| VERLÄSSLICHE GRUNDSCHULEN - Doku des Stadtelternrates Hannover |
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| NP, 26.08.2003 Neue Umfrage: Kritik an
der Verlässlichkeit
Es gibt nur noch Verlässliche Grundschulen. Ein Schritt in die richtige
Richtung, heißt es. Doch es gibt auch Kritik von denen, die das
Konzept schon ein Jahr erproben VON JULIA PENNIGSDORF ... In einer vom Stadtelternrat in Auftrag gegebenen Umfrage unter den 16 Grundschulen, die bereits seit einem Jahr verlässlich sind, stößt genau das auf Kritik. „Seit Pisa sollten wir wissen, dass wir mehr Zeit für Unterricht und nicht für Spiele brauchen. Bildungspolitisch bringt uns die Verlässliche Grundschule nicht weiter“, so Garnet Eichholz vom Stadtelternrat. Auch für die Familien sieht sie wenig Gewinn. „Es ist schön, wenn man vormittags einkaufen gehen kann. Aber die Verlässliche Grundschule ermöglicht keiner Mutter die Rückkehr in den Beruf“, so Eichholz. „13 Uhr reicht nicht mal für Teilzeitstellen. Von den zwölf Wochen Ferien ganz abgesehen.“ mehr ... |
| HAZ, 26.08.2003 Nur mit Müttern läuft die Betreuung Eltern kritisieren Qualität der Verlässlichen Grundschule / Vertretungslehrer sind oft Studenten Die Verlässliche Grundschule ist in den Augen vieler Eltern ein Modell mit vielen Macken. „Es ist Augenwischerei, dass sie Frauen die Rückkehr in den Beruf erleichtert“, sagt Garnet Eichholz, Vorsitzende des Arbeitskreises Grundschulen im Stadtelternrat. ... Selbst eine Halbtagstätigkeit decke sich zeitlich nur selten mit diesen Zeiten, sagt Eichholz. Außerdem böten die Schulen keine Betreuung in den Ferien. Für Eltern, die nicht arbeiteten, sei die Verlässliche Grundschule allerdings eine Erleichterung. „Sie können einkaufen gehen, ohne befürchten zu müssen, dass ihr Kind plötzlich vor der Tür steht.“ Für die einstündige Betreuung am Tag konnten die meisten Schulen keine Erzieher auf 430-Euro-Basis finden. „Einen Großteil der Jobs haben engagierte Mütter übernommen, die sich dafür weitergebildet haben. Aber das reicht nicht an die Qualität von Erziehern heran“, sagt Eichholz. Nur wenige Schulen hätten ein Konzept für die Betreuung entwickelt. Förderunterricht oder Hausaufgabenbetreuung findet in dieser Zeit nicht statt. .... Kritisiert wird, dass der Förder- und Forderunterricht an vielen Verlässlichen Grundschulen nur noch eingeschränkt stattfindet, weil er schwierig in der Stundenpalung unterzubringen ist. mehr ... |
| HAZ, 10.05.2003 Verlässliche Grundschule: Grundschulen finden keine Lehrer Leiter hannoverscher Grundschulen schlagen Alarm: Die Suche nach Vertretungslehrern für die Verlässlichen Grundschulen wird zum Problem. „Wenn jetzt alle Lehramtsstudenten direkt nach der Abschlussprüfung eingestellt werden, bleibt für uns niemand mehr. Ich sehe da schwarz“, sagt Renate Frontz, Rektorin der Grundschule Kastanienhof. Verlässliche Grundschulen garantieren für die erste und zweite Klasse vier und für die anderen Jahrgänge fünf Stunden Unterricht pro Tag. Dafür dürfen sie für einige Stunden pro Woche zusätzlich Lehrer oder Studenten einstellen, die bei Krankheit im Kollegium einspringen. Bisher arbeiten 16 Grundschulen in Hannover nach dem Modell, das für die ersten beiden Klassen auch