| GESAMTSCHULEN in der Presse bis 2004 - Dokumentation des Stadtelternrates Hannover |
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| Frankfurter Rundschau, 21.05.2003
Bundeselternrat /
Gesamtschulen Bundeselternrat wagt "Revolution" Von
Stephan Lüke Der Bundeselternrat (BER), die Vertretung der Eltern von Schülern in Deutschland, fordert eine gemeinsame Schule für alle Kinder und damit das Ende der mehrgliedrigen Schulstruktur . ... "Wie schädlich die frühe Selektion ist, haben uns die Studien der jüngsten Vergangenheit offenbart", sagt Hendricks. An die Stelle der mehrgliedrigen Schulstruktur müsse eine gemeinsame Schule, etwa bis zum Ende der Pflichtschulzeit, treten . "Denn die Eltern wollen die bestmögliche Ausbildung für ihre Kinder. Und sie wollen eine Schulform, die eine individuelle und begabungsgerechte Förderung der Schülerinnen und Schüler ermöglicht", erklärt Hendricks. ... mehr ... Resolution als pdf (78 KB) Presseerklärung als pdf (47 KB) |
NP, 20.05.2003 Schulstrukturreform / Gesamtschulen / AK Gesamtschulen Protest der IGS-Eltern
mit 3663 Unterschriften beim Kultusminister Aufstand der Gesamtschulen
gegen das Schulgesetz: Gestern überreichten IGS-Eltern dem Kultusminister
3663 Unterschriften - und er machte ihnen Hoffnung: Noch sei das Gesetz
nicht beschlossen, so Bernd Busemann. von Julia Pennigsdorf
Hannover. Die Integrierten Gesamtschulen (IGS) in der Region lassen nicht
locker. Sie hatten ihren Widerstand gegen den CDU-Schulgesetzentwurf angekündigt
und setzen ihn nun in die Tat um. Gestern klopften
die Elternvertreter aller acht Gesamtschulen (IGS Mühlenberg, Roderbruch, Linden, Vahrenheide, List,Kronsberg,
Garbsen und Langenhagen) an das Amtszimmer von Kultusminister
Bernd Busemann. Im Gepäck hatten sie 3663 Unterschriften gegen die Schulreform.
Der Protest richtet sich dagegen, dass die IGS nicht mehr als Regelschule
gelten soll. Das bedeutet, dass sie in den Empfehlungen der Grundschullehrer
für eine geeignete Schule nicht vorkäme. "So drängt man uns
an den Rand", sagt Theo Prager von der IGS Mühlenberg. Busemann
blieb in der Kernfrage, keine neue IGS zuzulassen, hart- sagte aber den
bestehenden Schulen "vernünftige Entwicklungschancen" zu. "Viele
forderten auch das Aus der IGS. Das sehe ich anders", so Busemann. Die Klassizierung
der IGS als Regelschule sagte er den Eltern nicht zu. Hoffnung machte er
ihnen trotzdem: "Ich bin ein Pragmatiker, und das Gesetz ist noch nicht fertig",
so der Minister vage. "Wenn sich Gesamtschulen im Wettbewerb behaupten, ist
das letzte Wort über sie noch nicht gesprochen." mehr ... Erfolg nach
Protesten auch im Streit um die Schulbezirke. Wie berichtet, sollten
Schüler aus Hannover künftig nicht mehr die KGS in Hemmingen besuchen.
