VERLÄSSLICHE GRUNDSCHULEN  - Doku des Stadtelternrates Hannover
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HAZ, 14.09.2004
Mütter müssen Lehrer vertreten     Aufsicht statt Unterricht: Verlässliche Grundschulen bauen ab / Eltern klagen, Schulleiter improvisieren       Rückschritt an den Verlässlichen Grundschulen: Wird ein Lehrer krank, dürfen ihn jetzt auch nicht ausgebildete Mütter vertreten. Aufsicht statt Unterricht ist die neue Devise – obwohl das Kultusministerium lange Zeit versprochen hatte, dass keine Schulstunden ausfallen.        Sozialpädagogen, Erzieher oder „Angestellte in der Tätigkeit von Erziehern“ können nach dem neuen Erlass einspringen. Bisher durften die Schulen für diese Vertretungen nur ausgebildete Lehrer oder Lehramtsstudenten auf Honorarbasis beschäftigen. Von ihnen ist nur noch am Rande die Rede. Sie werden nun wie die anderen Berufsgruppen „pädagogische Mitarbeiter“ genannt – und verdienen weniger.        „Wenn wir jetzt pädagogische Mitarbeiter als Aufsicht einsetzen, ist das kein Unterricht mehr“, kritisiert ein Schulleiter. Das Ministerium habe damit sein Versprechen gebrochen. Das Modell Verlässliche Grundschule, das an fast allen Grundschulen gilt, soll je nach Jahrgang Unterricht von 8 bis 12 oder 13 Uhr garantieren. Bisher waren die Honorarkräfte in zwei Gruppen eingeteilt: Lehrer gaben Vertretungsunterricht. Sozialpädagogen, Erzieher und Mütter boten eine Stunde am Tag Spielstunden für die Erst- und Zweitklässler an.          „Das Ministerium muss die Änderung endlich öffentlich machen“, sagt Christine Baumgart, Leiterin der Grundschule Am Sandberge. „Die Eltern beschweren sich bei uns. Sie erwarten, dass ihr Kind qualifizierten Unterricht bekommt, auch wenn die Lehrerin krank ist.“ Baumgart selbst hat in ihrem Vertretungspool sieben Mitarbeiter, darunter zwei Lehrer und einen Sozialpädagogen. „Die anderen vier sind engagierte Mütter. Aber es ist nicht einfach, ohne entsprechende Ausbildung eine Klasse mit 26 Kindern zu motivieren.“              Das Kultusministerium betont, dass die pädagogischen Mitarbeiter keinen Unterricht geben. Sie sollen beim kurzfristigen Ausfall des Lehrers die Klasse betreuen. „Sie beaufsichtigen die Schüler bei Aufgaben, die der Lehrer vorher vorbereitet hat“, sagt Sprecher Georg Weßling. Die Schulen müssen in einem Vertretungskonzept vorher festlegen, wie sie auf Krankheitsfälle reagieren. Die Lehrer könnten auch Klassen zusammenlegen oder selbst ihre erkrankten Kollegen vertreten, meint Weßling.          „Wie sollen wir einspringen, wenn wir alle von acht bis zwölf im Unterricht sind?“, fragt Schulleiterin Baumgart. Sie ist erleichtert, dass die Lehrer unter ihren Honorarkräften trotz Gehaltskürzung weitermachen. Lothar Beer, Leiter der Grundschule Mühlenweg, war sich über die Einbußen für seine Mitarbeiter nicht klar, als er die Verträge für dieses Schuljahr unterschrieb. „Ich bin kein Fachmann. Und ich verstehe nicht, dass das Ministerium uns Schulleiter darüber nicht informiert hat.“ bil    


