QUALITÄT VON SCHULE  -  Dokumentation des Stadtelternrates Hannover
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HAZ + NP, 24.02.2007

Volksinitiative für bessere Unterrichtsversorgung

HAZ, 24.02.2007 Niedersachsens Eltern machen Druck „Mehr Lehrer in die Schulen“: Schaffen es die Eltern, in einem Jahr 70 000 Unterschriften zu sammeln, muss sich der Landtag mit ihrem Anliegen befassen...

NP, 24.02.2007 Landtag soll für mehr Lehrer sorgen Hans-Jürgen Vogel ist es leid. „Wir werden von oben abgebügelt. Wenn Eltern eine Unterrichtsversorgung von 90 oder 91 Prozent feststellen, heißt es, sie rechnen falsch. Es ist Zeit, eine schärfere Gangart einzulegen....

NP, 24.02.2007 Abstimmen für mehr Abstimmung: Demokratie-Rüge für Niedersachsen Hat das Land Niedersachsen Demokratie-Defizite? Ein Verein will gegensteuern, doch die Hürden für eine Verfassungsänderung sind sehr hoch.

>> www.volksinitiative-unterrichtsqualitaet.de ...>> Volksinitiative 2007.....>> Unterrichtsversorgung 2007

 
Podiumsdiskussion am 03.05.2004, 19:30 Uhr  „Qualitätsentwicklung“  
Schulelternrat Werner-von-Siemens-Gymnasium      Bad Harzburg, den 17.04.04
Wolfgang Kuert,  Fon  05322 86363,  Kuert@t-online.de
Michael Krüger, Fon  05322 82525, FamilieMKrueger@t-online.de                                                                                         
E  i  n  l  a  d  u  n  g
Wir laden Sie, auch im Namen unserer Schulleitung, herzlich ein zu einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema
„Qualitätsentwicklung an niedersächsischen Schulen“
       am Montag, dem 03.05.2004, 19:30 Uhr,
Aula des Werner-von-Siemens-Gymnasiums,  Bad Harzburg, Herzog-Wilhelm-Straße 25.

Wir sind stolz, Ihnen erstmals in Niedersachsen bei einer Elternveranstaltung

Rob Schouten, Niederlande, Projektleiter Inspektionsberatung,  Deutschland
Armin Lohmann, MK-Referatsleiter schulische Qualitätsentwicklung, Fortbildung, Beratung
Heiner Windhaus, Moderator, Schulelternratsvorsitzender Clemens-August-Gymnasium, Cloppenburg

als unsere Podiumsgäste präsentieren zu können. Ab Anfang 2005 beginnend werden in Niedersachsen die „Eigenverantwortliche Schule“ und damit auch Schulinspektion nach niederländischem Vorbild, Evaluation und Beratung eingeführt. Wir bieten Ihnen, Schulleitungen, Lehrkräften, Schülern und Eltern die Chance, sich von den niederländischen und niedersächsischen „Machern“ dieses Projektes informieren zu lassen. Wir möchten, dass Sie in einer Diskussion mit dem Podium Ihre Fragen, Vorstellungen, Vorschläge, Begeisterung, Kritik, Bedenken oder auch Ängste einbringen. Schulen in Niedersachsen können sich als „Eigenverantwortliche Pilotschule“ bewerben. Diese Veranstaltung dient dem Schulelternrat u. a. als Entscheidungshilfe, ggf. bei der Schulleitung zu beantragen, sich hierfür zu bewerben. Bitte seien Sie unser Gast. Wir freuen uns auf Sie.