In Hannover selbst gibt es keine Kooperative Gesamtschule. Das sei vom Tisch,
hieß es aus Busemanns Büro. Der Wechsel zwischen den Kommunen
bleibe frei. |
"Blau" - Buchprojekt der IGS Linden bei Decius
in Linden Sek I - 5+6.Jg
/ Projekte:
"Blau" war das Thema des Bücher-Projektes der Stammgruppen 6A und
6F der IGS-Linden. Entstanden sind wunderschöne Bücher und
Papiere mit interessanten Geschichten und Gedichten. Zu sehen sind diese Werke in dem großen Schaufenster der Buchhandlung Decius in der Falkenstrasse in Linden in dieser und in der nächsten Woche. Das Bücher-Projekt ist eines der ältesten Projekte an der IGS Linden, das sich ständig weiterentwickelt hat - ein Konzept, das Nachahmer auch an anderen Schulen findet. Inzwischen entstehen wirklich professionelle Werke - auch im buchbinderischen und handwerklichen Sinne. mehr ... |
| Pyrmonter Nachrichten, 01.03.2003 Schulreform / KGS / hann. Gesamtschulen / Gesamtschulen:Die Diskussion um kooperative Gesamtschulen geht weiter Bad Münder (hm/mf). Trotz Uneinigkeiten ist vom Rat nach erneuter längerer Debatte ein Untersuchungsantrag zur Kooperativen Gesamtschule einstimmig zur weiteren Beratung an den zuständigen Schulausschuss verwiesen worden. In dem Antrag der SPD-Fraktion soll die Mündersche Verwaltung beauftragt werden, erforderliche Untersuchungen für die Einrichtung einer Kooperativen Gesamtschule mit Ganztagsbetreuung (KGS) in Bad Münder durchzuführen. mehr ... |
Fr, 10.08.2001, 16:00 Uhr, IGS Vahrenheide-Sahlkamp
Weimarer Allee 59, 30179 Hannover | a) | Die Gestaltung neuer Kommunikationswege in den einzelnen Schulen, |
| b) | die Schulung von Teilen des Kollegiums in Kommunikation, |
| c) | das Erarbeiten von Maßnahmen zur Steigerung der Transparenz und Stärkung der Leitungsstrukturen. |
| d) | Die Gestaltung von Förderkonzepten und |
| e) | die Reduzierung von Unterrichtsstörungen. |
Woher bekommen Journalisten ihre Informationen
? Und wie formulieren sie einen Text daraus? Die Neunklässler der
Integrierten
Gesamtschule (IGS) Hannover-Linden haben sich in ihrer Projektwoche
selbst daran versucht, Zeitungsartikel zu verfassen. Die besten drei Beiträge
der IGS-Schüler prämiert die HAZ in ihrem Wettbewerb "Schreiben".
Eine unabhängige Jury entscheidet, wessen Beitrag gewinnt und wer am
kommenden Mittwoch in der IGS Linden auf dem Siegertreppchen steht. Aber die
Jury ist das eine, das Publikum etwas anders. Alle Schüler und
Internet-User können abstimmen, welcher Beitrag ihrer Meinung nach der
beste ist.
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dpa -
Dienst für Kulturpolitik 47 / 2000 /22.11.2000
„Mathematik-Gesamterhebung
Rheinland-Pfalz: Kompetenzen, Unterrichtsmerkmale, Schulkontext“
MARKUS-Studie:
Leistung nicht von Klassengröße abhängig
Mainz (dpa) – Leistungen von Schülern
hängen weniger von Klassengröße oder Unterrichtsausfall
ab als häufig angenommen. Vielmehr sind das Lernklima in der Klasse
und das familiäre Umfeld entscheidend für den Erfolg in der Schule.
Als besonders bemerkenswert hob er
die festgestellten Überschneidungen bei Spitzenleistungen zwischen den
verschiedenen Bildungsgängen hervor. In den A-Kursen der Hauptschulen
gebe es viele leistungsfähige Schüler, die die mittlere Reife erwerben
könnten. Ebenso würden Schüler in den Regionalen Schulen und
Integrierten Gesamtschulen vergleichbare Leistungen wie die gleicher Jahrgänge
des gegliederten Schulsystem erreichen.
„Das ist eine Bestätigung für
das dreigliedrige Schulsystem und seine Ergänzung durch integrative
Schulformen“, betonte Zöllner. Die Studie beende damit „den alten Streit
um die angeblich bessere Schulart“. In Zukunft müsse es darum gehen,
die Durchlässigkeit des Schulsystems zu erhalten und weiter auszubauen.