NP, 26.08.2003  Neue Umfrage: Kritik an der Verlässlichkeit    Es gibt nur noch Verlässliche Grundschulen. Ein Schritt in die richtige Richtung, heißt es.  Doch es gibt auch Kritik von denen, die das Konzept schon ein Jahr erproben
VON JULIA PENNIGSDORF ...   In einer vom Stadtelternrat in Auftrag gegebenen Umfrage unter den 16 Grundschulen, die bereits seit einem Jahr verlässlich sind, stößt genau das auf Kritik. „Seit Pisa sollten wir wissen, dass wir mehr Zeit für Unterricht und nicht für Spiele brauchen. Bildungspolitisch bringt uns die Verlässliche Grundschule nicht weiter“, so Garnet Eichholz vom Stadtelternrat.        Auch für die Familien sieht sie wenig Gewinn. „Es ist schön, wenn man vormittags einkaufen gehen kann. Aber die Verlässliche Grundschule ermöglicht keiner Mutter die Rückkehr in den Beruf“, so Eichholz. „13 Uhr reicht nicht mal für Teilzeitstellen. Von den zwölf Wochen Ferien ganz abgesehen.“           mehr ...
HAZ, 26.08.2003  Nur mit Müttern läuft die Betreuung    Eltern kritisieren Qualität der Verlässlichen Grundschule / Vertretungslehrer sind oft Studenten     Die Verlässliche Grundschule ist in den Augen vieler Eltern ein Modell mit vielen Macken. „Es ist Augenwischerei, dass sie Frauen die Rückkehr in den Beruf erleichtert“, sagt Garnet Eichholz, Vorsitzende des Arbeitskreises Grundschulen im Stadtelternrat. ... Selbst eine Halbtagstätigkeit decke sich zeitlich nur selten mit diesen Zeiten, sagt Eichholz. Außerdem böten die Schulen keine Betreuung in den Ferien. Für Eltern, die nicht arbeiteten, sei die Verlässliche Grundschule allerdings eine Erleichterung. „Sie können einkaufen gehen, ohne befürchten zu müssen, dass ihr Kind plötzlich vor der Tür steht.“        Für die einstündige Betreuung am Tag konnten die meisten Schulen keine Erzieher auf 430-Euro-Basis finden. „Einen Großteil der Jobs haben engagierte Mütter übernommen, die sich dafür weitergebildet haben. Aber das reicht nicht an die Qualität von Erziehern heran“, sagt Eichholz. Nur wenige Schulen hätten ein Konzept für die Betreuung entwickelt. Förderunterricht oder Hausaufgabenbetreuung findet in dieser Zeit nicht statt. ....  Kritisiert wird, dass der Förder- und Forderunterricht an vielen Verlässlichen Grundschulen nur noch eingeschränkt stattfindet, weil er schwierig in der Stundenpalung unterzubringen ist.      mehr ...
HAZ, 10.05.2003  Verlässliche Grundschule:  Grundschulen finden keine Lehrer    Leiter hannoverscher Grundschulen schlagen Alarm: Die Suche nach Vertretungslehrern für die Verlässlichen Grundschulen wird zum Problem.           „Wenn jetzt alle Lehramtsstudenten direkt nach der Abschlussprüfung eingestellt werden, bleibt für uns niemand mehr. Ich sehe da schwarz“, sagt Renate Frontz, Rektorin der Grundschule Kastanienhof. Verlässliche Grundschulen garantieren für die erste und zweite Klasse vier und für die anderen Jahrgänge fünf Stunden Unterricht pro Tag. Dafür dürfen sie für einige Stunden pro Woche zusätzlich Lehrer oder Studenten einstellen, die bei Krankheit im Kollegium einspringen.           Bisher arbeiten 16 Grundschulen in Hannover nach dem Modell, das für die ersten beiden Klassen auch eine zusätzliche Spielstunde pro Tag vorsieht. Im August starten 32 weitere Grundschulen. Bis auf die besser ausgestatteten Vollen Halbtagsschulen sind dann alle Grundschulen verlässlich. Für ausgebildete Lehrer, die eine Festanstellung bekommen können, sind die Vertretungsstellen meist unattraktiv: Die Grundschule In der Steinbreite verfügt zum Beispiel über ein Stundenkontingent von 16,5 Vertretungsstunden pro Woche, das auf drei Mitarbeiter aufgeteilt werden soll. „Wenn ich nur eine Kraft einstelle, habe ich ein Problem, sobald mehrere Lehrer gleichzeitig krank werden“, sagt Schulleiter Uwe Horstmann. Außerdem müssen die Vertretungslehrer verfügbar sein: Je nach Krankheitsstand der Kollegen arbeiten sie vielleicht 20 Stunden oder auch gar nicht.          Auch Studenten wollen diese Anforderung nicht unbedingt erfüllen. „Wir werden eine Studentin einstellen, müssen uns aber natürlich nach ihrem Stundenplan richten“, sagt Frontz. Bei ihren pensionierten Kollegen hat die Schulleiterin vergeblich nachgefragt. „Sie sind froh, ihren Ruhestand zu genießen.“ Bei Martina Helms, Leiterin der Grundschule Tegelweg, haben sich bisher zwei Frauen auf die drei offenen Vertretungsjobs beworben. „Eine ist Lehrerin im Erziehungsurlaub und die andere will wieder gehen, sobald sie eine volle Stelle findet.“ Die Schulleiter befürchten Qualitätseinbußen. Zum Teil stellen sie bereits Bewerber ein, die ihr Lehramtsstudium abgebrochen haben.      Sylvia Menzel von der Grundschule An der Feldbuschwende rechnet damit, aus Mangel an Vertretungskräften bei Krankheit Kinder auf andere Klassen verteilen zu müssen. „Normaler Unterricht ist dann nicht mehr möglich.“ Horstmann befürchtet sogar, dass es zu einer von der Bezirksregierung „betreuende Vertretung“ genannten Notlösung kommen könnte. Diese sieht vor, Sozialpädagogen oder Erzieher als Vertretungslehrer einzustellen. „Wenn wir das machen müssen, ist das Betrug. Unterricht wird dann nur vorgegaukelt.“     bil    Veröffentlicht 09.05.2003 22:56 Uhr 
NP, 06.05.2003  Volle Halbtagsschulen dürfen weitermachen     Langer Atem zahlt sich aus: Erst sollten die qualitativ höherwertigeren „vollen Halbtagsschulen“ zu verlässlichen Grundschulen umgewandelt werden – jetzt sichert der neue Kultusminister ihnen Bestandsschutz zu.        Jubel bei Lehrern und Eltern der zwölf vollen Halbtagsschulen in Hannover.  Kultusminister Bernd Busemann (CDU) hat der Schulform Bestandsschutz zugesichert.      In Paragraf 189 des Gesetzentwurfs der CDU heißt es: „Bestehende volle  Halbtagsschulen können fortgeführt werden.“          Hintergrund: Im Gegensatz zur „verlässlichen Grundschule“ kümmern sich in den vollen Halbtagsschulen in der von acht bis 13 Uhr garantierten Unterrichtszeit ausschließlich Pädagogen um die Kinder. Die verlässliche GS setzt dagegen den Schwerpunkt auf Betreuung und beschäftigt dafür auch Studenten im Nebenjob, Mütter oder pensionierte Lehrer.          „Wir sind sehr froh und erleichtert, dass wir mit unserem Konzept weitermachen können“, sagt Marianne Herschel von der Grundschule Goetheplatz, die einen Ausländeranteil von mehr als 60 Prozent hat.  Weil der SPD das Modell volle Halbtagschule zu teuer war, wurden die Schulen nach und nach in die günstigeren verlässlichen Grundschulen umgewandelt. In Niedersachsen existieren von ehemals 271 vollen Halbtagsschulen heute nur noch 241.      Hannover dagegen spielte auf Zeit und gehört zu den Gewinnern. Die Stadt beschloss, die qualitativ höherwertigen vollen Halbtagsschulen möglichst spät umzuwandeln, erst zum August 2006 – nach allen anderen GS . Durch den
 Regierungswechsel ist auch das jetzt vom Tisch und die Existenz der hannoverschen vollen Halbtagsschulen dauerhaft gesichert.        Von den insgesamt 60 Grundschulen in Hannovers Stadtgebiet sind zurzeit 16 verlässlich. Weitere 32 stellen ihre Schule zum kommenden Unterrichtsjahr auf das um.           Die vollen Halbtagsschulen, denen die CDU Bestandsschutz zugesichert hat, sind: Grundschule Albert Schweitzer, Alemannstraße, Am Lindener Markt, Beuthener Straße, Bonifatiusschule, Fridtjof-Nansen-Schule, Goetheplatz, Kestner Straße, Kreuzriede, Kurt-Schumacher-Schule, Vinnhorst und Wasserkampstraße.       HANNOVER. VON JULIA PENNIGSDORF   NP, 06.05.2003
Busemann genehmigt weitere 73 Verlässliche Grundschulen
Rundblick 062 vom 01.04.2003  In der Aktuellen Stunde des Landtages am 02.04.2003 will die SPD-Fraktion die Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Leseuntersuchung thematisieren, bei der sich Deutschland im oberen Mittelfeld wieder gefunden hat. "Gute Noten für die Grundschüler, schlechte Noten für frühe Selektion - Schulgesetz muss nachgebessert werden"    Busemann genehmigt weitere 73 Verlässliche Grundschulen (rb) Hannover. Trotz der guten Ergebnisse der Grundschul-Leseuntersuchung sieht Kultusminister Bernd Busemann noch einen erheblichen Reformbedarf für diese Schulform - beim Erwerb und dem Einüben der Grundfertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen ebenso wie in der Beratung von Eltern hinsichtlich der Empfehlungen für die weiterführenden Schulen. Ein neuer Grundschulerlass werde derzeit erarbeitet, könne aber erst zum Schuljahresbeginn 2004 greifen, sagte Busemann am Montag. Bis dahin nutzt er die vorhandene Struktur der verlässlichen Grundschule und will alle 73 in diesem Jahr gestellten Anträge zum nächsten Schuljahres-beginn genehmigen. Dann seien 1582 der insgesamt 1879 Grundschulen "verlässlich", 241 sind "Volle Halbtagsschulen". Die übrigen 56 Grundschulen unterrichteten unverändert. Damit verfügten im Schuljahr 2003/2004 insgesamt gut 97 
