ZIRKUS  - Doku des Stadtelternrates Hannover
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Di, 15.07.2008, 15:00 Uhr CircO präsentiert: Ein Fest für junge Leute im Großen Garten Hannover-Herrenhausen

am Dienstag, den 15. Juli von 16.00 bis 19.00 Uhr, Einlass ab 15:00 Uhr >> Zirkus

Der große Garten Herrenhausen wird zu einer riesigen Bühne der Jugendkultur. 250 Aktuere zwischen 5 und 22 Jahren bespielen zum 2. Mail die Bühnen des kleinen Festes.

Zirkus. Musik, Tanz & Theater für die ganze Familie.

Karten direkt an der Tageskasse. Bei Dauerregen und Sturm wird die Veranstaltung abgesagt


Veranstalter: CircO, Zentrum für Zirkuskünste Hannover und die Festwochen Herrenhausen (www.circo-hannover.de)
Kontakt: Wolfgang Pruisken , Telefon: +49 511 262 94 58, E-mail:info@lcirco-hannover.de

 

HAZ, 14.07.2007

Auftritt beim Fest reizt zum Weiterlernen

Die kleinen Künstler vom Zentrum für Zirkuskünste Circo sind begehrt: Am Dienstag zeigen 400 Kinder im Großen Garten ihr Können.

Von Heike Schmidt
Zigarrenkisten. Damit hat schon sein Vater jongliert. „Das hat er mir einmal erzählt“, erinnert sich David Milden, wobei er eine seiner „Cigarboxes“ unablässig kreisen lässt. Aber daheim mit ihm üben? „Dazu hat mein Vater keine Zeit. Der kommt ja immer spät nach Hause“, sagt der 13-Jährige, ohne dass ein Vorwurf mitschwingen würde. David kommt eh lieber zum Circo-Training in die Turnhalle der IGS-Linden: „Hier sind die Räume besser, und außerdem macht es gemeinsam mit den anderen viel mehr Spaß.“
Die „anderen“ sind Tobias Benedict, den alle nur Benni nennen, Anna, Mascha, Nemo oder die kleine Maike – sie alle sind die Zirkuskinder, die bei Circo Gleichgesinnte gefunden haben. Rund 20 Zirkusgruppen gibt es in Hannover – so zum Beispiel die „Fetzis“ aus dem Freizeitheim Stöcken, den Zirkus „Sahlino“ aus dem Stadtteilzentrum Sahlkamp, die „Bunttropfen“ aus der Waldorfschule oder die eigenen Circo-Gruppen „Maxis & Minis“. Sie alle bilden den Zusammenschluss Circo.
Maike ist fünf Jahre alt und bei den „Minis“ aktiv, die gerade auf Turnmatten ihre Pyramiden üben
. Die Nummern werden die Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren bei ihrem Auftritt am Dienstag im Großen Garten in Herrenhausen zeigen. Die erste Reihe kniet im Vierfüßlerstand, die nächsten Kinder sitzen wie Reiter darauf, die dritte Reihe steht auf den Pos der Knienden. Die Kleinen sind konzentriert bei der Sache. Sie achten aufeinander. Jeder Fuß sitzt so, dass das Gewicht optimal verteilt ist und keiner dem anderen wehtut. Die Pyramide steht. Alles kein Problem. „Die Akrobatik können die“, weiß ihre Trainerin Anika Holzhausen-El-Sahli.
„Das Schwere für die Kinder an diesem Auftritt ist, dass sie die Geschichte in den Kopf kriegen.“ Aber das Schwere ist auch gerade das Gute daran. Das wissen die Größeren schon aus Erfahrung. „Wir wollen ja besser werden. Das ist der Reiz, den ein bevorstehender Auftritt ausmacht. Darauf arbeiten wir hin – ohne Auftritt existiert man ja nicht“, meint Benni.
Während die „Minis“ noch fleißig auf ihren Matten üben, haben sich Anna und Mascha auf das Trapez geschwunge
n. Nach ernsthaften Proben sieht das nicht aus, was die beiden 13-Jährigen ausprobieren. „Du musst dich jetzt auf ihren Oberschenkel setzen“, gibt Benni Anweisungen von unten. „Warte, ich helfe dir, ich halte dich fest“, bietet er Mascha an, die sich im selben Augenblick nach hinten kippen lässt, sodass beide Mädchen kopfüber von der Schaukel hängen. Spielerisch und irgendwie lässig sieht das aus.
„Wir sind jetzt seit drei Jahren dabei“, erklären die Schüler, als die Mädchen auf den Boden zurückgekehrt sind.
Auf der dicken Matte haben sie es sich bequem gemacht. Sie gehören der Zirkusklasse an der IGS-Linden an. In der fünften Klasse konnten sie eine AG wählen. Sie entschieden sich für Zirkus und sind dabei geblieben. Warum? „Weil es Spaß macht“, meint Benni schlicht. „Und weil es ein toller Ausgleich zum Unterricht ist, in dem wir ja die ganze Zeit sitzen“, fügt Anna an. Zu Anfang hätten sie fast alles ausprobiert: Jonglieren, Tuchakrobatik, Einradfahren kann fast jeder in der Turnhalle.
„Das ist ja auch das Besondere am Zirkus: Anders als beispielsweise beim Sport kann man sich erst einmal ausprobieren und sehen, was einem liegt“
, erklärt Julia John. Die 18-Jährige schätzt zudem, dass beim Zirkus die Phantasie eine große Rolle spielt: „Man kann sich eine Geschichte für seinen Auftritt ausdenken und die dann umsetzen.“ Sie hilft gerade Maike, ihre kleinen Füße so um das rote Tuch zu wickeln, dass die Fünfjährige an ihm hochklettern kann. In einer Probenpause der „Minis“ hat sich das Mädchen mit den blonden Locken flugs seine Schuhe und Strümpfe ausgezogen und ist zu Julia an die Tücher gelaufen. Das Klettern macht der Fünfjährigen sichtlich Spaß. Geduldig gibt Julia Tipps: „Immer schön den Stoff straff ziehen, bevor du anfängst …“
Ein paar Meter weiter beratschlagen Benni, Anna und Mascha, was sie im Großen Garten aufführen wollen. Eine Kugelnummer wäre gut
. Das wäre einfach und ohne viel Aufwand zusammenzustellen, meinen sie. Anna hat das Laufen auf der Kugel von Benni gelernt. „Das ist nicht allzu schwierig.“ Kugellaufen kann ebenfalls fast jeder. „Die Spezialisierung kommt erst später“, meinen sie. So war das auch bei David, der mit seinen Cigarboxes jongliert, während Nemo die Keulen durch die Luft wirbeln lässt. David ist inzwischen fast ein Profi. Den ersten Auftritt im GOP vor zwei Jahren bestritt er allein. In diesem Jahr waren sechs Mitstreiter dabei. „Das hat viel mehr Spaß gemacht.“ Und wie sieht es mit der Konkurrenz untereinander aus? „Gibt es so nicht. Wir lernen eher eine Menge voneinander. Und wenn ich einen neuen Trick kann, dann zeige ich ihn auch.“
„Ein Fest für junge Leute“ beginnt am Dienstag, 17. Juli, um 16 Uhr im Großen Garten Herrenhausen. Karten kosten drei Euro für Erwachsene und zwei Euro für Kinder. Es gibt sie im Vorverkauf in allen Freizeitheimen Hannovers oder an der gesonderten Tageskasse am Großen Garten.

