GESAMTSCHULEN in der Presse bis 2004  - Dokumentation des Stadtelternrates Hannover
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Der Arbeitskreis Gesamtschulen des Stadtelternrates Hannover hat eine eigene Homepage: www.gesamtschule-hannover.de
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Frankfurter Rundschau, 21.05.2003   Bundeselternrat /  Gesamtschulen   Bundeselternrat wagt "Revolution"  Von Stephan Lüke 
    Der Bundeselternrat (BER), die Vertretung der Eltern von Schülern in Deutschland, fordert eine gemeinsame Schule für alle Kinder und damit das Ende der mehrgliedrigen Schulstruktur .  ...     "Wie schädlich die frühe Selektion ist, haben uns die Studien der jüngsten Vergangenheit offenbart", sagt Hendricks. An die Stelle der mehrgliedrigen Schulstruktur müsse eine gemeinsame Schule, etwa bis zum Ende der Pflichtschulzeit, treten . "Denn die Eltern wollen die bestmögliche Ausbildung für ihre Kinder. Und sie wollen eine Schulform, die eine individuelle und begabungsgerechte Förderung der Schülerinnen und Schüler ermöglicht", erklärt Hendricks. ...   mehr ...    Resolution als pdf (78 KB)      Presseerklärung als pdf (47 KB)
NP, 20.05.2003  Schulstrukturreform /  Gesamtschulen  / AK Gesamtschulen  Protest der IGS-Eltern mit 3663 Unterschriften beim Kultusminister      Aufstand der Gesamtschulen gegen das Schulgesetz: Gestern überreichten IGS-Eltern dem Kultusminister 3663 Unterschriften - und er machte ihnen Hoffnung: Noch sei das Gesetz nicht beschlossen, so Bernd Busemann. von Julia Pennigsdorf    Hannover. Die Integrierten Gesamtschulen (IGS) in der Region lassen nicht locker. Sie hatten ihren Widerstand gegen den CDU-Schulgesetzentwurf angekündigt und setzen ihn nun in die Tat um.     Gestern klopften die Elternvertreter aller acht Gesamtschulen (IGS Mühlenberg, Roderbruch, Linden, Vahrenheide, List,Kronsberg, Garbsen und Langenhagen) an das Amtszimmer von Kultusminister Bernd Busemann. Im Gepäck hatten sie 3663 Unterschriften gegen die Schulreform.     Der Protest richtet sich dagegen, dass die IGS nicht mehr als Regelschule gelten soll. Das bedeutet, dass sie in den Empfehlungen der Grundschullehrer für eine geeignete Schule nicht vorkäme. "So drängt man uns an den Rand", sagt Theo Prager von der IGS Mühlenberg.  Busemann blieb in der Kernfrage, keine neue IGS zuzulassen, hart- sagte aber den bestehenden Schulen "vernünftige Entwicklungschancen" zu. "Viele forderten auch das Aus der IGS. Das sehe ich anders", so Busemann. Die Klassizierung der IGS als Regelschule sagte er den Eltern nicht zu. Hoffnung machte er ihnen trotzdem: "Ich bin ein Pragmatiker, und das Gesetz ist noch nicht fertig", so der Minister vage. "Wenn sich Gesamtschulen im Wettbewerb behaupten, ist das letzte Wort über sie noch nicht gesprochen." mehr ...   Erfolg nach Protesten auch im Streit um die Schulbezirke. Wie berichtet, sollten Schüler aus Hannover künftig nicht mehr die KGS in Hemmingen besuchen. In Hannover selbst gibt es keine Kooperative Gesamtschule. Das sei vom Tisch, hieß es aus Busemanns Büro. Der Wechsel zwischen den Kommunen bleibe frei.
"Blau" - Buchprojekt der IGS Linden bei Decius  in Linden Sek I - 5+6.Jg  /  Projekte:  "Blau" war das Thema des Bücher-Projektes der Stammgruppen 6A und 6F der IGS-Linden. Entstanden sind wunderschöne Bücher und Papiere mit interessanten Geschichten und Gedichten. 
Zu sehen sind diese Werke in dem großen Schaufenster der Buchhandlung Decius in der Falkenstrasse in Linden in dieser und in der nächsten Woche. Das Bücher-Projekt ist eines der ältesten Projekte an der IGS Linden, das sich ständig weiterentwickelt hat - ein Konzept, das Nachahmer auch an anderen Schulen findet. 
Inzwischen entstehen wirklich professionelle Werke - auch im buchbinderischen und handwerklichen Sinne.  mehr ...
Die Diskussion um kooperative Gesamtschulen geht weiter
Pyrmonter Nachrichten, 01.03.2003  Schulreform  / KGS / hann. Gesamtschulen / Gesamtschulen:Die Diskussion um kooperative Gesamtschulen geht weiter  Bad Münder (hm/mf). Trotz Uneinigkeiten ist vom Rat nach erneuter längerer Debatte ein Untersuchungsantrag zur Kooperativen Gesamtschule einstimmig zur weiteren Beratung an den zuständigen Schulausschuss verwiesen worden.     In dem Antrag der SPD-Fraktion soll die Mündersche Verwaltung beauftragt werden, erforderliche Untersuchungen für die Einrichtung einer Kooperativen Gesamtschule mit Ganztagsbetreuung (KGS) in Bad Münder durchzuführen. mehr ... 
Fr, 10.08.2001, 16:00 Uhr, IGS Vahrenheide-Sahlkamp Weimarer Allee 59, 30179 Hannover
Einweihung des Vogelbeobachtungshauses und der Kletterwand
Die ökologische Umgestaltung unseres Außengeländes findet mit der Einweihung des Vogelbeobachtungshauses ihren vorläufigen Höhepunkt. Mit Geldern des Grünflächenamtes, des Oberbürgermeisters, des Bezirksrates und aus Mitteln des Quartiersfonds wurde eine ökologische Oase mitten in Vahrenheide geschaffen, in der unsere Schülerinnen und Schüler mit Kopf, Herz und Hand etwas über ihre Umwelt lernen können. In den letzten beiden Jahren wurde ein Teich angelegt, eine Obststreuwiese gepflanzt, ein Gewächshaus errichtet, eine Wildblumenwiese angelegt, ein Brunnen gebohrt, ein Birkenwäldchen gepflanzt, eine Kopfweidenpflanzung angelegt und – zuletzt – ein Vogelbeobachtungshaus in jungsteinzeitlicher Technik gebaut. In diesem Haus können Vögel beim Nestbau, beim Brüten und Füttern beobachtet werden. Damit ist der ökologische Teil unseres Schulgeländes vorerst abgeschlossen. Für einen Elementeberg aus Feuer, Wasser und Erde suchen wir noch Geldgeber.
Die Umgestaltung unseres Sportgeländes beginnt mit der Einweihung unserer Kletterwand. Sie ist an der Außenwand der Sporthalle auf einer Fläche von ca. 45 qm angebracht und kann den jeweiligen Leistungsmöglichkeiten der Kletterer angepasst werden. Wir haben noch viel vor. Zwei Beachvolleyballfelder werden im September folgen, die katholische Kirche in Vahrenheide hat uns zwei Fußballtore gespendet, der Bezirksrat hat weitere 18.000 DM bewilligt, um hier einen sportlichen Bereich zu schaffen, der sowohl unseren Schülern als auch den Jugendlichen im Stadtteil zur Verfügung gestellt werden kann, wenn auch gleichzeitig eine Betreuung durch Sozialpädagogen gesichert ist. Dies könnte ein Modellprojekt zur Gewaltprävention in Vahrenheide und weit darüber hinaus werden.   mehr ...


