ZENTRALABITUR 2006  -  Dokumentation des Stadtelternrates Hannover
 

NP + HAZ, 14.04.2007

Zentralabi startet mit Deutsch

HAZ, 14.04.2007 Büchner oder Schiller: Zentralabi startet mit Deutsch >> Zentralabitur 2007

Der große Schulwettbewerb

HAZ, 10.11.2006 Schulen - Mit offenen Karten Ob ein Gymnasium beim Zentralabitur in Niedersachsen über oder unter dem Durchschnitt liegt, sagt nicht in erster Linie etwas über die Schule aus, sondern vielmehr über die Schüler, die sie besuchen
NP, 09.11.2006. "Ein sensationeller Erfolg" - sehr gutes Abschneiden der Gesamtschulen in der Region Hannover
  Leibnizschule hat nichts zu verbergen: Abi-Schnitt 2,46
SPD warnt: Die Hauptschulen sterben aus
  Schüler-Union zufrieden. Weil gratuliert Gymnasien
HAZ, 09.11.2006 "Eine Ziffer macht noch keine gute Schule" Die Bekanntgabe der Abi-Durchschnittsnoten ärgert viele Lehrer - sie halten die Werte für wenig aussagekräftig.
  "Ausdruck unseriöser Bildungspolitik" "Solche Listen sind diffamierend für Schulen, die sich m Durchlässigkeit bemühen und Problemkinder fördern."
  Korrekturen korrigiert
HAZ, 08.11.2006 Niedersachsens Abiturienten schneiden gut ab
Die öffentlichen Gymnasien mit dem besten Abi-Durchschnitt
Der große Schulwettbewerb
"Ein Denkanstoß" Richard Lochte. "Eltern werden bei der Wahl der Schule nicht allein nach solchen Abinoten gehen."
NP, 08.11.2006 Zentralabitur: Hannovers KWRG Nummer eins in Niedersachsen
  Das Ranking: 23 600 Schüler im ersten zentralen Abi-Vergleich
"Wir haben von Anfang an einen hohen Anspruch"
Der Gewinner
Wie findest du es, auf der besten Schule Niedersachsens zu sein ?
 
17.01.2007 "Welche Erfahrungen gibt es mit dem Zentralabitur in Niedersachsen"

Antwort zum Zentralabitur der Landesregierung auf Anfrage von Ina Korter, schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion

Aufgrund der massiven Kritik am vom Kultusminister öffentlich vorgestellten Ranking der niedersächsischen Gymnasien nach Durchschnittsabiturnoten muss Minister Busemann zurückrudern. Im Jahr 2007 will er nur noch aggregierte Daten und nach Regionen zusammengefasste Daten ohne Nennung einzelnen Schulen veröffentlichen.

Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Landtagsabgeordneten Ina Korter hervor.

Die Schulfachfrau der Grünen wollte wissen, inwieweit in das öffentlich präsentierte Ranking der Gymnasien die unterschiedlichen Voraussetzungen der beteiligten Schulen wie die Zahl der Gymnasialempfehlungen, Abschulungs- und Nichtversetzungsquoten sowie die Unterrichtsversorgung eingegangen waren.

Die Antwort des Kultusministers ist aus Sicht der Grünen Politikerin so unverständlich wie nichtssagend:

"Die schülerbezogenen Daten, nach denen (...) gefragt wird, werden nicht erhoben. Sie sollen auch in Zukunft nicht erhoben werden, weil die "in den Fragen" (Anm. der Verfasserin) vorgenommene Klassifizierung der Schulen allein nach der Abiturdurchschnittsnote nicht aussagefähig genug ist".

"Der Kultusminister gibt zu, dass er nichts weiß über die unterschiedlichen Voraussetzungen für die Gymnasien und er will es auch gar nicht wissen", kritisiert die Schulexpertin der Grünen.

"Es gibt für Herrn Busemann auch keinen Zusammenhang zwischen Unterrichtsausfall und Abiturergebnissen, denn Unterrichtsausfall in Abiturprüfungsfächern in erheblichem Umfang hat es nach seiner Auffassung nicht gegeben, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

"Wer wirklich die Qualität der Gymnasien beurteilen will, sollte sich nicht nur ausgewählte Durchschnittsnoten ansehen, sondern schauen, welche Schule am wenigsten Kinder abschult, die beste individuelle Förderung gewährleistet und auf das Sitzenbleiben verzichtet" so Korter.