Zusammen klappt alles besser: Die „Minis“ proben für ihren Auftritt vor großem Publikum verschiedene Pyramiden. Behrens
 

HAZ, 14.07.2007

nachgefragt... Eine Schule für Artisten

... bei Wolfgang Pruisken, Direktor des hannoverschen Zirkusverbandes Circo.

Circo ist beliebt wie nie. Woran liegt’s?
Zirkus als Freizeitangebot hat den Vorteil, dass jedes Kind auf ungezwungene Weise seine eigenen Fähigkeiten entdecken und ausprobieren kann. Und Kinder machen eben gerne Kunststücke und zeigen, was sie können. Wenn sie dafür Applaus bekommen, umso besser.
Dieses Jahr haben Sie ja schon eine Menge Applaus eingeheimst: Sie waren im GOP-Varieté, sind beim Tag der Niedersachsen aufgetreten, eröffneten die Theaterformen und jetzt der große Auftritt in Herrenhausen …
Ja, es ist fast ein wenig viel. Aber ich will mich nicht beschweren. Jahrelang sind wir oft belächelt worden. Das hat sich jetzt geändert. Und Auftritte sind für die Kinder extrem wichtig. Ein Zirkus, der nicht auftritt, existiert nicht – klasse, dass wir quasi entdeckt wurden.
In Hannover gibt es rund 20 Gruppen, die unter dem Dach von Circo organisiert sind. Die Wartelisten für die Kurse sind lang …
Ja, leider. Wer im kommenden Halbjahr einen Kursus besuchen möchte, müsste sich jetzt schon anmelden.
Können Sie nicht mehr Angebote für die vielen Interessenten machen?
Leider nur begrenzt. Wir werden zwar von der Stadt mit Räumen, von Sponsoren und Stiftungen unterstützt, aber bei uns trainieren hauptsächlich Ehrenamtliche die Kinder. Unsere Kapazitäten sind also nicht unbeschränkt. Mein Traum wäre eine Artistenschule für Hannover zur Ausbildung des Nachwuchses – so ähnlich wie eine staatliche Musikschule.
Interview: Heike Schmidt

