| SCHULREFORM - Dokumentation des Stadtelternrates Hannover |
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NP, 20.05.2003 Schulstrukturreform: Protest der
IGS-Eltern mit 3663 Unterschriften
beim Kultusminister Aufstand der Gesamtschulen gegen das Schulgesetz: Gestern
überreichten
IGS-Eltern dem Kultusminister 3663 Unterschriften - und er machte ihnen
Hoffnung:
Noch sei das Gesetz nicht beschlossen, so Bernd Busemann. von Julia Pennigsdorf
Hannover.
Die Integrierten Gesamtschulen (IGS) in der Region lassen nicht locker.
Sie
hatten ihren Widerstand gegen den CDU-Schulgesetzentwurf
angekündigt und setzen ihn nun in die Tat
um. Gestern klopften die Elternvertreter aller
acht Gesamtschulen (IGS Mühlenberg,
Roderbruch, Linden, Vahrenheide, List,Kronsberg,
Garbsen und Langenhagen) an das Amtszimmer von
Kultusminister
Bernd Busemann. Im Gepäck hatten sie 3663 Unterschriften gegen die
Schulreform. Der Protest richtet sich
dagegen, dass die IGS nicht mehr als Regelschule gelten soll. Das
bedeutet, dass sie in den Empfehlungen der Grundschullehrer für
eine geeignete Schule nicht vorkäme. "So drängt man uns
an den Rand", sagt Theo Prager von der IGS Mühlenberg.
Busemann
blieb in der Kernfrage, keine neue IGS zuzulassen, hart- sagte aber den
bestehenden
Schulen "vernünftige Entwicklungschancen" zu. "Viele forderten
auch
das Aus der IGS. Das sehe ich anders", so Busemann. Die Klassizierung
der
IGS als Regelschule sagte er den Eltern nicht zu. Hoffnung machte er
ihnen
trotzdem: "Ich bin ein Pragmatiker, und das Gesetz ist noch nicht
fertig",
so der Minister vage. "Wenn sich Gesamtschulen im Wettbewerb behaupten,
ist
das letzte Wort über sie noch nicht gesprochen." mehr ... Erfolg nach Protesten auch im Streit um die Schulbezirke. Wie berichtet, sollten Schüler aus Hannover künftig nicht mehr die KGS in Hemmingen besuchen. In Hannover selbst gibt es keine Kooperative Gesamtschule. Das sei vom Tisch, hieß es aus Busemanns Büro. Der Wechsel zwischen den Kommunen bleibe frei. |
| HAZ, 10.05.2003 Wie durchlässig ist das Schulgesetz ? Hannover (gs). Die Opposition im Landtag sieht sich durch die zweitägige Anhörung von Verbänden zum Schulgesetz in ihrer Kritik an den geplanten Änderungen bestätigt. Wolfgang Jüttner (SPD) sagte am Freitag, der Begriff der "Durchlässigkeit", also der Möglichkeit des Wechsels zwischen den Schulformen, müsse dringend geklärt werden. "Da passen wir auf", kündigte er an. Sein Fraktionskollege Wolfgang Wulf kritisierte besonders die Beschränkung des Elternwillens nach der fünften Klasse. SPD und Grüne erneuerten ihre Forderung, die Gesamtschulen im Gesetz weiter als Regelschule zu führen. Die Grünen plädierten für eine möglichst lange gemeinsame Grundschulzeit. |
| NP, 10.05.2003 Schulgesetz wird nachgebessert Hannover. Das Schulgesetz von CDU und FDP wird in einigen Punkten nachgebessert. Dies ergab die zweitätige Anhörung im Kultusausschuss. Neue Gesamtschulen werde es nicht geben, die bestehenden dürften aber das Abitur nach zwölf Jahren anbieten und bekämen eine volle Unterrichtsversorgung garantiert, so Karl-Heinz Klare, Fraktionsvize der CDU im Landtag. Die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen werde ein Erlass regeln. Die SPD fühle sich in ihren Vorhalten bestätigt, sagte SPD-Fraktionsvize Wolfgang Jüttner. Man werde im Landtag einen Antrag einbringen, dass auch künftig Gesamtschulen gegründet werden dürfen. "Deutlich wurde aber auch, dass unsere Förderstufe keiner mehr will", so Jüttner nach der Anhörung. dl |
| Neue Osnabrücker Zeitung, 09.05.2003 Note „eins bis zwei“ von der Wirtschaft ... “Note eins bis zwei“ urteilte der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag am ersten Tag der Anhörung im Kultusausschuss über das von der neuen Landesregierung geplante Schulgesetz. ... Deutliche Kritik übten Vertreter der Gewerkschaften, des Eltern- und des Schülerrats. So sprach der Vorsitzende des Landeselternrates, Hans-Joachim Vogel, von „gravierenden Mängeln“ und warnte vor einer zu frühen Selektion der Schüler. Eine „Abschulung“ der Schüler nach Klasse fünf könne überdies deren Entwicklung schaden. Ebenso wie der Landesschülerrat forderte er, auch künftig neue Gesamtschulen zuzulassen, da dies dem Elternwillen entspreche. ... mehr ... |
| Neue Osnabrücker Zeitung, 08.05.2003 Busemann: Änderungen am Schulgesetz möglich Hannover (jd) Niedersachsens Kultusminister Bernd Busemann (CDU) hält Änderungen an dem von CDU und FDP geplanten neuen Schulgesetz noch für möglich. ... Unter Umständen werde auf die Forderung der Kommunen eingegangen, die Schulbezirke nicht starr zu regeln, sondern den Schulträgern vor Ort großen Gestaltungsspielraum zu belassen. Möglich sei auch, dass entgegen ursprünglichen Plänen das Abitur nach zwölf Jahren nicht nur an kooperativen, sondern auch an integrierten Gesamtschulen (IGS) ermöglicht werde. Dies hätte jedoch zur Bedingung, dass dort Gymnasialzweige eingerichtet werden. ... mehr ... |
| HAZ, 09.05.2003 Eine 1 von der Wirtschaft, eine 4 von den Eltern ... Die geplante Schullaufbahnempfehlung werde die Kinder „stigmatisieren”, der Genehmigungsstopp für Gesamtschulen beschränke den Bürgerwillen und die mögliche Abschulung von Kindern nach Klasse fünf hebele die freie Elternentscheidung wieder aus – diese fundamentale Kritik kam ausgerechnet vom Landeselternrat. Die Elternvertreter pochen auf eine größere Förderung jedes einzelnen Schülers. „Wenn diese Strukturreform Erfolg haben soll, dann muss die Durchlässigkeit nach oben ermöglicht werden”, sagte der Vorsitzende des Landeselternrates, Hans-Jürgen Vogel. Er sprach sich für eine möglichst lange gemeinsame Schulzeit für alle Kinder aus. Jede Schule müsse zudem mit den Schülern zurechtkomme, die sie bekommt. .... Die Vertreter der Kommunen äußerten sich verhalten positiv zum Gesetzentwurf, sehen allerdings auch bei dieser Reform die Gefahr, dass die Schulträger am Ende auf hohen Kosten sitzen bleiben werden. Städtetag-Geschäftsführer Wolfgang Schrödter bemängelte zudem, durch die Streichung der „Kooperativen Haupt- und Realschule” sowie den Genehmigungsstopp für Gesamtschulen würden die kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten eingeengt. ... jö mehr ... Veröffentlicht 08.05.2003 18:15 Uhr |
| NP, 09.05.2003 Viel Lob für neues
CDU/FDP-Schulgesetz .... gab
es gestern aber auch viele Änderungswünsche:.
Gesamtschulen .. Elternwille ... Realschulen ... Gymnasien ... Zentralabitur ... Durchlässigkeit ... Schulfächer ... Förderung ... Religionsunterricht ..... mehr ... |
| Goslarsche Zeitung, 09.05.2003 Noch einige Hausaufgaben beim Schulgesetz ... Thomas Koch von den Unternehmerverbänden Niedersachsen forderte eine konsequente Förderung der Ganztagsschulen. Landeselternrat (LER): "Gravierende Fehler" sah der Vorsitzende Hans-Jürgen Vogel aus Braunschweig. So drohe mit der Laufbahnempfehlung durch oft nur einen Grundschullehrer nach Klasse 4 eine Stigmatisierung. Die mögliche Überweisung "Nichtempfohlener" auf eine andere Schulform nach Klasse 5 bedeute einen zweimaligen Schulwechsel innerhalb eines Jahres. Beispiel: Die Grundschule empfiehlt Hauptschule, die Eltern wählen die Realschule. Am Ende der Klasse 5 wird der Schüler leistungsbedingt der Hauptschule zugeordnet. Die Überweisungen könnten zudem zur Steuerung von Schülerströmen missbraucht werden, so der LER. Durch Sachzwänge in den Kommunen drohe der Elternwille ausgehebelt zu werden. Integrative und kooperative Schulformen dürften nicht schlechter gestellt werden. Gewerkschaften: GEW, Verdi und DGB kritisierten eine frühe Auslese nach Klasse 4. Studien zeigten, dass längeres gemeinsames Lernen bessere Resultate bringe. Die Reform sei ein Rückfall ins 19. Jahrhundert, soHelga Papendick-Apel vom DGB. mehr ... |
| HAZ, 26.04.2003 Schulreform / Stadt und Land Kreise wollen die Schulreform nicht bezahlen Kommunen fordern Geld vom Land für Schulbauten. Wulff will nicht über Kosten der Schülerbeförderung reden. Bad Lauterberg (kw). Die Repräsentanten der 37 niedersächsischen Landkreise sehen der Schulreform besorgt entgegen. „Sobald die Orientierungsstufe wegfällt, wird es von Klasse fünf an einen starken Zulauf zu Realschulen und Gymnasien geben“, sagte der Präsident des niedersächsischen Landkreistages, der Celler Landrat Klaus Wiswe, vor der Landkreisversammlung in Bad Lauterberg (Kreis Osterode). Selbst wenn Schulen Außenstellen einrichten, seien Um- und Neubauten nötig, und diese könnten die Kommunen nicht tragen. „Das Land sollte die Investitionskosten übernehmen“, betonte Wiswe. Ministerpräsident Christian Wulff, der als Gast vor den 250 Landkreis-Vertretern sprach, wies die Forderung zurück. Mittelfristig sinke die Zahl der Schüler, und kurzfristig dürften sich Kommunen mit Übergangslösungen begnügen. „Es wird auch kooperative Haupt- und Realschulen mit gemeinsamer Schulleitung geben“, sagte der Regierungschef. mehr ... |
| NP, 26.04.2003 Schulstrukturreform:Zeitdruck: Eltern wollen Schulreform Die Kritik an den Schulplänen der neuen Landesregierung nimmt kein Ende. Erst äußerten sich Erziehungswissenschaftler und Lehrer ablehnend über die Einführung des dreigliedrigen Schulsystems nach Klasse vier. Zu früh sei es, bereits in diesem Alter einzuschätzen, ob ein Kind Haupt- oder Realschulniveau habe oder aufs Gymnasium gehen sollte. Jetzt hagelt es erneut Kritik. Und zwar von den Eltern, denen die Reformpläne nicht schnell genug gehen. mehr ... |
| NP,
10.04.2003 Schulstrukturreform:Lehrer: Sie müssen weiter
Freizeit
opfern
Dienstbesprechungen,
Ausflüge, Fortbildungen auch künftig nur außerhalb des
Unterrichts.
Die Anwesenheitspflicht an Ferientagen fällt weg. Doch das bringt
Lehrern
nicht mehr Freizeit. Das stellte Kultusminister Bernd Busemann
(CDU)
gestern vor dem Städte- und Gemeindebund in Walsrode klar.
Dienstbesprechungen,
Fortbildungen, Kollegiumsausflüge sowie die Vorbereitung der
Schulhalbjahre
müssen auch künftig in die unterrichtsfreie Zeit gelegt
werden.
Ob dafür Ferien oder Nachmittage genutzt werden – das „sollen die
Schulen
in Eigenverantwortung regeln“, so der
Minister. Busemann
betonte erneut, es werde vom Land kein zusätzliches
Geld für Schulbauten geben. Die Umstellung auf den Beginn
der
weiterführenden Schulen mit Klasse fünf ab 2004 werde zwar „mancherorts organisatorische Schwierigkeiten“ bereiten. Doch die seien zu bewältigen. Schon im nächsten Jahr werde die Zahl der Schüler sinken. Mit dem Abi in Klasse 12 werde zudem ein ganzer Jahrgang samt der benötigten Räume wegfallen. Um mehr Flexibilität zu ermöglichen, sollen Gymnasien auch Außenstellen errichten dürfen – sogar für einzelne Klassen. Daneben sollen auch Gymnasien ohne Oberstufe erlaubt werden, wenn sie mindestens zweizügig sind. Das neue Gesetz werde auch gemeinsame Schulleitungen von Haupt- und Realschule zulassen, sofern die Klassen getrennt bleiben. Schüler mit guten Noten sollen einen Rechtsanspruch auf einen Wechsel der Schulform erhalten und überall nach der zehnten Klasse einen Abschluss machen können. HANNOVER, VON DIRK RACKE |
| NP, 03.04.2003 Schulstrukturreform / Abitur nach 12 Jahren: Abitur nach 13 Jahren noch bis 2012 HANNOVER. Abitur nach zwölf Jahren - so sieht es das neue Schulgesetz von CDU und FDP vor. Doch das Abi in Klasse 13 bleibt bis mindestens 2012. Denn das Turbo-Abi gilt nur für Kinder, die nächstes Jahr in die fünfte Klasse wechseln - wie Annalena, die Tochter des Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU). Die 87 300 Viertklässler dieses Jahres müssen als Letzte noch zwei Jahre Orientierungsstufe durchlaufen. Erfahrungsgemäß wählen 32 Prozent später den Gymnasialzweig. Als Spätstarter machen sie erst in der 13. Klasse Abi. Nur die besten dieser 30 000 Schüler könnten es schneller schaffen: Im Kultusminister wird geprüft, ob sie die elfte Klasse überspringen können. Helga Akkermann, die Vorsitzende des Schulleitungsverbandes, hält Gymnasien mit zwei Geschwindigkeiten sogar auf Dauer für notwendig: " Wir dürfen nicht nur die leistungsstärksten Schüler sehen." Sie fordert massive Fördermaßnahmen und Aufstiegschancen für Realschüler. "Wenn sie keine zweite Fremdsprache gewählt haben, müssen sie nachlernen. Da brauchen sie Zeit bis zur 13." dir mehr zum Abi nach 12... |
| NP, 02.04.2003 SchulstrukturreformO-Stufe
für Viertklässler
Kinder, die im August in die fünfte Klasse wechseln, müssen
noch zwei Jahre in die Orientierungsstufe (OS).