eine zusätzliche Spielstunde pro Tag vorsieht. Im August starten 32 weitere Grundschulen. Bis auf die besser ausgestatteten Vollen Halbtagsschulen sind dann alle Grundschulen verlässlich. Für ausgebildete Lehrer, die eine Festanstellung bekommen können, sind die Vertretungsstellen meist unattraktiv: Die Grundschule In der Steinbreite verfügt zum Beispiel über ein Stundenkontingent von 16,5 Vertretungsstunden pro Woche, das auf drei Mitarbeiter aufgeteilt werden soll. „Wenn ich nur eine Kraft einstelle, habe ich ein Problem, sobald mehrere Lehrer gleichzeitig krank werden“, sagt Schulleiter Uwe Horstmann. Außerdem müssen die Vertretungslehrer verfügbar sein: Je nach Krankheitsstand der Kollegen arbeiten sie vielleicht 20 Stunden oder auch gar nicht. Auch Studenten wollen diese Anforderung nicht unbedingt erfüllen. „Wir werden eine Studentin einstellen, müssen uns aber natürlich nach ihrem Stundenplan richten“, sagt Frontz. Bei ihren pensionierten Kollegen hat die Schulleiterin vergeblich nachgefragt. „Sie sind froh, ihren Ruhestand zu genießen.“ Bei Martina Helms, Leiterin der Grundschule Tegelweg, haben sich bisher zwei Frauen auf die drei offenen Vertretungsjobs beworben. „Eine ist Lehrerin im Erziehungsurlaub und die andere will wieder gehen, sobald sie eine volle Stelle findet.“ Die Schulleiter befürchten Qualitätseinbußen. Zum Teil stellen sie bereits Bewerber ein, die ihr Lehramtsstudium abgebrochen haben. Sylvia Menzel von der Grundschule An der Feldbuschwende rechnet damit, aus Mangel an Vertretungskräften bei Krankheit Kinder auf andere Klassen verteilen zu müssen. „Normaler Unterricht ist dann nicht mehr möglich.“ Horstmann befürchtet sogar, dass es zu einer von der Bezirksregierung „betreuende Vertretung“ genannten Notlösung kommen könnte. Diese sieht vor, Sozialpädagogen oder Erzieher als Vertretungslehrer einzustellen. „Wenn wir das machen müssen, ist das Betrug. Unterricht wird dann nur vorgegaukelt.“ bil Veröffentlicht 09.05.2003 22:56 Uhr |
| NP, 06.05.2003 Volle Halbtagsschulen dürfen weitermachen Langer Atem zahlt sich aus: Erst
sollten die qualitativ höherwertigeren „vollen Halbtagsschulen“ zu verlässlichen
Grundschulen umgewandelt werden – jetzt sichert der neue Kultusminister ihnen
Bestandsschutz zu. Jubel
bei Lehrern und Eltern der zwölf vollen Halbtagsschulen in Hannover.
Kultusminister Bernd Busemann (CDU) hat der Schulform Bestandsschutz zugesichert.
In Paragraf 189 des Gesetzentwurfs der CDU heißt es: „Bestehende volle
Halbtagsschulen können fortgeführt werden.“
Hintergrund: Im Gegensatz zur „verlässlichen Grundschule“ kümmern
sich in den vollen Halbtagsschulen in der von acht bis 13 Uhr garantierten
Unterrichtszeit ausschließlich Pädagogen um die Kinder. Die
verlässliche GS setzt dagegen den Schwerpunkt auf Betreuung und beschäftigt
dafür auch Studenten im Nebenjob, Mütter oder pensionierte Lehrer.
„Wir sind sehr froh und erleichtert, dass wir mit unserem Konzept weitermachen
können“, sagt Marianne Herschel von der Grundschule Goetheplatz,
die einen Ausländeranteil von mehr als 60 Prozent hat. Weil
der SPD das Modell volle Halbtagschule zu teuer war, wurden die Schulen nach
und nach in die günstigeren verlässlichen Grundschulen umgewandelt.