 
Di, 17.07.2007, 15:00 Uhr CircO präsentiert: Ein Fest für junge Leute im Großen Garten Hannover-Herrenhausen

am Dienstag, den 17. Juli von 16.00 bis 19.00 Uhr, Einlass ab 15:00 Uhr >> Zirkus

Die Bühnen des "Kleinen Fests im Großen Garten", Deutschlands erfolgreichstem Festival seiner Art, werden an einem Nachmittag von jungen Künstler/innen im Alter von 5 bis 20 Jahren bespielt. Diese Veranstaltung ist nicht zu verwechseln mit dem kleinen Fest im großen Garten und deren Künstlerprogramm für 2007. Der Unterschied ist: CircO präsentiert junge Talente aus Niedersachsen und der Region Hannover. Der Große Garten Herrenhausen wird zu einer riesigen Bühne der Jugendkultur.
Kinder- und Jugendzirkusgruppen, Bläserklassen, Jugendmusikensembles, Tanzgruppen und Maskentheater spielen auf 15 bis 20 Bühnen und auf den
Freiflächen im Garten.
Wie beim richtigen "Kleinen Fest" treten die Gruppen jeweils 15 Minuten auf. Dann haben die Besucher Zeit den Schauplatz zu wechseln und zu anderen Bühnen zu gehen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt bei Kleinkunst und Musik. Die Gruppen zeigen Akrobatik, Jonglage und Equilibristik. Mit dabei ist die niedersächsische Auswahlgruppe "Niedersächsischer Jugendzirkus, Cirque a`holix". Musik machen viele Bläserklassen aus der Region, Gruppen des
Musikzentrums Hannover etc. Daneben tauchen immer wieder Maskenfiguren, einzelne Jongleure und Einradfahrer auf den Wegen auf.
Am vorletzten Schultag des Schuljahres ist diese Veranstaltung ein lohnendes Ausflugsziel, das Mut machen soll für eigene künstlerische Aktivität.

Kartenverkauf ab dem 03.07.2007 in den Freizeitheimen (Stadtteilkulturzentren) Hannovers; Eintritt: 3.-€ für Erwachsene/ 2.-€ für Kinder und Jugendliche oder direkt an der gesonderten Tageskasse. Schulklassen bitten wir um Vorbestellung unter 0511-2629458 mit der Überweisung auf das u.g. Konto. Wir senden die Karten zu bzw. sie liegen abholbereit an der Tageskasse. Bei Dauerregen und Sturm wird die Veranstaltung abgesagt.
Veranstalter: CircO, Zentrum für Zirkuskünste Hannover und die Festwochen Herrenhausen (www.circo-hannover.de)
Kontakt: Wolfgang Pruisken , Telefon: +49 511 262 94 58, E-mail:info@lcirco-hannover.de

 

GOP Variete Theater und CircO Hannover laden ein zur

Mo, 14.05.2007, 18:00 Uhr Benefizgala CircO „Zirkuszauber

Artistik, Musik, Tanz und Bewegung dargeboten von jungen Talenten im Alter von 5 bis 20 Jahren.

Neben anderen Gruppen aus Hannover und Niedersachsen auf der Bühne des GOP: Circus Colibri der IGS Linden mit „Keulen, Kisten, Bälle: ein Pausenspiel“ .

Grußworte sprechen Werner Buss, Direktor des GOP und Prof. Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Instituts. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Förderkreis „Freunde des CircO“ zugute, der damit weitere Angebote für Kinder und Jugendliche möglich macht. >> Zirkus

 
10.06.2007, 18:00 Uhr Festival Theaterformen

Am 10. Juni wird das Festival Theaterformen um 18 Uhr im Zelt des „Cirque desaccordee“ auf dem Schützenplatz eröffnet. Vorher gestaltet das CircO ab 15.30 ein Zirkusfest. Die französischen Artisten werden auch hier in der Schule zu Workshops mit unseren Kindern zu Gast sein. Karten und Infos unter: www.theaterformen.de >> Zirkus

 

Benefiz Gala CircO - Zentrum für Zirkuskünste am 15.09.2006

Freitag 15.09.2006 - Beginn 19:00 Uhr/ Einlaß 18:30 Uhr - Mit dabei: Zirkus Colibri - Eintrittspreise: 6,- EUR/ ermäßigt 4,- EUR

Wo: Zirkuszelt auf dem Schulhof der IGS Linden – zu erreichen über den von alten Garten per Öffis: (Bus) Martinskirche oder (Bahn) Nieschlagstraße aussteigen

2006 ist ein ganz besonderes Jahr: Die LAG Zirkus e. V. wird 10! Seit dem frühen Beginn hat sich viel getan – die Vision eines Zirkuspädagogischen Zentrums breitete sich in immer mehr Köpfen aus. Trotz so mancher Hürde auf dem Weg ließen die Macher sich nicht vom Ziel abbringen: die Erschaffung eines lebendigen Treffpunkts für Artisten und solche die es werden wollen. Das CircO war geboren. Heute gibt es ein breites Angebot an Kursen, Workshops, Material und viele Menschen die motiviert sind, die Zirkusszene in Niedersachsen und Hannover weiter voran zu treiben. Schüler/innen der IGS Linden profitieren besonders von diesem Angebot. Im Circus Colibri können sie im Rahmen des Gantagsangebotes trainieren.