K  u  e  r  t ,  Vorsitzender                                             K  r  ü  g  e  r ,  stellv. Vorsitzender
Artikel zu dem Thema
Reiche Kinder kommen leichter an Bildung Von Chancengleichheit kann in Deutschland keine Rede sein
Die Bildungsschranken sind in Deutschland nahezu unüberwindbar, das ist das Ergebnis der Pisa-Studie. Die Kultusminister suchen jetzt nach Lösungen - nicht zusammen, sondern jeder auf seine Art. Stuttgarter Zeitung, 09.03.2002  mehr ...
Jeder dritte Schüler nicht studierfähig  "30 Prozent unserer Neuzugänge sind völlig unzureichend ausgebildet", rügt der neue Rekor der Fachhochschule, Prof. Eberhard Menzel. "Wir können PISA nur bestätigen. Die Abiturienten sind teilweise nicht studierfähig." Westfälische Rundschau, 09.03.2002  mehr ...
Evaluation ist bei uns ein Hasswort(Frankfurter Rundschau vom 07.03.2002)
Schulentwicklungsforscher Hans-Günter Rolff: Der Pisa-Schock wird Wirkung zeigen 
   Die ersten drei Monate der "Nach-Pisa-Ära" sind verstrichen. Aber das Bildungssystem scheint so zäh wie eh und je. Über Tabus der Selbst- und Fremdbeurteilung unter Lehrern, den Umbau des Schulsystems und Wegen "aus dem Modernitätsrückstand" sprach FR-Redakteur Jörg Feuck mit Professor Hans-Günter Rolff, Leiter des Instituts für Schulentwicklungsforschung an der Universität Dortmund.    mehr ...
28.12.
2001
Bocholter Borkener Volksblatt   28.12.2001, "PISA-Schultest" schlägt nach wie vor  hohe Wellen
Deutsche Lehrer arbeiten unprofessionell
Düsseldorf (rpo). Nun schlägts 13 - Bildungsexperten haben tatsächlich einen Grund für das katastrophale Abschneiden deutscher Schüler beim internationalen Leistungstest "Pisa" ausgemacht. Schuld seien die mangelnde Weiterbildung von Lehrern und fehlende pädagogische Konzeptemehr ...
03.12.
2001
Miese Noten für deutsche Schüler hat die PISA-Vergleichsstudie ergeben (NP). Claus Lingenauber rät deshalb im Kommentar:  "Von den Finnen lernen."   (NP). Die GEW-Vorsitzende Stange fordert daher mehr Förderung, mehr Ganztagsschulen und eine längere gemeinsame Schulzeit, eine  "Qualitätsoffensive für Bildung"   mehr ...   ->Qualität von Schule
22.11.
2001
 Entwickeln statt vermessen 
Kritiker von Vergleichstests warnen vor der Rückkehr zur "Paukschule" / Lehrer halten den Ertrag von Studien für dürftig (Frankfurter Rundschau)   mehr ...   ->Qualität von Schule
22.11.
2001
"Schule und Co." ist ein erfolgreiches Unternehmen   Schüler sollen Lernmethoden und Kommunikationsfähigkeiten trainieren und zu eigenverantwortlichem Arbeiten im Fachunterricht angeleitet werden. Die Lehrkräfte wiederum sollen ihr "Einzelkämpfer-Dasein" überwinden und zu Teams zusammenfinden. (Frankfurter Rundschau) mehr ... ->Qualität von Schule
22.11.
2001
Englische Mischung aus Druck und Anreiz 
England setzt weiterhin auf Gesamtschulen. Ist der von London eingeschlagene Schulweg richtungsweisend für Deutschland?  Ein Blick ins Programm der englischen Regierung könnte weiter helfen: "Dem selektiven Schulsystem gelang es nicht, den Bedürfnissen aller Kinder gerecht zu werden, und die Fähigkeiten von vielen wurden nicht erkannt. Comprehensive schools überwinden die negativen Auswirkungen rigider Selektion und haben sehr viel zur Verbesserung der Chancengleichheit beigetragen."    (Frankfurter Rundschau)   mehr ...  ->Qualität von Schule
Goslarsche Zeitung, 13.08.2001
Kreiselternrat veranstaltete Podiumsdiskussion zur Hochschulreife
BAD HARZBURG (Sg) "Lasset die Kindlein zu mir kommen." Der Lockruf der Hochschulen führt jedoch nicht zwangsläufig ins Gelobte Land. Vielmehr ist der Weg behaftet mit falschen Erwartungen, ein Schritt ins Ungewisse, der oftmals zur Umkehr veranlasst. Die einzige Chance, diesem zu begegnen, ist es, die Kindlein mit dem nötigen Rüstzeug zu wappnen. Doch Hochschulreife, wie erwirbt man die? 

Das versuchte eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion in der Aula des Werner-von-Siemens-Gymnasiums herauszuarbeiten. Bei dieser vom Gymnasialausschuss im Kreiselternrat initiierten Veranstaltung stellten Dr. Ulla Bosse, Präsidentin der Universität Hildesheim und Heinz Durner, Vorsitzender des Deutschen Philologenverbandes, ihre Thesen zu diesem Themenkomplex vor und schlugen gleichzeitig einen Bogen um die Schnittstellen zwischen Gymnasium, Hochschulen und Wirtschaft und ihre Abhängigkeit von den politischen Verhältnissen. 

Ihre Ausführungen drehten sich aber auch um den Spagat zwischen Erfordernissen und Wünschen auf der einen Seite sowie der alltäglichen Praxis mit all ihren Frustrationen auf der anderen. "Wir haben um Verbesserungen gekämpft und müssen nun versuchen, das Beste aus der Situation zu machen", entgegnete Moderatorin Birgit Bethge, Vorsitzende des Gymnasialausschusses im Bundeselternrat, in der anschließenden Diskussion auf entsprechende Einwendungen von Zuhörern. 

-> mehr zum Thema: Gymnasiale Oberstufe    -> mehr zur Veranstaltung

Stadtelternrat Bad Harzburg lud ein:
"Qualitätsentwicklung an niedersächsischen Schulen"
am Montag, 07.05.2001, 19.00 Uhr, Aula Werner-von-Siemens-Gymnasium, Bad Harzburg, Herzog-Wilhelm-Str. 25, Referent:  Referatsleiter 204, Innovation - Evaluation - Qualitätsentwicklung, Herrn Armin Lohmann  mehr ...

