Volksbegehren 2009
>> zum PROTEST gegen die Einführung des TURBO-ABIs an Gesamtschulen
>> zum PROTEST gegen die Unterrichtsausfall im Jahr 2009
>> zum PROTEST gegen das 13-Punkte-Programm der Landesregierung 2009

>> www.volksinitiative-unterrichtsqualitaet.de ...>> Volksinitiative 2007......>> Unterrichtsversorgung 2007.

>> Unterrichtsversorgung 2008 ....>> Unterrichtsversorgung 2009 ... >> Volksinitiative 2005

Aktueller Stand (15.04.2010) - 65.000 Unterschriften !!!!

Ziel (02.12.2010) - 608.731 Unterschriften !!!!

 
Fr, 13.11.2009 Volksbegehren am Freitag, den 13. (November 2009) gestartet
Homepage Das "Volksbegehren für gute Schule" ist gestartet. >> zur Homepage des Volksbegehrens
  >> Mehr zum "Volksbegehren" auf dieser Homepage
Video NDR am 13.11.2009 (Video) >> www1.ndr.de/mediathek/index.html?media=ndraktuell1392
  ZDF am 13.11.2009 (Video) >> www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/166#/beitrag/video/897720/Protest-gegen-Turbo-Abi/
PDF >> Unterschriftenliste (pdf , 1.350 kb)
  >> Hinweise für das Sammeln von Unterschriften (pdf, 42 kb)
  >> Anregungen für das Vorgehen beim Volksbegehren (pdf, 52 kb)
  >> Argumente zur Mindestgröße an Gesamtschulen (pdf, 45 kb)
  >> Argumente gegen die Verkürzung der Schulzeit an Gymnasien (pdf, 37 kb)
HAZ, 08.05.2010 Eltern werben für Volksbegehren
Das „Volksbegehren für gute Schulen“ macht heute landesweit mobil. In Hannover will eine Lehrer-Band Passanten mit Jazzklängen in der Bahnhofstraße zu einer Unterschrift motivieren. Die Initiative setzt sich dafür ein, die Schulzeit von 13 Jahren bis zum Abitur für Gymnasien und Gesamtschulen wieder einzuführen. Außerdem soll die Gründung von Gesamtschulen durch eine Absenkung der geforderten Mindestgröße von bisher fünf auf vier Parallelklassen eines Jahrgangs erleichtert werden.
Am Lindener Markt sammeln die Eltern der Kita Nieschlagstraße Unterschriften und informieren über die Initiative.
In Hannover haben sich vor Kurzem der Kita-Stadtelternrat und der Stadtelternrat (für Schulen) zur Unterstützung des Volksbegehrens entschlossen.
Im Umland sind heute ebenfalls etliche Sammler unterwegs. In Langenhagen wollen Eltern und Lehrer auf Wochenmarkt, Flohmarkt und vor Geschäften informieren. Die Initiative braucht für das angestrebte Volksbegehren landesweit bis zum 2. Dezember 608 731 Unterschriften.
Bis Mitte April hatten knapp 65 000 Bürger unterschrieben. „In Hannover geben wir wöchentlich rund 2000 weitere Unterschriften ab“, sagt Sprecherin Andre Hesse.

Galaabend geplant: Im Schulzentrum Langenhagen veranstalten Schüler, Lehrer und Künstler am Freitag, 4. Juni, um 19.30 Uhr eine Varietéshow mit Seiltanz, Theater, Musik und Akrobatik. Der Eintritt kostet 5, ermäßigt 4 Euro. bil

Sa, 8. Mai 2010 Volksbegehren: Landesweiter Aktionstag am 8. Mai

Die neue Zahl bestätigt es einmal mehr: Wir sind schon ganz gut, aber um unser Ziel zu erreichen, müssen wir noch deutlich mehr Gas geben. Rund 65.000 gültige Unterschriften wurden dem Landeswahlleiter zum 15. April aus ganz Niedersachsen gemeldet; das sind knapp 18.000 mehr als einen Monat zuvor. Eine Kommune fällt dabei ganz besonders ins Auge: In Langenhagen wurden mehr als 4.700 Unterschriften gesammelt – prozentual ist das so viel wie in keiner anderen Gemeinde Niedersachsens.