Di, 21.08.2001, 14:30 Uhr, Gemeindesaal der Tituskirche Hannover, Weimarer Allee 60
Unterzeichnung eines Netzwerkvertrages
zwischen der IGS Flötenteich in Oldenburg, der IGS Schaumburg in Stadthagen und der IGS Vahrenheide – Sahlkamp in Hannover
Am 21.8.2001 wird der erste Netzwerkvertrag zwischen drei Gesamtschulen in Niedersachsen unterzeichnet.
Für dieses Schuljahr haben sich die drei Schulen folgende Themen für die gemeinsame Bearbeitung vorgenommen:
a)  Die Gestaltung neuer Kommunikationswege in den einzelnen Schulen,
b) die Schulung von Teilen des Kollegiums in Kommunikation,
c) das Erarbeiten von Maßnahmen zur Steigerung der Transparenz und Stärkung der Leitungsstrukturen. 
Danach könnten folgende Punkte bearbeitet werden:
d) Die Gestaltung von Förderkonzepten und 
e) die Reduzierung von Unterrichtsstörungen.
Bei der Bearbeitung der einzelnen Punkte orientieren sich die drei Schulen an den im Sommer dieses Jahres vorgestellten Qualitätsbereichen des Niedersächsischen Kultusministeriums. mehr ...