Prozent der Grundschulen über ein Unterrichts- und Betreuungsangebot mit festen Zeiten. Defizite bei Förderangeboten und Vertretungsunterricht sollen noch aufgearbeitet werden, versprach der Minister. 
MISBURG: Schulleiter findet keine Vertretungskräfte
HANNOVER - STADT-ANZEIGER OST:  MISBURG: Schulleiter findet keine Vertretungskräfte Im Sommer sollen die vorerst letzten Grundschulen verlässlich werden, darunter drei in Misburg. Doch noch ist die geplante Unterrichtsversorgung nicht gesichert. 
    Zum Schuljahreswechsel im August 2003 werden die vorerst letzten Grundschulen im Stadtgebiet verlässlich, darunter drei in Misburg. Damit haben insgesamt 32 Grundschulen das Konzept eingeführt, dass eine Betreuung der Kinder von acht bis 13 Uhr garantiert. 16 hannoversche Grundschulen bieten die zuverlässige Unterrichtsversorgung bereits an. Eine Ausnahme bilden die zwölf Vollen Halbtagsschulen. „Wir haben einen Antrag eingereicht, diese Schulen bis 2006 zurückzustellen“, erläutert Brigitta Laqua vom städtischen Schulamt. 
   Während den Schulleitern die Suche nach qualifizierten Betreuungskräften wie Sozialpädagogen, Erziehern oder pensionierten Lehrkräften keine großen Schwierigkeiten bereitet, gestaltet sich die Suche nach Vertretungskräften problematisch. Dafür werden Lehrer im Erziehungsurlaub oder Ruhestand, aber auch Lehramtsstudenten benötigt.
    Helmut Spieck wird von Tag zu Tag nervöser. Der Leiter der Pestalozzischule in Misburg sucht nach geeigneten Pädagogen, die von August an als Vertretung für erkrankte Kollegen einspringen. Er hat die Teilzeitstellen bereits im Internet und am Schwarzen Brett ausgeschrieben, das Schulamt informiert – ohne Erfolg. 
   „Die unregelmäßigen Arbeitszeiten scheinen ein Problem zu sein“, sagt Spieck. Dabei seien die Arbeitsbedingungen mehr als bequem, findet der Schulleiter. Die Kräfte werden nach dem Bundesangestelltentarif (BAT) bezahlt, das Gehalt  läuft in den Ferien weiter und im Krankheitsfall können die Teilzeitlehrer mit einer Lohnfortzahlung rechnen.
   „Die Vertretungskräfte müssen allerdings sehr flexibel sein und unendlich viel Zeit mitbringen“, sagt Lothar Beer, Leiter der Grundschule Mühlenweg. Die Aushilfen sollen ihre Arbeitszeit auf einem Konto sammeln. Grund zur Sorge sieht Beer jedoch nicht. In der Grundschule am Mühlenweg absolvieren regelmäßig Lehramtsstudenten ihre Praktika. „Die wollen sicher weitere Erfahrungen sammeln“, meint der Schulleiter. Für Eltern, Schüler und Lehrer der Kardinal-Galen-Schule in Misburg ändert sich mit der neuen Verordnung nicht viel. „Eine Umfrage hat ergeben, dass 90 Prozent der Eltern mit der jetzigen Situation zufrieden sind“, sagt Schulleiter Heinz Höxtermann. Die Verlässlichkeit gehört in der katholischen Grundschule längst zum Schulalltag.  Die Erst-und Zweitklässler etwa werden bis 11.30 Uhr betreut. „Wir befürchten eine schlechtere Unterrichtsversorgung, wenn viele Grundschulen gleichzeitig an den Start gehen und Lehrer dahin abgeordnet werden müssten“, sagt  Höxtermann.     pst   Veröffentlicht 20.11.2002 16:02 UHR
Eltern bewerten Verlässliche Grundschulen
Verlässliche Grundschule: Eltern bewerten Verlässliche Grundschulen     Hannover. (dö). Eltern in Niedersachsen bewerten ds Konzept der Verlässlichen Grundschule mit "gut" (2,0).  Das geht aus einer vom Landeselternrat als repräsentativ  bezeichneten Umfrage aus 657 Schulen hervor. Wie das Kultusministerium am Mittwoch in Hannover bekanntgab, seien Organisation und Qualität des Vertretungsunterrichts (Note 2,2) sowie die Qualität der Betreuung (1,9) gelobt worden. Der Vertretungsunterricht beginne fast immer bereits am Tag der Krankmeldung oder einen Tag später. ... Mehr als ein Drittel der Befragten sei mit dem Förderunterricht nicht zufrieden, da er gar nicht oder nur unregelmäßig stattfinde. mehr ... (HAZ, 14.11.2002)
Ende der Vollen Halbtagsschulen erst ab 2006
SCHULAUSSCHUSS:Schulen erst ab 2006 verlässlich ? Volle Halbtagsschule soll lange bleiben  von Rüdiger Knorr.  Die zwölf Grundschulen, die in Hannover als "volle Halbtagsschulen" arbeiten, sollen ihren Status so lange wie möglich behalten. Diese Schulen sind zumeist in sozialen Brennpunkten zu finden und bieten qualifizierten Unterricht bis 13 Uhr an. Der Schulausschuss signalisierte gestern, dass sie erst zum 1. August 2006 in die dann obligatorischen "verlässlichen Grundschulen" umgewandelt werden sollen. .. Denn gegenüber dem VGS-Modell müssen die Halbtagsschulen Einbußen im Angebot und in der Unterrichtsversorgung hinnehmen...   ->Verlässliche Grundschule   ->Volle Halbtagsschule->SchulausschussNP 26.09.2002   mehr ...
SCHULAUSSCHUSS:Kommentar: Nur noch Geplänkel von Rüdiger Knorr
Hannovers erstklassiges Modell der vollen Halbtagsschulen erst auf den letzten gesetzlich möglichen Drücker zu Gunsten des Modells verlässliche Grundschule zu opfern, ist sicher richtig. ... Zum anderen ist und bleibt das Ende der vollen Halbtagsschulen ein Rückschritt, der freilich nicht mehr zu verhindern ist. ... ->Verlässliche Grundschule  ->Volle Halbtagsschule->Schulausschuss mehr ...
Erfahrungen mit den ersten Verlässlichen Grundschulen in Hannover ->Verlässliche Grundschule
SCHULAUSSCHUSS: Diskussion um Verlässliche Grundschule    Die Erfahrungsberichte der ersten fünf Schulen, die seit diesem Schuljahr als Verlässliche Grundschulen arbeiten, haben zu einer kontroversen Diskussion im Schulausschuss geführt. 
Die Elternvertreter im Ausschuss befürchten ... einen Konkurrenzkampf der Schulen um Aushilfskräfte, spätestens wenn im Schuljahre 2003 / 2004  alle Grundschulen die Verlässlichkeit einführen. Bisher seien die Verlässlichen Grundschulen bei der Unterrichtsversorgung bevorzugt worden, sagte Rainer Gundlach. "Ich bezweifle, dass man die hundertprozentige Unterrichtsversorgung aufrecht erhalten kann, sobald alle verlässlich sind."  bil   HAZ, 23.05.2002 mehr ...  ->Schulausschuss ->Verlässliche Grundschule
Betreuung läuft noch nicht ganz reibungslos
Wenig Platz, wenig Personal – die ersten fünf Verlässlichen Grundschulen der Stadt berichten von ihren Erfahrungen mit dem neuen Modell.  HAZ, 29.04.2002 mehr ...->Verlässliche Grundschule
Alternative zu Schulkindergärten  ->Schulkindergärten
Ministerin plant Alternative zu Schulkindergärten  Grundschulen sollen künftig die Wahl haben, ob sie einen Schulkindergarten betreiben oder nicht schulfähige Kinder im Klassenverband fördern. Sie bezweifle, dass Kinder, die zurückgestellt werden und einen Schulkindergarten besuchen, optimal gefördert werden, sagte Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper (SPD) . HAZ, 14.03.2002mehr ...  ->Verlässliche Grundschule
Fortbildung für Englisch in der Grundschule müssen Lehrkräfte bezahlen!
Für Englisch in der Grundschulesind kostenpflichtige Volkshochschulkurse geplant Spätestens zum Schuljahr 2003/04 wird an allen Grundschulen in Hannover Englisch unterrichtet – die Fortbildung dafür müssen die Lehrer allerdings wohl aus eigener Tasche bezahlen. HAZ, 06.03.2002mehr ...
Lehrer sollen fürs Lernen zahlen     Vom nächsten Schuljahr an soll an allen hannoverschen Grundschulen Englisch unterrichtet werden – die Fortbildung  müssen Lehrer aber wohl selber bezahlen. HAZ, 15.02.2002mehr ...
Schulausschuss lehnt Verpflichtung zur Verlässlichen Grundschule ab
13.12.2001 Keine Schule wird verpflichtet (HAZ) Im kommenden Schuljahr wird keine Grundschule verpflichtet, sich zur Verlässlichen Grundschule umzuwandeln.Der Schulausschuss hat einen entsprechenden Verwaltungsvorschlag gestern einstimmig abgelehnt. Für das kommende Schuljahr haben sich inzwischen zehn Schulen freiwillig gemeldet. Bis zum Schuljahr 2003/2004 müssen alle 60 Grundschulen den verlässlichen Unterricht anbieten.
13.12.2001  (NP)