HAZ, 10.11.2006. Schulen / Mit offenen Karten

Leitartikel von Jörg Kallmeyer

Ach, wäre es doch nur so einfach: Man lässt alle Schüler im Land die gleichen Abiturarbeiten schreiben, rechnet am Ende den Notendurchschnitt für jede Schule aus – und schon hat man eine wunderbare Rangliste. Das Gymnasium mit den besten Abi-Werten ist das beste im Land. Die Gymnasien, die unter dem Landesschnitt liegen, müssen sich schämen.
Ganz so einfach, man ahnt es schon, ist es nicht. Ob ein Gymnasium beim Zentralabitur in Niedersachsen über oder unter dem Durchschnitt liegt, sagt nicht in erster Linie etwas über die Schule aus, sondern vielmehr über die Schüler, die sie besuchen. Von Stadt zu Stadt und bisweilen schon von Stadtteil zu Stadtteil sind die Voraussetzungen höchst unterschiedlich: Das eine Gymnasium bekommt fast ausschließlich begabte Schüler, die von den Grundschullehrern für das Gymnasium empfohlen wurden. Das andere Gymnasium muss einen großen Anteil von Schülern aufnehmen, die nicht für diese Schulform avisiert waren. Wie relativ eine Note sein kann, weiß zudem jeder Gymnasiast aus eigener Erfahrung: Gab es nicht schon immer Hinweise darauf, welches Gymnasium den Weg zur Reifeprüfung etwas leichter macht?
Neue Lust am Vergleich
Die Liste mit den Abiturnoten der niedersächsischen Gymnasien, die Kultusminister Bernd Busemann in dieser Woche veröffentlicht hat, ist also kein echtes Ranking. Aber war es deshalb gleich falsch, diese Liste zu veröffentlichen?
Bei den Eltern rennt der Kultusminister offene Türen ein. Vergleiche des Notendurchschnitts in den einzelnen Schulen haben Elternvertreter bislang in mühsamer Eigenarbeit erstellt; sie sind daher dankbar für die neue Transparenz. Die Lehrervertreter protestieren dagegen heftig. Für den Berufsverband der Gymnasiallehrer zeugt die Abi-Liste gar von einer „wenig seriösen Bildungspolitik“ in Hannover.
Richtig ist: Das Ministerium hätte den begrenzten Wert des Zentralabiturs besser erklären sollen. Doch wenn sich Lehrer gegen solche Veröffentlichungen sträuben, dann setzen sie sich dem Verdacht aus, generell gegen Vergleiche der Schulen zu sein. Und damit droht die Gefahr, die bildungspolitische Entwicklung der vergangenen Jahre zurückzudrehen.
Seit Pisa weiß man: Das deutsche Bildungswesen leidet an einem Mangel an Transparenz; es hat sich wie kaum ein anderer gesellschaftlicher Bereich dem Wettbewerb entzogen. Die Politik reagiert. Mit Zentralabitur, Vergleichsarbeiten und landesweiten Prüfungen in den Abschlussklassen haben die Kultusminister den Druck erhöht – vor allem auf die Schüler. Alle Schulreformen gingen aber mit dem Versprechen einher, dass am Ende auch die Schulen weit mehr öffentlich Rechenschaft über ihre Leistungen ablegen müssen.
Neue Last an Verantwortung
Weil die Einlösung dieses Versprechens weiter aussteht, klammern sich die Eltern an vielleicht wenig aussagekräftige Hitlisten wie die neuen Abi-Vergleiche. Die Qualität einer Schule ist aber mehr als die Durchschnittsnote ihrer Absolventen. Wie ist das soziale Klima? Stimmt die Motivation der Lehrer? Gibt es spezielle Angebote für besondere Begabungen? Gibt es eine individuelle Förderung der Schüler? Und vor allem: Gibt es guten Unterricht? Niedersachsens Schulen sollen künftig weitgehend von Erlassen befreit werden und eigenständig arbeiten. Die neue Freiheit bedeutet aber auch eine neue Verantwortung. Nicht für jede ausgefallene Stunde wird man das Ministerium in Hannover verantwortlich machen können. Eine hohe Durchfallquote bei den Abschlüssen fällt auch auf die Schulen selbst zurück.
Der Kultusminister verfügt längst über ein gutes Instrument, um den Schulen auf den Zahn zu fühlen. Als eines der ersten Bundesländer hat Niedersachsen den Schul-TÜV eingeführt. In aller Stille ziehen Inspektoren durchs Land, die Schulakten prüfen, Eltern und Schüler befragen sowie den Unterricht in Augenschein nehmen. So manche Schule, die bereits Besuch vom TÜV hatte, ist überrascht, wie treffsicher die Inspektoren Missstände, aber auch besondere Leistungen herausgefunden haben.
Eltern und auch Schüler erfahren von den Ergebnissen bislang kaum etwas. In den Niederlanden, dem Mutterland des Schul-TÜV, kann man alle Befunde im Internet nachlesen. Wenn auch Niedersachsens Kultusminister Busemann hier mit offenen Karten spielen würde, wäre mehr gewonnen als mit Abi-Hitlisten.