HAZ, 15.06.2001, Schreibwettbewerb an der IGS Linden
HAZ Aktion HAZ belohnt schreibenden Nachwuchs
Schüler entscheiden per Internet bei Wettbewerb mit
Woher bekommen Journalisten ihre Informationen ? Und wie formulieren sie einen Text daraus? Die Neunklässler der Integrierten Gesamtschule (IGS) Hannover-Linden haben sich in ihrer Projektwoche selbst daran versucht, Zeitungsartikel zu verfassen. Die besten drei Beiträge der IGS-Schüler prämiert die HAZ in ihrem Wettbewerb "Schreiben". Eine unabhängige Jury entscheidet, wessen Beitrag gewinnt und wer am kommenden Mittwoch in der IGS Linden auf dem Siegertreppchen steht. Aber die Jury ist das eine, das Publikum etwas anders. Alle Schüler  und Internet-User können abstimmen, welcher Beitrag ihrer Meinung nach der beste ist.
An dem Wettbewerb haben rund 200 Schüler aus den acht Klassen des neunten Jahrgangs der IGS teilgenommen. Die Jugendlichen konnten unter drei Themen wählen: Markenzwang, Mobbing und Islam. Für ihre Artikel haben die Schüler im Internet recherchiert, Interviews geführt sowie Moscheen, Schulhöfe und Bekleidungsgeschäfte  besucht - wie echte Journalisten. "Die Klassen haben selbst entschieden, welche Beiträge sie abgeben", erklärt Lehrer Jörg Ilsemann. Pro Klasse durften es nur zwei Artikel sein. Damit es demokratisch zugeht, lasen die Lehrer die Texte ohne Angabe des Autors vor. Die Klassen stimmten dann so lange ab, bis ein Artikel 50 Prozent der Stimmen erhielt.
Die Texte sind heute von 16 Uhr an unter www.haz.de  zu finden. Zum HAZ-Wettbewerb "Schreiben" gelangt man über die Rubriken "Die junge HAZ" und "Zeitung in der Schule". Alle Schüler, die sich an der Abstimmung beteiligen und ihren Namen, ihre Schule und Klasse nennen, nehmen an einer Verlosung teil. Die Frist für die Abstimmung beginnt heute Nachmittag und endet am 19. Juni. Der Gewinner erhält einen Sachpreis inm Wert von 150 Mark.
Die Texte der drei Sieger beim HAZ-Wettbewerb "Schreiben" sind am kommenden Donnerstag in der HAZ auf einer Extra-Seite "Zeitung in der Schule" zu lesen.      bil
Gesamtschulen - Wann, wenn nicht jetzt!
am 25.08.2001 in Hannover (11 bis 14 Uhr)
Aufbau eines Netzwerkes zur Gründung von Gesamtschulen in Niedersachsen
Nicht über Schulstrukturen diskutieren, sondern praktisch handeln: Die GEW Niedersachsen bietet allen Kolleginnen und Kollegen, die bereits in einer Gesamtschulinitiative mitarbeiten und allen Kolleginnen und Kollegen, die eine Gesamtschulinitiative gründen wollen, Unterstützung und die Möglichkeit zum Informationsaustausch an. Weitere Einzelheiten dazu sollen auf einem ersten Treffen am 25. August (11 bis 14 Uhr) in Hannover besprochen werden. Anmeldung dazu bis 9. Juni an die Geschäftsstelle der GEW-Niedersachsen (FAX 0511/3 38 04 46 z.H. Torsten Post) schicken (oder E-Mail an T.Post@GEW-Nds.de).
VW fördert den Computerbereich der IGS Kronsberg, der IGS Linden, der IGS Mühlenberg und der IGS Vahrenheide-Sahlkamp mit je 50.000 DM.
VW fördert die positiv begutachteten Schulen mit Medienprofil an den VW-Standorten in Niedersachsen. In Klammern der geförderte Betrag in Tausend DM.