Ohne diese Übergangsphase gehe es nicht, stellte jetzt
Kultusminister Bernd Busemann (CDU) klar. Nach bisherigem Stand werden
diese Kinder auch erst nach 13 Jahren
Abi machen können. Erst die Viertklässler 2004 werden direkt
an
die weiterführenden Schulen wechseln und können nach
zwölf
Jahren ein Abi ablegen. Die OS
wird jedoch
geändert: Ab dem zweiten Halbjahr der Klasse fünf werden
Deutsch, Mathe und Englisch in drei Leistungsstufen (A-, B-, C-Kurse) angeboten. Weitere Entscheidungen: Die 200 voll betreuten Halbtags-Grundschulen bleiben. Für die Rückumwandlung der schlechter ausgestatteten verlässlichen Grundschulen fehlt jedoch das Geld. Kooperative Gesamtschulen (KGS), die wie Sehnde und Wennigsen getrennt nach Schulzweigen unterrichten, dürfen ein Abi nach der Zwölf anbieten. Busemann schließt das auch für die IGS nicht mehr aus. |
| HAZ,
27.03.2003 Schulstrukturreform
/ Stadtelternrat / Podiumsdiskussionen Kultusminister verärgert über Kritik Kultusminister Bernd Busemann ärgert
sich über den Stadtelternrat. "Der Minister hatte nicht
zugesagt,
zu der Diskussionsveranstaltung am Montag zu kommen" ... Der
Vorsitzende
des Gremiums, Richard Lochte, sieht das anders: "Uns ist
signalisiert
worden, dass er kommt. Und für uns kam die Absage zu
spät." Zukunft der Viertklässler: Die
jetzigen Viertklässler
sollen nach den bisherigen Plänen die Orientierungsstufe noch
komplett
durchlaufen. ... mehr
... NP, 26.03.2003 Stadtelternrat / Podiumsdiskussionen Eltern nehmen Politiker in die Mangel 500 diskutieren hitzig über Schulreform. Kultusminister bleibt weg. Das Vertrauen fehlt. Die Zeichen stehen auf Sturm: Bei eine Debatte über die Schulreform mit CDU und FDP kochten die Emotionen von Lehrern und Eltern hoch. ... mehr ... HAZ, 26.03.2003 Schulgesetz: Kommt bei Eltern nicht an Besondere Sorge bereitete vielen Eltern die geplante Aufteilung der Kinder auf Haupt- oder Realschule, Gymnasium oder Gesamtschule bereits nach der vierten Klasse. mehr ... |
| HAZ, 14.03.2003 Ganztag / Schulstrukturreform:Stadt will Konzept vorziehen Notfalls Ganztagsschulen schon im August Die Stadt will die drei geplanten Ganztagsschulen für Hannover auf jeden Fall durchsetzen, auch wenn noch unklar ist, ob das Kultusministerium sich entsprechenden Zusagen der alten Landesregierung verpflichtet fühlt. "Wir gehen fest davon aus, dass wir die drei Ganztagsangebote in den nächsten drei Jahren realisieren könne", sagt Schuldezernent Harald Böhlmann. Er werde dies noch vor der Sitzung des Schulausschusses in der nächsten Woche mit dem Ministerium klären. Der neue Kultusminister Bernd Busemann hatte mit seiner Äußerung für Unsicherheit gesorgt, Projekte, die bis zum 1. August genehmigt seien, könnten auch realisiert werden. "Falls das bedeutet, dass wir uns für alle drei Schulen schon bis zu diesem Termin entschieden haben müssen, so werden wir das tun", meint Böhlmann. Bisher hätten allerdings erst fünf der zwölf Schulen ein konkretes Konzept zur Umwandlung in einen Ganztagsbetrieb eingereicht. Das Schulzentrum Bemerode hat die besten Aussichten, schon nächste Woche im Schulausschuss die Zustimmung zu bekommen. Doch auch das Konzept muss eventuell erneut überarbeitet werden: Nach den Vorstellungen der neuen Landesregierung darf das Nachmittagsangebot der Ganztagsschulen generell nicht verpflichtend für die Schüler sein. Bisher galt nur der Unterricht an zwei Nachmittagen in der Woche als freiwillig. aw |
| NP, 14.03.2003 Schulstrukturreform / Stadtelternrat:Stadtelternrat sieht Eltern entmündigt Zweiter großer Streitpunkt der Reform: der Elternwille. Der Stadtelternrat hält den im CDU-Konzept verankerten freien Elternwillen für ein bloßes Lippenbekenntnis. mehr ... |
| NP, 14.03.2003 Schulstrukturreform / Abitur nach 12 Jahren: Nicht für IGS-Schüler Es ist der Paragraf 5a des neuen Schulgesetzes, der für Ärger sorgt. Darin ist geregelt, dass Gesamtschüler das Abitur nicht wie künftig an Gymnasien vorgesehen nach Klasse 12 ablegen dürfen. Schüler von IGS und KGS sollen weiter 13 Jahre zur Schule gehen. Die Gesamtschulleiter sind empört. Sie wittern eine Kampagne, denn Gesamtschulen sollen nach dem Willen der neuen Landesregierung nur noch Bestandsschutz haben. „Das ist Diskriminierung. Es kommt der Ideologie der CDU sehr gelegen“, sagt Georg Willmer von der IGS Mühlenberg. Er fordert eine flexible Abizeit. „Zwölf Jahre für die Stärkeren, 13 für die anderen.“ mehr ... |
| NP, 14.03.2003 Schulstrukturreform / Selektion nach 4:Vor allem die Jungen würden leiden Die Abschaffung der Orientierungstufe finde Befürworter und Gegner - aber der CDU-Plan, Grundschüler bereits nach Klasse vier in Haupt-, Realschule oder Gymnasium einzugliedern, stößt bei nahezu allen Pädagogen und Erziehungswissenschaftlern auf Ablehnung. mehr ... |
| HAZ, 12.03.2003 Schulstrukturreform:„Elternwille spielt künftig keine Rolle mehr“ Die Pläne der Landesregierung für das neue Schulgesetz sind in Hannover heftig umstritten. Heftige Kritik kommt vom Stadtelternrat. „Nach der fünften Klasse spielt der Elternwille künftig keine Rolle mehr“, sagt der Vorsitzende Richard Lochte. „Das ist Bevormundung.“ Unklar ist, ob Hannover den ehrgeizigen Zeitplan der Reform überhaupt einhalten kann. „Das wird ein Horrortrip“, meint Hannes Schott vom Fachbereich Schulen der Stadtverwaltung. Die Orientierungsstufe soll zum 1. August kommenden Jahres aufgelöst werden. Nach der vierten Klasse erhalten Eltern eine Empfehlung, auf welche Schulform sie ihr Kind schicken sollen. Diese Empfehlung ist aber nicht bindend. Am Ende der fünften Klasse können Lehrer die Schüler auf eine „geeignetere Schulform“ überweisen. Das bedeute einen Rückfall hinter die jetzige Regelung, kritisiert Lochte.„Wie sollen die Lehrer nach einem Jahr entscheiden können, was das Richtige für das Kind ist?“ Wichtiger sei es, diagnostische Fähigkeiten der Grundschullehrer zu trainieren und intensive Beratung anzubieten – das würde den Respekt vor der Empfehlung erhöhen und wäre den Eltern eine Hilfe, sagt Lochte. Mit dem Veto-Recht der Lehrer jedoch werde der Elternwille „hinterrücks kassiert“. mehr ... |
| NP,
12.03.2003 Schulstrukturreform:Ende der OS sorgt
für
Unsicherheit Ratlose
Schulleiter formulieren Appell. Ministerium: "Es gibt noch viel
Abstimmungsarbeit." 2004 wird die OS
abgeschafft. Was aber ist bis dahin ? Wohin
geht ein Viertklässler, de im August in Klasse fünf kommt ?
Eltern
und Lehrer sind ratlos. Von Julia Penningsdorf
tung. HANNOVER. "Die Verunsicherung ist groß. Keiner weiß Bescheid", sagt Cordula Dietrich. Ob OS-Lehrer ode Eltern von Viertklässlern - alle haben nach Einschätzung de Vize-Chefin des Stadtelternrates ein mulmiges Gefühl. "Die meisten hoffen, dass ihr Kind noch einmal normal durch die OS rutscht." Regionselternratschefin Regina Gumgowski spircht von "totaler Verwirrung". Durch die vielen Schulträger in der Region sei alles noch unübersichtlicher. "Da müssen wir jetzt durch." mehr ... |
| NP, 10.03.2003 Schulstrukturreform: / Bildungsstandards Busemann: „Wir wollen keine Mindeststandards“ Kultusminister Bernd Busemann (CDU) will Leistungsstandards für die Schulen notfalls im Alleingang durchsetzen. Einheitliche Bildungsstandards von Schleswig-Holstein bis Bayern – das haben die Kultusminister der Länder verabredet. ... Busemann: „Wir wollen keine Mindeststandards, sondern einen guten, verantwortlich angehobenen Durchschnittsstandard.“ Noch nicht zu Ende verhandelt ist auch das Vier-Milliarden-Programm des Bundes für 10000 neue Ganztagsschulen. Niedersachsen könnte bis 2007 mit 394 Millionen Euro rechnen. Unerwarteten Gegenwind bekam Busemann am Freitag von den Direktoren der Gymnasien. Würden alle Orientierungsstufen im Sommer 2004 aufgelöst, müssten einige Gymnasien bis zu 600 neue Schüler auf einmal verkraften, warnten sie am Freitag. Die Beruhigung des Ministers: „Wenn es irgendwo hakt, kann auch ein Jahr später ausgestiegen werden.“ mehr ... |
| Pyrmonter Nachrichten, 01.03.2003 PISA / KGS / hann. Gesamtschulen / GesamtschulenDie Diskussion um kooperative Gesamtschulen geht weiter Bad Münder (hm/mf). Trotz Uneinigkeiten ist vom Rat nach erneuter längerer Debatte ein Untersuchungsantrag zur Kooperativen Gesamtschule einstimmig zur weiteren Beratung an den zuständigen Schulausschuss verwiesen worden. In dem Antrag der SPD-Fraktion soll die Mündersche Verwaltung beauftragt werden, erforderliche Untersuchungen für die Einrichtung einer Kooperativen Gesamtschule mit Ganztagsbetreuung (KGS) in Bad Münder durchzuführen. mehr ... |
| Schulstrukturreform / Schulleitungsverband:Schulleiter warnen vor voller Kehrtwende Verbandsspitze: "Wir lehnen es ab, dass künftig wieder alles von oben dirigiert wird". ... "Viele Neuerungen aus der Vergangenheit haben sich bewährt" ... Fortgesetzt werden sollte zum Beispiel das Konzept der selbständigen Schule .. die Konzepte zur verlässlichen Grundschule und zur Ganztagsschule, zur Schulprogrammarbeit, zur Zusammenarbeit unter den Schulen sowie zur Kooperation mit Betrieben und Unternehmen. ... Die Verbandsvorsitzende fordert Busemann auch auf, seine strikte Ablehnung neuer Gesamtschulen zu überdenken. ... "Es darf jetzt nicht eine Zäsur kommen, so dass wir für den Papierkorb gearbeitet haben" .....(NP, 24.02.2003). mehr... |
| Schulstrukturreform:Wulffs Koalition perfekt Der Arbeits-Vertrag der neuen Landesregierung
... Bildung: Das dreigliedrige Schulsystem ab Klasse fünf wird eingeführt, ein neues Schulgesetz bis Sommer verabschiedet. Die Orientierungsstufe (Klasse 5/6) wird abgeschafft. Abitur wird in Klasse zwölf gemacht. Keine neuen Gesamtschulen, Bestandsschutz für bestehende. Jährlich zentrale Leistungstests für alle Klassen, zentrale Abschlussprüfungen für alle Schulen. ...(NP, 22.02.2003).mehr... |
| Schulstrukturreform:Beim Mittelstand muss die FDP klein beigeben ... / 2500 Lehrer sollen schon dieses Jahr in den Landesetat ... Am Vormittag geht es noch rasch voran. Die FDP willigt in die CDU-Forderung ein, 2500 neue Lehrerstellen schon 2003 in den Landeshaushalt zu schreiben. Die Abschaffung der Orientierungsstufe beginnt allerdings nicht schon in diesem Jahr, sondern erst im Sommer 2004. Bereits in diesem Jahr fünfte Klassen an den Gymnasien, Real- und Hauptschulen einzurichten, würde viele Kommunen finanziell überfordern. ... (HAZ, 22.02.2003) mehr... |
| Schulstrukturreform:Auf einmal beißen sich die Unterhändler fest
CDU und FDP einigen sich auf große Teile ihrer Koalitionsvereinbarung, aber es bleiben Knackpunkte. ... Die Bezirksregierungen werden aufgelöst, die Forstverwaltung soll privatisiert werden. Und ob schon dieses Jahr 2500 neue Lehrer eingestellt werden, wie die CDU es will, oder womöglich weitaus weniger, wie die FDP es bevorzugt, wollen beide Seiten in der nächsten Woche endgültig klären. Sogar die Gesamtschulen, eigentlich ein Reizthema, gingen ganz flott vom Tisch. Schatten-Kultusminister Bernd Busemann trug vor, dass man den bestehenden IGS und KGS Bestandsschutz gebe, aber keine neuen Anträge genehmigen wolle. FDP-Generalsekretär Rösler wollte kurz widersprechen, wurde aber von seinem CDU-Pendant David McAllister gestoppt: Die CDU-Basis könne keine weiteren Gesamtschulen hinnehmen. Die übrigen FDP-Vertreter nickten, und die Sache war erledigt. ... mehr... |
| Schulstrukturreform:CDU und FDP: „Wir sind uns zu 75 Prozent einig” Der Regierungspoker der Wahlsieger geht weiter:
Der
Konflikt um 2500 neue Lehrern wird erst nächste Woche geklärt
–
wenn die Koalitionäre von CDU und FDP an geheimem Ort weiter
verhandeln.