Um der Öffentlichkeit einen Einblick in die Vielfalt der Einrichtung zu geben, ist eine große Aufführung am 15. September 2006 geplant. In einer bunten Gala mit Darbietungen aus allen Kursen des CircO wollen wir die Früchte präsentieren, die die Arbeit der letzten Jahre getragen hat. Die Artisten treten unentgeltlich auf. Die Einnahmen fließen in die Zirkusarbeit für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. An dem Programm beteiligen sich Artisten aus den offenen Trainingseinheiten des CircO; sowohl Profis als auch Nachwuchskünstler werden sich präsentieren. Der Querschnitt aus den Bereichen Akrobatik, Jonglage, Equilibristik, Comedy, Musik und Tanz wird zum Staunen und Schmunzeln einladen.

Die Angebote des CircO sind ernorm kostengünstig. Damit das so bleiben kann, hoffen wir auf rege Unterstützung und ein großes Publikum.


EscuelaEscuela de la Comedia y del Mimo

Den Anfang machte der Clown Diego Gene aus Venezuela als er sich 2001 in Granada in Nicaragua niederließ. Er mietete ein Haus begann mit 20 Kindern und Jugendlichen aus ärmlichen und prekären Familienverhältnissen ein Zirkusprojekt. Was die „Escuela de la Comedia y del Mimo" in den letzten Jahren alles erreicht hat, ist erstaunlich: Mehr als 60 Mädchen und Jungen aus den Armensiedlungen von Granada und der Umgebung wurden im Stelzenlaufen, Einradfahren, Akrobatik und Jonglage ausgebildet. Der Zirkus hat sein Programm bisher in über 147 Auftritten, vor 30.000 Zuschauern in Zentralamerika und auf einer Europatour in fünf Ländern präsentiert.
Neben einer Ausbildung in Theater – und Zirkuskünsten ist es ein weiteres Hauptanliegen, den Kindern und Jugendlichen eine formale Schulbildung zu ermöglichen. Um aus den oft problematischen familiären Verhältnissen, in denen Armut, Drogenmissbrauch, körperliche und sexuelle Gewalt vorherrschen, einen sicheren Ausweg zu finden, soll den Kindern eine professionelle Ausbildung gewährt werden, die ihren Einstieg ins Berufsleben erleichtert und neue Möglichkeiten eröffnet. Der Lehrplan der Schule ist multidisziplinär und umfaßt neben Theater, Mimik, Akrobatik, Tanz und Puppenspiel auch eine formale Ausbildung in Englisch, Lesen, Informatik, Marketing und Buchhaltung. Ziel ist es mit den Zirkusvorstellungen auch ein Bewusstsein für die Erhaltung der Umwelt und die Verantwortung eines jeden Einzelnen für die Gesellschaft zu vermitteln.
Geplant ist der Bau einer Schule, die selbsttragend ist und als Modell für andere Programme dieser Art dient.

Das Zirkusspektakel
Die jungen Artisten der „Escuela de la Comedia y del Mimo" zeigen eine bunt gemischte Zirkusshow mit atemberaubenden Akrobatikstücken, Jonglagekünsten, Einradnummer und natürlich Clownsnummern.

Aufführung am Samstag, den 3.9. um 18.00 in der IGS Linden.

Die jungen Artisten sind zu Gast bei den Schüler/innen und Schülern des Zirkus Colibri. Am Samstag und Sonntag  trainieren sie mit ihnen gemeinsam. Ziel ist die Entwicklung eines langfristigen Kontakts. Mehr Informationen über die Gruppe: www.kinderkulturkarawane.de/2005/

Sie können die Gruppe mit ihrem Besuch am Samstag um 18.00 unterstützen.
Die Manege als Lebensschule: Kinder machen Zirkus
ZirkusHAZ, 17.01.2004  Zirkus:  Die Manege als Lebensschule: Kinder machen Zirkus