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12.05.2001 Mehr "Lohmänner" braucht das Land (STER Bad Harzburg, 12.05.01)
09.05.2001 Bald soll es Zeugnisse für Dienstleister "Schule" geben (Goslarsche Zeitung 09.05.01)
07.05.2001 Grußworte der Bundeselternratsvorsitzenden zu der Bad Harzburger Stadtelternratsveranstaltung am 07.05.01 am Werner-von-Siemens-Gymnasium zum Thema "Qualitätsentwicklung an nds. Schulen"
1999 Der Antreiber: Wie Armin Lohmann aus seiner Schule ein Vorzeigeprojekt machte über Armin Lohmann (Die Zeit 36/1999)
07.05.2001 Qualitätsentwicklung an niedersächsischen Schulen mit Armin Lohmann(STER Bad Harzburg)
05.03.2001 Kultusministerin startet Qualitätsoffensive (nds.Kultusministerium)
09.12.2000 Zensuren für alle - das schottische Modell (Wirtschaftswoche)
15.01.2001 Rößler: Schul-Rankings werden bundesweit Schule machen (dpa)
06.01.2001 Sachsen startet mit Schul-Ranking  (HAZ)
01.01.2001 Schüler im Test(Der Spiegel)
30.11.2000 TIMMS zur gymnasialen Oberstufe: "Vier Fächer für das Leben" (FR)
22.11.2000 MARKUS-Studie: Leistung nicht von Klassengröße oder Schulform abhängig (dpa-Dienst f. Kulturpolitik)
13.10.2000 Schulmanagement und Schulprogrammentwicklung durch Corporate Identity (Goslarsche Zeitung, 13.10.2000)
28.10.2000 "Raus aus dem Rotstift-Milieu"  Tagung des DIPF "Schulqualität durch Evaluation"(FR, 28.10.2000)
14.10.2000 Untersuchungsregionen für die Schulstruktur ausgewählt (KM, 24.10.2000)
02.03.2000 Hamburg:" Die schwierige Suche nach dem 'richtigen' Bildungsweg" (FR)
dpa-Dienst für Kulturpolitik  03/2001  15.01.2001        Schulentwicklung/Sachsen
Rößler: Schul-Rankings werden bundesweit Schule machen
Dresden (dpa) – Sachsens umstrittene Schul-Ranglisten werden nach Ansicht von Kultusminister Matthias Rößler (CDU) in ganz Deutschland Schule machen. „Wir organisieren internationale Leistungsvergleiche, da ist es nur folgerichtig, wenn wir auch Leistungsvergleiche zwischen einzelnen Schulen organisieren“, verteidigte Rößler am 8. Januar in einem dpa-Gespräch die bundesweit gegenwärtig einmaligen Rankings. Inzwischen können für alle sächsischen Gymnasien Ranglisten im Internet abgerufen werden. Sie können unter anderem danach verglichen werden, wie viele Schüler ihren Abschluss schafften.  mehr ...
Der Spiegel, 01.01.2001   Bildung
Schüler im Test
Die Serie groß angelegter Leistungstest an deutshen Schulen wird fortgesetzt. Die Kultusministerkonferenz hat das Institut für Naturwissenschaften und Technik und ihre Didakten an der Universität Kiel beauftragt, die zweite Stufe der internationalen Vergleichsstudie Pisa ("Programme for International Student Assessment") vorzubereiten. Mit Pisa II wollen die Bildungsforscher vor allem die mathematischen Fähigkeiten der Schüler untersuchen. Die erste Pisa-Untersuchung, bei der insbesondere das Leseverständnis geprüft worden war, fand dieses Jahr in 32 Ländern statt. Die Ergebnisse des umfangreichsten internationalen Schülertests sollen im Herbst vorliegen. In der Pisa vorausgegangenen internationalen Timss-Studie schnitten deutsche Gymnasiasten in den Naturwissenschaften mittelmäßig ab und lagen im Mathematik sogar nur im unteren Drittel.
dpa-Dienst für Kulturpolitik  03/2001  15.01.2001        Schulentwicklung/Sachsen
Rößler: Schul-Rankings werden bundesweit Schule machen
Dresden (dpa) – Sachsens umstrittene Schul-Ranglisten werden nach Ansicht von Kultusminister Matthias Rößler (CDU) in ganz Deutschland Schule machen. „Wir organisieren internationale Leistungsvergleiche, da ist es nur folgerichtig, wenn wir auch Leistungsvergleiche zwischen einzelnen Schulen organisieren“, verteidigte Rößler am 8. Januar in einem dpa-Gespräch die bundesweit gegenwärtig einmaligen Rankings. Inzwischen können für alle sächsischen Gymnasien Ranglisten im Internet abgerufen werden. Sie können unter anderem danach verglichen werden, wie viele Schüler ihren Abschluss schafften. Eine Auflistung der Mittelschulen im Freistaat soll folgen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fürchtet, die Rankings könnten dazu dienen, Schulen zu schließen und Lehrer zu maßregeln.
Rößler hält diese Vorwürfe für unberechtigt: „Es geht überhaupt nicht um das Abstempeln von einzelnen Schulen, es geht auch nicht darum, Misstrauen oder Demotivation unter den Lehrern zu schüren“, sagte er. „Wir reden in Deutschland ununterbrochen von der Verbesserung der Schulqualität, da müssen wir zunächst Transparenz über die Qualität herstellen.“ Mit Ranglisten entstehe ein solidarischer Wettbewerb um die besten Ideen und Konzepte, von denen sowohl die Eltern als auch die Lehrer profitieren könnten.
Bei Anregungen soll es laut Rößler jedoch nicht bleiben: Wenn eine Schule deutlich schlechter sei als andere in Sachsen, müsse dort gezielt Hilfe geleistet werden. Dabei hat der Minister nicht nur die Fortbildung von Lehrern im Sinn: Ein Schulleiter könne auch einmal versetzt oder abgesetzt werden. Die Lehrer selbst hätten großes Interesse an dem Schulvergleich, meinte Rößler. „Wenn sie kein gutes Angebot machen, gehen die Schüler an die Nachbarschule, und wenn sie nicht mehr genügend Schüler haben, ist der Schulstandort in Gefahr.“
Im Frühjahr werde eine komplette Schul-Datenbank in das Netz gestellt, kündigte Rößler an. Neben so genannten harten Kriterien wie Durchfallquoten, Unterrichtsausfall und Durchschnittsnoten sollen die Schulen darin auch Berichte über ihr Profil veröffentlichen. „Da geht es dann um qualitative Faktoren wie Lehr- und Lernmethoden, Schulpartnerschaften, ob die Schule einen Chor oder eine Fußballmannschaft hat“, erklärte der Minister. Auch auf Grund vorwiegend zustimmender Reaktionen von Eltern ist Rößler vom Erfolg der Schulberichte überzeugt. Künftig sollen die Rankings auch für andere Bildungseinrichtungen wie Berufsschulen erscheinen. (http://www.sachsen-macht-schule.de)