Bei anderen Themen herrscht dagegen Konsens. Eine Einigung gab es unter anderem bei folgenden Punkten: Kommunen: Städte und Gemeinden bekommen ein Vetorecht gegen Landesgesetze, die ihnen Kosten aufbürden. (NP, 17.02.2003) mehr... |
| Schulstrukturreform:Stadtelternrat spricht von "Schnellschuss" auf Kosten der Kinder Skepsis und kritische Töne auch im Stadtelternrat: Der Vorsitzende Richard Lochte kommentiert die Ideen des künftigen Kultusministers Bernd Busemann mit Kopfschütterln: "Derselbe Schnellschuss, derselbe blinde Aktionismus, den wir bei der SPD oft kritisiert haben. Statt sich Zeit zu nehmen, etwas Vernünftiges auf die Beine stellen, werden unausgegorene, übereilte Vorschläge gemacht." ... "Wenn wir etwas aus Pisa gelernt haben, dann, dass eine zu frühe Selektion ein großer Rückschritt wäre." mehr... |
| Schulstrukturreform:Orientierungsstufe soll bereits 2004 auslaufenBusemann (CDU) beschleunigt seine Schulreform ...
Kultusminister in spe Bernd Busemann (CDU) denkt nämlich daran, den Orientierungsstufen ab August zu erlauben, ihren Unterricht schulformdifferenziert zu erteilen. Das heißt: Schüler, die für Haupt- oder Realschulen beziehungsweise für Gymnasien geeignet sind, werden dann getrennt unterrichtet ... Schüler sollen bereits nach Klasse vier auf weiterführende Schulen verteilt werden. ... Bereits in der konstituierenden Landtagssitzung (4. bis 6. März) will der 50-Jährige den neuen Schulgesetzentwurf von CDU und FDP einbringen lassen. "Und im Juni können wir dann das neue Schulgesetz beschließen und sofort in Kraft setzen", sagt der Emsländer. (NP, 13.02.2003) mehr ... |
| Schulstrukturreform:Orientierungsstufe bis 2006 am EndeHannover (mbb). In der Schulpolitik werden in den Koalititionsgesprächen zwischen CDU und FDP schon Nägel mit Köpfen gemacht. "Die letzten OS-Jahrgänge werden 2004 eingeschult." Auch das Abitur mit 12 Jahren und das dreigliedrige Schulsystem bei freiem Elternwillen seien abgemacht. "Ein bestimmter Notenspiegel muss aber erreicht werden", sagt Rösler. Guten Mutes sei man bei der von der CDU angekündigten Einstellung von 2500 neuen Lehrern - "so weit finanzierbar". (HAZ, 13.02.2003) mehr ... |
| Schulstrukturreform:Schulen für schnelleres AbiturDie Pläne des designierten Kultusministers Bernd Busemann treffen in Hannover auf ein geteiltes Echo. Die Leiter der Gymnasien begrüßen die Einführung des Abiturs nach zwölf Jahren für alle Schüler. ... „Der Vormittagsunterricht wird nicht ausreichen, weil die Stundenzahl bis zum Abi gleich bleiben soll.“ Sonnabendunterricht wieder einzuführen, sei nicht beliebt. „Auch Ganztagsunterricht wäre eine Alternative, er kostet aber viel Geld.“ ... Wechsel nach Klasse 4:Hauptschulleiter halten den Zeitpunkt für verfrüht. .... Wichtiger seien eine ausreichende Förderung aller Schüler und die Möglichkeit zum späteren Schulwechsel. Die meisten Schulen hätten zunächst wohl keinen Platz für die fünften und sechsten Jahrgänge, sagt Schuldezernent Harald Böhlmann. (HAZ, 08.02.2003) mehr ... |
| Schulstrukturreform:Die neue Förderstufe ist schon Geschichte Abitur nach zwölf Jahren, Unterrichtsgarantie und Wechsel auf die weiterführende Schule nach Klasse 4 - die CDU will das Bildungssystem in Niedersachsen umkrempeln. Das sieht der Fahrplan des designierten Kultusministers Bernd Busemann (CDU) bislang vor: ... Neue Lehrer ... Förderstufe ... Wechsel nach Klasse 4 ... Abitur nach zwölf Jahren ... Gesamtschulen ... Selbstständige Schule ... Ganztagsschulen ... Kindergärten (HAZ, 07.02.2003) mehr... |
| Schulstrukturreform
: Hannoversches Wochenblatt,
29.01.2003 Ausgang der Landtagswahl wird Schulpolitik stark beeinflussen Am 2. Februar sind die Niedersachsen gefordert, einen neuen Landtag zu wählen. Selten hat die Bundespolitik einen Wahlkampf so dominiert wie diesmal, spielen landespolitische Themen so eine geringe Rolle. Am Beispiel der Schulpolitik wird jedoch deutlich, dass mit dem Wahlausgang grundsätzliche Entscheidungen für Niedersachsen verbunden sind. Das Wochenblatt stellt Ihnen die Positionen der Volksparteien SPD und CDU zu den allgemein bildenden Schulen vor. ... Grundschule ... Förderstufe ... Durchlässigkeit ... Abitur ... Ganztagsschulen ... mehr... |
| PISA
/ Baden-Württemberg:
Stuttgarter Zeitung, 22.01.2003
Endlich Debatte zur Schulbildung - Höchste Zeit Von Renate Allgöwer Lange hat man nichts mehr gehört von den Ergebnissen der Pisa-Studie. Es schien, als verhallten die Anregungen der Experten ungehört. ... Da musste der baden-württembergische Handwerkstag die intellektuelle Vorarbeit übernehmen und eine neunjährige gemeinsame Schulzeit fordern. ... Nachdenkenswert ist es allemal, ob tatsächlich schon nach vier Schuljahren entscheidende Weichen für die Zukunft der Kinder gestellt werden müssen. Für eine längere Grundschulzeit spricht allerhand. Nicht nur das Vorbild der Länder, die im Pisa-Test gut abgeschnitten haben. Im jetzigen System kommen schon die Drittklässler unter Druck, möglichst auf die Gymnasialempfehlung hinzuarbeiten. Da ist die Gefahr groß, dass bereits Neunjährige pauken, statt zu verstehen. Längeres entspannteres Lernen ohne ständig die Hürden für die weiterführenden Schulen im Blick zu haben, würde sicherlich die Chancen aller Kinder erhöhen, in den Grundlagen des Lesens, Schreibens und Rechnens sicherer zu werden. Schließlich sollten wir es uns wohl kaum wie bisher leisten wollen, dass jeder fünfte 15-Jährige im Land nicht richtig lesen kann. 22.01.2003, 06:05 Uhr mehr .... (21.01.2003) |
| PISA
/ Baden-Württemberg: Stuttgarter Nachrichten, 21.01.2003
Stuttgart, Landes-SPD: Grundschulzeit verlängern Stuttgart - Die Grundschulzeit muss nach Ansicht der SPD von vier auf sechs Jahre verlängert werden. Daran sollte sich nach den Vorstellungen der Oppositionspartei ein zweigliedriges Schulsystem mit Regionalschulen und Gymnasien anschließen. "Längeres gemeinsames Lernen nützt allen Schülern, den Schwachen und den Starken", sagte SPD-Fraktionschef Wolfgang Drexler am Dienstag in Stuttgart. Wichtig sei aber auch eine stärkere Sprachförderung des einzelnen Schülers. Nach Angaben Drexlers verfügt "fast ein Fünftel aller 15-Jährigen in Baden-Württemberg nicht einmal über elementare Lesekompetenz". Die Landesregierung wies die Vorschläge als "überflüssig" und "nicht neu" zurück. .... Nach einer Studie der Stadt Mannheim verfüge jedes dritte Kind nicht über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache und könne deshalb dem Unterricht nicht folgen. Die SPD verlangt daher seit längerem eine Sprachförderung vom ersten Tag des Kindergartens an. Außerdem müsste im letzten Kindergartenjahr eine so genannte Sprachstandsdiagnose für alle Kinder verpflichtend sein. An den Grundschulen sollte es nach SPD-Vorstellungen in keiner Klasse mehr als 25 Schüler geben. "Sitzenbleiben" wird abgesetzt. Jede fünfte Grundschule soll eine Ganztagesschule werden, heißt es in dem Konzeptionspapier der SPD weiter. ... Zweiter Baustein im SPD-Konzept für ein längeres Lernen sind Regionalschulen, unter deren Dach Haupt- und Realschulen zusammengelegt werden sollen. Dort könnten die Schüler die Abschlüsse beider Schulen erhalten, ebenso die Möglichkeit, nach der 10. Klasse ins Gymnasium zu wechseln. mehr ... |
| Schulreform: Alle
wollen Anhörung zur
FörderstufeAuch die
SPD-Ratsfraktionspricht
sich für eine Anhörung zur Einführung der
Förderstufe
in Hannover aus. Die
Grünen hatten angekündigt, dass sie eine Anhörung mit
Eltern und Lehrern im Schulausschuss beantragen wollen. Die CDU
befürwortet das. Eine Fördersufe könne erst nach
intensiver Beratung mit den
Betroffenen eingeführt werden, sagt Michael Klie,
schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.
Hannovers SPD-Chef Walter Meinhold wendet sich gegen Vorstellungen der Landes-CDU, die geplante Förderstufe zu kippen und mit Klasse fünf an den weiterführenden Schulen zu beginnen. "Das würde bedeuten, dass alle Schulen Räume dafür bekommen müssten, und das geht aus finanziellen Gründen nicht." Meinhold spricht sich dafür aus, die Förderstufe je nach den räumlichen Bedingungen in den Stadtteilen an kooperierende Haupt- und Realschulen, Kooperative Gesamtschulen, Realschulen, Gymnasien und auch Grundschulen anzugliedern. Förderstufen an selbständigen Hauptschulen hält er allerdings für wenig realistisch, weil die Schülerzahlen dort stetig sänken. Meinhold rechnet damit, dass die Debatte - besonders, weil nicht jede einzelne Schule eine Förderstufe bekommen soll - Zeit braucht. "Wir können nicht auf ein Modell setzen, sondern müssen die vorhandenen Räume optimal nutzen." Spätestens zum Schuljahr 2005/06 sollte die Förderstufe starten. bil HAZ, 22.01.2003 |
| Schulreform/ Freies Gymnasium: Freies Gymnasium geht voran Zum kommenden Schuljahr wird es zum ersten
Mal
seit Einführung der Orientierungsstufe in Hannover wieder ein
Gymnasium
mit fünftem und möglicherweise auch sechstem
Gymnasial-Jahrgang
geben. Das Freie Gymnasium Hannover hat sein Vorhaben bei der Bezirksregierung angemeldet – das neue Schulgesetz macht es möglich. „Wir fangen wahrscheinlich zunächst mit einem fünften Jahrgang an, weil die Nachfrage dafür wesentlich größer ist“, sagt Schulleiter Armin Stüwe. Die 1999 gegründete Privatschule in Bothfeld beginnt bisher wie die anderen Gymnasien in Hannover mit dem siebten Jahrgang. Das Schulgeld beträgt 200 bis 460 Euro pro Monat. „Eigentlich wollten wir eine Förderstufe beantragen. Aber dafür gibt es noch gar keine Rahmenrichtlinien“, sagt Axel Stelter, Geschäftsführer des Freien Gymnasiums. Dabei tauchte die neue Möglichkeit auf. „Für viele private Gymnasien war es schon möglich, einen fünften und sechsten Jahrgang zu führen“, sagt Hans Peter Sawatzki, Dezernent für Schulrecht der Bezirksregierung. Privatschulen, die vor Einführung der Orientierungsstufe bestanden, konnten Bestandsschutz für ihre fünften und sechsten Klassen einfordern. Die drei kirchlichen Gymnasien in Hildesheim zum Beispiel machten davon Gebrauch. Das neue, seit September gültige Schulgesetz räumt nun auch neu gegründeten Privatschulen diese Möglichkeit ein. Wenn die Schulen über genügend Lehrer und Räume verfügen, reicht es aus, dass sie ihren fünften und sechsten Jahrgang bei der Bezirksregierung anmelden. Eine Genehmigung ist nicht notwendig. „Man geht davon aus, dass die Bildungsinhalte dieser Schulen gleichwertig mit denen der staatlichen Schulen sind“, sagt Sawatzki. Spätestens beim Abitur müssen die Schüler ihr Wissen vor staatlichen Prüfern unter Beweis stellen. bil HAZ, 22.01.2003 Veröffentlicht 21.01.2003 23:06 UHR |
| Schulstrukturreform:
Wo bleiben die fünften und sechsten Klassen ? Streit um
Förderstufe
/ Politiker wollen jetz Eltern, Lehrer und Schulleiter
anhören
Sollen die fünften und sechsten Klassen in Hannover künftig
zur
Grundschule gehören? SPD-Chef Walter Meinhold meint ja, die CDU
ist
dagegen. Klar ist bisher nur, dass die Orientierungsstufe ein
Auslaufmodell
ist. Das hat der Landtag im vergangenen Jahr beschlossen. Doch
über
ihre Nachfolgerin, die Förderstufe, streiten sich die Politiker.
Sie
soll nach den Vorstellungen des Kultusministeriums an
weiterführende
Schulen angegliedert werden, kann aber auch an Grundschulen angesiedelt
werden.