In Hannover sind dies die GS Tresckowstraße (36), die GS Fridtjof-Nansen-Schule (40), die  Käthe-Kollwitz-Schule (49,15), die  St.-Ursula-Schule (50), die IGS Kronsberg (50), die  IGS Linden (50), die  IGS Mühlenberg (50), die IGS Vahrenheide-Sahlkamp (50),  die SOS Albert-Liebmann-Schule (41).
In der Region sind dies die KGS Albert-Einstein-Schule in Laatzen (50), die IGS Garbsen (50), die RS Uetze (34,4), die Scharnhorst Realschule in Wunstorf (31,856), das Gymnasium Isernhagen (50), die Realschule Isernhagen (50) und das Georg-Büchner-Gymnasium in Seelze (35). Alle Schulen in Niedersachsen hier
NP, 02.06.2001
www.tod.de nennen es IGS-Schüler, wenn sie sich mit dem Sterben beschäftigen
Problembewusst: Schüler rund um das Kunstwerk von Laura Domeier und Denise Rabe im Freizeitheim Vahrenwald. Foto:  Biester
"Mein Bild ist aus Sand. Es soll Vergänglichkeit symbolisieren". Laura Domeier (14) hat zusammen mit ihrer Klassenkameradin Denis Rabe (15) ein bemerkenswertes Kunstwerk geschaffen - Teil eines Projektes von Schülern der Klasse 9d in der IGS List. Es wird zuzeit mit anderen Arbeiten zum Thema Tod im Freizeitheim Vahrenwald ausgestellt. Titel: www.tod.de.
Klassenlehrer Herwig Dorwerk (49) sagt: "Die Schüler haben das Thema selbst gewählt. Es gab bei ihnen eigentlich kaum Berührungsängste."
Ein halbes Jahr lang arbeiteten die 14- bis 16-Jährigen an einem Thema, das sie ihr Leben lang begleiten wird. Mit dabei die Philosophin Annette Klecha (41), angestellt vom Kulturamt : "Bei den jungen Menschen gibt es ein ernsthaftes Wissen darüber, dass Leben und Tod haarscharf beieinander liegen."
Hilfreich das Know-how von Künstlerin Elke Lückner (36). Sie sagt: "Die Ausstellung ist richtig guter Stoff zum Nachdenken."       KRW
HAZ, 21.05.2001
Der Nachwuchs gibt den Ton an
Die "Bläserklasse" des fünften Jahrgangs der IGS List bei "Music in town" vor der Oper. Hannes Koch dirigiert.
Die "Bläserklasse" besteht im Konzept der IGS List eigentlich aus jeweils der Hälfte der Schüler von zwei Klassen.
Gesamtschulverbände
GGG BundesverbandGesamtschulverband   /  GGG NRW  /  GGG Hessen  /  GGG Saarland   /  GGG Schleswig-Holstein  /   Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD Hamburg   /  Arbeitsgemeinschaft der Elternräte der Gesamtschulen in Hamburg   / Gesamtschule in HamburgGEW Niedersachsen
Themen auf den Seiten von GGG und Gesamtschulverbänden
Ziele der Gesamtschulen  / Chancengleichheit  /  Integration  /  Leistung  / Solidarität  / Integration behinderter Kinder  /  Pädagigik in anderen Ländern  /  Schulreformen in Niedersachsen  / Schulsysteme in Europa  / Schulsysteme in der Welt  /
Aktuelles
Hannoversches Wochenblatt Ost, 31.01.2001
IGS-Schüler surfen durch die Steckdose ins Internet
VAHRENHEIDE. in zwei Wochen ist es soweit: Dann besitzt die IGS Vahrenheide als erste Schule Hannovers den Zugang zum Internet per Schukosteckdose. Das ist aber nicht das einzige Ergebnis eines Modellversuchs gemeinsam mit den Stadtwerken Hannover: Kostenlos vernetzten die Stadtwerke die Computer aller Klassenräume, Lehrerzimmer wie auch die der Schulleitung und bringen sie alle per Steckdose an das Internet.