Zudem müsse nach den Befunden der Studie die Förderung von Schülern
aus einem schwierigen sozialen Umfeld und mit einer fremden Muttersprache
verstärkt werden. ...mehr
Projekt me-on /
Medien-online Hannover / Projekt Schul-Internet
In der Stadtverwaltung
hat sich eine Projektgruppe gebildet, die an der Realisierung
des Internet-Projektes Medien-online arbeitet.
Dieser
Projektgruppe gehören an:
Vertreterinnen
und Vertreter der BBS 1 und 4, der IGS Linden, IGS Vahrenheide-Sahlkamp,
der HS Pestalozzischule II, der HS Hermann-Löns-Schule sowie der RS
Misburg. ... mehr
Preussag-Stiftung
unterstützt Integrierte Gesamtschulen Roderbruch und List
Hannover, 9. Oktober 2000. Die Preussag-Stiftung
unterstützt die Integrierte Gesamtschule Roderbruch und die Integrierte
Gesamtschule List bei der Anschaffung von Hardware. In enger Kooperation
mit dem Verein "n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.", von dessen Seite
die Förderung befürwortet wurde, stellt die Preussag-Stiftung den
Schulen jeweils 44.000 DM zur Verfügung.
Die IGS Roderbruch
hat der Stiftung ein Konzept zur Erstellung eines Netzwerkes vorgestellt.
Dieses hat zum Ziel, allen Schülerinnen und Schülern ab dem fünften
Schuljahr einen produktiven Umgang mit PCs im Unterricht zu vermitteln.
Ab dem siebten Schuljahr will die Schule den Jugendlichen einen regelmäßigen
Einsatz von PCs zur Erledigung von Aufgaben ermöglichen.
Auch der Antrag
der IGS List entsprach den Vorstellungen von "n-21" und der Stiftung in Bezug
auf die Nutzung von Multimedia und PCs im Unterricht. Die IGS plant einen
zweiten Computerraum einzurichten, da die vorhandene Computertechnik
aufgrund der hohen Nachfrage seitens der Schüler nicht mehr ausreicht.
Aus pädagogischer Sicht ist der Antrag besonders deshalb interessant,
weil die PCs den Schülerinnen und Schülern auch außerhalb
des Unterrichts (Pausenangebote) zur Verfügung stehen.
Die Preussag-Stiftung
wurde aus Anlass des 75-jährigen Unternehmensjubiläums der Preussag
AG gegründet und nahm im April diesen Jahres die Arbeit auf. Im Mittelpunkt
steht die Förderung von Projekten zur Verbesserung von Beschäftigungs-,
Bildungs- und Ausbildungschancen. Die Stiftung vergibt Mittel, die sie aus
den Erträgen des Stiftungsvermögens erzielt. Die Preussag-Stiftung
setzt ihre Mittel sowohl für Projekte der Antragsteller ein, initiiert
aber auch eigene.
Werner Albrecht, Preussag-Stiftung
Kultusministerium
19.12.00
Kultusministerin Renate
Jürgens-Pieper verleiht den Schülerfriedenspreis 2000
1. Preis erhält
Berufsbildende Schule II in Celle für ihr Programm zur Gewaltprävention
Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper hat am (heutigen) Montag den Schülerfriedenspreis 2000 verliehen. „Mit diesem Preis würdigen wir Leistungen, die das Zusammenleben mit Fremden fördern, die Völkerverständigung verbessern, gegen Gewalt vorbeugen und Vorurteile abbauen“, sagte die niedersächsische Kultusministerin während der Preisverleihung im Gästehaus der Landesregierung in Hannover.
In diesem Jahr werden acht Schulen aus Niedersachsen mit dem Schülerfriedenspreis ausgezeichnet. Den 1. Preis in Höhe von 2000 Mark erhält die Berufsbildende Schule II in Celle für ihr umfassendes Gewaltpräventionsprogramm. Den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften ist es gemeinsam gelungen, Gewaltbereitschaft einzudämmen und zugleich den Jugendlichen positive Entwicklungsperspektiven zu eröffnen.