Vorschlag der Verwaltung: Zwangsverpflichtung
26.11.2001 Auf 27 Schulen soll bald Verlass sein (HAZ) Zu wenig Freiwillige: Schulamt will jetzt die Umstellung auf die Verlässliche Grundschule verordnen
26.11.2001 Diese Grundschulen sind dabei (HAZ)

Die ersten Verlässlichen Grundschulen fangen an
28.08.2001 Podiumsdiskussion: Grundschulen und Horte dürfen nicht baden gehen
22.08.2001 Verlässliche Grundschulen brummen (NP) Die fünf Verlässlichen Grundschulen (VGS) entwickeln sich zu einem Renner. In den Schulen liegen nur zwei Wochen nach Einführung zum Schuljahresbeginn Berge von Neuanmeldungen vor.
22.08.2001 Betreuung für 630 Mark (HAZ) Weil die ersten beiden Schuljahre nur bis zwölf Uhr unterrichtret werden, betreuen geringfügig Beschäftigte (630-Mark-Gesetz) die Kinder. Förderstunden, bisher vor oder nach dem Untericht, werden nun in bestehende Stunden integriert. Damit Lehrerausfälle kompensiert werden, stellen die Schulen - ebenfalls geringfügig beschäftigte - Vertretungskräfte ein.
22.08.2001 Alle wollen Horte sichern (HAZ)
Stellungnahme des Arbeitskreises Grundschulen zur
Einführung der VGS in Hannover-> Thema VGS
Während der Sitzung des Arbeitskreises im Juni 2001 wurde als Schwerpunktthema die Einführung der verlässlichen Grundschule (VGS) in Hannover erörtert.  Schreiben vo 27.06.2001
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Stadt-Anzeiger, 17.01.2002
Verlässliche Grundschule bekommt gute Noten
Die Erfahrungen der Vorreiter in den westlichen Stadtteilen sind positiv - aber bislang gibt es nur elf neue Kandidaten für das kommende Schuljahr.
   Stichtag ist der 22. Januar. Bis dahin sollen sich Grundschulen, die ab diesem Sommer das Konzept "Verlässliche Grundschule" einführen möchten, im Schulamt gemeldet haben. "Bisher haben wir aber erst von elf Grundschulen eine Bestätigung vorliegen", erklärt Mitarbeiterin Brigitta Laqua und hofft, "dass es noch ein paar mehr werden."
   Offensichtlich gibt es in vielen Kollegien große Vorbehalte gegen das Modell, das eine tägliche Betreuung der Kinder von 8 bis 13 Uhr gewährleisten soll.  Fest steht jedoch, dass alle 60 Grundschulen im Stadtgebiet spätestens ab Sommer 2003 eine lückenlose Unterrichtsversorgung anbieten müssen. Die ersten fünf Schulen sind im August vergangenen Jahres in die "Verlässlichkeit" gestartet. Ihre Bilanz nach dem ersten Halbjahr fällt positiv aus - obwohl die Umstellung wesentlich mehr Anforderungen an die Pädagogen stellt.
   "Es funktioniert gut", versichert Willy Förster, Leiter der Grundschule Mühlenberg. Drei Vertretungslehrkräfte sowie vier Betreuer sorgen hier gemeinsam mit dem Stammkollegium dafür, dass die Kinder unabhängig  von ihrem Stundenplan oder dem Ausfall eines Lehrers bis 13 Uhr beaufsichtigt sind. Zusammen mit den Kindertagesstätten am Canarisweg und an der Bonhoefferstraße wurde die Betreuung der Erst- und Zweitklässler abgesprochen. "Angesichts der schwierigen Raumsituation war das gar nicht so einfach." Die Organisation des Schulbetriebs sei wesentlich umfangreicher als früher.
    Aber nicht nur die Lehrer spürten den Mehraufwand, betont Förster: "Für Schulanfänger ist ein fünfstündiger Schulvormittag eine enorme Belastung." Umso wichtiger sei die zeit zum Austoben zwischen den Unterrichtsstunden geworden: "Da müssen wir für entsprechende Spielangebote sorgen.!"
   "Die Kinder haben noch nie so viel Unterricht gehabt, wie im vergangenen Halbjahr", bestätigt Reinhard Brendel von der Grundschule Stammestraße in Ricklingen. Mit den drei zusätzlichen Kolleginnen, die nun zuverlässig die Vertretungsstunden übernähmen, gebe es kaum noch Unterrichtsausfall. "Die Betreuung der Kinder außerhalb der Unterrichtszeiten klappt ebenfalls bestens", versichert der Schulleiter, und abgesehen von der "immensen Mehrarbeit" seien die Erfahrungen mit der Verlässlichen Grundschule "rundum positiv".
   Mit der Suche nach Vertretungslehrern und Aufsichtskräften sowie mit der Organisation von Betreuungsgruppen müssen die Rektorinnen und Rektoren der Verlässlichen Grundschule ein bisher ungewohntes "Schulmanagement" bewältigen. "Der Aufwand lohnt sich - die klare Regelung der Anfangs- und Schlusszeiten sorgt für mehr Ruhe", haben Heidi Pohler-Franke und ihre Kolleginnen von der Grundschule Hägewiesen festgestellt. Wie die Resonanz bei den Eltern im Stadtteil Sahlkamp auf das neue Schulmodell ist, wollen die Kollegen demnächst anhand einer Umfrage herausbegkommen.
   Die Klippen der für berufstätige Eltern so wichtigen zuverlässigen Unterrichtsversogrung hat die Hainhölzer Grundschule "Am Glücksburger Weg" zu spüren bekommen. Mit nur 190 Schülern stehen der Schule zwei Vertretungskräfte zu. "Eine der beiden Studentinnen hat aufgehört, jetzt suchen wir händeringend eine qualifizierte Grundschullehrerin, die vertretungsweise einspringen kann", beschreibt Schulleiter Michael Kenradt die derzeitige Situation. Seine Kollegin an der Grundschule Wettbergen, Dorothea Kling, sieht ihre Schule zwar derzeit "gut versorgt mit zusätzlichen Kolleginnen", befürchtet aber ähnliche Probleme, wenn ab dem kommenden Jahr sämtliche hannoversche Grundschulen Vertretungslehrer benötigen.
   Im Kultusministerium sieht man keinen Grund zur Sorge, schließlich hätten die Erfahrungen im Landkreis gezeigt, dass sich genügend qualifizierte Kräfte finden ließen. "Die Aufgabe, nach Mitarbeitern zu suchen, ist für die Schulleiter natürlich neu", räumt Mitarbeiter Carl Othmer ein. Die Schulen würden dabei selbstverständlich von der Bezirksregierung unterstützt. Für "durchaus vorstellbar" hält es Othmer, dass Rektoren die Suche nach geeigeten Lehr- und Betreuungskräften künftig selbst in die Hand nehmen, etwa über Zeitungsanzeigen.     sim 