Die Entscheidung liegt bei den Kommunen. Die Grünen wollen
deshalb
eine Anhörung im Schulausschuss mit Eltern, Lehrern und
Schulleitern
beantragen. Außer pädagogischen Erwägungen seien
auch
die räumlichen Gegebenheiten zu beachten, sagt Eleni
Mourmouri,
schulpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Grüne. „Die
Diskussion
über das beste Modell muss mit den Betroffenen geführt
werden.“ Hannovers SPD-Chef Walter Meinhold hält die Angliederung der fünften und sechsten Jahrgänge an Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien allerdings in Hannover nicht für machbar. Dafür fehlten den meisten Schulen die Räume. „Es wären erhebliche Bauarbeiten erforderlich. Dieses Geld hat die Stadt nicht.“ Die vorhandenen Mittel müssten ausschließlich in die Sanierung gesteckt werden. Die CDU befürwortet eine Anhörung. „Wir wollen, dass die Förderstufe an möglichst viele weiterführende Schulen kommt“, sagt Barbara Frank, schulpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion. Oft gehe das wahrscheinlich nur mit Außenstellen. Sie lehnt es ab, die Förderstufen in Hannover generell an Grundschulen anzusiedeln. Diese Vorstellung war aus räumlichen Gründen aus der Verwaltung verlautet. „Das käme ja einer sechsjährigen Grundschule gleich. Das werden wir nicht mitmachen“, sagt Frank. Sie bezweifelt auch, dass alle Grundschulen Platz für zwei weitere Jahrgänge haben. „Wenn eine Orientierungsstufe in einem Gebäude mit einer Haupt- und Realschule liegt, bietet es sich doch an, die Förderstufe dort anzugliedern.“ Die Landtagswahl könnte ohnehin eine Zäsur in der Debatte bringen. Sollte die CDU die Regierung übernehmen, will sie die gesamte Schulreform kippen. Bis dahin plädiert Frank dafür, die Einzelfälle genau zu prüfen: „Die Förderstufen generell an einen Schultyp anzugliedern ist unsinnig.“ bil HAZ, 20.01.2003 Veröffentlicht 19.01.2003 20:04 UHR |
| Grüne / Schulstrukturreform: Reform
der Schulstruktur in Niedersachsen - Kinder und Jugendliche
besser
fördern, die Ressourcen der Schulträger im Flächenland
Niedersachsen
schonen ... Der Landtag
begrüßt,
dass in Niedersachsen bislang kein Schulträger ein Konzept
entwickelt
hat, um die mit der Novellierung des Schulgesetzes im Juni 2002
geforderte
Schulstrukturreform umzusetzen. Der Landtag fordert deshalb die
Landesregierung
auf, die Schulstrukturreform so zu korrigieren, dass sie für die
Schulträger
umsetzbar ist, die Erkenntnisse von PISA aufnimmt und zu einer
Verbesserung
der Lernvoraussetzungen für die Schülerinnen und Schüler
beiträgt. Die Korrektur der Schulstrukturreform soll
folgende Eckpunkte
berücksichtigen: 1. Die gemeinsame Schulzeit beträgt mindestens sechs Jahre. Bis zu vier Grundschulen schließen sich mit einer Orientierungsstufe zu einem Schulverbund zu-sammen, um so den Fachlehrerbedarf zu decken und den vorhandenen Raumbestand besser zu nutzen. ... 2. Vorrangig die Grundschulen werden zu Ganztagsschulen ausgebaut. ... 3. Den Grundschulen werden Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen und gegebenenfalls weitere Fachkräfte zur Verfügung gestellt, damit sie alle Kinder optimal fördern können ("sonderpädagogische Grundversorgung"). 4. Die Landesregierung verzichtet auf die Einrichtung von Profilklassen an den Gymnasien, mit denen das Abitur nach 12 Jahren erreicht werden soll. ... mehr... |
| Schulstrukturreform: Philologenverband: Lehrer wollen wirksame SchulreformEine „wirksame Schulreform” fordern Niedersachsens Gymnasiallehrer. Im Mittelpunkt müsse „die systematische Verbesserung der Unterrichtsqualität und der Lernkultur” stehen, erklärte der Philologenverband am Donnerstag in Goslar. Voraussetzung seien voller Unterricht, Festsetzung und Überprüfung einheitlicher Standards und eine umfassende Ausweitung der Lehrerfortbildung. Das vom Land geplante Zentralabitur sei nicht vorrangig. „Zum jetzigen Zeitpunkt sind andere Aufgaben – vor allem die volle Unterrichtsversorgung – wichtiger”, sagte der Landesvorsitzende Roland Neßler. Das Abi nach zwölf Schuljahren werde von seinem Verband bejaht, aber nur, wenn die fünften und sechsten Klassen an die Gymnasien angegliedert werden. GOSLAR, dpa (NP, 06.12.2002) |
| PISA / Schulstrukturreform / Finnland:Finnland: Gnadenlos pragmatisch Nicht nur bei Pisa Nummer eins: In Europa gilt Finnland inzwischen als das wettbewerbsfähigste Land. ... Rund 240 Kilometer westlich von Helsinki liegt Uusikaupunki. Die einspurige Landstraße in das 17000 Einwohner zählende Küstennest verläuft schnurgerade, es geht vorbei an Birken, grün-braunem Gesträuch und Schildern, die vor Elchen warnen. Ausgerechnet hier, mitten im Wald und nahe am Hafen, steht auf 210 Hektar eines der modernsten europäischen Automobilwerke – die Valmet Automotive Inc. Von dem finnischen Unternehmen (an dem die deutsche ThyssenKrupp Automotive zehn Prozent hält) lässt Porsche bereits seit 1997 seinen Boxster montieren. ... Porsche ist nicht das einzige deutsche Unternehmen, das in Finnland vertreten ist. ... Der nur 5,2 Millionen Einwohner zählende Staat am äußersten Nordzipfel der EU hat in den vergangenen zehn Jahren einen steilen ökonomischen Aufstieg erlebt. Im jüngsten Ranking der weltweit wettbewerbsfähigsten Staaten, jährlich vom International Institute for Management Development (IMD) in Lausanne erstellt, ist Finnland, seit 1995 EU-Mitglied, europäischer Spitzenreiter, nur die USA schneiden noch besser ab. Deutschland dagegen folgt erst mit großem Abstand auf Platz 15. Ein im September veröffentlichter ähnlicher Vergleich des World Economic Forum sieht Finnland in diesem Jahr sogar ganz oben auf dem Siegertreppchen. Die Pluspunkte: hohe Produktivität, offene Märkte, sehr gute Infrastruktur und technisches Know-how sowie hervorragende Leistungen bei Forschung und Bildung. Nicht zu vergessen das jüngste Ranking von Transparency International: Danach hat Finnland weltweit die geringste Korruption. .... mehr ... (Wirtschaftswoche, 02.11.2002) |
| Schulreform / Sprachtest:Nur jeder dritte Schüler spricht deutschAn der Grundschule Saturnring in Garbsen sprechen 60 von hundert angehenden Erstklässlern so schlecht deutsch, dass sie vor der Einschulung einen Sprachkursus besuchen sollen. Das ist das Ergebnis eines Frühtests, den vier Pilotschulen in der Region zum ersten Mal gemacht haben. Auch Mädchen und Jungen aus deutschsprachigen Familien fielen durch: sechs in Vahrenheide, vier in Garbsen. Im Februar startet für sie die Deutschförderung. Selbst der Kindergartenbesuch scheint kein Allheilmittel für Sprachprobleme zu sein: Ein Großteil der Kinder, die den Deutschtest nicht bestanden, geht in den Kindergarten. „Einer der Kindergärten, mit dem wir zusammenarbeiten, macht sogar eine ganze Menge Sprachförderung. Aber nach den Kriterien des Kultusministeriums reichen die Deutschkenntnisse der Kinder noch nicht aus“, sagt Werner Kohrs, Leiter der Grundschule Saturnring. Von den 60 künftigen Abc-Schützen, für die ein Sprachkursus vorgesehen ist, sind 50 bereits im Kindergarten. .... bil Veröffentlicht 01.11.2002 23:30 UHR (HAZ,01.11.2002)(HAZ,02.11.2002) mehr ... |
| Schulreform / Sprachtest:Schulanfänger: 45% fallen durch SprachtestAuch deutsche Kinder scheitern. Erstmals wurden in Hannover künftige ABC-Schützen einem Sprachtest unterzogen. Das Ergebnis alarmiert: An einer Schule fiel fast die Hälfte durch. Die Kinder müssen ab Februar einen Deutsch-Crashkurs machen. Für Hermann Städtler, Leiter der Fridtjof-Nansen-Grundschule (GS), ist das Ergebnis keine Überraschung. 45 von den 100 Kinder, die bei ihm am 1. August 2003 eingeschult werden, sprechen so schlecht Deutsch, dass sie einen Intensivkursus absolvieren müssen. Auch sieben deutsche Schüler sind betroffen. „Das Ergebnis war zu erwarten”, sagt Städtler. Die GS in Vahrenheide ist eine von fünf Pilotschulen, die wegen ihres hohen Ausländeranteils den vorschulischen Sprachtest ausprobiert haben. Von 2004 an wird der Test für alle niedersächsische Erstklässler, auch die mit deutschem Pass, Pflicht. Vorreiter sind außer Fridtjof-Nansen die GS Albert-Schweitzer, Lindener Markt, Egestorffschule und Saturnring in Garbsen. Hier liefen die eigens vom Kultusministerium entwickelten Sprachtest bereits im September: Anhand von Bildgeschichten wird geprüft, ob das Kind ganze Sätze spricht, wie der passive Wortschatz aussieht und ob es Präpositionen korrekt anwendet. Wer durchfällt, muss von Februar an sechs Monate zum Sprachkurs, bis zu drei Stunden täglich. (NP,01.11.2002)mehr ... |
| Schulreform / Sprachtest:Förderunterricht an
Egestorffschule Die Bemühungen von Eltern, Lehrern und Politikern hatten Erfolg: Die Egestorffschule in Linden darf zum 1. Februar mit der Sprachförderung für Kinder beginnen, die erst zum nächsten Schuljah eingeschult werden. ... 70 Prozent der Kinder an der Grundschule kommen aus Einwandererfamilien. Ein Großteil spricht bei der Einschulung kaum Deutsch. (HAZ,16.10.2002) |
| PISA / Zentralabitur / Schulreform
/ DGB: Schulpolitik in "alter Tradition" Harsche Bildungskritik aus Finnland - DGB fordert mehr
Gesamtschulen Vom Pisa-Sieger Finnland in Schulpolitik lernen ? Ja, sagt der Chef finnischer Volkshochshulen auf einem DGB-Kongress in Hannover. .. Kinder in begabte und weniger begabte zu trennen und in unterschiedliche Schulen zu schicken, sei eine "Tradition auf der Grundlage eines veralteten Menschenbildes ohne wissenschaftliche Begründung", die in Finnland seit mehr als 30 Jahren überwunden habe. " ... Finnland kennt nur Gesamtschulen, die alle Schüler bis Klasse neun besuchen. Danach wechseln 70 Prozent zur Oberschule und machen Abitur. ... Finnlands Schüler gelten als die weltweit schlauesten Köpfe. ... Auch der DGB warb auf dem Kongress für mehr Ganztagsschulen. DGB-Landeschef Hartmut Tölle verlangte eine neun- bis zehnjährige gemeinsame Schulzeit. Mit dem neuen Schulgesetz der SPD sei er daher nicht einverstanden. NP, 17.10.2002 mehr ... |
| DGB:Der Finne rät zur GemeinschaftsschuleDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist mit der bisherigen Schulreform der Landesregierungen nicht einverstanden. ... Der DGB-Chef sprach sich für eine neun- bis zehnjährige gemeinsame Unterrichtung aller Kinder und für mehr Ganztagsschulen aus. Die Einführung des Zentralabiturs lehnte er ab. ... Als Kronzeugen für ein Schulmodell, das nicht auf Auslese, sondern auf mehr Gleichheit abzielt, hatte der DGB den Direktor der Finnischen Arbeiterakademie, Kari Kinnunen, auf ein Diskussionspodium eingeladen... Die Hamburger Professorin Ingrid Gogolin attestierte dem niedersächsischen Schulgesetz zwar, es sei "auf der Ebene der Willensbekundungen exakt an den Misständen orientiert, die es beseitigen soll". Doch habe sogar sie als Wissenschaftlerin Schwierigkeiten, bei den geplanten neuen Schulstrukturen durchzublicken - "sie scheinen undurchschaubar". Das Schulgesetz habe die frühzeitige "Selektion" von Schülern zum Regelfall erklärt, trotz aller verbalen Verklärungen. mehr ... |
| PISA / Zentralabitur : Zentralabitur: Jüttner soll „kleines Problem” lösen Das Zentralabitur kommt – dessen ist sich Ministerpräsident Gabriel (SPD) sicher. „Wir ziehen das durch”, betonte der 43-Jährige am Dienstag nach seiner Rückkehr von einer Nahost-Reise, obwohl der Vorstand des SPD-Bezirks Hannover sein Vorhaben torpediert hatte: Auf seiner Sitzung am 26. September war beschlossen worden, Gabriels Forderung wieder aus dem SPD-Programm zur Landtagswahl (2. Februar 2003) zu streichen. NP, 15.10.2002 mehr ... |
| PISA / Zentralabitur
: SPD-Bezirk
kippt Zentralabitur von Alexander Dahl
Hannover. Der SPD-Bezirk Hannover ist Ministerpräsident Sigmar Gabriel (SPD) bei der Bildungsreform in die Parade gefahren: Er hat die Einführung eines Zentralabiturs abgelehnt, obwohl dies bereits im Entwurf zum SPD-Wahlprogramm für die Landtagswahl 2003 verankert wurde. Gabriel hatte Mitte Juni die Einführung eine landesweit einheitlichen Abitur-Prüfung gefordert. NP, 12.10.2002 mehr ... |
PISA /Schulstrukturreform: Klassenfahrt nach
Noten Renate Hendricks, Vorsitzende
des Bundeselternrates: Schüler/innen sind für Finnland
unverzichtbar. Jede/r Schüler/in wird in Finnland gefördert,
weil
jeder Mensch für das Land wichtig ist. Die Förderung
richtet
sich nach dem notwendigen Förderbedarf, der sehr unterschiedlich
sein
kann. Zwischen den Schüler/innen und ihren Lehrer/innen besteht
ein
freundschaftliches Verhältnis. .... Eine Selektion der
Schüler/innen
findet nicht statt. Damit wird vermieden, dass bestimmte
Schülergruppen
in ein anregungsarmes Lernmilieu abgeschoben werden. So
schöpfen
die Finnen weitgehend die Entwicklungspotentiale ihrer
Schüler/innen
aus. .... Andere Länder haben früher und
entschiedener
als Deutschland angefangen, strategisch, programmatisch, qualitativ und
strukturell
ihre Schulen zu entwickeln. ... neues Qualitätsbewusstsein
... Externe Überprüfungen ... Feed-back-Meldungen
der Schüler/innen und der Eltern an die Schule ... eine veränderte
Lehrer-Ausbildung und -Fortbildung genauso wie das Angebot von qualifizierten
Ganztagsschulen, die Veränderung der Curricula und der
Lehrmethoden,
die Festlegung von Leistungszielen ... Schüler/innen
müssen individueller gefördert werden und die Quote der
Sitzenbleiber ist drastisch
senken. Wir benötigen gezielte und individuelle Förderung in
allen
Schulformen. ...Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die zu den
Bildungsverlieren
gehören, muss gesenkt werden. ... Die Zusammenarbeit
mit
den Eltern muss sich grundsätzlich verändern.Der Schwerpunkt
muss
auf Kooperation und Beratung der Eltern liegen. ... Soziale Dienste
sollten
die Schulen vor allem in sozialen Brennpunkten bei ihrer Arbeit
unterstützen.