In Niedersachsen existieren von ehemals 271 vollen Halbtagsschulen heute nur
noch 241. Hannover dagegen spielte auf Zeit
und gehört zu den Gewinnern. Die Stadt beschloss, die qualitativ
höherwertigen vollen Halbtagsschulen möglichst spät umzuwandeln,
erst zum August 2006 – nach allen anderen GS . Durch den Regierungswechsel ist auch das jetzt vom Tisch und die Existenz der hannoverschen vollen Halbtagsschulen dauerhaft gesichert. Von den insgesamt 60 Grundschulen in Hannovers Stadtgebiet sind zurzeit 16 verlässlich. Weitere 32 stellen ihre Schule zum kommenden Unterrichtsjahr auf das um. Die vollen Halbtagsschulen, denen die CDU Bestandsschutz zugesichert hat, sind: Grundschule Albert Schweitzer, Alemannstraße, Am Lindener Markt, Beuthener Straße, Bonifatiusschule, Fridtjof-Nansen-Schule, Goetheplatz, Kestner Straße, Kreuzriede, Kurt-Schumacher-Schule, Vinnhorst und Wasserkampstraße. HANNOVER. VON JULIA PENNIGSDORF NP, 06.05.2003 |
| Rundblick
062 vom 01.04.2003 In der Aktuellen Stunde des
Landtages am 02.04.2003 will die SPD-Fraktion die Ergebnisse der Internationalen
Grundschul-Leseuntersuchung thematisieren, bei der sich Deutschland im oberen
Mittelfeld wieder gefunden hat. "Gute Noten für die Grundschüler,
schlechte Noten für frühe Selektion - Schulgesetz muss nachgebessert
werden" Busemann genehmigt weitere 73 Verlässliche
Grundschulen (rb) Hannover. Trotz der guten Ergebnisse der Grundschul-Leseuntersuchung
sieht Kultusminister Bernd Busemann noch einen erheblichen Reformbedarf für
diese Schulform - beim Erwerb und dem Einüben der Grundfertigkeiten
im Lesen, Schreiben und Rechnen ebenso wie in der Beratung von Eltern hinsichtlich
der Empfehlungen für die weiterführenden Schulen. Ein neuer Grundschulerlass
werde derzeit erarbeitet, könne aber erst zum Schuljahresbeginn 2004
greifen, sagte Busemann am Montag. Bis dahin nutzt er die vorhandene Struktur
der verlässlichen Grundschule und will alle 73 in diesem Jahr gestellten
Anträge zum nächsten Schuljahres-beginn genehmigen. Dann seien
1582 der insgesamt 1879 Grundschulen "verlässlich", 241 sind "Volle Halbtagsschulen".
Die übrigen 56 Grundschulen unterrichteten unverändert.
Damit verfügten im Schuljahr 2003/2004 insgesamt gut 97
Prozent der Grundschulen über ein Unterrichts- und Betreuungsangebot mit festen Zeiten. Defizite bei Förderangeboten und Vertretungsunterricht sollen noch aufgearbeitet werden, versprach der Minister. |
| HANNOVER
- STADT-ANZEIGER OST: MISBURG: Schulleiter findet keine Vertretungskräfte Im Sommer sollen
die vorerst letzten Grundschulen verlässlich werden, darunter drei in
Misburg. Doch noch ist die geplante Unterrichtsversorgung nicht gesichert.
Zum Schuljahreswechsel im August 2003 werden die vorerst letzten Grundschulen im Stadtgebiet verlässlich, darunter drei in Misburg. Damit haben insgesamt 32 Grundschulen das Konzept eingeführt, dass eine Betreuung der Kinder von acht bis 13 Uhr garantiert. 16 hannoversche Grundschulen bieten die zuverlässige Unterrichtsversorgung bereits an. Eine Ausnahme bilden die zwölf Vollen Halbtagsschulen. „Wir haben einen Antrag eingereicht, diese Schulen bis 2006 zurückzustellen“, erläutert Brigitta Laqua vom städtischen Schulamt. Während den Schulleitern die Suche nach qualifizierten Betreuungskräften wie Sozialpädagogen, Erziehern oder pensionierten Lehrkräften keine großen Schwierigkeiten bereitet, gestaltet sich die Suche nach Vertretungskräften problematisch. Dafür werden Lehrer im Erziehungsurlaub oder Ruhestand, aber auch Lehramtsstudenten benötigt. Helmut Spieck wird von Tag zu Tag nervöser. Der Leiter der Pestalozzischule in Misburg sucht nach geeigneten Pädagogen, die von August an als Vertretung