Die GEW übte erneut scharfe Kritik an den Ranglisten. Die sächsische GEW-Chefin Sabine Gerold warf Rößler am 11. Januar „Populismus und öffentlichkeitswirksame Effekthascherei“ vor. Zugleich bot die GEW ihre Mitwirkung bei der Qualitätsentwicklung der Schulen an. Unter dem Druck sinkender Schülerzahlen und damit verbundener Schulschließungen könnten die Ranglisten verhängnisvolle Folgen für die Qualitätsentwicklung der Schulen haben. „Schulen, die sich im Konkurrenzkampf befinden, entwickeln nachweislich nicht unbedingt Strategien, die einer pädagogischen Qualitätsentwicklung förderlich sind, sondern ihr zum Teil sogar entgegenstehen“, sagte Gerold. Die Schulentwicklung müsse als transparenter Prozess ohne „Schürung eines ungesunden Konkurrenz- und Leistungsdrucks“ eingeleitet werden.
Die SPD erwartet, dass Rößler in Kürze vom Schulranking „zurückrudern“ müsse. Der Minister sollte sich besser darum kümmern, dass der Stundenausfall deutlich sinkt und mehr Lehrer eingestellt werden, hieß es in einer Erklärung vom 11. Januar. Auch der Landesschülerrat distanzierte sich von den Ranglisten. Schulvergleiche anhand von Noten seien nicht aussagekräftig über die Schule selbst, kommentierte die Schülervertretung am 8. Januar in einem offenen Brief an Rößler. Nach Ansicht des Schülerrates wird sich die „Hitliste“ negativ auf die Zahl der Anmeldungen an jenen Schulen auswirken, die beim Ranking schlecht abgeschnitten haben. Der Rat fürchtet, dass die Erhebungen indirekt Schulschließungen dienen sollen.
HAZ, 06.01.2001
Sachsen startet mit Schul-Ranking
Hannover/Dresden (hoc). Das sächsische Kultusministerium hat den ersten Schulvergleich in Deutschland vorgelegt und damit eine Forderung des Landtags in Dresden umgesetzt. Wie der Sprecher von Kultusminsiter Matthias Rößler (CDU) am Freitag betonte, soll das Ranking darüber hinaus mit weiteren Kriterien ausgebaut und in den kommenden Monaten als Datenbank im Internet präsentiert werden. Sämtliche Mittelschulen und Gymnasien im Freistaat werden von der Untersuchung des Ministeriums erfasst, das dabei unter anderem auf den Datensatz aus dem sächsischen Zentralabitur zurückgreifen kann.Ermittelt wird die Rangfolge der rund 180 Gymnasien bisher nach dem Mix aus drei Kriterien: der Bestehensquote, den Prüfungsnoten und den Durchschnittsnoten. "Alle Welt redet nach den internationalen Bildungsstudien von Leistungsvergleichen, wir wollten damit bei den einzelnen Schulen anfangen", sagte Ministeriumssprecher Steffen Große. Denkbar sei, dass solche Vergleichsstudien sogar die Ablösung eines Schulleiters zur Folge haben könnten. Wenn die Werte zu schlecht seien, übermäßiger Unterrichtsausfall hinzukomme und Hilfe der Kultusbehörden keinen Erfolg brächten, sei die Auswechslung des Rektors durchaus denkbar.
Das sächsische Kultusministerium kündigte an, die ermittelten harten Kriterien würden in Zukunft ergänzt von "weichen" Kriterien wie zum Beispiel dem Engagement beim Schüleraustausch, der Kooperation mit der Wirtschaft oder dem Angebot an Arbeitsgemeinschaften. Das auf diese Weise entstehende Profil solle Eltern die Schulwahl für ihre Kinder erleichtern und zugleich Ansporn für die Schulen sein, in den Wettbewerb untereinander einzutreten.
Frankfurter Rundschau , 30. November 2000
Vier Fächer für das Leben
Einblicke in den Alltag der deutschen Oberstufen / Von Jutta Roitsch
Die Deutschen und der Dritte Internationale Mathematik-und Naturwissenschaftstest: Die schier unendliche Geschichte von TIMSS ist zu einem vorläufigen Ende gekommen. Zwischen schlichtgrauen Pappdeckeln legten zwölf Forscher des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungforschung ihren Abschlussbericht vor, genauer: "Die Zusammenfassung ausgewählter Ergebnisse der Dritten Internationalen Mathematik-und Naturwissenschaftstudie zur mathematischen und naturwissenschaftlichen Bildung am Ende der Schullaufbahn". Bildung am Ende der Schullaufbahn, das heißt nach dem Bestehen des Abiturs, wie sieht sie denn aus? Die Antwort auf diese Frage ist in den 88 Seiten, den Tabellen und Diagrammen, den Muster-Aufgaben und Test-Fragen vergeblich zu finden. ...
Auf Sperriges und Vielschichtiges also weisen die Forscher, doch auch auf eine neue "interessengeleitete Einvernahme", hofften doch die Christdemokraten und ihre Kultusminister endlich mit der Testreihe in den Oberstufen den Beweis in der Hand zu haben, dass zwölf Jahre bis zum Abitur reichen; dass Gesamtschulsysteme dem Traditionsgymnasium unterlegen sind und immerdar bleiben. Und dass ein Zentralabitur einen höheren Leistungsstandard sichert. Die Ausbeute für die hartgesottenen Bildungsideologen ist mager: "Schweden und Norwegen sind gute Beispiele für die Tatsache, dass man in einem Gesamtschulsystem mit differenzierter Oberstufe, in dem für inhaltliche Konstistenz von Programmen und Kontinuität des Lernens gesorgt wird, Spitzenleistungen erreichen kann, die weit über dem Niveau gymnasialer Leistungskurse liegen". Das allgemeine deutsche Mittelmaß, das sich auch in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern der gymnasialen Oberstufen bestätigt, hat nichts mit Schulformen zu tun, aber viel mit Lernformen.
Welch eine bahnbrechende Erkenntnis nach drei Jahrzehnten Schulkampf. Nur: Will sie überhaupt ein Bildungspolitiker oder ein verbiesterter Verbandsfunktionär noch zur Kenntnis nehmen?    ... mehr
Goslarsche Zeitung vom 13.10.2000
Thema: Schulmanagement und Schulprogrammentwicklung durch Corporate Identity
Schulelternrat lädt zum Workshop ein
BAD HARZBURG. Der Schulelternrat des Bad Harzburger Werner-von-Siemens-Gymnasiums veranstaltet gemeinsam mit den
Elternvertretern des Cloppenburger Gymnasiums und dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft Braunschweig im November einen Workshop in Bad Harzburg.
Dazu sind alle Schulleitungen der niedersächsischen Gymnasien eingeladen. Das Thema lautet: "Schulmanagement und Schulprogrammentwicklung durch Corporate Identity". Referent ist Gerhard Regenthal aus Braunschweig.
Für die Gymnasien der Regierungsbezirke Braunschweig und Hannover ist der Termin der 18. November 2000. Die Veranstaltung findet an diesem Sonnabend von 9 bis 16 Uhr in der Aula des Werner-von-Siemens-Gymnasiums statt.
Ausgangspunkt dieses Workshops waren die Aussagen von Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt zu Bildung und Schule. Das Bildungswerk der
Niedersächsischen Wirtschaft konnte als Veranstalter gewonnen werden, so dass die Veranstaltung kostenlos angeboten werden kann.