Viele finnische Schulen verfügen über Sozialarbeiter,
Psychologen
usw. (Bildung PLUS,
26.09.2002) mehr ... |
| Schulstrukturreform: Schule: SPD-Ratsherr Dix dankt ab„Was die Orientierungsstufe leistet, ist wirklich gut.” Hans-Joachim Dix kann das beurteilen. Seit 15 Jahren leitet der 55-Jährige die Orientierungsstufe Rehmer Feld. ... Dix nennt das einen Fehler. ... In der Partei habe es heftige Kritik an den Plänen gegeben. ... Die Gegner der Reform – unter ihnen auch Ex-Kultusminister Peter von Oertzen und Soziologe Oskar Negt – befürchten, Kinder würden künftig schon nach der vierten Klasse in Schulkarrieren gepresst, mit denen sie nicht immer klar kämen. ... „Schulversagen und Schulverweigerung werden die Folge des viel zu frühen Auswahlverfahrens sein”, warnt Dix. Der Pädagoge beruft sich auf die Pisa-Studie. Sie habe gezeigt, wie sinnvoll möglichst langes gemeinsames Lernen sei. Diesen Ansatz mache die Schulreform zunichte. ... Die Orientierungsstufen durch Förderstufen zu ersetzen, schaffe neue Strukturen, löse aber nicht die Probleme. ... Der Lehrer befürchtet, die Stadt werde in den kommenden Jahren vor großen schulpolitischen Problemen stehen. ... VON VERA KÖNIG (NP, 10.09.2002)mehr ... |
| Schulstrukturreform Kommentar Politik mit Rückgrat von Vera König Oft passiert es in der Politik, dass Menschen sich verbiegen lassen, weil sie an ihren Posten kleben. Hans-Joachim Dix dagegen beweist Rückgrat. Eine Schulreform umzusetzen, an deren Sinn er zweifelt, ist nicht sein Ding. Nur konsequent, dass Dix als schulpolitischer Sprecher aufhört. Leider geht dem Ausschuss damit Sachverstand verloren. mehr... (NP, 10.09.2002) |
| Schulstrukturreform: Mehr Eltern in der Gesamtkonferenz - es muss nachgewählt werden: Die Anzahl der Elternvertreter/innen in den Gesamtkonferenzen hat sich mit dem neuen Schulgesetz verändert. Infos für die Elternratswahlen: Verordnung über die Wahl der Elternvertretungen in Schulen, Gemeinden und Landkreisen sowie über die Wahl des Landeselternrates (Elternwahlordnung) Vom 4. 6.1997 (SVBl. 6/ 1997 S.239) http://www.schure.de/erwovo.htmhier der wichtige § 36, der die Zusammensetzung der Konferenzen regelt:mehr |
| Schulstrukturreform: Zentrale Mathematikarbeit im achten Schuljahrgang in Niedersachsen Schnellbrief d. MK an Schulen des Sek.-I-Bereichs v. 24.7.02 mehr |
| Fremdsprache in der Grundschule: Angst der
Lehrer vor Englisch ... Alle Drittklässler in der Region haben seit 1. August zwei Stunden Englisch pro Woche. ... „Wenn mein Dienstherr will, dass ich Englisch unterrichte, muss er mich dazu in die Lage versetzen, also fortbilden.” Aber es gebe nur wenige Kurse und die seien „hoffnungslos überfüllt”. NP, 16.0.2002mehr ... |
| PISA
/Schulstrukturreform:Schuleitungsverband: Mehr Kompetenzen
„Wenn die Landesregierung das wirklich ernst meint, dann müssen sofort einige Bereiche reformiert werden,” erklärte SLVN-Chef Josef-Michael Samol, Leiter der KGS Barsinghausen (1370 Schüler). ... schnelle Einführung einer Ausbildung der Schulleiter .. .. Aufgaben und Rechte der Schulleiter klar regeln ... . Arbeitszeit der Lehrer nicht mehr nur über die Unterrichtsverpflichtung definieren ... bundesweite Anerkennung der Abschlusszeugnisse selbstständiger Schulen ... Samol: Wir wollen, dass es funktioniert. Die Regierung muss zeigen, dass sie nicht nur ein hohes Ziel anstrebt, sondern es ernst meint.”.. (NP, 12.08.2002) mehr ... |
| PISA /Schulstrukturreform:Ab 2008 alle Schulen selbstständig Die Landesregierung drückt aufs Tempo: Schon ab Herbst 2003 soll es die ersten – freiwillig – selbstständigen Schulen geben. ... Die SPD-Landesregierung geht davon aus, dass 300 der landesweit 3600 Schulen „relativ zügig“ in die Selbstständigkeit einsteigen. Bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode (Anfang 2008) soll das System für alle Pflicht werden. ... Konsequenz: Für alle Schulen werden einheitliche Standards, zentrale Abschlussprüfungen nach den Klassen 9, 10 sowie 12 und 13 (Zentralabitur) eingeführt. Die selbstständigen Schulen müssen sich zudem alle drei bis fünf Jahre einem Qualitäts-Check durch eine unabhängige Inspektion stellen und das Ergebnis veröffentlichen. ... CDU, FDP, Realschullehrer- und Philologenverband warfen Gabriel Ablenkungsmanöver von mangelhafter Unterrichtsversorgung vor. Die Grünen vermissten zusätzliche Finanzmittel und ein Förderkonzept für benachteiligte Schüler. ... (NP, 09.08.2002) mehr ... |
| Elternräte/ Elternrechte:Schule: Reformieren oder bremsen? ... Die Stärkung des Elternwillens an den Lehranstalten gehe auf eine Anregung des Landeselternrates zurück, erklärte gestern dessen Vorsitzender Jürgen Werner. Gabriel will, wie berichtet, über Aufsichtsräte an jeder Schule den Eltern mehr Einfluss sichern. ... Landeserlasse sollen dafür annulliert werden, Schulen autonom über ihre Geschicke bestimmen dürfen. Der Staat setzt danach nur noch Standards fest, die regelmäßig von einer außerstaatlichen Agentur überprüft werden. Allein der Begriff Aufsichtsrat stört Werner: „Das klingt mir zu wirtschaftlich, Kuratorium wäre mir viel lieber.“ ... HANNOVER, VON ALEXANDER DAHL (NP, 09.08.2002)mehr ... |
| PISA /Schulstrukturreform:Schule: Niedersachsen plant radikale ReformNiedersachsens Schulen sollen bis 2008 wie private Unternehmen geführt werden – mit Aufsichtsräten an der Spitze und Direktoren, die mehr Manager sind. .. Statt am Gängelband der Kultusbürokratie zu hängen, sollen die Schulen weitgehend autonom handeln können. Über Unterrichtsinhalte, Lehrereinstellungen, Renovierungen und anderes entscheidet der Aufsichtsrat. .. Dort werden die Eltern ein sehr großes Mitspracherecht erhalten und auch gegen den Willen der Lehrer entscheiden können, ob die Schule zur Ganztagseinrichtung umgewandelt wird. Auch Vertreter der Wirtschaft sollen im Schulaufsichtsrat sitzen. ... (NP, 08.08.2002)mehr ... |
| PISA /Schulstrukturreform:Kommentar: Jetzt zählen Standards... Nach dem Pisa-Schock schockt Gabriel die Schulen mit einer kompletten Umwälzung ihrer Organisation. Schulen sollen künftig keine staatlich geführten und kontrollierten Lehranstalten sein, die unter dem Ballast tausender von Erlassen und Lehrplänen knirschen. Sie sollen frische Lernzentren werden, in denen Lehrer, Eltern, Schüler den Weg selbst bestimmen, auf dem sie die staatlich vorgegebenen Lernstandards erreichen wollen. ... Sie sind der Maßstab des Erfolgs: Wenn sie die Lernstandards erreicht haben, ist alles gut. ... (NP, 08.08.2002) mehr ... |
| Schulstrukturreform: Landtag beschließt Schulreform -
Orientierungsstufe
verschwindet Die Orientierungsstufe in Niedersachsen ist gut 20 Jahre nach ihrer Einführung wieder abgeschafft. . Der Landtag in Hannover verabschiedete am Freitag mit den Stimmen der SPD-Mehrheit ein neues Schulgesetz, das nach der Grundschule einen direkten Wechsel auf Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien vorsieht. Dort werden die fünften und sechsten Klassen als Förderstufen geführt.erklären. HAZ 15.06.2002 mehr ... |
| Schulstrukturreform:Presseerklärung des MK Gesetz zur Weiterentwicklung des Schulwesens verabschiedet ... vorschulische Sprachförderung ... 1. und 2. Klasse als Eingangsstufe ... Die Klassen 5 und 6 werden künftig als Förderstufen an weiterführenden Schulformen geführt ... Schulformen kooperieren mehr als bisher miteinander. Dazu werden Förderverbünde gebildet ...neue Schulform Kooperative Haupt- und Realschule ... jetzt schon existierenden 160 verbundenen Haupt- und Realschulen ... . gymnasiale Angebot in der Fläche ... Einrichtung von Gymnasien mit den Schuljahrgängen 5 bis 10 .. Abitur in zwei Geschwindigkeiten geben: nach 12 oder 13 Schuljahren ... Antragsrecht zur Einrichtung von Ganztagsschulen und Integrationsklassen ... flächendeckenden Netzes von Ganztagsschulen und durch Kooperationsverbünde von Schulen zur Förderung hoch begabter Schülerinnen und Schüler. .. . insgesamt fast 216 Millionen Euro zusätzlich ...(Presseerklärung des MK) mehr ... |
| Schulstrukturreform:Diese Förderstufe schadet nur ! Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen sollen zukünftig schon nach der 4. Klasse getrennte Wege gegen! Der aktuelle Schulgeetzentwurf der SPD macht es deutlich: Das Gymnasium und die Haupt- und Realschulen sollen wie in den 50-er Jahren wieder mit Klasse 5 beginnen. Die Klassen 5 und 6 "Förderstufe" zu nennen ist nur Kosmetik. Gerade hat die internationale Schuluntersuchung PISA gezeigt: Das überholte gegliederte Schulsystem in Deutschland führt dazu, dass die soziale Herkunft wie in kaum einem anderen Industrieland über den Schulerfolg entscheidet. Es verhindert, dass mehr Kinder und Jugendliche gute Leistungen und Abschlüsse erreichen. Wir brauchen keine "Förderstufe", die mehr trennt als fördert. Wir brauchen die Verbesserung der Orientierungsstufe. Kleinere Lerngruppen, Verbesserung der Ausstattung, mehr Pädagoginnen und Pädagogen, mehr Zeit zum Fördern der Schülerinnen und Schüler und gute Fortbildungsmöglichkeiten für die Lehrkräfte sind der richtige Weg. Anzeige in der HAZ, 11.06.2002 V.i.S.d.P.: Rüdiger Heitefaut c/o GEW Hannover, Gabelsbergerstr.7, 30163 Hannover. |
| Schulstrukturreform: 3.000 x Nein zum SPD-Schulgesetz Jetzt melden sich 3000 Einzelpersonen zu Wort ... Die schulpolitische Sprecherin Litfin bekräftigte die Forderung ihrer Fraktion nach einer mindestens sechsjährigen gemeinsamen Schulzeit. Darin sei man sich auch mit dem Bildungsbündnis einig. "PISA hat uns eindeutig gezeigt, dass die Schule nur erfolgreich sein kann, wenn sie alle Kinder individuell fördert, statt sie früh zu selektieren" HAZ, 11.06.2002 mehr ... |
| Schulstrukturreform: Schulreform spannender als König Fußball SPD billigt Korrekturen an Gabriels Schulgesetz / Jüttner warnt vor Zugeständnissen ... Nach eineinhalb Stunden ungewohnt lebhafter und sachlicher Debatte bekam Regierungschef Gabrielgrünes Licht für letzte Korrekturen am Schulgesetz, über das der Landtag am Freitag beschließen soll. Zwei Drittel der Fraktion stimmten Gabriels Plänen zu. ... So erhalten die Schulträger eine größere Flexibilität bei der Einrichtung von Förderstufen, die an allen drei Schultypen eingerichtet werden können – von der Hauptschule bis zum Gymnasium.... Die SPD betonte nach der Fraktionssitzung, man wolle aber weiterhin den Ausbau kooperativer Schulformen vorantreiben. (HAZ,12.06.2002) mehr ... |
| Schulstrukturreform: Kommentar: Im Strafraum der SPD Von Michael Ahlers Man kennt das von der Fußball-WM: Irgendwann wird es ernst, und der Verlierer fährt nach Hause. Für die Landesregierung schlägt in dieser Woche mit der Schulreform im Landtag die Stunde der Wahrheit. Zu gewinnen aber ist dieses Spiel nicht mehr. Gewiss wird die SPD-Mehrheit dem Gesetz über die Linie helfen, doch das ist kein Trost. Die Chance, mit einer Reform aus einem Guss moderne Bildungspolitik zu schreiben, haben Landesregierung, Fraktion und Partei längst verspielt. Nach forschem und befreiendem Angriff auf die Orientierungsstufe wurde SPD-Vordenker Gabriel von den Männern in Rot zurück in den eigenen Strafraum gepfiffen. Von Taktik und den Genossen geprägt, kam schließlich ein Monstrum ans Licht: die Förderstufe. Was sie mit ihren Kollektivlehrplänen und Verbundkonferenzen besser machen soll als die Orientierungsstufe - der beste Lehrer könnte es seinen Schülern kaum erklären. GZ, 11.06.2002 mehr ... |
| Schulstrukturreform: Förderstufe doch an allen weiterführenden Schulen?Schulstreit: Druck von Eltern und Handwerk auf Gabriel Wenige Tage vor der geplanten Verabschiedung der Schulreform im Landtag machen Handwerk und Landeselternrat Druck auf die Landesregierung. Handwerkstag-Präsident Kurt Rehkopf betonte, das Gesetz sei in der jetzigen Form nicht geeignet, die Bildungsreife junger Menschen zu verbessern. Ministerpräsident Sigmar Gabriel (SPD) habe zwar Korrekturen in Aussicht gestellt, so das Anbinden der Förderstufen auch an Hauptschulen. Dies ändere aber an der grundsätzlichen Haltung des Handwerks wenig. GZ, 11.06.2002mehr ... |
