheits- und Gewaltpräventionsmaßnahmen in Schule"  (PDF  104 KB)   ... leider scheitert die Umsetzung der am grünen Tisch entwickelten guten Ideen an den realen Gegebenheiten. ..
22.09.2004
Stellungnahme des Stadtelternrates und des Regionselternrates Hannover zur Umsetzung der Rechtschreibreform zum 1. August 2005  (PDF 14 KB)   Der Stadtelternrat Hannover und der Regionselternrat Hannover sprechen sich für  die planmäßige Umsetzung der Rechtschreibreform aus
01.10.2004
Bundeselternrat zur Rechtschreibreform: (PDF 14 KB)  Bundeselternrat, Bundesschülerkonferenz, Lehrerverbände im DGB und IM DBB, Schulbuchverlage und Präsidium der Kultusministerkonferenz sind sich einig: Neuregelung der deutschen Rechtschreibung ist in den Schulen gut angekommen und wird angenommen..
21.06.2004
Stellungnahme des Stadtelternrates zur Wochenstundenzahl   Durch die von der Landesregierung verkürzte Schulzeit von 13 auf 12 Jahre ergeben sich zwangsläufig erhöhte Wochenstundenzahlen (je nach Schulform bis zu 36 Stunden pro Woche inkl. Arbeitsgemeinschaften).   Dadurch müssen die Schüler/innen an einzelnen Tagen bis zur 8. oder 9. Stunde in der Schule anwesend sein. Für solche Tage sind besondere Rahmenbedingungen erforderlich die von der Landesregierung weder finanziell noch durch entsprechende Erlasse berücksichtigt wurden.

Schreiben an Eltern  Der Stadtelternrat Hannover fordert die Eltern auf, in den Gesamtkonferenzen  Anträge zum Mietmodell für Schulbücher zu stimmen .....   mehr zum Schulbuch ...    als pdf (85 KB)

Schreiben an Eltern  Der Stadtelternrat Hannover hat in Zusammenarbeit aller Arbeitskreise (Grundschulen bis Gymnasien) eine Prioritätenliste möglicher Auswahlkriterien zum Auswahlverfahren bei den weiterführenden Schulen aufgestellt und einen Antrag in den Schulausschuss eingebracht .     mehr zum Auswahlverfahren ...     als pdf (85 KB)      Antrag im Schulausschuss  als doc (34 KB)

Brief an den Kultusminister   Stellungnahme des Stadtelternrates Hannover zum Erlassentwurf
„Einsatz und Weiterbildung von Beratungslehrern"
mehr ...   als doc (40 KB)
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