Und auch absolut wird die 52.000-Einwohner-Stadt nur von Hannover getoppt: 12.200 Unterschriften wurden hier gezählt. Ein dickes Dankeschön an Susanne Wöbbekind und ihre Mitstreiter in Langenhagen – es geht also!

Damit es auch in ruhigen Ecken des Landes besser läuft, findet am Sonnabend, 8. Mai, ein landesweiter Aktionstag zum Volksbegehren für gute Schulen statt. An diesem Tag wollen wir überall im Land mit dezentralen Aktionen auf das Volksbegehren aufmerksam machen, die „Marke“ Volksbegehren unters Volk bringen, Multiplikatoren gewinnen und viele, viele Unterschriften sammeln.

Schickt einen Schwarm von Unterschriftensammlern vor jedes Geschäft in eurem Ort, stellt ein Straßentheater auf die Beine, lauft als wandelnde Litfaßsäulen durch die Straßen, trommelt für das Volksbegehren, spannt den Spielmannszug eures Dorfes ein, plant eine Diskussionsveranstaltung mit dem Landrat oder baut ganz einfach Infostände auf – alles ist möglich und alles wird uns ein Stück voran bringen.

Es wäre schön, wenn die verschiedenen Aktionsgruppen ihre geplanten Aktivitäten mit Ort und genauer Zeit an kontakt@volksbegehren-schulen.de schicken würden, damit sie auf der Homepage veröffentlicht werden können. Wir müssen nicht jede gute Aktion neu erfinden sondern können sicher voneinander profitieren, wenn wir derartige Informationen austauschen.

Schön wären auch Erfahrungsberichte im Anschluss an eure Aktionen – auch daraus können wir in den vor uns liegenden Monaten etwas lernen.

Viele Grüße sendet euch
die Aktionsgruppe Hannover

Also: landesweiter Aktionstag für das Volksbegehren am 8. Mai! Macht mit und macht etwas draus – denn wir müssen noch viel
besser werden!

So, 25.04.2010, ab 11:00 Uhr Frühschoppen, Jazz und Kunst für gute Schulen im SofaLoft in der Jordanstr.26

Gute Schulen sind ein Thema, das uns alle angeht. Im Interesse solcher Schulen engagiert sich landesweit eine große Zahl von Menschen für das „Volksbegehren für gute Schulen“ - Am Sonntag, 25. April, steht einmal mehr der Spaß im Mittelpunkt: Bei einem schwungvollen Sonntags-Frühschoppen ab 11 Uhr im Innenhof und auf der Kulturetage des SofaLoft in Hannovers Südstadt lässt sich bei einem bunten Musikprogramm die Frühlingssonne genießen.

Gute Schulen sind ein Thema, das uns alle angeht – Schulen, in denen unsere Kinder in einem Umfeld lernen können, das die Entwicklung von Persönlichkeiten fördert. Im Interesse solcher Schulen engagiert sich landesweit eine große Zahl von Menschen für das „Volksbegehren für gute Schulen“ – mit viel Einsatz und gleichzeitig viel Spaß an der Sache. Informationen findet ihr unter www.volksbegehren-schulen.de.

Am Sonntag, 25. April, steht einmal mehr der Spaß im Mittelpunkt: Bei einem schwungvollen Sonntags-Frühschoppen ab 11 Uhr im Innenhof und auf der Kulturetage des SofaLoft in Hannovers Südstadt lässt sich bei einem bunten Musikprogramm die Frühlingssonne genießen, gleichzeitig gibt es jede Menge Informationen über das Volksbegehren. Euch erwartet ein Programm auf zwei Bühnen: Mit von der Partie ist die Gruppe Schöneworth mit poetischen Chansons aus eigener Feder, Jazzebo mit stimmungsvollem Jazz der 30er bis 50er Jahre, Thomas Martin mit Blues und Soul, die Riverboatpilots Sam & Brian mit ihrem Deutsch-Pop-Programm, Agnes Haspari mit Jazz und Pop und nicht zuletzt die Trommelgruppe der Pestalozzischule in Langenhagen und Michael Günter mit seinem fröhlichen Kinderprogramm „Keksfabrik“.