| Schulstrukturreform: Gabriel bietet Korrekturen bei Schulreform an Konsensrunde in letzter Minute: Ministerpräsident spricht mit Kritikern / Landeselternrat bleibt skeptisch von Jörg Kallmeyer In die Debatte um das Schulgesetz ist in letzter Minute noch einmal Bewegung gekommen: Bei einem Spitzentreffen mit Vertretern des Handwerks und des Landeselternrats stellte Ministerpräsident Sigmar Gabriel am Montag Änderungen der Reform in Aussicht. So sollen Haupt- und Realschulen in jedem Fall als eigenständige Schulformen arbeiten können. Jede Schulform soll eine eigene Förderstufe bekommen können. Außerdem sollen mehr Eltern in Schulkonferenzenvertreten sein. HAZ, 11.06.2002mehr ... |
| Zu spät Das wäre ein Clou gewesen: Vier Tage vor Verabschiedung des heiß umstrittenen Schulgesetzes holt sich die Landesregierung noch die wichtigsten Kritiker ins Boot. ... So müssen die SPD-Mehrheit im Landtag und die Landesregierung damit leben, dass sie am Freitag vielleicht etwas Richtiges beschließen mögen, es aber trotzdem niemanden recht machen. Jörg Kallmeyer HAZ, 11.06.2002 mehr ... ->Schulstrukturreform |
| Schulstrukturreform: Landtag: Schulgesetz noch schnell geändert In letzter Minute will die Landesregierung beim neuen Schulgesetz noch nachbessern: Haupt- und Realschulen sollen jetzt gestärkt werden. Dies bestätigte am Montag das Kultusministerium. Damit erfüllt das Land Forderungen des Handwerks und des Landeselternrates.NP, 11.06.2002 mehr ... |
| Jürgens-Pieper: Schulreform kostet 215 Millionen Pro Jahr steige die Summe an: von 19,7 im kommenden Jahr auf 76 Millionen Euro im Jahr 2006 ... Zu den kostenträchtigen Projekten zählen laut Ministerium unter anderem die verlässliche Grundschule (Kosten ab 2004: 23,8 Millionen Euro jährlich), die Sprachförderung vor der Einschulung (13,6 Mio, siehe unten), und die Förderstufe an Stelle der Orientierungsstufe (2004: 5,6 Mio, 2005: 10,4 Mio, 2006: 15,3 Mio).NP, 05.06.2002 mehr ... ->Schulstrukturreform |
| Hannover: CDU will Schulreform kippen NP, 05.06.2002mehr ... ->Schulstrukturreform |
| Schulstrukturreform: Schule: Sprachtests als Alltagsgeschäft ... Im nächsten Jahr will das Kultusministerium ein Pilotprojekt starten, dass bereits Fünfjährige fördert. Angehende Grundschüler aus ausgewählten Schulbezirken müssen im Herbst einen Sprachtest machen – auch die mit deutschem Pass. Wer durchfällt, wird ein halbes Jahr mit Deutschunterricht auf die erste Klasse vorbereitet. (NP, 12.06.2002)mehr ... |
| Pflicht-Sprachtests vor EinschulungNP, 06.06.2002mehr ... ->Schulstrukturreform |
| Hannover: CDU will
Schulreform kippen HAZ, 05.06.2002 mehr ...
->Schulstrukturreform CDU warnt: Hauptschulen bleiben auf der Strecke Sind die Haupt- und Realschulen die Opfer der geplanten Schulreform in Niedersachsen? Die CDU-Opposition im Landtag fuhr gestern schweres Geschütz gegen das Vorhaben der Landesregierung auf. Jürgens-Pieper weist Vorwürfe zurück und legt Zahlen vor. HAZ, 16.05.2002 mehr ... ->Schulstrukturreform |
Positionen
der Arbeitskreise des Stadtelternrates Hannover
Stadtelternrat
fordert Qualitätsdebatte vor übereilter Strukturentscheidung
und
Stopp der Schulstrukturreform.
Mehr
Lehrer in die Schulen - vollständige Erteilung des Unterrichts.
Differenzierte
Unterrichtung und schülergerechte Förderung. Höhere
Qualität
der Lehreraus- und fortbildung. Keine Reduzierung des elterlichen
Mitspracherechtes.
Freies Wahlrecht der Schulform, Erhalt vielfältiger
Wahlmöglichkeiten.
Ausweitung der Informations- und Beratungspflicht durch die Lehrer.
Kein
Selektionsdruck durch Laufbahngutachten, Förderpläne oder
Förderkonferenzen
in den ersten sechs Schuljahren mehr ..
| Arbeitskreis Grundschulen: Mehr Lehrer, keine Reduzierung der elterlichen Mitspracherechte über die weitere Schullaufbahn ihrer Kinder, Freies Wahlrecht der Schulform, Ausweitung der Informations- und Beratungspflicht der Lehrer, kein Selektionsdruck in den ersten 4 Schuljahren, Erhalt vielfältiger Wahlmöglichkeiten. mehr ... |
| des Arbeitskreises Grundschulen zur "Verlässlichen Grundschule" mehr ... |
| Arbeitskreis Gesamtschulen: Angemessene Förderung während der gesamten Schulzeit, stabile Klassengemeinschaften, Ausbau der Gesamtschulen - Gemeinsam lernen von 1 bis 10, Erhöhung der Abiturientenzahlen durch Erhalt der Wahlfreiheit in der Oberstufe und Erhalt der Regelzeit bis zum Abi von 13 Schuljahren, inhalltiche Weiterentwicklung durch Profilbildung, konsequente Verbesserung der schulischen Qualität statt Hau-Ruck-Methoden mehr ... |
| des Arbeitskreises Gesamtschulen zu den Schwerpunkten der Bildungspolitik "Wir fordern andere Schwerpunkte in der Bildungspolitik: Förderung statt Auslese" mehr ... |
| Arbeitskreis Gymnasien: Wir fordern, bevor man sich über neue Strukturen der Schule unterhält, dass zunächst der bestehende Schulbetrieb in seinen Mindestanforderungen durch die Politik wieder hergestellt wird. Übereilte Reformen erwecken den Eindruck, sie dienten nur der Verschleierung tiefgreifender Missstände. Ein generelles Abitur nach 12 Schuljahren wird unter den gegebenen Bedingungen abgelehnt. Die Einführung einer Turbo-Klasse an jedem Gymnasium wird abgelehnt. Die Abschaffung der OS bedeutet aber die Vorverlagerung der Schullaufbahnentscheidung in die 4. Klasse der Grundschule und eine Zementierung des dreigliedrigen Schulsystems. Im internationalen Vergleich bedeutet dies einen Rückschritt, da sowohl Chancengleichheit als auch soziale Integration dadurch entscheidend beeinträchtigt werden. mehr ... |
| Hier bekommt man den Entwurf für ein neues Schulgesetz als PDF-Datei. Also klick. |
CDU warnt:
Hauptschulen bleiben auf der Strecke
Grüne:
„Die richtige Schule ist die eine einheitliche Schule für
alle
Kinder bis Klasse 10.“
| CDU warnt: Hauptschulen bleiben auf der Strecke Sind die Haupt- und Realschulen die Opfer der geplanten Schulreform in Niedersachsen? Die CDU-Opposition im Landtag fuhr gestern schweres Geschütz gegen das Vorhaben der Landesregierung auf. Jürgens-Pieper weist Vorwürfe zurück und legt Zahlen vor. HAZ, 16.05.2002 mehr ... ->Schulstrukturreform |
Gewerkschaften und Wirtschaft lehnen Schulreform ab
| Grüne: SPD
hat im Ausschuss Schulgesetz für den Papierkorb verabschiedetPM 03.05.2002 mehr...
"Sigmar gegen den Rest" Der Vorgang ist eindeutig, die Bewertung aber höchst unterschiedlich: Ist die breite Ablehnung des Entwurfes für ein neues Schulgesetz quer durch alle Interessenverbände in Niedersachsen nun eine Pleite für die Landesregierung – oder zeigt der Vorgang nicht vielmehr, dass die Regierung einen goldenen Mittelweg gefunden hat? HAZ, 23.04.2002 mehr ... Schulreform: Streit verschärft sich Der Streit um das Schulgesetz nimmt an Schärfe zu. Die CDU fordert den Rückzug des Entwurfes. NP, 23.04.2002mehr ... Trotz harter Kritik keine grundlegenden Korrekturen Trotz harter Kritik aus Wirtschaft, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften und Elternschaft hat Niedersachsens Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper (SPD) substanzielle Änderungen an der geplanten Schulreform ausgeschlossen. Goslarsche Zeitung, 23.04.2002mehr Kommunen fürchten die Kosten der Reform Ein Dicker Berg an Einwänden gegen das Schulgesetz HAZ, 20.04.2002 mehr ... ->Schulstrukturreform Weiter Gegenwind für Schulreform Verbände: Änderungen, oder Gesetz muß weg. Auch am zweiten Tag der öffentlichen Anhörung im Landtag musste der Entwurf der SPD heftige Kritik über sich ergehen lassen NP, 20.04.200202mehr ... ->Schulstrukturreform Schulgesetz stößt auf eine breite Ablehnung Rückschritt oder Fortschritt: Gewerkschaften, Unternehmer, Eltern und Schüler kritisieren SPD-Entwurf. Die einen fordern "die Gesamtschule für alle", die anderen bevorzugen das dreigliedrige System mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium. HAZ, 18.03.200202mehr ... ->Schulstrukturreform Wirtschaft lehnt Schulreform ab RDas neue Schulgesetz der SPD-Landtagsfraktion wird von Wirtschaft und Gewerkschaften entschieden abgelehnt. NP, 18.03.200202 mehr ... ->Schulstrukturreform |
Schulreform kostet Geld
| Land soll Kosten für Schulreform tragen Die Schulreform darf nach Ansicht von Hannovers Oberbürgermeisters Herbert Schmalstieg (SPD) die Kommunen nicht belasten. „Derjenige, der eine Sache veranlasst hat, muss auch die Kosten dafür tragen”, sagte Schmalstieg NP, 18.03.2002mehr ... ->Schulstrukturreform |
| Hannover: Schulreform kostet Land mehr Geld „Wer soll das überhaupt bezahlen?”, fragt CDU-Fraktionsvize
Bernd Busemann. „Das sind doch alles Hülsen ohne
Früchte.” Für die Folgekosten der geplanten Schulreform gebe
es bislang „keine Mitgift im Landesetat”. „Wir glauben der Regierung kein Wort”, bezweifelt auch Grünen-Finanzexperte Michel Golibrzuch, dass die Schulpläne der Sozialdemokraten zu finanzieren sein werden: „Die müssten mal sagen wie.” „Das wird alles noch im Landeshaushalt dargestellt”, beteuert dagegen Carl Othmer, der Büroleiter von Kultusminister in Renate Jürgens-Pieper (SPD). Schließlich trete das neue Schulgesetz erst nach den Sommerferien 2003 in Kraft und werde nur schrittweise bis 2008 umgesetzt.. NP, 15.03.2002 mehr ... ->Schulstrukturreform |
| DIE ZEIT, 09.03.2002 ->Schulstrukturreform Ungerecht auf hohem Niveau Bildungspolitik ist heute ein ökonomisches Thema, meint Niedersachsens Ministerpräsident Sigmar Gabriel. die zeit: Ist die sozialdemokratische Bildungspolitik gescheitert? Anfang der siebziger Jahre blies die SPD zum Bildungsaufbruch, wollte Chancengleichheit und "Bildung für alle". Jetzt zeigt die Pisa-Studie, dass Deutschland eines der ungerechtesten Schulsysteme der Welt hat. mehr ... |
Die Kommunen befürchten Kosten ->Schulstrukturreform
| Goslarsche Zeitung vom 08.03.2002
Externe Bewertung auch in Zukunft Sachliche Podiumsdiskussion mit Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper zur geplanten Schulreform mehr ... |
| Elternwille macht Angst (HAZ, 7.3.2002 .Der freie Elternwille macht den Kommunalpolitikern zu schaffen. Wenn die Orientierungsstufe künftig wegfällt und die Eltern ihre Kinder nach Klasse vier an die Förderstufe von Gymnasium, Real- oder Hauptschule schicken, werden wir dann nicht einen Ansturm auf bestimmte Schulen erleben? mehr ... |
| Das wird der Zusammenbruch (HAZ, 7. 3. 2002 . „Wir wollen endlich auf gleicher Augenhöhe als Partner dem Land gegenübertreten, wir sind doch nicht die Reservekasse für landespolitische Wohltaten.“ mehr ... |
| "Schulreform kostet die Stadt nichts“(HAZ, 6. 3. 2002 sagt Walter Meinhold.mehr ... |
SPD-Landtagsfraktion beschliesst am 05.03.2002 ->Schulstrukturreform
| Nur ein SPD-Mann will Orientierungsstufe retten (HAZ, 6. 3. 2002 .mehr ... |
| Bis zum Sommer neues Schulgesetz (NP, 6. 3. 2002 .mehr ... |
SPD-Landesparteitag am 02.03.2002 ->Schulstrukturreform
| SPD bringt „zweite große Bildungsreform” in Niedersachsen auf Weg (HAZ, 4. 3. 2002) Die in Niedersachsen allein regierenden Sozialdemokraten haben eine grundlegende Schulreform beschlossen. mehr ... |
| Mit Schulreform in die „Pole-Position“ (NP Online 03.03.2002) Mit großer Mehrheit billigte die Parteibasis in Hannover die Abschaffung der Orientierungsstufe .. „Mancher Delegierte hebt hier die eine Hand und hat dabei eine geballte Faust in der Tasche”. mehr ... |
| Hannover: Orientierungsstufe gibts nicht mehr(NP, 5. 3. 2002 .mehr ... |
Kritik an der Schulstrukturreform ->Schulstrukturreform
| Linker Promi kritisiert Schulpläne der SPD (NP,2.3) Soziologe Oskar Negt: Schwachen Schülern
droht
Ausgrenzung durch vorgesehene Förderstufe. Die Pisa-Studie
über
das Schulsystem - seit ihrem Erscheinen sorgt sie für
Zündstoff.