Kultusministerium, 02.02.2001
Verlässliche Grundschule - ein Erfolgsmodell
Für 80 Prozent der Grundschulen liegt ein Antrag auf Umwandlung vor. Ab Schuljahr 2001/2002 arbeiten 1.076 Grundschulen mit verlässlichen Zeiten.
483 Schulen starten mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 neu als Verlässliche Grundschulen. Mit den bereits in den Vorjahren genehmigten Anträgen arbeiten dann im neuen Schuljahr insgesamt 1.076 Grundschulen in Niedersachsen in einem festen fünfstündigen Zeitrahmen.    mehr ...
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20.08.2001 Das Stadtteiltreffen Linden-Limmer lädt die Ratskandidaten ein zum 20.08.2001
27.06.2001 Stellungnahme des Arbeitskreises Grundschulen des Stadtelternrates
08.03.2001 Qualitätsstandards zur Einführung der Verlässlichen Grundschule (Stadtteiltreffen Linden-Limmer
03.02.2001 Bald tausend Verlässliche (HAZ)
01.02.2001 Hans-Dieter Keil-Süllow: "Zweitbeste Lösung" (HAZ)
01.02.2001 Fünf Grundschulen werden verlässlich (NP)
11.01.2001 Die Hälfte der Grundschulen wartet bis 2003 (Stadt-Anzeiger Ost)
14.12.2000 Antwort des Kultusministeriums auf die Fragen des Stadtelternrates
23.11.2000 Verlässliche Grundschule: Ausschuss muss nachsitzen (NP)
27.07.2000 Antwort des Kultusministeriums auf die Fragen des Stadtelternrates
29.06.2000 "Verlässliche Grundschule kommt in Hannover ab 2001" (NP)
29.06.2000 "Politiker beschließen Verlässliche Grundschule" (HAZ)
28.06.2000 Der Schulausschuss beschliesst die Einführung der VGS in Hannover
21.06.2000 CDU: "Schwerpunktthema für die Kommunalwahl 2001" (NP)
09.06.2000 Fragen des Stadtelternrates zur Unterrichtsversorgung, zu Förder- und Vertretungsstunden
11.05.2000 "Verlässliche Grundschulen ziehen in Hannover Stunden ab" (Stadt-Anz.West)
04.05.2000  "Kestnerschule ist Spitzenreiter beim Stundenausfall" (Stadt-Anzeiger Süd)
10.04.2000  "GEW: Podiumsdiskussion zur 'Verlässlichen Grundschule'"
21.03.2000 "SPD und Grüne einigen sich" (HAZ)
16.03.2000 "Stellungnahme zum VGS-Konzept in Hannover" (AK der Schulelternräte der Lindener Grundschulen)
16.03.2000 "Konzept zur Einführung der VGS in Hannover" (SPD und Grüne)
03.03.2000 "Verlässliche Grundschule stört rot-grüne Rathaus-Harmonie" (HAZ)
20.01.2000 "Verlässliche Grundschule: SPD plant Einführung in mehreren Stufen" (HAZ)
18.01.2000 "Vier Monate Verlässliche Grundschule - Berichte aus der Praxis" (GEW, "E&W 01/2000")
09.09.1999: "Jede 14. Schulstunde fällt bundesweit aus" (HAZ, 9.9.99)
Sept. 1999: "Auch im neuen Schuljahr: Reichlich politisches Konfliktpotenzial"  (GEW, "E&W 09/1999")
Sept. 1999 "2368 Einstellungen zum 1. September 1999 an allg. Schulen" (GEW, "E&W 09/1999"):
Juli 1999: Konsequenzen der Umwandlung in VGS für alle GS in Hannover  (nds. Kultusministerium)
03.06.1999: Hinweise zur Durchführung der Schulversuche Verlässliche Grundschule - Unterrichtsversorgung und Budgetierung -  (Niedersächsisches Kultusministerium)
18.05.1999 Mit Beginn des neuen Schuljahres starten 149 Verlässliche Grundschulen in Niedersachsen (Niedersächsisches Kultusministerium)
19./20.4.99: VGS:  Beschluss vom 19./20.4.1999  (SPD-Landtagsfraktion)
April 1999: Verlässliche Grundschule (VGS)  - ein Konzept zu Lasten der Unterrichtsversorgung der Sek I und der Sek II"(Einladung des Schulelternrates der IGS Linden)
11.03.1999:  "Stadt braucht mehr Lehrer"  (VGS: Walter Meinhold (SPD-MdL) in HAZ, 30.03.99)
11.03.1999 VGS: Längere Dialogphase zu Verlässlichen Grundschulen(Stadtelternrat Hannover)
März 1999: VGS: So kann Niedersachsen (noch) nicht Schule machen (Landeselternrat Niedersachsen)
24.02.1999:  "Verläßliche Grundschule ist Stadtelternrat noch nicht verläßlich genug. ( Bericht über einen Beschluss des Stadtelternrates Hannover in NP, 24.2.99)
12.01.1999:  Was wir nicht wollen - die sog. "Verläßliche Grundschule"  (Schulelternräte der Lindener Grundschulen)
04.12.1998:   VGS: Verlängerung der Dialogphase um ein Jahr (Landeselternrat Niedersachsen)
HAZ, 03.02.2001
Bald tausend "Verlässliche"
Kultusministerin: Schulmodell hat Durchbruch geschafft
Hannover. (me). Die "verlässliche Grundschule" gewinnt an Boden. Von den insgesamt 1865 niedersächsischen Grundschulen werden vom neuen Schuljahr an 1076 (57 Prozent) in einem festen fünfstündigen Zeitrahmen arbeiten, sagte Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper (SPD) am Freitag vor Journalisten in Hannover. Derzeit gibt es 593 Schulen nach diesem Modell, zum Herbst kommen 483 hinzu. Das Konzept der verlässlichen Grundschule - hundertprozentige Erteilung von Unterricht nach Stundentfel, zusätzlicher Englischunterricht und Extrageld für Vertretungs- und Betreuungskräfte - habe sich bewährt, meinte die Ministerin. Sie sprach von einem Erfolgsmodell.
Wie die Politikerin erläuterte, lassen sich immer mehr Schulträger (Städte und Gemeinden), Schulkollegien und Eltern von den Vorteilen der Organisationsform überzeugen. Als Beispiel nannte Jürgens-Pieper die Möglichkeit, dass Schulen so genannte Rahmenverträge mit Vertretungskräften abschließen können. es gebe bereits entsprechende Vereinbarungen mit rund 1100 Lehrkräften, die bis zu den vorigen Herbstferien für 26 000 Stunden eingesetzt worden seien. "Diese Unterrichtsstunden wären sonst ausgefallen."
Das von Schulträgern und Schulen anfangs nur zögernd angenommene Modell habe nach der jetzt beendeten dritten Antragsrunde seinen Durchbruch geschafft, meinte Jürgens-Pieper. Die Widerstände seien viel kleiner geworden. Als Gründe für Vorbehalte nannte sie unter anderem, dass das Anwerben zusätzlicher Unterrichtskräfte den Schulleitungen Mehrarbeit bringe, auch sei die so genannte Anwesenheitszeit in der Schule länger. Die Ministerin sagte, sie könne solche Schulleiter nicht verstehen, die sich weigerten, zusätzliche Lehrkräfte zu gewinnen.
Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Bernd Busemann, bezeichnete die Zwischenbilanz der Ministerin als Selbstbetrug. Der Vertretungsunterricht sei nicht gesichert, da insbesondere im ländlichen Raum nicht genügend qualifizierte Lehrkräfte für 630-Mark-Verträge zu finden seien.
HAZ, 01.02.2001
"Zweitbeste Lösung"
Verlässliche Grundschule: Gegen die Stimmen der CDU-Fraktion hat der Schulausschuss gestern die Einführung der Verlässlichen Grundschule beschlossen. Die ersten der 60 Schulen beginnen bereits in diesem Sommer mit den regelmäßigen, planbaren Schulvormittagen, in einer zweiten Stufe soll die Hälfte der verbliebenen Grundschulen folgen, und zum 1. August 2003 werden die restlichen Schulen - darunter die Vollen Halbtagsschulen - umgewandelt. Für die CDU kritisierte die Vorsitzende des Schulausschusses, Barbara Frank, das "unausgegorene Konzept". Ihre Fraktion fordere mehr Lehrer, damit der Unterricht voll erteilt werden könne. Elternvertreter Hans-Dieter Keil-Süllow nannte die Verlässliche Grundschule nur die zweitbeste Lösung. Am besten seien 100 Prozent Unterrichtsversorgung plus einer Vertretungsreserve.    he
eine volle Zeitungszeite in der HAZ zu diesem Thema unter dem Titel: Kinder vor der Tür ?