NP, 09.11.2006. "Ein sensationeller Erfolg“
Tolles Ergebnis: Die Gesamtschulen der Region Hannover schnitten im Ranking der Abiturnoten sehr gut ab. Die Carl-Friedrich-Gauß-Schule (KGS Hemmingen) erreichte als beste Kooperative Gesamtschule einen Schnitt von 2,58, Mühlenberg als beste Integrierte Gesamtschule 2,68. - Gesamtschulen stolz auf ihr Abschneiden im Abi-Ranking

VON MARKUS HAUKE

HANNOVER. Die Gesamtschulen in der Region sehen sich durch das gute Abschneiden in ihrem Konzept bestätigt: „Im breiten Mittelfeld zu stehen, bestätigt unsere Arbeit. Wir brauchen uns im öffentlichen Vergleich nicht zu verstecken“, so der Leiter der IGS Mühlenberg, Michael Bax. „Zumal wir in einem sozialen Brennpunkt agieren und ja Faktoren wie die Integration von Migranten gar nicht berücksichtigt sind.“
Das findet auch Joachim Hofmann von der KGS Hemmingen. „Der Vergleich hinkt, weil die Frage der Klientel nicht berücksichtigt wurde.“ Ein Abi-Durchschnitt von 2,58 sei deshalb „ein sensationeller Erfolg“. Hemmingen ist damit auf Platz 13 aller Schulen in der Region Hannover.
Hofmanns Kollege Frank Hellberg sieht durch die Rangliste Probleme auf die Schulen zukommen: „Wir sehen die Gefahr, dass sich die Eltern nach Durchschnittsnoten entscheiden“, sagt der Didaktische Leiter der KGS Hemmingen. „Schule besteht aber auch aus anderen Dingen wie der Gestaltung des Schullebens und den jeweiligen Schwerpunkten.“ Für die die IGS Mühlenberg 2005 im Vergleich des Wirtschaftsmagazins „Capital“ als beste Schule Norddeutschlands ausgezeichnet wurde. „Kein Zufall, wir bieten als Ganztagsschule ein umfassendes Bildungsangebot“, so Bax.
Das auch Mehrkosten verursacht: Die durchschnittliche Ausbildung eines Schülers koste an einer IGS 6200 Euro im Jahr, an öffentlichen Gymnasien hingegen nur 5500 Euro, bemerkte das Kultusministerium. Minister Bernd Busemann sieht gar einen „gewissen Diskussionsbedarf“. Den Schulleiter Bax nicht teilen kann: Verteile man die 700 Euro Mehrkosten auf eine Schulzeit von sieben Jahren, „sind das 100 Euro pro Schüler im Jahr. Und das ist uns die Integrationsarbeit wert.“

Homepage der KGS Hemmingen : www.kgs-hemmingen.de

Homepage der IGS Mühlenberg : www.igs-muehlenberg.de
NP, 09.11.2006. Leibnizschule hat nichts zu verbergen: Abi-Schnitt 2,46

Die Aufregung nach der Veröffentlichung der Durchschnittsnoten des ersten niedersächsischen Zentralabiturs war groß gestern Morgen: „Wir hatten unzählige Anrufe besorgter Eltern, die wissen wollten, ob wir etwas zu verbergen hätten“, sagt der Leiter der Leibnizschule (List), Martin Stupperich.
Grund: Die Durchschnittsnote von 2,46 – damit ist die Schule in der Region viertbeste – war im Ranking des Kultusministeriums nicht veröffentlicht worden. „Uns lagen nicht alle Daten vor“, so Ministeriumssprecher Georg Weßling.
„Wir fühlen uns schuldlos am Chaos“, sagt Stupperich, „die Daten wurden bereits am 25. September übersandt.“ Offenbar hatte eine Verwechslung von Faxnummern zu diesem Missverständnis geführt. mh

Homepage der Leibnizschule : www.leibniz-schule.net

NP, 09.11.2006. SPD warnt: Die Hauptschulen sterben aus

Die Hauptschulen sterben aus, warnt SPD-Landtagsfraktionschef Wolfgang Jüttner.

HANNOVER. Die Zahlen sind alarmierend: Weil in den nächsten Jahren die Schülerzahlen kontinuierlich zurückgehen, werden drei Viertel aller Hauptschulen Probleme bekommen, prophezeit der SPD-Fraktionschef im Landtag, Wolfgang Jüttner. 39 Prozent können demnach nicht mehr mit zwei Parallelklassen starten, weitere 37 Prozent werden sogar Schwierigkeiten haben, eine einzige Klasse zu füllen.
„Wir sind auf dem Weg in die Zwergschule“, sagt Jüttner. Auch Schulen in der Region Hannover sind betroffen: So sei die Hauptschule am Kronsberg stark gefährdet – dort haben sich schon in diesem Jahr nur acht Schüler für die fünfte Klasse angemeldet. In der Hauptschule Fössefeld sitzen derzeit nur 17 Schüler in der fünften Klasse.
Ähnlich sieht es in der Haupt- und Realschule Graf Wilhelm in Wunstorf aus – auch hier sitzen nur noch zehn Schüler in der fünften Klasse.
In einem Flächenland wie Niedersachsen sei der Erhalt des dreigliedrigen Schulsystems „schon ökonomisch“ nicht zu machen, so Jüttner. „Es zeigt sich, dass nur die von der SPD-Fraktion geforderte gemeinsame Schule zukunftsfähig ist.“ Das dreigliedrige Schulsystem gefährde den Anspruch, dass die Schule im Dorf bleiben solle.
Jüttner biete eine „falsche Analyse und ein falsches Lösungskonzept“, hielt Kultusminister Bernd Busemann (CDU) dagegen. Kleine Schulstandorte seien sehr wohl leistungsfähig. Er werde um „jeden Schulstandort kämpfen“, versprach Busemann. ran