Auf der Kulturetage des SofaLoft präsentiert der bekannte hannoversche Maler Miro Niklewicz seine Bilder. Gegen 13 Uhr schließlich erwartet euch ein besonderer Programmpunkt: Miro hat mehrere Bilder zur Verfügung gestellt, die zu diesem Zeitpunkt versteigert werden. Um auf den Geschmack zu kommen, solltet ihr einen Blick auf seine Homepage www.mironiklewicz.eu werfen. Für viele Bilder liegt das Mindestgebot bei nur 50 bis 150 Euro – so günstig kommt ihr nie wieder an ein derartig hochwertiges Original. 25 % aus dem Erlös der Versteigerung kommen direkt dem Volksbegehren zugute. Auf der Kulturetage präsentiert sich an diesem Sonntag außerdem die Gastausstellung der Gedok Hannover „Mit weiblichem Auge“.

Im großen Innenhof des SofaLoft genießt ihr ab 11 Uhr und bis in den Nachmittag hinein spanische und italienische Spezialitäten oder einfach ein Grillwürstchen mit einem Frühschoppen-Bier, dazu nette Gespräche in entspannter Atmosphäre und hoffentlich die wärmende Frühlingssonne. Zu finden ist das SofaLoft in Hannover an der Jordanstraße 26 (Nähe Sallstraße). Wenn möglich kommt mit Öffis oder mit dem Fahrrad, da nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung steht.

HAZ, 14.11.2009 „Schüler brauchen mehr Zeit zum Lernen“

Eltern und Lehrer aus ganz Niedersachsen starten ein „Volksbegehren für gute Schulen“ / Ministerium gelassen

VON SASKIA DÖHNER
Hannover. Die ersten Unterschriften kamen von vier Oppositionspolitikern und einem Kinderbuchautoren – Eltern und Lehrer aus ganz Niedersachsen haben gestern in Hannover ein „Volksbegehren für gute Schulen“ gestartet.

Hauptforderungen sind die Verlängerung der Schulzeit auf wieder 13 Jahre an Gymnasien und Gesamtschulen sowie der Erhalt der Vollen Halbtagsschulen.

Zudem soll die Neugründung von Gesamtschulen erleichtert werden. Bislang müssen die neuen Schulen fünf Klassen pro Jahrgang aufweisen. Die Initiatoren des Volksbegehrens fordern, dass neue Gesamtschulen nur vierzügig sein müssen und im Ausnahmefall auch dreizügig sein dürfen.

Die Wiedereinführung der 13 Schuljahre bedeute aber nicht, dass Schüler nicht auch schneller zum Abitur kommen könnten, sagte Dieter Galas. Der ehemalige Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und frühere Leiter der Integrierten Gesamtschule Langenhagen hat das Volksbegehren formuliert. Er sagte, Schüler könnten auch Klassen überspringen oder man könnte spezielle Klassen einrichten, in denen die Jugendlichen das verkürzte Abitur nach zwölf Jahren ablegen.
„Unsere Kinder sollen sich auch noch sozial oder in Sportvereinen engagieren können anstatt nur durch die Schule gehetzt zu werden“, sagte Tatjana Matuschke-Fricke aus Ronnenberg, eine der Initiatoren des Volksbegehrens. Die zahlreichen Proteste und Demonstrationen von Eltern, Schülern und Lehrern gegen das neue Schulgesetz, das unter anderem das Turboabitur auch an Gesamtschulen und die Abschaffung der Vollen Halbtagsschulen ab 2010 vorsieht, hätten nichts genützt. „Die Regierung hat den Willen der Eltern und die Ratschläge der Experten einfach ignoriert“, sagte sie.