für erkrankte Kollegen einspringen. Er hat die Teilzeitstellen bereits im Internet und am Schwarzen Brett ausgeschrieben, das Schulamt informiert – ohne Erfolg. „Die unregelmäßigen Arbeitszeiten scheinen ein Problem zu sein“, sagt Spieck. Dabei seien die Arbeitsbedingungen mehr als bequem, findet der Schulleiter. Die Kräfte werden nach dem Bundesangestelltentarif (BAT) bezahlt, das Gehalt läuft in den Ferien weiter und im Krankheitsfall können die Teilzeitlehrer mit einer Lohnfortzahlung rechnen. „Die Vertretungskräfte müssen allerdings sehr flexibel sein und unendlich viel Zeit mitbringen“, sagt Lothar Beer, Leiter der Grundschule Mühlenweg. Die Aushilfen sollen ihre Arbeitszeit auf einem Konto sammeln. Grund zur Sorge sieht Beer jedoch nicht. In der Grundschule am Mühlenweg absolvieren regelmäßig Lehramtsstudenten ihre Praktika. „Die wollen sicher weitere Erfahrungen sammeln“, meint der Schulleiter. Für Eltern, Schüler und Lehrer der Kardinal-Galen-Schule in Misburg ändert sich mit der neuen Verordnung nicht viel. „Eine Umfrage hat ergeben, dass 90 Prozent der Eltern mit der jetzigen Situation zufrieden sind“, sagt Schulleiter Heinz Höxtermann. Die Verlässlichkeit gehört in der katholischen Grundschule längst zum Schulalltag. Die Erst-und Zweitklässler etwa werden bis 11.30 Uhr betreut. „Wir befürchten eine schlechtere Unterrichtsversorgung, wenn viele Grundschulen gleichzeitig an den Start gehen und Lehrer dahin abgeordnet werden müssten“, sagt Höxtermann. pst Veröffentlicht 20.11.2002 16:02 UHR |
| Verlässliche Grundschule: Eltern bewerten Verlässliche Grundschulen Hannover. (dö). Eltern in Niedersachsen bewerten ds Konzept der Verlässlichen Grundschule mit "gut" (2,0). Das geht aus einer vom Landeselternrat als repräsentativ bezeichneten Umfrage aus 657 Schulen hervor. Wie das Kultusministerium am Mittwoch in Hannover bekanntgab, seien Organisation und Qualität des Vertretungsunterrichts (Note 2,2) sowie die Qualität der Betreuung (1,9) gelobt worden. Der Vertretungsunterricht beginne fast immer bereits am Tag der Krankmeldung oder einen Tag später. ... Mehr als ein Drittel der Befragten sei mit dem Förderunterricht nicht zufrieden, da er gar nicht oder nur unregelmäßig stattfinde. mehr ... (HAZ, 14.11.2002) |
| SCHULAUSSCHUSS:Schulen erst ab 2006 verlässlich ?
Volle Halbtagsschule soll lange bleiben von Rüdiger Knorr. Die
zwölf Grundschulen, die in Hannover als "volle Halbtagsschulen" arbeiten,
sollen ihren Status so lange wie möglich behalten. Diese Schulen sind zumeist in sozialen
Brennpunkten zu finden und bieten qualifizierten Unterricht bis 13 Uhr an.
Der Schulausschuss signalisierte gestern, dass sie erst zum 1. August
2006 in die dann obligatorischen "verlässlichen Grundschulen" umgewandelt
werden sollen. .. Denn gegenüber dem VGS-Modell müssen die Halbtagsschulen
Einbußen im Angebot und in der Unterrichtsversorgung hinnehmen...
->Verlässliche Grundschule
->Volle Halbtagsschule->SchulausschussNP 26.09.2002
mehr ...
SCHULAUSSCHUSS:Kommentar: Nur noch Geplänkel von Rüdiger Knorr Hannovers erstklassiges Modell der vollen Halbtagsschulen erst auf den letzten gesetzlich möglichen Drücker zu Gunsten des Modells verlässliche Grundschule zu opfern, ist sicher richtig. ... Zum anderen ist und bleibt das Ende der vollen Halbtagsschulen ein Rückschritt, der freilich nicht mehr zu verhindern ist. ... ->Verlässliche Grundschule ->Volle Halbtagsschule->Schulausschuss mehr ... |
| SCHULAUSSCHUSS:
Diskussion um Verlässliche Grundschule Die Erfahrungsberichte der ersten fünf Schulen, die
seit diesem Schuljahr als Verlässliche Grundschulen arbeiten, haben
zu einer kontroversen Diskussion im Schulausschuss geführt.