NP, 09.11.2006. Schülerunion zufrieden, Weil gratuliert Gymnasien

HANNOVER. Viele Schüler begrüßen den Vorstoß von Kultusminister Bernd Busemann, die Abiturschnitte aller Schulen in einem Landesranking zu veröffentlichen.
„Dadurch erhält unsere Abiturprüfung eine zusätzliche Aufwertung und wird für alle vergleichbar“, findet der Vorsitzende der niedersächsischen Schülerunion, Malte Kramer. „Mir sind keine negativen Äußerungen von Mitschülern bekannt, alle sind zufrieden.“
Unterdessen gratuliert Oberbürgermeister Stephan Weil dem Kaiser-Wilhelm- und Ratsgynasium (KWRG) und der Schillerschule zu ihrem hervorragenden Abschneiden. Weil, selbst ehemaliger Schüler des KWRG, lobte „die hervorragende pädagogische Arbeit“. mh

Homepage der Schüler-Union : www.su-niedersachsen.de

HAZ, 09.11.2006. "Eine Ziffer macht noch keine gute Schule"
Die Bekanntgabe der Abi-Durchschnittsnoten ärgert viele Lehrer - sie halten die Werte für wenig aussagekräftig.

Von Bärbel Hilbig
An mancher Schule herrschte auch gestern noch Hochstimmung angesichts der eigenen guten Ergebnisse im ersten Zentralabitur. Doch bei vielen anderen überwog der Ärger darüber, dass das Kultusministerium mit den Zahlen an die Öffentlichkeit gegangen ist. „Jetzt tritt genau das ein, was wir befürchtet haben. Es wird eine Ziffer genannt und behauptet, das sei eine gute Schule“, sagt Doris Espel, Sprecherin der Gymnasialleiter in Hannover. Die Leiter der staatlichen Gymnasien hatten sich verabredet, keine Abiturergebnisse herauszugeben. Espel ärgert sich, wenn in der Diskussion jetzt über Denkanstöße gesprochen wird. „Was soll das sein? Soll eine Schule ihre gute pädagogische Arbeit aufgeben, um einen besseren Abiturschnitt zu erreichen?“ Schulklima oder besondere Förderung von Schülern mit schlechteren Ausgangsvoraussetzungen würden nicht betrachtet.
In der Tat gibt es große Unterschiede in der Schülerschaft der Gymnasien. Das altsprachliche Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium, an dem 65 Abiturienten mit 2,11 den landesweit besten Durchschnitt erzielten, hat unter seinen 930 Schülern rund 100 Hochbegabte. Die Kinder lernen in der fünften Klasse neben Englisch Latein. In der siebten Klasse kommt Altgriechisch hinzu oder ein mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt. Anmeldungen von Kindern mit Realschulempfehlung gibt es kaum, ein späterer Wechsel von der Realschule ist quasi unmöglich. „Das ist einfach zu schwer“, sagt Schulleiter Gerhard Tiecke.
An der Tellkampfschule (Schnitt 2,94) waren dagegen rund ein Drittel der Abiturienten erst im elften Jahrgang von der Realschule gekommen und hatten viel nachzuholen. „Wir machen uns viel Arbeit mit ihnen, weil wir das auch als gesellschaftliche Aufgabe ansehen“, sagt Schulleiterin Helma Kaienburg. Viele Lehrer seien wütend darüber, dass das Gymnasium jetzt als vermeintlich schlechte Schule dastehe. Verärgerung rufe auch die Äußerung des Kultusministers hervor, Schulen mit wiederholt schlechten Ergebnissen sollten nachbessern. „Wenn wir weiter Realschüler aufnehmen, können wir nicht viel ändern.“
An etlichen staatlichen Gymnasien haben rund ein Viertel der Fünftklässler eine Realschulempfehlung. Die katholische St.-Ursula-Schule (Schnitt 2,40 bei 113 Abiturienten) hingegen nimmt als Privatschule nur Gymnasialempfohlene auf. Beim Zentralabitur hatten die Schüler an staatlichen und privaten Gymnasien sowie Gesamtschulen in den Klausuren landesweit einheitliche Aufgaben bekommen. Für Fachgymnasien und Waldorfschulen gab es eigene Klausuren.
l Ergebnisse nachgereicht: Der Abischnitt an der Leibnizschule betrug 2,49 und an der Marie-Curie-Schule (KGS) Ronnenberg 2,75. Der Wert der KGS Sehnde blieb auch gestern offen.