„Dem Lernen mehr Zeit geben und nicht immer mehr Zeit zu nehmen“, müsse die pädagogische Devise sein, sagte Prof. Manfred Bönsch. Der Erziehungswissenschaftler gehört genauso zu den Unterstützern des Volksbegehrens wie Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil, Regionspräsident Hauke Jagau und der Soziologe Oskar Negt. Den Vorwurf, sie seien nur der außerparlamentarische Arm der Opposition, wiesen die Initiatoren entschieden zurück: „Wir sind überparteilich und an keine Ideologie gebunden.“
Man sei im Gespräch mit dem Landeselternrat und dem Philologenverband. Ihre Unterstützung haben gestern gleichwohl SPD, Grüne und Linke zugesichert. GEW-Landesvorsitzender Eberhard Brandt sprach von „Bewegung in der Bildungslandschaft“.

Ein Sprecher des Kultusministeriums sagte, Volksbegehren anzuschieben sei ein demokratisches Grundrecht. Schon jetzt könne jeder Schüler das Abitur erreichen, manche in zwölf, andere in 13 Jahren. Für den Erfolg des Volksbegehrens müssen innerhalb eines Jahres zehn Prozent der Wahlberechtigten, rund 608 700 Menschen, unterschreiben.

Zulässig ist das Volksbegehren nur, wenn in den nächsten sechs Monaten mindestens 25 000 Stimmen zusammenkommen.

NP, 14.11.2009 Volksbegehren gegen Turbo-Abi

Eltern und Lehrer fordern das 13. Schuljahr zurück. Professor: „Bildung braucht auch Zeit.“

Mit einem Volksbegehren wollen Eltern, Lehrer und Opposition das 13. Schuljahr wieder einführen.
VON DIRK RACKE

HANNOVER. Eine Initiative von Eltern und Lehrern will das Turbo- Abi wieder abschaffen.

Im gestern gestarteten „Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen“ fordern sie die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien und Gesamtschulen, eine leichtere Neugründung von Gesamtschulen sowie eine Fortführung der besser mit Lehrerstunden ausgestatteten Vollen Halbtagsgrundschule.

„Für Bildung braucht man auch Zeit“, erläuterte Mitinitiator Manfred Bönsch, Professor für Schulpädagogik an der hannoverschen Leibniz-Universität, die Forderung nach dem späteren Abitur. „Wir wollen, dass unsere Kinder in Ruhe lernen können und wieder mehr Zeit für soziale Dinge wie Vereinsarbeit haben“, ergänzte Tatjana Matuschke-Fricke, Elternsprecherin der IGS Mühlenberg in Hannover. Starke Schüler sollten durchaus die Möglichkeit haben, Klassen zu überspringen und schneller zum Abitur zu gelangen.

Mit dem Turbo-Abi schwänden für viele die Chancen auf einen erfolgreichen Schulabschluss, sagte Bönsch. Die Belastungen für die Schüler durch Unterricht, Hausarbeit und Klausurvorbereitungen seien „unerhört“. Bönsch: „Faktische Arbeitszeiten von 45 Stunden und mehr sind nicht zu akzeptieren.“


An Integrierten Gesamtschulen (IGSen) mache das Turbo- Abi zudem „die Grundstrukturen kaputt“ und zerstöre den integrativen Ansatz, so Bönsch.

Die Vorgabe des Landes, das eine IGS mindestens fünf Klassen pro Jahrgang haben muss, sei zumindest „im ländlichen Bereich eine erhebliche Hürde“.
Die Initiatoren wollen deshalb, dass vier Klassen reichen, im Ausnahmefall auch drei.

Die Landtagsfraktionen von SPD, Grünen und Linken sowie die Lehrergewerkschaft GEW unterstützen das Volksbegehren.
Das GEW-Büro in Hannover ist auch die Kontaktstelle für das Volksbegehren.

Die Initiatoren haben jetzt sechs Monate Zeit, um 25 000 Unterschriften für die Zulassung des Volksbegehrens zu sammeln. Für einen Erfolg müssen sie anschließend in weiteren sechs Monaten die Unterstützung von zehn Prozent der Wahlberechtigten gewinnen, das entspricht 608 730 Unterschriften. Nimmt der Landtag danach den Gesetzentwurf des Begehrens nicht an, gibt es einen Volksentscheid. Stimmt dabei die Mehrheit, mindestens aber ein Viertel der Wahlberechtigten, mit Ja, werden die Forderungen des Begehrens Gesetz.