dpa - Dienst für Kulturpolitik   47 / 2000 /22.11.2000
„Mathematik-Gesamterhebung Rheinland-Pfalz: Kompetenzen, Unterrichtsmerkmale, Schulkontext“
MARKUS-Studie: Leistung nicht von Klassengröße abhängig
Mainz (dpa) – Leistungen von Schülern hängen weniger von Klassengröße oder Unterrichtsausfall ab als häufig angenommen. Vielmehr sind das Lernklima in der Klasse und das familiäre Umfeld entscheidend für den Erfolg in der Schule.
Als besonders bemerkenswert hob er die festgestellten Überschneidungen bei Spitzenleistungen zwischen den verschiedenen Bildungsgängen hervor. In den A-Kursen der Hauptschulen gebe es viele leistungsfähige Schüler, die die mittlere Reife erwerben könnten. Ebenso würden Schüler in den Regionalen Schulen und Integrierten Gesamtschulen vergleichbare Leistungen wie die gleicher Jahrgänge des gegliederten Schulsystem erreichen.
„Das ist eine Bestätigung für das dreigliedrige Schulsystem und seine Ergänzung durch integrative Schulformen“, betonte Zöllner. Die Studie beende damit „den alten Streit um die angeblich bessere Schulart“. In Zukunft müsse es darum gehen, die Durchlässigkeit des Schulsystems zu erhalten und weiter auszubauen. Zudem müsse nach den Befunden der Studie die Förderung von Schülern aus einem schwierigen sozialen Umfeld und mit einer fremden Muttersprache verstärkt werden.  ...mehr
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Umweltschulen: IGS Linden, IGS List,  IGS Mühlenberg, IGS Roderbruch
Projekt me-on / Medien-online Hannover / Projekt Schul-Internet
Dabei u.a. : IGS Linden, IGS Vahrenheide-Sahlkamp
Anmerkungen zur Geschichte des Gesamtschulgedankens" (GGG)
04.12.2000 SPD: Für gute Schüler Abitur künftig nach zwölf Jahren(dpa-Dienst f. Kulturpolitik)
30.11.2000 TIMMS zur gymnasialen Oberstufe: "Vier Fächer für das Leben" (FR)
23.11.2000 "Schulzeitverkürzung bis zum Abitur - Was können Gesamtschulen dazu beitragen" (GGG)
22.11.2000 MARKUS-Studie: Leistung nicht von Klassengröße oder Schulform abhängig (dpa-Dienst f. Kulturpolitik)
09.10.2000 Preussag-Stiftung unterstützt Integrierte Gesamtschulen Roderbruch und List
siehe auch  Kurzinfos
Diskussion um eine Kooperative Gesamtschule in Hannover
01.03.2000 "IGS Linden ist LieblingsLinkSchule" (HAZ) 
02.03.2000 Hamburg:" Die schwierige Suche nach dem 'richtigen' Bildungsweg" (FR)
08.01.2000 Nordrhein-Westfalen: "Abiturnoten sind 'angemessen'"-30 000 Klausuren nachkorrigiert (FR)
06.01.2000 IGS List: Vorträge, die Schule machen (Stadt-Anzeiger Nord)