Der 2. Preis in Höhe
von 1500 Mark geht an die Grundschule Hedemünden, die
nach monatelangen Vorbereitungen die Kinderoper Brundibár aufgeführt
hat, die Hans Krása im Konzentrationslager Theresienstadt
geschrieben hat. An dieser
Arbeit war auch eine Klasse der Schule
für geistig Behinderte aus Göttingen beteiligt.
Den 3. Preis in Höhe
von 1000 Mark erhält die Integrierte Gesamtschule Hannover-Mühlenberg
für ein interkulturelles und interreligiöses Theaterprojekt.
Die Schülerinnen und Schüler dieser Schule haben Lessings „Nathan
der Weise“ in Zusammenarbeit mit einer jüdischen und einer
arabischen Schule aus Israel aufgeführt, und zwar dreisprachig.
Die Schülerinnen und Schüler aus Hannover sind dafür im Frühjahr
in Israel gewesen und die Schülerinnen und Schüler aus
Israel sind im Oktober nach Hannover
gekommen. Das Stück wurde dreimal im Ballhof aufgeführt.
Der 4. Preis in Höhe
von 800 Mark wird der Lessing Realschule Wolfenbüttel zuerkannt.
Schülerinnen und Schüler
haben im Frühjahr eine eindrucksvolle Gedenkveranstaltung für
die Opfer der NS-Justiz in Wolfenbüttel organisiert. Dabei haben sie
Auszüge aus Briefen von Opfern und eigene Gedichte in deutscher und
französischer Sprache vorgetragen.
Den 5. Preis in Höhe von 600 Mark erhält die Kooperative Gesamtschule Rastede für eine ganze Reihe von Projekten, die der Friedenserziehung dienen. Eine Benefizveranstaltung zugunsten der Partnerschule in Nicaragua erbrachte einen hohen Erlös, Schülerinnen und Schüler veranstalteten u.a. Gedenkstunden gegen Rassismus zur Erinnerung an die Reichspogromnacht, zum Krieg im Kosovo und in Tschetschenien.
Den 6. Preis in Höhe
von je 500 Mark erhalten drei Schulen:
Die Berufsbildende Schule III
in Hannover hat die baugeschichtlichen Spuren des ehemaligen Konzentrationslager
Ahlem recherchiert, Kontakte zu Überlebenden aufgenommen und mit
der Gedenkstätten-Initiative zusammengearbeitet.
Die Realschule Nordfeldstraße
in Hannover-Ricklingen pflegt seit zehn Jahren eine Partnerschaft
mit der Mittelschule Kitzscher bei Leipzig. Jedes Jahr werden gemeinsame
Projekte und Seminare durchgeführt, in diesem Jahr eingeleitet
durch eine Radsternfahrt nach Duderstadt.
Die Schule aus Hannover hat einen Ausländeranteil von 30 Prozent; die
Schule in Kitzscher hat keine ausländischen Schüler.
Die Wilhelm von der Heyde-Realschule
in Delmenhorst hat seit zehn Jahren eine Partnerschaft mit der Goethe-Realschule
in Eberswalde und mit dem Lyceum in Gryfino in Polen. Im Rahmen
dieser Partnerschaft werden regelmäßig gemeinsame Projekte mit
ökologischen, politisch-historischen und künstlerischen Themen
ausgeführt.
Wie in den Jahren vorher hat der Friedrich-Verlag in Seelze den Schülerfriedenspreis mit 1000 Mark unterstützt. Der Westermann Verlag in Braunschweig spendet jeder Preisträger-Schule ein Diercke Länderlexikon.
Integrierte
Gesamtschulen
Homepage der IGS Hannover-Linden
Schülerzahlen und Anmeldezahlen
in den IGSen
Homepage des Bundeselternrates
Homepage des Landeselternrates
Homepage des
Stadtelternrates Hannover
Homepage des Schulelternrates
der IGS Hannover-Linden