Auslese: Wer an der St.-Ursula-Schule in der Klasse von Lehrer Thomas Ivanovs (links) landet, hat eine Gymnasialempfehlung. Steiner
HAZ, 09.11.2006. "Ausdruck unseriöser Bildungspolitik"

Sind die Gymnasien mit dem besten Notendurchschnitt ihrer Abiturienten auch die besten Gymnasien im Land? „Mir geht der Hut hoch“, sagt Helga Akkermann, Vorsitzende des niedersächsischen Schulleitungsverbandes und Leiterin der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Sehnde. „Solche Listen sind diffamierend für Schulen, die sich um Durchlässigkeit bemühen und Problemkinder fördern. Wenn ich mich von allen schwachen und schwierigen Schülern verabschiede, habe ich die besten Chancen, auf Platz 1 zu kommen.“
Auch Roland Nessler, Landesgeschäftsführer des Philologenverbandes, sieht in den veröffentlichten Listen einen „Ausdruck unseriöser Bildungspolitik“. Zentralisiert und damit vergleichbar seien nur die schriftlichen Abiturarbeiten der Prüfungsfächer, und deren Anteil an der Gesamtnote des Abiturzeugnisses liege bei 17 Prozent. Das als Leistungsanreiz gedachte Abiturranking könnte leicht „ein Schuss nach hinten“ werden, so Nessler. Schulen, die diesmal schlechte Rangplätze belegten, könnten versucht sein, angesichts des örtlichen Wettbewerbsdrucks bessere Noten als bisher zu geben.
Kultusminister Bernd Busemann CDU) rief dazu auf, die Listen nicht überzubewerten. Neben dem Zentralabitur trage die eingeführte Schulinspektion zur Qualitätssicherung bei. Th

HAZ, 09.11.2006. Korrekturen korrigiert

Eine ganze Reihe von Lehrern musste bei den Korrekturen der Abiturklausuren noch einmal nachbessern. Das Kultusministerium hatte in einer Stichprobe bei landesweit 61 Schulen die Bewertungen in Deutsch, Mathe und Englisch kontrolliert. Bei 40 Prozent der Deutscharbeiten im ehemaligen Regierungsbezirk Hannover mussten Punkte abgezogen werden. Die Lehrer hätten nicht genug Wert auf sprachliche Genauigkeit und Richtigkeit gelegt, heißt es. In Englisch hatten die Lehrer ebenfalls zu wenig auf die Sprache geachtet.
l Probleme mit Mathe: Bei den Klausurergebnissen des Grundkurses Mathematik gab es auffällig starke Abweichungen zu den Vorzensuren der Schüler. „Es könnte sein, dass die Aufgaben zu komplex waren“, sagt ein Ministeriumssprecher. Künftig solle stärker auf Ausgewogenheit und Schwierigkeitsgrad der Aufgaben geachtet werden. Für die Abiturienten 2006 hat das keine Auswirkungen. „Ein Teil der Schüler bekam für die Abi-Klausur fünf Punkte weniger als vorher. Deshalb fällt aber niemand durch“, sagt der Sprecher.

HAZ, 08.11.2006 Niedersachsens Abiturienten schneiden gut ab
Busemann nennt Noten des ersten Zentralabiturs: Gymnasien aus Hannover und Göttingen liegen landesweit vorn

Von Jörg Kallmeyer
Hannover. Beim ersten Zentralabitur in Niedersachsen haben die Gymnasiasten insgesamt recht gut abgeschnitten. Landesweit gab es eine Durchschnittsnote von 2,71 – das ist sogar geringfügig besser als vor der Einführung von landesweit einheitlichen Aufgaben. „Ich bin insgesamt zufrieden“, sagt Kultusminister Bernd Busemann (CDU). Vor der Einführung des Zentralabiturs war befürchtet worden, dass Schulen und Schüler überfordert werden und schlecht abschneiden könnten.
Niedersachsens Gymnasien bestätigen dagegen vielmehr ihren guten Ruf – schon beim internationalen Pisa-Test war aufgefallen, dass das Land im gymnasialen Bereich nur wenig Probleme hat.
Anders als bei den zentralen Abschlussprüfungen in den Hauptschulen gibt es beim Abitur auch keine gravierenden regionalen Unterschiede. Im landesweiten Vergleich liegt die Region Braunschweig mit einer Durchschnittsnote von 2,65 knapp vorn, es folgen Hannover mit 2,69, Lüneburg mit 2,73 und Weser-Ems mit 2,76. Das Gymnasium mit der besten durchschnittlichen Abiturnote in Niedersachsen ist das Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium in Hannover (2,11).
Kultusminister Busemann hat entschieden, die Ergebnisse der Schulen zu veröffentlichen. Dies sorge für „Transparenz“ und ermögliche es jeder Schule, „den eigenen Standort festzustellen“, sagt Busemann. Das Ministerium werde die Entwicklung der Schulen beobachten und notfalls eingreifen, wenn eine der Schulen mehrfach in Folge schlecht abschneide.
Busemann hält ein bundesweit einheitliches Zentralabitur bis zum Jahr 2010 für möglich. „Wenn alle Länder Zentralabitur machen, können sie auf Knopfdruck vergleichen, wer wie gut ist“, sagt der CDU-Politiker. Er verteidigt jedoch zugleich die Länderhoheit in der Bildungspolitik: „Eine zentralistische Lösung wird den einzelnen Regionen letztlich nicht gerecht.“
Niedersachsen hatte in diesem Frühjahr als zehntes Bundesland landesweit einheitliche schriftliche Prüfungsaufgaben für 23 600 Gymnasiasten des Jahrgangs 2006 eingeführt. Nur Rheinland-Pfalz plant kein eigenes Zentralabitur.

