GUSTAV-STRESEMANN-REALSCHULE

Welche Schule für mein Kind ? 2008, als pdf Seite 6 - Realschulen

Gustav-Stresemann-Realschule, 27.02.2008, 16:30 (Vorstellungstag), ab 18:30 Uhr Informationsabend, 06.-08.05.2008 - Schnuppertage für Viertklässler (2. - 5. Stunde), (Voranmeldung über das Sekretariat) 27.05.2008. Mai - Infoabend für Grundschuleltern (18:30 Uhr) (Neuer Termin), Stresemannallee 24, 30173 Hannover, www.gsr-hannover.de, RS-Stresemannschule@Hannover-Stadt.de, Tel. 16 84 40 07, Schulleiter H. Wolfgang Drücker, Homepage des Schulelternrates www.gsr-hannover.de/schulelternrat.php

Schülerzahl: 330, Vollzeitlehrerstellen: 12 (23 Lehrer), Altersdurchschnitt der Lehrer: 50 Jahre, Klassengröße 5. Jg.: 26

Schwerpunkte: Sprachen, Bewerbungsvorbereitung, Informatik, Sport, Wirtschaftskooperationen. Besonderheiten: Kleine Lehrerteams, Französisch und Englisch ab Klasse 5. Staatlich anerkanntes Französisch-Zertifikat. Hausaufgabenhilfe in kleinen Gruppen. Lernen an außerschulischen Orten. Bewerbungstraining. Solarprojekt. Förderkonzept.. Prominente Abgänger: keine Angabe

Infotage und Anmeldung 

 

 

 

Das Bild wurde uns vom Schulelternrat der Gustav-Stresemann-Realschule zur Verfügung gestellt. Danke.

HAZ, 26.03.2009 Heftige Kontroverse im Schulausschuss

Eltern, Lehrer und Schüler protestieren gegen Fusion in der Südstadt / IGS-Pläne bleiben unklar

VON BÄRBEL HILBIG
Die Wogen schlugen gestern im Schulausschuss hoch. Eltern, Lehrer und Schüler machten ihrem Ärger über die geplante Zusammenlegung von Gustav-Stresemann-Realschule mit der Haupt- und Realschule Heinrich-Heine-Schule Luft.

Doch vergebens: Die Eigenständigkeit der Gustav-Stresemann-Realschule endet im August. Eine Siebtklässlerin sagte voraus, die meisten Schüler würden auf eine andere Realschule wechseln „Eine Zusammenlegung lohnt sich dann doch gar, nicht." Die Eltern seien alle dagegen, betonte Andreas Luhmann, Vater, einer Fünftklässlerin.
,,Ich verstehe nicht, warum wir Eltern und Schüler dermaßen übergangen wurden", sagte Ricarda Zilinda, deren Sohn die neunte Klasse besucht. Petra Martinsen, Fachbereichsleiterin Schule, verwies auf vor einem Jahr begonnene Gespräche mit Schulleitern und Lehrern. Schuldezernentin Marlis Drevermann betonte, die Fusion solle das ortsnahe Angebot an Hauptschulplätzen sichern. Michael Klie (SPD) bedauerte, dass die Eltern nicht frühzeitig in die Beratungen eingebunden wurden.
Dennoch stimmte die rot-grüne Ratsmehrheit für die Zusammenlegung der Schulen bereits im August - und für einen Zusatzantrag des Bezirksrats Südstadt-Bult, die Schule zu einem nicht benannten Zeitpunkt in eine Integrierte Gesamtschule (IGS) umzuwandeln. Die Verwaltung hatte die Ablehnung dieses Antrags empfohlen: Das Gebäude der Heinrich-Heine-Schule, in dem die fusionierten Schulen 2010 zusammenziehen, sei nicht für eine IGS mit vier Klassen pro Jahrgang geeignet. Das Schulgesetz schreibt bei einer IGS-Neugründung jedoch sogar fünf Klassen pro Jahrgang vor. Außerdem sei für den Ganztagsbetrieb ein Anbau, mit Mensa und Freizeitbereich notwendig.
„Sie streuen den Leuten Sand in die Augen", kritisierte FDP-Ratsherr Jens Meyburg. Angesichts der Haushaltslage sei eine Mensa nicht schnell zu haben. Klie erläuterte, die IGS werde mittelfristig anvisiert. ,,Das heißt, wenn wir die baulichen Voraussetzungen, schaffen können und das niedersächsische Schulgesetz geändert wird, sodass eine neue IGS kleiner ausfallen kann." Regine Kramarek (Grüne) sagte, die Zusammenführung der beiden Schulen geschehe im Hinblick auf eine spätere IGS. „Dann können sie sich schon einmal aneinander gewöhnen.
Garnet Eichholz, Vorsitzende des Stadtelternrats kritisierte, es würden zwei Themen verknüpft, die nicht zusammengehörten. Die meisten Eltern seien gegen die Zusammenführung von Hauptschulen und Realschulen. Es gebe aber ein deutliches Votum von Grundschuleltern für die IGS
. „Wenn eine Schule zuerst für das eine und später für das andere ein Konzept erarbeiten soll, gibt das einen Frust, den Sie sich nicht vorstellen können." Renate Frauendorf, Lehrervertreterin im Schulausschuss, stellte die Eile infrage mit der nun entschieden wurde. Lehrerin Ulla Meyer sprach von fragwürdigen Gründen. Eine marode Grundschule solle das sanierte Gebäude der Realschule bekommen. „Es wird im Nachhinein pädagogisch argumentiert. Das halten wir für einen Skandal." Unter den Eltern werde inzwischen auch die Glaubwürdigkeit des demokratischen Prozesses bezweifelt. Die Verwaltung argumentierte aber mit der geringen Größe der demnächst fusionierten Schulen.

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