NP, 01.02.2001
Lokales: Fünf Grundschulen werden "verlässlich"
An fünf Schulen startet in Hannover nach den Sommerferien das Experiment verlässliche Grundschule (VGS).
Denn im Schulausschuss funktionierte noch einmal die aufgekündigte rot-grüne Koalition: Gegen die Stimmen der CDU und eines Lehrervertreters gab der Ausschuss grünes Licht für die stufenweise Einführung des Schulmodells.
Bis zu acht Schulen waren für den Einstieg vorgesehen, aber nur fünf haben sich freiwillig angeboten: Die Grundschulen Glücksburger Weg (Vahrenwald), Hägewiesen (Sahlkamp), Mühlenberg (Leuschnerstraße), Stammestraße (Ricklingen) und Wettbergen (In der Rehre), bei der noch ein förmlicher Beschluss aussteht.
In ihnen wird vom kommenden Schuljahr an sicher gestellt, dass die Kinder täglich von acht bis 13 Uhr Unterricht haben oder betreut werden. Projektgruppen aus den Bereichen Schule und Jugendhilfe haben dazu Eckpunkte für eine Betreuung auch vor und nach diesen Zeiten erarbeitet. Die Stadt will 680.000 Mark pro Jahr zusätzlich aufbringen, um eine fachlich qualifizierte Betreuung zu sichern.
"Die Vernetzung von Schule und Jugendhilfe ist eine hannöversche Form der verlässlichen Grundschule", betonte
für die SPD Hans-Joachim Dix. Ein Zusatzantrag der Bündnisgrünen, nach dem die Arbeitsgruppen in Schulamt
und Jugendamt weiter geführt werden sollen, wurde von der SPD ebenfalls unterstützt.
Die CDU hält das bisherige Konzept für "nicht ausgegoren" und lehnte den Einstieg in die verlässliche Grundschule ab. CDU-Ratsfrau Barbara Frank: "Wir finden Verlässlichkeit gut, aber es muss gesichert werden, dass genügend Unterricht erteilt wird."
Nach dem Beschluss am Mittwoch sollen 2003 die letzten der 60 hannoverschen Grundschulen "verlässlich" werden - als letzte die vollen Halbtagsschulen.
Bei einem anderen Thema war sich der Ausschuss einig wie selten: Die Errichtung der Multimedia-Berufsschule auf dem Kronsberg wurde einstimmig beschlossen.
VON RÜDIGER KNORR, HANNOVER
HAZ, 17.01.2001
Schulen gehen neue Wege
RICKLINGEN. Der Bezirksrat Ricklingen hat in seiner jünsten Sitzung der Einführung der verlässlichen Grundschule noch in diesem Schuljahr zugestimmt. Die Grundschulen Mühlenberg und Stammestraße bieten nun im bevorstehenden zweiten Halbjahr auf freiwilliger Basis diese zusätzliche Betreuung an. Im nächsten Jahr soll der Anteil de verlässlichen Grundschulen im gesamten Stadtgebiet 50 Prozent  betragen, und 2003 sollen alle Grundschulen in der Stadt entsprechend organisiert sein. "Die Vorlaufzeit ist wichtig, um festzustellen, wie viele Kinder das zusätzliche Betreuungsangebot überhaupt in Anspruch nehmen", sagte der stellvertretende Schulamtsleiter hannes Schott vor dem Gremium.     smv