HAZ, 08.11.2006 Die öffentlichen Gymnasien mit dem besten Abi-Durchschnitt

1. Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Stadt Hannover 2,11
2. Theodor-Heuss-Gymnasium Landkreis Göttingen 2,21
3. Schillerschule Stadt Hannover 2,32
4. Felix-Klein-Gymnasium Landkreis Göttingen 2,35
5. Max-Planck-Gymnasium Landkreis Göttingen 2,35
6. Goetheschule Einbeck Landkreis Northeim 2,37
7. Julianum Landkreis Helmstedt 2,40
8. Albert-Einstein-Gymnasium Landkreis Harburg 2,40

HAZ, 08.11.2006 Der große Schulwettbewerb
Jetzt ist es heraus: Wer zum besten Abi-Jahrgang des ganzen Landes gehören will, muss auf das Ratsgymnasium gehen. Aber auch die Schulen, deren Durchschnittsnote nicht so gut ausfiel, können gewinnen – sie wissen jetzt, wo sie stehen und ob sie besser werden müssen.

Von Astrid Wagner-Scheper
Als Larissa Hundertmark gestern auf dem Schulflur die Nachricht vom sensationellen Abschneiden des Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasiums erfuhr, strahlte sie übers ganze Gesicht. „Wer seit Jahren Kinder auf dieser Schule hat, für den ist das eine wunderbare Bestätigung“, sagt die Elternvertreterin. Grund zum Jubel war gestern das besonders gute Ergebnis des Zentralabiturs am KWRG: Die Schule hatte mit einer Durchschnittsnote von 2,11 das beste Abitur aller 347 niedersächsischen Schulen erzielt, in denen im vergangenen Schuljahr das Zentralabitur abgelegt wurde. Neben den öffentlichen Gymnasien wie dem Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium gehören dazu auch die privaten Gymnasien, die Fachgymnasien der Berufsbildenden Schulen, die Integrierten und Kooperativen Gesamtschulen, die Abendgymnasien sowie die Waldorfschulen.
Auch in der Schillerschule gab es gestern Grund zu feiern: Von allen 193 staatlichen Gymnasien in Niedersachsen hatte die Kleefelder Schule den 3. Platz belegt – mit einem Notendurchschnitt von 2,32. Schulleiterin Doris Espel zeigte sich „sehr zufrieden“ mit dem Ergebnis. „Unsere Abiturienten hatten schon in einer schulinternen Umfrage erklärt, dass sie von den Lehrern gut vorbereitet worden waren auf das Zentralabitur.“ Weniger erfreut, aber auch nicht erstaunt war man in der Tellkampfschule: Sie belegt mit 2,94 den fünftletzten Platz unter den öffentlichen Gymnasien im Land. „Mit einem Drittel Realschüler im Abiturjahrgang erzielen wir traditionell so ein schlechtes Ergebnis“, sagt Schulleiterin Helma Kaienburg. Letztlich stehen aber alle 50 Schulen in der Region Hannover, in denen im vergangenen Schuljahr 3625 Abiturienten ihr Zentralabi bestanden haben, ganz gut da: Mit 2,65 liegt der Notendurchschnitt deutlich unter dem des Landes von 2,71.
Lange hatte sich das Kultusministerium geweigert, die Durchschnittsnoten aller 347 niedersächsischen Schulen bekannt zu geben, an denen das Zentralabitur abgelegt wurde. Und auch die hannoverschen Schulleiter waren zum Ende des vergangenen Schuljahres nicht bereit, ihre Abinoten bekannt zu geben. Dabei müssen sich die Schulen in der Region Hannover alles andere als schämen: mit einem Notendurchschnitt von 2,61 stehen die Gymnasien in Stadt und Umland deutlich besser da als der Rest des Landes (Durchschnitt: 2,66), dasselbe gilt für die Fachgymnasien und die Kooperativen Gesamtschulen. Nur die Integrierten Gesamtschulen haben mit der Note 2,74 schlechter abgeschnitten als der Landesdurchschnitt – er liegt bei 2,71. Die erfolgreichste IGS (Mühlenberg) taucht erst auf Platz 4 der Gesamtwertung auf.
Zehntklässler Max Ashoff vom Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium fühlte sich gestern „in der Schulwahl bestätigt“ durch das gute Abschneiden seiner Schule. Aber auch die angehende Abiturientin Lena Busch sah im schlechten Ergebnis „ihrer“ Tellkampfschule keinen Grund zum Jammern: „Unsere Schule muss durch die vielen Realschüler ganz anderen Anforderungen gerecht werden.“ Sie stehe zu ihrer Schule, weil sie auch schwächere Schüler stark fördere. Auch Schulleiterin Helma Kaienburg baut darauf, dass die Eltern weiter zur Schule stehen. „Wir haben in den letzten Jahren unseren guten Ruf wiedergewonnen und mehr Anmeldungen, als wir verkraften können – wir werden jetzt den Kopf nicht hängen lassen.“