Von Heinrich Thies
Hannover. Vier Clowns inspizieren eine Zeitmaschine. Was es mit dem zwei Meter hohen Kasten auf sich hat, erschließt sich ihnen natürlich nicht. Die Clowns müssen sich ebenso gedulden wie das Publikum im blau-roten Zirkuszelt. Und bevor die Zeitmaschine ihr Geheimnis preisgibt, treten erst einmal die sieben Zwerge in Aktion. Jeder der Winzlinge hält Buchstaben in die Höhe. Aneinander gereiht ergibt sich das Schriftbild „Giovanni“. Und dann ist es auch schon so weit: „Vorhang auf, Manege frei.“
Das Besondere dieser Zirkusvorstellung in Wettbergen bei Hannover besteht darin, dass keiner der Akteure älter als 18 Jahre ist, viele sind nicht einmal zehn. Der Kinderzirkus „Giovanni“ widerlegt das Vorurteil, dass Kinder nur noch passiv vor Glotze oder Computer hocken. Energiegeladen tanzen die rund 50 Jungen und Mädchen auf dem Seil, jonglieren, turnen in schwindelnder Höhe und spucken Feuer – natürlich nicht nur im Scheinwerferlicht einer Vorstellung, sondern auch in unzähligen Übungsstunden.
Aus einem kirchlichen Ferienlager zum Thema „Zirkus“ hat sich binnen 20 Jahren ein international erfolgreicher Kinderzirkus entwickelt, der mit dem renommierten Bundeskulturpreis ausgezeichnet wurde, quer durch Europa tourt, etliche Fernsehauftritte hinter sich hat und eine feste Verbindung zum russischen Staatszirkus in St. Petersburg unterhält.
Zudem beweist das Erfolgsmodell „Giovanni“, dass es sehr wohl möglich ist, die Kirche mit neuem Leben zu erfüllen. Denn sämtliche Akrobaten entstammen der Kirchengemeinde Wettbergen; als Zirkusdirektor fungiert Gemeindepastor Bert Schwarz. Und bei allen Triumphen in der Ferne bereichert der Zirkus auch die kirchliche Gemeindearbeit in Wettbergen. Die Zirkuskapelle spielt zum Beispiel bei Konfirmationsgottesdiensten, und schon mancher der Akrobaten wurde im Zirkuszelt getauft. Wenn der Pastor zum Zirkusdirektor wird, vollziehen sich auch Wandlungen anderer Art. „So manche Eltern, die der Kirche fern standen, haben über ihre Kinder in der Kirchengemeinde eine Heimat gefunden“, sagt Schwarz.
Die Eltern mischen auch im Zirkus mit: Die Väter schweißen Ritterhelme und Römer-Rüstungen und bauen komplizierte Requisiten wie die Zeitmaschine, und die Mütter schneidern die edlen Kostüme. Wenn der Kinderzirkus „Giovanni“ im Frühsommer seine Gastspielreisen durch Deutschland und Europa beginnt, hat sich die generationenübergreifende Zusammenarbeit noch auf viel höherem Niveau zu bewähren. Dann kutschieren die Eltern die Zirkuswagen durchs Land, bauen das Zelt auf und verkaufen Karten. „Alle spüren, dass sie aufeinander angewiesen sind“, schwärmt Theresia Kühn, die Mutter von John und Jonas, eines elfjährigen Feuerschluckers und des 17-jährigen Schlagzeugers in der Zirkuskapelle. „Nicht mal die Pubertät macht sich störend bemerkbar.“
SchwarzZirkus als „Lebensschule“ – so sieht es auch die niedersächsische Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Zirkus, in der sich seit 1996 knapp 30 Kinder- und Jugendzirkusgruppen zusammengeschlossen haben, um Fortbildungen, Fachtagungen und Festivals für rund 1000 junge Artisten und ihre Betreuer zu organisieren. „Menschen werden ermutigt, das scheinbar Unmögliche zu wagen“, heißt es im Programm des gemeinnützigen Vereins, der in Hannover ein Zirkuspädagogisches Zentrum unterhält. Bei allem Streben nach Professionalität ist Pastor Schwarz auch der Erziehungseffekt wichtig. „Die jungen Akrobaten entwickeln ein hohes Maß an Verbindlichkeit und Verantwortung“, sagt der „Giovanni“-Direktor. „Wenn jemand ausfällt, stirbt die ganze Nummer.“ Die Abbrecherquote sei daher äußerst gering. „Die meisten halten dem Zirkus bis zum Alter von 18 Jahren die Treue.“ Manche seien bereits mit ihren Kindern zurückgekehrt.
„Kindheit mit kalkuliertem Risiko“, das ist es, was das Zirkusleben aus Sicht des Pastors auszeichnet. „Die Kinder lernen, Grenzen auszutarieren, aber auch, ihre Ängste zu bekämpfen“, sagt der Zirkusdirektor. „Sie lernen: Wenn man sich zu etwas entschieden hat, ist Ernsthaftigkeit geboten. Ich kann nicht auf einem Trapez in fünf Metern Höhe Quatsch machen.“ Dabei geht es bei „Giovanni“ nicht in erster Linie um akrobatische Höchstleistungen, sondern vor allem um Ästhetikerziehung. „Zu erkennen, dass die Farbe der Kostüme zum Gesamtbild passen muss.“ Es ist in der Tat das Zusammenwirken von Musik, Licht, Pantomime, Sprache, Akrobatik und Kostümierung, das den Zauber der Kinderzirkusvorstellungen ausmacht, die immer auch eine Form von Theater sind. Die Kinder und Jugendlichen, die sich im neuen Programm per Zeitmaschine von der Römerzeit bis in die Gegenwart bewegen, schaffen etwas, das höchste Ansprüche erfüllt: Sie bringen das Publikum zum Staunen. Den entscheidenden Schub bekam der Kirchen-Zirkus im Jahre 1985 durch ein Gastspiel bei „Roncalli“, jenem Zirkus der seinerzeit künstlerische Maßstäbe setzte. Noch heute ist der „Roncalli“-Einfluss spürbar.
Dass die Harmonie von Farben, Tönen und Bewegungen höher bewertet wird als schweißtreibende Höchstleistungen, macht es „Giovanni“ auch möglich, Kinder mit Behinderungen einzubeziehen. So eroberte ein Junge mit Down-Syndrom als Clown mit Charme und Witz jahrelang die Herzen des Publikums. David, ein Kleinwüchsiger, ist nach wie vor einer der Stars im Programm. Wenn David sich die brennende Fackel in den Mund steckt, traut man ihm zu, dass er jeden Goliath dieser Welt besiegt.
Der spektakuläre Erfolg von Zirkus „Giovanni“ hat einen wahren Boom nach sich gezogen. Allein im Raum Hannover gibt es mittlerweile 50 bis 60 Kinder- und Jugendzirkusprojekte. Ähnlich große Triumphe wie „Giovanni“ feiert „Zirkus Bumm Balloni“, der bereits 1983 unter dem Dach der IGS Garbsen entstand und heute als älteste dauerhafte Schulzirkus-AG in Deutschland firmiert.
Für Pastor Schwarz geht die Zeit als Zirkusdirektor nach mehr als 20 Jahren dem Ende entgegen. 2006 übernimmt der junge Theologe Daniel Küchenmeister die Zirkus-Kirchengemeinde, der auch eine Behindertengärtnerei und betreutes Wohnen angeschlossen ist. Über seine eigenen Kinder aber bleibt Schwarz dem Zirkus verbunden. Seine Tochter Sarah, die als Zehnjährige erstmals Zirkusluft bei „Giovanni“ schnuppertet, glänzt heute als internationaler Seiltanz-Star in Paris. Und seine 34-jährige Tochter Nina Weger ist zu „Giovanni“ zurückgekehrt. Die Drehbuchautorin übt mit den jungen Artisten Zirkusnummern ein – unter anderem mit ihren eigenen Kindern: mit Greta und dem fünfjährigen Vinzent, der als einer der Clowns jede Vorstellung eröffnet. Greta tritt unter anderem als Indianerin und mit einer phantasievollen Seifenblasen-Nummer in Erscheinung. Ob sie aufgeregt ist? „Nee“, sagt die Achtjährige mit Nachdruck. „Ich bin doch schon so lange dabei. Ich freue mich auf die Premiere.“
Bis dahin muss Greta nicht mehr lange warten. Am kommenden Freitag um 16.30 Uhr ist es so weit. Das Zelt auf der Wiese hinter der Wettberger Kirche ist längst aufgebaut. Weitere Vorstellungen finden am Sonnabend (14 und 17.30 Uhr) und Sonntag (14 und 18 Uhr) statt. Dann wird auch John wieder Feuer spucken. „Etwas eklig, das Pulver in den Mund zu nehmen, ist es schon“, sagt der Elfjährige. „Aber schön, wenn eine große Flamme dabei rauskommt.“