Projekt me-on / Medien-online Hannover / Projekt Schul-Internet
In der Stadtverwaltung hat sich eine Projektgruppe gebildet, die an der Realisierung des Internet-Projektes Medien-online arbeitet.
Dieser Projektgruppe gehören an:
Vertreterinnen und Vertreter der BBS 1 und 4, der IGS Linden, IGS Vahrenheide-Sahlkamp, der HS Pestalozzischule II, der HS Hermann-Löns-Schule sowie der RS Misburg.   ... mehr

Preussag-Stiftung unterstützt Integrierte Gesamtschulen Roderbruch und List
Hannover, 9. Oktober 2000. Die Preussag-Stiftung unterstützt die Integrierte Gesamtschule Roderbruch und die Integrierte Gesamtschule List bei der Anschaffung von Hardware. In enger Kooperation mit dem Verein "n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.", von dessen Seite die Förderung befürwortet wurde, stellt die Preussag-Stiftung den Schulen jeweils 44.000 DM zur Verfügung.
    Die IGS Roderbruch hat der Stiftung ein Konzept zur Erstellung eines Netzwerkes vorgestellt. Dieses hat zum Ziel, allen Schülerinnen und Schülern ab dem fünften Schuljahr einen produktiven Umgang mit PCs im Unterricht zu vermitteln. Ab dem siebten Schuljahr will die Schule den Jugendlichen einen regelmäßigen Einsatz von PCs zur Erledigung von Aufgaben ermöglichen.
    Auch der Antrag der IGS List entsprach den Vorstellungen von "n-21" und der Stiftung in Bezug auf die Nutzung von Multimedia und PCs im Unterricht. Die IGS plant einen zweiten Computerraum einzurichten, da die vorhandene Computertechnik aufgrund der hohen Nachfrage seitens der Schüler nicht mehr ausreicht. Aus pädagogischer Sicht ist der Antrag besonders deshalb interessant, weil die PCs den Schülerinnen und Schülern auch außerhalb des Unterrichts (Pausenangebote) zur Verfügung stehen.
    Die Preussag-Stiftung wurde aus Anlass des 75-jährigen Unternehmensjubiläums der Preussag AG gegründet und nahm im April diesen Jahres die Arbeit auf. Im Mittelpunkt steht die Förderung von Projekten zur Verbesserung von Beschäftigungs-, Bildungs- und Ausbildungschancen. Die Stiftung vergibt Mittel, die sie aus den Erträgen des Stiftungsvermögens erzielt. Die Preussag-Stiftung setzt ihre Mittel sowohl für Projekte der Antragsteller ein, initiiert aber auch eigene.

Werner Albrecht, Preussag-Stiftung

Kultusministerium 19.12.00
Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper verleiht den Schülerfriedenspreis 2000
1. Preis erhält Berufsbildende Schule II in Celle für ihr Programm zur Gewaltprävention

Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper hat am (heutigen) Montag den Schülerfriedenspreis 2000 verliehen. „Mit diesem Preis würdigen wir Leistungen, die das Zusammenleben mit Fremden fördern, die Völkerverständigung verbessern, gegen Gewalt vorbeugen und Vorurteile abbauen“, sagte die niedersächsische Kultusministerin während der Preisverleihung im Gästehaus der Landesregierung in Hannover.