Das DIPF in der Presse
"Raus aus dem Rotstift-Milieu"
Wer glaubt, er käme um Schulentwicklung herum, wurde in Arnoldshain eines Besseren belehrt
Von Jörg Feuck
ARNOLDSHAIN. Wie gut ist unsere Schule und was müssen wir tun, damit sie besser wird? Es ist beileibe nicht selbstverständlich, dass Lehrer sich diese Fragen stellen und beantworten möchten. Dass die Schulen schwanken zwischen Trägheit, Wegducken, Eigenbrötlerei und Aufbruch, unterstrich einmal mehr die Tagung "Schulqualität durch Evaluation?" an der Evangelischen Akademie Arnoldshain. Ein Berufsschullehrer brachte auf den Punkt, wie mühsam der Weg zu pädagogischem Qualitätsmanagement ist: "Wir üben täglich Leistungsdruck aus und messen mit Noten, aber haben selbst Angst, uns Leistungsdruck und Beurteilung zu unterwerfen".

Vielleicht ist von Schottland viel zu lernen: Dort, wo Eltern von der Schule harte Fakten über die Schulschwänzer-Quote und den Verbleib der Jugendlichen nach der Sekundarstufe I erhalten, wo es "Transparenz, Klarheit und Offenheit" gebe, wie Peter Döbrich vom Deutschen Institut für internationale pädagogische Forschung (DIPF) betonte. Das ausdiffernzierte schottische Evaluations-Gerüst mit seinen Indikatoren wie Curriculum, Erreichen von Lernzielen, Schul-Ethos, Management und Führung, Unterstützung von Schülern und Ressourcen könnte ein Werkzeug sein, um festzustellen, wo es gut läuft.
Und ob sich Mäßiges nach einer Bewährungsfrist zum Besseren entwickelt. Wer diesen Blick in den eigenen Spiegel wage und Wissenslücken schließe, der müsse sich nicht mehr mit "dummen Sprüchen wie: Es gibt immer gute und schlechte Jahrgänge" selbst einlullen, meinte Döbrich.