BILDER: Akrobatische Höchstleistungen sind nicht alles: Die Kinder von Zirkus „Giovanni“ bringen das Publikum zum Staunen.  Ein Gemeindepastor als Zirkusdirektor: Bert Schwarz wirbt für „Giovanni“.  Blüher (2)

Kinder können im Zirkus auftreten
HAZ, 17.01.2004  Zirkus:   Kinder können im Zirkus auftreten    Das Zirkuspädagogische Zentrum (ZPZ) bietet wieder Zirkuskurse für Kinder an: Es stehen Akrobatik, Jonglieren, Trapez, Seil- und Kugellaufen, Clownerie und Einradfahren auf dem Programm. Zirkus „Mini“ ist ein Kursus für Kinder von vier bis acht Jahren, der immer freitags von 14.30 bis 16 Uhr stattfindet. Zirkus „Maxi“ ist für Kinder ab acht Jahren gedacht. Diese Gruppe trifft sich donnerstags von 15 bis 16.30 Uhr. Beide Kurse laufen in der kleinen Turnhalle der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden, Eingang Badenstedter Straße 35, ab April dann im Zirkuszelt. Der Einstieg ist im Laufe des Januars noch möglich. Die Kurse enden am 24. bzw. 25. Juni mit einer großen Zirkusgala im Zirkuszelt. Die Kosten pro Teilnehmer betragen 100 Euro, Anmeldungen unter Telefon 26 29 458. r. 