HAZ, 08.11.2006 „Ein Denkanstoß“
... bei Richard Lochte, Vorsitzender des Stadtelternrats und Elternvertreter am Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium.
Herr Lochte, was sagen Sie zu den vom Kultusministerium veröffentlichten Abinoten – und zum Abschneiden des KWRG, das ja auch Ihre Tochter besucht?
Natürlich habe ich mich darüber sehr gefreut. Das ist ein schöner Leistungsbeweis für die Schüler, aber auch für die Lehrer des KWRG. Aber ich bin auch froh, dass das Ministerium sich endlich zu dieser Art Transparenz durchgerungen hat.
Nun gibt es ja durchaus auch weniger erfolgreiche Schulen, gerade in Hannover. Müssen die jetzt um ihren Ruf fürchten?
Es ist natürlich hart, wenn man zu den Schlusslichtern dieses Rankings gehört. Aber es sollte doch einen Denkanstoß für die Schule geben. Denn in den nächsten Jahren kommen große Umwälzungen auf die Schulen zu, unter anderem ständige Qualitätsüberprüfungen. Da kann sich keine einen Stillstand leisten.
Würden Sie denn Ihr Kind auch auf eine Schule geben, die jetzt schlechter abgeschnitten hat?
Eltern werden bei der Wahl der Schule nicht allein nach solchen Abinoten gehen. Sie werden zum Beispiel auch danach entscheiden, was für Oberstufenprofile die Schule anbietet. Meine zweite Tochter hat jetzt auf die Elsa-Brändström-Schule gewechselt, weil dort ein Sportabitur angeboten wurde. Manche Eltern etwa in den ländlichen Gebieten aber haben diese Wahl nicht, sie müssen ihre Kinder auf die Schule am Ort schicken. Deshalb müssen sie auch beim Profil und den Leistungsanforderungen der Schule künftig mehr mitreden können.
Interview: Astrid Wagner-Scheper
NP, 08.11.2006 Zentralabitur: Hannovers KWRG Nummer eins in Niedersachsen
VON MARKUS HAUKE

HANNOVER. Das erste niedersächsische Zentralabitur war nicht nur für Kultusminister Bernd Busemann (CDU) ein Erfolg: Das hannoversche Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium (KWRG) im Zooviertel landete im landesweiten Vergleich von rund 350 gymnasialen Oberstufen auf dem ersten Platz. Schulleiter Gerhard Tiecke freute sich über das „tolle Ergebnis“.
Am schlechtesten in der Region schnitt das Freie Gymnasium Bothfeld ab (Abiturschnitt 3,10), Geschäftsführer Lohmeier wollte das gestern auf Anfrage der NP nicht kommentieren.
Regional liegt der Schulbezirk Hannover (2,64) hinter dem Bezirk Braunschweig (2,61). Bei der Auswertung der Schulformen lagen die Abendgymnasien (2,56) knapp vor den öffentlichen Gymnasien (2,66).
Insgesamt war für Busemann die niedersächsische Gesamtnote von 2,71 „zufriedenstellend“. Um die Bildungsstandards weiter zu vereinheitlichen, hält er sogar ein bundesweites Zentralabitur bis 2010 für möglich. „Wenn alle Länder Zentralabitur machen, können sie auf Knopfdruck vergleichen, wer wie gut ist“, so Busemann.

NP, 08.11.2006 Das Ranking: 23 600 Schüler im ersten zentralen Abi-Vergleich

HANNOVER. Insgesamt 350 gymnasiale Oberstufen einschließlich der Fachgymnasien an Berufsbildenden Schulen wurden beim ersten landesweiten niedersächsischen Abitur getestet. Die Leistungen von über 23 600 Schüler fließen in das abschließende Ranking ein.
Als beste schnitten die Abendgymnasien mit einem Landesdurchschnitt von 2,56 ab. Das Abendgymnasium Hannover erreichte eine 2,66.
Gleich dahinter kommen die öffentlichen Gymnasien mit 2,66. Hannovers Spitzenreiter ist gleichzeitig auch landesweit die beste Schule: das Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium (2,11).
Die Gymnasien in freier Trägerschaft erreichten 2,60. In Hannover sieht die Sache anders aus: Das Freie Gymnasium in Bothfeld war mit einem Abi-Schnitt von 3,10 Letzter in der Region Hannover. Geschäftsführer Ralf Lohmeier wollte das Abschneiden gestern auf Anfrage der NP nicht kommentieren.
Im Mittelfeld des landesweiten Rankings landeten die Freien Waldorfschulen (2,68), die Kooperativen Gesamtschulen (KGS) mit 2,69 und die Integrierten Gesamtschulen (IGS) mit 2,71. Schlusslichter im Landesvergleich sind die Kollegs (2,79) und die Fachgymnasien der beruflichen Bildung (2,94). mh