Die Lehrkräfte, die angesichts der 3. Internationalen Mathematik-und Wissenschafts-Studie (kurz: TIMSS), dem lauten Ruf nach zentralen Prüfungen und "staatlichem Anziehen der Kontrollschraube" meinten, "sie kämen um Schulentwicklung herum", verschätzten sich, stellte der Kasseler Pädagogik-Professor Rudolf Messner klar. "Mit Faktenhuberei, Durchmessen und dem Ausrichten auf Tests kommt man nicht weit". Schließlich fördere auch die Sehnsucht nach Ranking-Listen nur Stillstand: Wer oben steht, ist satt und selbstzufrieden. Wer nach unten rutscht, verleugnet seine Probleme, redet sie schön oder resigniert.

Freilich gehen Appelle leicht über die Lippen: Schule müsse sich, so Messner, als "selbst organisierende, lernende Institution" begreifen, die
"Handlungsspielräume nutzt und öffentlich Rechenschaft ablegt". Messner: "Zur Professionalität und Würde gehört es, sich intern und extern evaluieren zu lassen, weil niemand gegen Selbsttäuschung gefeit ist". Die in Arnoldshain versammelten Schulpädagogen machten aber deutlich, wie resistent die Alltagspraxis an Schulen gegenüber politischen Vorgaben ist. Getreu der  Beobachtung des Dortmunder Bildungsforschers Hans-Günter Rolff, dass Lehrer alles gut und gerne überprüfen, nur nicht ihren Unterricht. Annemie Linsmeier vom Leitungsteam des Pädagogischen Instituts München: "Wir kriegen Fassaden-Evaluationen, dass die Schwarte kracht".

Die in Arnoldshain benannten Kardinalprobleme: Kollegien bringen nicht einmal fertig, sich über die gemeinsamen Ziele pädagogischer Erziehungsarbeit zu verständigen. Schließlich das Einzelkämpfer-Rollenverständnis der Lehrkräfte, die nur schwer Beratung als Hilfe akzeptieren. Die statt Teams zu bilden bis zur Erschöpfung undisziplinierte Klassen "beschallen". Und die beim Stichwort Qualitätsentwicklung dickfellig fragen, ob "wir das auch aussitzen können", wie Annemie Linsmeier humorvoll berichtete.

Einleuchtend, dass daher die internationalen Testergebnisse Gefühle der Bedrohung und Furcht weckten, durch Kürzen der Mittelzuweisung bestraft oder "an den Pranger gestellt zu werden", wie Jochen Schweitzer vom Bildungssenat des Landes Bremen das fachdidaktische Auf-der-Stelle-Treten umriss. Aber auch er weiß, dass "Qualität sich nicht befehlen lässt" und es "keinen Königsweg der Qualitätsentwicklung gibt". Daher kann das Leistungsvergleichs-Programm PISA nützlich sein, findet der Bildungsexperte, der der Lenkungsgruppe des von rund 30 OECD-Staaten unterstützten PISA-Projekts angehört.