"Wie sind hier alle im Zirkusfieber"

HAZ, 03.07.2003    "Wir sind hier alle im Zirkusfieber"    Eine Grundschule gönnt sich eine Projektwoche der besonderen Art: Sie hat einen Zirkus zu Gast.         Hambühren. Theo ist der Größte. Lachend und stolz streckt der Achtjährige seine Arme in die Luft, versucht das Gleichgewicht zu halten und strahlt in das imaginäre Publikum. Unter seinem Körpergewicht kommen derweil fünf seiner Schulkameraden ganz schön ins Schwitzen und Wanken. Besonders die Drei in der untersten Reihe. „Die große Menschenpyramide mit 13 Schülern kracht immer zusammen”, sagt der zehnjährige Clemens. Mario Frank vom Circus California ist da zuversichtlicher: „Bis Freitag kriegen wir das hin.”            Einmal in der Manege zu stehen, dürfte der Traum vieler Kinder sein. Für die Schüler der Manfred-Holz-Grundschule in Hambühren bei Celle wird er jetzt in einer Projektwoche mit dem Circus California wahr: Nicht die acht Zirkusleute und ihre 40 Tiere werden bei den Galavorstellungen am Freitag und Sonnabend die Stars sein, sondern die rund 280 Grundschüler.         Die pädagogischen Vorteile liegen für den Schulleiter Reinhard Brandt auf der Hand: projektbezogenes und selbstverantwortliches Arbeiten sowie die Stärkung des Selbstvertrauens der Schüler und der Gemeinschaft an der  Schule. „Ganz wichtig ist mir, dass Schüler, die in Mathe oder Deutsch vielleicht nicht so gut sind, hier ganz andere Fähigkeiten an sich entdecken”, betont  Brandt.      Das Schulgelände hat sich in eine Zirkuswelt verwandelt und geprobt wird die ganze Woche: Während in der Turnhalle die Akrobatik-Gruppe Menschenpyramiden baut, übt im Rampenlicht des rund 230 Quadratmeter großen blaugelben Zirkuszeltes eine andere Gruppe quietschfideler Schüler das Jonglieren mit bunten Tüchern, Ringen und Tellern. Vor dem Zelt ist ein Seil gespannt, auf dem balanciert wird. Einige Schüler sind dabei noch etwas wacklig auf den Beinen, andere können schon einen Spagat auf dem Seil vor den ungläubigen Blicken ihrer Lehrer präsentieren.         Deren Begeisterung steht der der Kinder in nichts nach. „Wir sind hier alle im Zirkusfieber”, sagt Schulleiter Brandt. „Es ist einfach erstaunlich, welche Fortschritte die Schüler schon nach zwei Tagen gemacht haben. Am Anfang waren wir noch skeptisch, ob die Zirkusleute beim Proben mit 280 Schülern fertig werden, aber das läuft alles phantastisch.”        Die Zirkusfamilie Frank arbeitet bereits seit acht Jahren mit Schulen und Kommunen bei solchen Projektwochen und Ferienpassaktionen zusammen. „Uns
   macht die Arbeit mit Kindern einfach Spaß, und es ist auch für uns eine Abwechslung zum normalen Zirkusgeschäft”, sagt Zirkusdirektorin Marga Frank. Wirtschaftliche Vorteile gebe es auch, denn die Kosten für Werbung, Wasser, Strom und Platzmiete entfallen im Gegensatz zum herkömmlichen Vorstellungsbetrieb, der beim Circus California noch den größten Teil des Jahres läuft. „Ich habe schon überlegt, ob wir uns nicht vollständig auf die Arbeit mit Kindern festlegen”, sagt Marga Frank.           Für die Schulen hat die Sache natürlich ihren Preis, denn der ganze Zirkus  kostet 3500 Euro pro Woche. Die Grundschule Hambühren finanziert ihre Projektwoche mit einer Teilnahmegebühr von 10 Euro je Schüler, dem Erlös eines Sommerfestes, Spenden und Eintrittsgeldern. „Eine lohnende Investition”, beteuert Schulleiter Brandt. „Es wäre toll, wenn wir das alle vier Jahre hinbekommen würden, damit jeder Grundschüler einmal an dem Projekt teilnehmen kann.”     Von Sven Weisser      Veröffentlicht 02.07.2003 20:36 UHR