Jetzt haben sich Landtagspräsident Rolf Wernstedt und der
Soziologie
Oskar Negt mit einigen provokanten Thesen zu Wort gemeldet.
Negt fordert Konsequenzen aus der Pisa-Studie, die alles andere als konform mit der geplanten Schulstrukturreform der Landesregierung laufen. Individuelle Förderstufen und die Abschaffung der Orien- tierungsstufe lehnte er ab. ... "Es ist mir ein Rätsel, wie man nach Pisa auf die Idee kommen kann, die Orientierungsstufe abzu- schaffen und die Selektion damit noch früher einzuführen. mehr ... |
| Niedersachsens SPD soll am Freitag die Orientierungsstufe beerdigen, doch der Beifall fällt leise aus (Goslarsche Zeitung, 01.03.2002) mehr ... |
Gabriel zur Schulstrukturreform ->Schulstrukturreform
| 15.12.
2001 |
Gabriel will Ende des Schulstreits (HAZ) Niedersachsens Ministerpräsident Sigmar Gabriel rechnet damit, dass der SPD-interne Streit um die Schulreform bald beendet sein wird. mehr ... |
| 15.12.
2001 |
Schülerdemo gegen niedersächsische Bildungspolitik
| 15.12.2001 | Schüler pauken
nachts für mehr
Bildung (HAZ) Die Eltern hatten "Bildungsbrötchen"
gebacken - klein, hart und ungenießbar. Doch Regie
führten
die Schüler bei der Aktionsnacht am Donnerstag in der Ricarda-Huch-Schule und der
Integrierten
Gesamtschule Roderbruch. Die Schüler nahmen damit die geplante
Bildungsreform
aufs Korn: Sie fordern andere Unterrichtsformen und mehr Lehrer statt
einer
Veränderung der Schulstruktur. |
| Wunschmittel für die Kultusministerin (HAZ) Die Schüler forderten einen Stopp der geplanten Bildungsreform, mehr Lehrer und eine Demokratisierung der Schule. | |
| 15.12.2001 | Schüler kleben Wünsche ans Ministerium (NP) "Aktuelle Schulbücher" - "Junge Lehrer" - "Kleine Klassen" - "Die Schule innen und außen ändern" |
| 13.12.2001 | Aktionen zur Bildungsreform. Schüler protestieren - und lernen nachts. (HAZ) |
| 14.12.2001 | Schüler-Aktion und Demo gegen Frust und Bildungsnot (NP) Protest gegen Bildungsmisere, Lehrermangel, schlechte Ausstattung von Schulen und veraltete Unterrichtsformen: Mit einer Aktionsnacht kritisierten gestern Mädchen und Jungen der Ricarda-Huch-Schule (List) und der IGS Roderbruch die Bildungs- und Schulpolitik. |
Aktuelle Stunde zur Bildungspolitik im niedersächsischen Landtag
| 13.12.2001 | Opposition will Klarheit für Schulen (HAZ) |
| 13.12.2001 | Niedersachsen fürchtet zweite PISA-Studie (NP) |
| 13.12.2001 | Kommentar: Schmerzhafte Wahrheit (NP) |
| Neue Presse, 08.12.2001 Viel Gegenwind für Gabriels Schulpläne. Warnung vor bildungspolitischem Rückschritt. Abschaffung der Orientierungsstufen heftig umstritten. Gegenwind in der Bildungspolitik für Niedersachsens Ministerpräsident Sigmar Gabriel (SPD) und Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper: ihr Plan, die Orientierungsstufe abzuschaffen, stößt auf Widerstand. Von Rainer Butenschön (NP)->Thema Schulreform ->Qualität |
| HAZ und NP 24.11.2001
Schulstrukturreform. Der SPD-Landesvorstand hat sich fast ohne Einschränkungen hinter die Position des Ministerpräsidenten Sigmar Gabriel gestellt. "Die Orientierungsstufe als eigenständige Schulform wird abgeschafft - das werden wir auf dem Landesparteitag Anfang März 2002 besiegeln", sagte der Landesvorsitzende Wolfgang Jüttner ("SPD will die OS bis Sommer 2003 kippen" - HAZ, 24.11.2001, "Fördersystem löst Orientierungsstufe schon 2003 ab" - NP 24.11.2001"). Ob sich etwas ändern wird, bezweifelt Kommentar Alexander Dahl ("Worte als Tarnung" - NP, 24.11.2001). -> Thema Schulreform |
| 23.11.2001 | Qualitätsdebatte und Elternbeteiligung gefordert Informationsveranstaltung des Stadtelternrates Bad Harzburg: Angeregte Diskussion zur geplanten Schulreform mit Abschaffung der Orientierungsstufe mehr ... ->Schulstrukturreform |
| 17.11.2001 | Die Reform ist weder gratis noch umsonst ... UNTERM STRICH Die Abschaffung der Orientierungsstufe ist nicht zum Nulltarif zu haben. Es ist verständlich, dass Hannover deshalb auf zeit setzt, meint Bärbel Hilbig (HAZ). |
| 15.11.2001 | Philologenverband sichert Gabriel konstruktive Mitarbeit bei Schulreform fordert allerdings: ein Gymnasium ab Klasse 5 und die Erhaltung eigenständiger Real- und Hauptschul-Bildungsgänge. |
| 15.11.2001 | Schulreform soll bis 2002 durch sein Ministerpräsident Gabriel drückt aufs Tempo. Mehr Gymnasien im ländlichen Raum. (von Dirk Racke, NP) |
| 15.11.2001 | Schnellschuss auf die OS (Kommentar von Udo Harms, NP) |
| 15.11.2001 | Konkurrenzkampf um Eltern und Kinder Schulreform dauert mindestens fünf Jahre (Interview mit Renate Jürgens-Pieper, von Dirk Racke, NP) |
| 15.11.2001 | Gabriel will zügig Schulsystem ändern ... will den Landtagsbeschluss über die Schulreform schon Mitte 20002 erreichen (HAZ) |
| 15.11.2001 | Gabriels Schulplan: Auf Kurs ... Kommentar von Jörg Kallmeyer (HAZ) |
| 15.11.2001 | Gabriel streckt der CDU die Hand aus SPD wirbt um Kompromiss zur Schulreform - doch die CDU reagiert zurückhaltend (HAZ) |
| 15.11.2001 | Böhlmann kritisiert Schulstudie Ergebnisse aus Hannover nicht enthalten (HAZ) |
| 15.11.2001 | Abschied von der Orientierungsstufe? Die Gymnasien haben für Förderstufen keinen Platz - Schulamt denkt an Gründung von "Filialen" (HAZ) |
Aktuelle Stunde zur Bildungspolitik im niedersächsischen Landtag
| Landesregierung - Pläne im Original, 14.11.2001
Aktuelle Stunde zum Thema Bildungspolitik im Landtag mehr ... Die Kultusministerin über die im Gutachten festgestellten Defizite (unzureichende Förderung, ausgeprägte Selektivität, restriktive Schullaufbahnempfehlung und regionale Unterschiede im gymnasialen Angebot), über die zehn Eckpunkte (gegen zu frühen Enscheidungsdruck, verlässliche Grundschule mit Englisch ab 3, Durchlässigkeit, zusätzliche gymnasiale Angebote, Steigerung der Abiturquote, flächendeckendes Regelangebot für Abi nach 12 und nach 13 in Gymnasien und Gesamtschulen, bestmögliche Förderung, flächendeckendes Netz von Ganztagsangeboten, mehr Wettbewerb zwischen Schulen, mehr Einfluss von Eltern und Schulträgern auf das regionale Schulangebot), über den konkreten Vorschlag (verlässliche Grundschulen, Abschaffung der OS, Förderstufen ain Gymnasien, kooperativen Gesamtschulen oder kooperativen Haupt- und Realschulen, Fördermittel von 30 Mio jährlich, Förderkonferenz mit Vertretern aller Schulen eines Schulträgers, freie Entscheidung der Eltern nach Klasse 4, Entscheidung nach Klasse 6, Errichtung kooperativer Haupt- und Realschulen mit didaktischer Leitung, Beratungslehrern und eigenen Profilen für HS- und RS-Zweig, Ganztagsschulen und Abitur nach 12 und 13 und gegen die sechsjährige Grundschule der Grundschule, gegen das Zwei-Säulen-Modell der Gutachter, gegen die frühe Selektion nach der Grundschule bei den Vorschlägen der CDU |
| SPD-Landtagsfraktion und Landesregierung haben gemeinsam Grundsätze für ein Konzept zur Schulstruktur entwickelt. Diese wurde einstimmig in der Fraktion beschlossen: Bestmögliche Förderung, Durchlässigkeit, flächendeckendes Netz von Ganztagsschulen, gymnasiale Angebote auf dem Land, Steigerung der Abiturquote, Gesamtschulen und Gymnasien mit flächendeckendes Regelangebot für Abitur nach 12 und 13 Jahren, gegen zu frühen Entscheidungsdruck nach der Grundschule - stattdessen Förderung in 5 und 6, verlässliche Grundschule mit Englisch ab 3, für Eigenverantwortung und Wettbewerb zwischen den Schulen, verstärkter Einfluss von Eltern und Schulträgern auf Entwicklung regionalspezifischer Schulangebote. mehr ... die Grafik zum Konzept mehr ... |
| 14.11.2001 | Orientierungstufe hat ausgedient, Eltern entscheiden nach 4 und 6 Fördern soll sich wieder lohnen: Land will neue Schulstruktur (GZ) |
| 14.11.2001 | Aus für Orientierungsstufe - Land setzt auf Förderklassen und Turbo-Abitur nach zwölf Jahren (NP) |
| 14.11.2001 | Gabriel: Orientierungsstufe wird abgeschafft - Niedersachsen steht vor großer Schulreform, Abitur nach zwölf Jahren, neue Gymnasien auf dem Land (HAZ) ->Schulstrukturreform->Abitur nach 12 Jahren |
| 14.11.2001 | Gabriel: "Wir müssen alle Bildungsreserven ausschöpfen - Gespräch des Ministerpräsidenten mit Jörg Kallmeyer |
| 09.11.2001 | Erklärung des Ministerpräsidenten und der Kultusministerin zum Gutachten: An alle Eltern |
| Mo, den 19.11.2001, ab 19:30 Uhr, Aula der Lutherschule, An
der Lutherkirche 18,
30167 Hannover Der Stadtelternrat Hannover und der DGB, Kreisverband Niedersachsen Mitte, laden Eltern, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler ein: Was wird aus unseren Schulen ? Informations- und Diskussionsrunde zur Veränderung der Schulstruktur im Land Niedersachsen Prof. Dr. Manfred Boensch, Universität Hannover Hannes Schott, stellvertretender Leiter des Schulamtes Richard Lochte, Vorsitzender Stadtelternrat Rüdiger Heitefaut, GEW ->Schulstrukturreform |
| HAZ, 12.11.2001 ->Schulstrukturreform Gutachten inkonsequent Leserbrief u dem Bericht "Gutachter empfehlen Turbo-Gymnasien statt Orientierungsstufe" vom 1. November Das Gutachten ist sauber verfasst und zeigt, dass die Meinungen über die OS uneinheitlich sind. jeder (Eltern, Lehrer) betrachtet das Schulsystem aus seinem Blickwinkel. Die OS schneidet dabei überraschend gut ab. Das Gutachten ist allerdings inkonsequent: Alle Daten weisen auf ein Schulsystem hin, das dem der OECD-Staaten nahe kommt (8- bis 10-jährige Schule für alle). Alle Modelle werden kritisch dem Modell der Gutachter gegenübergestellt, nur beim System der OECD-Staaten wird nicht pädagogisch oder finanziell argumentiert, sondern es heißt schlicht, dass ein solches Schulsystem in Deutschland nicht durchsetzbar sei. Das ist nicht Aufgabe eines Gutachtens. Die Gutachter weisen selber darauf hin, dass isch die Gesamtschule in Niedersachsen bewährt habe. Alle Wirtschaftsbereiche, die Univesitäten und wer sonst noch müssen heutzutage flexibel sein und sich anpassen. Warum nicht das Schulsystem ? Lüneburg Prof. Matthias v. Saldern |
Arbeitskreis der Oberstufenleitungen an niedersächsischen Gesamtschulen
| 24.10.2001 | Erklärung zurSchulzeitverkürzung: "Fast-Education" führt zu deutlichem Qualitätsverlust! |
| 24.10.2001 | Erklärung zur Profiloberstufe: Die vorgeschlagene Profiloberstufe nimmt den Oberstufen ihren Gestaltungsspielraum |
| 24.10.2001 | Erklärung zur Veränderung der Stundentafel der Gymnasien im Fachbereich Naturwissenschaften zum 01.08.2002:Auch andere Schulformen benötigen mehr naturwissenschaftlichen Unterricht |
| 07.11.2001 | CDU: Gabriel ist ein "schulpolitischer Chaot" - Nervosität im Orientierungsstufen-Streit wächst (HAZ) |
| 07.11.2001 | CDU fordert Turbo-Abi an allen Gymnasien (NP) |
| 07.11.2001 | CDU: Die Orientierungsstufe ersatzlos abschaffen (GZ) |
| 03.11.2001 | Schulreform: Wird die OS ganz abgeschafft ? - Ministerin kritisiert Modell der Gutachter (NP) |
| 02.11.2001 | Grundschule wieder Ausleseanstalt (NP) |
| 01.11.2001 | Turbo-Abi bald in Niedersachsen (NP) |
| 01.11.2001 | Kommentar von Amadore Kobus: Letzte Runde im Schulstreit (NP) |