NP, 08.11.2006 „Wir haben von Anfang an einen hohen Anspruch“
NP-Interview: Wie macht man das beste Abi? Er ist Schulleiter der besten Schule in ganz Niedersachsen: Gerhard Tiecke (51) vom Kaiser- Wilhelm- und Ratsgymnasium (KWRG) in Hannovers Zooviertel. Mit einer durchschnittlichen Abiturnote von 2,11 liegt das KWRG im Zentralabitur weit unter dem Landesschnitt von 2,71. Ein NP-Interview mit dem Oberstudiendirektor.

Herzlichen Glückwunsch. Sie sind die beste Schule Niedersachsens. Wussten Sie um das gute Abschneiden?
Wir haben heute Morgen erst davon erfahren und freuen uns natürlich sehr. Zuerst gab es eine Absprache unter den hannoverschen Schulen, die Ergebnisse nicht in der Öffentlichkeit auszubreiten. Da die Initiative vom Kultusministerium ausging, kann ich jetzt gut damit leben. Zumal wir ja ganz hervorragend dastehen.
Wie erklären Sie sich das gute Ergebnis?
Es liegt zum einen an unseren gut vorbereiteten, talentierten Schülern. Zum anderen an dem Profil, das wir anbieten. Der mathematisch-naturwissenschaftliche Zweig wird ebenso wie alte Sprachen gelehrt. Latein für alle ab der fünften Klasse, das engt den Kreis der Schüler ein. Wir haben von Anfang an einen hohen Anspruch.
Bei Stichproben wurden in Hannovers Schulen durch viele Sprachunrichtigkeiten Abiturarbeiten im Fach Deutsch nach unten korrigiert. Bei Ihnen auch?
Nein. Bei uns musste nichts nach unten korrigiert werden.
Glauben Sie, dass das Ergebnis zu einem Schüleransturm führen wird, weil viele Eltern ihr Kind nun auf die beste Schule schicken wollen?
Es wird bestimmt Auswirkungen auf die Schülerzahlen haben. Das ist ja positiv, weil wir zusätzliche Klassen schaffen und dadurch die Klassenstärken in den unteren Jahrgangsstufen sinken. Wir sind froh über diese positive Art der Öffentlichkeitsarbeit, die das Ranking mit sich bringt.
Halten Sie das Aufstellen von Ranglisten für sinnvoll?
Ich möchte das nicht kommentieren.
Wie wird denn jetzt gefeiert?
Das kann ich noch nicht sagen. Es ist schade, dass die, die dieses tolle Ergebnis geliefert haben, nicht mehr an der Schule sind. Aber es wird mit Sicherheit eine Feier geben.

STOLZER SCHULLEITER: Oberstudiendirektor Gerhard Tiecke freut sich über das gute Abschneiden seines Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasiums.. Foto: Decker
NP, 08.11.2006 Der Gewinner

Das Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium (KWRG) hat sich neben der Sprachenförderung über Arbeitsgemeinschaften wie Sprachwettbewerbe auch auf die Förderung von besonders begabten Schülern spezialisiert.
Dazu ist das KWRG zusammen mit anderen Schulen dem Verband „Hochbegabte fördern“ des Niedersächsischen Kultusministeriums beigetreten. Weitere Schwerpunkte sind die Arbeitskreise für mathematisch begabte Schüler, in denen das verschiedenste Variieren und Verallgemeinern von Problemstellungen erreicht werden soll.
Zusätzlich werden sprachlich Begabte über verschiedene Sprachwettbewerbe gefördert. mh
www.kwrg.de

NP, 08.11.2006 Wie findest du es, auf der besten Schule Niedersachsens zu sein?

Ich wollte auf diese Schule, weil sie einen tollen Ruf hat. Ich denke, dass ich hier eine gute Ausbildung erhalte und so bessere Chancen im Berufsleben habe.
Julie v. Keller, 18 - Alle haben mir von dieser Schule abgeraten, weil der Leistungsanspruch hier sehr hoch ist. Pro Woche habe ich oft 40 Stunden. Hart – aber mir macht es Spaß.
Jens Feuerhake, 18 - Unsere Schule bietet mehr als andere und ist zudem ziemlich anspruchsvoll. Ich wollte Altgriechisch und Latein lernen. Das geht in Hannover nur hier.
Laura Wehr, 17 - Es ist toll, dass unsere Schule so gut abgeschnitten hat. Wir sind hier aber keine Eliteschüler. Die Schule ist für jeden da, der einfach gerne ein wenig mehr leistet.
Torge Roolfs, 17

 
 
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