In diesem Jahr werden acht Schulen aus Niedersachsen mit dem Schülerfriedenspreis ausgezeichnet. Den 1. Preis in Höhe von 2000 Mark erhält die Berufsbildende Schule II in Celle für ihr umfassendes Gewaltpräventionsprogramm. Den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften ist es gemeinsam gelungen, Gewaltbereitschaft einzudämmen und zugleich den Jugendlichen positive Entwicklungsperspektiven zu eröffnen.

Der 2. Preis in Höhe von 1500 Mark geht an die Grundschule Hedemünden, die nach monatelangen Vorbereitungen die Kinderoper Brundibár aufgeführt hat, die Hans Krása im Konzentrationslager Theresienstadt geschrieben hat. An dieser
Arbeit war auch eine Klasse der Schule für geistig Behinderte aus Göttingen beteiligt.

Den 3. Preis in Höhe von 1000 Mark erhält die Integrierte Gesamtschule Hannover-Mühlenberg für ein interkulturelles und interreligiöses Theaterprojekt. Die Schülerinnen und Schüler dieser Schule haben Lessings „Nathan der Weise“ in Zusammenarbeit mit einer jüdischen und einer arabischen Schule aus Israel aufgeführt, und zwar dreisprachig. Die Schülerinnen und Schüler aus Hannover sind dafür im Frühjahr in Israel gewesen und die Schülerinnen und Schüler aus
Israel sind im Oktober nach Hannover gekommen. Das Stück wurde dreimal im Ballhof aufgeführt.

Der 4. Preis in Höhe von 800 Mark wird der Lessing Realschule Wolfenbüttel zuerkannt.
Schülerinnen und Schüler haben im Frühjahr eine eindrucksvolle Gedenkveranstaltung für die Opfer der NS-Justiz in Wolfenbüttel organisiert. Dabei haben sie Auszüge aus Briefen von Opfern und eigene Gedichte in deutscher und französischer Sprache vorgetragen.

Den 5. Preis in Höhe von 600 Mark erhält die Kooperative Gesamtschule Rastede für eine ganze Reihe von Projekten, die der Friedenserziehung dienen. Eine Benefizveranstaltung zugunsten der Partnerschule in Nicaragua erbrachte einen hohen Erlös, Schülerinnen und Schüler veranstalteten u.a. Gedenkstunden gegen Rassismus zur Erinnerung an die Reichspogromnacht, zum Krieg im Kosovo und in Tschetschenien.

Den 6. Preis in Höhe von je 500 Mark erhalten drei Schulen:
Die Berufsbildende Schule III in Hannover hat die baugeschichtlichen Spuren des ehemaligen Konzentrationslager Ahlem recherchiert, Kontakte zu Überlebenden aufgenommen und mit der Gedenkstätten-Initiative zusammengearbeitet.
Die Realschule Nordfeldstraße in Hannover-Ricklingen pflegt seit zehn Jahren eine Partnerschaft mit der Mittelschule Kitzscher bei Leipzig. Jedes Jahr werden gemeinsame Projekte und Seminare durchgeführt, in diesem Jahr eingeleitet
durch eine Radsternfahrt nach Duderstadt. Die Schule aus Hannover hat einen Ausländeranteil von 30 Prozent; die Schule in Kitzscher hat keine ausländischen Schüler.
Die Wilhelm von der Heyde-Realschule in Delmenhorst hat seit zehn Jahren eine Partnerschaft mit der Goethe-Realschule in Eberswalde und mit dem Lyceum in Gryfino in Polen. Im Rahmen dieser Partnerschaft werden regelmäßig gemeinsame Projekte mit ökologischen, politisch-historischen und künstlerischen Themen ausgeführt.

Wie in den Jahren vorher hat der Friedrich-Verlag in Seelze den Schülerfriedenspreis mit 1000 Mark unterstützt. Der Westermann Verlag in Braunschweig spendet jeder Preisträger-Schule ein Diercke Länderlexikon.

Integrierte Gesamtschulen
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      Schülerzahlen und Anmeldezahlen in den IGSen

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