Die Elternvertreter im Ausschuss befürchten ... einen Konkurrenzkampf der Schulen um Aushilfskräfte, spätestens wenn im Schuljahre 2003 / 2004 alle Grundschulen die Verlässlichkeit einführen. Bisher seien die Verlässlichen Grundschulen bei der Unterrichtsversorgung bevorzugt worden, sagte Rainer Gundlach. "Ich bezweifle, dass man die hundertprozentige Unterrichtsversorgung aufrecht erhalten kann, sobald alle verlässlich sind." bil HAZ, 23.05.2002 mehr ... ->Schulausschuss ->Verlässliche Grundschule Betreuung läuft noch nicht ganz reibungslos Wenig Platz, wenig Personal – die ersten fünf Verlässlichen Grundschulen der Stadt berichten von ihren Erfahrungen mit dem neuen Modell. HAZ, 29.04.2002 mehr ...->Verlässliche Grundschule |
| Ministerin plant Alternative zu Schulkindergärten Grundschulen sollen künftig die Wahl haben, ob sie einen Schulkindergarten betreiben oder nicht schulfähige Kinder im Klassenverband fördern. Sie bezweifle, dass Kinder, die zurückgestellt werden und einen Schulkindergarten besuchen, optimal gefördert werden, sagte Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper (SPD) . HAZ, 14.03.2002mehr ... ->Verlässliche Grundschule |
| Für Englisch in der Grundschulesind kostenpflichtige Volkshochschulkurse geplant Spätestens zum Schuljahr 2003/04 wird an allen Grundschulen in Hannover Englisch unterrichtet – die Fortbildung dafür müssen die Lehrer allerdings wohl aus eigener Tasche bezahlen. HAZ, 06.03.2002mehr ... |
| Lehrer sollen fürs Lernen zahlen Vom nächsten Schuljahr an soll an allen hannoverschen Grundschulen Englisch unterrichtet werden – die Fortbildung müssen Lehrer aber wohl selber bezahlen. HAZ, 15.02.2002mehr ... |
| 13.12.2001 | Keine Schule wird verpflichtet (HAZ) Im kommenden Schuljahr wird keine Grundschule verpflichtet, sich zur Verlässlichen Grundschule umzuwandeln.Der Schulausschuss hat einen entsprechenden Verwaltungsvorschlag gestern einstimmig abgelehnt. Für das kommende Schuljahr haben sich inzwischen zehn Schulen freiwillig gemeldet. Bis zum Schuljahr 2003/2004 müssen alle 60 Grundschulen den verlässlichen Unterricht anbieten. |
| 13.12.2001 | (NP) |
Vorschlag der Verwaltung: Zwangsverpflichtung
| 26.11.2001 | Auf 27 Schulen soll bald Verlass sein (HAZ) Zu wenig Freiwillige: Schulamt will jetzt die Umstellung auf die Verlässliche Grundschule verordnen |
| 26.11.2001 | Diese Grundschulen sind dabei (HAZ) |
Die ersten Verlässlichen Grundschulen fangen an
| 28.08.2001 | Podiumsdiskussion: Grundschulen und Horte dürfen nicht baden gehen |
| 22.08.2001 | Verlässliche Grundschulen brummen (NP) Die fünf Verlässlichen Grundschulen (VGS) entwickeln sich zu einem Renner. In den Schulen liegen nur zwei Wochen nach Einführung zum Schuljahresbeginn Berge von Neuanmeldungen vor. |
| 22.08.2001 | Betreuung für 630 Mark (HAZ) Weil die ersten beiden Schuljahre nur bis zwölf Uhr unterrichtret werden, betreuen geringfügig Beschäftigte (630-Mark-Gesetz) die Kinder. Förderstunden, bisher vor oder nach dem Untericht, werden nun in bestehende Stunden integriert. Damit Lehrerausfälle kompensiert werden, stellen die Schulen - ebenfalls geringfügig beschäftigte - Vertretungskräfte ein. |
| 22.08.2001 | Alle wollen Horte sichern (HAZ) |
| Stellungnahme
des Arbeitskreises Grundschulen zur Einführung der VGS in Hannover-> Thema VGS Während der Sitzung des Arbeitskreises im Juni 2001 wurde als Schwerpunktthema die Einführung der verlässlichen Grundschule (VGS) in Hannover erörtert. Schreiben vo 27.06.2001 mehr ... |