Nach einem einheitlichen Katalog werden in den nächsten Jahren die in Schulen erworbenen und zukünftig international als unverzichtbar bewerteten, auf Problemlösungs-Strategien zielenden Kompetenzen bei 15jährigen abgefragt. Die Ergebnisse berücksichtigen Bedingungen wie Schulstandort und heterogene Herkunft der Kinder, Personal- und Klassenstärke, Ausbildung der Lehrer, Kooperation bei Unterrichtsplanung. PISA soll Aufschlüsse liefern, unter welchen Bedingungen Schüler am besten lernen. "Nicht die Menge des Unterrichts entscheidet über den Erfolg, sondern wie man ihn macht".

Unterdessen wird experimentiert: Viel Wildwuchs und viel Stochern rund um Schulentwicklung erlebt Annemie Linsmeier auch in München. Doch sie wirbt in Kollegien unerschüttlich um Vertrauen und für ein "Raus aus dem Rotstift-Milieu". Qualität ist laut Linsmeier in Kurzform "entstörte Kommunikation und Kooperation unter den Dienstleistern Lehrern".

Ein gutes Stück weiter ist schon die Steinwaldschule im nordhessischen Neukirchen. An der integrierten Gesamtschule mit 800 Schülern gehört es zum guten Ton, den Unterricht mit anderen Augen zu sehen. Selbst die Schüler die durchweg ein Amt für die Klasse übernehmen, wenigstens einmal in der Schullaufbahn ein eigenes Projekt vorstellen und zeitweise im Ausland gelebt haben sollten, ziehen regelmäßig Bilanz: Was war beim Lernen hinderlich, was förderlich? Schulleiter Armin Lohmann plädiert überdies für eine "klare Führung der Schulleitung". Die kollegiale Beurteilung untereinander, die regelmäßigen Personalentwicklungs-Gespräche unter vier Augen, das vertragliche Vereinbaren von Zielen zwischen Lehrer und Schulchef mit Revisions-Klausel - all das mag sich hart ausnehmen. Scharfen Widerspruch erntete Lohmann in Arnoldshain nicht.

Copyright © Frankfurter Rundschau 1999
Quelle: FR, Nr. 251 vom 28.10.1999, S. 6

Das DIPF (Deutsche Institut für internationale pädagogische Forschung) wird in Niedersachsen die Schulstruktur-Studie leiten. Der im letzten Absatz genannte (damalige) Schulleiter Armin Lohmann, jetzt KM-Abt.-Leiter 204, Pädagogische Innovationen, Evaluationen und Qualltätsentwicklung/-sicherung, wird am 18.11.2000 bei einem Workshop des Schulelternrates des Werner-von-Siemens-Gymnasiums in Bad Harzburg die Grußworte des KM sprechen.


Kultusministerium  24.10.00
Untersuchungsregionen für die Schulstruktur ausgewählt
Das Niedersächsische Kultusministerium hat die sechs Regionen ausgewählt, die im Rahmen der Schulstrukturdebatte untersucht werden sollen. Mit dabei sind die Landkreise Soltau-Fallingbostel, Cuxhaven, Goslar, Schaumburg und Osnabrück sowie die Stadt H annover. Insgesamt haben sich 18 Landkreise und zwei kreisfreie Städte für die Untersuchung gemeldet (siehe Anlage!)

An der Untersuchung sind insgesamt 630 Schulen beteiligt, davon 291 Grundschulen, 110 Orientierungsstufen, 103 Hauptschulen, 78 Realschulen und 48 Gymnasien und die entsprechenden Schulzweige der kooperativenGesamtschulen.
In weiteren sechs Regionen (Landkreise Diepholz, Gifhorn, Harburg, Oldenburg, Leer und Northeim) soll nach der Akzeptanz der Orientierungsstufe gefragt werden.

Die Untersuchung wird vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Frankfurt/Main, durchgeführt. Bei dem Institut handelt es sich um eine pädagogische Forschungseinrichtung, die mit den für die Untersuchung relevanten Fachrichtungen der Bildungsforschung vertraut ist und über umfängliche Erfahrungen bei Untersuchungen in anderen Ländern verfügt. Für die Untersuchung dürfte es sich überdies als vorteilhaft erweisen, dass Mitglieder der Untersuchungsgruppe zum nationalen Konsortium für die PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) gehören und somit bei der Untersuchung auch auf Daten der zurzeit laufenden PISA-Studie zurückgegriffen werden kann.
Das Institut hat folgende Arbeitsgruppe für die niedersächsische Untersuchung unter Leitung von Prof. Dr. Hermann Avenarius (DIPF) gebildet:
Dr. habil. Hans Döbert (DIPF)
Ministerialdirigent a.D. Georg Knauss (München)
Prof. Dr. Horst Weishaupt (Pädagogische Hochschule Erfurt)
Prof. Dr. Manfred Weiß (DIPF)

Insgesamt haben vier der sieben an der Ausschreibung beteiligten Institute ein Angebot zur Untersuchung abgegeben; neben dem DIPF das Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung GmbH Hannover, die Universität Bielefeld (Prof. Dr. Eiko Jürgens) und die Prognos AG in Basel.