Artisten zeigen große Gala

Stadt-Anzeiger West, 12.Juni 2003:    LINDEN / IGS Zirkuszelt   Artisten zeigen große Gala
Eine große Zirkusgala veranstaltet das Zirkuspädagogische Zentrum Hannover am Sonnabend, 14. Juni, im Zirkuszelt auf dem Schulhof der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden. An der Gala wirken die hannoverschen Zirkusgruppen "Balance 2000" von der Freien Waldorfschule Bothfeld, "Bumm Baloni" aus Garbsen, "Chiccolino" aus der Wedemark, "Colibri" von der IGS Linden, "Johannino" von der Johannes-Kirchengemeinde List, "Kijuziba" aus Barsinghausen und "MaLuKi" von der Martin-Luther-Kirchengemeinde Ahlem mit.   Der Eintritt kostet fünf euro für Erwachsene und drei Euro für Jugendliche bis 16 Jahre. Die Vorstellung beginnt um 18 Uhr. Der Eingang ist am Von-Alten-Garten.  kat

Zirkuskünstler lernen dazu: Workshops 

zp
Zirkus: Zirkuskünstler lernen dazu: Workshops am Zirkuspädagogischen Zentrum 
8.+9.2. und 8.+9.3. 
Das Theaterpädagogische Zentrum bietet zwei Wochenendworkshops zu den Themen Jonglieren und Akrobatik in der Turnhalle der Integrierten gesamtschule (IGS Linden), Badenstedter Straße 35 an. Geprobt wird Sonnabend, 8. Februar, von 10 bis 17 Uhr und Sonntag, 9. Februar, von 10 bis 16 Uhr. Der zweite Workshop ist für Sonnabend und Sonntag, 8. und 9. März, zu den selben Trainingszeiten vorgesehen. Die Teilnahme kostet 81 Euro, beide Workshops 150 Euro. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 2 62 94 58 möglich. kat 
zp Fluxus:Stadtanzeiger West 26.09.2002:  Die Clowns haben ein Heimspiel
    Beim Zirkus können Kinder vieles lernen: artistische Körperbeherrschung natürlich, aber auch, wie man ein riesiges Zelt aufbaut oder eine Veranstaltung plant und durchführt. Daherist das im April gegründete Zirkuspädagogische Zentrum (ZPZ) ein Bestandteil im Bildungsnetzwerk Fluxus. Das Zentrum, das seinen Sitz an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden hat, bietet unter anderem Workshops und Kurse für Schulen und soziale Einrichtungen an. Am vergangenen Sonntag lud das ZPZ zur offiziellen Gründungsfeier in ein Zirkuszelt an der IGS ein.
    Bei einer Zirkusgala zeigten Nachwuchsartisten aus Hannover und ganz Niedersachsen, was sie bereits gelernt haben. Und das war eine ganze Menge: Gar nicht fetzig, eher ruhig und elegant kam die Akrobatiknummer der Gruppe "Fetzis" daher, die im Freizeitheim Stöcken zu Hause ist.  EIn Lacherfolg war der Auftritt von Arjuna und Lucio- nicht nur, weil die beiden elfjährigen Clowns vom Zirkus Colibri der IGS Linden kommen und beim Publikum ein Heimspiel hatten. Arjuna überzeugte in seiner Rolle als "Marionette", die - von Lucio zum Leben erweckt - durch die Menge tanzt und zuckt.
    Ein absoluter Höhepunkt der Gala und schon recht professionell war der Auftritt der 12-jährigen Carolin vom Niedersächsischen Jugendzirkus: In luftiger Höhe über der Manege turnte das Mädchen an zwei von der Zirkuskuppel herab baumelnden Tüchern. Zufrieden mit der ganzen Veranstaltung war auch Wolfgang Pruisken, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Zirkus, der Trägerorganisation des ZPZ. Das wichtigste Ziel - neben aller Pädagogik - sei halt, so Pruisken, "eine gute Aufführung" zu geben.    jre
LAG Zirkus feiert ein Fest am 22.09.02 um 15:00 Uhr 
Die LAG Zirkus hat ein Zelt ...   Es gibt ein Zirkuspädagogisches Zentrum und ...   ...wir haben viel vor ! 
Deswegen laden wir am Sonntag, den 22. September 2002 um 15:00 Uhr zu einem Fest im Zelt mit Akrobatik, Musik, Speis und Trank ein ! 
Das Zelt steht auf dem Schulhof der IGS Hannover-Linden, Am Lindener Berge 11. 
Stadt-Anzeiger, 19.09.2002 LINDEN/IGS Zirkuszelt steht auf dem Schulhof
Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Zirkus lädt für den kommenden Sonntag, 22. September, auf den Schulhof der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden, Am Lindener Berge 11, ein. Dort steht das neue Zirkuszelt der LAG, in dem von 15 Uhr an Artisten und Musiker auftreten und sich das Zirkuspädagogische Zentrum präsentiert. Im kommenden Jahr geht das Zelt auf Reisen durch Niedersachsen und wird voraussichtlich immer von mehreren Schulen gemietet werden, deren Schüler die Welt unter der Zirkuskuppel einmal erleben wollen. kat 


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