 
21.10.2009 Volksbegehren für gute Schulen Hannover
Bildung.Chancen.Perspektiven

Andreas Henze
Gimpelsteg 1 F
30627 Hannover
E-Mail: info@volksbegehren-schulen.de
Homepage (im Aufbau): www.volksbegehren-schulen.de

An die Schüler, Eltern und Lehrkräfte der niedersächsischen Schulen
Sehr geehrte Damen und Herren,

im vergangenen Jahr ist die Unzufriedenheit aller Betroffenen mit der Bildungspolitik der Landesregierung immer deutlicher geworden. Im Frühsommer diesen Jahres steigerte sie sich zu vielfältigen Protesten gegen die Schulgesetznovelle.

Da die Landesregierung die Forderungen der Protestbewegung in keiner Weise berücksichtigt, haben Eltern, Schüler und Lehrkräfte in Niedersachsen sich nun entschlossen, Unterschriften für ein Volksbegehren zu sammeln, um ihren Interessen Nachdruck zu verleihen. Dabei geht es um folgende Ziele:
• Erhalt der Vollen Halbtagsschulen
• Abitur nach 13 Jahren
• Senkung der gesetzlichen Mindestgröße für Gesamtschulen

Der dem Volksbegehren zugrunde liegende Gesetzentwurf sieht sowohl für Gesamtschulen als auch für die Gymnasien insgesamt 13 Schuljahre bis zum Abitur vor. Damit wird ein wesentlicher Kritikpunkt von Eltern und Erziehungswissenschaftlern an den Reformen der letzten Jahre aufgegriffen.
Die beabsichtigte Wiedereinführung bzw. Beibehaltung der 13jährigen Regelschulzeit schließt jedoch nicht aus, dass Schülerinnen und Schüler auf Wunsch die Abiturprüfung individuell oder in besonderen Klassen bereits nach zwölf Schuljahren ablegen können. Die dazu erforderlichen Voraussetzungen können – wie bisher auch schon – von den Schulen intern geschaffen werden. Damit wird allen Beteiligten die Möglichkeit gegeben, die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu berücksichtigen.

Den für ein Volksbegehren erforderlichen Gesetzentwurf und die Begründung finden Sie im beigefügten Entwurf des Unterschriftenbogens. Das Volksbegehren wird voraussichtlich Mitte November gestartet werden.

Gesetzliche Vertreter des Volksbegehrens werden Lehrer und Eltern mit Kindern an Grundschulen, Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen sowie der renommierte Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Manfred Bönsch sein. Zu den Erstunterzeichnern werden u. a. der Oberbürgermeister von Hannover Stephan Weil und Prof. Dr. Matthias von Saldern gehören.

Wir würden uns sehr freuen, auch Sie als Unterstützer für dieses schulformübergreifende Volksbegehren gewinnen zu können. Sicherlich gibt es auch in Ihrer Elternschaft engagierte Menschen, die bereit sind, sich als aktive Unterschriftensammler für die Interessen niedersächsischer Schüler, Eltern und Lehrkräfte einzusetzen.

Helfen Sie mit, das Volksbegehren zum Erfolg zu führen.

Unterstützen Sie uns, die notwendige Unterschriftenzahl zu erreichen.

Teilen Sie uns bitte mit, wie viele Unterschriftenbögen Sie benötigen. Auf jedem Bogen können sich bis zu zehn Personen eintragen. Ihre Bestellung richten sie bitte an die obige E-Mailadresse oder an:
Volksbegehren für gute Schulen
c/o Berliner Allee 18
30175 Hannover

Gerne schicken wir die Unterschriftenbögen auch an Ihre Privatanschrift, wenn Ihnen das lieber ist.
Für weitere Information und Nachfragen können Sie über unsere Homepage (derzeit im Aufbau) oder per Mail Kontakt zu uns aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Andreas Henze

>> Anschreiben der Initiative für das Volksbegehren (pdf, 18 kb)

 
Eigenmeldung - 16.09.2009 Initiative aus Hannover bereitet Volksbegehren gegen Turboabi vor

Die Meldung "Eltern starten Volksbegehren gegen Turboabi" ist aufgrund eines Irrtums in die Presse gelangt. Wie Frau Rose, Vorsitzende des Braunschweiger Stadtelternrates auf der Sitzung zur Vorbereitung eines Volksbegehrens am 15.09.2009 in Hannover mitteilen liess, hat der Stadtelternrat Braunschweig nicht beschlossen, ein Volksbegehren zu starten. Allerdings gab es eine Diskussion auf einer Sitzung des Stadtelternrates. Bei dieser Sitzung war ein Journalist dabei. Es ist kein Antrag aus Braunschweig für ein Volksbegehren eingegangen.