Stadt-Anzeiger Ost, Donnerstag, 11.01.2001
Die Hälfte der Grundschulen wartet bis 2003
Vom kommenden Schuljahr an wird in Hannover die Verlässliche Grundschule eingeführt. In den östlichen Stadtteilen will jedoch nur eine Schule bereits in diesem Jahr die Betreuung der Kinder bis 13 Uhr gewährleisten.
Acht von 58 Grundschulen in der Stadt Hannover sollen im kommenden Schuljahr die verlässlichen Grundschulen anbieten. Wie die Stadt dieses angestrebte Ziel erreichen will, ist noch nicht klar. Denn von den 16 Schulen in den östlichen Stadtteilen hat sich bisher nur die Grundschule Hägewiesen entschieden, bereits von diesem Jahr an für eine verlässliche Betreuung der Kinder zu sorgen. Die Hälfte der Grundschulen im Osten der Stadt wartet mit der Einführung des Modells bis zum Jahr 2003 - so lange also, bis sie vom Gesetzgeber ultimativ dazu verpflichtet sind. In den östlichen Stadtteilen planen nur drei Schulen, im kommenden Jahr das verlässliche Konzept einzuführen; alle anderen haben sich noch nicht entschieden, ob sie sich 2002 oder sogar erst 2003 umstellen werden.
Die Gründe für die zögerliche Haltung der Grundschulen ist vielschichtig. Zum einen haben viele Schulen keinen Platz, an dem sie die Kinder außerhalb des Unterrichts beschäftigen können. "Hinzu kommt, dass man vermutlich nicht genug zuverlässliches Personal finden wird", sagt Monika Schilling, Rektorin der Johanna-Friesen-Schule. Zuverlässigkeit ist aber nicht das einzige, was Schilling von ihren künftigen Mitarbeitern erwartet. "Wünschenswert ist, dass nicht nur die Vertretungs-, sondern auch die Betreuungskräfte pädagogisch ausgebildet sind", sagt sie. Doch dieser Anspruch sei bei einer Bezahlung auf 620-Mark-Basis sicher nicht zu erfüllen.
Abgeschreckt werden die Schulleiter vor allem vom organisatorischen Aufwand, der voraussichtlich auf sie zukommen wird. "Es wird beispielsweise zu den Aufgaben des Rektors gehören, die Vertretungskräfte mit Arbeitsmaterial für den Fachunterricht auszustatten", sagt Schilling. Auch die Einstellungsprozedur mit Vorstellungsgesprächen und dem Abschluss von Arbeitsverträgen für die Vertretungskräfte werde in den Bereich der Schulleiter fallen, berichtet Wolfgang Fischer, Rektor an der Grundschule Grimsehlweg. "Das Kultusministerium lastet uns eine Aufgabe nach der anderen auf", klagt er. Gertrud Lücke, seine Kollegin von der Grundschule Groß-Buchholzer-Kirchweg, fordert daher von der Bezirksregierung, den zusätzlichen Aufwand zu übernehmen.
An den Schulen herrscht große Unsicherheit. Denn noch hat die Stadt nicht klar festgelegt, wieviel Geld die Schulen für ihre zusätzlichen Aufgaben bekommen werden und welche Verwaltungsaufgaben sie übernehmen müssen. "Die Stadt muss endlich feste Aussagen treffen", fordert Heidi Pohler-Franke, Rektorin der Grundschule Hägewiesen. Doch ein Konzept für die verlässliche Grundschule wird es erst Ende Januar geben - kurz bevor die Meldefrist für die Grundschulen bei der Bezirksregierung abläuft.
Der Vorsitzende des Stadtelternrates, Hans-Dieter Keil-Süllow, hat Verständnis für die abwartende Haltung der Grundschulen. "Es fehlen Erfahrungswerte für den städtischen Bereich, und die Konditionen für die Schulen sind noch zu unsicher", sagt er. Wie viele Eltern und auch Lehrer sieht er in dem Modell der verlässlichen Grundschule nur einen Kompromiss. "Hätten die Schulen ausreichend Lehrer und zusätzlich eine Vertretungskraft, wäre die Betreuung der Kinder gewährleistet - und zwar mit weniger Aufwand."       san

 

HAZ, Donnerstag, 14.12.2000     VERLÄSSLICHE GRUNDSCHULE
Nur wenige wollen Vorreiter sein
Die Einführung der Verlässlichen Grundschule rückt immer näher. Zwar beschloss der Schulausschuss gestern noch nicht die vorgesehene stufenweise Einführung zum kommenden Schuljahr, diskutierte aber das Konzept. Erst im Januar wird abgestimmt - das ist dann aber auch der späteste Termin, weil der Antrag dem Kultusministerium im Februar vorliegen muss.
Allgemeine Tendenz ist, dass die 58 Grundschulen erst einmal abwarten. Bis zu acht Grundschulen werden die Vorreiter im kommenden Jahr sein, wobei diese namentlich noch nicht benannt werden können. In der ersten Stufe der Einführung gilt für die Grundschulen noch das Prinzip der Freiwilligkeit. für die zweite Stufe heißt das Motto "eingeschränkte Freiwilligkeit". Dabei kommen etwa zwei Dutzend Schulen ohne Raumprobleme an die Reihe. Als Letztes werden die so genannten "Vollen Halbtagsschulen" umgewandelt. Wichtig für die Eltern ist, dass die Schulkinder künftig eine regelmäßige tägliche Betreuungszeit von fünf Stunden zwischen 8 und 13 Uhr haben. Neu ist auch, dass vom dritten Schuljahr an die erste Fremdsprache (Englisch) gelehrt wird. Von Schulleitungen und dem Kollegium wird die neue Schulform einen erhöhten Organisationsaufwand abfordern. Betreuungs- und Vertretungskräfte müssen engagiert und in den Schulalltag integriert werden.
Auch wenn das Kultusministerium für die Lehrerstunden aufkommt - für die Stadt gibt es die Verlässliche Grundschule nicht zum Nulltarif. Mit rund 1,02 Millionen Mark schlagen im ersten Jahr die Kosten für Grundausstattung, Vertretungen und Verwaltungskräfte zu Buche. Die laufenden Beträge liegen dann jährlich noch bei 680 000 Mark.      he
Neue Presse, Donnerstag, 23.11.2000
Verlässliche Grundschule: Ausschuss muss nachsitzen
HANNOVER. Zweieinhalb Stunden lang beschäfigte sich der Schulausschuss gestern mit Haushaltsplan und aktuellen schulpolitischen Fragen - doch ein heißes Eisen wurde noch einmal aufs Eis gelegt: Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zur Einführung der Verlässlichen Grundschule in Hannover werden noch in den Fraktionen diskutiert. Sie kommen erst am 13.Dezember auf den Tisch.
 Auch der Antrag von SPD und Grünen zur Entwicklung eines Vorbeugeprogramms für türkisch- und russisch-sprachige Jugendliche wird erst auf der zusätzlichen Sitzung behandelt.
Die gingen wenig spektakulär über die Bühne. Mehr Geld für die geplante Ausstattung von Schulen mit Computern, größere Anstrengungen bei der Sanierung maroder Bausubstanz: Solchen Impulsen stellt sich niemand in den Weg.
Längere Diskussionen gab es um Einzelfragen. So wollte die CDU eine Zinsbeihilfe an die Freie Waldorfschule von 34 000 auf 68 000 Mark verdoppeln, stand dabei aber mit ihren vier Stimmen gegen elf Nein-Stimmen allein. Auch ein CDU-Vorstoß für eine vorzeitige weitere Sanierung an der Grundschule Glücksburger Weg fand keine Mehrheit. -orr