Kultusministerium,
02.02.2001 Verlässliche Grundschule - ein Erfolgsmodell Für 80 Prozent der Grundschulen liegt ein Antrag auf Umwandlung vor. Ab Schuljahr 2001/2002 arbeiten 1.076 Grundschulen mit verlässlichen Zeiten. 483 Schulen starten mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 neu als Verlässliche Grundschulen. Mit den bereits in den Vorjahren genehmigten Anträgen arbeiten dann im neuen Schuljahr insgesamt 1.076 Grundschulen in Niedersachsen in einem festen fünfstündigen Zeitrahmen. mehr ... |
| Neue Presse, Donnerstag, 23.11.2000
Verlässliche Grundschule: Ausschuss muss nachsitzen HANNOVER. Zweieinhalb Stunden lang beschäfigte sich der Schulausschuss gestern mit Haushaltsplan und aktuellen schulpolitischen Fragen - doch ein heißes Eisen wurde noch einmal aufs Eis gelegt: Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zur Einführung der Verlässlichen Grundschule in Hannover werden noch in den Fraktionen diskutiert. Sie kommen erst am 13.Dezember auf den Tisch. Auch der Antrag von SPD und Grünen zur Entwicklung eines Vorbeugeprogramms für türkisch- und russisch-sprachige Jugendliche wird erst auf der zusätzlichen Sitzung behandelt. Die gingen wenig spektakulär über die Bühne. Mehr Geld für die geplante Ausstattung von Schulen mit Computern, größere Anstrengungen bei der Sanierung maroder Bausubstanz: Solchen Impulsen stellt sich niemand in den Weg. Längere Diskussionen gab es um Einzelfragen. So wollte die CDU eine Zinsbeihilfe an die Freie Waldorfschule von 34 000 auf 68 000 Mark verdoppeln, stand dabei aber mit ihren vier Stimmen gegen elf Nein-Stimmen allein. Auch ein CDU-Vorstoß für eine vorzeitige weitere Sanierung an der Grundschule Glücksburger Weg fand keine Mehrheit. -orr |
09.06.2000: Der Stadtelternrat wiederholt die Fragen an das Kultusministerium und am 27.07.2000 eine Antwort des Kultusministerium: die Landesregierung hat "in dieser Legislaturperiode zur Sicherung der Unterrichtsversorgung 1.000 zusätzliche Lehrerplanstellen über den Ersatzbedarf hinaus und Mittel im Umfang von weiteren 1.000 Stellen für die Verlässliche Grundschule" bereit. D.h. für dieses Schuljahr: "Zum Schuljahresbeginn 2000/ 2001" hat die Niedersächsische Landesregierung "zusätzliche 500 Stellen, das entspricht rd. 650 Einstellungsmöglichkeiten, zur Verfügung gestellt. Davon wurden nur rd. 240 Stellen für die neu einzurichtenden Verlässlichen Grundschulen benötigt, so dass - über den Ersatzbedarf hinaus - noch weitere rd. 260 Stellen für die übrigen Schulen zur Verfügung stehen."
Der Schulausschuss
am 28.06.2000 beschloss die Einführung der "Verlässlichen Grundschule"
in Hannover
29.06.2000: "Verlässliche Grundschule kommt in Hannover ab
2001" (NP)
29.06.2000:"Politiker beschließen Verlässliche
Grundschule" (HAZ)
Versprechen,
mit denen die CDU Eltern zur Kommunalwahl 2001 überzeugen will
(NP, Mi, 21.06.2000, Vera König)
Schwerpunktthema für Kommunalwahl 2001
| Versprechen, mit denen die CDU Eltern überzeugen will: | |
| • | Verlässliche Grundschule mit hundertprozentiger Unterrichtsversorgung und zusätzlicher Betreuung von Kindern |
| • | Maßnahmen gegen Schulschwänzer: Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut berichtete, dass Schulschwänzer wesentlich häufiger kriminell oder gewalttätig auffielen. In einem Spontanantrag forderte die CDU, dass Schulen Eltern über das Fehlen ihrer Kinder im Unterricht informieren. |
| • | Jugendzentren mit flexibleren Öffnungszeiten, mehr kleinere Jugendtreffs |