In Hannover ist am 15.09.2009 eine Steuerungsgruppe gegründet worden, um ein Volksbegehren vorzubereiten. Im Oktober wird beim nächsten Treffen beraten werden, mit welche Auftaktaktion öffentlich gestartet wird.

Entwurf vom 14.09.2009 - Volksbegehren - Gesetz zur Änderung schulrechtlicher Bestimmungen

§ 1

An Gymnasien (§ 11 NSchG) und Gesamtschulen (§ 12 NSchG) werden die Schuljahrgänge 5 bis 13 geführt. Sie können ohne die Schuljahrgänge 11 bis 13 geführt werden.

§ 2

Eine Gesamtschule kann dreizügig geführt werden, wenn

- andernfalls unzuzmutbare Schulwege zu einer anderen Gesamtschule entstünden oder
- sie die einzige Schule im Sekundarbereich 1 am Standort ist oder
- ein vorhandener Gebäudebestand sinnvoll genutzt werden kann

§ 3

Zum 1. August 2002 bestehende Volle Halbtagsschulen werden fortgeführt; für sie findet § 23 Abs. 3 Satz 3 NSchG in der bis zum 31. August 2002 geltenden Fassung weiter Anwendung.

 

Die bei einzelnen Sätzen Bezüge zu Fußnoten wurden hier weggelassen.

HAZ, 07.09.2009 Eltern starten Volksbegehren gegen Turboabi

Braunschweig (lni). Niedersächsische Gymnasien und Gesamtschulen sollen nach Ansicht von Elternvertretern selber darüber entscheiden können, ob sie das Abitur nach acht oder neun Jahren wollen.
Mit diesem Ziel haben Eltern aus Hannover, Göttingen, Oldenburg und Braunschweig ein Volksbegehren auf den Weg gebracht. Das teilte die Vorsitzende des Braunschweiger Stadtelternrats, Reginade Rose, am Wochenende mit. Gegen die Verkürzung der Schulzeit für Abiturienten von 13 auf zwölf Jahre gibt es Widerstand, vor allem weil Eltern eine Überlastung ihrer Kinder durch den komprimierten Unterrichtsstoff fürchten.
„Was wir mit dem Volksbegehren auch erzielen wollen, ist, dass die Realschulen wieder attraktiver werden“, sagte de Rose. Mit einem vernünftigen Abschluss könnte man dann wieder ganz bequem ans Gymnasium wechseln.“ Nach der „G8“- Regelung müssen Realschulabsolventen, die das Abitur anstrebten, die zehnte Klasse am Gymnasium wiederholen.
Ein weiteres Ziel des Volksbegehrens ist es, die Gründung von Integrierten Gesamtschulen zu erleichtern. Die bisherige Vorgabe, dass es mindestens fünf Klassen pro Jahrgang geben muss, soll nach dem Willen der Elternvertreter auf vier herabgesetzt werden. „Damit wird es auch möglich, an Standorten, die ein bisschen weiter draußen liegen, Gesamtschulen zu gründen.“
Mindestens 25 000 Unterschriften müssen binnen sechs Monaten zusammenkommen, damit das Begehren überhaupt zugelassen wird. Insgesamt müssen dann nach einem weiteren halben
Jahr 600 000 Unterschriften vorliegen, um den Gesetzentwurf bei der Landesregierung einzureichen. Dies ist ein logistischer Kraftakt, für den die Elternvertreter gerüstet sind: „Unsere Möglichkeit ist, die Kreis- und Stadtelternräte ins Boot zu holen, über das Thema zu informieren und zu sehen, ob die in ihren Gemeinden Büros einrichten.“