09.06.2000: Der Stadtelternrat wiederholt die Fragen an das Kultusministerium und am 27.07.2000 eine Antwort des Kultusministerium:  die Landesregierung hat "in dieser Legislaturperiode zur Sicherung der Unterrichtsversorgung 1.000 zusätzliche Lehrerplanstellen über den Ersatzbedarf hinaus und Mittel im Umfang von weiteren 1.000 Stellen für die Verlässliche Grundschule" bereit. D.h. für dieses Schuljahr: "Zum Schuljahresbeginn 2000/ 2001" hat die Niedersächsische Landesregierung "zusätzliche 500 Stellen, das entspricht rd. 650 Einstellungsmöglichkeiten, zur Verfügung gestellt. Davon wurden nur rd. 240 Stellen für die neu einzurichtenden Verlässlichen Grundschulen benötigt, so dass - über den Ersatzbedarf hinaus - noch weitere rd. 260 Stellen für die übrigen Schulen zur Verfügung stehen."

Der Schulausschuss am 28.06.2000 beschloss die Einführung der "Verlässlichen Grundschule" in Hannover
29.06.2000: "Verlässliche Grundschule kommt in Hannover ab 2001" (NP)
29.06.2000:"Politiker beschließen Verlässliche Grundschule" (HAZ)

Versprechen, mit denen die CDU Eltern zur Kommunalwahl 2001 überzeugen will  (NP, Mi, 21.06.2000, Vera König)
Schwerpunktthema für Kommunalwahl 2001

Versprechen, mit denen die CDU Eltern überzeugen will:
Verlässliche Grundschule  mit hundertprozentiger Unterrichtsversorgung und zusätzlicher Betreuung von Kindern
Maßnahmen gegen Schulschwänzer: Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut berichtete, dass Schulschwänzer wesentlich häufiger kriminell oder gewalttätig auffielen. In einem Spontanantrag forderte die CDU, dass Schulen Eltern über das Fehlen ihrer Kinder im Unterricht informieren.
Jugendzentren mit flexibleren Öffnungszeiten, mehr kleinere Jugendtreffs
 Ausbildungsbündnisse in mittelständischen Unternehmen mit städtischer Förderung

Der Stadtelternrat macht für diese Misere auch die zunehmende Zahl 'Verlässlicher Grundschulen' verantwortlich"
11.05.2000: "Verlässliche Grundschulen ziehen in Hannover Stunden ab" (Stadt-Anzeiger West)
04.05.2000: "Kestnerschule ist Spitzenreiter beim Stundenausfall" (Stadt-Anzeiger Süd)

10.04.2000: "GEW: Podiumsdiskussion zur 'Verlässlichen Grundschule'" mit Vertreter/innen der Ratsfraktionen am 10.April

21.03.2000:  SPD und Grüne einigen sich
Der Einführung der Verlässlichen Grundschule in Hannover steht nichts mehr im Wege. SPD und die Bündnisgrünen im Rat haben sich jetzt auf einen gemeinsamen Antrag geeinigt, der im Mai in die Ausschüsse geht. Zwar wird in dem papier kein ausdrücklicher Einführungstermin genannt, aber der schulpolitische Sprecher der sozialdemokratischen Ratsfraktion, Achim Dix, rechnet damit, dass die ersten Schulen 2001 beginnen werden. Die Grünen haben sich noch nicht auf ein Datum festgelegt. Bereits bis Oktober soll die Verwaltung das Konept zur "bedarfsgerechten Betreuung" der Grundschulkinder vorlegen.  (HAZ 21.03.2000)   .... mehr

16.03.2000:  "Stellungnahme zum VGS-Konzept in Hannover" (AK der Schulelternräte der Lindener Grundschulen)
16.03.2000: "Konzept zur Einführung der VGS in Hannover"(SPD und Grüne)

03.03.2000:  Verlässliche Grundschule stört rot-grüne Rathaus-Harmonie
Manche sprechen schon von Koalitionskrise. Mindestens hängt zwischen Rot und Grün im Rathaus zum ersten Mal seit langem wieder der Haussegen schief. (NP 03.03.2000)   ... mehr

20.01.2000:  Verlässliche Grundschule: SPD plant Einführung in  mehreren Stufen
Die SPD-Ratsfraktion will die Verlässliche  Grundschule in Hannover im Jahr 2001 einführen  und zwar in mehreren Schritten. (HAZ 20.1.2000)   ... mehr

18.01.2000: "Vier Monate Verlässliche Grundschule - Berichte aus der Praxis" (GEW, "E&W 01/2000")

09.09.1999:  "Jede 14. Schulstunde fällt bundesweit aus" (HAZ, 9.9.99)

September 1999: "Auch im neuen Schuljahr: Reichlich politisches Konfliktpotenzial"  (GEW, "E&W 09/1999")
September 1999: "2368 Einstellungen zum 1. September 1999 an allgemeinbildenden Schulen" (GEW, "E&W 09/1999"):

Juli 1999:  Konsequenzen der Umwandlung in VGS für alle GS in Hannover  (nds. Kultusministerium)

03.06.1999: Hinweise zur Durchführung der Schulversuche Verlässliche Grundschule - Unterrichtsversorgung und Budgetierung -  (Niedersächsisches Kultusministerium)

18.05.1999: Mit Beginn des neuen Schuljahres starten 149 Verlässliche Grundschulen in Niedersachsen (Niedersächsisches Kultusministerium)

19./20.04.1999:   VGS:  Beschluss vom 19./20.4.1999  (SPD-Landtagsfraktion)

April 1999: "Verlässliche Grundschule (VGS)  - ein Konzept zu Lasten der Unterrichtsversorgung der Sek I und der Sek II"(Einladung des Schulelternrates der IGS Linden)
 

11.03.1999: "Stadt braucht mehr Lehrer"  (VGS: Walter Meinhold (SPD-MdL) in HAZ, 30.03.99)

11.03.1999: VGS: Längere Dialogphase zu Verlässlichen Grundschulen(Stadtelternrat Hannover)

März 1999:  VGS: So kann Niedersachsen (noch) nicht Schule machen (Landeselternrat Niedersachsen)

24.02.1999:   "Verläßliche Grundschule ist Stadtelternrat noch nicht verläßlich genug. ( Bericht über einen Beschluss des Stadtelternrates Hannover in NP, 24.2.99)

12.01.1999:  Was wir nicht wollen - die sog. "Verläßliche Grundschule"  (Schulelternräte der Lindener Grundschulen)

04.12.1998:  VGS: Verlängerung der Dialogphase um ein Jahr (Landeselternrat Niedersachsen)

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