| • | Ausbildungsbündnisse in mittelständischen Unternehmen mit städtischer Förderung |
Der Stadtelternrat macht für
diese Misere auch die zunehmende Zahl 'Verlässlicher Grundschulen' verantwortlich"
11.05.2000: "Verlässliche Grundschulen ziehen in Hannover Stunden
ab" (Stadt-Anzeiger West)
04.05.2000: "Kestnerschule ist Spitzenreiter beim Stundenausfall"
(Stadt-Anzeiger Süd)
10.04.2000: "GEW: Podiumsdiskussion zur 'Verlässlichen Grundschule'" mit Vertreter/innen der Ratsfraktionen am 10.April
21.03.2000: SPD und Grüne einigen sich
Der Einführung der Verlässlichen
Grundschule in Hannover steht nichts mehr im Wege. SPD und die Bündnisgrünen
im Rat haben sich jetzt auf einen gemeinsamen Antrag geeinigt, der im Mai
in die Ausschüsse geht. Zwar wird in dem papier kein ausdrücklicher
Einführungstermin genannt, aber der schulpolitische Sprecher der sozialdemokratischen
Ratsfraktion, Achim Dix, rechnet damit, dass die ersten Schulen 2001 beginnen
werden. Die Grünen haben sich noch nicht auf ein Datum festgelegt. Bereits
bis Oktober soll die Verwaltung das Konept zur "bedarfsgerechten Betreuung"
der Grundschulkinder vorlegen. (HAZ 21.03.2000) .... mehr
16.03.2000: "Stellungnahme zum VGS-Konzept in
Hannover" (AK der Schulelternräte der Lindener Grundschulen)
16.03.2000: "Konzept zur Einführung der
VGS in Hannover"(SPD und Grüne)
03.03.2000: Verlässliche Grundschule stört rot-grüne
Rathaus-Harmonie
Manche sprechen schon von Koalitionskrise.
Mindestens hängt zwischen Rot und Grün im Rathaus zum ersten Mal
seit langem wieder der Haussegen schief. (NP 03.03.2000) ...
mehr
20.01.2000: Verlässliche Grundschule: SPD plant Einführung
in mehreren Stufen
Die SPD-Ratsfraktion will die Verlässliche
Grundschule in Hannover im Jahr 2001 einführen und zwar in mehreren
Schritten. (HAZ 20.1.2000) ... mehr
18.01.2000: "Vier Monate Verlässliche Grundschule - Berichte aus der Praxis" (GEW, "E&W 01/2000")
09.09.1999: "Jede 14. Schulstunde fällt bundesweit aus" (HAZ, 9.9.99)
September 1999: "Auch im neuen Schuljahr: Reichlich politisches Konfliktpotenzial"
(GEW, "E&W 09/1999")
September 1999: "2368 Einstellungen zum 1. September 1999 an allgemeinbildenden
Schulen" (GEW, "E&W 09/1999"):
Juli 1999: Konsequenzen der Umwandlung in VGS für alle GS in Hannover (nds. Kultusministerium)
03.06.1999: Hinweise zur Durchführung der Schulversuche Verlässliche Grundschule - Unterrichtsversorgung und Budgetierung - (Niedersächsisches Kultusministerium)
18.05.1999: Mit Beginn des neuen Schuljahres starten 149 Verlässliche Grundschulen in Niedersachsen (Niedersächsisches Kultusministerium)
19./20.04.1999: VGS: Beschluss vom 19./20.4.1999 (SPD-Landtagsfraktion)
April 1999: "Verlässliche Grundschule (VGS) - ein Konzept zu Lasten der Unterrichtsversorgung der
Sek I und der Sek II"(Einladung des Schulelternrates der IGS Linden)
11.03.1999: "Stadt braucht mehr Lehrer" (VGS: Walter Meinhold (SPD-MdL) in HAZ, 30.03.99)
11.03.1999: VGS: Längere Dialogphase zu Verlässlichen Grundschulen(Stadtelternrat Hannover)
März 1999: VGS: So kann Niedersachsen (noch) nicht Schule machen (Landeselternrat Niedersachsen)
24.02.1999: "Verläßliche Grundschule ist Stadtelternrat noch nicht verläßlich genug. ( Bericht über einen Beschluss des Stadtelternrates Hannover in NP, 24.2.99)
12.01.1999: Was wir nicht wollen - die sog. "Verläßliche Grundschule" (Schulelternräte der Lindener Grundschulen)
04.12.1998: VGS: Verlängerung der Dialogphase um ein Jahr (Landeselternrat Niedersachsen)
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