| 01.11.2001 | Gutachter empfehlen Turbo-Gymnasien statt Orientierungsstufe (HAZ) |
| 01.11.2001 | Kommentar von Jörg Kallmeyer: Neue Orientierung (HAZ) |
| 31.10.2001 | Kultusministerium: DIPF überreicht Gutachten |
| Die Orientierungsstufe (OS) in Niedersachsen hat in ihrer bisherigen Form keine Zukunft. Zu diesem Schluss kommen Bildungsforscher in einem Gutachten. Ihr Vorschlag: Begabte Schüler sollen ab Klasse 5 direkt aufs Gymnasium und nach 12 Jahren zum Abitur. Die OS wird in einem Verbund von Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien organisiert. |
| Arbeitskreis Grundschulen: Mehr Lehrer, keine Reduzierung der elterlichen Mitspracherechte über die weitere Schullaufbahn ihrer Kinder, Freies Wahlrecht der Schulform, Ausweitung der Informations- und Beratungspflicht der Lehrer, kein Selektionsdruck in den ersten 4 Schuljahren, Erhalt vielfältiger Wahlmöglichkeiten. mehr ... |
| des Arbeitskreises Grundschulen zur "Verlässlichen Grundschule" mehr ... |
| Arbeitskreis Gesamtschulen: Angemessene Förderung während der gesamten Schulzeit, stabile Klassengemeinschaften, Ausbau der Gesamtschulen - Gemeinsam lernen von 1 bis 10, Erhöhung der Abiturientenzahlen durch Erhalt der Wahlfreiheit in der Oberstufe und Erhalt der Regelzeit bis zum Abi von 13 Schuljahren, inhalltiche Weiterentwicklung durch Profilbildung, konsequente Verbesserung der schulischen Qualität statt Hau-Ruck-Methoden mehr ... |
| des Arbeitskreises Gesamtschulen zu den Schwerpunkten der Bildungspolitik "Wir fordern andere Schwerpunkte in der Bildungspolitik: Förderung statt Auslese" mehr ... |
| Mittwoch, 05.09.2001, Stadtelternrat Langenhagen und GEW: Veränderung der Schullandschaft - Bildungspolitik in der Sackgasse. Referent Prof. Boensch, um 19:30 Uhr in der Hermann-Löns-Schule mehr ... |
| 12.09.01 HAZ Eltern kritisieren Ministerin. "Orientierungsstufe an Grundschule angliedern" mehr ... |
| 05.09.01 NP Eltern wollen über die Laufbahn ihrer Kinder selber bestimmenmehr ... |
| 07.08.2001 | "Wir verhindern Schulversager" - Interview mit drei OS-Schulleitungen (HAZ) |
| 07.08.2001 | Am Anfang waren alle dafür - bei Einführung der OS in Niedersachsen |
| 07.08.2001 | Orientierungsstufe in Hannover in Zahlen |
Unterschriftensammlung: Notstand an
unseren Schulen Die Unterschriftensammlung, den Aufruf und Beschlüsse des Landeselternrates erhalten Sie auf Anfrage als WORD-Dokumente nach E-Mail an: info@stadtelternrat-hannover. Leider noch nicht als Download erhältlich. Wir Eltern haben jetzt genug von dem Schein schöner Reformen in unseren Schulen. An den Schulen herrscht bitterer Personalnotstand und die Politiker reden von aufwendigen Reformen, für die die notwendigen Lehrer nicht eingestellt werden. Schluss mit der 100% Lüge ! mehr ... Deutschland steht bei den Ausgaben für Bildung in Europa weit hinter anderen Ländern mehr ... |
NP, 9.03.2001
Schulreform nun doch schon 2002 Hannover. Wann kommt die Schulreform in Niedersachsen ? Wenn es nach Ministerpräsident Sigmar Gabriel (SPD) geht, ist bereits vor der Landtagswahl im Frühjahr 2003 alles klar. Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper (SPD) sieht das laut Gabriel genauso - aber erst seit gestern. Noch Anfang der Woche hatte sie festgestellt: Wegen der komplizierten Beratungen könne das Verfahren bis zur Wahl nicht abgeschlossen werden und müsse anschließend neu beginnen. mehr ... |
Initiative für
den Erhalt
der Orientierungsstufe Eine Initative aus
dem Bereich
der Orientierungsstufen bittet um Resolutionen für den
Erhalt
der OS mehr ...
GEW
u.a. Unser
Vorschlag zur Schulreform
mehr ...
GEWStellungnahme zur Akzeptanzuntersuchung mehr ...
AfBSechs Thesen für eine gute Schulpoltikmehr ...
Siehe dazu das Interview von HD Keil-Süllow mit der
SchulZeitung
der IGS List
Präambel:
Voraussetzung für jegliche
Reform
des Schulsystems in Niedersachsen ist die Bereitstellung der
erforderlichen personellen und sachlichen Mittel durch die
Landesregierung und die Gemeinden.
Der Stadtelternrat fordert
von einem Schulsystem in Niedersachsen
1. dass es allen Schülerinnen
und
Schülern die Möglichkeiten bietet, durch Förderung und
Forderung
Wissen, Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen, um ihren weiteren
Lebensweg
eigenverant-wortlich gestalten zu können,
2. dass es dem Kind genügend
Möglichkeiten
und Anregungen gibt, um eine eigene Persönlichkeit herauszubilden
-
unabhängig von der sozialen Lage, in der sich die Familie des
Kindes
befindet,
3. dass es im Primar- und
Sekundar-I-Bereich Klassengemeinschaften mit einer Dauer von vier bis
sechs Jahren anbietet, die dem heranwachsenden Kind die notwendige
soziale Geborgenheit bieten,
4. dass es
Übergangsmöglichkeiten zwischen den einzelnen
Bildungsgängen und Schulformen bietet, um Entwicklungen eines
Kindes gerecht zu werden, die bei früheren Entscheidungen für
einen Bildungsgang oder eine Schulform noch nicht erkennbar waren.
5. Ganztagsangebote und
Hausaufgabenhilfe für Schülerinnen und Schüler, die zu
Hause nicht ausreichende Förderungsmöglichkeit haben
6. Einblick in die Arbeitswelt im
achten
bis zehnten Schuljahr für alle Schülerinnen und Schüler;
mindestens
zwei Praktika in unterschiedlichen Berufsfeldern für die
Schüler,
die nach dem neunten oder nach dem zehnten Schuljahr einen
Übergang
in das Berufsschulsystem anstreben
7. die Grundausbildung im Umgang
mit
Computern, z.B. mit Textverarbeitungssystemen, für alle
Schülerinnen und Schüler bis zum neunten Schuljahr
Der Stadtelternrat fordert
eine Ausbildung der Lehrkräfte in Niedersachsen, so dass sie
in ihren Fähigkeiten verbessert werden
8. frühzeitig Lerndefizite zu
erkennen
und individuell mit Fördermaßnahmen zu reagieren
9. Lernprozesse so zu gestalten,
dass
sie mit innerer Differenzierung in heterogenen Lerngruppen (z.B. durch
Zusatzaufgaben,
Wochenplan- und Freiarbeit, Lernprogramme) auch den Kindern, die in
diesem
Fach bereits überdurchschnittliche Kenntnisse haben, Lernanreize
bieten,
die sie fordern.
Der Stadtelternrat fordert
10. für die
„Orientierungsphase" vor der endgültigen Wahl der Schulform des
mehrgliedrigen Schulsystems auf eine eigenständige Schulform und
eine eigenständige Schule zu
verzichten,
11. die vierjährige
Grundschule nicht mit den zwangsläufigen Begleitumständen
dieser „Orientierungsphase" (mit Begutachtungen und
Widersprüchen) zu belasten,
12. den Kindern, deren Eltern sich
für
einen Bildungsgang entscheiden, der gemeinsame Beschulung für alle
Kinder
bietet, auch weiterhin die Möglichkeit zu geben, ein
„integriertes
System" vom ersten bis zum zehnten Schuljahr (z.B. Grundschule und
Integrierte
Gesamtschule) zu besuchen, ohne dass sie eine - für sie
unnötige
- Orientierungsphase durchlaufen müssen.
Ein Schulsystem, das diese
Grundforderungen erfüllen kann, kann sein:
• eine vierjährige
Grundschule, daran anschließend
• eine Integrierte Gesamtschule
oder
• ein mehrgliedriges Schulsystem
mit
Hauptschule, Realschule und Gymnasium (möglicherweise auch in
kooperativer
und integrierter Form von Haupt- und Realschule bzw. Hauptschule,
Realschule
und Gymnasium).
Für äußerst wichtig hält der Stadtelternrat Hannover, dass eine Schulreform zu einem Schulsystem führt, das zahlreiche Übergangsmöglichkeiten zwischen Schulzweigen kooperativer Systeme und Schulen unterschiedlicher Schulformen vor allem im fünften und sechsten Schuljahr bietet.
Niedersachsens
Orientierungsstufe wackelt
Braucht
das
Land eine eigene Schule für die Auswahl ? Nächste Woche
wird
es ernst.
Von Jörg Kallmeier
Hannover. Niedesachsens
Regierungschef Sigmar Gabriel hat es geschafft: Nach 100 Tagen im Amt
ist der SPD-Politiker in aller Munde. Zum kleinen Jubiläum gab
Gabriel vor der SPD-Fraktion den Startschuss für eine aufregende
Debatte: Wenn man in der Schulpolitik die Nase vorn haben wolle, sagte
der Ministerpräsident, dann müsse man auch über die
Orientierungsstufe reden. "Und zwar ergebnisoffen." Ist dies das Ende
der eigenen Schulform für die Klassen 5 und 6, die bei vielen
Eltern so unbeliebt ist ?
Die Orientierungsstufe als eigene
Schule
ist eine niedersächsische Eigenart. Sie wurde von allen Parteien
im
Landtag beschlossen, um vor dem Wechsel in die Haupt- und Realschule
oder
das Gymnasium die Begabungen und Befähigungen der Kinder
herauszufinden.
Ein Reformmodell also, das zu frühen Entscheidungsdruck,
Enttäuschungen
bei einer falschen Schulwahl und den Frust des Sitzenbleibens
verhindern
sollte. Inzwischen aber herrscht auch unter Pädagogen der Frust
über
eine Schule, die letztlich allein der Auswahl dient: Die meisten
künftigen
Hauptschüler verlassen sie demotiviert, Gymnasiasten sehen sich
unterfordert.
Den Ärger über diese beiden besonderen Schuljahre müsse
man
ernst nehmen - nichts anderes fordert Regierungschef Gabriel. Wie
seiner
Ansicht nach die Zukunft der Klassen 5 und 6 aussehen sollte, bleibt
allerdings
nebulös. Gabriel will kein Zurück zur frühen Trennung
der
Kinder schon nach Klasse 4. Die von den Grünen propagierte
sechsjährige
Grundschule wird in der Staatskanzlei für untauglich gehalten.
Also
fünf Jahre Grundschule und dann der Wechsel? Manches in
Gabriels
Andeutungen lässt darauf schließen, dass er auf diesen
originellen
Kompromiss zusteuert. Die Kommunen, die auf den Kosten für
künftig
ungenutzte Schulgebäude sitzen bleiben könnten, will man in
jedem
Fall mitreden lassen - vielleicht sollen am Ende sogar die
Bürgermeister
entscheiden.
Bislang gibt es aus der
Staatskanzlei vor allem eine Ansage: "Wir reden darüber." Aber das
ist schon viel bei
dem wohl letzten ideologisch hart umkämpften Thema in der
Schulpolitik. Aus den eigenen Reihen gibt es heftigen Widerstand. Reden
wird der Ministerpräsident zunächst mit seiner
Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper, die vor nicht einmal zwei
Wochen noch erklärt hatte, sie führe eine Qualitäts-,
aber keine Strukturdebatte. Für Dienstag ist ein Gespräch
mit Jürgens-Pieper angesetzt, am Freitag muss der Regierungschef
im
Landtag erklären, wohin die Reise geht: Die CDU, die nach einem
schmerzlichen
Prozess zur Abkehr von der Orientierungsstufe gekommen ist, fordert in
einem
Antrag die Rückkehr zum alten System. Von Gabriels "butterweichem"
Vorstoß
hält Oppositionsführer Christian Wulff nichts. Es sei
"typisch
für diesen Regierungschef", sagt Wulff, "dass er beschreibt statt
entscheidet".
(HAZ 25.03.2000)
Kultusministerium 24.10.00
Untersuchungsregionen
für
die Schulstruktur ausgewählt
Das Niedersächsische
Kultusministerium hat die sechs Regionen ausgewählt, die im Rahmen
der Schulstrukturdebatte untersucht werden sollen. Mit dabei sind die
Landkreise Soltau-Fallingbostel, Cuxhaven, Goslar, Schaumburg und
Osnabrück sowie die Stadt Hannover. Insgesamt haben sich 18
Landkreise und zwei kreisfreie Städte für die Untersuchung
gemeldet (siehe Anlage!) mehr ...
Homepage des
Bundeselternrates
Homepage des
Landeselternrates
Homepage
des
Stadtelternrates Hannover
Homepage des
Schulelternrates
der IGS Hannover-Linden