"Ich bin sicher, dass die Landesregierung auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse, in einem Jahr eine fundierte Entscheidung treffen werden kann.", betonte Ministerin Jürgens-Pieper während der Vorstellung des Untersuchungsauftrags am (heutigen) Freitag in Hannover.

Die Untersuchung beinhaltet die Durchführung einer Evaluation der Orientierungsstufen-spezifik, die Durchführung einer Strukturuntersuchung der äußeren Schulstruktur unter Einbeziehung unterschiedlicher Modelle einer Weiterentwicklung der Schuljahrgänge 5 und 6 sowie eine resümierende gutachtliche Stellungnahme.
Die beiden erstgenannten Untersuchungsschwerpunkte werden eng miteinander vernetzt jeweils als Teilstudien bearbeitet.
Ziel der ersten Teilstudie ist es, durch eine umfassende Analyse den Grad der Akzeptanz und Zufriedenheit mit der Orientierungsstufe in ihrer bisherigen Form zu ermitteln. Durch eine vergleichende Betrachtung von Struktur und pädagogischem Konzept von Beschulungsmodellen von 5. und 6.
Schuljahrgangsstufen in ausgewählten Ländern der OECD sowie in ausgewählten Bundesländern sollen zusätzlich  ewertungsmaßstäbe zur Zukunft der Orientierungsstufe in Niedersachsen bereitgestellt werden. Das gewählte Untersuchungsvorgehen verwendet als Untersuchungsverfahren Befragungen, Interviews und standardisierte Tests sowie analytische Verfahren. Dabei wird die komplexe quantitative Datenerhebung mit der qualitativen Erfassung der Meinungen von Vertretern der Abnehmer-systeme und von Bildungsexperten sowie
der speziellen Bedingungen von Einzelschulen verbunden, um eine notwendige und hinreichende Grundlage für die Erfassung unterschied-licher Bewertungen dieser Schulform zu erreichen, damit die darauf gegründete wissenschaftlich-pädagogische Bewertung ausreichend fundiert ist.
Ziel der zweiten Teilstudie ist es, in der Diskussion über die Orientierungsstufe im Land Niedersachsen durch die Simulation und Evaluation
alternativer Schulnetze auf der Grund-lage bestehender Schulangebote und der vorgeschlagenen Modellvarianten rationale Bewertungsgrundlagen bereitzustellen. Mit dem gewählten Ansatz ist es möglich, pädagogische (Wegbelastung der Schüler, Wechsel der Schule, Fachlehrereinsatz), räumliche (Dichte der Netze, Größe der Einzugsbereiche, Erreichbarkeit von Schulangeboten, Stärkung der zentralen Orte etc.) und finanzielle Auswirkungen (Gesamtfinanzbedarf, Aufteilung der Kosten zwischen Land und Schulträger etc.) schulorganisatorischer Alternativen abzuschätzen.

Die Ergebnisse beider Teilstudien münden in eine resümierende gutachtliche Stellungnahme.

"Wir werden im kommenden Jahr unseren Vorschlag zur Schulstruktur, der inzwischen als Broschüre vorliegt, mit allen Interessierten diskutieren, um Akzeptanz und Kritik an einzelnen Elementen mit in die Entscheidungsfindung Ende 2001 einbeziehen zu können. Auftakt werden Veranstaltungen in den ausgewählten Regionen noch in diesem Jahr bilden" kündigte Ministerin Jürgens-Pieper an.

Anlage:
Folgende Kommunen haben sich als Untersuchungsregion zur Verfügung gestellt:

Kommune Regierungsbezirk
1. LK Goslar Braunschweig
2. LK Northeim Braunschweig
3. LK Osterode Braunschweig
4. LK Peine Braunschweig
5. LK Diepholz Hannover
6. LK Hameln-Pyrmont Hannover
7. LK Hannover Hannover
8. LK Hildesheim Hannover
9. LK Schaumburg Hannover
10. Stadt Hannover (kreisfreie Stadt) Hannover
11. LK Cuxhaven Lüneburg
12. LK Harburg Lüneburg
13. LK Lüneburg Lüneburg
14. LK Osterholz Lüneburg
15. LK Soltau-Fallingbostel Lüneburg
16. LK Aurich Weser-Ems
17. LK Leer Weser-Ems
18. LK Oldenburg Weser-Ems
19. LK Osnabrück Weser-Ems
20. Stadt Oldenburg (kreisfreie Stadt) Weser-Ems

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